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Mittwoch, 29. Juli 2026

Am 30. Juli im Lokanta: Herbert Baumgärtner präsentiert seinen Bildband „WAA NIE“



Wer Anfang Juli keinen Platz mehr bekommen hat oder die erste Buchvorstellung im Akuso verpasst hat, erhält nun eine zweite Gelegenheit: Im Lokanta präsentiert Herbert Baumgärtner seinen Bildband „WAA NIE“ erneut –  verbunden mit einer Bildprojektion und einem Gespräch mit dem Fotografen.

Montag, 27. Juli 2026

Wie sich die KI ein Regensburg um 1594 fantasiert



Leute, ich kann Euch nur empfehlen: sichert euch das folgende KI-Video (solange es noch auf youtube existiert), ladet Freunde ein und macht dann ein Trinkspiel. Für jeden groben Schnitzer wird einer gehoben. Aber nur bei groben Schnitzern, sonst gibt es die Alkoholvergiftungen schon am Anfang.

"Regensburg im Jahr 1594 — So haben Sie den Reichstag noch nie gesehen"
https://www.youtube.com/watch?v=9TKoyQfGXOE

Ihr wisst ja, wie das heutzutage funktioniert: man lässt von einer KI einen Aufsatz zu einem Thema generieren, wechselt dann zu einer Video-KI und lässt dort passende Szenen generieren und lädt sie auf youtube hoch.. Ich habe schon zahlreiche solcher Videos angesehen, sie sind halbwegs informativ und die miserable Untermalung mit Bildern schadet nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um das Leben eines Wissenschaftlers oder die Entwicklung einer Musik-Band geht.

Aber wenn man sich als Thema "Regensburg um 1594" (oder in einem anderen Video "Regensburg um 1200") nimmt, und man Regensburg überhaupt nicht kennt, so dass einem die KI-Fehler nicht auffallen, dann wird es heftig. Hier könnte man sagen: die falschen Bilder schaden. Denn die visuelle Vorstellung von Regensburg im Mittelalter ist der Kern des Videos.

Da fantasiert sich die KI das Bruckmandl als übergroße Steinfigur, oder die Eingangstür zum Alten Rathaus (eigentlich gut im Netz dokumentiert) wird unrealistisch erfunden, wobei an den (erfundenen) Säulen rechts und links jeweils zwei große Figuren mit Namen "Schutz und Trutz" stehen (in Wirklichkeit zwei Köpfe im Relief über dem Eingang). 

Bei der Steinernen Brücke fehlen die damals vorhandenen drei Türme, dafür sieht man die modernen Straßenlaternen. Das südliche Brücktor hat das heutige Aussehen, das es 1900 durch die straßenbahnbedingte Verbreiterung erhielt. Und immer wieder sieht man im Hintergrund die Donaunordfront in aktuellem Zustand, also aus den 2000ern, im Hintergrund die Domspitzen, die in Wirklichkeit erst 1859 mit Rückendeckung von König Ludwig gebaut wurden. Bis dahin sah man den Dom immer nur mit stumpfen Turmabdeckungen.

Das tut schon weh. Die ersten Minuten ärgerte ich mich, aber spätestens als das "Bruckmandl" auftauchte, lag ich lachend am Boden. 

Trotzdem bleibt ein Gedanke: ist das nicht eine Verunglimpfung von Regensburg? Wenn auch ungewollt, natürlich. Da kann man jetzt streiten. Denn die Absicht war ja eine gute.
Aber eines ist sicher, und das Thema ärgert mich schon seit vielen Jahren: wir haben eine Uni hier, mit einem Geschichtsinstitut, und das in einer der ältesten Städte Europas. Da sind doch genug Geschichtsstudenten da. Da hätte es schon vor Jahren wimmeln müssen von 3D-generierten Gebäudemodellen oder Rekonstruktionen aus der Römerzeit und anderen Visualisierungen, die mit Hilfe des Computers möglich sind. Ich hatte vor 11 Jahren mal verglichen: eine Handvoll von 3D-Modellen, die man in google-earth einblenden in Regensburg kann, in München und vielen  anderen Städten dagegen gab es ein Vielfaches - und ich rede nicht von der Modellen, die google mit Hilfe von Flugzeugaufnahmen macht, sondern Modelle, die man kostenlos mit 3d-Software sketchup machen konnte (Meine Screenshots dazu findet ihr hier)

Und das hat sich in den letzten Jahren für Regensburg nicht geändert! Das ist doch traurig, oder?

