Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Der Baumgartner-Sprung und der doppelte Dopplereffekt

Der Österreicher Felix Baumgartner hat es tatsächlich geschafft. Aus einer Höhe von 38,6 Kilometern sprang er ab und landete sanft auf der Erde.

Bei seinem Sprung aus der Stratosphäre durchbrach er mit einer erreichten Geschwindigkeit von 1,342,8 Km/h als erster Fallschirmspringer die Schallmauer.  

Das mit der Schallmauer ist allgemein bekannt. Auch dass er von dem Knall nichts gehört hat, weil die Luft noch zu dünn da oben ist.

Aber niemand hat sich mit einem anderen Effekt auseinandergesetzt: dem Dopplereffekt. Er bewirkt irgendwie eine mysteriöse Veränderung der Schallwellen, wenn ein Gegenstand schnell auf einen zukommt (siehe Wikipedia Dopplereffekt). Je schneller, desto mehr erhöht sich der Effekt. Bis man doppelt sieht (funktioniert auch beim schnellen Wodka-Trinken, sagte man mir).

Tatsächlich -  Glückliche Fotografen, die den richtigen Moment erfassten, konnten den Springer für einen winzigen Augenblick doppelt sehen. GuckstDu:



Und wenn der Fotograf gaaanz viel Glück hat, so wie hier in dieser tausendstel Sekunde, dann verdoppelt sich der Dopplereffekt und man sieht den Springer vierfach:



Aber Scherz beseite. Die Bilder stammen von einem Fallschirmsprung anlässlich der Flugplatzschau 2008 in Schwandorf.




Hier der Originalsprung von Baumgartner (aus euronews):
 





Die passende Satire hierzu, vom Postillon:




Und hier weitere Fotos vom eingangs genannten Fallschirmsprung in Form eines Picasa-Webalbums. Der Artikel über die Flugplatzschau und die dazugehörigen Bilder sind bei dem hackerbedingten Umzug Anfang 2011 vorläufig verloren gegangen.

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