Seite: Regensburg im Mai 2009
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- Regensburg zwischen Rotterdam und Schwarzem Meer - Plausch im alten Hafen
- Endlich vorbei ...
- Spiegelungen in der Schwarzen Laaber
- Veranstaltungshinweis: Lesung am 20.5.2009
- Ausstellung "Neue Romantik" vom 16.5. bis 5.6. 2009
- Inschriften im Regensburger Domkreuzgang
- Die Sonne geht unter
- Regenstauf am Morgen: Blick auf die Eckert-Schulen
- Frühlingsgefühle: Lesung vorbei
- Veranstaltungshinweis: "Frühlingsgefühle" am 12. Mai
Regensburg zwischen Rotterdam und Schwarzem Meer - Plausch im alten Hafen
Spiegelungen in der Schwarzen Laaber


Die Schwarze Laber, ein linker Nebenfluss der Donau in Bayern, entspringt bei Laaber, fließt von dort durch den Oberpfälzer Jura Richtung Süden und mündet bei Sinzing in die Donau.
Das Wasser enthält eine seltsame Art von Schlick, was ihn mattschwarz macht. Wer dort mit T-Shirt badet, bekommt das Shirt nicht mehr weiß, sagte man mir. Vielleicht liegt es daran, dass es von unterirdischen Karstquellen gespeist wird. Daher friert sie nur in besonders strengen Wintern zu. Das Wasser bleibt angeblich ziemlich konstant bei etwa 8°C.
Eine Karstquelle wiederum, so sagt das Lexikon Wikipedia, ist eine Quelle, die Teil eines Karstsystems ist. Dazu gehört die unterirdische Entwässerung eines größeren Gebietes, was dazu führt, dass Karstquellen häufig sehr große Schüttung haben.
Karstquellen sind in der Regel das Ende eines Höhlensystems, an dem ein Höhlenfluss die Erdoberfläche erreicht. So ist es häufig möglich, an der Karstquelle dieses Höhlensystem zu betreten und zu erforschen.
Karstquellen sind wegen ihrer Eigenschaften für die Trinkwasserversorgung ungeeignet. Ungleichmäßige Schüttung steht einem gleichmäßigen Verbrauch gegenüber, ja sogar niedrige Schüttung im Sommer einem erhöhten Bedarf. Geringe Reinigungswirkung und die hohe Härte führen immer wieder zu schlechter Wasserqualität. Aus diesen Gründen werden Karstquellen heute kaum noch für die Trinkwasserversorgung genutzt.
Veranstaltungshinweis: Lesung am 20.5.2009
Im Rahmen der bereits angekündigten und eröffneten Ausstellung "beat me with your love" - Neue Romantik wird am Mittwoch, den 20.5.2009 Christoph Maltz in seiner bekannt expressiven Manier...
... der neuen Romantik ein Grab schaufeln.
Ausgehend von Leben und Werk des Dichters Novalis und seiner Mitstreiter will die Lese-Performance über Romantik aufklären und Licht auf ihre unverständlichsten dunkelsten
Seiten werfen! Und umgekehrt!
In durchaus auch parodistischem Spiel mit Motiven wie - blaue Blume, Sehnsucht, Wanderschaft, Nacht, Gartenzwerg, Tod usw. wird sie beweisen, dass der Begriff “neu” hier auch schon alt ist.
Mit Hilfe einschlägiger wissenschaftlicher und poetischer Texte der Zeit um 1800 soll der neue Romantiker, wenn nicht gar eingeschläfert, so doch völlig verwirrt und trotzdem eines Besseren belehrt werden.
Eintritt 5,- bzw. 4,- Euro
Zeit: 20 Uhr - nach Beginn der Veransaltung kein Einlass.
Ausstellung "Neue Romantik" vom 16.5. bis 5.6. 2009
beat me with your love
NEUE ROMANTIK
Kuratoren Gisela Bender , Jürgen Huber
Schirmherr: Bürgermeister Joachim Wolbergs
Ausstellung I: 16.5. bis 5.6.2009 - Malerei
Prof. Michael Rittstein, Prag;
Barbora Motlová, Pilsen;
Alena Anderlová, Klattau;
Wolfgang Amadeus Hansbauer, Weiden;
Irene Fastner, München;
Ort: GRAZ, Schäffnerstr. 21 Hinterhof
Öffnungszeiten: Do bis So 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Lesungen:
Am 20.5.09 um 20.00 Uhr,
Literaturperformance von Christoph Maltz: Romantik; Eintritt 4,-/5,- Euro
Am 23.5.2009 um 20:00 Uhr:
Dr. Helmut Groschwitz: "Romantisches Weltkulturerbe?", Eintritt 4,-/5,- Euro
Inschriften im Regensburger Domkreuzgang
Frohe Nachricht für Kulturhistoriker: Der zweite Teil des Projekts "Inschriften im Regensburger Domkreuzgang" ist in trockenen Tüchern.

