Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Donnerstag, 30. Juni 2016

Bilder von der Charity-Art-Group Ausstellungseröffnung im DEZ 2016

OB Wolbergs bei der Eröffnung der Ausstellung im DEZ
Regensburger Charity Art Group 2016
Es war ein wunderschöner Abend mit interessanten Ansprachen, angeregten Gesprächen und sympathischen Neukontakten. Die Eröffnung der diesjährigen DEZ-Ausstellung der Charity-Art-Group. Hier sind ein paar Bilder.

Vom Spendenerlös begünstigte Personen sind dieses Jahr:
  • Thomas Wiser Haus (Thomas-Wiser-Stiftung)
  • Drugstop e.V.
  • Familie des krebskranken 2jährigen Andres, vertreten durch Armin Wolf

Sonntag, 26. Juni 2016

Manfred Sillner als Gastkünstler im DEZ


Oh je. Was soll ich nur tun. Das ganze Wochenende schon schiebe ich die Entscheidung vor mich her: welche Bilder soll ich diesmal im DEZ hängen. Morgen geht es los mit der Hängung, abends muss alles komplett sein.

 Die Regensburg-Fotos kann ich nicht mehr sehen - Blumenbilder? Anamorphe Kunst? Meine Op-Art-Bilder?  Acryl-Bilder?

Ich bin blockiert, und zwar weil ich weiß, dass alsKünstler Manfred Sillner mit dabei sein wird. Er gehört zu den diesjährigen Gast-Künstlern - die aber genauso wie wir alle 20% vom Erlös für die Benefiz-Zwecke spenden, wie wir Mitglieder. Das ist gut für die Sache, denn bei solchen hochkarätigen Gastkünstlern wie ihn sind schon andere Preise im Spiel als bei mir. 
Transparente Lasuren sorgen für unglaubliche Effekte ind en Details - als wenn das Gesamtkonzept nicht schon fantastsich genug wäre.


Was er wohl ausstellen wird? Seine berühmten Regensburg-Bilder, die Mona-Lisa oder die anderen legendären Bilder sind eigentlich in Sammler-Besitz, auch wenn es Kuratoren gelingt, diese für Ausstellungen auszuleihen. Aber da ist genug anderes, vor allem Radierungen bieten sich an .. aber egal was er ausstellt, es bewegt sich in einer anderen Welt als meine Bilder.

Aber so darf man nicht denken, ich weiß.

Samstag, 25. Juni 2016

Mari Schandri und ihr Regensburger Kochbuch




Voll zugänglich lesbare Version am Ende des Artikels

Im Jahre 1867 erschien erstmals ein denkwürdiges Kochbuch in einem Regensburger Verlag. Autorin war Marie Schandri, die offenbar 40 Jahre lang als Köchin im Gasthof "zum Goldenen Kreuz" am Haidplatz gearbeitet hatte. Dementsprechend der Titel:

Regensburger Kochbuch  - 1050 Original-Kochrecepte auf Grund vierzigjähriger Erfahrung, zunächst für die bürgerliche Küche. 

Das Buch hatte in der vierten Auflage stattliche 479 Seiten und erschien im Regensburger Verlag von Alfred Coppenreuth,  vormals  "Montag und Weiß'sche Buchhandlung".

'Wie bei allem in der Welt so sind auch in der Kochkunst Erfahrung und Übung Hauptsachen; allein beide wird man sich leichter und schneller an der Hand eines guten und zuverlässigen Kochbuches aneignen. schreibt die Autorin in ihrem Kochbuch.  Das "Regensburger Kochbuch" entwickelte sich seit dem ersten Erscheinen 1867 angeblich zu einem überregional gelesenen Kochbuch-Klassiker in Deutschland. Zumindest wenn man der Werbung für die Neuerscheinungen glauben darf.

Zehn Monate später erschien die zweite Auflage, erweitert um „100 ganz neue
Recepte für feinere Küche, die dem Verleger von einem vielerfahrenen fürstlichen
Mundkoche überlassen wurden“.

Auf google-books kann man sich die vierte Auflage des  Buchs (erschienen 1871)  kostenlos ansehen.

Ansonsten gibt es das Buch in Varianten als Neu-Drucke im Buchhandel.Genaugenommen wurde das Buch kontinuierlich weiterentwickelt, ab der 97. Auflage wurde es neu überarbeitet und als "Neues Regensburger Kochbuch" vom Pfanneberg Fachbuchverlag weitergeführt (vgl. http://www.fs-fachbuch.at/images/products/04976-98.pdf?osCsid=af8e416c76e3)


Marie Schandri war das Pseudonym der Verlegergattin Isabella Coppenrath, die
ihre Rezeptsammlung zu einem marktführenden Kochbuch machte.

