Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 16. Oktober 2017

Baustelle ehemaliges Jahn-Stadion


Am 1. August begannen die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Jahn-Stadion-Gelände: der Neubau der Kreuzschule. Ein 35-Millionen-Projekt, dieser Bau der neuen fünfzügigen Grundschule mit Hort und Quartiersgarage.

Da wir nach dem Kallmünzausflug noch einen sonnigen Platz am Opera-Cafe fanden, fotografierte ich im Anschluss die gegenüberliegende Baustelle, die sich malerisch in der Abendsonne präsentierte.

Wie die Schule aussehen wird, sieht man auf diesem Flyer der Stadt Regensburg:




Samstag, 14. Oktober 2017

Orphee feiert 40jähriges Jubiläum




Die Eröffnung war am 19.10.1977, also vor 40 Jahren. Von da an prägte das  Orphée  das (nicht nur studentische) Leben in Regensburg.

Am 19.10.2017 feiert das Lokal das Vierzigste.

  • Ab 12 Uhr öffnet eine Außenbar. Im Hotel gibt es am Nachmittag schon Musik: Duo CellAr, Celist Stefan Shen, Tanzperformance von Julia Leidhold und Annkathrin Selthofer, A-cappa-Gesang von The Sight Singers.
     
  • Auf der Bachgasse - vor dem Lokal - gibt es ab 18.00 Uhr den ersten Teil des Jubiläumskonzerts
     
  • Den zweiten Teil hört man ab 19.00 Uhr im Hinterhof

  • Abends: nur Trinken und Tanz im Orphee, Essen gibt es in der Bodega
     
  • Ab 20.00 Uhr Gerwin Eisenhauers All-Stars-Band mit Steffi Denk, Markus Engelstädter, Uli Zrenner-Wolkenstein, Bernd Meier und Martin Jungmayer.

Und erneut wird es ein Buch geben, wie ich dem MZ-Artikel von Micha Matthes vom 14.10.17 entnehme:40 Jahre Orphee. Das letzte Jubiläumsbuch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher über Regensburg und enthält eine Fülle von Insider-Infos und alten Fotos aus der Geschichte des Cafes. Eine Perle in meiner Sammlung von Regensburg Büchern. Ich bin gespannt auf das neue Buch.

Das Buch wird dokumentarische Fotos von Benno Hurt enthalten - aus 1977, 1997 und 2017. Drei Beispiele findet man in dem MZ-Artikel: Bianca Seidl und Inhaber Neli Färber: 1977, 1997 und 2017

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Webcam-Doku von der Bahnunterführungs-Baustelle Zeitlarn B15





Der Austausch der Unterführung in Zeitlarn ist aus technischer Sicht schon etwas Interessantes. Glücklicherweise gibt es eine Art Foto-Dokumentation, die man sogar als Bildershow ablaufen lassen kann. Dabei handelt es sich um aufbereitete Bilder eine Webcam von der Baustelle. Eine in der Nähe lebende Verwandte hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Wenn man mal mit der Bedienung klar kommt, ist das eine faszinierende Sache:



Die Dokumentation beginnt am 4.10. und  dauert an.

Interessant ist der Sprung vom 5.10. abends zum 6.10. morgens: plötzlich ist die alte Unterführung weg und die Landschaft sieht völlig fremd aus. Man könnte meinen, die Kamera sei an einem neuen Platz aufgestellt worden.


Sonntag, 8. Oktober 2017

Der schiefe Turm von Kallmünz - und Traidendorf



Wer schon öfters in Kallmünz flanierte, dem ist natürlich irgendwann der schiefe Turm am alten Rathaus aufgefallen. Warum ist der Glockenturm da oben schief? Diese Frage hat mich über die Jahre hinweg nicht in Ruhe gelassen.

Dass sich während des Baus der Boden gesenkt hat, wie in Pisa, geht hier logischerweise nicht. Und da ich irgendwann einen zweiten schiefen Glockenturm entdeckte, nur ein paar Kilometer entfernt in Traidendorf, schien mir klar: das war bestimmt Absicht. Vielleicht eine regionaler Brauch?

Bei einem Besuch im Juni dokumentierte ich die beiden Türme und wollte jetzt endlich Klarheit. Im Internet fand ich nach wie vor nichts, also fragte ich bei der Gemeinde Kallmünz an. Und erhielt  ganz rasch eine Antwort.

Jetzt weiß ich es, auch wenn ich es immer noch nicht so recht glaube. Was glauben Sie?

Fotos vom 06.08.2017 - links das Alte Rathaus Kallmünz, rechts die Kirche in Traidendorf


Oldtimer am Domplatz

Das Herbstfest des Regensburger Vereins "Faszination Altstadt" läuft noch ein paar Stunden, also am heutigen Sonntag nachmittag.

Zum Programm gehören auch ein  traditioneller Oldtimer-Traktorencorso vom  Unteren Wöhrd zum Domplatz - nun, der ist schon vorbei. Aber am Domplatz kann man sich diese Traktoren und ein paar andere Oldtimer noch ansehen.

Und offenbar gibt es auch heute noch eine Dreschvorführung. Da steht nämlich ein alter Dresch-Anhänger. Auf solchen Gerätschaften sind wir als Kinder gern herumgeklettert, wenn die irgendwo herumstanden.

