Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 25. Dezember 2009

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Andrea Rössler auf Afrika-Reise

Ein Tipp für alle Afrika-Fans, nicht nur aus unserer Stadt: Lesen Sie doch mal die aktuellen Reiseberichte über ihre Afrika-Reise von Andrea Rössler auf ihrer Homepage "roessler-andrea.de". Andrea Rössler ist Regensburgerin, war jahrelang bei Travel Overland tätig, und ist derzeit auf einem Acht-Monate-Trip in Afrika unterwegs. Derart große Reisen machte die Globetrotterin Andrea Rössler schon seit ihrer Jugend.

Über diese Reisen macht sie auch Dia-Vorträge - zwölf an der Zahl inzwischen. Einige dieser sehr lebendigen Veranstaltungen habe ich selbst mit erlebt, und ich konnte und kann sie ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen.


Auf ihrer derzeitigen Reise sendet sie regelmäßig eine email an alle Freunde und Interessierten mit dem neuesten Erlebten. Ihr Lebenspartner, der Kunsthistoriker Werner Mayer (siehe Eintrag im Mai 2009 Inschriften im Regensburger Domkreuzgang), stellt die Berichte provisorisch in die Homepage ein. Bilder fehlen, diese werden erst nach Abschluss der Reise hinzu kommen. Das liegt nicht nur daran, dass die Aufbereitung von Bildern für eine Webseite sehr zeitintensiv ist, sondern auch daran, dass die Übermittlung der Bilddateien nicht einfach wäre.

Die Homepage wiederum, so war es vorgesehen, sollte ich in Zusammenarbeit mit Andrea technisch realisieren. Wegen der Reisevorbereitungen im letzten Jahr war es terminlich nicht möglich, die Entwürfe zu realisieren. Das Entscheidende hier sind nämlich die Texte über die bisherigen Reisen und vor allem die Bildergalerien; beides konnte von Andrea nicht mehr vorbereitet werden. Damit zumindest die aktuellen Tagebuchberichte aus Afrika eingestellt werden können, haben wir die Webseite nur im Grundgerüst mit Minimalausstattung erstellt. Dort könnt Ihr zumindest schon mal die Afrika-Berichte lesen und, wenn Andrea im Mai 2010 zurückkommt, auf einen weiteren Ausbau der Webseite hoffen.


Übrigens: die unter Globtrottern bekannte (und legendäre) Firma Travel Overland, von der es auch eine Filiale in der Bachgasse in Regensburg gab,  wurde im Jahre 2005 von der Otto Freizeit und Touristik Gmb übernommen, ebenso wie travelchannel.de und flug.de (siehe Pressemitteilung auf openpr.de). Die Filiale in Regensburg mutierte in der Zeit danach zu einem gewöhnlichen Reisebüro, in der vorrangig Pauschalreisen vermittelt wurden - was genau das Gegenteil von dem ist, was Travel Overland von Anfang an war und sein sollte. Ich hatte die Entwicklung dieser Institution von Anfang an mitverfolgt und war über das Ende sehr traurig. Insofern war die Schließung der Regensburger Filiale im letzten Jahr fast schon wieder eine Erlösung für alle T-O-Kunden und Mitarbeiter, und machte Andrea Rössler den Weg frei für eine weitere Expedition, diesmal nach Afrika.

Die ungefähre Reiseroute der Afrika-Reise: Kenia, Uganda, Ruanda, Tansania, Sambia, Botswana, Namibia (derzeitiger Aufenthaltsort), Angola, Kongo (Congo), Gabun, Kamerun, Nigeria, Niger.




Zu Andrea Rössler: Andrea schreibt über sich auf ihrer Homepage:

Als ich zwölf war, wusste ich, dass ich nach Timbuktu will und nach Machu Picchu. Also habe ich nach dem Abitur voll Hoffnung eine Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau gemacht, sinnigerweise in einem Busreisebüro, in dem hauptsächlich Senioren Fahrten in die benachbarten Bäder gebucht haben. Echt spannend! 

Nach dem Studium der Grundschulpädagogik und dem anschließendem Referendariat, eine Zeit, in der man weder in den Semester- als auch den Schulferien wirklich vernünftig verreisen konnte, kam die Lehrerschwemme. So bin ich doch wieder im Reisebüro gelandet, und auf einmal hat die Arbeit wirklich Spass gemacht.



Inzwischen hatte ich auch den Bogen raus, wie man es schafft, sich Freiräume für mehrmonatige Reisen zu schaffen. Hier ein halbes Jahr Mittel- und Südamerika (inklusive Machu Picchu), da drei Monate Indien, und als Highlight die neunmonatige Marco Polo Tour von Jordanien über Syrien, Iran, Pakistan, Afghanistan, Tibet, China, Kasachstan, Usbekistan schweren Herzens wieder zurück.


Dann habe ich Afrika entdeckt, und zwar an seiner breitesten Stelle! Sieben Monate von Marokko, Mauretanien, Senegal, Mali (Timbuktu!!!), Niger, Tschad und Sudan nach Äthiopien. Ein unvergleichliches Erlebnis.


Aus meinen x-tausenden Bildern habe ich inzwischen zwölf Reise-Vorträge zusammengestellt, mit denen ich in verschiedenen Städten unterwegs bin, aber leider nur sporadisch. Denn momentan ruft wieder Afrika, von Kenia aus um den Viktoriasee, dann in Richtung Namibia, aber es rufen wahrscheinlich auch beide Kongos (im Duett!) und Angola und vielleicht auch ein bisschen Nigeria, mal schaun.


Quelle: www.roessler-andrea.de/ueber-mich







Montag, 7. Dezember 2009

Heartchor singt am 19.12. in Hexenagger

Ab 15.00 Uhr singt der Heartchor an verschiedenen Stellen im Gelände des Weihnachtsmarktes auf dem Schloss Hexenagger.

Wer den "Romantischen Weihnachtsmarkt" in Hexenagger (bei Riedenburg) nicht kennt, kann sich auf der Homepage des "Schloss Hexenagger" informieren:


Eine Anfahrtsskizze finden Sie hier:



http://www.schloss-hexenagger.de/besucherinfos.html

Sonntag, 6. Dezember 2009

Von Rembrandt über Altdorfer bis in die Moderne: Weihnachten in derGeschichte der Malerei

Eigentlich will ich schon seit längerem einen Beitrag über Albrecht Altdorfer schreiben. Altdorfer war deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister, der bis Mitte des 16. Jahrhunderts in Regensburg lebte. Bis ich das Material zusammengestellt habe, wird es noch Monate dauern.

Da dieser Regensburger Künstler  auch Weihnachtsbilder gemalt hat, nehme ich dies zum Anlass, auf einen anderen Beitrag von mir hinzuweisen, den ich auf meinem Kunst-Blog veröffentlicht habe:




In diesem Beitrag habe ich eine Auswahl von über 80 Gemälden zum Thema "Geburt Christi" zusammengestellt . Unter den klassischen Titeln "Geburt Christi", "Anbetung der Hirten", "Anbetung der Könige" und "Verkündigung" finden Sie dort Bilder von Rembrandt, van Dyck, Leonardo da Vinci, Tintoretto, Paul Gauguin, Boticelli, Hieronymus Bosch, Veronese, George de la Tour, Bondone, Tintoretto, Rubens, Adolf Hoelzel, Dürer und El Greco.

Hier zwei Bilder des Regensburger Malers Albrecht Altdorfer (1480 bis 1538):





 Albrecht Altdorfer: Die heilige Nacht
Albrecht Altdorfer: Die heilige Nacht



Albrecht Altdorfer: Die heilige Nacht II

Albrecht Altdorfer: Die heilige Nacht





 Zum Aufsatz  Weihnacht in der Geschichte der bildenden Kunst



Dienstag, 1. Dezember 2009

Kunstverein GRAZ: Veranstaltung am 4. Dezember

Petcha Kutcha - Anmeldungsaufruf und Einladung vom Regensburger "Kunstverein GRAZ"

Wortlaut der Einladung des Kunstverein GRAZ:


1. OFFIZIELLER Pecha-Kucha in Regensburg
am Freitag, den 4. Dezember 2009, 20 Uhr
im Kunstverein Graz in der Schäffnerstraße 21 (Hinterhof)

Pecha Kucha ist eine moderne und schnelle Fassung des Diavortrags.

Erfunden in Japan gibt es inzwischen über 250 Städte weltweit in denen Pecha Kuchas veranstaltet werden. Das Prinzip ist simpel: Etwa 14 Vortragende
pro Abend – Jeder Vortragende zeigt 20 Bilder 20 Sekunden lang – daraus ergibt sich 6 Minuten 40 Sekunden Redezeit für jeden. Die Themen sind weit gestreut: Präsentation von Arbeiten und Portfolios, Reiseerlebnisse, Geschichten, Augenzeugenberichte und mehr. Ein guter Pecha Kucha kann knackig und unterhaltsam Lebenswelten und kreative Strömungen einer Stadt abbilden und demokratisch jeden zu Wort kommen lassen. Näheres liest man unter http://de.wikipedia.org/wiki/Pecha_Kucha 

http://www.pecha-kucha.org/night/regensburg/1

Einige Vortragende stehen schon fest. Allerdings sind wir noch auf weitere Anmeldungen angewiesen. Egal ob Portfolio oder privates Zeug, wir sind gespannt auf eure Anmeldungen per Mail an florian@derhundertsteaffe.de Der Pecha Kucha steht in Zusammenarbeit mit der Analog-Digital-Ausstellung 0,1% Fett im GRAZ und wird von Eva Karl und Sigurd Roscher mitorganisiert. 

Gleichzeitig ist der Abend die Finissage der Ausstellung und die letzte Gelegenheit diese zu sehen!



Und was sagt Wikipedia zu Pecha Kucha?

