Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 31. Dezember 2019

"Bild-Findung / Bild-Erfindung" - Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein

Ausstellung

Bild-Findung / Bild-Erfindung
Gisela Griem - Johanna Obermüller - Wolfram Schmidt
11.1. bis 9.2.2020
Kunst- und Gewerbeverein
Ludwigstraße 6

Eröffnung: Freitag 10. Januar 2020 um 19.00 Uhr
Begrüßung durch Georg Haber, Einführung Tony Kobler

Am Samstag 18.1. und 1.2. gibt esjeweils um 15 Uhr Führungen durch die drei Aussteller*innen persönlich. Hierfür sind Anmeldungen bei dem Koopersationspartner, der VHS, notwendig: 0941-5072433






Montag, 30. Dezember 2019

Noch ein paar Tage: Hilfsaktion Somos von M. Buschheuer

Wegen der dramatischen Lage in den Flüchtlingslagern auf Somos und Lesbos, wo tausende von Kindern mangelhaft versorgt in Kälte und Dreck spielen, hat Michael Buschheuer (der Gründer von Sea Eye) kurz vor Weihnachten eine Hilfsaktion gestartet.

Ziel ist ein LKW-Transport von Gütern nach Griechenland. Dazu sind Sach- und Geldspenden  bis zum 2.1.2020 erbeten.

Hier der Videoaufruf von Michael Buschheuer zu dieser Aktion z.B. hier auf facebook:
https://www.facebook.com/100017435711114/videos/458078201450033/

oder eingebunden hier in diesem Artikel des Bayerischen Rundfunks:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/grosse-hilfsbereitschaft-fuer-fluechtlinge-in-griechenland,Rm7bMD0



Sachspenden abzugeben in:
Wiener Straße 14, bei der Firma Buschheuer
9-16 Uhr, bis zum 2.1.2020

(Das Datum 2.1. wurde im Video genannt und dürfte vorrangig sein vor dem in einem Zeitungsartikel genannten Datumslimit 31.12.)

Geldspenden: Damit der Lastwagen fahren kann, müssen auch finanzielle Mittel gesammelt werden. Eine Spende erbittet Buschheuer an dieses Konto:

Space-Eye e.V.
Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf
Iban: DE53 7509 0000 0001 0491 51
Bic: GENODEF1R01
Stichwort Samos

(Angaben übernommen aus dem MZ-Artikel vom 23.12.2019)



Siehe auch


https://www.deutschlandfunk.de/kinder-in-griechischen-hotspots-es-ist-eine-schande-fuer.1773.de.html?dram:article_id=430962  (stellvertretend für viele andere Medienmeldungen)


Sonntag, 29. Dezember 2019

Ampel mit Countdown

Eine nette Idee. Baustellenampel mit Countdown. Gesehen in Oberösterreich. Die Ampel zählt runter und man kann man sich darauf einstellen, wann sie umschaltet. Schnell mal noch Lipp-Gloss raus ...

Was sich die Ampelprogrammierer wohl für Silvester ausgedacht haben?



Oder ist das ein Selbstzerstörungsmechanismus?


Donnerstag, 26. Dezember 2019

Was Julklapp bedeutet, warum Weihnachten 1918 traurig war, und Weihnachtsgedichte von Tucholsky

Was bedeutet eigentlich Julklapp. Ich habe das Wort bei einem Weihnachtsgedicht von Theobald Tiger entdeckt, also von Kurt Tucholsky, denn Theobald Tiger war eines seiner Pseudonyme, unter denen er geschrieben hat. Es gibt mehrere Weihnachtsgedichte von ihm, wie ich entdeckte, und eines druckte er in der Satirezeitung ULK ab, einer Beilage des Berliner Tageblatts. Dazu später noch mehr.





Also: Julklapp bedeutet:


Bildershow - Jahresrückblick 2019


Das Jahr ist zwar noch nicht ganz vorbei und theoretisch könnte ich noch Fotos schießen. Aber ich habe trotzdem schon einen Jahresrückblick aus dem Pool der bisherigen Fotos erstellt und als Video auf youtube hochgeladen.

Die Adresse: 

Oder hier:


.

Samstag, 21. Dezember 2019

Nachträgliche Videos zum legendären Kunsthaus Tacheles in Berlin


In Ergänzung zu einer früheren Reportage  habe ich Videos aus meinem Tacheles-Besuch in 2008 restauriert und auf  youtube hochgeladen.