Kleine Tobegeister dürfen auch mal auf den Traktor steigen, heißt es in Programmankündigung


Samstag, 7. Oktober 2017

Festivitäten 175 Jahre Walhalla

Aus der MZ-Artikelserie über die Walhalla wird es der geneigte Leser schon mitbekommen haben: Man will 175 Jahre Walhalla feiern. Es gibt auch ein kleines Programm. Das offizielle Programm im Internet zu finden, ist gar nicht so einfach. Fündig wird man hier, auf der Webseite von Donaustauf:


Die Spezialfahrten der Schiffahrtsgesellschaften sind ausgebucht, der Festakt von Söder am 16.10. ist eine geschlossene Veranstaltung, und so bleiben, neben einigen Lesungs-Terminen (von Texten, die allerdings nur indirekt mit Walhalla zu tun haben, aber deshalb nicht uninteressant sein müssen) nur wirklich zwei Termine übrig, auf die ich meine Leser besonders hinweisen möchte:

18. Oktober
Bildervortrag über Walhalla (mit angeblich auch bisher unbekannten historischen Ansichten), gehalten von Franz Kastenmeier, Donaustauf-Experte und Vorsitzender des Fördervereins Chinsischer Turm

Ort: Gemeindebücherei, Wörther Straße 5, Donaustauf

21. Oktober

Feuerwerk. Laut Programm (und Zeitungsmeldung, es muss also stimmen) kann man das Feuerwerk KOSTENLOS vom Ufer aus verfolgen. Wow.

Das Feuerwerk gab es schon mal 1992 und 2003. Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Gemeinden Donaustauf, Barbing, Landkreis Regensburg und drei Schifffahrtsgesellschaften
UPDATE: Die Straßen am Donauufer werden für Autos gesperrt sein, wie mittlerweile mitgeteilt wurde. Also muss man wohl weit marschieren und die Taschenlampen mitnehmen.


Die Eröffnung der Walhalla fand im Oktober 1842 statt. Hier ein weniger bekanntes Bild des berühmten englischen Malers William Turner:

http://www.regensburger-tagebuch.de/2013/05/3-teil-neue-regensburg-bilder-von.html

Vernissage "Memento Mori" im Kunstverein GRAZ

Vorab eine Info, weil es so viele Leute immer noch verwechseln: der Kunstverein GRAZ ist ein Regensburger Verein -  und die Ausstellung hier findet natürlich auch in Regensburg statt. Daher weiterlesen!

Angekündigt wird derzeit eine Ausstellung von drei Künstlern mit dem Titel:


Memento Mori
Malerei, Grafik und Objekte

Künstler: 
Johanna Schreiner, Cordula Utermöhlen und Manfred Frömmig

Eröffnung: Freitag, 13.10.2017, 20 Uhr

Dauer 13.10 bis 04.11.2017


Der Pressetext ist spartanisch: etwas von flüchtigen Objekten, die an Vergänglichkeit erinnern, daher der Titel "Memento Mori". Ein Beispiels-Bild war keines dabei.  Aber ich habe nach den drei Künstlern gegoogelt, und was ich über die Bildersuche gefunden habe, hat mir sehr gefallen. Also könnte das eine interessante Ausstellung werden.  

KunstvereinGRAZ e. V.
Schäffnerstr. 21
93047 Regensburg
Telefon: +49-(0)941-38220319
E-Mail: info@kunstvereingraz.de
Internet: www.kunstvereingraz.de

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Artikelserie zur Gegend um die Kumpfmühler Brücke



Betrachten Sie das markierte Gebiet: kaum noch etwas ist heute so wie damals.

Der Artikel über die "Stadtentwicklung rund um die Kumpfmühler Brücke - Teil 1" aus dem Juni 2016 wird auch heute noch auffallend oft aufgerufen. Bei Überprüfung stellte ich fest, dass in dem Artikel die  Verlinkung zu den Fortsetzungen fehlte. Das lag daran, dass ich die Fortsetzung erst sechs, sieben Monate später geschrieben habe.

Ich habe mittlerweile alle Artikel miteinander verlinkt. Hier ist die komplette Serie:


Und hier (z.T. neuere) Artikel speziell über das Dörnberg-Gelände


Sonntag, 1. Oktober 2017

Blick unter die Haube - was liest man gerade im Regensburger Tagebuch

Ab und zu mal einen Blick in die Statistiken zu werfen, ist ganz interessant. Wenn wenig Neues kommt, dann stöbern die Leute in alten Artikeln. Das geht meist viele Jahre zurück. 

Im Moment aber nur die letzten 3 Jahre, und mit dabei sind ein paar meiner ganz persönlichen Favoriten. Damit meine ich Artikel, in denen viel Recherche steckte, von denen ich aber gleichzeitig weiß, dass der durchschnittliche Leser sie genauso flüchtig überblättern wird, wie andere Artikel. 

Das machte mir aber noch nie was aus und ist von mir einkalkuliert. In Artikeln wie die über Alexander Borisov, Regensburger Kneipen in den 80ern oder der verschollene Hafenkanal steckt viel Herzblut, also Liebe und Zeit. Manchmal lese ich solche alten Artikel selbst nochmals durch, Zeile für Zeile,  freue mich über den Artikel und dass ich die Informationen dokumentiert habe. Das reicht mir eigentlich. 

Natürlich ist es trotzdem schön zu sehen, wenn dann solche Artikel nach langer Zeit gezielt aufgerufen werden. Ich nehme an, dann hat sich der Artikel zu den speziell interessierten Lesern durchgekämpft, denjenigen, die das Tagebuch nicht regelmäßig lesen, sondern den Beitrag über google oder facbook-Gruppen-Empfehlung finden.

Hier zwei Statistiken: die des heutigen Tags und die des heutigen Monats:


Tag (die letzten 24 Stunden)
30.09.2017 19:00 – 01.10.2017 18:00

 

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