Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 9. Januar 2017

Rooty Blue in Tom's Bühne - Jazz und Latin

Klingt gut:
Rooty Blue
Freitag 13. Januar 2017, 20.00
Tom's Bühne, Regenstauf



Musikrichtung: Jazz & Latin – verwurzelt im Blues – verzweigt mit Rock & Soul


Und statt des Pressetextes binde ich hier einfach zwei Soundcloud-Beispiele ein: die Stücke  Moondance und Frühlingsgroove. Weitere Sound-Beispiele findet man auf der unten genannten Webseite.




Sonntag, 8. Januar 2017

Das geheimnisvolle Nibelungenareal Teil 3

Das ist Teil 3 des Artikels über "das geheimnisvolle Nibelungenareal",
und somit die Fortsetzung zu Teil 2

Blick nach Osten. Am unteren Bildrand die Gabelsberger Straße. diese 3D-Ansicht von google-earth ist erst vor kurzem aktualisiert worden, aber auf Basis von Bildern vom März 2016 (im März 2016 dagegen waren die Bilder noch vom Stand 2014)

Zur Benennung des Areals

Nach reiflicher Überlegung nenne ich das Baugebiet "Nibelungenareal". Dieser Begriff wurde gelegentlich schon in den Medien verwendet, ist aber kein offizieller Begriff - und eigentlich nicht ganz korrekt. Denn hier hausten keine Nibelungen. Aber Nibelungenkasernen-Areal ist zu umständlich. Und wenn ich jedesmal schreibe "Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne" ist das auch schwer lesbar. Und vielleicht auch ein wenig abwertend für alle, die künftig hier wohnen oder arbeiten. Wer will schon diesen Ort mit einer "Kaserne" in Verbindung gebracht sehe.

Also nenne ich es Nibelungenareal.

Etwas zur Geschichte des Geländes  (Quelle):

Die Kaserne wurde 1939 bis 1941 für eine Flakeinheit gebaut. Von hier wollte man das Messerschmitt-Flugzeugwerk im Westen und den Hafen im Osten schützen.

Schwere Schäden entstanden durch den Luftangriff der Amerikaner am 13. März 1945. Am 27. April nahmen die Amerikaner die Kaserne ein und nutzen sie bis 1964 unter dem Namen "Fort Skelly" für das Kavallerieregiment "Black Horse".

Im September 1965 zogen Flugabwehrtruppen der Bundeswehr ein, die Kaserne wurde in Nibelungenkaserne umbenannt

Ende März 2007 zogen das Fernmeldebataillon 4 und die Division Spezielle Operation (DSO) ab, das restliche Dienstleistungszentrum wurde 2010 geräumt. Danach stand die Kaserne leer. Für uns Regensburger, die täglich daran vorbeifuhren, unbemerkt.


Samstag, 7. Januar 2017

Das geheminisvolle Nibelungenareal Teil 2

Das hier ist Teil 2, also die Fortsetzung des ersten Teils.

Da der Artikel viele Bilder enthält, habe ich aus Rücksicht auf die Ladezeit den Artikel aufgeteilt.



Das geheimnisvolle Nibelungenareal in Regensburg

 Mitten in Süd-Regensburg liegt ein riesiges Gebiet, das kaum ein Regensburger kennt - das geheimnisumwitterte Nibelungenareal.

Genaugenommen, das "Baugebiet der ehemaligen Nibelungenkaserne". Ein gigantisches Gebiet, das erst seit ein paar  Jahren öffentlich zugänglich ist. Aber außer den Schülern der BOS, die seit dem Frühjahr 2016 dort lernen, kennt es kaum jemand. Es ist so unbekannt wie  Hogwarts bei den Muggels.


Nibelungenareal - Baugebiet ehemalige Nibelungenkaseren Regensburg


Dabei wird das Areal laufend in den Medien erwähnt - wegen der Bautätigkeiten des Baunternehmers Volker Tretzel, und wegen des  Bezugs, den die Medien in der Regensburger Spendenaffäre zwischen der OB Wolbergs  und der Auftragsvergabe herzustellen versuchen (gerade diese Tage gibt es einen sehr interessanten Aufsatz im Regensburger Wochenblatt, wo die schlampige Berichterstattung der SZ zu dieser Angelegenheit aufgedeckt wird)


Im Mai 2016 entdeckte ich erstmals das Areal, als ich das neue Gebäude der BOS suchte (an der ich 30 Jahre vorher mein Abitur  nachholte). Und ich musste ganz schön suchen, so als wenn ich die Winkelgasse in Harry Potters Welt entdeckten wollte.  Zwei völlig unscheinbare Zugangspunkte gibt es in der Hermann-Geib-Straße, an denen ich erst mal vorbeigefahren bin. Mittlerweile gibt es einen weitere Zufahrt in der Galgenbergstraße, gegenüber Uni und OTH, aber irgendwie auch unspektakulär.

