Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Donnerstag, 23. November 2017

Alternative für Hunde-Halskrause

Ein Tipp für alle Hunde-Besitzer, die eine Alternative für Hunde-Halskragen suchen: der Cat&Dog-Body der Firma  Henry Schein. Der ist speziell für den Einsatz nach chirurgischen Eingriffen an Hund und Katze entwickelt worden - und einfach genial.


Tres chic, Yorki.


Yorki hat ihn seit gestern abend, und seitdem kann ich wieder durchatmen und durchschlafen.

Denn der aufblasbare Halskragen, den er davor tragen musste, ist erstens auch nicht gerade bequem (er musste ja auch damit schlafen) und zweitens hat sich herausgestellt, dass er durchaus in der Lage war, seine OP-Naht zu erreichen, auch wenn es unbequem ist und selten vorkommt. Ich konnte ihn gerade noch am Lecken hindern. Ab da war es wieder ein ständiges, angsterfülltes Aufpassen, denn eine weitere Komplikation durch Entzündung der Naht wäre schlimm gewesen. Er hat die letzten zwei Wochen schon genug durchgemacht.

Mittwoch, 22. November 2017

Ein Regensburger zwischen römischen Ruinen - Sirmione und die Grotten des Catull

Römische Ruinen und Grundmauern, na ja. Das kann einen Touristen aus Regensburg jetzt nicht wirklich vom Sockel hauen. Dachte ich jedenfalls. Und wurde eines Besseren belehrt.

Es geht um die "Grotten des Catull", einer Sehenswürdigkeit auf der Gardasee-Halbinsel bei "Sirmione", die ich vor ein paar Wochen besuchte.


Test mit alternativen Suchmaschinen


Derzeit wird viel über alternative Suchmaschinen zu google gesprochen. Google speichert verdammt viel, das hat Vorteile bei den Suchergebnissen, aber hinterlässt ein ungutes Gefühl.

Ich habe mir vor ein paar Wochen die wichtigsten Alternativ-Suchmaschinen vorgenommen und einen kleinen Test gemacht. Und zwar wollte ich wieder mal über die Kulturzeitschrift "Die Sichel" recherchieren, die zwischen 1918 und 1921 in Regensburg herausgegeben wurde. Etwas Material hatte ich früher schon gesammelt und auf meinem Parallel-Blog "Regensburg historisch" gespeichert (freigegeben im Oktober 2017, aber der Artikelentwurf ist schon älter: http://regensburg-historisch.blogspot.de/2017/10/1919-ff-zeitschrift-die-sichel.html).

Nun, wirklich viel Neues fand ich nicht, aber es war interessant zu sehen, ob die Suchmaschinen brauchbar sind.

Eingegeben habe ich die drei Suchbegriffe

"regensburg die sichel" 

und wählte dann sowohl Textsuche als auch Bildersuche.

Die Guerickestraße im Januar 2014

Ich habe an diesem Tag alle Termine abgesagt und passe nur auf Yorki auf, der zwei Bein-Operationen hinter sich hat - die erste vor zwei Wochen, die letzte (wegen Komplikationen) am Wochenende in einer Tierklinik in Nürnberg. Ich bin mittlerweile ziemlich erschöpft, unausgeschlafen, und für die auf dem Schreibtisch wartenden Akten, die ich erledigen müsste, habe ich weder Nerven noch Geduld.  Um mich abzulenken, widme ich mal wieder dem vernachlässigten Blog und nehme mir alte Artikel-Entwürfe vor. 

Da ist unter anderem eine Foto-Dokumentation der Guerickestraße aus dem Jahr 2014, schon lange angelegt, aber der Text fehlt noch. 

Damals, im Januar 2014,  machte ich einen längeren Spaziergang mit Yorki und Kamera, wobei ich gezielt diese Straße dokumentieren wollte, die sich - nach Wegfall der Kasernen - bereits gewaltig im Umbruch befand.



Die Guerickestraße

Ich beginne den Spaziergang nicht ganz am Anfang, bei der Landshuterunterführung, sondern weiter hinten, beim Safferlinger Steg. Den überschreitend komme ich zum Bosch-Gebäude, das bekanntlicherweise an Samstagen als Flohmarkt-Gebäude diente und vielleicht noch dient.

