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Mittwoch, 28. Juni 2017

Morgen Ausstellungseröffnung der Charity-Art 2017 im DEZ!



10 Jahre Regensburger Charity Art Group

Benefiz-Ausstellung und Aktionen

26. Juni bis 15. Juli 2017



Ausstellungseröffnung

29.06.2017 um 19 Uhr


Donaueinkaufszentrum

(vor Sparda-Bank/Drogerie Müller)

Musik:

PICASSODUO = Petra Soden (vocal)  Stephan Nierwetberg (keyboard)

und
Andreas Gubik mit Kindern derGruppe Urmel des Thomas Wiser Hauses




Die diesjährige Benefizveranstaltung der Regensburger Charity Art Group im DEZ beginnt.

Morgen um 19.00 Uhr sind die Feierlichkeiten zur Ausstellungseröffnung. Die Ausstellung mitsamt Tombola läuft allerdings schon seit gestern.

Und es läuft sehr gut dieses Jahr, da die Aktion mittlerweile einen hervorragenden Ruf hat. Daher wurden schon im Vorfeld Bilder verkauft, bei der Hängung vor zwei Tagen gab es auch

Montag, 26. Juni 2017

Hutstand am Bürgerfest

Dieser Artikel betrifft  den  Hutstand der Diakonie, die seit 1995 auf dem Regensburger Bürgerfest aktiv ist, und die Vorläufer-Gruppe von 1981 bis 1992.





Der Hutstand der Diakonie, Bürgerfest 2017


Impressionen vom Regensburger Bürgerfest 2017

Fotos vom ersten Tag des Bürgerfests, Freitag abend, 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Die 7 Sinalcos, Stadtamhof, Bühne vor dem Andreasstadel


Freitag, 23. Juni 2017

Galicien - zauberhaftes Nordwest-Spanien - Vernissage 28.6.2017

Die folgende Aktion gehört noch zur diesjährigen CinEScultura, es ist sozusagen der letzte Programmhöhepunkt:

Fotoausstellung "Faszinierendes Galicien"
Stadtbücherei Thon-Dittmer-Palais
Vernissage am  28. Juni 2017 um 19.00 Uhr 
 
Ausstellungsdauer: 29. Juni – 09. September 2017
eine Veranstaltung von CINESCULTURA


Galicien, so heißt der  Nordwesten von Spanien. Wer dort war, schwärmt von  zauberhaften Landschaften und Kulturdenkmälern, aber auch von dem galizischen Essen.

Letzteres wird demonstriert, indem die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt werden. Natürlich nur Ausstellungseröffnung, danach nicht mehr.





Fotoausstellung "Faszinierendes Galicien", Juni 2017, Stadtbücherei Regensburg


Samstag, 17. Juni 2017

Atempause am Flohmarkt

Samstag abend - der dritte Tag ist zu Ende. Es kehrte Ruhe ein am Dultplatzgelände. Der tagsüber eher kühle Wind hält seine Temperatur und wird zur milden Abendluft. Gemurmel da und dort, kleine Gruppen von Flohmarktverkäufern, die zusammen sitzen. Morgen früh geht es weiter - der letzte Tag des 4-Tage-Flohmarkts vom 15.-18. Juni 2017.
Dultplatz, 20:40 Uhr. Noch 10 Minuten bis zum Sonnenuntergang.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Atelierfest bei Helmut Wolf, Beratzhausen



Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Tag des offenen Ateliers beim Bildhauer Helmut Wolf. Ich war vor drei Jahren dort und erlebte einen wunderschönen Tag in angenehmer Atmosphäre. Und in dem begehbaren Atelierhaus gibt es unglaublich viel zu entdecken.

Atelierfest und Tag der offenen Tür 
Helmut Wolf, Bildhauer

Samstag, den 24.06.2017 ab 15.00 Uhr


Beratzhausen, Bischhof- Weig- Str. 47

ab 20:00 Live Musik: Trio „Sonamanos“



Fotos vom Atelierfest 2014

siehe auch Blog-Artikel
http://www.regensburger-tagebuch.de/2014/07/bilder-vom-atelier-fest-2014-bildhauer.html

Montag, 12. Juni 2017

Irgendeine Biene, irgeneine Blüte


Um genau zu sein: eine Blüte am Wegesrand in Wolfsegg. Ich fotografiere gerade mit dem Teleobjektiv die Burg. Und zwischendurch sehe ich mir gerne die Welt im Makrobereich an. Wozu das Teleobjektiv ebenfalls taugt - es ist wie eine Lupe, mit der die unscheinbare Natur ringsherum plötzlich interessant wird.