Pecha Kucha (sprich: petscha-kutscha, "wirres Geplauder, Stimmengewirr") ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder (Folien) an eine Wand projiziert werden. Die Anzahl der Bilder ist dabei mit 20 Stück ebenso vorgegeben wie die 20-sekündige Dauer der Projektionszeit je Bild. Die Gesamtdauer des Vortrags beträgt damit 6 Minuten 40 Sekunden. In Pecha Kucha Nights (PKN) folgen mehrere dieser Vorträge (meist etwa 14) hintereinander. Die Themen liegen meist im Bereich Design, Kunst, Mode und Architektur.

Die Vorteile dieser Technik liegen in der kurzweiligen, prägnanten Präsentation mit rigiden Zeitvorgaben, die von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden ("death by powerpoint" syndrome) unmöglich machen.

Pecha Kucha wurde in Tokio im Februar 2003 von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham erstmals im Rahmen einer Designveranstaltung verwendet. Mittlerweile wird auch in der Wirtschaft von der Technik Gebrauch gemacht.

Weblink:

pecha-kucha.org Webseite mit Links zu den Städten, in denen Pecha-Kucha-Nights stattfinden



 

Veranstaltungshinweis: Vernissage "Kombinationen"

Hallo Kunstfreunde

„Kombinationen“

lautet das Thema meiner Bilder-Jahresschau 2009,
zu der der



Regensburger Künstler  Dieter Drexl



einlädt:


am Samstag, den 5.12.2009 von 14 bis 20 Uhr und
am Sonntag, den 6.12. von 14 bis 18 Uhr

in den Räumen in der Dechbettener Straße 34 a, 93049 Regensburg.

Und das gibt´s, laut Mitteilung, beim gemütlichem Plaudern:
- feine Häppchen, Gutes zu trinken,
- Floristik von Ingrid Gerber,
- Graphit-Ton-Keramiken von Otto Donaubauer und natürlich
- Bilder über Bilder!


Bisher waren die Ausstellungen von Dieter Drexl immer sehenswert und hatten eine sympathische Atmosphäre. Ich werde jedenfalls dort sein.

Montag, 30. November 2009

Sonntag, 22. November 2009

Der neue Baumarkt Bahr und die Walhalla Kleingartenanlage

Regensburg, 22. November 2009

Vor ein paar Tagen eröffnete in der Frankenstraße, schräg gegenüber dem DEZ, ein neuer Baumarkt.  Davor befand sich früher die Walhalla-Kleingartenanlage, die zum Zwecke des Baus umgesiedelt wurde.




Dieses Ereignis  möchte ich als Gelegenheit nutzen, einige der Fotos zu zeigen, die mein Sohn Fabian bei der Räumung der Siedlung im Jahre 2008 schoss.

Dia-Show:






Mittwoch, 18. November 2009

Volksbegehren "Nichtraucherschutz" bis 2. Dezember

Vom 19. November bis 2. Dezember 2009 findet in Bayern das Volksbegehren  „Für echten Nichtraucherschutz!“  statt.

Nichtraucherschutz Volksbegehren

Gemäß den Plakaten und Flyer sollen sich die Bürger beim "Rathaus"  eintragen lassen. Das ist aber für Regensburg falsch.

In Regensburg erfolgt vielmehr die Eintragung

NICHT im Rathaus,

sondern in einer der

vier Bürgerbüros
(bzw. 3 Bürgerbüros und die Zulassungsstelle).



In den meisten bayerischen Gemeinden erfolgt die Eintragung tatsächlich in den Rathäusern, insofern ist die Ankündigung richtig. Regensbürger müssen aber aufpassen, sonst erleben sie nach mühsamem Parkplatzkampf  und Zeitaufwand, dass sie im Rathaus falsch gelandet sind. Ob dann noch die Enregie besteht, eine weitere Fahrt zu unternehmen? Also gleichgültig, was sie in Flyern oder der örtlichen Tageszeitung gelesen haben - gültig ist, worauf die Stadtverwaltung auch auf ihrer Webseite (www.regensburg.de) hinweist:


Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass in der Stadt Regensburg keine Eintragung im Neuen oder Alten Rathaus möglich ist, sondern ausschließlich in den Bürgerbüros Stadtmitte, Nord und Burgweinting, sowie in der Zulassungstelle. Näheres dazu hier:
Wo kann man sich eintragen und was muss man mitbringen?



Auf dieser Seite der Regensburger Stadtverwaltung findet man Einzelheiten zur Eintragung (aber nicht zum Hintergrund):  Volksbegehren Nichtraucherschutz

Inhaltliche Informationen findet man auf der Webseite www.nichtraucherschutz-bayern.de/






Hier finden Sie den Inhalt des Volksbegehrens  "Für echten Nichtraucherschutz!“




Und hier als kompletter Text:




Bekanntmachung des Volksbegehrens und der Eintragungsfrist

Bekanntmachung

Zulassung eines Volksbegehrens über den Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz – GSG)

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 18. August 2009 Az.: IA1 - 1365.1-75

I.

Am 17. Juli 2009 wurde beim Bayerischen Staatsministerium des Innern die Zulassung eines Volksbegehrens über den Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz – GSG), Kurzbezeichnung „Für echten Nichtraucherschutz!“ beantragt.

Das Staatsministerium des Innern hat dem Zulassungsantrag stattgegeben und macht den Gegenstand des Volksbegehrens nach Art. 65 Abs. 1 und 2 des Landeswahlgesetzes, § 88 Abs. 1 der Landeswahlordnung bekannt:

II.

Das zugelassene Volksbegehren hat folgenden Wortlaut:

„Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Gesundheit
(Gesundheitsschutzgesetz – GSG)

Art. 1
Ziel

Ziel dieses Gesetzes ist der Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren durch Passivrauchen.

Art. 2
Anwendungsbereich

Dieses Gesetz findet Anwendung auf:



  1. öffentliche Gebäude:
    a) Gebäude des Bayerischen Landtags, auch soweit diese von den Fraktionen und Abgeordneten genutzt werden,
    b) Gebäude der Behörden des Freistaates Bayern, der Gemeinden und der Gemeindeverbände,
    c) Gebäude der sonstigen der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts,
    d) Gebäude der Gerichte des Freistaates Bayern,



  2. Einrichtungen für Kinder und Jugendliche:
    a) Schulen und schulische Einrichtungen,
    b) Schullandheime,
    c) räumlich abgegrenzte und vom Träger gewidmete Kinderspielplätze,
    d) Kindertageseinrichtungen im Sinn des Bayerischen Gesetzes zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, anderen Kindertageseinrichtungen und in Tagespflege (Bayerisches Kinderbildungs und betreuungsgesetz - BayKiBiG) vom 8. Juli 2005 (GVBl S. 236, BayRS 2231-1-A), geändert durch Art. 117 des Gesetzes vom 8. Dezember 2006 (GVBl S. 942),
    e) sonstige Einrichtungen und Räume, in denen Kinder ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden, insbesondere Mütterzentren, Tagespflege, Krabbelstuben, Einkaufszentren mit Kinderbetreuungsangebot,
    f) Jugendherbergen,
    g) Kultur- und Freizeiteinrichtungen nach Nr. 6, die zumindest überwiegend von Kindern und Jugendlichen genutzt werden und
    h) sonstige Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) - Kinder- und Jugendhilfe - (Art. 1 des Gesetzes vom 26. Juni 1990, BGBl I S. 1163) in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. Dezember 2006 (BGBl I S. 3134), geändert durch Art. 2 Abs. 23 des Gesetzes vom 19. Februar 2007 (BGBl I S. 122),



  3. Bildungseinrichtungen für Erwachsene:
    Volkshochschulen und sonstige Einrichtungen der Erwachsenenbildung, öffentliche Hochschulen,



  4. Einrichtungen des Gesundheitswesens:
    Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen im Sinn des § 107 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Art. 1 des Gesetzes vom 20. Dezember 1988, BGBl I S. 2477), zuletzt geändert durch Art. 38 des Gesetzes vom 2. Dezember 2007 (BGBl I S. 2686), sowie vergleichbare stationäre Einrichtungen, die der Heilfürsorge oder der Wiederherstellung der Gesundheit Kranker dienen, mit Ausnahme der Stationen zur palliativen Versorgung,



  5. Heime:
    Studierendenwohnheime sowie Heime im Sinn des Heimgesetzes (HeimG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 5. November 2001 (BGBl I S. 2970), zuletzt geändert durch Art. 78 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl I S. 2407), mit Ausnahme der Hospize,



  6. Kultur- und Freizeiteinrichtungen:
    Einrichtungen, die der Bewahrung, Vermittlung, Aufführung und Ausstellung künstlerischer, unterhaltender oder historischer Inhalte oder Werke oder der Freizeitgestaltung dienen, soweit sie öffentlich zugänglich sind, insbesondere Kinos, Museen, Bibliotheken, Theater und Vereinsräumlichkeiten,#



  7. Sportstätten:
    Ortsfeste Einrichtungen und Anlagen, die der Ausübung des Sports dienen,



  8. Gaststätten:
    Gaststätten im Sinn des Gaststättengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. November 1998 (BGBl I S. 3418), zuletzt geändert durch Art. 10 des Gesetzes vom 7. September 2007 (BGBl I S. 2246),



  9. Verkehrsflughäfen:
    Gebäude oder Gebäudeteile der Verkehrsflughäfen mit gewerblichem Luftverkehr, die dem Verkehr der Allgemeinheit und der Abfertigung von Fluggästen dienen.





Art. 3
Rauchverbot

(1) Das Rauchen ist in Innenräumen der in Art. 2 bezeichneten Gebäude, Einrichtungen, Heime, Sportstätten, Gaststätten und Verkehrsflughäfen verboten. 2In Einrichtungen für Kinder und Jugendliche (Art. 2 Nr. 2) ist das Rauchen auch auf dem Gelände der Einrichtungen verboten.

(2) Rauchverbote in anderen Vorschriften oder auf Grund von Befugnissen, die mit dem Eigentum oder dem Besitzrecht verbunden sind, bleiben unberührt.

