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Freitag, 31. Januar 2020

Silvia Jilg ab 9.2. im Leeren Beutel - Jazz-Club-Galerie

Bild: Silvia Jilg


Am Sonntag, den 9.2.2020 wird eine neue Ausstellung im Leeren Beutel eröffnet:

silvia jilg
„tiere wie du und ich“

am sonntag, 09. februar, 2020, 11 uhr
in der jazz-club-galerie
restaurant leerer beutel
bertoldstraße 9, 93047 regensburg

begrüßung: winni freisleben
einführung: renate christin


ausstellungsdauer: 09. februar – 21. april 2020
öffnungszeiten: mo 19 - 23 uhr
di – Sa 11 - 23 uhr
restaurant leerer beutel
bertoldstraße 9, 93047 regensburg


UPDATE: verlängert im Mai/Juni, neue Öffnungszeiten!
https://www.regensburger-tagebuch.de/2020/05/ausstellung-von-silvia-jilg-in.html

Mittwoch, 29. Januar 2020

Art Affair mit Ausstellung verschiedener Galeriekünstler

Galerie Art Affair, Galerienabend 2019




Zum Jahresstart 2020 präsentiert die Galerie Artaffair einen Querschnitt der von der Galerie vertretenen Künstler.


Auf 170 qm Ausstellungsfläche erwarten uns Werke von Willi Siber,  Anna Bocek,  Ralf Koenemann, Alex Bär, James Francis Gill sowie Bronzeskulpturen von Markus Lüpertz.






ARTAFFAIR. GALERIE FÜR MODERNE KUNST
Inh. Karl-Friedrich Krause
Neue-Waag-Gasse 2
93047 Regensburg
Tel: 0941 - 599 95 91
info@art-affair.net

Donnerstag, 16. Januar 2020

Hochhaus am Kepler-Areal - Sprengung am 23. Februar 2020

Der gut 30 Meter hohe Turm  am Kepler-Areal (Kepler-Turm, Wirsing-Hochhaus) wird am 23. Februar um  11.00 Uhr gesprengt.



Ursprünglich war ein normaler Abbau geplant, im Laufe des Januars entschied sich dann die Stadt für eine Sprengung.



Der Wirsing-Turm soll laut Zeitungsbericht durch drei Sprengungen fallen. Die äußere Gebäudehülle soll dabei in sich zusammenfallen, der innere Gebäudekern nach Süden in Richtung Bahnhof kippen. Die erste der kurz hintereinander erfolgenden Sprengungen soll die dem Turm vorgelagerte Stützenkonstruktion zum Einsturz bringen.

Das Experimentalbild entstand noch zu einer Zeit, als von Sprengung nicht die Rede war. Ich betitelte es als "Memento Mori, Wirsing-Hochhaus". 


Wie ich schon berichtet hatte, soll auf dem Gelände ein provisorischer zentraler Busbahnhof entstehen, die Pläne der Stadt findet ihr hier:



https://www.regensburg.de/rathaus/regensburg-plant-und-baut/bahnhofsareal-mit-zukunft/interims-zob

Dienstag, 7. Januar 2020

Am 10.1. Vernissage zur Ausstellung "Bild-Findung / Bild-Erfindung"

Vor kurzem wies ich auf eine neue Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein hin:

Bild-Findung / Bild-Erfindung
Gisela Griem - Johanna Obermüller - Wolfram Schmidt
Eröffnung: Freitag 10. Januar 2020 um 19.00 Uhr

Kunst- und Gewerbeverein; Ausstellungsdauer 11.1. bis 9.2.2020

Um ehrlich zu sein: ich hatte damals keine Infos über die Einzelheiten, aber ich wusste, dass der Fotograf und Künstler Wolfram Schmidt mitwirkt, dessen Bilder ich sehr schätze.

Mittlerweile habe ich die Presseinformationen und die Bilder - und das alles macht mir ordentlich Appetit auf die Ausstellung: uns erwarten wirklich spannende Werke und interessante Künstler.