Die Fotos: nichts Besonderes, oft schon fotografiert. Aber immer wieder faszinierend.

Sonntag, 11. Juni 2017

Farben am Unteren Wöhrd


Ein paar Fotos von einem meiner Spaziergänge mit Yorki am Unteren Wöhrd. Seine frühere Lieblingsstrecke, zwischen DLRG und Grieser Steg.

Samstag, 10. Juni 2017

Städtischer Baustadel - Entwicklung am Unteren Wöhrd

Städtischer Baustadel, 05.06.2017

Beim Vorbeifahren sah ich: der denkmalgeschützte Stadel wird jetzt saniert. Also kehrte ich um und machte ein Foto. Ich erinnere mich an die letzten Jahre: das verdreht auf dem Gelände stehende Gebäude hat die Verwertung und Sanierung des Geländes erschwert. Ein Käufer wurde trotzdem gefunden, die Neubauten stehen schon.



Aber was ist das überhaupt für ein Gebäude? Laut Denkmalliste heißt es "Baustadel" am Unteren Wöhrd 33, nicht zu verwechseln mit dem "Bauholzstadel", dem riesigen, vor Jahren sanierten Stadel weiter unten in der Wöhrdstraße 54.


Abstecher zur Burg Wolfsegg

Bei einer Spazierfahrt an der Naab machte ich einen Abstecher zur Burg Wolfsegg. Die habe ich doch tatsächlich  noch nie gesehen.

Die Burg Wolfsegg stammt aus 1278. Wegen der abgelegenen Lage wurde sie nie zerstört und ist durchgehend aus gotischer Bausubstanz. Sagt jedenfalls Wikipedia. Besichtigen konnte ich sie nicht, denn wie sich herausstellte, geht das nur am Wochenende


Die Weiße Frau und die Parapsychologen

Bekannt ist die Burg wegen der Sage von der Weißen Frau, die in der Burg umgehen soll. Es wird behauptet, dass die Sage auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, allerdings findet sich in einer Sagensammlung von 1848 noch nichts von dieser Geschichte.

Es gibt Mutmaßungen, dass es sich dabei um die Frau des Burgherrn Ulrich von Laaber, Klara von Helfenstein, handelt, die dieser töten ließ, nachdem sie sich auf eine Liebschaft mit seinem Widersacher Georg Moller von der Hammermühle von Heitzenhofen eingelassen hatte. Dies ist aber mit der historischen Sachlage nicht in Einklang zu bringen, denn besagte Klara überlebte ihren Gatten um vier Jahre.

Die Sage griff in den 60-er Jahren auch eine Regensburger Wochenzeitung auf. 1968 reiste dazu der New Yorker Parapsychologe Hans Holzer mit seinem Medium Edith Riedl aus Wien an, das die Weizkammer als Tatort des Mordes identifizieren zu können glaubte. Von Lichterscheinungen wird ebenfalls berichtet.

In der Burg wurden immer wieder unerklärliche Geräusche aus der Höhle wahrgenommen, die vermutlich von Wilderern stammten, die dort ihre Beute versteckten und den Ruf als Geisterhöhle zu ihrem Nutzen pflegten.

Mehr Informationen zur Burg gibt es auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wolfsegg





Seht ihr sie, die weiße Frau? Da im rechten Fenster! Oh Manno, ihr seid immer so langsam ... jetzt ist sie weg.








(Webseite: www.burg-wolfsegg.de)





 Die vermeintlich alte Kirche gegenüber, die ich noch nebenher dokumentiert habe, ist in Wirklichkeit relativ neu - sie stammt aus dem Jahr 1935. Es ist die Pfarrkirche Christkönig (https://de.wikipedia.org/wiki/Christk%C3%B6nig_(Wolfsegg))












Freitag, 9. Juni 2017

Der Storch von Kallmünz hat ein Junges

Abstecher nach Kallmünz am 9. Juni 2017. Ich sehe gerne bei der kleinen Gastwirtschaft vorbei, die auch so einen Yorkshire Terrier  haben - Blacky heißt er, und er und mein Hund kennen sich schon.

