Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Samstag, 11. November 2017

Am 18.11. Eröffnung der diesjährigen Benefizaktionbeim Hauner



Der gemeinnützige Verein "Regensburger Charity Art Group e.V." veranstaltet auch dieses Jahr wieder zur Vor-Adventszeit die Benefiz-Aktion "Kunstpfad" beim Gartencenter Hauner. Der Erlös fließt an Organisationen für Kinder und Jugendliche.

Die Aktion besteht im Kern aus dem Verkauf von Bildern, Skulpturen, Schmuck , Keramik und anderen Kunstwerken im Rahmen einer mehrwöchigen Ausstellung, flankiert von Einzelaktionen wie Tombolaverkauf, Kaffe-Kuchen-Verkauf und die bei Kindern sehr beliebte "Himmelspost".

Die Ausstellung der Kunstwerke dauert vom 18.11. bis 22.12.2017

Beachtet folgende Sonder-Termine:

Samstag 18.11.2017  -  14.00 Uhr 
  •  Eröffnung mit Schirmherrin Gertrud Maltz-Schwarzfischer 

Samstag 25.11.  (8.30-17 Uhr) und 
Sonntag 26.11.   (11-17 Uhr)
  •  Weihnachswochenende

- Himmelspost (Kinder schreiben/malen Wünsche an das Christkind)
- verschiedene Künstler Vorführungen
- selbstgebackene Kuchen und Kaffee 
- Tombola

Mittwoch, 8. November 2017

Ausstellung Manfred Sillner im Kunstkabinett

Das Kunstkabinett kündigt eine Ausstellung an, auf die ich mich freue:
 
Manfred Sillner zum 80.Geburtstag

Neue Arbeiten: Zeichnungen und Mischtechnik
und Graphik aus den Jahren 1966 bis 2015

Eröffnung der Ausstellung
Samstag 18. November 2017 von 11 - 14 Uhr
im Kunstkabinett, Untere Bachgasse


Manfred Sillner ist zur Eröffnung anwesend


Gefährliches Spiel, 2017, 19 x 26 cm Öl- und Temperafarben
Die Ausstellung dauert vom 18. November 2017 bis 16. Januar 2018

Auf der Webseite der Galerie findet man übrigens eine neuere Radierung über Regensburg, offenbar basierend auf einem riesigen Ölbild, das ich letztes Jahr in einer Ausstellung in Abensberg sah. Eines derjenigen Bilder, die den Stil des Regensburger Künstlers Albrecht Altdorfer (1480-1538) entstanden sind und ein surreales Regensburg zeigen.

Ich stand damals mindestens 20 Minuten davor und studierte die vielen faszinierenden Details

Siehe auch Blogartikel "Sillner in Abensberg" und Sillner in Abensberg - Teil 2




Samstag, 28. Oktober 2017

Neue Straße auf dem Nibelungenareal

Was tut sich Neues auf dem "Nibelungenareal"? So nenne ich mal das Baugebiet auf der ehemaligen Nibelungekaserne. Da ich in der Gegend zu tun hatte, machte ich einen kleinen Abstecher auf das Gelände um nachzusehen. Das war am 7. Oktober 2017.

Viel hat sich nicht geändert. So richtig voran geht es nur gegenüber der Berufsoberschule. Die ersten Häuser gegenüber der BOS sind zum Teil schon bezogen, die hinteren Reihen sind noch im Bau.

Und eine neue Verbindungsstraße rüber zur Universitätsstraße ist fertig und wartet  offenbar nur noch auf Freigabe. Sie heißt oder wird heißen: die "Rudolf-Vogt-Straße". Das entnehme ich dem schon angelegten Straßenschild (hier ist der zugehörige Maßnahmebeschluss zur Erschließung: https://srv19.regensburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=40751) Auf google-maps ist sie noch nicht ausgewiesen, aber hier: https://www.neue-strassen.de/bayern/regensburg/rudolf-vogt-strasse





Flashback - heute vor 5 Jahren

Das war vor genau 5 Jahren, am 27.10.2012 und 28.10.2012. Die Bäume waren größtenteils noch belaubt, da brach der Schnee über uns herein. Und das gab schon seltsame Bilder.