Das Studium des Materials überraschte mich: das, was ich z.B. anfangs als abstrahierte Fotos hielt, waren in Wirklichkeit hochformatige Holzschnitte. Und Johanna Obermüller überrascht mich mit interessanten Plastiken, die sie neben ihren Drucken zeigt. Von Wolfram Schmidt gibt es die abstrahierten Abwandlungen von Fotomaterial, bei denen man nichts mehr von der Fotografie merkt.

Ich möchte ein paar der Bilder zeigen und etwas über die Künstler informieren.

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Sonntag, 5. Januar 2020

Das nahende Ende des Wirsing-Hochhauses



Memento Mori - Wirsinghochhaus
Oh, da wird ja abgerissen, höre ich wiederholt im Bekanntenkreis. Ja liest denn keiner mehr die Zeitung? Natürlich: das so genannte Wirsing Hochhaus wird seit November 2019 abgetragen.  Allerdings nicht gesprengt, wie ich in der Bildmontage suggeriere, sondern Stück für Stück normal abgerissen (Update 14.1.2020: mittlerweile wird Sprengung diskutiert).

Derzeit sind die kleineren Nebengebäude dran.

Wirsing-Hochhaus in der Abendsonne, 10.11.2019

Abgerissen wird natürlich nicht nur das Hochhaus, sondern der gesamte Gebäudekomplex, dessen Zentrum das sogenannte „Wirsing-Hochhaus“ ist - so bezeichnet nach dem Architekten Werner Wirsing (1919 – 2017). Es handelt sich um das1969 errichtete Dr.-Martin-Luther-Heim, das von der Evangelischen Kirche lange Jahre als Studentenheim betrieben wurde.

Was dahin kommt? Ein "Zentraler Busbahnhof" mit mehreren Buchten. Der löst die Haltestellen in der Alberstraße und am Bahnhof ab. Dieser Plan steht schon fest. Wie das aussieht, habe ich beim letzten Tag der offenen Tür im Alten Rathaus sehen können.

Ich habe ein wenig recherchiert und die Pläne auch im Internet auf den Webseiten der Stadtverwaltung entdeckt:

https://www.regensburg.de/rathaus/regensburg-plant-und-baut/bahnhofsareal-mit-zukunft/interims-zob

Dort können Sie auch sehen, wie sich die Stadt die Verkehrsführung vorstellt.


Der zeitlose Augenblick - Lokalisation von Fotos

Hier noch ein Schmankerl für diejenigen, die das (im letzten Artikel besprochene) Buch mit Fotos von Christoph Lang (Der zeitlose Augenblick) schon besitzen: screenshots von google-earth-Ansichten, die ich so aufbereitet habe, dass man den wahrscheinlichen Standort des Fotografen und seine Blickrichtung erkennt.

Denn die Orte zu finden, die auf den Fotos sichtbar sind, ist nicht immer so einfach. Manchmal sind die Häuser abgerissen, oder der Platz hat sich stark verändert.

Oder es fehlt einfach Hintergrundwissen. So sind die Fotos vom Stadtpark interessant, weil dort noch die Gebäudlichkeiten der "Oberpfälzer Kreisausstellung 1910" sichtbar sind. Eine nach dem Vorbild von Weltausstellungen kreierte Ausstellung, die auch Anlass für die Ausgestaltung des Stadtparks war. Die (entgegen dem Namen durchaus überregional bedeutsame) Ausstellung ist auf alten Ansichtskarten sichtbar (siehe meinen Beitrag auf: https://regensburg-historisch.blogspot.com/2011/09/die-oberpfalzische-kreisausstellung.html)


Fast alle Gebäude sind später abgerissen worden. Nur das Gebäude mit der Ostdeutschen Galerie steht noch, und auch hier muss man wissen, dass sich der Giebel mit dem Eingang damals auf der Westseite statt auf der Ostseite befand.