Die Geschichte des heute noch am Haidplatz in Regensburg bestehenden Gebäudes lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Als Beherbergungsstätte von Kaisern und Königen, Fürsten und Diplomaten genoss der Gasthof über Jahrhunderte hohes Ansehen.

In Regensburg trafen sich seit dem 16. Jahrhundert regelmäßig
Herrscher aus aller Welt. Sie brachten viel Gefolge mit, eigene Köche, eigene
Konditoren. So konnten die Regensburger in die Kochtöpfe vieler Länder schauen.
Kulinarische Neuerungen wie Pralinen oder Kaffee waren hier früher bekannt als
anderswo. Die gesammelten Rezepte, vereint im Regensburger Kochbuch, waren
umfassend, aktuell und überregional. (entnehme ich dem Vorwort zur 98. Auflage, 2009)

Im Jahre 2013 erschien das Buch "Das neue Regensburger Kochbuch" und hier wird nur noch Jutta Ulrich als Autorin genannt.

Allerdings - das Original ist es nicht mehr, klar. Denn nach und nach wurden die klassischen Rezepte unter ernährungswissenschaftlichen Aspekten überarbeitet. Bewährtes wurde beibehalten, Veraltetes wurde verworfen. Modernes wie vegetarische Küche, Vollkorngebäck, Cocktails und Longdrinks wurden neu aufgenommen. Aus dem Vorwort zur 98. Auflage:

Das Regensburger Kochbuch erfuhr eine kontinuierliche Überarbeitung und Erweiterung. 1869 wurde Anna Hubers „Die vollständige Fastenküche“ angehängt,
1896 ihre „Einmachkunst“. Im 20. Jahrhundert gab es Neuerungen bei den Themen
Krankenkost und Süßspeisen, Bäckerei, Eis.

Der Tradition verbunden, die moderne Ernährung berücksichtigt: Das Buch ist seit der 97. Auflage unter dem Namen „Das neue Regensburger Kochbuch“ weiterhin aktuell. Ein Drittel der Rezepte wurde ausgetauscht, nicht mehr Zeitgemäßes verworfen, Heutiges neu aufgenommen. Das große Rezeptangebot wurde erweitert um vegetarische Küche,Vollkorngebäck sowie Cocktails und Longdrinks. Die vorliegende 98. Auflage wurde nochmals überarbeitet und an vielen Stellen ergänzt. Bewusst verzichtet wird weiterhin auf Abbildungen, im Vordergrund stehen reichhaltige Erfahrung und hoher Gebrauchsnutzen. Beides wird nicht zuletzt garantiert durch den Praxistest bei der modernen Ausbildung an der Berufsfachschule für Hauswirtschaft und Kinderpflege im Institut der Englischen Fräulein. 

Die 4 Auflage 1871 kann man bequem auf google books (oder nachstehend eingebunden) lesen: Link zur Ansicht des Buches auf google-books »

Wer eine frühere Variante lesen will - oder vergleichen möchte:

Die 2. Auflage 1898 gibt es Scan auf
http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10298819_00005.html


Sie können die Originalversion der 4. Auflage direkt hier lesen, wenn Sie wollen:

Donnerstag, 23. Juni 2016

Für Schnell-Leser: Napoleon jagt durch Regensburg

Hier mal was für Schnellleser: Seiten aus dem Buch von Wackenreiter über "Die Erstürmung von Regensburg 1809".


Haha, Späßle gmacht.

Das ist nur eine animierte Grafik, die eine Automatik-Software aus hochgeladenen Bildern erstellte. Das komplette Buch von Wackenreiter gibt es als PDF im Internet bei google-books, ich habe mir aber mal vor ein paar Jahren die Mühe gemacht, die PDF-Datei in Bilddateien umzuwandeln - quasi als Test der Software nitro-reader.  Jede Buchseite wurde zu einer jpg-Bilddatei. Diese hatte ich noch im November 2012 in ein Webalbum hochgeladen. Vor kurzem bin ich wieder darauf gestoßen.

Die Bilddateien sind gemeinfrei, jeder kann sie kopieren und weiterverwenden. Eine Rückfrage ist nicht nötig.

