Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 20. April 2018

Kinderfest im Thomas Wiser Haus als Ergebnis einer Benefizaktion

„Kauf Dir einen Weihnachtsstern, und tu etwas Gutes!“ Unter dieses Motto stellte Bellandris Haubensak seinen Weihnachtssternverkauf im letzten Jahr und spendete von jedem bis 24.12. 2017  verkauf­ten Weihnachtsstern 20 Cent der Regensburger Charity-Art-Group Regensburg e.V.

So kamen 1 500.- Euro Spende zusammen.

Die Regensburger Charity Art Group entschloss sich, mit diesem Erlös ein Kinderfest im Thomas Wiser Haus auszurichten.  Das Kinderfest fand  am 18.04.2018 im Thomas Wiser Haus statt.


Bürgermeister Jürgen Huber vertrat die Schirmherrin der Aktion, Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, und überbrachte die Grüße der Stadt Regensburg und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. 



Pupille Schief spielte mit ihrem Puppentheater für die Kinder das Märchen Rotkäppchen, Hanna Romin und Anna Kreuzer schminkten die Kleinen. Danach gab es reichlich Pizza, Nudelgerichte und Schokobananen für alle.

Mittwoch, 18. April 2018

Ausstellung von Helmut Hoehn - Frühe Werke von 1974 bis 1992


Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frühe Arbeiten von Helmut Hoehn
20.April bis 2. Juni 2018
Vernissage 19.04.2018, 19.00 Uhr
PanAmericanArte Galerie



Der Regensburger Künstler Helmut Hoehn hat sich über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. Mit seinen Bildern und  Büchern über philosophierende Eierkopftrolle, des Stadtschrazl Ratisbonerl oder den fliegenden Wurstkuchelhund Waldemar. Die Originale zum Wurstkuchelhund wurden übrigens 2003 im Kunstkontor Westnerwacht gezeigt.

Nahezu unbekannt sind jedoch seine frühen malerischen Werke aus den Jahren 1974 – 1992, von denen viele während seiner Zeit in Lappland 1978 entstanden. Erstmals kommen drei Zyklen dieser Arbeiten zur Ausstellung.

Es sind schöne Bilder mit interessanter Technik, ich habe einige von ihnen gesehen. Gezeigt werden Aquarelle finnischer Landschaften, surreale Werke aus seiner Welt der Träume und Märchen in Öl, und experimentelle Mischtechniken zur Frage: Woher kommt das Leben?




Dienstag, 17. April 2018

Ausstellung Kokon im GRAZ, Vernissage am 20. April

Ausstellung Kokon
Fotografien und Zeichnungen
Janina Simone Kulcsar und Agnieszka Jaworek
20.4. bis 12.5.2018
Kunstverein GRAZ
 
Eröffnung:  20 April 18 um 20:00 Uhr 



Janina Simone Kulcsar lebt und arbeitet in Konstanz. Ihre fotografischen Arbeiten zeigen ohne digitale Bearbeitung Reales, deuten dabei Verborgenes an und liegen oft nah dem Abstrakten.

Näheres zur Künstlerin:


Agnieszka Jaworek lebt und arbeitet in Katowice, Polen. Sie ist in ihren künstlerischen Stilmitteln sehr vielseitig. In ihren vielen Ausstellungen zeigt sie Malerei, Zeichnung, Objekte, Installationen und Video.

Näheres zur Künstlerin

Während der laufenden  Ausstellung findet am 27. April die Präsentation ihrer neuen CD und ein Konzert der Regensburger Formation

Der Postmann und der Mann ohne Hund KOMPONIEREN KOMPRIMIEREN KOMPOSTIEREN
in unseren Räumen statt. Beginn ist 20:00 Uhr.

Volker Pfüller im artspace Erdel


Volker Pfüller stellt wieder bei Erdel aus, und für diesen Künstler mache ich gerne Werbung. Nicht nur, weil er anerkannter Künstler ist und seine Schüler zum Who-is-Who der Illustratorenszene gehören. Sondern, weil seine Arbeiten, insbesondere seine Linolschnitte,  mich bei früheren Ausstellungen schwer beeindruckt haben.

Sein Schaffensschwerpunkt sind Theaterplakate, und der Leser kennt vielleicht die  besonders dramatische Ausleuchtung von Gesichtern der Theater-Schauspieler - dieses Wechselspiel von Licht und Schatten ausgerechnet über den Linolschnitt zu realisieren, das kann er perfekt.

Bei der aktuellen Ausstellung sind Original-Theaterplakate aus 1977-1990 zu sehen.


Volker Pfüller
Theaterplakate aus 1977 - 1990
25. April bis 6. Juni 2018
artspace Erdel




Zum Künstler

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (Jahrgang 1939) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.


Sonntag, 15. April 2018

Marina Furiosa am Sonntag

Am letzten Tag des Marina Fouiosums (das eigentlich schon am Freitag abend begann) besuchte ich nochmals das Spektakel. Diesmal war auch der große Saal frei, der gestern wegen des Konzerts nicht zu besichtigen war, und ich war neugierig zu sehen, was daraus gemacht wurde.

