Regensburger Tagebuch
Persönliche Tagebuch-Notizen aus der nördlichsten Stadt Italiens

Seite: Regensburg im März 2008

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Yorki entdeckt Regensburg

Regensburg, 15. März 2008


Regensburger TagebuchDarf ich vorstellen? Yorki! Ein zwei Jahre alter Terrier.


Seine Hobbies:

Couching (vom Herrchen gelernt?)
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Entenjagd (hallo Daisy, hallo Donald)

Regensburger TagebuchLesen, natürlich...

Regensburger Tagebuchund er liebt Katzen.

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Mit ihm komme ich nicht nur an die frische Luft, sondern entdecke auch die Stadt wieder neu, und das, obwohl ich schon seit 30 Jahren hier wohne!

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Eine köstliche Satire

30. März 2008

Über eine Kette von Links kam ich auf einen Artikel auf die Webseite "Regensburger Wochenblatt digital", über den ich wiederum auf den Regensburger TV-Journalist Hubertus Wiendl stieß - und seine entlarvende Berichterstattung über die Vorgänge hinter den Kulissen der Regensburger Stadtpolitik. Er war es auch, so erfuhr ich, der zwei bis heute Unbekannte filmte, die im Garten des Geburtshauses von Papst Benedikt XVI. vermummt Wasser abzapften, was zu Beschlagnahme seines Laptops und Arbeitsmaterials, sowie anderen radikalen Folgen führte. Ein unter Insidern bekannter "Revoluzzer" (Zitat Wochenblatt) also, was mich sofort neugierig machte. Und von dort kam ich zu einem satirischen Filmszenen-Collage, die auf youtube eingestellt hatte. Das dabei verwendete Aufnahmematerial stammt von einer Pressekonferenz zum Bürgerentscheid um die Stadthalle im Jahre 2004. Joachim Wolbergs und Hans Schaidinger, in Eintracht Seite an Seite. Mich hat die künstlerische Qualität interessiert, weniger das Politische (das war mir eh' bekannt), und damit kein Verdacht aufkommt, ich wolle die Stichwahl beeinflussen, habe ich mit der Einbindung dieses Videos bewusst bis nach der Wahl gewartet. Hier ist es also, das Video auf youtube


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Vernissage: Vom Fado zum Samba, von Lisboa nach Rio - "Fluchtwege"



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Gerade erhalte ich vom Künstler Hans Freihammer eine Einladung für eine Ausstellung vom 25.4. bis Ende Mai. So ganz bin ich aus der Karte nicht schlau geworden, und da ich ihn noch nicht erreicht habe, veröffentliche ich hier einfach mal vorab die wichtigsten Daten:

Exposition

Ileana Dimitriu - Aquarelle
Hans Freihammer - Fotos

Vernissageeröffnung Freitag 25. April 2008, 19:00 Uhr
in der Privatgalerie "Cooperation et Communication" Krebsgasse 7.

Dann gibt' s offenbar noch Musik, denn da steht:

Fado:

Yoc: Ileana
Git: Waldemar

-auch Samba
bossa nova

Tanz: Petro

Ben vindos Compenheiras


Die Karte zeigt noch ein Aquarell, das mir sehr viel Appetit auf die Ausstellung macht, sowie den Text aus einem Liebeslied, offenbar aus einem Fado.

Nachtrag 2. April 2008:

Es gibt also tatsächlich Tanz: "Ileana singt Fado zur Gitarre von Waldemar und Ausdruckstanz von Pietro". So erfahre ich gerade aus einem mail vom Regensburger Künstler Wolfgang Graf. Und er hatte noch folgenden Text beigefügt

"Freuen wir uns auf die Kunst, es ist Leben". Extrem leidenschaftlich ist die Lebensgeschichte der Malerin Ileana Dimitriu und ihre Beziehung zur Malerei ist äußerst intensiv. Eine Lebensgeschichte, die über eine malerische Odyssee in eigenen Kompositionen mündet.

Geboren wurde die Malerin in Lübeck. Aufgrund der politischen Verfolgung der Eltern kam die Familie nach Frankreich, Afrika und Brasilien. Ileana wuchs in Rio de Janeiro und Niteroi auf. Brasilien ist schließlich auch
das Land, in dem sie ihre Liebe zur Malerei entdeckt. Die bunte, abenteuerliche Welt der Musik, Literatur und Kunst ist in ihrem Leben immer gegenwärtig.