Das Buch ist nicht nur spannend zu lesen (sofern man mal die Frakturschrift versteht), sondern enthält auch auch ein paar äußerst aussagekräftige Stiche, z.B. eine Ansicht des zerbombten Stadtamhofs nach der Schlacht.


Bild auf den Eingangsseiten, es zeigt eine Ansicht von Regensburg von Süden, also ungefähr dort, wo jetzt das Bahnhofgelände ist, vielleicht da, wo die Galgenberger Brücke über das Bahngelände geht (ohne Gewähr). Eine Bahn gab es damals nicht, auch keinen Park zwischen Bahnhof und der Stadtmauer, und auch keine Öffnung der Stadtmauer, wo heute die Maximilianstraße mündet. Eigentlich gab es auch keine Maximilianstraße, die gab es erst nach der Schlacht, als man beim Wiederaufbau das zerstörte Viertel abriss und eine gradlinige, breite Straße namens Maximilianstraße baute.

Montag, 20. Juni 2016

Flashback - Rundschwenk durch das leere Zuckerfabrik-Gelände 2011

Neu in meinem youtube-Kanal: ein Video aus dem Jahre 2011

Rundschwenk durch das leere Zuckerfabrik-Gelände (Candis-Viertel) im September 2011 - nach der Räumung, vor der Neubebauung.

https://youtu.be/2jnnbVr1SVQ
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Sonntag, 19. Juni 2016

Remember Fritzi - sie liebten sich wie Hund und Katze

Fritzi und Yorki - sie liebten sich wie Hund und Katze
Ein paar Fotos aus alten Tagen, gefunden beim Aufräumen der Festplatte.

Ausstellung DIE FORM DER FARBE in Art Affair

Zwei Künstler, eine Ausstellung: in der Art Affair ab 9. Juli, Vernissage am 8. Juli:



DIE FORM DER FARBE
Iryna Pryval & Sascha Banck

Vernissage:
Freitag, 08. Juli, 19 Uhr


Beide Künstlerinnen sind anwesend und freuen sich ebenso wie das Team der  Galerie Art Affair
Sie begrüßen zu dürfen!

Ausstellungsdauer: 09. Juli – 30. Juli 2016




Freitag, 17. Juni 2016

Der Donaumarkt, mal expressionistisch

Für diesen Artikel habe ich  meine Fotos ausnahmsweise  NICHT korrigiert. Die stürzenden Linien bleiben und bilden eine expressionistische Wirkung. Also eine subjektive Sicht, bei der das schräge Gefühl des Fotografen wiedergegeben wird, wenn er sieht, was da hochschießt.





Da haben sich die Bürger so lange gewehrt. Und jetzt haben viele das Gefühl: "ausgeschmiert".


Ich habe gerade einen der Entwürfe zur Stadthalle in dem genialen Buch "Sündenfall an der Donau" (von Peter Eiser, Günter Schießl, 2004) angesehen, und vergleiche das mit dem geistigen Auge mit dem neuen Museum. Hihi. Da hätten sich die Regensburger die Gegenwehr wohl gleich sparen können, oder?

Diesselbe Stelle, diesselbe Blickrichtung.




Familie Zant und soziales Regensburg



Bei Recherchen zum Thema Barmherzigkeit und Sozialtverhalten im historischen Regensburg (die Recherchen begann ich schon lange vor dem "Jahr der Barmherzigkeit", in welchem wir uns befinden, auch wenn es keiner mitbekommt) fand ich einen interessanten Aufsatz über die Familie Zant:

Die Zant und das Zanthaus http://www.dr-bernhard-peter.de/Heraldik/Galerien/galerie492.htm
Auf dieser Seite gibt es nicht nur ausführliche Infos über die Wappen, sondern auch über die Familie Zant selbst, wobei als Quelle auf das Buch von Karl Bauer verwiesen wird.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Alte Ansichten von Kloster Prüfening

Es gibt vier alte Stiche zum Kloster Prüfening (ab 1803 Schloss Prüfening genannt).  Alle diese vier gibt es in zoombarer Version, so dass man feinste Details erkennen kann. Ich habe diese vier Bilder (und die Zoom-Ausschnitte) auf dem Blog regensburg-historisch eingestellt, allerdings getrennt nach Jahreszahlen.