Samstag, 25. Juli 2026

Treml im Degginger

Neue Gedichte von Hubert Treml und neue Gedichte-Bilder von Klaus Kuran kann man diese Woche bis Sonntag (also vom 21. bis 26. Juli) im Degginger (Regensburg, Eingang Tändlergasse) täglich von 12 Uhr bis 18 Uhr besichtigen. (Eintritt ist natürlich frei).

POESIE & PINSELSTRICH - Eine SCHMUCKE Ausstellung
Hubert Treml, Klaus Kuran

Hubert teilt außerdem mit: "Herzlichen Dank allen, die mir immer wieder schöne Rückmeldungen zu meinen Gedichten schicken! So will ich gerne zum dritten und letzten Mal einen dicken Gedichtband mit über 350 nigelnagelneuen Es-war-einmal-Gedichten in Form eines Tageskalenders herausbringen"

Donnerstag, 23. Juli 2026

Klangfarbenfestival und Markt der Kulturen 2026

Das Klangfarbenfestival zählt seit vielen Jahren zu den musikalischen Höhepunkten in Regensburg. Vom 24. bis 26. Juli verwandeln sich der Haidplatz und das Thon-Dittmar-Palais wieder in eine Bühne für Musik aus aller Welt.

Im Thon-Dittmer-Palais gibt es die Konzerte im Rahmen des Klangfarben-Festivals. Am benachbarten Haidplatz gibt es den "Markt der Kulturen", wo Waren aus aller Welt angeboten. Und auch dort spielt die Musik! Die Eröffnung erfolgt ,ot Gitarrenstücken des Regensburger Musikers Milorad Romic

Auch in diesem Jahr ist die Sparkasse Regensburg wieder Hauptsponsor des Festivals.

Neben den Konzerten lädt auch der Markt der Kulturen zum Entdecken ein. Dort werden Waren aus verschiedenen Ländern angeboten und ergänzen das musikalische Programm.

Siehe auch: https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/regensburg-buehne-frei-fuer-das-17-klangfarbenfestival/

Dienstag, 21. Juli 2026

Barbara Muhr - Vernissage im neuen Schaulager Erdel




Die Ausstellung „Remember that summer“ von Barbara Muhr wurde am 17. Juli 2026 im Schaulager der Galerie Erdel eröffnet. Die Künstlerin, die 2023 den Kulturförderpreis Regensburg erhielt, zeigt dort großformatige Werke, die den Zeitgeist ihrer Generation einfangen.

Die Ausstellung war sehr gut besucht. Das lag natürlich an der Künstlerin, aber auch daran, dass die Besucher von einer Besonderheit wussten: das Schaulager der Galerie mit der Adresse "Am Schallern 4", 50 Meter von der eigentlichen Erdel-Galerie am Fischmarkt entfernt, geht neue Wege, und dies ist die erste Ausstellung mit dem neuen Konzept. 

Bisher wurde nämlich das Schaulager nur als "kleine Schwester" der Galerie "artspace Erdel" bezeichnet. Man konnte dort gelagerte Werke ansehen, es gab aber auch eigene Ausstellungen oder die Räume wurden als zusätzliche Räume für Ausstellungen im artspace benutzt. 

Die Betreiber Wolfgang Erdel und Antonia Kienberger haben nun beschlossen, dass das Schaulager erwachsen werden soll. In Ergänzung zum bisherigen Galerienprogramm wird im Schaulager künftig eine eigene Linie gefahren, die von Antonia Kienberger eigenständig kuratiert wird. 

