Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 23. Juni 2017

Galicien - zauberhaftes Nordwest-Spanien - Vernissage 28.6.2017

Die folgende Aktion gehört noch zur diesjährigen CinEScultura, es ist sozusagen der letzte Programmhöhepunkt:

Fotoausstellung "Faszinierendes Galicien"
Stadtbücherei Thon-Dittmer-Palais
Vernissage am  28. Juni 2017 um 19.00 Uhr 
 
Ausstellungsdauer: 29. Juni – 09. September 2017
eine Veranstaltung von CINESCULTURA


Galicien, so heißt der  Nordwesten von Spanien. Wer dort war, schwärmt von  zauberhaften Landschaften und Kulturdenkmälern, aber auch von dem galizischen Essen.

Letzteres wird demonstriert, indem die Gäste mit kulinarischen Spezialitäten verwöhnt werden. Natürlich nur Ausstellungseröffnung, danach nicht mehr.





Fotoausstellung "Faszinierendes Galicien", Juni 2017, Stadtbücherei Regensburg


Samstag, 17. Juni 2017

Atempause am Flohmarkt

Samstag abend - der dritte Tag ist zu Ende. Es kehrte Ruhe ein am Dultplatzgelände. Der tagsüber eher kühle Wind hält seine Temperatur und wird zur milden Abendluft. Gemurmel da und dort, kleine Gruppen von Flohmarktverkäufern, die zusammen sitzen. Morgen früh geht es weiter - der letzte Tag des 4-Tage-Flohmarkts vom 15.-18. Juni 2017.
Dultplatz, 20:40 Uhr. Noch 10 Minuten bis zum Sonnenuntergang.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Atelierfest bei Helmut Wolf, Beratzhausen



Auch dieses Jahr gibt es wieder einen Tag des offenen Ateliers beim Bildhauer Helmut Wolf. Ich war vor drei Jahren dort und erlebte einen wunderschönen Tag in angenehmer Atmosphäre. Und in dem begehbaren Atelierhaus gibt es unglaublich viel zu entdecken.

Atelierfest und Tag der offenen Tür 
Helmut Wolf, Bildhauer

Samstag, den 24.06.2017 ab 15.00 Uhr


Beratzhausen, Bischhof- Weig- Str. 47

ab 20:00 Live Musik: Trio „Sonamanos“



Fotos vom Atelierfest 2014

siehe auch Blog-Artikel
http://www.regensburger-tagebuch.de/2014/07/bilder-vom-atelier-fest-2014-bildhauer.html

Montag, 12. Juni 2017

Irgendeine Biene, irgeneine Blüte


Um genau zu sein: eine Blüte am Wegesrand in Wolfsegg. Ich fotografiere gerade mit dem Teleobjektiv die Burg. Und zwischendurch sehe ich mir gerne die Welt im Makrobereich an. Wozu das Teleobjektiv ebenfalls taugt - es ist wie eine Lupe, mit der die unscheinbare Natur ringsherum plötzlich interessant wird.

Die Fotos: nichts Besonderes, oft schon fotografiert. Aber immer wieder faszinierend.

Sonntag, 11. Juni 2017

Farben am Unteren Wöhrd


Ein paar Fotos von einem meiner Spaziergänge mit Yorki am Unteren Wöhrd. Seine frühere Lieblingsstrecke, zwischen DLRG und Grieser Steg.

Samstag, 10. Juni 2017

Städtischer Baustadel - Entwicklung am Unteren Wöhrd

Städtischer Baustadel, 05.06.2017

Beim Vorbeifahren sah ich: der denkmalgeschützte Stadel wird jetzt saniert. Also kehrte ich um und machte ein Foto. Ich erinnere mich an die letzten Jahre: das verdreht auf dem Gelände stehende Gebäude hat die Verwertung und Sanierung des Geländes erschwert. Ein Käufer wurde trotzdem gefunden, die Neubauten stehen schon.



Aber was ist das überhaupt für ein Gebäude? Laut Denkmalliste heißt es "Baustadel" am Unteren Wöhrd 33, nicht zu verwechseln mit dem "Bauholzstadel", dem riesigen, vor Jahren sanierten Stadel weiter unten in der Wöhrdstraße 54.


Abstecher zur Burg Wolfsegg

Bei einer Spazierfahrt an der Naab machte ich einen Abstecher zur Burg Wolfsegg. Die habe ich doch tatsächlich  noch nie gesehen.

Die Burg Wolfsegg stammt aus 1278. Wegen der abgelegenen Lage wurde sie nie zerstört und ist durchgehend aus gotischer Bausubstanz. Sagt jedenfalls Wikipedia. Besichtigen konnte ich sie nicht, denn wie sich herausstellte, geht das nur am Wochenende


Die Weiße Frau und die Parapsychologen

Bekannt ist die Burg wegen der Sage von der Weißen Frau, die in der Burg umgehen soll. Es wird behauptet, dass die Sage auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, allerdings findet sich in einer Sagensammlung von 1848 noch nichts von dieser Geschichte.

Es gibt Mutmaßungen, dass es sich dabei um die Frau des Burgherrn Ulrich von Laaber, Klara von Helfenstein, handelt, die dieser töten ließ, nachdem sie sich auf eine Liebschaft mit seinem Widersacher Georg Moller von der Hammermühle von Heitzenhofen eingelassen hatte. Dies ist aber mit der historischen Sachlage nicht in Einklang zu bringen, denn besagte Klara überlebte ihren Gatten um vier Jahre.

