Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 31. März 2013

Freitag, 29. März 2013

Die Geister, die ich rief - Teil 1

Der Spruch aus Goethes Zauberlehrling ging mir durch den Kopf, als mir die Geisterradler nicht aus demselben gehen wollten. Genauer: die nicht ganz ernst gemeinten Fotos von geisterhaften Radlern, Geisterautos und Geisterhunden. Mir fielen nämlich weitere ein:


Geister-Hase

Donnerstag, 28. März 2013

Wo kommt eigentlich die ZELLE her?


Zellen bedeuten - Leben, Wachstum, Schutz, Verbindung, Alleinsein, Familie, Freunde, Geschlossenheit, Offenheit, Fortpflanzung, Beständigkeit, Veränderung, Gesellschaft, ALLES
Es ist vollbracht: Die Galerie ist eröffnet.Von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr lösten sich die Besucher ab, das Interesse war ein Überraschungserfolg. Auch andere Galeristen waren da oder haben uns Grüße übersandt.

Rita Dendorfer, Peter Burkes, Beate Stich,
bei der Eröffnungsfeier KUNSTZELLE Obermünsterstr. 15, Regensburg

Radfahrer-Probleme in Regensburg - Nachtrag zu Geisterradler-Artikel

Der Artikel über Geisterradler hat starkes Interesse geweckt, wie ich aus den facebook-Reaktionen ersehen kann. Ich möchte deshalb einiges nachschieben.

Vor allem möchte ich sowohl Radfahrer als Autofahrer anregen, sich mit der neueren Rechtslage auseinander zu setzen, denn hier ist vieles unbekannt, und teilweise neu.

Am besten ist die bereits zitierte "Bei-Uns"-Broschüre der Stadt Regensburg, die man als PDF herunterladen kann. Ergänzend liste ich unten weitere Links auf.

Klarer Fall von Geisterradler.
Belichtungszeit 10 Sekunden bei 200 ISO; ein Radfahrer kam mir entgegen - er selbst ist völlig unsichtbar.


Tanz und Installation: am 05. April im Kunstverein GRAZ

Die vorletzte Veranstaltung im Rahmen des Festivals "Schleudertraum"

Traces mix, Installation und Performance
Choreographie, Raum, Leitung: Anna Konjetzky
Tanz: Marie-Laure Fiaux, Sahra Huby

05. April 2013, 18 Uhr
Karten: 13 / 8 Euro

Zur Webseite: http://tanzstelle-r.de/eventleser/events/traces-mix

Mittwoch, 27. März 2013

Geisterradler - eine Aktion der Verkehrswacht Regensburg


Jedes Jahr kommt es in Regensburg zu ca. 300 Unfällen mit Radfahrern. Im Jahr 2009 waren es 281. Dabei wurden 258 Radfahrer verletzt, einer erlitt tödliche Verletzungen.

 In 48 Fällen war die Benutzung des Radwegs in der falschen Richtung, das sog. "Geisterradeln", die Unfallursache.



Montag, 25. März 2013

Ein eisiger Hauch von Frühling durchweht Regensburg

Nach dem Aufräumen der Galerie-Eröffnungsfeier-Reste und nach den wochenlangen Vorbereitungen dazu spaziere ich erschöpft aber glücklich durch die Stadt, mit Yorki als Begleitung. Es ist Sonntag morgen, die Sonne spitzt durch, und es ist eiskalt. Gefühlte minus 15 Grad. Schuck, wie heiß das ist!



Trotzdem füllt sich langsam aber sicher die Stadt. Nur sitzt diesmal niemand auf den Außensitzen der Cafes. Das ist erstaunlich, denn normalerweise schnappen sich die Regensburger auch im Dezember jeden Stuhl, sofern die Sonne lacht.

Sonntag, 24. März 2013

Trailer zum CinEScultura 2013

Soviel Angebote gab es noch nie. CinEScultura. das spanische Film- und Kulturvestival aus Regensburg, hat sich auch dieses Jahr wieder gesteigert. Im April geht es los. Hier zunächst der youtube-Trailer. Auf einzelne Veranstaltungen werde ich noch hinweisen. Helfen wird mir dabei auch Antonia Kienberger, die hier wieder sehr engagiert ist.