27.10.2012, nachts: der Schnee bricht herein


28.10.2012: Schnee und buntes Herbstlaub, eine seltene Kombination

Lost Places - Foto-Impressionen LERAG-Gelände und Safferlinger Steg

Diese Fotosession stammt aus einem Spaziergang vom 18.12.2011.

Bei klarer Luft und wechselhafter Bewölkung entstanden besonders schöne Fotografien.  Ein Album, das ich bis heute immer wieder mal gerne durchblättere. Veröffentlicht habe ich es bisher nicht, nur ein paar der Fotos habe ich in dem kürzlichen erschienenen Blog-Artikel über das LERAG-Gelände verwendet.

Lost Places - Regensburg Ost am 18. Dezember 2011


Man sieht in diesem Album unter anderem das LERAG-Gelände im Jahre 2011, das damals schon zu den LOST PLACES zählte, zu den verlassenen Orten Regensburgs -  auch wenn einzelne Parzellen als Lagerplatz untervermietet war. Das Gelände ist mittlerweile völlig geräumt und für Spaziergänger unzugänglich. Die Ansichten sind also - jedenfalls für mich - auch kleine Erinnerungsstücke an die jüngste Vergangenheit.

Das gilt auch für die weiteren Fotos, die rund um die Eisenbahn-Fußgängerbrücke entstanden, die sich Safferlinger Steg nennt.

Goldener Oktober am Baggersee

Warum heißt es schnell wieder "Goldener" Oktober? Auch ja, richtig ...



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Tipp - Brasilianische Nacht mit Forró-Tanzmusik und mehr




Brasilianische Nacht - Forró und mehr
  • Guto Gutenberg (Akkordeon)
  • Mauricio Mendes da Vittoria
  • Silvio Fortes
Samstag, 4. November 19:00
Spital Keller, Alte Nürnberger Straße 12, 93059 Regensburg
(Tischreservierung: www.spitalkeller.com)
Eintritt: 8,- Vorverkauf, 10 Euro Abendkasse

Was ist aber nun Forro?

Forró ist ein brasilianischer Musik- und Tanzstil. Er ist  in ganz Brasilien bekannt und populär, und offenbar auch in Deutschland stark im Kommen. Es gibt viele Leute, die den Tanz lernen. Auch hier in Regensburg gibt es seit 5 Monaten  eine Forro-Lehrerin namens Gisele do Brasil, erzählte mir Silvio Fortes. Und seit 2008 gibt es in Stuttgart jährlich ein Forro-Festival (siehe youtube-Suche zu forro)

In den Städten des Nordostens Brasilien gibt es häufige Forró-Feste, die die ganze Nacht dauern.

In Deutschland werden die Tanzabende meist ohne Live-Musik gespielt, mit Musik von der CD. Aber nur deshalb, weil es kaum Musiker gibt, die diese Richtung beherrschen.

Darum können sich Forro-Fans freuen, dass es an diesem Abend in Regensburg Live-Musik gibt.


Sonntag, 22. Oktober 2017

Neues Baugebiet LERAG-Gelände


Fotos mit Impressionen vom ehemaligen LERAG-Gelände aus den Jahren 2011 bis 2015 am Ende des Artikels!