Den Auftakt zu diesem neuen Konzept bildet diese Einzelausstellung von Barbara Muhr.

Montag, 20. Juli 2026

Jürgen Hubers Menschenkette - eine Hommage an die Mitglieder des Neuen Kunstvereins

Am Donnerstag den 16. Juli 2026 wurde die Ausstellung "Menschenkette" des Künstlers Jürgen Huber beim "Neuen Kunstverein Regensburg" eröffnet. Der Verein ist dabei nicht nur Aussteller, sondern auch Thema der Werke. Denn die sind als eine Ehrenbezeugung an die ehrenamtlichen Macher des Vereins konzipiert.






Geburtsgrüße vom Verein


Kunstvereine gibt es seit über 200 Jahren. Sie vermitteln Kunst an das breite Publikum.  Dabei  leben sie von ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich für Kunst und kulturellen Austausch einsetzen. So auch die Mitglieder des "Neuen Kunstvereins Regensburg", die seit 1987 Kunst im Regensburger Raum sichtbar machen. 

Als Anerkennung entstand im Herbst letzten Jahres die Idee einer Portraitausstellung, die sich als "Hommage an all jene, die mit ihrem Einsatz Kunst sichtbar machen und ihr einen lebendigen Ort in der Gesellschaft geben" versteht. Ein Zeichen der Anerkennung für die Vereinsmitglieder also,

Der Künstler Jürgen Huber bat die Mitglieder, Fotos oder Bilder von sich zu übersenden. Einige Portraits besaß er schon, weitere fertigte er in den letzten Monaten an. 

Dabei benutzte er die ihm typische expressive Darstellungsweise, so dass die Betroffenen nicht so einfach identifizierbar sind. Er wollte auch keine normalen Portraits erstellen, erklärte der Künstler, das sei noch nie seine Art gewesen. 

Donnerstag, 16. Juli 2026

Wie genial war das denn - Duo Leichtmetall beim Jazzweekend 2026

Beim Jazzweekend in Regensburg war das Duo "Leichtmetall" ein besonderes Highlight. Das Münchner Elektro-Jazzpop-Duo, bestehend aus Marion Dimbath und Anja Morell, spielte am Freitagabend im Degginger. Sie traten dort als Teil der „Jazz-in-Residence“-Reihe auf. 

Für das Festival wurde das Duo, das nach eigener Aussage schon lange nicht mehr live begleitet wurde, von Mathias Götz (Posaune), Robert Bischoff (Tuba) und Wolfgang Kotsowilis (Schlagzeug) verstärkt.

Duo "Leichtmetall" bei der Probe im Degginger, 3. Juli 2026


Als ich am Freitagabend beim Degginger vorbeikam, wusste ich von alldem  noch nichts. Die Künstler probten gerade eines ihrer Stücke, und da der Auftritt erst später geplant war, hatte ich noch eine Chance, ein Foto von der vollständigen Besetzung zu schießen. 

Bei den allerersten Klängen war ich verwirrt. Das klang zunächst mal wie irgendeine Mischung von Kraftwerk und 80er-Jahre-Metal-Punk, kombiniert mit deutschen Texten und minimalistischen Choreografien. 

Doch schnell war ich restlos begeistert - das Ganze war überraschend schön, innovativ, mit originellen Texten und hervorragend bis ins letzte Detail. Ich wusste, mit diesem Auftritt will ich mein Freitagsprogramm beenden.

Ich kam also später zum eigentlichen Auftritt ins Degginger. Keine Chance mehr, mich vorzudrängen. Ich saß im hinteren Bereich, ruhte mich von meinen Rundgängen aus und hörte nur zu. 

