| Johannes Hospiz, am östlichen Rande von Pentling |
Mein Freund und Dozenten-Kollege Martin Gunther ist dort am Dienstag gestorben. Zwei Tage davor war ich das letzte mal dort, er erkannte zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand und schlief die meiste Zeit. Er hatte ein paar schöne Wochen dort und er genoss den Aufenthalt, soweit das ging.
| Martin Gunther, gestorben 26.4.2016 im Alter von 50 Jahren. |
Er war ein beliebter Dozent, intelligent, im privaten Bereich sozial engagiert, als Fotograf begnadet,
und er war für seine Schlagfertigkeit und seinen trockenen Humor höchst geschätzt.
Gerade mal 50 Jahre alt wurde er, ist sowas zu fassen? Gegen den Hirntumor hat man wenig Chancen. Immerhin kämpfte er zwei Jahre lang dagegen an, was auch in ein paar Monaten hätte vorbei sein können.
Auch wenn wir Freunde Zeit genug hatten, uns zu "verabschieden", und der Tod fast wie eine Erlösung empfunden wurde, sind wir doch durch den Wind. Zuerst geht man souverän und gefasst damit um, lacht auch dazwischen, wie es Martin ganz sicher auch getan hätte. Aber dann kommt in Schüben und Wellen eine unglaubliche Wut und Trauer, dass es einem den Atem raubt.
Gerade mal 50 Jahre alt wurde er, ist sowas zu fassen? Gegen den Hirntumor hat man wenig Chancen. Immerhin kämpfte er zwei Jahre lang dagegen an, was auch in ein paar Monaten hätte vorbei sein können.
Auch wenn wir Freunde Zeit genug hatten, uns zu "verabschieden", und der Tod fast wie eine Erlösung empfunden wurde, sind wir doch durch den Wind. Zuerst geht man souverän und gefasst damit um, lacht auch dazwischen, wie es Martin ganz sicher auch getan hätte. Aber dann kommt in Schüben und Wellen eine unglaubliche Wut und Trauer, dass es einem den Atem raubt.
| Mein letzter Spaziergang bei Pentling - 24.4.2016 |

