Und dabei sehe ich endlich mal den Kallmünzer Storch, der mir in den vielen Jahren nie aufgefallen war. Der nistet nämlich auf diesem Anwesen.

Huch - da fotografiert mich jemand!

Schöne Abend-Impressionen am Reinhausener Ufer

Es ist immer wieder schön, dort spazieren zu gehen: am Regenufer von Reinhausen, dort wo das Neubaugebiet der Holzlände ist. Besonders in den letzten Sonnenstrahlen findet man idyllische Ansichten.



Donnerstag, 8. Juni 2017

Und was ist mit dem Bruckmandl?

Regensburger Bruckmandl

 Die Steinerne Brücke soll also Ende 2017 fertig sein. Aber was ist mit dem Bruckmandl?

Das arme (da einarmige) Bruckmandl wird offenbar erst am Ende montiert. Restauriert ist es bereits, wie es in einer Meldung der Stadt Regensburg Ende 2016 hieß:

Weitgehend abgeschlossen ist auch die Instandsetzung des Bruckmandls, die von einer Fachfirma im städtischen Bauhof durchgeführt wird. Der rechte Arm, den die Figur im Dezember 2012 verloren hatte, wurde erneuert und ergänzt und muss nun noch abschließend bearbeitet und mit den verantwortlichen Stellen bei der Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege endgültig abgestimmt werden.  (Aus: https://www.regensburg.de/steinerne/aktuelles/stand-der-sanierungsarbeiten-zum-jahresende-2016)
Bekannlicherweise wurde das Mandl von der "gemeinen" Steinlaus beschädigt:
http://www.regensburger-tagebuch.de/2013/01/ratsel-um-verschwundenen-bruckmandl-arm.html

Eine wesentlich ernsthaftere Reportage über die Historie des Bruckmandl findet ihr in zwei Teilen hier:
Dort erfährt ihr auch, dass "unser" Bruckmandl eigentlich die dritte Version ist und außerdem schon die ganze Zeit an falscher Stelle steht. Und dass es wahrscheinlich ein "Südweiser" war, also die Richtung nach Süd anzeigte, und überhaupt nichts mit irgendwelchen Wetten oder sonstigen Sagen zu tun hat.


Steinerne Brücke 2007 bis 2017 - ein Rückblick



Die Sanierung der Steinernen Brücke liegt im Zeitplan.  Wir sind im 4. Bauabschnitt, das ist auch der letzte. Saniert werden die Bögen 6 bis 9. Ende 2017 soll die Brücke wieder ganz begehbar sein (den Zeitplan kann man hier einsehen).

Ich habe mir die Mühe gemacht, meine Fotos der letzten 10 Jahre durchzugehen und Bilder von der Steinernen Brücke herauszusuchen.

Beachtet bitte die Fotos vom  Oktober 2008 - hier wurde die Brücke endgültig autofrei.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Brasilianische Klänge in der Blumenstraße

Der  Wegfall von Gerlinde Munoz - der Donaustrudel widmete ihr in der letzten Ausgabe eine Ehrenseite-  hatte auch in der Blumenstraße ein Loch gerissen. Denn  25 Jahre lang bereicherte und prägte sie unsere Hausgemeinschaft mit ihren dreihunderprozentigen Lebensfreude, Kontaktfreude, sozialen Engagement und ihren lyrischen und darstellerischen Talenten.

Nun kommen tröstliche Klänge ins Haus, von zwei würdigen und sympathischen Nachfolgern. Gerlinde kannte und wertschätzte einen von ihnen, nämlich den brasilianischen Musiker Mauricio Mendes. Er brachte einen zweiten brasilianischen Musiker: Silvio (Machado) Fortes.

Silvio ist ein langjähriger Freund von Mauricio, den ich schon bei einigen Auftritten gesehen hatte, und der schon seit einiger Zeit von München nach Regensburg umsiedeln wollte. Beide bereichern jetzt die Hausgemeinschaft, und ich denke, Gerlinde wäre sehr zufrieden damit gewesen.