Zufahrten zum Nibleungenareal (ehemalige Nibelungenkaserne)

Terra inkognita, und gleichzeitig Paradies für Fotografen

Als ich am 1. Mai das Gebiet erstmals erkundete, war ich völlig überrascht.  Die vielen Gebäude, die in google-earth (bei entsprechender Zeit-Einstellung) noch sichtbar waren, waren geschleift worden, Hasen hüpfen in dem idyllischen Gebiet umher, eine Melange von eingeebneten Flächen,  Sträuchern und Bäumen, zwei alten leerstehenden Verwaltungsgebäuden und der neuen BOS. Gegenüber dieser sah man den Erdaushub für die nächsten Gebäude (heute, da ich dies schreibe,  stehen hier schon wieder Rohbauten - siehe untenstehende Fotos vom Oktober 2016). Schade, dass die Sonne schon unterging und ich nur ein Handy dabei hatte. Das Gebiet war eine Augenweide für Fotografen.

Ein riesiges Areal

Meine Überraschung war noch größer, als ich google-earth bemühte: das ist ja ein riesiges Areal von 40 ha, zwischen der Uni und der Hermann-Geibstraße, an dem ich während des Studiums und danach so oft vorbeigefahren bin. Seine Größe erschließt sich nun mal bei besten willen nicht von außen. Egal, ob wir Regensburg durch die Hermann-Geib-Straße oder die Gabelsberger Straße fahren -  das Gelände ist wirklich gut versteckt.


Die Planung

Ich zitiere hier mal am besten aus Wikipedia:

Gemäß dem Flächennutzungsplan soll rund ein Drittel der Fläche als „TechCampus Regensburg“ gewerblich genutzt werden. Durch die unmittelbare Nähe zum Hochschulcampus mit der Universität Regensburg und der OTH Regensburg sollen Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt werden. Das Konzept sieht vor Raum für beispielsweise außeruniversitäre Forschung und junge High-Tech-Unternehmen zu schaffen. Die ersten Gebäude sollen 2015 im TechCampus bezugsfertig sein.[2] Darüber hinaus sollen auf dem ehemaligen Gelände der Nibelungenkaserne rund 800 Wohnungen und etwa 300 Studentenwohnungen gebaut werden.
Die entsprechende Projektseite der Stadt Regensburg enthält mehr Informationen, ist aber auch auf dem Stand 2015

Meine Fotodokumentation

Bei meinem ersten Spaziergang mit Yorki in den Abenstunden des ersten Mai habe ich mit dem Handy erste Eindrücke eingefangen. Eine Woche später, am 8. Mai, nutzte ich die Abendsonne und machte mit der Spiegelreflex umfangreiche Aufnahmen in besserer Qualität. An einemen sonnigen Sonntag im Oktober spazierte ich erneut mit Yorki durch das Gelände und dokumentierte den Fortschritt.

Aus den vielen Aufnahmen im Jahre 2016  habe ich jeweils die interessantesten herausgefiltert, mit Aufnahmedatum versehen,  und in ein eigenes Bilder-Album bei Picasa hochgeladen. Ferner habe ich ein zweites Album mit kommentierten google-earth-Screenshots erstellt. Die Arbeiten an der Aufbereitung waren so zeitraubend, dass sich der für Mai geplante Artikel bis heute hingezogen hat.


Das Baugebiet - Vergleich Stadtplanung (vor Baubeginn) und google-earth-Ansicht Mai 2016


Dieser Artikel zeigt neben google-earth-screenshots die ausgewählten Aufnahmen vom 1.5.2016, 8.5.2016 und 16.10.2016.

Wer alle Fotos sehen will: hier sind die Links zu den Alben:

Dienstag, 3. Januar 2017

Kunst und Regensburg - Bücher von Wilhelm Amann

Im März  2016 verstarb überraschend für viele Wilhelm Amann, ein Beobachter und Kenner der Regensburger Kunstszene. Sein Verlust wird in der Galerienszene beklagt und man bedauert in Gesprächen, dass kein Nachruf erschienen ist. Denn Wilhelm Amann hat wohl sehr viel publiziert, z.B.  Regensburger Almanach und in der örtlichen Zeitung. Er war auch Autor von sehr vielen Ausstellungskatalogen und Mitarbeiter am Internationalen Künstlerlexikon.

