Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 25. Juli 2016

Kostenlose Musik im Kneitinger Keller: Tublinweed

Aus der Reihe "MUSIKKULT IM BIERGARTEN DES KNEITINGER KELLER"

Kneitinger Biergarten - bei Schlechtwetter im Festsaal!
Galgenbergstr. 18 - Regensburg

WANN: Donnerstag, den 28. Juli 2016 - 18 Uhr bis 21 Uhr

WER: TUMBLINWEED - selfmade songs, craft music, Folk, Country and Blues, poetic lyrics

MUSIKER:

  • Caren Dee - Gitarre, Gesang
  • Michael Hendrikson - Gitarre, Gesang
  • Bernie Greabauer - Bass
  • Didi Konzett - Schlagzeug

Einflüsse aus Folk, Country und Blues, rockige Elemente, eine Prise Worldmusic und poetische Texte.

Stilprägend sind die zwei Gitarren und der Gesang von Caren Dee/Michael Henrikson, die treibenden Basslines von Bernie Greabauer und die pulsierenden Grooves des Masterdrummers Didi Konzett.

Samstag, 23. Juli 2016

Regensburger Kneipen in den 80ern

Hier kommt er also nun, der von Vielen schon ersehnte Artikel über die Kneipen in den 80ern.

Unten seht ihr ein Abbild derjeniger Kneipen, die mir und meinen Freunden aus meiner Studienzeit in den 80er Jahren in Erinnerung sind. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit . Und mit Dank an die facebook-Gruppe "Regensburg damals", die einige wertvolle Hinweise geliefert haben.

Wo immer ich das Thema in den letzte Jahren angesprochen habe, gab es begeisterte Resonanz. Und viel Diskussionen darüber, wie das Lokal nun in den 80er Jahren hieß, und wie davor und wie danach. Und ob die Vögel brüllten, wenn man von dem Lokal nach Hause wankte.

Ich arbeite seit Monaten an der Karte und das findet kein Ende. Angesprochene Helfer sind überlastet. Also habe ich mich entschlossen, einfach mal eine unvollendete Karte einzustellen. Aber ich werde das Thema  wiederholt aufgreifen und die Karte erneuern. Denn das ist ein Dauerthema.

Zum Vergrößern bitte anklicken

Die Straßenbahn auf dem Gassenfest




Bilder vom Gassenfest 2016

Die Bilder entstanden am Samstag am  frühen Nachmittag - der große Andrang steht also noch aus und die Gasse ist relativ übersichtlich. Das Programm findet ihr hier: http://www.soziale-initiativen.de/gassenfest_2016/index.html





Dort wo sich Sonne und Mond Gute Nacht sagen - Guggi Teil 2

Jetzt der Blick nach Osten. Zum See. Einige Schwimmer ziehen ihre Bahnen, am Himmel Vogelzüge. Drüben geht der Mond auf - ein spektakulärer Anblick. Paare gehen zum Ufer und verfolgen die Szene.







Donnerstag, 21. Juli 2016

Dort wo sich Sonne und Mond Gute Nacht sagen - Guggi Teil 1


Am Guggi. Neben der Cantina-Bar. Zeitpunkt: wenn sich Sonne und Mond "Gute Nacht" sagen.

Zuerst der Blick nach Westen. Sonne über den Feldern. Erntemaschinen in der Ferne und Weizenstaub in der Luft. Chill-out-Musik vom Feinsten begleitet die Sonne beim Untergang.




Mittwoch, 20. Juli 2016

Die historische Straßenbahn in der Ostengasse

Ausschnitt aus einer Ansichtskarte


Am 22. bis 24. Juli findet das Ostengassenfest statt. Dabei wird auch der verbliebende Straßenbahnwaggon gezeigt, den man eigens dorthin transportierenlässt. Genaugenommen der Beiwagen.

So annoncieren die Sozialen Initiativen dieses Fakt:

Trinken Sie eine Tasse Kaffee in einem Straßenbahnwagon und helfen Sie mit, dieses schöne Stück Regensburg zu sanieren. Die Interessengemeinschaft der Straßenbahnfreunde unterhält mit Anekdoten und klärt auf, wie's weitergehen soll. Ostengasse, Nähe Ostentor.
Der Waggon ist nicht direkt ein Cafe, aber er ist offen zugänglich.

Wer möchte, kann den Wagen als Café nutzen, denn die drei gegenüberliegenden Stände servieren auch in der Tram.

Und für die Kleinen hat man sich die "Interessengemeinschaft Straßenbahn" auch etwas ausgedacht: An einem originalen Straßenbahnführerstand können sie den "Straßenbahnführerschein" machen und bekommen ihn an Ort und Stelle ausgehändigt.

Kalender-, Buch und Postkartenverkauf runden das Programm des Straßenbahnvereins ab.

Wer also nochmal im Regensburg der 50er- und 60er-Jahre schwelgen oder den Kindern und Enkeln die Straßenbahn zeigen möchte, ist dazu herzlich eingeladen!

Üüüübringes: das Buch

Der Regensburger Gietl-Verlag brachte imHerbst 2015 ein neues Buch über die Regensburger Straßenbahn heraus. Ich berichtete über die Buchvorstellung hier: http://www.regensburger-tagebuch.de/2015/10/neues-buch-uber-die-regensburger.html

Auf 150 Seiten und 250 Bildern werden viele neue Details der Regensburger Straßenbahn beschrieben.  Außerdem gibt es viele bis dahin unveröffentlichte Farbfotos!