Mauricio Mendes und Silvio Fortes bei einer spontanen Session anlässlich eines nachbarschaftlichen Besuchs

Das zweite Buch der Dominschriften wird vorgestellt

Am Dienstag 13. Juni in der Ulrichskirche wird nun der zweite Band der Dominschriften vorgestellt:  "Die Inschriften des Regensburger Doms von 1051 bis 1700"

Die Inschriften des Regensburger Doms
von 1501 bis 1700;
Nachfolger von Teil 1, das die Zeit bis 1500 erfasst


Das wissenschaftlich ausgerichtete Buch ist eigentlich schon seit 2016 erhältlich. Da auch bei der Vorstellung des zweiten Bandes wieder viel Prominenz beteiligt ist, deren Terminpläne zu berücksichtigen waren, ist die Vorstellung erst jetzt möglich. Ich will hier auch nicht Werbung für die wissenschaftlich ausgerichteten Bücher machen, sondern über die Hintergründe berichten.

Über das erste Buch hatte ich 2008 berichtet. 

Sechs Jahre lang haben die  Kunsthistoriker Werner Mayer und Walburga Knorr die Inschriften in Dom und Domkreuzgang erforscht. Sie haben mühsam die alten, verwitterten Texte enträtselt und übersetzt, schließlich wissenschaftlich dokumentiert. Der Wälzer ist natürlich für die Fachwelt gedacht - aber durchaus nicht nur für die theologische Fachwelt.


Für die Regensburger Geschichtsforschung ist er z.B. deshalb interessant, weil er Informationen über die Geschichte des Regensburger Bürgertums enthält

"Inschriften" befinden sich nämlich hauptsächlich auf Grabplatten, daneben auch in den gotischen Fenstern oder auf Messgewändern und liturgischen Geräten. Hauptsächlich die Grabinschriften sagen etwas aus über die Stifter, z. B. ob sie aus Adelsfamilien kamen oder reiche Regensburger Kaufleute waren. Es konnte sich schließlich nicht jeder leisten, im Dom begraben zu werden.

Grabplatten in Kirchen?

Vielleicht ist Ihnen das schon mal aufgefallen: in Regensburger Kirchen, also auch dem Dom und im Domkreuzgang, findet man hunderte von Grabplatten - sowohl in die Wand eingelassen oder im Fußboden integriert, auch an Außenwänden (betrachten Sie doch mal das Peterskirchlein am Bahnhof etwas genauer).

Wie schwer die Texte zu enträtseln sind, die man in verschiedenen Sprachen und in altdeutschen Schriftarten und zudem abgewetzt vorfindet, habe ich über die Jahre hinweg mit verfolgt, weil mir der Autor Werner Mayer immer wieder mal Beispiele demonstrierte, z.B. bei der Besichtigung des Domkreuzgangs kurz vor dessen renovierungsbedingter Schließung.



Werner Mayer erklärt mir eine Inschrift im Regensburger Domkreuzgang
Besuch am Tag der offenen Tür, 2015

Montag, 5. Juni 2017

Die Charity-Art-Group Jubiläumsbroschüre ist da

Die Benefizgruppe "Regensburger Charity Art Group" hat ihr 10 jähriges Jubiläum, und seit Monaten arbeiten wir an einem entsprechenden Druckwerk. Jetzt  ist es fertig. Rita Dendorfer hat die ersten Exemplare anlässlich ihrer Vernissage letzte Woche verteilt.



Recherche-Pause

Foto: S.T.
Ich habe da ein Foto für das Regensburger Tagebuch, sprach mich eine Palletti-Stammgast-Bekannte an, als ich die Augen wieder mal öffnete. Und sendete mir dann das obige Bild.

Neugestaltung Bahnhofsareal doch ein Jahrhundertwerk?

Jahrhundertaufgabe Neugestaltung Bahnhofsareal
Quelle: www.regensburg.de


Also gut, ich gebe zu: ich habe mich  getäuscht, und zwar gewaltig getäuscht. Die Bürgerbeteiligung an der Gestaltung des Bahnhofareals, inszeniert als Aktion "Stadtraum Gestalten", hatte doch Sinn, und war nicht das übliche Beteiligungsfeigenblatt.