Von Interesse sind vor allem zwei Bücher über Regensburg und die Kunst, nämlich

  • Eine Stadt im Spiegel der Malerei: Regensburg von 1900-2000 (erschienen im Jahr 2000)
  • Eine Stadt im Spiegel der Malerei: Regensburg von 1800-1900 (erschienen im Jahr 2004)
Allerdings haben die von mir kontaktierten Personen auch nicht genug Informationen für einen Nachruf und verwiesen mich jeweils weiter.

Ich selbst kannte ihn nicht und kann nichts über ihn berichten. Was ich über die Almanach-Autorenseite (sowie über die amazon-Autor-Angaben) über ihn herausfinden konnte, fasse ich hier zusammen:

  • Wilhelm Amann, geboren 1940, ehemals Bibliothekar an der Universität Regensburg. Von 1973–1983 Gasthörer am Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg. Zahlreiche kunsthistorische Veröffentlichungen (Bücher, Kataloge, Beiträge, Aufsätze); Mitarbeiter am 60-bändigen Internationalen Künstlerlexikon (AKL) im K. G. Saur-Verlag.

Das sind die zwei Bücher von ihm, bei denen es um das Auftauchen von Regensburg in alten Kunstwerken geht:







Update: wie ich gerade erfahre, ist ein Nachruf im nächsten Regensburger Alamanch geplant.

Sonntag, 1. Januar 2017

Zur Geschichte Regensburger Galerien Teil 5

Fortsetzung zu Teil 4 der Artikelserie über die Geschichte Regensburger Galerien

panamericanArte-Galerie
Seit 2015





Am Watmarkt 6, im historischen Bräunelturm, gleich gegenüber dem Eingang zum Turmtheater - da eröffnete 2015 die PanAmericanArte-Galerie. Sie ist sozusagen die "Galerie zum Projekt".

Das Projekt

Zur Geschichte Regensburger Galerien Teil 4

Fortsetzung zu Teil 3

Im vierten Teil der Serie bewege ich mich in der Zeit nach 2000.  Eröffnet haben hier z.B. Kunst-Direkt in der Thundorfer Straße, die kaum bekannte C&C Galerie in der Krebsgasse, die Erdel-Galerie, die Galerie am Ölberg, Galerie "druckmal" und Galerie Lesmeister und natürlich PanamericanArte. Andere Galerien, die in dieser Zeit aufmachten, habe ich früher schon besprochen.

Die TIMELINE der Regensburger Galerien

Nachdem mittlerweile die meisten der angeschriebenen Galeristen geantwortet haben, konnte ich auch meine Time-Line fertigstellen. Sie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist  eine Liste privater Galerien - ausgeschlossen habe ich Kunstvereine und Museen, auch wenn sie bei den Galerienabenden und in den Galerienführern mit erwähnt werden.  Ferner habe ich Schmuckgalerien ausgenommen, da ich hier nur unvollständige Daten habe.

Hier ist das Ergebnis:



Frohes Neues!


Samstag, 31. Dezember 2016

Regensburger Impressionen zum Jahresausklang

30. Dezember 2016, die Sonne scheint ausnahmsweise mal bei uns und nicht im Umland. Ich nutze den freien Tag und den blauen Himmel, schnappe mir Yorki und mache Spaziergänge an mehreren Orten in der Stadt.

Im eigenen Häuserblock können wir derzeit nicht wandern, zuviel Salz. Davon brennen die Pfoten auf und Yorki bekommt blitzschnell Entzündungen zwischen den Krallen. Also bin ich gezwungen, mit dem Auto an Orte zu fahren, an denen ich kein Salz vermute.

Die Canon darf auch mit. Darüber freut sie sich - ich habe sie in letzter Zeit vernachlässigt.
 

Samstag, 24. Dezember 2016

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Denkmal Kapellengasse 2


Salzburger Gasse 2 - Foto vom 16.10.2016

Man findet das schmale Haus, wenn man das Frauenbergl erkundet - oder  wenn man durch das Tor neben dem Achat-Hotel spaziert. Man kommt dann in die Salzburger Gasse. Mittlerweile ist das Haus völlig renoviert und ich hatte gerade ein günstiges Licht für schöne Fotos. Über das Haus selbst weiß ich allerdings nicht viel. Laut Denkmalliste heißt es: