Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 15. November 2016

Bilder vom Lappersdorfer Kunst- und Handwerkermarkt im Aurelium




Der Markt Lappersdorf veranstaltete am Sonntag, dem 13. November 2016 im AURELIUM Lappersdorf erstmals einen eigenen Kunst- und Handwerkermarkt.

In den Vorjahren gab es einen ähnliche Veranstaltung im Sportheim. Diese war allerdings privat organisiert  und fand dieses Jahr auf Adlersberg statt.

Der Kunst-und Handwerkermarkt begann um 10.00 Uhr, und bereits kurz danach war die Halle voll. So ging das den ganzen Tag.





Samstag, 12. November 2016

Heute Eröffnung des Kunstpfad 2016 mit OB Wolbergs




Kunst und Charity - Die Regensburger Charity Art Group stellt wieder ihre Kunstwerke bei Hauner aus:

Ausstellung "Kunstpfad 2016"
vom 12. November bis 20. Dezember. 
bei Garten Hauner (Verbindungsgang zum hinteren Trakt) 
Charity-Wochenende am 19. und 20.11.2016

Die Benefizaktion dient dieses Jahr
der Unterstützung des Regensburger Blindeninstitus

Unter Anwesenheit des Schirmherrs, OB Joachim Wolbergs,  wurde heute mittag die Ausstellung, am 12. November  eröffnet und die Beteiligten haben der Presse Auskunft erteilt.



So richtig interessant wird das Charity-Aktions-Wochenende:




Himmlische Adventsausstellung Samstag 19. November (08:30-17:00 Uhr) und Sonntag 20. November (11:00-17:00 Uhr)
 
Auch hier werden wir Mitglieder der Charity-Art-Group aktiv und servieren selbstgemachte Kuchen, Torten, Kaffee. Ferner gibt es eine Tombola und   - last but not least - das seit Jahren bei Kindern beliebte Himmelspostamt. Dieses Jahr  gleich mit zwei Engerln, und die haben sich heute erstmals vorgestellt.

Soziale Gesellschaft Regensburg: der Kalender

Der Kalender "Soziale Gesellschaft Regensburg" ist  eines der  Gemeinschaftsprojekte von Sozialen Intiativen und dem FGR - der altehrwürdigen "Fotografischen Gesellschaft Regensburg"


Ab 15. November wird der JAHRESKALENDER im Querformat 46,5 x 33 cm herausgegeben:

Den Kalender gibt's für 13.50 € in den Buchhandlungen Dombrowsky und Pustet oder per Bestellung unter info@soziale-initiativen.de.

Wer mehr als 20 Exemplare abnimmt, bezahlt nur 9 €, zum Beispiel Firmen oder Geschäfte, die den Kalender als Weihnachtspräsent an Ihre Kunden geben wollen. Der Erlös geht zu 100% an die beteiligten Initiativen.

Sonntag, 6. November 2016

Alexander Alexejewitsch Borisov - farbenfrohe Wintermärchen



Alexander Borissow (Borisov) (1866-1934): Hundeschlitten, zur Nacht aufgestellt
 Dass die Arktis nicht etwa eine weiße Wüste ist, sondern eine hammermäßige Farbenvielfalt bietet, wusste ich schon. Zum Beispiel von dem Künstler Gerhard Rießbeck, dessen Gemälde wieder mal im Kunstkabinett ausgestellt sind und dessen jüngstes Buch hier bei mir herumliegt. Noch mehr aber von einer Bilderpräsentation von Stephan Fürnrohr an einem Abend der "Fotografischen Gesellschaft Regensburg", die uns allen einen Kloß der Rührung in den Hals zauberte -so farbenprächtig waren diese Impressionen vom unscheinbaren Element namens Eis. Über beides berichtete ich schon.

Und da überraschte mich heute eine Entdeckung beim Stöbern in einem 110 Jahre alten Magazin: dem Jahrgang 1906 der Kulturzeitschrift "Westermanns Monatshefte" - nämlich   ein Aufsatz über den russischen Maler Alexander Alexejewitsch Borissow, der damals gerade "aktuell" war.  Denn der lebte 1866 bis 1934. Und machte von seinen Expeditionen wunderbare Bilder mit leuchtenden Farben.