Art. 4
Hinwirkungspflicht

Der Freistaat Bayern und die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die sonstigen der Aufsicht des Freistaates Bayern unterstehenden juristischen Personen des öffentlichen Rechts haben in Unternehmen in Privatrechtsform, an denen sie beteiligt sind, auf Rauchverbote hinzuwirken.

Art. 5
Ausnahmen

Das Rauchverbot nach Art. 3 Abs. 1 gilt nicht:



  1. in Räumen, die privaten Wohnzwecken dienen und den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Familien zur alleinigen Nutzung überlassen sind,



  2. in ausgewiesenen Räumen der Polizeibehörden und der Staatsanwaltschaften, soweit dort Vernehmungen durchgeführt werden und der vernommenen Person das Rauchen von der Leiterin oder dem Leiter der Vernehmung im Einzelfall gestattet wird; Entsprechendes gilt in ausgewiesenen Räumen der Gerichte für Vernehmungen durch die Ermittlungsrichterin oder den Ermittlungsrichter,



  3. bei künstlerischen Darbietungen, bei denen das Rauchen als Teil der Darbietung Ausdruck der Kunstfreiheit ist.





Art. 6
Raucherraum, Raucherbereich

(1) Der oder die Verantwortliche (Art. 7) kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Satz 1 für jedes Gebäude oder jede Einrichtung das Rauchen in einem Nebenraum gestatten. 2Satz 1 gilt nicht für Einrichtungen nach Art. 2 Nr. 2 - mit Ausnahme von Einrichtungen der ambulanten und stationären Suchttherapie sowie der Erziehungs- und Eingliederungshilfe für Jugendliche und junge Volljährige - sowie nicht für Einrichtungen nach Art. 2 Nrn. 6 bis 8.

(2) In psychiatrischen Krankenhäusern kann abweichend von Abs. 1 Satz 1 das Rauchen auf jeder Station in einem Nebenraum gestattet werden; Entsprechendes gilt für psychiatrische Stationen somatischer Krankenhäuser. 2Die Leiterin oder der Leiter einer Justizvollzugsanstalt sowie einer Einrichtung des Maßregelvollzugs kann unbeschadet des Abs. 1 Satz 1 das Rauchen in Gemeinschaftsräumen gestatten. 3Abweichend von Abs. 1 Satz 1 können in Verkehrsflughäfen und in solchen öffentlichen Gebäuden, in denen mehr als 500 Beschäftigte tätig sind, mehrere Raucherräume eingerichtet werden.

(3) Der Raum ist als Raucherraum zu kennzeichnen. 2Der Raucherraum muss baulich von den übrigen Räumen so getrennt sein, dass ein ständiger Luftaustausch nicht besteht.

(4) Der oder die Verantwortliche (Art. 7) kann abweichend von Art. 3 Abs. 1 Satz 2 für Einrichtungen der ambulanten und stationären Suchttherapie sowie der Erziehungs- und Eingliederungshilfe für Jugendliche und junge Volljährige das Rauchen in einem ausgewiesenen untergeordneten Bereich des Außengeländes gestatten. 2Abs. 3 Satz 1 gilt entsprechend.



Art. 7
Verantwortlichkeit

Verantwortlich für die Einhaltung des Rauchverbots nach Art. 3 Abs. 1 und für die Erfüllung der Kennzeichnungspflicht nach Art. 6 Abs. 3 Satz 1 sind:



  1. die Präsidentin oder der Präsident des Bayerischen Landtags,



  2. die Leiterin oder der Leiter der Behörde, des Gerichts, der Einrichtung oder des Heims,



  3. die Betreiberin oder der Betreiber der Gaststätte,



  4. die Betreiberin oder der Betreiber des Verkehrsflughafens.



Bei einem Verstoß gegen das Rauchverbot haben die oder der Verantwortliche die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine Fortsetzung des Verstoßes oder einen neuen Verstoß zu verhindern.



Art. 8
Zuständigkeit

Für den Vollzug dieses Gesetzes sind zuständig



  1. bezüglich der Gebäude des Bayerischen Landtags die Präsidentin oder der Präsident des Bayerischen Landtags,



  2. im Übrigen die Kreisverwaltungsbehörden.





Art. 9
Ordnungswidrigkeiten

(1) Mit Geldbuße kann belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen einem Rauchverbot nach Art. 3 Abs. 1 raucht.

(2) Mit Geldbuße kann belegt werden, wer entgegen der Verpflichtung nach Art. 7 Satz 2 nicht die erforderlichen Maßnahmen ergreift, um eine Fortsetzung des Verstoßes oder einen neuen Verstoß gegen das Rauchverbot zu verhindern.



Art. 10
Inkrafttreten

(1) Dieses Gesetz tritt am ...... in Kraft.

(2) Mit Ablauf des ..... tritt das Gesetz zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz – GSG) vom 20. Dezember 2007 (GVBl S. 919, BayRS 2126-3-UG), zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Juli 2009 (GVBl S. 384), außer Kraft.



Begründung des Gesetzentwurfs

Der Gesetzentwurf des Volksbegehrens wendet sich gegen die Lockerung des Gesundheitsschutzgesetzes. Die Unterzeichner vertreten die Auffassung, dass das Gesundheitsschutzgesetz vom 20. Dezember 2007 in Kraft bleiben soll, die darin enthaltene Ausnahmeregelung für Gaststätten (Art. 2, Ziffer 8: „soweit sie öffentlich zugänglich sind“) jedoch zu streichen ist.

Problem

Die gesundheitlichen Gefahren des Passivrauchens für Erwachsene und insbesondere Kinder sind erheblich. Aktuelle Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg gehen von mehr als 3.300 tabakrauchassoziierten Todesfällen in Deutschland pro Jahr von Nichtraucherinnen und –rauchern durch Passivrauchen aus. Für Kinder erhöht sich das Risiko, an Infektionen der unteren Atemwege, an Asthma, Bronchitis oder Lungenentzündung zu erkranken, um 50 bis 100 %. Auch in Räumen, in denen aktuell nicht geraucht wird, werden kontinuierlich Schadstoffe an die Menschen in der Umgebung abgegeben, die sich während des Rauchens an den Wänden, Tapeten, Gardinen und Möbeln abgesetzt haben. Freiwillige Vereinbarungen der Staatsregierung mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband mit dem Ziel, die Anzahl der Nichtraucherbereiche und Nichtraucherbetriebe schrittweise zu erhöhen, haben nicht zu einem ausreichend erfolgreichen Ergebnis im Sinn eines wirksamen Nichtraucherschutzes geführt.

Lösung

Durch gesetzliche Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden, in Bereichen der Betreuung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen, in Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen, im Bildungsbereich sowie in Gaststätten einschließlich der Diskotheken sollen Nichtraucherinnen und Nichtraucher vor den Gesundheitsgefahren durch Passivrauch wirksam geschützt werden.

Alternativen

Keine. Freiwillige Maßnahmen können keinen mit gesetzlichen Rauchverboten vergleichbaren Nichtraucherschutz gewährleisten. So genannte technische Lösungen sind wenig praktikabel und mit einem hohen Wartungs- und damit Kontrollaufwand verbunden. Sie wirken zudem wettbewerbsverzerrend.

Der bayerische Grundsatz „Leben und leben lassen“ gilt auch für Kinder in einem Volksfestzelt, Bedienungen in verrauchten Lokalen, Sportler bei Vereinsfeiern und für alle Nichtraucher.“

III.

Die Eintragungsfrist beginnt am 19. November 2009 und endet am 2. Dezember 2009 (Art. 65 Abs. 1, 3 Sätze 1 und 2 LWG). Während dieser Zeit halten die Gemeinden Eintragungslisten zum Eintrag der Unterzeichnungserklärungen bereit (Art. 68 Abs. 2 LWG). Sie machen bekannt, wann und wo Eintragungen für das Volksbegehren geleistet werden können (§ 79 Abs. 1 LWO). Nach dem Wunsch der Beauftragten sollen in allen Gemeinden Bayerns Eintragungslisten für das Volksbegehren aufgelegt werden.

Als Beauftragter des Volksbegehrens wurde Herr Klaus M r a s e k,

als sein Stellvertreter Herr Sebastian F r a n k e n b e r g e r, Anschrift jeweils: ödp Bayern Landesgeschäftsstelle, Postfach 2165, 94011 Passau, Tel. 0851/ 93 11 31, benannt (Art. 63 Abs. 2 LWG).

Josef P o x l e i t n e r, Ministerialdirektor




..

Montag, 16. November 2009

Sprengung Schornstein Zuckerfabrik

Ich selbst war nicht dabei, obwohl ich in der Nähe wohne. Also musste ich auf youtube  entsprechende Videos suchen, damit ich diesen Vorgang hier dokumentieren kann:




Dienstag, 3. November 2009

Veranstaltungshinweis: Vernissage zur Ausstellung 0,1% Fett

Ausstellung "o,1% Fett"  im KunstvereinGraz Schäffnerstraße 21 , Regensburg

am  FREITAG den 13. November um 20 Uhr.

Infos: Öffnungszeiten: Fr und Sa  16-19 Uhr

Titel  der Ausstellung: "o,1 Prozent Fett" - Eine analoge und digitale Ausstellung.

Kuratoren:

Sigurd Roscher (Koordination, Design, Werbung, Koch, Hausmeister) und Eva
Karl (Koordination, Presse, Konzept, Sekretärin)
Extern: Florian Hammerich (Plakat, Designmoral und Fahrdienste)

Sonntag, 1. November 2009

Veranstaltungshinweis: " Coccodrillo Theater!"