In Niteroi besucht sie die Schule im lokalen Kolorit und später das Gymnasium bei den konfessionellen Felicianas. Ständig ist sie hin und her gerissen zwischen der vorgefundenen Kultur, ihrer europäischen
Herkunft und den Einflüssen anderer Einwanderer, was aber schließlich zum Quell ihrer Kreativität wird.
So war die erste Lehrerin eine junge Japanerin, die sie mit Farben und Strichen zur Komposition führte. Ihre "bunten Bilder", so nennt sie ihre Oeuvres, lassen sich überall auf der Welt bestaunen: In Kanada, Australien, USA, Schweden, Brasilien, Frankreich und natürlich in Deutschland befinden sie sich in Privathand.

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Gaspreiserhöhung

Ich sitze hinter einem Berg von Akten, nur der Bosheitsschiebel guckt oben raus, und habe eigentlich keine Zeit zum Schreiben. Aber das hier muss denn doch sein.

Vor 10 Minuten öffnete ich die heutige Post. Ein Brief der REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung, worin eine Preiserhöhung bei den Gaspreisen angekündigt wird. Die Preiserhöhung soll am 1. Mai stattfinden. Soweit in Ordnung. Dann folgt der Hiweis auf das Sonderkündigungsrecht, und zwar zum 1. Mai, und es heißt:

... die schriftliche Kündigung müsste in disem Fall bis spätestens 31. März 2008 bei uns eingegangen sein

Und jezt kommts: Das Schreiben ist datiert auf den 20.3. 08 und bei mir heute eingegangen, am 27. März 2008 (!). Mitten in den Osterferien noch dazu.

Ich habe also 4 Tage Zeit, mich um einen Alternativanbieter zu kümmern, Preise zu vergleichen und gegebenenfalls eine Kündigung zu verfassen und dafür zu sorgen, dass die (schriftliche) Kündigung bis zum 31.3.08 eingegangen ist. Schriftlich, das bedeutet nach BGB streng genommen: originalschriftlich, kein Fax (ja, liebe Schüler und Studenten, habt Ihr gut aufgepasst? § 126 BGB war das).

Hmm. Der Laie staunt und der Fachmann wundert sich.

Als Kunde staune ich über dieses Vorgehen, ungeachtet aller rechtlichen Aspekte.

Als Jurist finde ich die knappe Frist interessant. Wenn ich Zeit hätte, würde ich mich informieren, denn selbst wenn sie rechtmäßig ist, würde mich interessieren, wo bei solchen Sonderkündigungsrecht-Fristen die Grenzen des Zulässigen sind. Als jemand, der gelegentlich Wettbewerbsrecht doziert, würde mich auch die wettbewerbsrechtlichen Aspekt interessieren, die nicht nur dann ins Spiel kommen, wenn die Frist nicht stimmten würde, sondern auch dann, wenn die Belehrung falsch oder missverständlich oder nicht deutlich genug ist. Und schließlich wird jeder Laie, der die Frist versäumt hat, nach dem 31.3. kaum mehr "Energie" und Antrieb haben, sich über Alternativen zu informieren.

Wie gesagt, ich habe keine Zeit für diese Spielereien, auch wenn ich nicht in Osterurlaub bin. Auf dem Schreibtisch liegen weiß Gott größere Probleme, so dass ich es bei einem erstaunten Augenbrauen-Hochziehen á la Spock belasse. Aber doch noch ein kurzer Blick ins Internet, ob es überhaupt Alternativen gäbe: Ja, da gibt es zumindest einen Anbieter namens e-wie-einfach, der angeblich in Regensburg liefern kann. Ob er billiger ist? Ob es andere Alternativen gibt? Keine Ahnung. Vielleicht denke ich ja nach dem 31.März daran, mich schlau zu machen. Wahrscheinlich aber eher nicht.

Hier die Links, die ich benutzt habe:

http://www.strom-gas-alternative-erneuerbare-energie.de/

http://www.stromtarifsuche.de/tarife/gastarife.php?phpurl=gasrechner.php

http://www.gastarifsuche.de/

http://www.e-wie-einfach.de/

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Ivana Koubek - Vernissage am 17. April

Die Regensburger Künstlerin Ivana Koubek stellt im Andreasstadel Bilder aus, und zwar in Zusammenarbeit mit der Kunst-und Kulturstiftung Oswald Zitzelsberger. Vernissage ist am 17.4.2008, zugleich Startschuss für ein Kulturprojekt vom 17.-24.04.08 mit Theater und Workshops.