Die Sage griff in den 60-er Jahren auch eine Regensburger Wochenzeitung auf. 1968 reiste dazu der New Yorker Parapsychologe Hans Holzer mit seinem Medium Edith Riedl aus Wien an, das die Weizkammer als Tatort des Mordes identifizieren zu können glaubte. Von Lichterscheinungen wird ebenfalls berichtet.

In der Burg wurden immer wieder unerklärliche Geräusche aus der Höhle wahrgenommen, die vermutlich von Wilderern stammten, die dort ihre Beute versteckten und den Ruf als Geisterhöhle zu ihrem Nutzen pflegten.

Mehr Informationen zur Burg gibt es auf: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Wolfsegg





Seht ihr sie, die weiße Frau? Da im rechten Fenster! Oh Manno, ihr seid immer so langsam ... jetzt ist sie weg.








(Webseite: www.burg-wolfsegg.de)





 Die vermeintlich alte Kirche gegenüber, die ich noch nebenher dokumentiert habe, ist in Wirklichkeit relativ neu - sie stammt aus dem Jahr 1935. Es ist die Pfarrkirche Christkönig (https://de.wikipedia.org/wiki/Christk%C3%B6nig_(Wolfsegg))












Freitag, 9. Juni 2017

Der Storch von Kallmünz hat ein Junges

Abstecher nach Kallmünz am 9. Juni 2017. Ich sehe gerne bei der kleinen Gastwirtschaft vorbei, die auch so einen Yorkshire Terrier  haben - Blacky heißt er, und er und mein Hund kennen sich schon.

Und dabei sehe ich endlich mal den Kallmünzer Storch, der mir in den vielen Jahren nie aufgefallen war. Der nistet nämlich auf diesem Anwesen.

Huch - da fotografiert mich jemand!

Schöne Abend-Impressionen am Reinhausener Ufer

Es ist immer wieder schön, dort spazieren zu gehen: am Regenufer von Reinhausen, dort wo das Neubaugebiet der Holzlände ist. Besonders in den letzten Sonnenstrahlen findet man idyllische Ansichten.



Zeichnung aus 1816 - Unterer Wöhrd und Steinerne Brücke

Durch Zufall fand ich eine historische Zeichnung, die ich bisher noch nirgendwo gesehen habe. Sie stammt aus dem Jahr 1816, Zeichner war ein Johann Christoph Erhard.

Der Titel:  Ansicht des Unteren Wöhrds mit Blick auf die Stadt Regensburg und den nördlichen Teil der Steinernen Brücke


Johann Christoph Erhard. Ansicht des Unteren Wöhrds mit Blick auf die Stadt Regensburg und den nördlichen Teil der Steinernen Brücke, 1816
Gefunden habe ich die Zeichnung auf der Webseite der Hamburger Kunsthalle, dort kann man das Originalwerk auch käuflich erwerben (Daten am Ende des Artikels).

Zuerst musste ich die Orientierung finden. Man könnte sich vorstellen, dass man auf dem heutigen Grieser Steg steht und zur Steinernen Brücke rüber sieht. Dann sieht man den nördlichen Teil der Brücke, links die Jahninsel, hinter dessen Bäumen wäre (verdeckt) der andere Donauarm und dann die Türme der Altstadt.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Und was ist mit dem Bruckmandl?

Regensburger Bruckmandl

 Die Steinerne Brücke soll also Ende 2017 fertig sein. Aber was ist mit dem Bruckmandl?

Das arme (da einarmige) Bruckmandl wird offenbar erst am Ende montiert. Restauriert ist es bereits, wie es in einer Meldung der Stadt Regensburg Ende 2016 hieß:

Weitgehend abgeschlossen ist auch die Instandsetzung des Bruckmandls, die von einer Fachfirma im städtischen Bauhof durchgeführt wird. Der rechte Arm, den die Figur im Dezember 2012 verloren hatte, wurde erneuert und ergänzt und muss nun noch abschließend bearbeitet und mit den verantwortlichen Stellen bei der Stadt und dem Landesamt für Denkmalpflege endgültig abgestimmt werden.  (Aus: https://www.regensburg.de/steinerne/aktuelles/stand-der-sanierungsarbeiten-zum-jahresende-2016)
Bekannlicherweise wurde das Mandl von der "gemeinen" Steinlaus beschädigt:
http://www.regensburger-tagebuch.de/2013/01/ratsel-um-verschwundenen-bruckmandl-arm.html

Eine wesentlich ernsthaftere Reportage über die Historie des Bruckmandl findet ihr in zwei Teilen hier:
Dort erfährt ihr auch, dass "unser" Bruckmandl eigentlich die dritte Version ist und außerdem schon die ganze Zeit an falscher Stelle steht. Und dass es wahrscheinlich ein "Südweiser" war, also die Richtung nach Süd anzeigte, und überhaupt nichts mit irgendwelchen Wetten oder sonstigen Sagen zu tun hat.


Steinerne Brücke 2007 bis 2017 - ein Rückblick



Die Sanierung der Steinernen Brücke liegt im Zeitplan.  Wir sind im 4. Bauabschnitt, das ist auch der letzte. Saniert werden die Bögen 6 bis 9. Ende 2017 soll die Brücke wieder ganz begehbar sein (den Zeitplan kann man hier einsehen).

Ich habe mir die Mühe gemacht, meine Fotos der letzten 10 Jahre durchzugehen und Bilder von der Steinernen Brücke herauszusuchen.

Beachtet bitte die Fotos vom  Oktober 2008 - hier wurde die Brücke endgültig autofrei.