Am 14. November um 16.00 Uhr wir die Uraufführung von "Kein Schwein bleibt gern allein" von Till Rickelt -für Kinder ab 4 und Erwachsene.
Am 22. November um 19:30 Uhr hat "NATHAN!", nach Gotthold Ephraim Lessing Premiere , mit Michael Heuberger und Axel Prahsun (Saxophon). Diesmal für Jugendliche und Erwachsene

Herzliche Grüße
Laura Heuberger

Coccodrillo THEATER!
Bruderwöhrdstraße 12
93055 Regensburg
Kartentelefon  (0941)  46 11 33 6
Kartentelefax  (0941)   46 11 33 5
www.coccodrillo-theater.de
 

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Louis Armstrong


Zu dem Projekt "All that's Jazz" imJahre 2007 hatte ich auch folgendes Bild erstellt, aber nicht veröffentlicht, bzw. nicht ausgestellt.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Bildung: Unsicherheit über Auslandsaufenthalte anlässlich derGymnasialreform

Durch die Umstellung auf G8 sind viele Abiturienten verunsichert, wann und ob sie einen Auslandsaufenthalt absolvieren sollen.

Gleichzeitig machen die Ministerien für Unterricht und Kultus  Werbung für Auslandsaufenthalte. Sie empfehlen den Schülerinnen und Schülern trotz der Einführung des achtstufigen Gymnasiums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. erade während der Schulzeit sind die Schülerinnen und Schüler besonders flexibel. Es ist ihnen durch Gastfamilienaufenthalte und Besuch der ausländischen Schule leichter möglich, die Sprache zu vervollständigen und neue Freunde zu gewinnen"

 Magazinbeiträge auf Nachrichtensender klären ferner darüber auf, wie wichtig den Unternehmern solche Aufenthalte sind: weniger wegen spezieller fachlicher Kenntnisse, sondern wegen der Aneignung der so genannten "soft skills". Gemeint ist die Persönlichkeitsentwicklung und die Entwicklung sozialer Kompetenzen. Herausgerissen aus der vertrauten Freundesumgebung muss sich der Studierende in fremder Umgebung auf neue Leute einstellen können, mit ihnen umgehen lernen und sich an die neue Umgebung anpassen können.

Diese soft-skills sind den Arbeitgebern weit wichtiger, als die verbesserten Fremdsprachenkenntnisse. Ähnliches gilt für das Studium: Laut einer Studie des Deutschen Studentenwerks hat mittlerweile fast jeder dritte Student vor Abschluß seines Examens bereits jenseits der deutschen Grenzen studiert oder ein Praktikum gemacht.

Das Dilemma für den Abiturienten wird noch größer, wenn man den Konkurrenzdruck mit einbezieht. Die Schülerzahlen der Weiterbildenden bei den Eckert-Schulen Regenstauf sind in den letzten Semestern regelrecht explodiert, und auch die bundesweit operierende Hessische Fachhochschule "DIPLOMA-SCHULEN" (www.diploma.de) hat einen enormen Zulauf. Ich sage das nicht als Eigenwerbung, denn schon längst ist eine Nachfrage nach Dozenten eingetreten, dass ich die nächsten Semester mit einer 6-Tage-Woche (Vorlesungen jeden Samstag bei der DIPLOMA) ausgebucht bin und weitere Anfragen ablehnen muss. Ich kann also Eigeninteresse darauf hinweisen, dass sich ein enormes Interesse an Weiterbildung und Fortbildung entwickelt hat.

Was ist aber nun mit der Umstellung auf G8?

Durch die Umstellung auf das zwölfstufige System sind interessierten Schüler verunsichert, in welchem Jahr sie den Aufenthalt machen sollen, so dass sie sich nach der Rückkehr wieder eingliedern können. Die bisherigen Erfahrungwerte und üblichen Vorgehensweisen passen nicht mehr.

In Regensburg befindet sich die Wiege der internationalen Terra-Lingua-Netzwerks (Terre des Langues international), initiert von Petra Schmidt, gleichzeitig leitende Vorsitzende des deutschen Mitglieds "Terre des Langues e.V." (Simmernstraße)

Dienstag, 20. Oktober 2009

Die Möwen

Wenn ich ein Vöglein wär' ...


Was für ein Tier ich gerne wäre? Ganz klar und definitiv: eine Möwe. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. Sich spielerisch im Wind bewegen, im Stillstand oder fliegend. Nein, kein Adler, wie viele antworten, eine Möwe!

 
Digital Art: Fliegende Möwen

Ich würde dicht über dem Wasser segeln.

Peter Burkes Foto: Die Möwen - 1

... und dann wieder gemütlich rasten und den Touristen zusehen.

Peter Burkes Foto: Die Möwen - 2

Montag, 19. Oktober 2009

Inge Faes und Jürgen Wagner

Jeder kulturell interessierte Regensburger kennt sie: Inge Faes, Kabarettistin, Schauspielerin und Frontfrau der seit über 25 Jahren existierenden Regensburger Kleinkunstbühne "Statt-Theater" (mit drei T, also nicht dem Stadt-Theater).

Meines Erachtens gehört sie in's Fernsehen, damit mehr Menschen in den Genuss ihrer Programme kommen, als im kleinen Kellertheater. Am besten zu Priols Anstalt - für Otti ist schon fast schon wieder zu gut, wenn man erlebt, was diese Frau an Temperament und Können ausstrahlt. Vom Witz ganz zu schweigen. Da können sich Comedians vieeele Scheiben abschneiden.

Ich habe das Ensemble schon ab der Anfangszeit, in den Uni-Theater-Räumen, erlebt. Leider ist die Stätte, die das Kabarett später bezogen hat, am anderen Ende der Stadt und vor allem: viel zu klein, um mich schnell mal spontan für einen Kabarett-Abend zu entscheiden. Das gab ständig Misserfolgserlebnisse, da die Veranstaltungen fast immer ausgebucht sind. Reservierung tut also not. Wenn es geklappt hat, war es allerdings jedesmal ein Genuss, Inge Faes und die anderen zu erleben.

Dass Inge Faes in den Tagen davor ein Auftritts-Marathon mit Stücken aus drei(!) Programmen hinter sich hatte, war ihr kein bisschen anzumerken. Im Gegenteil - sie sprühte wie Madame Hundertausend Volt. Seht selbst:



http://lh4.ggpht.com/_uzLsIJX7LLU/TTi385iUkfI/AAAAAAAAC8o/o3DvaI48aNE/s640/thomas-wiser-jubilaeum-18.10.09-69.JPG

Spiderspy - Bilder von der Filmvorführung

Die Filmvorführung ist vorbei. Felix Gremmer und Jonas Tyroller erhielten für ihren Film, an dem sie ein Jahr lang gearbeitet hatten,  begeisterten Applaus. Mangels Zeit beschränke ich mich darauf, die Bilder einzustellen und nur im Telegrammstil  zu kommentieren.

Fünfzehn Minuten vor Beginn:  das Kino füllte sich weit über die Erwartungen hinaus.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 1



Sie traten auf die Bühne des Garbo-Kinos und hielten eine Ansprache wie alte Hasen.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 2



 Nach der Vorführung holten sie auch die übrigen Schauspieler auf die Bühne.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 3



Regensburger Tagebuch: Spiderspy 4



Regensburger Tagebuch: Spiderspy 5



Nach dem Film wurde noch im Vorraum gefeiert.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 6



Regensburger Tagebuch: Spiderspy 7

Die Jungfilmer im Rampenlicht.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 8

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 9



Regensburger Tagebuch: Spiderspy 10



Jonas Tyroller mit seinem Vater

 Regensburger Tagebuch: Spiderspy 11

Felix Gremmer mit seiner Mutter, Heilpraktikerin Inzinger-Gremmer

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 12



Für die Aufführung hatten die Filmemacher das GARBO-Kino gemietet. Von links nach rechts: Felix Gremmer, Kinobetreiber Hofbauer junior,  Jonas Tyroller.

Regensburger Tagebuch: Spiderspy 13



Regensburger Tagebuch: Spiderspy 14



Donnerstag, 15. Oktober 2009

Fabian goes Kunstakademie Wien

Was für ein Freudentag: Sohn Fabian, bisher in Regensburg Kunsterziehung studierend, ist  in der Kunstakademie in Wien aufgenommen worden. Nach Mappenabgabe und drei vollen Tagen praktischer Aufnahmeprüfung erhielt er noch am Abend des dritten Tages die Zusage.

Fabian Burkes goes Kunstakademie Wien

Der Wermutstropen: er verlässt Regensburg und damit auch unsere wunderschöne Hausgemeinschaft. Ich werde seine Anwesenheit sehr vermissen. Das bisher gemeinsam genutzte Atelier wird ohne ihn einsam werden

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Tipp zum 17. Oktober: Filmpremiere Spiderspy im GARBO


Felix Gremmer und sein Freund Jonas Tyroller zeigen ihren in diesem Sommer entstandenen FIlm "Spiderspy" am
Samstag, 17. Oktober, im GARBO. Start des Films ist um 12 Uhr (high noon), er dauert knapp eine Stunde,

Felix und sein Freund Jonas sind beide 14 Jahre (!), machen schon seit ein paar Jahren Filme, was ich mit Begeisterung mit verfolgt habe. Kennengelernt habe ich ihn bei einem Konzert des Heartchors, das er dokumentarisch filmte.




Mittlerweile arbeiten die beiden so richtig mit Skript, zeitlich versetzten Szenen, Kameraschienen usw. Für die aufwändige Filmbearbeitung wurde ein Apple und ein teueres Schnittprogramm angeschafft

Dieses ist der zweite etwas längere Film. Die beiden Filmemacher  laden ihre Klassen nebst Eltern ein, außerdem kommen Freunde, Bekannte, Interesierte, ...

Der Eintritt ist frei, aber wer will kann eine Kleinigkeit spenden für die Jungfilmer (die müssen nämlich die Miete fürs Kino zahlen).

 Zum Inhalt  -  es Ist eine Agentenstory mit einem Hauch Mystery:

Topspion "Spiderspy" verliert seinen Partner und guten Kumpel. Er bekommt daraufhin einen neuen Kumpel. Etwas ist seltsam an diesem "Nemo". Er verhält sich bei dem ersten gemeinsamen Einsatz merkwürdig . Der Einsatz geht daneben und Spiderspy gerät in Schwierigkeiten. Dann gibt es noch die Diamantendiebinnen. Welche Rolle spielen sie und wo sind die geklauten Diamanten? Spiderspy ermittelt auf eigene Faust und erlebt plötzlich unheimliche Dinge. ...