Einen Link zu näheren Informationen kann ich leider nicht angeben - die Seite von Ivana Koubek ist derzeit in Überarbeitung und die Terminseite vom Künstlerhaus Andreasstadel ist nicht direkt ansteuerbar. Ihr müsst Euch selbst durchklicken: http://www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de

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Bilder von der CUBUS-Vernissage

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Vor ein paar Monaten fand in Laaber eine Vernissage der Künstlergruppe CUBUS statt, an deren Gründung die Künstlerin Elfie Göpfert vom ZAK Laaber (www.zak-laaber.de) beteiligt ist.

Ich hatte einigen Leuten mehrfach versprochen, meine Fotos von diesem Abend zu veröffentlichen, aber ich schaffe es nicht, die Bilder zu kommentieren. Also stelle ich sie unkommentiert in ein google-Webalbum.

Hier der Link zum Album mit allen Bildern:




Nachtrag:
hier ist die Liste der an der Ausstellung beteiligten Künstler gemäß einem Flyer:

1. Christine Czap

Steinbildhauerei Tonarbeiten Fotografie
andere Techniken Leiterin für „Jeux dramatique“ ,

2. Elfi Göpfert

Experimentelle Malerei,aber auch gegenständliche Malerei (Stillleben), Aktzeichnen, Tonarbeiten.
Kunsterzieherin, Gründerin des ZAK, und wer sich über ihre vielfältigen Begabungen und Ausbildungen
kundig machen will, sollte einfach im Internet unter ZAK-Laaber nachschauen.

3. Rudolf Lichtinger aus Eglsee

Skulpturen aus Metall, auch gemischt mit anderen Materialien
Beruf

4. Ingrid Müßig aus Waldetzenberg

Tätig in Malerei mit Acryl, Öl und Aquarell und fertigt Tonarbeiten
aktiv für Senioren in den Bereichen Entspannung, Bewegung und Kreativität

5. Brigitta Schmidt

schon lange in Laaber als Malerin bekannt, bevorzugt Acryl, Öl und Mischtechniken
außerdem tätig als aktive „Walkerin“ und Trainerin der TSG Laaber, man kann also mit Fug und Recht
sagen, sie bewegt etwas in Laaber.

6. Jutta Sienel

Hat sich der Malerei und Steinbildhauerei verschrieben, fertigt Aktzeichnungen an.
Auch sie schon länger als Künstlerin tätig, u.a. bei der Beratzhausener Kunstakademie

7. Norbert Sötz

Experimentelle Kunst, v.a. Plastiken. Er beschäftigt sich bevorzugt mit der Technik des Tadelakt.
Marokkanische Technik zur Oberflächenversiegelung, eine Art Kalkputz, die u.a. in den orientalischen
Bädern, den Hammams, zur Anwendung kam. Durch die spezielle Politur der Oberfläche mit einem
harten Stein entstehen ganz differenzierte Farbtönungen, die von den Lichtverhältnissen abhängen.

8. Toni Zitzmann

Auch ein alter Hase in Sachen Kunst in Laaber. Sein Metier ist das Holz, aus dem er Skulpturen und
Schnitzereien anfertigt. Zu ähnlich hoher Kunst hat er es im Recherchieren von geschichtlichen Daten
gebracht. (Hademar VII, 1475)

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Marmor, Stein und Eisen bricht ...

... dem entgeht auch eine Brücke nicht. Die Hitze bei dem Brand am 13. März an der Schleuse ließ die Träger so schmelzen, dass sich die Brücke um einen Meter senkte. Der Hintergrund dürfte den Regensburgern bekannt sein: holländischer Frachter, Schleuse, Kran zu früh ausgefahren, Gasleitung aufgerissen, Brand. Steht in der Zeitung, brauch' ich nicht alles zu wiederholen.

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Blickrichtung: Flussaufwärts, nach Nordwesten, vom Grieser Spitz aus kommend.

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Hier von der Stadtamhofer Seite aus:



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Das Auto, das unter der Brücke stand: total ausgebrannt.

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Und das Walhalla-Bockerl, nur 50 m entfernt, offenbar auch. Bis auf die Felgen. Oje!

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Natürlich hat mich die Auswirkung auf den Verkehr interessiert. Auch die übrigen Passanten hörte ich fast nur über das Thema Verkehr und Brücken diskutieren, vor allem über das Schicksal des Verkehrs auf der Steinernen Brücke. Das Unglück selbst schien nicht im Brennpunkt zu stehen.