Nachts im Kunsthaus Tacheles - 2008


Das Kunsthaus Tacheles war eine fantastische Einrichtung in Ostberlin. Es handelte sich um eine (heute denkmalgeschützte) Kaufhausruine, die 1990 von einer Künstlerinitiative vor der Sprengung gerettet wurde.

Von 1990 bis 2012 wurde die mehrstöckige Ruine von den Künstlern zwischengenutzt. Dann wurde das Gebäude geräumt. Dieses Jahr beginnt man mit dem Neuausbau, aber das Ganze wird trotz "kultureller Nutzung" überhaupt nichts mehr mit dem damaligen "Kunsthaus Tacheles" zu tun haben.

Für kunstaffine Besucher war das "Tacheles" ein regelrechtes Paradies, von dem man nicht so schnell genug bekam. Man ging über Lost-Place-artige, graffitibedeckte Treppen in verwinkelte Räume, in denen verschiedene Künstler ihre Werke anboten. Im obersten Stock war unter anderem ein russischer Künstler namens Rodin mit großformatigen, interessanten Werken - ihm hat man bei der Räumung ganz böse mitgespielt. Und in einer Art Balkonterasse gab es ein improvisiertes Cafe-Lokal, ich will es mal so nennen - urig und so gemütlich wie primitiv, mit chilliger Musik und Blick über Berlin. Als ich 2008 mit meinem Sohn dort war, war es schon dunkel, als wir diese Terasse entdeckten. Und obwohl wir ursprünglich das Gebäude verlassen wollten, versanken wir dort für lange Zeit im multilingualen Stimmengewirr und in der herrlichen Atmosphäre.

Ich hatte ein paar Jahre später, nämlich im Jahr 2015, einen Bericht darüber geschrieben und meine Fotos eingestellt.  Das war in diesem Artikel:

Aus den Fotos erkennt man noch nicht so ganz, wie verwinkelt  die Innenräume (des nach außen hin schmal wirkenden) Gebäudes waren. Und deshalb  liefere ich heute zwei  Videos nach, die ich damals mit meiner Digitalkamera machte.

Das war seinerzeit eine billige Reise-Digitalkamera mit schwacher Qualität. Ich musste die Videos  nachträglich aufhellen, sonst  hätte man kaum was erkannt. Das habe ich nachgeholt, und die Videos auf meinen Kanal in youtube hochgeladen. Anlass waren die Zeitungsmeldungen über den jetzt begonnenen Wiederaufbau das Quartiers.

Die Videos sind hier:

Und hier kommt der Versuch einer Direkteinbindung (wobei die Erfahrung zeigt, dass diese Direkteinbindungen im Laufe der Zeit durch technische Änderungen bei youtube verloren gehen):

Freitag, 20. Dezember 2019

Traumfabrik kurz vor dem 40. Jubiläumsjahr

(mit Genehmigung der Traumfabrik)

Dem Regensburger muss ich die Traumfabrik nicht erklären, denke ich. Ein Varieté-Theater mit einer Mischung aus Artistik, Illusionstheater, Musik, Tanz, Comedy und Magie, gegründet von einem Regensburger Dozenten im Bereich Sport - das ist bekannt (wer es wirklich noch nicht erlebt hat: es lohnt sich. Einfach ausprobieren und Seele baumeln lassen).

Ich möchte aber meine Leser darauf hinweisen, dass für die Weihnachtsfeiertage noch Karten verfügbar sind. Ich selbst habe mir Tickets für den 1. Januar reserviert.

Das ist auch der letzte Tag der Vorführungen in Regensburg!
 Anschließend geht die Traumfabrik - wie jedes Jahr - auf Tournee. Sie wird dann in sieben weiteren Städten auftreten bis sie 38 Shows absolviert hat. Die Tournee-Daten findet man hier.

Für Regensburg gilt:
Regensburg, Audimax – 10 Veranstaltungen
28-30. Dez jeweils 16 + 20 Uhr
31. Dez 15 + 19 Uhr
1. Jan 15 + 19 Uhr

Die Aufführungen im Dezember in Regensburg sind quasi die erste Station der jährlichen Tournee durch insgesamt 8 Städte. Die Tickets kann man auf drei Wegen kaufen, auch das ist hier auf der Webseite der Traumfabrik beschrieben.

Ich freue mich schon. Als ich die ersten Aufführungen in den achtziger Jahren erlebte, war ich begeistert. Da ich schon lange nicht mehr in einer Aufführung war, besteht kaum die Gefahr von Wiederholungen einzelner Auftritte.Die Aufführung soll 2 Stunden und 15 Minuten dauern, mit einer 20minütigen Pause.

