Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Kamera-Ausrüstung

Empfehlung zur Kamera-Kauf

Das ist die Canon EOS 1200D ohne Objektiv, die ich empfehlen würde und jederzeit selbst kaufen würde. Sie kann (im Gegensatz zu ihren zeitlichen Vorgängern aus der 1000er-Serie), wie etwa meine 2008 gekauft EOS 1000D)  jetzt auch filmen, also Videos aufzeichnen, und zwar in HD-Qualität.

Vorher musste man dazu auf die 500er-Serie ausweichen




Alle Kabel und notwendigen Zubehörteile sind dabei und reichen völlig aus (außer natürlich einer SD-Karte, die muss man extra kaufen)

Update August 2015 - der Preis ist nochmal radikal gesunken auf ca 270 bis 280 Euro. Das ist gemessen an dem, was man hier bekommt, ein Witz. Jedes Handy kostet mehr. Und v
Viele Profi-Fotographen, der in den letzten Jahren eine Digikamera kauften, haben ein Mehrfaches ausgegeben, und haben (bedingt durch die rasante technische Entwicklung) trotzdem nicht unbedingt etwas Leistungsfähigeres.



 Ich selbst habe die Caon EOS 550D, das im Kaufzeitpunkt 2012 der  zeitliche Nachfolger der 500D war, und bin höchst zufrieden. Das aktuelle Modell wäre die 700D - alles zeitliche Nachfolger der 500er Serie, wenn auch durchaus mit verbesserter Leistung (ähnlich einer Auto-Modell, das zeitlich immer wieder verbessert wird). Bis vor kurzem empfahl ich die 1000er Serie für kleinere Geldbeutel und die 500er Serie, wenn man zusätzlich filmen will. Seit kurzem empehle ich schlicht die 1200D - diese würde ich im Falle eines Kameraverlustes ohzne zu Zögern kaufen.

Wenn Sie dem Tipp nicht folgen, sondern sich unbedingt selbst informieren wollen, weil Sie sich verwirren und Zeit verlieren wollen, wird es kompliziert - schon deswegen, weil sowohl bei Nikon als auch bei Canon ständig die Bezeichnungen ändern, und die in den Magazinen getesteten Modell eigentlich schon wieder nicht mehr tagesaktuell sind. Eine für Laien verständliche  Übersicht über die Reihen der Canon-Modelle gibt es weder bei Canon noch in Wikipedia, eher hilfreich sind artikel wie der hier: http://www.focus.de/digital/foto/die-canon-eos-serie-spiegelreflex-fuer-alle-faelle_id_3879490.html


 
Anhand der Modellbezeichnungen lassen sich die Modelle nach Qualität und Merkmalen weitgehend eindeutig kategorisieren. Während die Profimodelle meistens einstellige Modellbezeichnungen (z. B. EOS 1, EOS 3) aufweisen, sind die semiprofessionellen Modelle meist zweistellig (z. B. EOS 33, EOS 10) und die Amateurmodelle drei- oder vierstellig (z. B. EOS 300, EOS 3000).

Die Bezeichnung wird zusätzlich um Buchstaben erweitert, die bestimmte Merkmale oder den Fortschritt einer Modellreihe dokumentieren.



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Objektiv


Dazu folgendes  günstige Universalzoom (18-200) von SIGMA, bewährt und beliebt bei Fotografen (lesen Sie ruhig die Tests in Zeitschriften oder die Kundenrezensionen  auf amazon), diese Version hat sogar einen Bildstabilisator, im Gegensatz zu meiner Version.




Alternative: das nachfolgende Sigma-Objekt 18-250 mm (statt 18-200) - kostete früher  749 Euro und scheint im Preis gefallen zu sein. Ich habe ein entsprechendes TAMROM-Objektiv mit vergleichbarer Qualität, denn damals gab es das von SIGMA noch nicht.


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Auf keinen Fall würde ich ein "Kit" kaufen, also ein Kombi-Angebot von Kamera("gehäuse") und Objektiv.

Selbst wenn Sie so ein Kit gekauft haben, würde ich zusätzlich eines der obigen Super-Teleobjektive dazukaufen (so wie ich es auf Anraten von Dritten gemacht habe und nicht bereut habe). Ich laufe nur noch mit dem 18-200-Tele herum, denn alles andere ist auf Dauer unpraktisch. Ausnahme natürlich: gezielte Foto-Sessions mit kompletter Ausrüstung.

Warum diese Objektive

Das geniale an dem Sigma-Zoom (und auch an der CANON selbst) st die Bauweise - zusammen mit der Bauweise der Canon, geht das Objektiv bei eingefahrenen Zustand soweit in das Innere des Gehäuses, dass es kaum herausragt - man erkennt es kaum als Teleobjektiv. Es ist also platzsparend und leicht. Und das ist eines der wichtigsten Faktoren beim Kamerakauf, denn wenn Sie jedesmal eine schwere oder sperrige Kamera mitschleppen müssen, dann lassen Sie die Kamera öfter zuhause als nötig.