Auch der ehemalige Winterhafen ist kaum bekannt. Manche kennen noch das alte Eisstadion, wissen aber nicht, dass in den Jahrzehnten davor hier ein Hafenbecken war - der Winterhafen. Das Foto von der Schwimmbadanlage auf Seite 104 zeigt eben diesen Hafen (und nicht, wie man beim flüchtigen Lesen meinen könnte, die Schwimmbäder auf der Nordseite des Oberen Wöhrds)

Zu S. 104 (im Buch ist hier das Foto aus 1938 von einer Schwimmbadanlage im damaligen Winterhafen)

Die zugehörigen Fotos aus dem Buch zeige ich - schon aus urheberrechtlichen Gründen - hier natürlich nicht.
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Das Foto auf Seite 8 zeigt die (als Fassade noch bestehende) Hauptwache (die Säulen an der Westseite des Kaufhof Galeria) und rechts daneben ein herrliches Gebäude, das abgerissen wurde, als in den 1970er Jahren der Kaufhauskomplex am Neupfarrplatz gebaut wurde 


Seite 8


Buchtipp - Der zeitlose Augenblick - Band 2 der Fotos von Christoph Lang

Hier kommt ein Buchtipp für meine Leser: "Der zeitlose Augenblick" mit dokumentarischen Fotos von Regensburg aus der Zeit zwischen 1937 und 1959.

Dieses  Buch ist (wie auch der Vorgängerband) ein Muss für alle, die an der jüngeren Geschichte von Regensburg interessiert sind.

Schon der erste Band hatte mich begeistert, aber dieser zweite Band war für mich die Hammer-Überraschung: höchst interessante Fotos, zusammen mit einer noch größeren Fülle an wertvollen Hintergrundinformationen als im ersten Band - dank des immensen Wissens des Kulturhistorikers Dr. Morsbach, der das Buch kommentiert und herausgegeben hat, aber auch dank der extremen Recherchen, die er zu jedem Foto durchführte. Denn zu jedem Foto wurden akribisch die zugehörigen Personen, Häuser, Geschäfte rekonstruiert und Geschichtliches rund um diese Topics erzählt.

Das Buch hat eigentlich keine Werbung nötig, es wird wie der erste Band bald vergriffen sein, aber darum geht es mir: meine Leser darauf hinzuweisen, sich das Buch rechtzeitig zu besorgen.






Der komplette Titel des Buchs lautet "Der zeitlose Augenblick - Regensburg erster Stadtfotograf Christoph Lang 1937 bis 1959", erschienen im Dr. Morsbach Verlag, erhältlich in Regensburger Buchläden (jedenfalls beim Pustet), dagegen (noch) nicht sichtbar auf der Webseite des Morsbach-Verlags oder bei amazon.

Es ist der zweite Band mit ausgewählten Fotos von Christoph Lang. Das erste Buch erschien 2018 unter dem Titel "Alltag Wandel Leben", das bei amazon sichtbar, aber als nicht verfügbar gekennzeichnet ist. Auch nicht als Gebrauchtbuch.

Lang (1895-1966) war Regensburgs erster Stadtfotograf in der Zeit von 1937 bis 1959. Seite Aufgabe als Fotograf für das Stadtbauamt war in erster Linie die Dokumentation des Stadtbildes, seiner Veränderungen und Wandlungen. Aus den 22 Jahren seiner Tätigkeit hinterließ er 20 000 Aufnahmen.

Der Historiker Dr. Morsbach hatte schon im ersten Band aus dem Fundus interessante Fotos herausgegriffen und um wertvolle Informationen bereichert.  Es war schnell vergriffen. Leider hatte ich das Buch so spät gekauft, dass ich nicht mehr rechtzeitig eine Rezension schreiben konnte. Als ich den Verleger und Mitautor Dr. Morsbach traf, erzählte ich ihm, wie begeistert ich von dem Buch sei, und dass ich unbedingt etwas über das Buch schreiben möchte. Dabei erfuhr ich jedoch, dass das Buch bereits vergriffen ist, und wohl auch nicht nachgedruckt wird. Es sei aber ein zweiter Band in Vorbereitung.