Die Anwohner in Stadtamhof bzw. die Lieferanten sowie die Busse müssen im Moment über die Oberpfalzbrücke beim Dultgelände fahren. Der Verkehr schien jedoch dadurch nicht zu leiden. Die Aufnahmen machte ich allerdings am Samstag, mittags. Werktags dürfte mehr los sein. Ich wartete jeweils, bis Autos zu sehen waren, bevor ich auf den Auslöser drückte - die Leere der Straße ist also nicht gestellt.


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Nachfolgend eine Fotostrecke, vom Grießer Spitz aus kommend (die Spitze der Jahninsel), unter Abweichung der sonst üblichen Yorki-Spaziergeh-Strecke:


Hier mündet von von links her kommend der Kanal in den von gegenüber (oben) her kommenden Regen, der dann, rechts außerhalb des Bildes, in die Donau mündet.

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Ein kleiner Schwenk nach links:

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ein paar Meter weiter, dem Kanal entgegen,
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et voilà, man sieht Brücke und die darunterliegenden Schleuse vom unteren Ende aus.


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Josef-Alzheimer-Gedächtnis-Film

Gastbeitrag von Rüdiger Baumgärtner, 13. März 2008

Vor zwei Wochen wurde im Vorraum der Gaststätte Auer-Bräu ein Film gezeigt, zusammengestellt von Herbert Lankes und Karl-Heinz Mierswa, der einen grandiosen Rückblick auf die politische Karriere des Josef Alzheimer und der Gruppe ALZ bot.

Zur Erinnerung: Vor 12 Jahren stand K.H. Mierswa in seiner Gaststätte vor dem Problem, dass er zum Bockanstich keinen Bürgermeister zur Hand hatte, der diese publikumswirksamen und deshalb bei Mandatsträgern so beliebten paar Schläge hätte ausführen können. Kurzerhand kostümierte man den Wirt als Politiker, der dann nach den üblichen Worthülsen den Wechsel in den Banzen trieb.

Alsbald stand die folgenschwere Frage im Raum: Wenn sich schon Politiker so gern als Wirt versuchen, sollte dann nicht auch einmal ein Wirt diese Politikerrolle weiterspielen?

Man spann die Pläne weiter, kreative und arbeitswillige Freunde waren zuhauf vorhanden und so dauerte es nicht lange, bis mit K.-H. Mierswa alias "Josef Alzheimer" ein neuer Stern am Regensburger Politikerhimmel erstrahlte. Nach dem wohl fantasievollsten und in seiner Absurdität geistreichsten Wahlkampf , den die Regensburger je erlebt hatten, zogen "Josef Alzheimer" und Hubert Lankes, von bundesweitem Medienecho begleitet, in den Regensburger Stadtrat ein.

Das Aufjaulen unter den etablierten Räten war groß, aber nicht deswegen, weil nun neben OB Schaidinger noch ein Mann auftrat, der "aus der Wirtschaft" kam, sondern vielmehr wegen des Wahlkampfmottos der Gruppe Alz: "Vergessen wir, was war!", das den "stadt-tragenden" Parteien immer wieder vor Augen hielt, wie konsequent sie seit Jahren spätestens bei der Wahlparty alle Versprechungen vergaßen, mit denen sie vorher dem Wahlvolk das Kreuzerl abgeluchst hatten. Auch sie hatten natürlich große Vorbilder, so sagte doch unser 1. Bundeskanzler Konrad Adenauer schon vor über 50 Jahren bei der Diskussion über die Wiederbewaffnung :"Wat kümmert mich mein Jeschwätz von Jestern?!"

Von Uwe Barschel, der sein Ehrenwort verramschte, über Bill Clinton ("Ich hatte keine sexuelle Beziehung zu dieser Frau"), der Monica Lewinsky schon vergessen hatte, bevor sie wieder auf den Beinen stand, spannt sich der Bogen der Vergesslichen. Und hier reiht sich nun auch eine Andrea Ypsilanti würdig ein, bzw. Politiker, denen man dreimal sagen muss, dass man keine Stadthalle auf dem Donaumarkt will, bis sie es behalten können.

Wie wohltuend klangen da die richtungsweisenden Worte von J. Alzheimer, als er in einem TV-Interview sagte: "Wir versprechen nichts - aber das halten wir!"

Wenn auch leider der Politiker Josef Alzheimer inzwischen zu Grabe getragen wurde, so wird wenigstens der Wahlspruch "Vergessen wir, was war" weiterhin von vielen unserer Politiker mit Leben erfüllt.