Trailer  zum Film auf   http://www.tyrogre.de/Tyrogre.de/spiderspy.html

AltstadtlesungOST am 23. Oktober - eine Aktion ganz besonderer Art

Am 23.10. veranstaltet der KunstvereinGRAZ zusammen mit der IHK, der
Buchhandlung Dombrowsky, dem Club Gloria, dem Club Suite15, der Galerie
konstantin b. und der Feinkosthandlung Sarik eine

Ringlesung

in der östlichen Altstadt von Regensburg, die

AltstadtlesungOST
23.10.2009, 20-23 Uhr

An sieben Orten in der östlichen Altstadt Regensburgs lesen Jungautoren, erfahrene Literatur-Hasen und
Literaturfreunde, die ihre Lieblingsstücke lesen.  Es gibt Musik, Essen und Literatur.

Eintritt:  sagenhafte  3,- Euro (für Alles!)
Taktung: 20 Minuten Lesung, 20 Minuten Pause.

Die werten Gäste dürfen wandern, entdecken und Neues kennenlernen. Gefällt eine Lesung nicht, dann darf man
umdrehen, zurück- oder weitergehen.  Gefällt eine Lesung, kann man bleiben, sie noch einmal hören und sich freuen.


Stempel und einen Lesungsplan für die Lesenacht gibt es im KunstvereinGRAZ ab 19.30 Uhr.

Kuratorin: Eva Karl, 2. Vorsitzende KunstvereinGRAZ


Die Veranstaltung läuft im Rahmen der GRAZ-Reihe "Nova Bavarica".



Zu "Nova Bavarica":

Das neue Bayern passiert nicht erst, seit die CSU nicht mehr die absolute Mehrheit im Landtag erringen kann - das neue Bayern sucht schon lange
nach den eigenen kulturellen Wurzeln, um sie mit dem Modernen, dem Aktuellen und Globalisierten zu verbinden."Nova Bavarica" zeigt junge, ältere und zeitlose Autoren, Sänger, Künstler und Modeschöpfer, die sich auf Bayerisch äußern. Oder in Bayern.
Oder über Bayern. In unregelmäigen Abständen veranstaltet der KunstvereinGRAZ in Regensburg Veranstaltungen zur Reihe "Nova Bavarica", um zu zeigen: Da gibt es noch etwas jenseits der röhrenden Hirschen - und auch das ist bayerisch.Mit der "AltstadtlesungOST" soll nicht nur bayerische Literatur in all ihren Facetten dargestellt und vorgestellt werden. Auch
der Bereich "östliche Altstadt" zwischen der IHK und dem Kassiansplatz soll erlebt, durchwandert und besucht werden.
Die Lesung wird so zur aktiven und ganz körperlichen Entdeckungsreise durch ein Viertel. Entdeckt werden schließlich
nicht nur Orte, sondern regionale und moderne Facetten kultureller Tradition.


Vorleser:


  • Ulrich Dombrowsky (Buchhändler, liest aus Mc Cormack: Tief in Bayern)

  • Annette Ebmeier (Geschäftsführerin Orphee, Regensburg)

  • Katka Karl (Heimatgeschichten rund um die deutsch/tschechische Grenze)

  • Liane Biberger (Lyrik)

  • Christian Lex (Drehbuchautor - u.a. der Bulle von Tölz - liest Essays)

  • Hasemanns Töchter (Julia Loibl und Maria Hafner von Zwirbeldirn singen, dichten, spielen bayerisch auf und erzählen Geschichten)

  • Da Kies (Bayerischer Hip Hop der schockiert und freut)

  • Schwafi (Geschichten rund ums Fußballleben)

  • Christian Arsan und Stefan Dressler (Lyrik mit passender musikalischer Begleitung)

  • Säm Wagner (Bayernkurier des Zündfunks, Popmusikbeauftragter für Ostbayern liest eigene Kurzgeschichten und Essays)

  • Dr. Eberhard Dünninger (Fraktionsvorsitzender der Ödp im Stadtrat, Professor h.c. und Autor - liest Essays zur Jugend im Vorwald)

  • Christian Muggenthaler (Journalist - liest Kurzgeschichten frisch aus seiner Umzugskiste)

Sonntag, 11. Oktober 2009

Inge Faes und Partner - am 18. Oktober in Regenstauf

Für Theater und Kabarett-Freunde ein hocherfreuliches Event:

Benefizveranstaltung mit

Inge Faes u. Jürgen Wagner

18.10.2009, 19.00 Uhr

Eine Benefizveranstaltung zum 10. Geburtstag des Thomas-Wiser Fördervereins
(genau: "Vereins Freunde und Förderer Thomas Wiser Haus Regenstauf e.V.")


Freitag, 9. Oktober 2009

Thomas Wiser Haus - was ist das?

Was haben Inge Faes, das "Lisabuch", der Minimarathon, die "Laufen-Hilft-Aktion" und das INES-Projekt mit dem Regenstauf Thomas-Wiser-Haus zu tun?

Auf dieser eigens dafür erstellten Seite verrate ich es Ihnen.





Artikel rekonstruiert und neu 
verlinkt im Febr. 2016

Montag, 5. Oktober 2009

Gitarren Festival Regensburg 2009

Reza Pezeshki (Diba Cafe Bar) hat auch dieses Jahr wieder ein Gitarren-Festival organisiert, diesmal in Zusammenarbeit mit der Music-Academy im Lokshuppen.


Foto: Peter Burkes (im diba Kult & Büro)




Die Konzerte und Workshops finden in der Zeit vom



8. bis 17. Oktober 2009



in der music academy statt.

Nähere Informationen findet man auf den Webeiten der www.music-academy.de



Bei dem Festival sind bekannte Gitarristen wie Eisenhauer Duo, Romic Milorad, Helmut Nieberle und andere beteiligt.



 08.10.2009 20.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: HOWARD ALDEN & HELMUT NIEBERLE
zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

10.10.2009 20.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: LEONIE MARCHL / MILORAD ROMIC
  zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

11.10.2009 20.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: W.E.D. LISA WAHLANDT & RÜDIGER EISENHAUER DUO
zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

11.10.2009 11.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: WORKSHOP mit MILORAD ROMIC
zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

16.10.2009 14.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: GUITAR-WORKSHOP mit ALEX DE GRASSI
zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

16.10.2009 20.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: KONZERT mit ALEX DE GRASSI (USA) / VOICE & STRINGS (D) / MICHAEL LANGER (A)
zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

17.10.2009 11.00 Uhr
Gitarrenfestival Regensburg: GUITAR-WORKSHOP mit MICHAEL LANGER

zur entsprechenden Seite auf music-academy.de

Samstag, 3. Oktober 2009

Der Thomas-Wiser-Förderverein

Hinweis: Der folgende Artikel ist inhaltlich auf dem Stand vom 3.10.2009, er war von 2012 bis zum 04.03.2015 verschollen; Den Artikel habe ich wiederhergestellt und online-gestellt am 05.03.2015
 
Regensburg, 3.10.2009

Neben dem Thomas-Wiser-Haus selbst gibt es einen Förderverein. Dieser wurde 1999 unter Mitwirkung des Thomas-Wiser-Hauses, der Pfarrei und des Bürgermeisters und anderer Personen gegründet. Der eingetragene Name des Fördervereins lautet: "Förderverein Thomas Wiser Haus e.V."
Hauptziele der Gründung waren Öffentlichkeitsarbeit  und externe Finanzierungshilfen.

Die Öffentlichkeitsarbeit bezieht sich dabei weniger auf das Haus selbst, als auf die Heimkinder und Jugendlichen. So gab es viel Unwissen und Vorurteile über das Regenstaufer Heim und seine Heimkinder.

Bei den Finanzierungshilfen ging es um die Akquirierung von Spenden und Durchführung von Benefizaktionen.  Das Haus selbst hat keine Resourcen für derartiges Sozialmarketing. Beim Thema Finanzierung spielte auch die Erkenntnis eine Rolle, dass eine bloße Spende an das Haus aufgrund finanztechnischer und bürokratisch-rechtlicher Vorgaben nicht immer optimal sind.

Mit Hilfe des Vereins können völlig unbürokratisch den Kindern diejenigen Leistungen zugeführt werden, für die ein Bedarf vorhanden ist.

Mittwoch, 30. September 2009

Die restlichen Bilder aus der Serie "Köpfe"

Artikel rekonstruiert im August 2014, die Bilder mussten neu hochgeladen werden. 
Leider habeich nur noch vier Bilder wiedergefunden




 Jetzt habe ich keine Lust mehr auf Köpfe, denn mir schwirren schon wieder andere Motive durch den Kopf.  Vier der  letzten Entwürfe veröffentliche ich hier.
Mann mit Aktentasche?



Sonntag, 20. September 2009

Bilder vom Villapark UNICEF-Fest September als Slideshow-Video

https://youtu.be/yvV1pwtv97k


Juhu - Dombrowsky ist da! - Buchhändler Ulrich Dombrowsky ist in dieAltstadt umgezogen.



Für Regensburger Leseratten ist er seit vielen Jahren bekannt, Ulrich Dombrowsky, mit seinem Delikatessen-Buchladen in der Wollwirkergasse, hinter dem Arnulfsplatz, nähe "Statt-Theater". Aktionen wie die "Lange Nacht der Bücher" sowie Büchergilde-Aktionen, Lesungen und Veranstaltungen trugen ebenfalls dazu bei. Für mich war er leider zu weit weg, am anderen Ende der Stadt, und da der Laden sehr klein war, die Auswahl eingeschränkt und die Öffnungszeiten knapp,  blieb ich zum Stöbern  oder Suchen dann doch immer in der Altstadt hängen.

 Aber jetzt ist der Buchhandel von  Dombrowsky in die Altstadt gezogen - UND hat sich vergrößert!