Zur Geschichte

Sonntag, 15. Dezember 2019

Fotodokumentation vom Abriss der Gemeindewohnungen Regenstauf

(nachträgliche Anmerkung vom 21.12.: es fehlten 
bei Erstveröffentlichung wichtige Bilder; diese habe ich nachträglich hinzugefügt)

Regenstauf, 14.12.2019: es ist vollbracht. Die Gemeindewohnungen in der Schwandorfer Straße sind weg. Es ist nur noch Schutt abzutragen. Hier zeige ich ausgewählte Fotos vom 21.11. bis 14.12.2019

Am 14.12.2019 sind alle Häuser abgerissen.

Ein paar Wochen davor sah es so aus:
Die Gemeindehäuser zu Beginn des Abrisses.


Sonntag, 8. Dezember 2019

Markus Lüpertz im Schlagabtausch mit Jens Neundorff von Enzberg

v.l.: Markus Lüpertz, Jens Neundorff von Enzberg


Der Intendant des Stadttheaters Regensburg, Jens Neundorff von Enzberg,  und der Künstler Markus Lüpertz führten mit einem Künstlergespräch in die neue Ausstellung von Markus Lüpertz ein, die am 7.12.2019  vormittags im Art Affair eröffnet wurde.

Das gab - wie für Kenner zu erwarten war - einen höchst vergnüglichen und interessanten Schlagabtausch der beiden Gesprächspartner. Diese sind schon seit Jahren gut befreundet, schonten sich aber in diesem Dialog kein bisschen. So kamen herrliche Bonmots, Ausagen und Dialogfetzen heraus.

Die Zauberwelt von Helmut May - über die Ausstellungseröffnung



Das war ein Überraschungserfolg in mehrfacher Hinsicht: Die Eröffnung der Ausstellung "Zauberwelt" im so genannten "Schaulager" der Erdelgalerie (artspace Erdel).

Gezeigt werden -  noch bis zum 21.12. - Bilder von Helmut May: zum großen Teil hyperrealistische Malerei (auf AirBrush, mit Pinsel nachbearbeitet), zum Teil expressiver Surrealismus in klassischer Acrylmalerei.

Das "Schaulager" der Galerie Erdel, das nur ein paar Häuser vom Fischmarkt entfernt ist,  wurde bisher öfters benutzt, um den Platz für Ausstellungen in der eigentlichen Galerie am Fischmarkt zu erweitern.


Samstag, 7. Dezember 2019

Adventlicher Orientmarkt in der Seidenplantage



Hauptgebäude Regensburger Seidenplantage von Südosten gesehen.


An diesem Wochenende gibt es einen "Orientmarkt im Advent" mit Gelegenheit zu Führungen durch die Seidenplantage, aber erst ab jeweils 16 Uhr bis 21 Uhr.


Orient-Markt
im Advent!
Samstag 07.12. und Sonntag 08.12.
von 16h bis 21h
Seidenplantage
Auf  der Winzerer Höhe 15


Das ist dann eine wundervolle Gelegenheit, das renovierte Gebäude kennen zu lernen. Dort gibt es seit September ein Wellnessangebot, das "Vitalspa Seidenplantage". Die Innenraum-Fotos auf der Webseite des Vital-Spas (https://www.vitalspa-regensburg.de/) sehen jedenfalls höchst beeindruckend aus, und eine Bekannte, die dort schon war, äußerte sich ebenfalls sehr positiv. Schade, dass der Beginn erst 16.00 Uhr ist, denn dann wird es schon dämmrig.

Ich hatte mich die letzten Wochen schon gewundert, warum so viele Leute meine Reportage über die Seidenplantage aus dem Jahre 2014 aufgerufen hatten.
Der Grund war wohl,dass in der MZ ein Artikel über die Neueröffnung des Spa erschien, weshalb die Leute wohl über google auf diese alten Artikel kamen.

Montag, 2. Dezember 2019

Jazz im Theater am 06.12.2019

In der Reihe Jazz im Theater spielen am 6. Dezember 2019 um 20 Uhr

Bolero Berlin and Friends
im Theater am Bismarckplatz

Mit dabei: Helmut Nieberle, Regensburg

"Jazz im Theater" ist eine Veranstaltungsreihe des Jazzclub Regensburg e.V. in Kooperation mit dem Theater Regensburg

Preise und Vorverkauf: https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/jazz-im-theater-bolero-berlin-and-friends/



Montag, 25. November 2019

Wildwuchs - Ausstellung der Lucrezia-Künstler in der Sigismundkapelle

Zum Abschluss des Ausstellungsjahres 2019 im KUNSTRAUM Sigismundkapelle (Thon-Dittmer-Innenhof) gibt es die jährliche Ausstellung der Regensburger Kunsthandwerker, die parallel zum Lucrezia-Christkindlmarkt am  Haidplatz stattfindet.