Seit Ende Februar ist die Finanzierung gesichert. Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, das Domkapitel Regensburg und die Domstiftung Regensburg sorgen für die Grundfinanzierung. Damit ist der Weg frei für die Fortsetzung dieses Projekts, über das ich bereits berichtet hatte.
Regensburger Tagebuch November 2008: Die Inschriften der Stadt Regensburg II - Der Dom St. Peter
Beim Domkreuzgang handelt es sich um ein nördlich vom Dom befindliches Gebäude, einem Kreuzgang, das den Geistlichen zur Verfügung stand. Die Böden der Wandelgänge sind mit Grabsteinen und Inschriften gepflastert.
Der erste, veröffentlichte Teil des Projekts untersuchte wegen des enormen Materialumfangs nur die Inschriften bis zum Jahr 1500. Der zweite Teil wird sich auf die Zeit bis Ende des 17. Jahrhunderts erstrecken.
Diese Dokumentation aus der Weltkulturerbestadt ist dringend überfällig. Eile ist insbesondere deshalb geboten, weil die Gefahr besteht, dass durch weitere Besucherströme bestimmte Inschriften völlig vernichtet werden. Bestimmte Grabplatten sind bereits so abgetreten, dass man keinen Buchstaben merh lesen kann. Dazu muss man wissen, dass es sich größtenteils um Inschriften auf Grabplatten im Boden handelt, über die Tausende von Touristen "latschen", die bei Domführungen hier durchgeschleust werden, so dass es zunehmend blank radierte Steine gibt.
Im Hinblick auf die Bayerische Landesausstellung im Jahr 2014 (vgl. MZ 6.10.08), die zum Teil im Domkreuzgang stattfinden wird, plant das Bayerischen Landbauamt Schutzmaßnahmen für die Böden, deren Einzelheiten aber noch nicht bekannt sind. Inschriften werden dadurch zwar geschützt, aber nicht unbedingt besser lesbar für die Wissenschaft.
Regenstauf am Morgen: Blick auf die Eckert-Schulen
Wenn ich morgens in Regenstauf die Autobahn verlassen, um zu den Eckert-Schulen oder zur Fern-Uni Diploma zu fahren, bietet sich mir dieser Blick:

Die Steuergehilfen des 4.Semester haben Glück. Vom dritten Stock aus können sie in gerade zwei Meter Entfernung einen in einer hohen Tanne nistenden Turmfalken in die Augen sehen. Mittlerweile liegen schon acht Eier im Nest.

Frühlingsgefühle: Lesung vorbei
Die bereits angekündigte Lesung "Frühlingsgefühle" ist vorbei und die Zuhörer, die teilweise schon bei der ersten Lesung dabei waren, fragten erneut nach der nächsten Lesung. Multitalent Silvia Brunner zeigte, wie Lesungen sein sollten, und las die ausgewählten Geschichten und Gedichte so spannend und lebendig vor, dass die Zuhörer zwei Stunden lang gefesselt waren, ohne Konzentrationsprobleme zu bekommen. Der abschließende Ehestreit von Toni Lauerer, in Mundart gesprochen, war im Grunde ein kleines Schauspiel, und hier war Silvia Brunner voll in ihrem Element.

Das Weinlokal von Thierry, in dessen Nebenraum Vernissagen, Lesungen und sonstige kulturelle Ereignisse statt finden.

Gegenüber, eben vis á vis, ist das zugehörige französische Restaurant "Chez Thierry", das frühere "Amapola" und "ganz früher" Ort der Kultkneipe "Jenseits", den Altstudenten aus den siebziger Jahren bekannt.
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Veranstaltungshinweis: "Frühlingsgefühle" am 12. Mai
Das ist die zweite Lesung von Silvia Brunner (Party-Sahne, event-Agentur "in szena"), nachdem sie mit ihrer Lesung mit Dahl-Geschichten ihr Lesetalent bewiesen hat.
Diesmal spaziert sie durch die Literatur mit Goodies von zum Thema
Frühlingsgfühle:
Über die Liebe, über Verführer und die Tragik des Schicksals.
Ein amüsanter und unterhaltsamer Abend mit Kurzgeschichten und Gedichten von bekannten Schriftstellern (Goethe, Hesse, Andersen und mehr).
Bei einem bayerischen Mundartstück werde ich assistieren. Ich spreche dabei die Rolle eines leidgeplagten Ehemannes. Es gibt wieder Live-Pianomusik von Willm Schmülling.
Die Daten für die Veranstaltung.
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Die Vorleserin: Silvia Brunner
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Am Piano: Willm Schmülling
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Zeit: Dienstag, 12. Mai 2009, Beginn 20 Uhr
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Ort: Weingalerie Vis a Vis, Am Römling1, gegenüber dem Restaurant "Chez Thierry" (früheres Amapola)
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Eintritt: 7 Euro, inklusive Aperitif
Platzreservierung per Email unter: info@in-szena.de