Erstes von 6 Videos über die sechs Aktionstage "stadtraum-gestalten" in Regensburg: https://youtu.be/QKUdpiJpTbE?list=PL6pF1KBkRZGs4aLqzjQjzVSh-rKoQ31jK


Allein die Beteiligung selbst war gewaltig, und weit ernsthafter, als ich es vermutet hätte. Eindrucksvoller als irgendwelche Pressemitteilungen beweisen mir das  sechs Videos von den zwei Ideenwerkstätten im März und Anfang Mai 2017, die man auch auf youtube abrufen kann.

Aber vor allem: wie ich kürzlich  erfahren habe, kamen dabei geniale Vorschläge heraus - sowohl von Bürgern, als auch von externen Fachleuten. Vorschläge mit Lösungen, an die  bisher keiner dachte. So gibt es jetzt sogar die Aussicht, dass der gefürchtete Verlust von Bäumen durch die neue S-Bahn vermieden werden kann, ja sogar am Ende mehr Grün da ist, als vorher. Und es gibt Ideen, wie man auf simple Weise den "Angstraum" um die Bushaltestellte Albertstraße beseitigen kann, was für sich allein schon ein gewaltiger Erfolg für uns Regensburger wäre.


Samstag, 3. Juni 2017

Spiegelselfie im Multiversum des Wiener Naschmarktes

Verwirrter Blick in's Multiversum

In meiner Fototasche fand ich vor ein paar Tagen - so überrascht wie überglücklich - eine verschollene SD-Karte mit Fotos aus meinem letzten Wienbesuch. Die Bilder entstanden fast genau vor einem Jahr, also im Mai 2016.

Bei den Fotos waren auch ein paar Spiegelselfie-Bilder dabei. Spiegelselfies zu machen, habe ich mir vor ein paar Jahren angewohnt. Egal ob im Parkhauslift vom Dachauplatz oder im Lift des ars-electronica-centers in Linz, ob in den Schaufenstern der Stadt Regensburg oder im verspiegelten Waschraum eines Imbisses des Wiener Naschmarktes.

Ecce Homo - Leidenswege von Menschen


Ausstellungseröffnung "Ecce Homo - Kreuzwege" von Rita Dendorfer, 1. Juni 2017


Gestern besuchte ich eine schöne Vernissage in der Oberen Bachgasse mit hervorragenden Künstlern und absolut sehenswerten  Werken.  Aber noch  nachhaltiger beschäftigt mich eine Ausstellungseröffnung vom Tag davor, die viel unscheinbarer daher kam, und von der ich erzählen möchte:

"Ecce Homo - Kreuzweg zum Leben"

Ausgestellt wird ein Bilderzyklus von Rita Dendorfer - eine Serie, dich ich schon 2012 im Schloss Spindlhof als "Kreuzweg in 15 Stationen" erlebt habe.

Diesmal findet man die Bilder im hinteren Bereich der Stadtparrkirche Herz Marien in der Rilkestraße, und zwar in der Zeit vom 2.6. bis 8.9. 2017.

Bürgermeister Jürgen Huber gelang eine sehr lebendige und interessante Einführung bei der Eröffnung am 1. Juni.

"Die Bilder sind hervorragend geeignet, um darin spazieren zu gehen, und eigene Betrachtungen zum Thema Leidensweg anzustellen".

So ungefähr formulierte er  Jürgen Huber, der bekanntlicherweise selbst Künstler ist, in seiner  Einführung.  Und diese und andere Gedanken arbeiten immer noch in mir nach.

Und darum möchte ich hier weniger über die Bilder selbst schreiben, deren Qualität ich schon an früherer Stelle Respekt zollte, sondern über das Thema "Leidenswege"- warum das Thema Ecce Homo es bis heute in der Kunst auftaucht, und was es mit "uns" zu tun hat.

Gut, zugegeben, mit "uns" meine ich schon  die  etwas älteren Mitmenschen. Denn je älter man wird, je mehr man sieht und miterlebt (oder gar selbst erlebt), desto klarer wird die Erkenntnis, dass dem Menschen Leidenswege vorprogrammiert zu sein scheinen. Auch wenn er reich und schön ist, gut verdient und Freunde hat.