Das ist auch der Grund, warum ich keine höherwertigen Kameras kaufen würde, auch wenn ich das Geld dazu habe - ich brauche eine Kamera, die gut genug ist, um Fotos in Künstlerqualität zu machen, aber kompakt genug, um sie als Universalkamera mitzunehmen.

Soll das Objektiv  einen Bildstabilisator besitzen?

Meinetwegen, aber es muss nicht sein.

MEIN  Berater damals sagte - "Nöh; fotografier richtig, dann brauchst Du das nicht".  Da hatte er nicht unrecht, das hat sich bei mir bestätigt.

Ich habe neben dem Sigma-Tele noch ein teuereres Tele mit zusätzlichem Bildstabilisator - ich benutze dieses Objektiv fast nie.

Es gibt andere Tricks, um die Kamera ruhig zu halten (Spiegel-Vorauslösung, Fernbedienung, 2-Sek-Verzögerung, Luft anhalten, irgendwo auflegen und so weiter. Und  bei Stativ-Aufnahmen muss man jeden Bildstabilisator sowieso ausschalten, weil er sonst die Kamera aufschaukelt.

Außerdem macht so ein Stabilisator die Objektive ein bisschen schwerer. Ich will aber auch nicht unbedingt abraten.



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SD-Karte


Ohne Speicherkarte können Sie nicht anfangen. Wenn Sie eine zuhause haben, reicht eigentlich jede mini-SD (oder micro-SD mit Adapter)

Mit 16 GB können Sie hunderte von Fotos schießen, bevor die Karte voll ist.

ABER - wenn Sie auch Videosequenzen drehen wollen, und dieser Tag kommt, dann ist die Karte schneller voll. Vor allem aber  benötigen Sie eine Karte, die schnell lesen-und-schreiben kann. Sonst bricht die Aufnahme, jedenfalls bei höchster auflösung, immer wieder ab. Daher habe ich mir diese Karte gekauft. Sie hat viel Speicher, ist extrem schnell, und es ist eine Adapter-Lösung, also eine micro-SD mit Adapter zu mini-SD. Eigentlich reicht eine mini-SD, aber wenn Sie die Karte schnell mal woanders einlegen wollen, z.B. in einem smartphone oder Tablet, ist sie oft zu groß, weil smartphones in der Regel mit den kleineren micro-SD-Karten arbeiten.

Ich muss allerdings zum Thema Adapter-Lösung anfügen: Manchmal habe ich letzter  Zeit Probleme mit dem Löschen der Dateien, weil die SD-Karte plötzlich als nicht-beschreibbar sondern nur lesbar im PC angezeigt wird. Obwohl der Schreibschutz (auf der Außenseite des Adapters) auf beschreibbar steht. Es könnte sein, dass es sich hier um ein Kontaktproblem handelt, denn nach ein paar mal Probieren und/oder Ein-und Ausstecken der eigentlichen SD-Karte  funktioniert die Beschreibbarkeit wieder.







Die bis vor kurzem hier vorgestellte SD-Karte von Komputerbay (32GB microSDHC High Speed Class Klasse 6 mit Micro SD Adapter - lebenslange Garantie, über 170 Bewertungen, gute Bewertung) empfehle ich nicht mehr. Sie läuft zwar hervorragend, hat aber nach zweieinhalb Monaten überhitzt den Geist aufgegeben. Bei den amazon-Bewertungen stellte ich dann fest, dass genau dies sehr vielen Usern passiert - nach etwa sechs bis 10 Wochen geht die Karte kaputt.


Seit Dezember 2014 benutzte ich - bisher problemlos - die Transcend TS32GUSDHC10E Class 10 Extreme-Speed microSDHC 32GB Speicherkarte mit SD-Adapter. Diese Karte ist sogar noch schneller und es gibt keine Aussetzer bei Video-Aufnahmen.



Ersatzakku


Ein zusätzlicher Akku ist IMMER empfehlenswert.

Normalerweise nimmt man generell Originalakkus, hier ist jedoch eine Empfehlung eines Akkus, der gemäß Kundenbewertungen fast besser als das Original ist: Bundlestar Qualitätsakku fr Canon LP-E10 mit Infochip - Intelligentes Akkusystem - 100% kompatibel "neueste Generation" für Canon EOS 1100D 1200Dü





wer dazu eine Fototasche will, also AKKU + Fototasche:




Ich habe 2011 folgenden  Ersatz-Akku für meine 550D gekauft und bin bis heute höchst zufrieden:

Delamax Li-on Rechargeable Battery LP-E5
Achtung - für 500er Serie (500, 550D, 600D, 650D, 700D
prüfen Sie, ob der Akku zu dem von Ihnen gewählten Kameramodell passt


Einen dritten Akku habe ich nie benötigt. Auch habe ich keine zusätzlichen Ladegeräte oder Adapter etc  gekauft, was ich sonst bei allen anderen akkubetriebenen Geräten als erstes mache. Aber es war nie nötig.