Hier ist ein Überblick:


1. Bild

1716 - Benediktinerabtei Prüfening - Stich von Wening
Michael Wening: Benediktinerabtei Prüfening


Kloster Prüfening, von Wening, 1716
Mehr auf: http://regensburg-historisch.blogspot.de/2016/06/1716-benediktinerabtei-prufening-stich.html

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2. Bild

1777 - Kloster Prüfening - von Zimmermann
Dieser Stich stammt aus Band 13 der Sammlung "Monumenta Boica"und ähnelt dem Stich von Wening aus dem Jahre 1717, enthält aber doch andere Details. Da Band 13 der MC im Jahre 1777 veröffentlicht wurde, muss der Stich aus diesem Jahr oder früher stammen.


Zwischenstopp in Wien - Teil 4

Fortsetzung von: http://www.regensburger-tagebuch.de/2016/06/zwischenstopp-in-wien-teil-3.html

An diesem Tag bin ich nur mit der Handy-Kamera unterwegs. Das muss reichen, ich will frei sein.


Schnitzel Wiener Art -  genauso zubereitet wie es sein soll, also dünn und riesig.


Opitz-Klinik - Zeitler-Klinik



Anfang April 2016 wurde die stadtbekannte ehemalige  Opitzklinik abgerissen. Mittlerweile ist das Gelände geräumt und bereit für Neubauten. Ich nutzte einen sonnigen Tag, um den temporären "Durchblick" an dieser Stelle zu dokumentieren. Gerade noch rechtzeitig, mittlerweile verhindern Bauzäune die Sicht.

Zur Geschichte:

Im Jahr 1900 hatte es der fürstlich Thurn und Taxisschen Oberdomänenrat, der Justizrat Dr. Alfred Diepolder, zunächst als sein Wohnhaus errichten lassen.

1929 baute es der Regensburger Arzt Dr. Franz Zeitler zur Privatklinik, seither war es als Zeitlerklinik bekannt.

Als 1970 der Gynäkologe Dr. Georg Opitz den Bau übernahm, bürgerte sich rasch der Name Opitzklinik ein.   

Viele berühmte und normale Regensburger haben dort das Licht der Welt erblickt. Die fürstliche Familie war nur eines der prominenten Beispiele.



Mittwoch, 15. Juni 2016

Zwischenstopp in Wien - Teil 3

Fortsetzung von: http://www.regensburger-tagebuch.de/2016/06/zwischenstopp-in-wien-teil-2.html

Vormittags habe ich wegen des wechselhaften Wetters  alle möglichen Winkel der Altstadt durchforstet.



Zwischenstopp in Wien - Teil 2

Fortsetzung von Zwischenstopp in Wien - Teil 1


Wie schon berichtet, hatte ich Ende Mai meinen Sohn in Wien besucht, der dort sein in Regensburg begonnenes Kunststudium beendete und derzeit sein Lehramts-Refrendariat an einem Gymnasium absolviert. Hier sind weitere Impressionen.

Eine idyllische Gegend: an der "alten Donau" im 2. Bezirk



Das hat sich wirklich gelohnt: Besuch im Schmetterlingshaus (Palmenhaus) im Burggraben (http://www.schmetterlinghaus.at/)


Dienstag, 14. Juni 2016

Regensburger Vergissmeinnicht 1845 Teil 2

Fortsetzung zu
http://www.regensburger-tagebuch.de/2016/06/regensburger-vergissmeinnicht-mit.html

Karthaus Prüll, Kloster Neuprüll.
Eine Kartause ist ein Kloster des Kartäuserordens. Die Bezeichnung Kartause leitet sich von dem lateinischen Cartusia für den Gründungsort der ersten Kartause, das im Jahr 1084 entstandene Stammkloster La Grande Chartreuse ab.


Regensburger Vergissmeinnicht - mit Bildern aus dem historischen Regensburg vor 1845

Neupfarrplatz, Neupfarrkirche ("Neupfarre" genannt).


Der Regensburger Vergissmeinnicht von AdalbertMüller ist eine interessante Quelle für dasw Regensburg im 19. Jahrhundert. Ich fand heute, anlässlich einer Recherche über die Entwicklung des Donaumarktes, eine Version aus 1845, die Stahlstiche enthält. Bilder von Regensburg, die in der mir bekannten 1850er Auflage nicht dabei waren.


Regensburger Vergissmeinnicht: Ansichten des Schönsten und Merkwürdigsten der königl. bayer. Kreishauptstadt Regensburg und ihrer Umgebungen.  Von Adalbert Müller (Schriftsteller), Bernhard Grueber, ManzVerlag, 1850 - 75 Seiten
Ich habe das Buch selbst hier

 http://regensburg-historisch.blogspot.de/2016/06/1845-buch-regensburger-vergimeinnicht.html

in Textform eingebunden.