Leseprobe und Infos auf der Seite des Gietl-Verlags:

Dienstag, 19. Juli 2016

Hungerzipfel Obermünsterstraße und Unternehmer als Lemminge

Obwohl mittlerweile das Parkhaus Petersweg wieder eröffnet ist, hungert das Obermünsterviertel weiter vor sich hin. Seit ich dort im Jahre 2013 in der Galerie Kunstzelle engagiert und von der Parkplatzmisere direkt betroffen war, beobachte ich intensiv die Entwicklung dieses hochgepriesenen und ach so toll sanierten Viertels - das aber nun mal kaum noch Kurzzeitparkplätze besitzt, und in das sich nur wenige Altstadtspaziergänger verirren.

Und der jüngste Spaziergang dort zeigt, dass sich nichts geändert hat

Der Laden der ehemaligen "Kunstzelle" in der Obermünsterstraße; Foto vom Juli 2016


Geschäftsaufgabe Obermünsterstraße, Juli 2016


Der Laden der ehemaligen Galerie, dort wo wir mit der Kunstzelle ein Jahr lang gegen die Umstände kämpften. Er ist schon wieder leer.

Zum wiederholten Mal, wenn ich mich nicht irre. Sind vielleicht doch die Vermieter mit schuld? Mit unnachgiebiger Einstellung im Sinne von "lieber steht das Ding leer, als dass ich bei der Miete heruntergehe?" Ist das überhaupt der Miseregrund für die Altstadt? Könnte ja auch sein, denn von Reza weiß ich, dass  in Schwabing Lokale zu günstigeren Mietpreisen als in Regensburg angeboten werden.

Nun ja, sicherlich ist das nicht der einzige Grund,, sonst wäre ja nicht das ganze Quartier betroffen. Man sollte jedenfalls Läden in dieser Zeile nicht als 1a-Lage annoncieren. Denn es gibt eine offizielle Karte und Klassifikation der einzelnen Straßen, und zu den 1a-Lagen gehört die Obermünsterstraße nicht.

Nach wie vor nicht, erstaunlicherweise. Trotz Viertelsanierung, trotz Parkplatzneubau. Aber warum eigentlich?

Ursachenforschung ist angesagt. Denn die Geschäftsinhaber in der Gegend sind arme Schweine. Äh ... nein, das war jetzt der falsche psychologische Ansatz. Denn das interessiert in der Verwaltung niemand. Aber man will, dass das Viertel floriert, im Interesse des guten Rufs von Regensburg, im Eigentinteresse, damit man stolz darauf verweisen kann, wie man das Viertel zum Florieren brachte. Also Leute: Ursachenforschung ist angesagt.


Strange Flowers 4

Mohnblumenknospe im Wind

Sonntag, 17. Juli 2016

Das tragische Ende eines genialen Projekts - Diba Kult & Büro in der Krebsgasse



Als Fortsetzung zur Artikelserie  "Der Mann hinter dem Diba-Cafe" Teil 1 und Teil 2 gibt es hier endlich den Bericht über Rezas erstaunliches  Kulturprojekt "Diba Kult & Büro" aus den Jahren 2008 bis 2012.

Das  "Kult & Büro" existierte ab 2008 mehrere  Jahre lang in der Krebsgasse. Es war Anlaufstelle für Musiker, die dort ihre Probe-Sessions abhielten, für private oder öffentliche Musikveranstaltungen, für Lesungen, für Dia-Vorträge, für Parties und für  Filmvorführungen.

Es war "offene Bühne" für private wie öffentliche kulturelle Veranstaltungen, sei es Lesung, Vernissagen oder Musik.

Das Tragische: obwohl es wirklich kultig wurde, musste Reza das Lokal aufgeben. Schuld waren Partygäste, die sich die Räume ausgeliehen hatten, bei der späteren Reinigung der Räume einen Brand ausgelöst hatten (Polstersessel an den Nachtspeicherofen gestellt) woraufhin dann die Vermieterin den Mietvertrag kündigte.

Sowohl für die Räume, als auch für seine Wohnung im ersten Stock. Das traf ihn tief und daran knabberte er ein paar Jahre lang.

Dabei war das "Kult & Büro" ein herrlicher Ort, wo man an Session-Tagen die Räume besuchen und den Jazz-Musikern beim Proben zuhören konnte.




Reza hatte im Vorfeld lange nach solchen Räumlichkeiten gesucht: Räume, wo er nicht nur wohnen kann, sondern wo er auch kulturelle Aktivitäten organisieren kann. Zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte, private Film-Abende für Cineasten, Jazz-Sessions für die Jazzer (immer Mittwochs) und andere Sessions für andere Musiker (ich glaube, das war Sonntags), Parties, Lesungen und mehr.

Bewegtes Regensburg


Die Fotos, die  hier zu einem animierten GIF verarbeitet sind, entstanden schon vor ein paar Jahren. Wo? Ich denke, das erkennt man. Ich stand vor dem Theatereingang. Ich machte eine größere Serie mit dem Stativ, um mit Tiefenschärfe und Belichtungszeiten zu experimentieren.

Das neue Canon Tele mit Converter, Teil 1





Das Objektiv-Set, das ich hier vorstelle, habe ich mir zum Geburtstag geleistet. Also im Mai. Wenn ich gewusst hätte, dass es zu zwei nicht versicherten Wassernschäden kommt, hätte ich das mal schön gelassen.

 Anlass war das Fotografieren der Störche, wo ich nicht nur höheren Zoom benötigte, sondern auch ein sehr lichtstarkes Objektiv, so dass ich mit kürzeren Belichtungszeiten auskomme.

Überhaupt werden diese Objektive (L-Serie von Canon) gerne für Tierfotografie verwendet - oder von Bildjournalisten.

Es handelt sich um:

  • Canon EF 70-200mm 1:4L USM Objektiv 
  • Canon Extender EF 2x III,womit ich ein Zoom von 140-400 mm erreiche.