Ich konnte  die genialen Texte leider kaum verstehen und die Choreografie nicht verfolgen.  Aber: ich langweilte mich keinen Moment. Denn die Melodien waren nicht nur schön, sondern auch voller überraschender Wendungen. Auch die Harmonik begeisterte mich: komplexe Akkordfolgen und immer wieder überraschende Übergänge, wie man sie eher aus dem Jazz oder der klassischen Musik kennt. 

Und die Kombination der Instrumente war unglaublich: von Tuba bis zum Glockenspiel. Aber alles harmonierte.

Und um das Wort „originell“ noch einmal zu strapazieren: Als in einem Stück ein bayerisches Jodeln eingearbeitet wurde, war selbst das musikalisch so einfallsreich, dass es meilenweit von allem entfernt war, was ich an Parodien bisher gehört habe.

Auch wenn ich nichts sehen konnte - es war ein Genuss, zuzuhören, und das galt für jedes Stück. Für mich war dieser Abend eine derjenigen musikalischen Offenbarungen, die ich sonst nur alle paar Jahre erlebe, wenn ich etwas völlig Neuartiges höre (zuletzt, als ich die Musik von Terry Riley entdeckte). 

Bei der anschließenden Recherche wartete noch eine Überraschung auf mich: Eine der beiden Künstlerinnen war Marion Dimbath. Den Namen kannte ich bereits – ich hatte sie erst am Vortag beim Pre-Opening im Gewerbepark mit ihrer Band Triorange erlebt (siehe meinen Bericht hier). Dort trat sie als Posaunistin, Bandleaderin und Komponistin zahlreicher eigener Stücke auf. Offenbar war sie beim Jazzweekend gleich in zwei Formationen zu hören.

Allerdings hatte mich zunächst etwas irritiert: Von ihrem Auftritt mit Triorange kannte ich Marion Dimbath mit hellen Haaren, während beide Sängerinnen von Leichtmetall pechschwarze Haare trugen. Offenbar gehörte eine Perücke zum Bühnenkonzept.

Bilder:


Montag, 13. Juli 2026

Neue Lokale in Regensburg

Es tut sich laufend was in der Regensburger Gastronomie - im Grund ekönnte man ständig nur über dieses Thema schreiben. Was ich normalerweise nicht mache. Ich picke aber paar Änderungen aus den letzten Monaten heraus:

Hanabi - ehemaliges Chaplin (so nennen wir das Lokal immer noch) neben dem Ostentorkino: Die zuletzt dort residierende "Hamburgerei" ist Geschichte. Tri Hung Ngo und Van Tuyen Hoang eröffneten im April 2026 das Fusionslokal  “Hanabi"

Gianna Panini - ehemaliges Bagel-Lokal in Oberen Bachgasse: Bianca Bergmann vom Legato übernimmt als zweites Projekt das Bagel-Lokal in der oberen Bachgasse und nennt es: Gianna Panini  (eine Anspielung auf Lieblingssängerin Gianna Nannini.)

Ha Tien Umzug in die Drei-Mohren-Straße
Siehe https://www.regensburger-tagebuch.de/2026/07/neueroffnung-des-ha-tien-in-der-drei.html




Ehemaliges Gloria-Kino: Gloria-Trattoria

Das neue "Gloria Trattoria". 



Akropolis in der Leublfingstraße
Einige haben es vielleicht nicht gemerkt, aber das Lokal stand in jüngster Zeit wieder leer. Jetzt ist ein Nachfolger gekommen. Die Familie hatte vorher jahrzehntelang ein Lokal in Nittendorf, erzählte mir der Betreiber





Nachträglich freigeschalteter Artike über das Palletti 2010:

Übrigens: bei meinen Recherchen zu bestimmten Lokalen in Regensburg bin ich darauf gestoßen, dass ein mir wichtiger Blogartikel über das Palletti verloren gegangen war. Er betrifft den Inhaberwechsel im Jahre 2010, als wir Stammkunden hofften, dass das Lokal im alten Sinne fortgeführt wird.  Was sich im Nachhinein als richtig herausstellt hat - die neuen Betreiber haben die Erfolgsstory des Palletti fortgeführt und die Hoffnungen von uns Stammkunden übererfüllt. 