Das LERAG-Gelände wird ein weiterer Baustein in der Stadtentwicklung im Osten. Dieses Gelände  des ehemaligen Betonteilwerks wurde in den letzten 15 Jahren nur noch als Lagerplatz verwendet bzw. ist seit 2015 ganz stillgelegt, um neu bebaut werden zu können. Ähnlich wie bei den Kasernengeländen, beim Zuckerfabrikgelände und beim Schlachthofgelände wird so ein größeres östliches Stadtgebiet komplett neu erschlossen.
Diese schlagartige Modernisierung größerer Gebiete finde ich faszinierend. Denn historischerweise sind die Ost-Teile von Städten von Industrie und Gewerbe geprägt (wegen des Westwindes wurde Industrie gerne im Osten angesiedelt), was wiederum wohlhabendere Bürger abschreckt, dort zu bauen oder zu wohnen. Das bedeutet einen erhöhten Anteil von sozial ärmeren Schichten, älteren Wohngebäuden etc. Auch die in jüngerer Zeit zu beobachtende Ansiedlung von größeren Supermärkten auf diesen billigen Gebieten ändert wenig an diesem Kreislauf. Wer es sich leisten kann und sich in Regensburg niederlassen will, wird seine Immobilienobjekte überwiegend in anderen Gebieten als diesen als (eher trostlos empfundenen) Misch-/ und Gewerbegebieten suchen.

Wenn aber größere Gebiete wie das Candis-Viertel oder das Schlachthofgelände oder die Kasernengelände auf einmal frei werden, also in größerem Umfang komplett neu bebaut werden, kann dieser psychologisch-soziologische Kreislauf durchbrochen werden. Dann könnte hier schlagartig eine moderne Umgebung entstehen und das soziale Umfeld besser durchmischt werden.

Und genau das verfolge ich seit Jahren im Bereich Regensburg. Sicherlich auch deshalb, weil ich selbst im Osten wohne, und bei meinen Spaziergängen mit Yorki die Entwicklung ständig vor Augen habe.




Kuhhandel im Betonwerk-Areal?

Über die Details der geplanten Bebauung wird heftig gestritten. Jeder hätte es gerne anders, wie man aus diversen Artikeln in www.regensburg-digital.de entnehmen kann, und dann kommen da noch angebliche Bevorzugungen des Bauträgers hinzu. Der "Architekturkreis Regensburg" unter Leitung von Architekt Andreas Eckl wittert einen Kuhhandel und schaffte es, in der gestrigen MZ einen ganzseitigen Artikel mit eben diesem Begriff "Kuhhandel" in der Schlagzeile zu erreichen.

Samstag, 21. Oktober 2017

Walhalla - Lob, Kritik und Spott an der "marmornen Schädelstätte"




So wirklich rundrum begeistert von der Walhalla als solcher sind die wenigsten meiner Bekannten. Ich war es auch nie. Und als das Ding vor 175 Jahren eingeweiht wurde, gab es damals schon von allen möglichen Seiten Spott und kritische Anmerkungen.

Aber man ein paar Dinge sollte man vielleicht wissen, schließlich hat man immer wieder mal Besuch von auswärts.

3D-Modelle der Walhalla




3D-Modell Walhalla, hier mit halbtransparenter Ansichtseinstellung in der Software SKETCHUP


Im 3D-warehouse, einer 3D-Modell-Datenbank des kostenlosen 3D-Programms Sketchup findet man unter anderem zwei respektable 3D-Modelle der Walhalla in Donaustauf:

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ostentor bei Nacht und Nebel


Beim Hin- und Rückweg zur Buchpräsentation des Regensburger Almanachs in der Ostengasse fotografierte ich das Ostentor. Nicht, dass ich nicht genug Fotos von dieser Anlage hätte, aber die Lichtverhältnisse waren besonders interessant und herausfordernd. Eine gute Fingerübung für Freihandfotografieren ohne Blitz und bei miserablen Lichtverhältnissen.

Regensburger Almanach 2017 wurde vorgestellt


Das ehemalige Refektorium (Speisesaal) des Klosters St. Klara

Heute abend wurde er vorgestellt, der neue Regensburger Almanach 2017. Die Feierlichkeiten fanden im Refektorium des ehem. Klosters St. Klara statt (Kapuzinergasse/Ostengasse).

Das eigentliche Leit-Thema war: Licht und Schatten von Regensburg. Auf dieses Motto setzte der Herausgeber Dr. Morsbach seine Autorenmannschaft an.