Genau darum ist auch der Film, obwohl inzwischen zwölf Jahre in "diesem unserm Land" vergangen sind, noch immer von erschütternder Aktualität. Und außerdem ist es gleichzeitig der lustigste Film, den ich seit langem gesehen habe.

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Kunstvereinz GRAZ, Ladehofstraße, "die Vorletzte"

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Klappe zu, es ist vorbei mit den Veranstaltungen im bisherigen Domizil des Kunstverein GRAZ, Regensburg. Gerade noch schaffte ich es, die Räume endlich zu sehen, nämlich bei der vorletzten Veranstaltung am 23. Februar; die letzte Veranstaltung fand am nächsten Tag statt. Danach sollten die Ateliers in dem zwischen den Bahngleisen liegenden ehemaligen Stellwerkhäuschen, dessen Mietvertrag auslief, aufgegeben werden. Hier sind die Fotos von der Veranstaltung, dem "fieldrecording-festival", am Abend des 23.2.2008, aus dem Veranstaltungsraum im ersten Stock.

So richtig auf den Verein aufmerksam geworden war ich durch Gespräche mit Bekannten im letzten Jahr, und dem sympathischen Kontakt mit Christian Havlicek und seinem kleinen Sohn bei verschiedenen Treffen im Paletti, und der Trauerfeier des verstorbenen Mitglieds Grimm, wo auch Mitglieder aus dem Heart-Chor dabei waren. Ich trat dann dem Verein im Herbst bei, kam aber nicht dazu, dieses urige Häuschen zwischen den Gleisen im ehemaligen Güterbahnhof aufzusuchen. Den Intiator des Vereins, Jürgen Huber, lernte ich dann bei einer Lesung in der Buchhandlung Dombrowski kennen (die mittlerweile traditionelle "Nacht der Bücher") und war angenehm überrascht von dessen aufgeschlossener Art. Er versprach mir, mir die Räume zu zeigen, sobald ich will, aber es kam dann wieder so viel dazwischen, so dass der Abend für mich die letzte Gelegenheit war, das ehemalige Stellwerk zu besichtigen.


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Mit dabei war mein Sohn, der aus Berlin zurückkam, wo er ein paar Tage damit verbrachte, mit einem Freund einen Kurzfilm zu drehen - und da passte das Thema der Veranstaltung, fielrecording, wie die Faust aufs Auge. In aller Kürze:

  • Als Feldaufnahme bzw. Field Recording bezeichnet man in erster Linie Aufnahmen von Natur- beziehungsweise Umgebungsgeräuschen im Rahmen von Dokumentarfilmen. historisch Betrachtet diente diese Technik der Dokumentation und Archivierung kultureller, musikalischer Gegebenheiten und Zusammenhänge. In der Gegenwart wird die Feldaufnahme im Bereich des Musikgenres Ambient und der experimentellen Musik angewandt, mit dem Anspruch, den Hörer auf einer klangvollen Reise hin zu unbestimmten Orten zu "transportieren".

Weiteres kann man auf der Seite des Kunstverein GRAZ finden,



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Jürgen Huber
Link zu Jürgen Huber auf der GRAZ-Homepage: http://www.kunstvereingraz.de/codes/jhuber.htm

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Voll im Gespräch: Jürgen Huber (oben)
Voll im Einsatz: Christian Havlicek (unten)
Link zu Christian Havlicek auf der GRAZ-Homepage: http://www.kunstvereingraz.de/codes/chavli.htm

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Bitte mal lächeln: Jürgen Huber und Gisela Bender.
Frau Bender kommt hier nicht so gut raus und ist in Wirklichkeit viel attraktiver. Wirklich. Guck hier:
Link zu Gisela Bander auf der GRAZ-Homepage: http://www.kunstvereingraz.de/codes/gbender.htm

Ach ja, wichtig wäre noch zu erwähnen: der Kunstverein selbst existiert fort, nur das Häuschen ist weg. So wie mir erklärt wurde, hatte der Verein das Häuschen angemietet, Räume davon als Ateliers an einzelne Künstler untervermietet, und einen Raum im ersten Stock als Raum für Veranstaltungen verwendet.

Das Häuschen hatte dabei dem Verein den Namen gegeben, denn es liegt an den Gleisen zur Stadt Graz.
Siehe Näheres auf:


Derzeit ist der Verein auf der Suche nach neuen Räumen.

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