Meine Erfahrung mit Canon und den Akkus:

Die Akkuleistung der EOS-Kameras, egal ob meine frühere EOS-1000D oder meine heutige  EOS-550D, ist der Hammer. Ich konnte und kann hunderte von Fotos machen, wochenlang arbeiten, bevor der Akku leer wird. Bei keinem einzigen anderen akkubetriebenen Gerät in meinem Leben habe ich auch nur annähernd eine solche Leistung gesehen.

Der Akku wird aber schnell leer, wenn Sie Videos machen - der Monitor wird dann ständig betrieben und das kostet Strom. Das gilt natürlich für alle Geräte und alle Akkus.

Bei Veranstaltungen, bei denen Sie viel filmen, lohnt es sich also, ein  Ersatzakku zu haben. Ärgerlich, wenn man von der Hochzeit das Ja-Wort nicht mehr filmen kann, weil man schon in den  Stunden davor zu viel gefilmt hat.


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Battery-Pack




Ich habe zusätzlich ein Battery-Pack, auch wenn ich perspnlich es selten nutze. Aber ich möchte es unbedingt bereit halten, deshalb würde ich das Zubehör sofort wieder kaufen. Denn  bei Veranstaltungen oder größeren Foto-Sessions oder bei Reisen  kann  es gut, wenn man so etwas parat hat.


VORTEILE:

  • erstmal: längere Akku-Leistung, klar
     
  • aber auch: Sie können neben Akkus auch normale Batterien einlegen.

    Das hilft bei einem bekannten Prolbem, nämlich wenn Sie längere Zeit weg vom Stromnetz sind, also nicht aufladen können. Batterien können Sie aber immer mitschleppen, und sich somit retten.
     
  • Und ein weiterer Vorteil: die Verwacklungsgefahr wird geringer. Wen Sie also aus bestimmten Gründen ohne Stativ bei schlechtem Licht aus der Hand fotografieren müssen, ist es wichtig, dass Sie möglichst wenig zittern (schwanken ja, aber nicht zittern. Also viel Grog trinken, wenn Ihnen kalt ist)  Das Gewicht des Packs ist hier kein Nachteil, sondern ein Vorteil, es hält aus physikalischen Gründen die Kamera ruhig.

Achtung- folgender Batteriegriff war für die EOW 550D, 600E, 650D und 700D (500er Serie). Wenn Sie eine 1200D kaufen, prüfen Sie, ob der Akku derselbe ist. Eventuell müssen Sie ein Alternativmodell suchen.



Phottix Batteriegriff + 2 Akkus (für Canon EOS 550D 600D 650D 700D) ersetzt BG-E8 und LP-E8
von Delamax
344 Kundenrezensionen
  • Btteriegriff mit 2 Akkus
  • Griff verfügt über Stativgewinde und Öse für Halteschlaufe
  • Betrieb mit einem oder zwei Akkus möglich
  • Betrieb mit 6x AA/LR6/Mignon Akkus/Batterien möglich
  • Akkus sind mit Überladungs-/Überspannungsschutz ausgestattet

Ich muss allerdings auch dazusagen: die Anleitung, die man glücklicherweise sowieso nicht benötigt, ist ein absoluter Witz - schlecht übersetzt und viel zu klein geschrieben.



Stativ


Und als Stativ empfehle ich (und nicht nur ich, sehen Sie die über 1200 Kundenrezensionen an) folgendes Cullmann-Stativ


Cullmann 52128 Alpha 2800 Stativ mit 3-Wege-Kopf (184,5 cm (72,6 Zoll) Höhe, 2 Auszüge) silber
1,200 Kundenrezensionen (gilt für alle Größen) Wählen Sie aber die maximale Variante mit 184cm Höhe, kostet ein paar Euro mehr - ich kann das hier leider nicht richtig einstellen, aber Sie sehen es auf amazon




oder aber - wegen des Pistolengriffs saupraktisch (ich persönlich möchte auf meinen Pistolengriff nicht verzichten):



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Fernauslöser

Man sollte immer einen haben: einen Fernauslöser. Und meines Erachtens  sollte es ein normaler Fernauslöser mit Kabel sein, denn die drahtlosen Fernauslöser sind so eine Sache. Lesen Sie mal die Bewertungen auf amazon ... Und schon die technischen Beschreibungen sind verwirrend. Außerdem: wenn man mal einen braucht, ist natürlich oft die Batterie leer. Die meisten Leute klagen über schlechte Funkverbindung oder ungünstige Einsteckwinkel.

Ich habe diesen gekauft und bin zufrieden:
Delamax Kabelfernauslöser 0,8m für Canon EOS, ähnlich RS-60E3
ca 15 Euro; gute Bewertungen auch von amazon-Lesern.










Buch-Tipp

Dieses Buch über Low-Light-Fotografie habe ich mir vor Jahren gekauft und war begeistert. Zwar wusste ich schon viel über Fotografieren bei wenig Licht, aber dieses bei Lesern sehr beliebte Buch hatte doch tatsächlich nochmal geniale Tipps für mich auf Lager. Für Anfänger ist es sowieso Gold wert.



Low-Light-Fotografie: Stimmungsvolle Aufnahmen bei wenig Licht (Digital fotografieren) Taschenbuch – 1. September 2010
von Michael Freeman (Autor)