In Berlin hatte er gemäß Wikipedia im Jahre 1906 eine Ausstellung, was wohl Anlass für den Artikel war.  Glücklicherweise arbeitete die Zeitschrift schon damals mit Farbdruck.


Alexander Alexejewitsch Borisov (oder Borissow) war ein russischer Maler bekannt für seine arktischen Landschaften.

Zum Künstler gibt es im Internet relativ wenig Infos, Bilder noch weniger, obwohl gemeinfrei. Von seinen Texten fand ich gar nicht, nicht einmal einen bibliografischen Hinweis Um so wertvoller ist diese Perle von Aufsatz in den Westermann-Monatsheften,  den ich hier der Vergessenheit entreißen will:
Alexander Borissow und sein Werk, von Julius Norden
in Westermanns Monatshefte 1906, Band 100
Komplett digitalisiert auf:
https://archive.org/stream/bub_gb_OadGAQAAIAAJ#page/n835/mode/2up
(und weiter unten in diesem Artikel zum Blättern hier eingebunden)


Freitag, 4. November 2016

Zur Geschichte der Regensburger Galerien Teil 2

Dies ist die Fortsetzung zu: Zur Geschichte der Regensburger Galerienszene - Teil 1


Galerie Peter Bäumler, Obere Bachgasse

Die wohl älteste Galerie in Regensburg existierte von 1973 bis 31.12. 2013. Dann ging Peter Bäumler in den Ruhe stand. Die Galerie wurde von Andrea Madesta übernommen, die die Galerie anfangs unter altem Namen, mittlerweile unter eigenem Namen fortführt.


Galerie Bäumler, Galerienabend September 2013
Seine Galerie gründete er anfangs offenbar unter dem Namen "galeria nova" und mit minimalen Startkapital. Und als Autodidakt schaffte er es nicht nur, sich sowohl in Künstler wie in Sammler "reinzudenken", sondern auch, dass er über die 40 Jahre hinweg Künstler mit internationalem Renomee nach Regensburg holt. Wobei Regensburger Künstler durchaus auch vertreten wurden.







Dienstag, 1. November 2016

Zur Geschichte der Regensburger Galerien - Teil 1

Es gibt ein interessantes Interview über die Anfänge der Galerieszene in Regensburg. Der mittlerweile verstorbene frühere Leiter des Regensburger Almanachs, Konrad Färber, führte es 1998 mit einer Galeristin, Marion Grcic-Ziersch, und veröffentlichte es im Regensburger Almanach 1998 auf Seite 91 ff. 

Genau genommen war deren Galerie damals schon wieder Geschichte, denn sie existierte 1979 bis 1986. Das Interview war ein Rückblick auf die Galerieszene der Siebziger.


Ich möchte auf diesem Interview aufbauen, einige interessante Dinge daraus weitergeben, ferner um eigene Eindrücke und weitere Recherche-Ergebnisse ergänzen.

Ein systematisch-chronologischer Bericht über die Galerieszene ist es nicht, dazu fehlt mir die Zeit (vielleicht kann das jemand übernehmen, der Journalismus als Brotberuf ausübt).



Die Anfänge in den 70ern

Offenbar wurde in Regensburg die erste  Galerie (für zeitgenössische Kunst) im Jahre 1973 eröffnet, das ergibt sich aus der  Einleitung zum Interview. Das muss dann wohl die Galerie von  Peter Bäumler in der Oberen Bachgasse gewesen sein, die bis Dezember 2013 unter der Führung von Bäumler existierte und dann von Dr. Andrea Madesta übernommen wurde (eine Zeitlang noch unter dem Namen Galerie Bäumler, mittlerweile firmiert sie mit eigenem Namen).

Dann zog Marion Grcic-Ziersch mit ihrem Ehemann im Jahre 1978 nach Regensburg, nachdem die beiden sich bei einem Besuch in die Stadt verliebt hatten. Ihre Galerie eröffnete sie  in der Neuen-Waag-Gasse in Nachbarschaft zum AltenRathaus (zum Zeitpunkt des Interviews ist dort ein Goldschmied ansässig, ich glaube, der ist heute noch dort).

Drei Jahre später, 1981, wechselt sie mit der Galerie in das Nebengebäude, das Altmannsche Haus, Adresse Neue Waag-Gasse 2. Dort betrieb sie die Galerie bis zu ihrem Wegzug aus Regensburg im Jahr 1986