Der Bosch-Markt selbst ist schon länger eingestellt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich in den 80er oder 90er Jahren dort mit meinem Wagen zur Elektronik-Werkstatt gefahren bin; wann der Betrieb eingestellt wurde, weiß ich nicht mehr.

Einer Nachricht in regensburg-digital entnahm ich im Juli 2017, dass die Stadt Regensburg das Bosch-Gelände für 4,4 Millionen gekauft hat.

Historische Entwicklung im Stadtosten

Dies ist eine Fortsetzung des Artikels "Historisches zur Blumenstraße, Greflingerstraße und Seifensiederfabrik" und zeigt einige Aspekte der Entwicklung im Stadtosten.


Luftbildaufnahme 1943 vom Stadtosten

Hier habe ich versucht, die Neustrukturierung des Stadtostens nach dem zweiten Weltkrieg aufzuzeigen. Die bogenförmige Straße, die durch das Bild geht, und die das frühere Gleisbett der Gleisverbindung zur Donau zeigt, ist entfernt worden und der Osten wurde völlig neu strukturiert.


Samstag, 11. November 2017

Am 18.11. Eröffnung der diesjährigen Benefizaktionbeim Hauner



Der gemeinnützige Verein "Regensburger Charity Art Group e.V." veranstaltet auch dieses Jahr wieder zur Vor-Adventszeit die Benefiz-Aktion "Kunstpfad" beim Gartencenter Hauner. Der Erlös fließt an Organisationen für Kinder und Jugendliche.

Die Aktion besteht im Kern aus dem Verkauf von Bildern, Skulpturen, Schmuck , Keramik und anderen Kunstwerken im Rahmen einer mehrwöchigen Ausstellung, flankiert von Einzelaktionen wie Tombolaverkauf, Kaffe-Kuchen-Verkauf und die bei Kindern sehr beliebte "Himmelspost".

Die Ausstellung der Kunstwerke dauert vom 18.11. bis 22.12.2017

Beachtet folgende Sonder-Termine:

Samstag 18.11.2017  -  14.00 Uhr 
  •  Eröffnung mit Schirmherrin Gertrud Maltz-Schwarzfischer 

Samstag 25.11.  (8.30-17 Uhr) und 
Sonntag 26.11.   (11-17 Uhr)
  •  Weihnachswochenende

- Himmelspost (Kinder schreiben/malen Wünsche an das Christkind)
- verschiedene Künstler Vorführungen
- selbstgebackene Kuchen und Kaffee 
- Tombola

Mittwoch, 8. November 2017

Ausstellung Manfred Sillner im Kunstkabinett

Das Kunstkabinett kündigt eine Ausstellung an, auf die ich mich freue:
 
Manfred Sillner zum 80.Geburtstag

Neue Arbeiten: Zeichnungen und Mischtechnik
und Graphik aus den Jahren 1966 bis 2015

Eröffnung der Ausstellung
Samstag 18. November 2017 von 11 - 14 Uhr
im Kunstkabinett, Untere Bachgasse


Manfred Sillner ist zur Eröffnung anwesend


Gefährliches Spiel, 2017, 19 x 26 cm Öl- und Temperafarben
Die Ausstellung dauert vom 18. November 2017 bis 16. Januar 2018

Auf der Webseite der Galerie findet man übrigens eine neuere Radierung über Regensburg, offenbar basierend auf einem riesigen Ölbild, das ich letztes Jahr in einer Ausstellung in Abensberg sah. Eines derjenigen Bilder, die den Stil des Regensburger Künstlers Albrecht Altdorfer (1480-1538) entstanden sind und ein surreales Regensburg zeigen.

Ich stand damals mindestens 20 Minuten davor und studierte die vielen faszinierenden Details

Siehe auch Blogartikel "Sillner in Abensberg" und Sillner in Abensberg - Teil 2




Samstag, 28. Oktober 2017

Neue Straße auf dem Nibelungenareal

Was tut sich Neues auf dem "Nibelungenareal"? So nenne ich mal das Baugebiet auf der ehemaligen Nibelungekaserne. Da ich in der Gegend zu tun hatte, machte ich einen kleinen Abstecher auf das Gelände um nachzusehen. Das war am 7. Oktober 2017.