Homepage: http://www.cinescultura.de/



Donnerstag, 21. März 2013

Es ist soweit: "Die Kunstzelle", unsere neue Galerie im Obermünsterviertel

Die Zelle hat sich entwickelt, und Neues entstand: Die Galerie  

"Die Kunstzelle" 

in der Obermünsterstraße 15. Betreiber: Rita Dendorfer, Beate Stich und ich, Peter Burkes (Update 15.04.2013: und Ulrike Buck als vierter Mitbetreiberin).



Angebot:

  • Malerei
  • Fotografie
  • Kalligrafie und 
  • Objekte
 jeweils zu erschwinglichen Preisen.

Am Samstag ist Tag der offenen Tür mit kleiner Eröffnungsfeier.

Samstag 23.03.2013
ab 11.00 Uhr, open end, 
Obermünsterstraße 15
93047 Regensburg



Samstag, 16. März 2013

Montag, 11. März 2013

Fortsetzung: Da tut sich was im Obermünsterviertel, Teil 2

Die Obermünsterstraße als weitere Kunstmeile? Na ja, im Osten hat der Kunstverein GRAZ die Gegend kulturell aufgewertet, im Westen ist das Museum Obermünster schon lange ein Geheimtipp für Kunstinteressierte, und dazwischen hat sich die Galerie-Szene weiter entwickelt. Allein am westlichen Ende sind da: die Galerie Lesmeister, die Altstadtgalerie, die Galerie Kunst und Kaffee, und der GeppcoMedia-Verlag macht auch Ausstellungen.

Und in der Obermünsterstraße 15, in der Nähe des Tattoo-Studios, macht Mitte März eine weitere Galerie auf: die "Kunstzelle".

Galerien gibt es auch in den Seitengassen zwischen Obermünsterstraße und Stadtmitte, und natürlich auch in der Oberen Bachgasse.




Galerien-Szene um die Obermünsterstraße in Regensburg herum

Die 19. REGENSBURGER KURZFILMWOCHE

Am 13. März geht es los: die 19. REGENSBURGER KURZFILMWOCHE




Verteilt auf 3 Kinos in der Stadt bekommen wir Regensburger ein gigantisches Film-Angebot und höchst interessante Begleitinformationen

Die diesjährigen Sonderprogramme drehen sich u.a. um die Themen Musik und Griechenland
Ferner gibt es natürlich die Wettbewerbsfilme aus 4.500 Einreichungen

Sonntag, 10. März 2013

Da tut sich was, im Obermünsterviertel, Teil 1

Da tut sich was, in der Obermünsterstraße. Überhaupt im Obermünsterviertel, das vor drei Jahren zum Sanierungsgebiet erklärt wurde (Siehe Dokumentation auf den Webseiten der Stadtverwaltung)

Und obwohl der Neubau des Petersweg-Parkhauses und andere Sanierungen erst anlaufen, hat sich die Obermünsterstraße und die Gassen herum bereits schlagartig weiter entwickelt, innerhalb von ein, zwei Jahren: extrem hoher Anteil an Singles als Bewohner, interessante Geschäfte abseits vom Mainstream, Insiderviertel für kulturell Interessiere, und sogar der Ansatz zu einer neuen Kunstmeile mit immer mehr neuen Galerien. Dazu später mehr.

Das Parkhaus

Hier aber zunächst ein lustiges Video vom Abriss des Petersweg-Parkhauses, das die Stadtverwaltung bei youtube eingestellt hat. Das aus 1966 stammende Haus war einfach sanierungsbedürftig und der Neubau war eine der ersten Maßnahmen zum Sanierung des Obermünsterviertels.