Die Buchhandlung Dombrowsky ist jetzt am Kassiansplatz, gleich zwischen einem Cafe und dem türkischen Feinkost-Tempel  "Sarik". Ein Delikatessen-Buchladen neben einem Feinkost-Händler - Zufall? Jedenfalls passend.



Als ich vor kurzem auf dem Nachhauseweg rein guckte, war das nur, um ihm kurz Grüß Gott " und "Schön dass Sie jetzt da sind" zu sagen. Aber oh weh, ich blieb gleich bei dem ersten Buch hängen, das ich anblätterte, und ich hatte keine Chance:  ich musste es kaufen  ( Bangkok Noir von Roger Willemsen und Ralf Tooten -  unglaublich gut, unbedingt empfehlenswert, und für diesen Inhalt sogar enorm günstig). Das ist natürlich jetzt der Nachteil für mich  -ich muss meinen Geldbeutel künftig stärker bluten lassen, wenn ich tagsüber in die Stadt gehe.

Apropos "tagsüber": Seine jetzt längeren Öffnungszeiten sind:  9.30 -18.30 Uhr und Samstags 9.30 bis 16.00 Uhr (in der Webseite sind im Moment noch die alten Zeiten und die alte Adresse); die Telefonnummer lautet 560422.

Übrigens gibt es den 20. Literarischen Herbst in Regensburg 2009 mit zahlreichen Lesungen beim Dombrowsky, im Veldorom und im Hesperidengarten. Ich habe jetzt keine Lust, das abzuschreiben, gehen Sie doch gleich mal in den Laden; dort liegt ein Zettel mit den Terminen aus.



 Buchhandlung Dombrowsky 1



Buchhandlung Dombrowsky 2



Die Buchhandlung Dombrowsky ist auch der Regensburger Vertreter im Verbund der "Büchergilde", die neben Literatur vom Feinsten auch laufend Veranstaltungen bei den angeschlossenen Buchhändlern organisiert. Wenn Sie sich dafür interessieren, was das ist: http://www.buechergilde.de/veranstaltungen/ortsliste.jsp?ort=Regensburg

Auf dieser Webseite finden Sie auch den Veranstaltungshinweis auf die Lesung von Rafik Schami  "Das Geheimnis des Kalligrafen"
im Oktober, sowie eine Möglichkeit, das Regensburger Veranstaltungsprogramm (Büchergilde in Zusammenarbeit mit Buchhandel Dombrowsky) als PDF-Datei  herunter zu laden.

Hommage an Jean Dubuffet


Wie zeichnet man Luft? Also Atmosphäre, Hintergrund? Wie man feste Flächen zeichnen kann, ist schon ein interessantes Feld für Künstler, aber das mit der Luft ... Das hat den französischen Zeichner Jean Dubuffet nicht mehr losgelassen und er hat monatelang alle möglichen Varianten von Luft-Strukturen durch probiert. Das heir ist meine Variante, die Originalbilder von Dubuffet kann ich aus urheberrechtlichen Gründen nicht zeigen.

Peter Burkes: "Hommage an Jean Dubuffet"
Aus der Serie "Köpfe"

Wirklich sehenswert: Familien-Spielfest im Villapark am 18. September

Es ist das  zwanzigste Jubiläum des Kinderfestes im Villapark, organisiert von der  UNICEF-Arbeitsgruppe Regensburg . Und es ist wirklich sehenswert. Ich bin vor zwei Jahren nur durch Zufall auf diese Veranstaltung gestoßen und war begeistert. Ich habe es zwei Jahre  lang nicht geschafft, die Bilder, mit denen ich das dokumentiert habe, in einem Artikel zu verarbeiten. Das hole ich heute nach.

https://lh5.googleusercontent.com/-JE3r8KjuzCQ/TTi7ZRzL7hI/AAAAAAAADD8/QoP2XtD0t9w/unicef-villapark-sep-09-IMG_2965.JPG

Aber zuerst zu dem aktuellen Spielfest: Das  traditionsreiche Spielfest anlässlich des Weltkindertages findet am 18. September von 11 - 18 Uhr statt.  Die UNICEF-Orts-Gruppe bietet ein buntes Programm an. In einem kleinen Kinozelt werden unterhaltsame Filme zum Thema "Kinderrechte" gezeigt, beim Kinderschminken kann man sich phantasievoll das Gesicht bemalen lassen und ab 14.00 Uhr können englische Kinderlieder gemeinsam einstudiert und gesungen werden. Zur Information gibt es eine Ausstellung mit dem Thema "Wasser".

Der Weltkindertag, seit 1954 jeweils am 20. September, wird mit vielen Aktionen in ganz Deutschland begangen und stellt die Lebenssituation der Kinder, nicht nur in der dritten Welt, in den Mittelpunkt. Regensburg begeht diesen Tag traditionell mit einem Spielfest für die ganze Familie. In diesem Jahr wird ein Jubiläum gefeiert, das 20. Familienspielfest.


Dienstag, 15. September 2009

Donnerstag, 10. September 2009

Mittwoch, 9. September 2009

Tag des Denkmals in Regensburg 2009

Artikel wiederhergestellt im Dez. 2014 

Tag des Denkmals in Regensburg. Diesjähriges Motto:  „Regensburg um 1809 Napoleons Spuren im Stadtbild “.

Vor 200 Jahren herrschten in Regensburg Krieg und Not. Am 23. April 1809 hatten die Truppen Napoleons die Stadt gestürmt. Ganze Straßenzüge, etwa die heutige Fröhliche-Türken-Straße, waren zerstört. Noch schlimmer hatte es das bayerische Stadtamhof getroffen, wo die österreichischen und die französischen Truppen direkt aufeinander getroffen waren. 79 von 142 Häusern waren dort zerstört.

Allgemeines:

Samstag, 5. September 2009

Veranstaltungshinweis: Zeig mir Deins, ich zeig Dir Meins

Der Kunstverein GRAZ präsentiert:

Ausstellung

ZEIG MIR DEINS, ICH ZEIG DIR MEINS!

Rauminstallation und Malerei

Dans Lürken, München
Rayk Amelang, Regensburg


http://www.kunstvereingraz.de/assets/EventFiles/Zeig-mir-deins/header.jpg



Dauer: 11. September - 4. Oktober 2009

Eröffnung/Vernissage: Freitag, 11. September 2009, 20 Uhr

Mittwoch, 2. September 2009

Das Thomas Wiser Haus

Regensburg, 2. Oktober 2009

 Was haben Inge Faes, das "Lisabuch", der Minimarathon,  die Prominentenaktion "Laufen hilft" und  das INES-Projekt mit dem Regenstaufer Thomas-Wiser-Haus zu tun? Hier verrate ich es Ihnen.




Zuerst zum Thomas-Wiser-Haus selbst.

Regenstaufer kennen es einfach als das Kinder- und Jugendheim Regenstauf. Es wurde 1879 durch den Dechant Dr. Thomas Wiser  gegründet.  der selbst als Halbweise aufgewachsen war, und mit Hilfe einer Stiftung für ein "Waisenhaus" sorgen wollte.

Heute ist das Thomas-Wiser-Haus eine überregionale Institution mit mehreren "Häusern" und "Projekten", Außenstellen und ambulanten Hilfen.

Erfolgsgeschichte ab 1989

Im Jahre  1989 übernahm der Pädagoge Karl-Heinz Weiß die Leitung des Heims, das zuletzt von den Mallersdorfer Schwestern geführt wurde. Mit Hilfe seiner fachlichen und organisatorisch-kaufmännischen Talente startete das Heim innerhalb der nächsten Jahre zu einer branchenweit bekannten und erfolgreichen Institution, die als Vorbild angesehen wurde.  Ich schreibe das hier nicht von einer Broschüre ab, sondern ich habe es selbst mit verfolgen können.

Karl-Heinz Weiß war der erste weltliche Leiter (anfangs Erziehungsleiter, dann Gesamtleiter) im Heim. Er brachte viele neue Ideen und Anregungen mit und stellte das Heim in eine heilpädagogische und therapeutische Kinder- und Jugendeinrichtung um. Moderne Pädagogik und Therapie wurden eingeführt, genau so, wie es Thomas Wiser in seinem Nachlass gefordert hatte.

"... und im übrigen soll die Erziehung immer auf der Höhe der Zeit sein..." (mit dieser weisen Festlegung hat er für Innovation und Fortschritt in der pädagogischen Haltung des Thomas-Wiser-Hauses gesorgt)

Jugenwohngruppen

Seine Tätigkeit beschränkte sich nicht auf die bloße Fortführung oder Modernisierung der Heimleitung. So organisierte er zum Beispiel eine (provisorisch im ehemaligen Kolpingshaus untergebrachte) Spielgruppe für 10-12 Aussiedlerkinder mit Integrations- und Sprachproblemen, baute die eigenen Gebäude in Regenstauf aus,  und begann mit der Einrichtung einer im eigenen Haus untergebrachten "Jugendwohngruppe".

Ziel einer JWG ist die Verselbständigung der Jugendlichen. Sie führen in der Gruppe einen weitgehend selbstständigen Haushalt. Dazu gehören unter anderem Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen, Reinigen der Räume, Renovierungsarbeiten und Ausüben von kleineren Reparaturen. Die Betreuung des/ der Jugendlichen endet, wenn er/ sie einen Schulabschluss und eine geeignete Ausbildung gemacht hat und daher zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung im eigenen Haushalt fähig ist. (Quelle: Broschüre "125 Jahre Thomas Wiser Haus) 

So war 1991 das Heim mit insgesamt 48 Kindern in 4 Gruppen ein modernes und konkurrenzfähiges Heim geworden

Villa Kunterbunt

Mit der Aufnahme eines durch Missbrauch verstörten Mädchens setzte das Haus im Jahr 1992 setzte neue Maßstäbe. Man merkte schnell, dass dieses Mädchen in keiner Gruppe gut integrierbar ist. Eine eigene therapeutischen Gruppe für stark vernachlässigte oder misshandelte und missbrauchte Kinder wurde angestrebt. Auf der Suche nach Räumen für eine derartige Gruppe von Kindern mit schweren Störungen ihrer Entwicklung und Persönlichkeit mietete man ein eigenes Haus an und stellte entsprechende Erzieher und Therapeuten ein. Das Haus nannte man "Villa Kunterbunt".