Der Artikel zeigt unter anderem Fotos von Umbau und Neueröffnung.

Ich habe den Artikel - eines der vielen Opfer eines Hackerangriffs im Jahr 2012 - erfolgreich restaurieren können, aber er war noch nicht freigeschaltet. Das habe ich nachgeholt:  ich habe ihn unter dem Original-Datum freigeschaltet, nämlich dem 29. März 2010:


"Neustart der Cafe-Bar Palletti im Jubiläumsjahr 2010"
vom 29. März 2010


Ich finde, der Artikel ist aus heutiger Sicht ein interessantes Dokument.


29. März 2010: Letzte Renovierungsarbeiten im Palletti 

(Warum in der URL der Juni auftaucht - und sich nicht ändern lässt - ist ein technisches Phänomen)

Parkhaus Unterer Wöhrd wächst heran

Was haben wir älteren Regensburger schon alles gesehen, wenn wir über die Nibelungenbrücke fuhren. Wir sahen das alte Eisstadion in Aktion, wir sahen das stillgelegte Eisstadion als Ort für Veranstaltungen oder Open-Air-Kinofilme, wir verfolgten den Abriss, dann das Entstehen des Parkplatzes. Wer von uns sich noch an die Zeit vor 1967 erinnern kann, hat vielleicht sogar noch den alten "Winterhafen" gesehen, der dort 113 Jahre lang esistierte, bevor er 67/68 verfüllt wurde.  Ich war damals zu klein, und habe das nicht registriert.

Als ich am Parkplatz vor Jahren mit Yorki spazieren ging, fragte mich ein Tourist: "Eine vielleicht dumme Frage - aber wo ist hier das alte Eisstadion? Hier soll ein Reisebus starten" "Sie sind genau drauf." antwortete ich und klärte ihn über die Namensgebung auf.

Der Parkplatz war - wegen seiner kostenlosen Verfügbarkeit - eine geniale Sache für Besucher, für Anwohner in der Altstadt, und für Leute wie mich, die mal zwischendurch mit dem Hund an der Donau spazieren gehen wollten.

Schon seit einiger Zeit kann ich nicht mehr schnell mal dort parken, um ein wenig spazieren zu gehen. Und mit Baubeginn des neuen Parkhauses ist der zur Verfügung stehende Parkplatz noch mehr reduziert. Aber irgendwann mal sollen mehr Parkflächen zur Verfügung stehend. Denn entstehen soll hier bekanntermaßen dort das Parkhaus "Unterer Wöhrd". Die Vorbereitungen dazu begannen im März 2026, aber erst seit ein paar Wochen wird der Bau auf der Nibelungenbrücke für die Autofahrer sichtbar. Zuerst sah man nur das Treppenhaus, danach reckten sich immer mehr Streben wie Finger hoch.

Baustelle Altes Eisstadion: Parkhaus Unterer Wöhrd im Bau; 02.07.2026


Was kommt hier also?

Nach Beschluss des Stadtrates vom 30. Juli 2025 (Bebauungsplan Nr. 279 & 76) wird eine so genannte "Mobilitätsdrehscheibe" durch den Bau einer neuen Parkierungsanlage am Parkplatz "Altes Eisstadion" realisiert. Das Parkhaus soll 580 Stellplätze enthalten, inklusive 50 E-Ladepunkte sowie oberirdischen Stellplätzen, sodass am Unteren Wöhrd insgesamt 1.000 Stellplätze entstehen. Auf den oberirdischen Stellplätzen sind Kurrzeit-, Carsharing- und Wohnmobilstellplätze geplant. Im Bereich der ebenerdigen Stellplätze werden mindestens 10 neue Bäume gepflanzt, heißt es auf der Projektseite der Stadt Regensburg.