Ferner habe ich das Buch als PDF heruntergeladen und die bebilderten Seiten in JPG-Grafiken umgewandelt. Die wiederum habe ich in ein Webalbum hochgeladen (nachbearbeitet, also schiefe Scans begradigt, Kontrast)

In diesem Artikel zeige ich die Bilder.

Wie gesagt: Stand etwa erste Hälfte 19. Jahrhundert. Manche Bilder kennt man schon aus anderen Werken. Andere sind neu für mich, z.B. das Bild vom Neupfarrplatz, das von Winzer, von Maria-Ort, von derKarmelitenkirche und von Karthaus Prüll.

Alte Kapelle (Kornmarkt)

Baugebiet Schlachthofgelände

Das Schlachthofgelände ist mittlerweile schon ganz schön gebaut; nicht nur im westlichen Teil befinden sich bewohnte Häuser, auch im inneren des Geländes warten fertige Häuser auf ihre Bewohner. Ich bin mit dem Galaxy-Tab als Kfz-Kamera durch die neu angelegten Straßen des Geländes gefahren und habe ein paar Eindrücke gesammelt. Das Schlachthofgebäude selbst wird übrigens derzeit auch umgebaut..

Die Fotos stammen hauptsächlich vom 27. Mai




Zuerst Fotos von der Donaulände, also Eindrücke von der Donau aus. Ein ungewöhnlicher Anblick, denn erst in den letzten Jahren ist dort das Gelände "geräumt" worden.

Montag, 13. Juni 2016

Die neue Berufsoberschule - BOS auf ehemaligem Kasernengelände


An der BOS Regensburg habe ich mein Abitur nachgeholt, bevor ich Jura studieren konnte. Das war damals noch im Zirngibl-Haus, gegenüber der "Zentrale" in der Hermann-Geib-Straße. Auf dem kleinen Parkplatz davor lernte man das Parken auf kleinstem Raum und in höchster Perfektion

Jetzt ist die neue BOS fertig, las ich. Und als ich den Ort aufsuchte, war ich baff. Denn bei dieser Gelegenheit entdeckte ich, was aus dem riesigen Gelände der Nibelungenkaserne geworden ist. Genaugenommen habe ich das Gelände vorher nie gesehen, aber über google-earth-Ansichten kann ich erkennen, wie gewaltig sich das Gelände in den letzten Jahren geändert hat.

Die neue BOS selbst ist riesig, und die haben doch tatsächlich ein eigenes Parkhaus! Dasmuss man sich mal vorsellen. Ganz Regensburg jammert nach Parkplätzen, und dort herrscht Luxus pur. Aber ich freue mich.

Ich war an mehreren Tagen auf dem Geländer und machte unter anderem Fotos. Zum Teil mit der Spiegelreflex, zum Teil mit dem Galaxy-Tab, dessen Panoramafunktion ganz praktisch ist, wenn man größere Gebäude einfangen will.


Die derzeit aktuellse Ansicht auf google-earth stammt aus 2014. Hier habe ich aber das Jahr 2013 eingetellt, um zu zeigen, wie sich das Gebiet seitdem entwickelt hat.


Storchennest - Warten auf den Abflug

Im Westen nichts Neues?

Der Jungstorch übt immer wieder mal das Flügelschlagen.
Fotos vom 6. Juni 2016.

Sonntag, 12. Juni 2016

Der Baumburger Turm

Baumburger Turm, 7.7.2012

Baumburger Turm 12.06.2016

Der Baumburgerturm befindet sich am Watmarkt. Im EG residiert Dampfnudel-Uli.

Der Turm zählt zu den Geschlechtertürmen, und zwar zu einer der größten in Regensburg.
Geschlechtertürme sind stadtinterne Turmbauten, die aufgrund ihrer Höhe von 20-50 m die Silhouette mittelalterlicher Städte maßgeblich mitbestimmten und die herausragende gesellschaftliche Position ihrer Inhaber veranschaulichen sollten. Errichtet wurden sie zumeist von bedeutenden lokalen Kaufmannsfamilien, oftmals mächtigen Angehörigen der städtischen Adelsschicht, die man mit dem Begriff "Geschlechter" versah.