Und wiederum war es so, dass ich ursprünglich mehr an der Architektur interessiert war und dann angenehm vom Veranstaltungsangebot überrascht war. Das "Royal Afternoon Tea an der viktorianischen Tafel", das ab 14.00 Uhr stattfand, war viel zwangloser als ich dachte, und meine Bekannten und ich  fanden das Ganze einfach gelungen.

Zusammen mit dem Programm am gestrigen Tag (den ich übrigens bis nach Mitternacht ausgekostet habe, das heißt, ich bin abends mit Bekannten nochmals hin) muss ich zugeben, dass ich (entgegen meiner skeptischen Erwartungen, die das angekündigte Programm bewirkt hatte) sehr angetan bin von dieser "Veranstaltung". Etwas anderes, als die üblichen Eröffnungsfeiern, höchst interessant, und vor allem in einer sehr zwanglosen Atmosphäre.

Ein Artikel mit einem Vergleich der Bilder vor und nach der Renovierung erfolgt gesondert.


Samstag, 14. April 2018

Steampunk im Marina Forum - sehenswert!

Seit heute morgen können Sie gleichzeitig den renovierten Schlachthof (marina forum) von innen ansehen und das steampunk-Spektakel bestaunen, das es heute und morgen dort gibt (morgen allerdings mit veränderter Aufstellung).

Ich wollte nur mal kurz vorbeisehen, um die restaurierte Zollingerdecke zu fotografieren, blieb dann aber begeistert über 2 Stunden - und gehe nochmals hin. Gehen Sie hin, auch mit Kindern, da gibt es viel zu bestaunen. Sei es unglaubliche Technik-Spielereien (bis hin zu vollwertigen Computern im Retro-Look) oder fantasievollen Kostümen. Und für Kinder gibt es workshops. Denn stemapunk hat viel mit Do-it-yourself zu tun, auch wenn es mittlerweile steampunk-Mode fertig zu kaufen gibt. Aber Kerngedanke ist es, selbst zu konstruieren und zu kreieren.

Wer es nicht kennt: steampunk ist ein Stil in der Art von Jules-Vernes-Filmen, Orson-Wells-Verfilmungen (Zeitmaschine), Liga der unglaublichen Gentlemen oder Wild Wild West.

Die Idee ist: wie würde jemand in 1850 sich die Zukunft ausmalen. Als Retro-Futurismus bezeichnet man es deshalb auch. So entwickelte sich der Stil. Und das ist noch viel faszinierender, wenn man die Sachen nicht nur im Internet, sondern in Echt und in Aktion sieht. Die Hauptattraktionen findet man im Raum rechts ganz hinten.




Freitag, 13. April 2018

Benno Hurt im Kunstkabinett - Bilder von der Vernissage

Wie schon angekündigt gab es diese Woche gleich zwei Ausstellungseröffnungen mit Bildern von Benno Hurt. Die Griechenland-Bilder sind im DEZ zu sehen und  Eröffnung war am vergangenen Montag. Und ab heute sind die Italien-Bilder in der Galerie "Kunstkabinett" in der Unteren Bachgasse zu sehen.

BENNO HURT 
Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
13. April 2018 bis 22.Mai 2018

Die Eröffnung fand heute abend statt; Laudator war Peter Lang, der Herausgeber des Kulturjournals. Es gab außerdem eine Lesung mit einem Text über Italien.

Peter Lang empfahl zu recht, die Bilder später nochmal in Ruhe zu studieren, es gäbe sehr viel zu entdecken. Tatsächlich sind dieBilder nicht nur stilistisch schön, sondern auch deshalb interessant - weil es den italienischen Alltag in den Siebzigern zeigt.






Donnerstag, 12. April 2018

Foto-Doku Marina-Quartier und Marina-Forum April 2018



Da ich eine freie Stunde überbrücken musste und die Sonne mitspielte, packte ich die Kamera und dokumentierte den Zustand des ehemaligen Schlachthof-Geländes (Marina Quartier) und  des Marina-Forums.

Das Gelände ist fast vollständig bebaut und bezogen, das ehemalige Wirtshaus ist längst renoviert und jetzt Hotel mit Biergarten, nur im Nordost-Zipfel wird noch gebaut und das Kerngebäude, das unter dem Namen marin-forum als Veranstaltungszentrum diese Woche eröffnet, ist außen noch nicht ganz fertig. Hinter dem Alten Schlachthof entstehen ein großer Spielplatz und eine Grünanlage.