„Wildwuchs“
im Kunstraum Sigismundkapelle
Vernissage am Donnerstag, den 5.12.2019, 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. bis 19.12.

Eröffnungsredner: Wolfgang Dersch, Kulturreferent Stadt Regensburg
Musik: Canto di Cosmo (Heinz Grobmeier und Helmut C. Kaiser) www.rhythmuswelt.de

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 15:00-19:00 Uhr
Sa/ So: 12:00-18:00 Uhr




Sonntag, 24. November 2019

Abriss der Regenstaufer Gemeindewohnungen hat begonnen

Heute mal wieder eine Notiz aus Regenstauf, meiner zweiten Heimat.

In den Nähe meines Elternhauses befinden sich die Gemeindewohnungen von Regenstauf, an der Südseite der Schwandorfer Straße. Seit dem 21.11. sind diese zum Abriss bereit. In den Tagen davor sind die letzten Bewohner in den Neubau umgezogen, der sich hinterhalb der Hausreihe befindet, und dessen Spatenstich am 22.7.2018 statt fand. Etwa 38 neue Wohnungen stehen hier zur Verfügung.


(Bald ehemalige) Gemeindewohnungen Regenstauf an der Südseite der Schwandorfer Straße am 21.11.2019

Die alten Häuser sind mehr als 70 Jahre alt und entstanden als Reaktion auf die große Flüchtlingswelle nach dem zweiten Weltkrieg. Sie sind offenbar nicht mehr renovierungswürdig; in einigen Wohnungen fehlten die üblichen Sanitäranlagen wie ein eigenes Bad.

22.11.2019 - der Abriss der Gemeindewohnungen beginnt. Im Hintergrund der Neubau mit den neuen Gemeindewohnungen

Samstag, 23. November 2019

Markus Lüpertz in der Galerie Art Affair

Der Intendant des Stadttheaters Regensburg Jens Neundorff von Enzberg und Markus Lüpertz führen mit einem Künstlergespräch in die neue Ausstellung von Markus Lüpertz ein:

MARKUS LÜPERTZ
Pastelle & Holzschnitte
07.12. bis 31.12.2019
Galerie Art Affair

Vernissage: 7. Dezember, 11 Uhr



Es ist ungefähr ein Jahr her, als Markus Lüpertz mit einer Ausstellung im Art Affair überraschte. Die Ausstellung erfolgte in Kooperation mit dem Theater Regensburg, und es ging um die Bühnenbild-Entwürfe zur Oper "Una cosa rara"Ausstellung in Kooperation mit Theater Regensburg (siehe Veranstaltungshinweis https://www.regensburger-tagebuch.de/2018/10/markus-lupertz-ab-2810-im-art-affair.html).

Dieses Jahr bringt der charismatische Künstler neue Zeichnungen und sehr große Holzschnitte mit in das Welterbe Regensburg. Außerdem soll es mehrere Skulpturen geben.

Ich persönlich schwärme von seinen Werken, seit ich die Ausstellung in der Ostdeutschen Galerie gesehen hatte. Das war im Dezember 2010.










Jugenbildungsmesse in Lappersdorf

Da ich nun seit 30 Jahren Schicksal und Hintergründe der Regensburger Schüleraustausch-Organisation Terre des Langues verfolge, die vor ihrer Namensgebung als Abteilung der VHS Regensburg startete, möchte ich auf die heutige Messe der "JuBi" hinweisen. Die findet nämlich diesmal in Lappersdorf statt.


Jugendbildungsmesse

JuBi Regensburg
Schule, Reisen, Lernen, Leben - weltweit
23. November 2019

Gymnasium Lappersdorf
(Am Sportzentrum 2)

10–16 Uhr – Eintritt frei

Die JugendBildungsmesse JuBi ist die größte Spezial-Messe für weltweite Auslandsaufenthalte. Auf der JuBi können sich Schüler und Eltern zu der ganzen Bandbreite an Auslandsaufenthalten während und nach der Schulzeit informieren und beraten lassen. 