Selbst das reichte bald nicht mehr für die vielen Aufnahmeanfragen der Jugendämter aus. Die Gebäude wurden 1993 erweitert und eine weitere Kindergruppe (»Gruppe 4«) eröffnet.

Kindergruppen nehmen Kinder ab dem 3. Lebensjahr auf, die eine längerfristige Perspektive benötigen. Grundlage ist es, den Kindern liebevolle Zuwendung, Sicherheit und klare Grenzen zu von Kindern, Jugendlichen und MitarbeiterInnen. Die Hilfe zur Erziehung ist erfolgreich beendet, wenn eine positive Reintegration des Kindes in die Herkunftsfamilie möglich ist oder es in eine andere Form der Betreuung vermittelt werden kann. Bei entsprechendem Alter wird der/die Jugendliche bzw. junge Erwachsene in eine selbstständige Wohnform begleitet. (a.a.O.)

Einführung der Freizeitpädagogik

Ab 1993 wurden Freizeitpädagogen für ganz neue gruppenübergreifendes Angebote eingestellt (Uschi Winter). Kinder und Jugendliche sollen dabei lernen, mit ihrer freien Zeit konstruktiv umzugehen, und dabei  ihre Sozial-, Persönlichkeits- und Sachkompetenz erweitern.  Seitdem veranstalten die Freizeitpädagogen Projekte wie:
  • Benefizlauf "Laufen hilft" im Rahmen des Regensburger Marathons (Mini-Marathon).
  • Weihnachtsmarkt der sozialen Initiative in Regenstauf,
  • Sommerfest auf dem Heimgelände im 2-Jahres Rhythmus
  • monatliche Veranstaltung eines Kinderkinos,
  • jährliches Open Air Kino
Die Freizeitpädagogen organisieren ferner
  • Kunstprojekte zusammen mit Kunststudenten aus Regensburg;
  • Kletteraktionen;
  • und Benefizveranstaltungen wie zum Beispiel die  Kabarett-Veranstaltung mit Inge Faes am 10. Oktober 2009
Außenstelle Ramspau

1995 wurde ein Gebäude in Ramspau für eine Außenstelle erworben und komplett saniert, und umgebaut. Ich habe das Gebäude sowohl während des Umbaus als auch danach gesehen und war beeindruckt. Die Jugendlichen konnten bei beim Umbau viel mithelfen und wurden dadurch sehr stark in den Veränderungs- und Gestaltungsprozess mit einbezogen. Die Jugendlichen konnten so ihre neue Gruppe aktiv mit gestalten und selbst über die gemachten Erfahrungen und erworbenen Kenntnisse für ihr Leben etwas gewinnen.
HPT - Heilpädagogische Tagesstätten

September 1996 wurde die erste  heilpädagogische Tagesstätte (HPT) gegründet.

Der Schwerpunkt einer pädagogischen Arbeit einer HPT liegt in der individuellen Entwicklungsförderung der Kinder, der schulischen Förderung, der Beratung, der Anleitung und dem Training der Eltern. Die Kinder lernen klare, verbindliche Strukturen und Regeln. Neben der Hausaufgabenbetreuung üben sie neue Verhaltensweisen im Umgang mit anderen und werden in haus wirtschaftliche Tätigkeiten mit einbezogen. Diese Nachmittagsgruppe ist vor allem für Jungen und Mädchen, die einen erhöhten erzieherischen Bedarf haben (z.B. ADHS, Lern- und Leistungsprobleme, familiäre Krisen (a.a.O.)

Auf Anfrage des Landkreises Schwandorf wurde 1998 eine zweite heilpädagogische Tagesstätte in Burglengenfeld (Haus Bullerbü) eingerichtet.

Das "Cinque-Torre Projekt"
Regensburger Zeitungsleser haben vielleicht schon Berichte darüber über "Cinque-Torre" Projekt gelesen. Es handelt sich um ein erlebnispädagogische Langzeitprojekt für verhaltensauffällige Jugendlich, das 1996 gegründet wurde und den Gruppenprozess ein Jahr begleiten sollte.
Cinque-Torre ist ein gigantischer Klettergarten in den Ampezzaner Dolomiten, dessen Besuch den Abschluss des Projekts bilden sollte. Das Projekt bestand aus einer Reihe von Maßnahmen wie Klettern oder Bergtouren. Mehr als zwei  Jahre sind die Jugendlichen mit ihren Erziehern immer wieder in die Berge gefahren. Dabei lernten die Jugendlichen, soziale Verantwortung für das eigene Leben und das anderer zu übernehmen.

Dieses Projekt gewann bei einem  Internationalen Kongress den ersten Preis. Gewürdigt wurden dabei nicht nur die Erfolge bei den Jugendlichen, sondern auch die professionelle Durchführung und die Dokumentation (was mich persönlich kein bisschen wunderte).

Das Projekt wurde vom Bayerischen Fernsehen dokumentiert und in der Sendung „Bergauf –Bergab“ ausgestrahlt.

Treibende Kraft für dieses Projekt war  Jürgen Einwanger  und Karl-Heinz Weiß, der bei der Sportart Klettern den enorme sozial-therapeutische Erziehungswirkung erkannte: Das lebensnotwendige Füreinander: Wer voranklettert, muss Vertrauen auf den Partner lernen, umgekehrt muss der Partner, der das Seil sichert, Verantwortung über das Leben und die Gesundheit des Kletterers übernehmen.

Die 8-Sterne-Gruppe

Im Jahr 1999 übernahm das Thomas-Wiser-Haus ein ihm aus sozialen Kreisen angebotenes Gebäude und richtete die  "8 Sterne-Gruppe" ein.

In dieser Gruppe befinden sich Kinder und Jugendliche, die einen besonderen Erziehungsbedarf oder eine seelische Behinderung haben und deren Eltern die Erziehung nicht leisten können.

Eulenspiegel

Im Jahr 2000 entstand eine familientherapeutische Kinderwohngruppe namens "Eulenspiegel". Hintergrund war die Erkenntnis, dass in manchen Fällen die Einbeziehung der Eltern in die therapeutische Arbeit sehr wichtig ist.

(Das Angebot)  soll ein familienunterstützendes und -ergänzendes Angebot mit dem Ziel der Rückführung des Kindes in eine veränderte familiäre Situation nach in der Regel maximal 2 Jahren sein. Wesentlicher Bestandteil und damit Voraussetzung ist die gezielte Zusammen arbeit mit den Eltern. Die Familie wird als Lernfeld gesehen, das für die Kinder während der Zeit der stationären Unterbringung erhalten bleibt und aktiv in den Hilfeprozess miteinbezogen werden soll. Die Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren werden daher an den Wochenenden und größtenteils in den Ferien nach Hause beurlaubt. (a.a.O.)

Außenstellen Cham

Auf Wunsch des Jugendamts Cham im Jahr 1998 wurden in Cham zwei Häuser gebaut und sowohl eine heilpädagogische Tagesstätte  als auch eine Jugendwohngruppe errichtet. Diese Häuser wurden zum größten Teil durch Zuschüsse finanziert

Das Lisabuch

Im Jahr 2000 erschien ein Buch, das als sogenanntes Lisabuch schnell zu einem Branchen-Hit wurde: "Lisa ... und dann kam ich in's Heim" . In dieser bebilderten Geschichte erzählt das Heimkind "Lisa" auf wunderschöne und gleichzeitig aufklärende Weise vom Verlassen der Familie und Eingewöhnen in einer neuen, fremden Umgebung.  In Ich-Form erzählt das Mädchen, warum sie nicht bei ihren Eltern bleiben konnte, wie sie ins Heim gebracht wurde und dort ihren ersten Tag erlebte.


Das Buch wiederum war eine Idee und ein Projekt der genauso engagierten wie talentierten (und bezaubernden) Pädagogin Uschi Winter, die ich als Mitglied des Fördervereins damals kennenlernte, als sie das Projekt vorstellte, das vom Förderverein unterstützt werden sollte.

Der Inhalt des Buchs wurde im Heim selbst in Zusammenarbeit von Kindern und Pädagogen erarbeitet. Auch die Bilder stammen von Kindern - dazu wurde der Malwettbewerb »Mein schönstes Erlebnis im Kinderheim« unter Kindern im Alter von 6 bis 18 Jahren organisiert.

Auch wenn mit diesem Buch kein monetärer Gewinn erzielt wurde, so haben die Kinder durch die Anerkennung ihrer Leistung einen sehr hohen persönlichen Erfolg erlangt.  Das Buch erhielt zwei Auszeichnungen,  und der geneigte Leser kann es über's Internet auf der Seite


bestellen.

Noah's Nest

Eine neuere (2009) Gruppen-Angebotserweiterung ist eine Gruppe für Langzeitkinder ab dem 6. Lebensjahr, genannt "Noahs Nest". Ziel ist es, dass die Kinder in diesem »Nest« positive Bindungserfahrungen machen können und ganzheitlich in ihrer Entwicklung gefördert werden

Die Förderung des Kindes erfolgt durch alltags- und handlungsorientierte Pädagogik, d.h. durch die Betreuung von verschiedenen Tieren und der Bewirtschaftung von Obst- und Gemüsegarten. Hier wird der Grundgedanke der Selbstversorgung, den alle Gruppen hinsichtlich kochen, waschen und putzen befolgen, noch weiter gefasst.
Die Kinder lernen im Umgang mit den Tieren Verantwortung zu übernehmen, denn die Tiere brauchen regelmäßige Betreuung. Beim Ernten und Bewirtschaften des Obst- und Gemüsegartens lernen die Kinder wie bspw. Saft und Marmelade entsteht und vieles mehr.