11.04.2018 - Marina-Forum - ehemaliges Schlachthof-Kerngebäude, Westfront
Zum Vergleich: Westfront 2011

Sonntag, 8. April 2018

Abendimpressionen an der Drehscheibe



Regensburg baut aus

Die ehemalige Bahn-Drehscheibe (Beginn Kirchmeier Str.)
mit Blick zum Neubaugebiet Dörnberg (Schenker-Gelände)




Freitag, 6. April 2018

Doppelausstellung mit Fotos von Benno Hurt - Der frühe Süden

Foto: Benno Hurt (aus DER FRÜHE SÜDEN)


Schöne Fotos des Regensburger Juristen, Schriftstellers und Fotokünstlers Benno Hurt  erwarten uns im April - verteilt auf zwei Ausstellungen. Beide haben den Haupt-Titel "Der frühe Süden".

Die Griechenland-Bilder sehen wir vom 9.4. bis 21.4. im DEZ (mit späterem Umzug in den Leeren Beutel) und die Italien-Bilder vom 13.4. bis 15.5. im Kunstkabinett in der Bachgasse.

Die Beschreibung von Peter Lang im Kulturjournal klingt vielversprechend, wobei ich sowieso weiß, dass Benno Hurt schöne Fotos macht.

Nicht wenige dieser Griechenland-Bilder waren in den 1980er Jahren in Foto- und Kunstmagazinen zu sehen; zu einer konzeptionellen Schau zusammengestellt wurden sie nie. Ob Italien oder Griechenland – keine der 30 bis 40 Jahre alten Fotografien wurde einer nachträglichen „Bildbearbeitung“ unterzogen; retuschiert wurde, um Schäden wie Kratzer und Flecken auszugleichen.

Hier sind die Einzelheiten zu den Ausstellungen:

Der frühe Süden - Griechenland
Im Donaueinkaufszentrum
Mo 9.4. bis 21.4.2018
Eröffnung am 9.4. um 19.00 Uhr
Ansprachen von  Bürgermeister Jürgen Huber und von Dr. Doris Gerstl.
https://www.donaueinkaufszentrum.de/aktuelles/detailansicht/der-fruehe-sueden-griechenland-149.html

Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
Galerie Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse
14.4. bis 23.5.2018 (nach einer anderen Angabe bis 15.5.)
Eröffnung am 13. April 2018  um 20 Uhr
Einführung:  Peter Lang, Herausgeber Kulturjournal Regensburg
BENNO HURT  ist zur Eröffnung anwesend.
http://www.kunstkabinett.com/ausstellungen/vorschau.html


Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog.


Foto: Benno Hurt (aus: Der frühe Süden - Griechenland)


analog power - Buch über Sportfotografie in den 70ern und 80ern



(c) Klaus-Peter Volke



Über den neuesten Newsletter des FGR (Fotografische Gesellschaft Regensburg) wurde ich auf das Buch "analog power" von Klaus Peter Volke aufmerksam gemacht. Untertitel: "vom Wahnsinn aktueller Sportfotos aus Franken im analogen Zeitalter".

Klaus Peter Volke, Sportpressefotograf von 1962 bis 1997, erzählt in seinem im Eigenverlag herausgebrachten Buch vom logistischen Wahnsinn, der hinter den Spiel-Fotos steckte, die man in den 70ern und 80ern am nächsten Tag bundesweit in den Zeitungen bewundern konnte.


Da waren Fotojagden auch aus dem alten Regensburger Jahn-Stadion dabei, mit Filmentwicklung unterwegs auf der Autobahn bis zum Fotolabor in Nürnberg (bzw. Großgründlich).

Jagd, das ist das richtige Wort, denn es war ein Wettlauf mit der Zeit. Damals gab es nämlich kein Internet, mit dem Daten übermitteln kann. Und zudem musste man die Filmrolle erst mal entwickeln und die Bilder vergrößern. Das nennt man im Nachhinein "analoge" Fotografie, im Gegensatz zur heute üblichen digitalen Fotografie.

Neubaugebiet Unterer Wöhrd und Hotel im alten Baustadel


Bei den schon erwähnten Spazierfahrten zu Baugebieten in Regensburg fiel mir auch das Hotel auf, das jetzt im ehemaligen Städtischen Baustadel in dem Neubaugebiet am Unteren Wöhrd entsteht. Über das Gebiet und den Stadel hatte ich im Sommer 2017 berichtet.



Luftansicht 2010. Mittlerweile sind die markierten Flächen völlig neu bebaut und bezogen; der historische und denkmalgeschützte Baustadel wird jetzt ein Hotel

Nun sehe ich, dass der Stadel so gut wie fertig renoviert ist und ein "Hotel Luis" entsteht. Im übrigen sind mittlerweile alle Häuserblocks in dem Viertel fertig und bezogen, auch ein kleiner Spielplatz liegt zwischen den Häusern. Was den denkmalgeschützten Stadel betrifft (der aus dem Jahre 1586 stammt und der Stadt als Speicher für zu lagerndes Baumaterial diente), so standen in jüngerer Zeit auch andere Verwendungszwecke im Raum. Unter anderem war ein Kindergarten im Gespräch, wie mir eine Anwohnerin erzählte. Jetzt wird es ein Hotel.

Wer den hässlichen Stadel von früher kennt, erkennt das Gebäude  kaum wieder