Die Zeitraffer-Aufnahme ist nicht nur interessant, sondern auch lustig. Man hat den Eindruck, die dort agierenden Bagger haben Seele. Der große grüne Kran z.B., der nur ab und zu sich die Leckereien herauszupicken scheint, während die kleinen Bagger fast ständig herumwuseln - ich würde ihn am liebsten Dino nennen, und den anderen möchte man auch Namen geben und Charaktere zuordnen.



Ich habe den Abriss auch ein wenig dokumentiert, fotografisch zumindest, nachdem ich feststellte, dass bei Sonnenuntergang sehr  malerische Motive entstehen. Außerdem wird es später keine Möglichkeit mehr geben, den Dom von Süden aus in diesem Blickwinkel zu fotografieren.

Vorgestellt: Foto Art aus Regensburg - fotokobold

Ich möchte eine kreative Regensburger Fotografin und Fotokünstlerin vorstellen, deren Webseite ich eher zufällig über die Webseite der "Fotografischen Gesellschaft Regensburg" entdeckt habe, bei der ich ebenfalls Mitglied bin.

Auf ihrer eigenen Webseite nennt sie sich "fotokobold".

Foto Art - fotokobolds Webseite!
Britta Bastler, Regensburg

Die Bilder sind in zweierlei Hinsicht faszinierend: vom Fotografischen her gekonnt, und teilweise mit Bildbearbeitung sehr fantasievoll verfremdet. Die Künstlerin fotografiert, malt und zeichnet seit 30 Jahren. Also ähnlich wie ich. Und sie experimentiert gern mit dem Computer. Auch wie ich.


Baukunst-Ausstellung im Museum Obermünster

Eine neue Architekturausstellung ist in den stimmungsvollen Räumen des Museum Obermünster zu sehen:

„Baukunst aus Raum und Licht – Sakrale Räume in der Architektur der Moderne“:


Worum geht's? Um Fotografische Blicke auf zeitgenössische Kirchenbauten und Kirchenraumgestaltungen .


Sonntag, 3. März 2013

Tipp: "document niedermünster"

"document niedermünster" ist kein Dokument, sondern eine geführte Ausstellung in z.T. freigelegte unterirdische Räume beim Niedermünster (Nähe Kornmarkt).



Dieses "Dokument" in der Nordostecke des ehemaligen römischen Legionslagers „Castra Regina“ zeigt mit Originalbefunden die wichtigsten Epochen der Regensburger Geschichte.

Bei Einführung hat es eine begeisterte Resonanz bei den Besuchern und in den Medien erfahren.

Samstag, 2. März 2013

Joe Heimerl live in der Klappe

Zufälligerweise in der Klappe live erlebt: die Joe-Heimerl-Band unter ihrem neuen Namen Jeffrey-Hudsun-Bitters.


Freitag, 1. März 2013

Theaterstück Armut vom "ueTheater" - Kurt Raster

Ganz rechs: Kurt Raster (ueTheater)

Die Fraktur-Schrift in alten Büchern

Frakturschrift in alten Büchern

http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_%28Schrift%29

Fraktur letter A.pngFraktur letter B.pngFraktur letter C.pngFraktur letter D.pngFraktur letter E.pngFraktur letter F.pngFraktur letter G.pngFraktur letter H.pngFraktur letter I.pngFraktur letter J.pngFraktur letter K.pngFraktur letter L.pngFraktur letter M.pngFraktur letter N.pngFraktur letter O.pngFraktur letter P.pngFraktur letter Q.pngFraktur letter R.pngFraktur letter S.pngFraktur letter T.pngFraktur letter U.pngFraktur letter V.pngFraktur letter W.pngFraktur letter X.pngFraktur letter Y.pngFraktur letter Z.pngFraktur letter A-umlaut.pngFraktur letter O-umlaut.pngFraktur letter U-umlaut.png