INES - Wohngruppe für Mädchen mit Essstörungen

Es gibt noch viele Projekte, z.T. auch staatenübergreifend (»bike 2 history« - ein mit Österreich organisierte erlebnispädagogisches Langzeitprojekt), auf die ich nicht alle eingehen will. Unbedingt nennenswert ist aber das Projekt INES, einer Wohngruppe für Mädchen mit Ess-Störungen

Die intensivtherapeutische Wohngruppe für Mädchen mit Essstörungen „INES“ liegt im Norden von Regensburg. Das Angebot richtet sich an Mädchen im Alter von 12-18 Jahren, die an einer Essstörung (Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht), Binge-Eating-Disorder (Esssucht)) leiden und für die eine therapeutische und pädagogische Betreuung außerhalb der Familie hilfreich und notwendig ist. Voraussetzung für die Aufnahme ist ein Körpergewicht, das keinen Krankenhausaufenthalt mehr indiziert  

Erst im September 2009 gab es INES-Benefizparty auf dem Haidplatz zu Gunsten mit Konzerten, Köstlichkeiten und Informationen. Ich hatte nicht darüber berichtet, das ganze ist leider an mir vorbei gegangen.

Nähere Informationen zum INES-Projekt:


Laufen hilft und MINI-Marathon

Was hat es nun mit "Laufen hilft" auf sich, von dem man jährlich in der Zeitung lesen kann? Laufen hilft ist ein 5-km-Benefizlauf für das Thomas-Wiser-Haus. Hier gehen Regensburger Prominente aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft für eine gute Sache an den Start. Sie laufen 10 Kilometer oder wenn möglich auch den Halbmarathon und unterstützen mit ihrer Startgebühr und Spenden die Jungen und Mädchen des Thomas Wiser Hauses.

Im Zusammenhang mit dem Thomas-Wiser-Haus liest man auch oft vom "Mini-Marathon". Dies ist aber keine Erfindung des Hauses. Die Jugendlichen des Hauses nehmen seit vielen Jahren am Mini-Marathon teil. Im Laufe dieser Zeit fanden immer mehr Kinder Gefallen am Laufen und so stellt die Regenstaufer Einrichtung mittlerweile eine der teilnehmerstärksten Gruppen der Veranstaltung.

Das Laufen hat dabei durchaus pädagogische Aspekte. Natürlich möchte jeder einen guten Platz in seiner Altersgruppe erreichen, doch das Dabeisein und vor allem das Durchhalten ist für die Kinder das Wichtigste, erklärt z.B. die Pädagogin Uschi Winter. Das Thomas-Wiser-Haus organisiert dabei üblicherweise eine Hüpfburg und ein Zelt.

Ferner gibt es noch den der See(h)lauf Neutraubling, an dem das Thomas Wiser Haus seit Jahren teilnimmt – sowohl mit den Kindern als Läufer, dem Kletterturm für alle und einem Info-Stand über´s TWH. Ein Großteil des Ergebnisses wird regelmäßig an´s TWH gespendet.



Legasthenie

Wie Sie bemerkt haben, ist die Tätigkeit des Hauses längst nicht mehr auf die Heimunterbringung konzentriert, sondern bietet Hilfen aller Art. Von den Angeboten des Hauses möchte ich noch folgende zwei ambulante Hilfen erwähnen: Legasthenietherapie und Betreutes Wohnen
Legasthenie:

Typische Fehler legasthener Kinder sind z.B., dass sie Buchstaben und Laute nicht unterscheiden oder verbinden können. Dies bringt nicht nur Schulschwierigkeiten mit sich, sondern beeinflusst dann auch die persönliche, emotionale und soziale Entwicklung der Betroffenen.

Den Kindern kann mit einer kombinierten Psycho- und Lerntherapie erfahrungsgemäß gut geholfen werden. Das Thomas Wiser Haus bietet hier den betroffenen Kindern entsprechende Hilfe.

Mehr Informationen zu Legasthenie und Therapie und einen Antrag auf Kostenerstattung finden Sie hier:

http://www.thomas-wiser-haus.de/angebote/Legasthenietherapie%20in%20Cham/Antragsverfahren%20und%20Info.htm

Betreutes Wohnen:

Das Betreute Wohnen richtet sich als Angebot an junge Erwachsene und je nach individuellem Entwicklungsstand an Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr.  Sowohl Jungen und Mädchen die eine Begleitung aus einer Jugendwohngruppe heraus in einen eigenständigen Haushalt benötigen als auch Jugendliche, die bisher bei ihren Eltern gelebt haben können das Angebot in Anspruch nehmen.

Update 2015: Was fehlt sind die Gruppen in Cham: Jugendwohngruppe und HPT sowie die Kinderwohngruppe in Willmering.  Insgesamt hat sich natürlich seit 2009 wieder viel getan: das Haus hat die Gruppen Urmel, Lilli in Regenstauf eröffnet, im Dezember 2014 eine Gruppe für minderjährige Flüchtlinge in Kallmünz und jetzt im Februar eine weitere therapeutische Kinderwohngruppe in Ponholz. Sowie 2014 hat ds Haus  eine Kinderkrankenschwester eingestellt die für den Landkreis Regensburg ambulante Hilfen für Familien mit Säuglingen anbietet und diese frühe Hilfe direkt vor Ort in den Familien erbringt.



Lesetipp: 

Broschüre zum 125. Geburtstag des Thomas-Wiser-Hauses (125 Jahre Thomas Wiser)

http://www.thomas-wiser-haus.de/125a%20Thomas%20Wiser%20Haus/Bilder%20Chronik/Chronik_TWH_Web.pdf (Webseite nicht mehr gültig)

Interessant ist auch die "Blitzlicht"-Seite der Onlinepräsenz des Hauses. Dort findet man eine Liste der Ereignisse des Jahres :

Unterstützung über den Förderverein

Wenn Sie das Heim unterstützen wollen, z.B. durch eine Spende, empfehle ich Ihnen, das aber nicht direkt tun, sondern sich an den Thomas-Wiser-Förderverein wenden. Diese kann z.B. Spenden viel gezielter und effektiver einsetzen, ohne an finanztechnischen oder bürokratischen Hürden behindert zu werden. Auch als Multiplikator (jemand, der wiederum andere Spenden oder Einnahmequellen akquiriert) können Helfer ihre Fähigkeiten beim Förderverein einsetzen. Den Förderverein erkläre ich gesondert.

Eine Spendenquittung bekommen Sie beim Förderverein übrigens genauso wie bei Spenden an das Haus direkt.



Die wichtigsten Links



Homepage:
Weitere Links:


Der Artikel ist inhaltlich auf dem Stand vom 2.10.2009, er war von 2012 bis 2014 verschollen; Den Artikel habe ich wiederhergestellt und online-gestellt am 5.3.2015




Dienstag, 1. September 2009

Ars Electronica Festival 3. bis 8. September

Das mittlerweile legendäre Festival in Linz ist gerade mal 2 1/4 - Stunden Autofahrt von Regensburg entfernt. Grund genug, für kunstinteressierte Regensburger sich zu informieren.

Von 3. bis 8. September 2009 dreht sich beim diesjährigen  Festival alles um die HUMAN NATURE.

Ob spekulativer Zukunftsentwurf und provokanter Aktionismus, philosophische Debatte oder analytischer Blick – auch 30 Jahre nach seiner Gründung frönt das Festival einer zutiefst menschlichen Neugier und richtet den Blick weit nach vorn. In der für Ars Electronica typischen Art, wird diese Recherche über klassische Konferenz- und Kulturräume hinaus in die ganze Stadt getragen. Epizentrum des Festivalgeschehens ist zum ersten Mal das neue Ars Electronica Center.


Samstag, 22. August 2009

Aladins Wunderlampe

Aladins Wunderlampe - das Bild stammt aus der Anfangszeit, in der ich mit Digitaler Kunst experimentiert habe. Die Serie Aladin war eine meiner Lieblingsserien und speziell dieses Bild ein Lieblingsbild.



Donnerstag, 20. August 2009

Grüße an Aram

Artikel wieder hergestellt im August 2014 (mit nachgearbeiteten Originalbildern)


 Hallo Aram. Liebe Grüße. Wie versprochen hier die Bilder:


Bei einem nächtlichen Fotosession am 19.8.2009, mit denen ich Bilder zum Projekt "Cafe Regensburg" sammelte, kam ich vor der Pizzeria Maradonna in ein sehr sympathisches Gespräch mit Aram und anderen seiner Kollegen. Er war begeistert von den Fotos, die ich mit meiner digitalen Spiegelreflex von der Gesandtenstraße machen konnte, und ich wollte ein paar Fotos von ihm bei der Arbeit. Ich versprach ihm, diese zu veröffentlichen.


Alpha-Tier


Alpha-Tier (oder: "Der Anführer")
Aus der Serie "Köpfe"
Peter Burkes; Zeichnung aus Serie "Köpfe": Der Anführer

Mittwoch, 19. August 2009

Amaro Ameise verabschiedet sich

Artikel wiederhergestellt im August 2014


Regensburg am 19.08.2009: in Straßenkreide auf den Fußweg der Burggraben-Brücke geschrieben erklärt  der Regensburger Burggraben-Gärtner Amarao Ameise seine Arbeit für fertig.

Amaro Ameise verabschiedet sich mit Kreide auf der Mauer


Amaro Ameise "besetzte" vor 4 Jahren den  Regensburger Burggraben, der ein historisches Element Regensburgs ist und mittlerweile unter Denkmalschutz steht.

Seitdem hat er den Graben Quadratmeter für Quadratmeter von Bauschutt und Sperrmüll befreit, den Boden bestellte und auf sympathische und fantasievolle Weise bepflanzt. Zwischendurch gab es  Schwätzchen mit den Passanten oben auf der Brücke. Durch seine Aktion wurde er überregional bekannt - bis hin zum japanischen Fernsehen interessierten sich die Medien für ihn.