Das Parkhaus wird mit zwei Aufzügen, einem barrierefreien Zugang sowie einer WC-Anlage (inklusive Behinderten-WC) ausgestattet. Tagsüber wird Service-Personal vor Ort tätig sein, auch eine Tourismusinfo ist dort vorgesehen. Car- und Bike-Sharing Möglichkeiten werden bereits angeboten. Ebenfalls gibt es bereits Fahrradabstellanlagen sowie Schließfächer. Auf dem Dach des Parkhauses wird eine PV-Anlage angebracht.

Wie das aussehen soll, kann man auf folgender Webseite der Stadt Regensburg herausfinden:

Sonntag, 12. Juli 2026

Die Hummelhochzeit - der Beginn eines neuen Hummelvolkes

Hummelkönigin und Drohne bei der Paarung


Mein Sohn machte mich darauf aufmerksam, als ich in den Garten kam: "wenn du was Besonderes fotografieren willst, dann hol deine Kamera. Da hängt schon seit einer halben Stunde eine Hummelkönigin bei der Paarung".

Ich machte ein paar Fotos, widmete mich dann wieder dem Besuch und den spielenden Kindern. Eine halbe Stunde später war das Paar immer noch da, zwei Stunden später waren sie verschwunden.

Nachdem ich die Bilder übertragen hatte, habe ich recherchiert. Vermutlich handelt es sich um Steinhummeln (Bombus lapidarius): fast vollständig schwarz mit leuchtend rotem Hinterleib. Oben die Jungkönigin, das deutlich kleinere Tier darunter ein Männchen.

Die Paarung fand an einem Grashalm statt. Die Königin (erkennbar an der Krone, erklärte mir mein Sohn) hielt sich mit ihren Beinen am Gras fest, während das Männchen (eine "Drohne") unter ihr hing. Obwohl diese Position recht ungewöhnlich aussieht, ist sie für Hummeln typisch; ebenso, dass die Drohnen viel kleiner sind.

Während der gesamten Zeit blieben beide Tiere so gut wie unbeweglich. Ich hatte schon vermutet, die leben vielleicht nicht mehr, und ich fotografiere tote Insekten. Was aber nicht der Fall war.

Die Paarung von Hummeln erfolgen offenbar im Hoch- oder Spätsommer, nachdem die jungen Königinnen und Männchen ihre Geburtsnester verlassen haben. Hat ein Männchen eine Königin gefunden, kann die Begattung zwischen einer halben Stunde und weit über einer Stunde dauern.

Die lange Dauer hat ihren biologischen Sinn: Während der Begattung werden die Spermien in die Samentasche der Königin übertragen. Dort bleiben sie über den gesamten Winter und sogar bis ins nächste Jahr lebensfähig.

Die Königin paart sich in der Regel nur ein einziges Mal in ihrem Leben und kann mit diesem Vorrat später alle Eier befruchten, aus denen Arbeiterinnen und neue Königinnen entstehen.

Nach der Paarung gehen die Lebenswege der beiden Tiere auseinander. Es gibt also keine Flitterwochen Das Männchen stirbt in der Regel wenige Wochen später. Sie dürfen außerdem nicht mehr ins Nest. Daher hört man Berichte, dass sie auf Blüten schlafend gesehen wurden.

Die begattete Jungkönigin frisst sich zunächst Fettreserven an und sucht anschließend ein geschütztes Winterquartier. Als einziges Mitglied ihres Volkes (alle anderen Hummeln sterben im Herbst) überwintert sie und gründet im folgenden Frühjahr ein völlig neues Hummelvolk.

Die Fotos zeigen damit eigentlich einen der wichtigsten Augenblicke im Lebenszyklus von Hummeln, nämlich den Beginn einer neuen Generation.