Viel hat sich nicht geändert. So richtig voran geht es nur gegenüber der Berufsoberschule. Die ersten Häuser gegenüber der BOS sind zum Teil schon bezogen, die hinteren Reihen sind noch im Bau.

Und eine neue Verbindungsstraße rüber zur Universitätsstraße ist fertig und wartet  offenbar nur noch auf Freigabe. Sie heißt oder wird heißen: die "Rudolf-Vogt-Straße". Das entnehme ich dem schon angelegten Straßenschild (hier ist der zugehörige Maßnahmebeschluss zur Erschließung: https://srv19.regensburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=40751) Auf google-maps ist sie noch nicht ausgewiesen, aber hier: https://www.neue-strassen.de/bayern/regensburg/rudolf-vogt-strasse





Flashback - heute vor 5 Jahren

Das war vor genau 5 Jahren, am 27.10.2012 und 28.10.2012. Die Bäume waren größtenteils noch belaubt, da brach der Schnee über uns herein. Und das gab schon seltsame Bilder.

27.10.2012, nachts: der Schnee bricht herein


28.10.2012: Schnee und buntes Herbstlaub, eine seltene Kombination

Lost Places - Foto-Impressionen LERAG-Gelände und Safferlinger Steg

Diese Fotosession stammt aus einem Spaziergang vom 18.12.2011.

Bei klarer Luft und wechselhafter Bewölkung entstanden besonders schöne Fotografien.  Ein Album, das ich bis heute immer wieder mal gerne durchblättere. Veröffentlicht habe ich es bisher nicht, nur ein paar der Fotos habe ich in dem kürzlichen erschienenen Blog-Artikel über das LERAG-Gelände verwendet.

Lost Places - Regensburg Ost am 18. Dezember 2011


Man sieht in diesem Album unter anderem das LERAG-Gelände im Jahre 2011, das damals schon zu den LOST PLACES zählte, zu den verlassenen Orten Regensburgs -  auch wenn einzelne Parzellen als Lagerplatz untervermietet war. Das Gelände ist mittlerweile völlig geräumt und für Spaziergänger unzugänglich. Die Ansichten sind also - jedenfalls für mich - auch kleine Erinnerungsstücke an die jüngste Vergangenheit.

Das gilt auch für die weiteren Fotos, die rund um die Eisenbahn-Fußgängerbrücke entstanden, die sich Safferlinger Steg nennt.

Goldener Oktober am Baggersee

Warum heißt es schnell wieder "Goldener" Oktober? Auch ja, richtig ...



Donnerstag, 26. Oktober 2017

Tipp - Brasilianische Nacht mit Forró-Tanzmusik und mehr




Brasilianische Nacht - Forró und mehr
  • Guto Gutenberg (Akkordeon)
  • Mauricio Mendes da Vittoria
  • Silvio Fortes
Samstag, 4. November 19:00
Spital Keller, Alte Nürnberger Straße 12, 93059 Regensburg
(Tischreservierung: www.spitalkeller.com)
Eintritt: 8,- Vorverkauf, 10 Euro Abendkasse

Was ist aber nun Forro?

Forró ist ein brasilianischer Musik- und Tanzstil. Er ist  in ganz Brasilien bekannt und populär, und offenbar auch in Deutschland stark im Kommen. Es gibt viele Leute, die den Tanz lernen. Auch hier in Regensburg gibt es seit 5 Monaten  eine Forro-Lehrerin namens Gisele do Brasil, erzählte mir Silvio Fortes. Und seit 2008 gibt es in Stuttgart jährlich ein Forro-Festival (siehe youtube-Suche zu forro)

In den Städten des Nordostens Brasilien gibt es häufige Forró-Feste, die die ganze Nacht dauern.

In Deutschland werden die Tanzabende meist ohne Live-Musik gespielt, mit Musik von der CD. Aber nur deshalb, weil es kaum Musiker gibt, die diese Richtung beherrschen.

Darum können sich Forro-Fans freuen, dass es an diesem Abend in Regensburg Live-Musik gibt.