Verwechslungsgefahren

In Fraktur ungeübte Leser haben meistens nur mit wenigen Buchstaben Schwierigkeiten.
  • Das lange s (ſ) unterscheidet sich vom f immer durch den ausgesparten kurzen Querbalken auf der rechten Seite, manchmal fehlt auch zur deutlicheren Unterscheidung der linke Querbalken.
  • Das k unterscheidet sich vom t vor allem durch eine kleine Schlaufe rechts oben.
  • Das x unterscheidet sich vom r nur durch eine offene Schleife am Zeichenfuß.
  • Das y ähnelt dem h, weist aber keine Oberlänge auf und ist im Gegensatz zum v oben offen.
  • Bei den Großbuchstaben ähneln sich B und V, wobei V der schließende innere Querstrich fehlt, genauso wie N im Vergleich mit R.
  • Der untere Bogen des G ist bei E nicht geschlossen.
  • I und J haben als Großbuchstaben meist das gleiche Schriftbild.
  • Das A ähnelt in vielen Frakturschriften dem U, ist jedoch weniger weit geöffnet.

Das kleingeschriebene s kommt in zwei Varianten vor, als rundes s und als langes s. Das lange s wird gerne verwechselt mit dem f, weshalb man üblicherweise die Häkchen weglässt, gelegentlich wird auch von Druckern bewusst falsch das runde s genommen, wo das lange s stehen müsste.



Geschichte:



Die erste Frakturschrift für den Buchdruck wurde bereits 1513 von Hans Schönsperger in Augsburg entworfen und (unter anderen) im von Albrecht Dürer illustrierten Gebetbuch verwendet. Als zweite wichtige Anwendung der Fraktur im Druck gilt der 1517 in Nürnberg gedruckte „Theuerdank“.
Ihre ästhetische Vollendung erfuhr sie durch Schriftschneider im 18. Jahrhundert wie G. I. Breitkopf und J. F. Unger.


Schwabacher Schrift - ein Vorläufer der Fraktur


Die Schwabacher, auch Schwabacher Schrift oder Alte Schwabacher Schrift, ist eine Schrift aus der Gruppe der gebrochenen Schriften. Sie entstand im 15. Jahrhundert und ist derber, offener und breitlaufender als die gotische Textur. Die Schwabacher war vom späten 15. Jahrhundert bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts die vorherrschende deutsche Schrift. Sie wurde dann von der Fraktur weitgehend verdrängt, blieb aber bis ins 20. Jahrhundert populär.



http://de.wikipedia.org/wiki/Schwabacher







http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fc/Gebrochene_Schriften.png/480px-Gebrochene_Schriften.png
Die Schwabacher im Vergleich zu anderen gebrochenen Schriften


Antiqua

Neben der Fraktur gibt es auch die Antiqua-Schriftarten. Diese Schrift ist relativ schnörkellos und hat im Buchdruck erst im 19. Jahrhundert die klassischen Schriftarten (Fraktur) abgelöst. Aber schon vorher gab es Vermischungen oder gelegentlich ganze Bücher, die  in einer Antiqua-Variante gedruckt wurden. Das fiel mir auch oft auf, wenn ich Bücher über Regensburg las.

Anfang des 16. Jahrhunderts bildete sich die deutsche Eigenheit heraus, zwei Schriften zu pflegen. Deutschsprachiger Text wurde weiterhin in gebrochenen Schriften gedruckt und geschrieben, lateinischer Text in Antiqua. Bei gemischtsprachigen Texten werden auch die Schriften gemischt: Fraktur für den Druck deutschsprachiger Wörter, Antiqua für fremdsprachige Wörter. Diese Regel hat sich im Fraktursatz bis heute gehalten. Diese Unterscheidung hat sich umgangssprachlich auch in den Begriffen „Deutsche Schrift“ und „Lateinische Schrift“ verfestigt. (Quelle: Wikipedia)




Unterschiede bei Bögen von runden (oberste Zeile) und gebrochenen Schriftarten (untere vier Beispiele)
 
 

Schedelsche Weltchronik verwendet die Schwabacher Schrift


Die Schedel sche Weltchronik, ein Meisterwerk der Geschichte, der wir auch einen wichtigen historische Ansicht über Regensburg verdanken, ist übrigens in der Schwabacher Schrift gedruckt worden.


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/00/Schedel_konstantinopel.jpg