Das war der erste Anblick und ich konnte kaum etwas erkennen.  Auch in der Ausschnittvergrößerung verschmelzen die beiden Hummeln miteinander

Fredrik Lindqist in der Galerie Distelhausen

Die Galerie Insinger in Distelhausen hat derzeit den Künstler Fredrik Lindqvist zu Gast. Lindqyist arbeitet mit Holzschnittdruck auf Stoff wobei die Bildelemente auf verschiedene Stoffe gedruckt, ausgeschnitten, und zu neuen Bildern collagiert werden.



05.07.2026 – 30.08.2026
„DER VERZAUBERTE ALLTAG“
Fredrik Lindqvist

Galerie Distelhausen






Galerie Distelhausen
Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen
Tel. 0172/8610036

Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag/Sonn-u. Feiertage: 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel.: 0172 8610036

https://www.galerie-distelhausen.de/

http://www.fredrik-lindqvist.com/

Samstag, 11. Juli 2026

Ab 16.07.26 - Ausstellung MENSCHENKETTE von Jürgen Huber


Menschenkette 
Jürgen Huber
Neuer Kunstverein Regensburg
16.07. bis 02.08.26

Eröffnung Donnerstag, 16.07.26 um 19 Uhr






Kunstvereine sind seit über 200 Jahren Orte der Begegnung zwischen zeitgenössischer Kunst und Öffentlichkeit. Sie leben von Menschen, die sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für Kunst und kulturellen Austausch einsetzen.

Der Neue Kunstverein Regensburg führt diese Tradition seit 1987 mit Offenheit, Neugier und einem experimentellen Kunstverständnis fort. Sein Engagement prägt die Regensburger Kunstszene bis heute.

Als Zeichen der Anerkennung soll eine Porträtausstellung den Mitgliedern des Neuen Kunstvereins Regensburg gewidmet werden. Sie versteht sich als Hommage an all jene, die mit ihrem Einsatz Kunst sichtbar machen und ihr einen lebendigen Ort in der Gesellschaft geben.

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Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Freitag: 18 - 20 Uhr
Samstag/Sonntag: 14 - 18 Uhr

Barbara Muhr im Schaulager Erdel - ab 17.07.2026



Barbara Muhr
Remember that summer
17.07. - 29.08.2026
Vernissage am 17. Juli um 19 Uhr

Schaulager der Galerie Erdel (Am Schallern 4)


Unter dem  Titel "Remember that summer" zeigt Kulturförderpreisträgerin Barbara Muhr Werke der großformatigen Malerei. 
 
Die Eröffnung findet am 17. Juli 2026 um 19 Uhr im Schaulager der Galerie Erdel statt. Am Schallern 4 / Regensburg. Die Künstlerin ist anwesend.


Barbara Muhr: Ophelia, Pastell und Acryl auf Leinwand, 160 x 90 cm, 2024


Über die Künstlerin Barbara Muhr

*1988 Straubing
Studium Bildende Kunst u. Ästhetische Erziehung / Kunstgeschichte, Uni Regensburg
Seit 2016 arbeitet Barbara Muhr als freischaffendee Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Regensburg und Straubing.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)
2024 Kulturpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung, Straubing
2023 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg
2022 Förderpreis des Bodenseekreises für gegenständliche Kunst, Meersburg


Dauer der Ausstellung: 17. Juli - 29. August 2026
Galerie Erdel - Schaulager
Am Schallern 4 | Regensburg
Mittwoch- Samstag: 11 - 17 Uhr


Webseite Galerie: www.erdel.de
Webseite Künstlerin: https://barbaramuhr.jimdofree.com/


Sonntag, 5. Juli 2026

Impressionen nach dem Jazz

Impressionen beim Nachhauseweg. Ist Regensburg nicht fantastisch?



Impressionen vom Jazzweekend 2026 am Freitag

Der Streifzug durch den Freitagabend, dem ersten Abend des Jazzweekends, zeigte eine relativ entspannte Altstadt, von drei Hotspots abgesehen: dem Haidplatz, dem Bismarckplatz (wo um 18 Uhr die Eröffnung statt fand), und dem Kassiansplatz.  Die früher gelegentlich extreme Enge in der Altstadt wurde durch die geschickte Verteilung der Spielorte vermieden.