Freitag, 3. Januar 2020

Vorsicht - Zone 30 in Weißenburgstraße

Aufpassen, liebe Leser. Die Weißenburgstraße ist Mitte Dezember  zur 30 km/h-Zone geworden.  Die Zone fängt schon nach der Brücke an, bzw. geht bis zum Brückenanfang (siehe Bild).

Anlass war die Feinstaubbelastung.

Die neue Beschränkung gilt  (gem. Stadtratsbeschluss vom 3. Dezember 2019) auch in den Straßen Jakobstraße, Neuhausstraße, Arnulfsplatz, Weißgerbergraben und Nordteil des Bismarckplatzes:




Um auf die Weißenburgstraße zurück zu kommen: nur wenige merken es, und es gibt täglich stille Kämpfe zwischen genervten, arglos normal fahrenden Fahrer (die die Umstellung nicht bemerkt haben) und Fahrer, die von der 30er Beschränkung wissen.

Eine Geschwindigkeitsbeschränkung bei dieser vierspurigen Hauptader vermutet man einfach nicht,  und wer sieht denn schon beim Fahren durch diese Straße nach den Schildern ganz rechts am Rand (das macht man allenfalls, wenn man anhalten möchte). Man muss schon konzentriert nach den Schildern spähen, um sie zu bemerken.


Auch ich habe es tagelang nicht bemerkt, wunderte mich aber einmal über einen Fahrer vor mir, der ohne Not 30 fuhr. Will der wechseln und wartet auf eine Gelegenheit? Nö, doch nicht. Ist der von auswärts und glaubt an eine 30er-Zone? Nö, der ist von hier. Warum zum Kuckuck fährt dieser Doldi die ganze Weißenburgstraße so langsam und beschleunigt erst beim Stobäusplatz? Komisch.

Erst zwei Tage später las ich es. Jawohl, die Zeitung war notwendig, und nur gut, dass ich so konsequent jeden Tag Zeitung lese, auch wenn ich zwei Tage lang nicht dazu gekommen bin. Allerdings überlas ich die schon vorangegangene Meldung Mitte Dezember, was beweist, auch auch gründliche Leser nicht alles mit bekommen, was in der Zeitung steht.


Die Stadtverwaltung sollte sich wirklich Gedanken machen, wie man deutlicher auf die Änderung hinweisen könnte. Eine Schrift am Boden wäre nicht schlecht gewesen. Bei jeder Vorfahrtsänderung gibt es ja auch gesonderte Hinweise.

Dabei geht es mir gar nicht so sehr um die Bußgeldgefahr, sondern um die Drängelei, die derzeit entsteht, weil einige von der Beschränkung wissen, die meisten nicht. Das könnte schon mal genervtes Gehupe ergeben, und unnötigen Stress bei allen Beteiligten.


Unabhängig von dieser Problematik bleibt uns allen eine weitere Gefahr: wir Fahrer sind Gewohnheitstiere, und wir fahren automatisch. Wir sind in Gedanken und fahren nach Gefühl. Obwohl ich seit ein paar Tagen von der Beschränkung weiß, bin ich wiederholt normal gefahren. Das erste mal von der Brücke her nach Haus: ich dachte noch auf der Brücke darüber nach, wie ich den Artikel im Regensburger Tagebuch formulieren könnte, und während ich so überlege, merke ich: ich bin schon längst in der Weißenburgstraße, über die ich schreiben will, und fahre die übliche Geschwindigkeit (im Gleichklang mit allen vor, neben und hinter mir, so dass mein Unterbewusstsein nicht klingelte). Und gestern ist es mir wieder passiert, obwohl ich auch da kurz vorher noch dachte: "Obacht".

Das wird wohl noch länger so bleiben. Und ich fürchte, früher oder später werde ich geblitzt werden, obwohl ich zu den gewissenhaften Fahrern gehöre. Aber ich bin über vier Jahrzehnte hier durchgefahren, das wird dauern, bis die innere Automatik umprogrammiert ist.








Mittwoch, 1. Januar 2020