Das Haus ist frühgotisch; er ist einer der höchsten Patriziertürme in Regensburg, und angeblich auch am reichsten mit Architekturplastik ausgestattet, wenn mein Exemplar des "Bauer" noch aktuell ist.

Höhe: 28 m, sieben Geschoße. Die Schaufront ist zur Goliathstraße gerichtet, also nach Norden. Wie üblich habe ich diese Sehenswürdigkeit nur dann fotografiert, wenn die Sonne gerade günstig stand. Ich musste alle meine Jahrgänge nach Fotos durchforschen, um entsprechende Fotos zu finden.

Nachdem ich heute anlässlich der Vernissage in der Panamerican-Arte-Galerie am Watmarkt Fotos mit Sonne von der Ostseite machen konnte (wann habe ich schon mal vormittags Zeit zu fotografieren!), konnte ich ein abschließendes Dossier erstellen und diesen Artikel schreiben.

Regensburger Antikmarkt gut besucht



Heute gab es den 10. Antikmarkt in Regensburg. Das regnerische Wetter hat die Besucher nicht abgeschreckt - die Altstadt war gut besucht.

Zwischen Maximilianstraße und Neupfarrplatz präsentierten Händler aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Tschechien und Belgienechte Antiquitäten und Trödel. Das ist das Schöne an dem Antikmarkt - es gibt ein striktes Verbot für den Verkauf von Neuwaren, für Antik 2000, für reproduzierte Antiquitäten, für Altkleider, Kunsthandwerk und Elektronik. Das mag für einen normalen Flohmarktbesucher durchaus interessant sein, wer aber nach echten Antiquitäten aus ist, freut sich über die Konzentration auf das Echte.

Neu war, dass Kleidung, Teppiche, Muscheln, Steine und Tierpräparate generell nicht mehr zugelassen waren. Das gab in den letzten Jahren offenbar viel Diskussionen und daher wurde darauf verzichtet. Bekleidung aller Art, Pelze, Lederjacken und Hüte sowie Schuhe sind auf den Märkten nicht mehr zugelassen. Weiterhin zugelassen sind natürlich Weiß- und Tischwäsche mit einem Mindestalter von 50 Jahren.Mehr Infos, auch über Antikmärkte in anderen Städten: http://schoene-maerkte.de/antikmarkt/regensburg





Noch zwei Stunden: Vernissage in der PanamericanArte-Galerie am Watmarkt


Wenn ich früher kapiert hätte, dass das eine ganz normale, öffentliche Vernissage ist, hätte ich rechtzeitig berichtet. Aber ich habe irgendwann eine "Einladung" über facebook erhalten und mir den Termin notiert, ohne dass ich Zeit hatte, mich näher damit zu beschäftigen:

Frühstück mit Fred, Sonntag, 12. Juni 2016, Regensburg
10.30 bis 15.30 

Auftakt der Ausstellung "Pura Vida en Colores" v. 12.6. - 20.7.2016 
mit dem Maler Fred Andrade Mora aus Kolumbien
am Watmarkt (gegenüber Turmtheater)
mit Musik
Jetzt kann ich nur noch im nachhinein berichten. Naja, zwei Stunden habt ihr noch, von jetzt an, um vorbeizusehen!

Hier sind ein paar Impressionen:



Freitag, 10. Juni 2016

Statuta Ecclesiae Ratisbonensis

Auf meiner Festplatte fand ich beim Aufräumen die Statuta Ecclesiaew Ratisbonensis - ein Scan von einem Regensburger Buch aus dem 16 oder 17. Jahrhundert. Eine Sammlung von Kirchenrechtvorschriften also, so wie die Statuta Ecclesia Antiqua, aber offenbar bezogen auf Regensburg. Genauer kenne ich mich auch nicht aus.

Inhaltlich gibt es für mich und meine Leser nicht viel her, lediglich für die Schüler im Bereich "Mediengestaltung" ist es ein ganz witziges Demo für die Aussage: "Niemals mehr als 2 Schriftarten in einem Dokument". In diesem Buch fand ich gleich ein Dutzend davon. Und so machte ich ein paar Screenshots, sandte sie an eine Kollegin bei den Eckert-Schulen und löschte die 20 MB große PDF-Datei.



Dienstag, 7. Juni 2016

Storchennest in Regenstauf - die Jungen warten auf den Abflug

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https://youtu.be/GFDc9SBKInQ

Video und Bilder von der Störchen, 4. Juni nachmittags, vom unteren Wanderweg des Schlossbergs aus fotografiert.