Im  Degginger erlebte ich dann eine kleine Offenbarung - die Gruppe "Leichtmetall" begeisterte mich mit genialer Musik. Aber darüber möchte ich gesondert schreiben. Hier zeige ich nur ein paar Impressionen vom ersten Tag des Jazzweekends 2026.


Haidplatz:

Sinomtha Zake Collective



Freitag, 3. Juli 2026

Stimmungsvolles Pre-opening des Jazzweekend 2026




Das war ein wunderschöner Auftakt zum diesjährigen Jazzweekend: Drei Gruppen spielten gestern Abend bei bestem Wetter im Gewerbepark. 

Traditionell bilden diese Konzerte auf der Piazza den eigentlichen Einstieg in das Jazzweekend. Die offizielle Eröffnung erfolgt aber erst heute, am Freitag, 3. Juli 2026, um 18:00 Uhr auf dem Bismarckplatz durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger. Anschließend erwartet die Besucherinnen und Besucher bis Sonntagabend ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 100 Konzerten. Es werden soviel Konzerte und so viel Bewerbungen wie noch nie, erklärte gestern Kulturreferent Dersch.

Beim gestrigen Pre-Opening spielte auch das Wetter mit und sorgte für angenehme Wohlfühltemperaturen. Den Auftakt machte um 17:30 Uhr das Münchner Trio „Triorange“ mit feinem Mainstream-Jazz. Bandleaderin und Posaunistin Marion Dimbath präsentierte dabei zahlreiche Eigenkompositionen.

Anschließend begrüßten Kulturreferent Dr. Dersch und – offenbar kurzfristig mit einbezogen – der 3. Bürgermeister Thomas Thurov die Gäste auf der Piazza des Gewerbeparks.

Weiter ging es mit der Big Band des Emiliano Sampaio Jazz Orchestra aus Graz unter der Leitung von Emiliano Sampaio. Er dirigierte die Eigenkompositionen seines aktuellen Albums „Life“ oder begleitete sie als Gitarrist.

Nach einer längeren Pause betrat schließlich die von vielen bereits mit Spannung erwartete Sängerin Myra Maud mit ihrer Band die Bühne und begeisterte das Publikum mit einem energiegeladenen und mitreißenden Auftritt. Das Programm war als Hommage an Nina Simone konzipiert und bildete einen stimmungsvollen Abschluss des Abends.

Das weitere Programm des Jazzweekends 2026 in Regensburg findet sich unter: https://www.jazzwe.de/programm.html


Triorange

 

Donnerstag, 2. Juli 2026

Neueröffnung des HA TIEN in der Drei-Mohren-Straße

Es ist vollbracht: Das legendäre Ha Tien ist umgezogen. Das kleine Lokal, das viele Regensburger trotz der offiziellen Adresse Kohlenmarkt 1 einfach mit der Unteren Bachgasse verbinden, befindet sich nun in dem Fachwerkhaus an der Ecke Drei-Mohren-Straße und Ludwigstraße – jenem Gebäude, das bei vielen bis heute schlicht als das ehemalige "Rive Droite" bekannt ist.

18.06.2026: Das neu eröffnete Ha-Tien

Und das ist natürlich gleich aus mehreren Gesichtspunkten heraus interessant. Ich freue mich zunächst mal für die Betreiber des Ha Tien, dass sie ein neues Quartier finden konnten, noch dazu eines, in welchem sie ihre Kochkünste entfalten können. 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Zeitsprung - Regensburger Tagebuch vor 10 Jahren - Juli 2016

 




Regensburger Kneipen in den 80ern

Seltene Bilder von gleichzeitigem Mondaufgang und Sonnenuntergang am Guggi

Straßenbahn auf dem Gassenfest 2016 - damals noch vor der Renovierung - Jahre später sollte die renovierte Straßenbahn in der Ostengasse auf- und ab fahren.

Jazzweekend