Dazu zählen zum Beispiel ein so genanntes High School Jahr, (klassischerweise auch Schüleraustausch genannt, auch wenn es mit Tausch nichts zu tun hat), Sprachreisen oder Feriencamps, Au-Pair Programme, Work & Travel, Freiwilligenarbeit sowie Praktika und Studieren im Ausland. 

Auch zum Thema Gastfamilie werden findet man Organisationen auf der Messe.

Mit vertreten ist Terre des Langues (www.terre-des-langues.de) und Gründerin und Leiterin Petra Schmidt ist persönlich anwesend und bringt ihr ganzes Know-How in die Beratung ein. Ihr Engagement für die Schüler und für die Idee hat mich immer fasziniert und begeistert, und ich habe ihr über die Jahre öfters geholfen.

Der Themenbereich ist äußerst faszinierend, und über Frau Schmidt habe ich viel über diese "Welt" der Auslandsaufenthalte erfahren, die so ganz was anderes ist als das normale "Reisen". Leider bin ich nie dazu gekommen, einen Artikel darüber zu schreiben, obwohl und gerade weil es so viel Interessantes zu sagen gäbe.




Adventsausstellungen in der Galerie Distelhausen

Wie schon in den letzten Jahren gibt es auch heuer wieder in der Galerie Distelhausen Adventsausstellungen mit Kunst von verschiedenen Künstlern und Glühwein.
  • 30. Nov. und 01. Dez. 2019
  • 7. Dez. und 08. Dez. 2019
  • 14. Dez. und 15. Dez. 2019
  • 21. Dez. und 22. Dez. 2019
jeweils von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Es stellen aus:  Günther Kempf, Sergio Sommavilla, Helmut Wolf u.a.

Galerie
Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen
http://www.galerie-distelhausen.de


Donnerstag, 21. November 2019

Frank Hoppmann in der Städtischen Galerie

Frank Hoppmann
Allzumenschliches: satirische Portraits und Weiteres
23.11. bis 2.2.2020

Ausstellungseröffnung 22.11.2019, 18 Uhr

Die Ausstellung wird am Freitag, 22. November 2019, um 18 Uhr in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel von Bürgermeister Jürgen Huber eröffnet.

Nach einer Begrüßung durch Kulturreferent Wolfgang Dersch spricht Dr. Reiner Meyer, Leiter der Städtischen Galerie, einführende Worte zum Künstler und seinem Werk. Der Künstler selbst ist bei der Eröffnung anwesend.
Frank Hoppmann wurde 1975 in Lingen/Ems geboren. An der Fachhochschule Münster studierte er Design mit den Schwerpunkten Zeichnen, Illustration und Druckgrafik. Er wohnt und arbeitet heute in Münster/Westfalen. Frank Hoppmann zeichnet für Zeitschriften und Magazine, darunter die „Welt am Sonntag“, den „Stern“, die „Süddeutsche Zeitung“ und viele andere mehr.

Dienstag, 19. November 2019

Panorama von Winzerer Höhen und die Software autostitch

Spätestens alle paar Jahre  im Herbst fahre ich, sofern die Lichtverhältnisse passen, nach Niederwinzer, erklimme dort einen bestimmten Aussichtspunkt am Hang der Winzerer Höhen und mache Fotos von dem Panorama, das sich dort bietet - Regensburg und das wundershcöne Donautal, und das alles in buntem Herbstgewand.

Dabei machte ich schon beim ersten Mal Serien von Fotos mit 25prozentiger Überlappung in verschiedenen Zoom-Stufen, damit ich sie später mal mittels Stitching-Software zu Giga-Panorama-Bildern zusammenfügen kann. Insgesamt wollte ich eine Art Dokumentation erstellen.

Mir ist natürlich im Laufe der Jahre klar geworden, dass man von dieser Stelle aus nicht wirklich viel Stadtentwicklung sehen kann, und sich wahrscheinlich nie jemand für die Panorama-Serie interessieren wird. Aber da ich 2007 nun mal damit angefangen habe, hielt ich die Tradition aufrecht und wiederhole nun das jedesmal. Ich mache ganze Serien von Fotos mit unterschiedlicher Zoomstufe.

Dass ich die Fotos nicht jährlich mache, liegt nur daran, dass alles passen muss: ich muss Zeit haben, es muss sonnig und darf nicht dunstig sein, es sollte abends sein. Diesmal war  der 17. Oktober dieser Tag, und schon ab nächstem Tag schlug das Wetter um, so wie vorhergesagt. Ich erwischte also den letzten Tag, an die Herbstpracht noch voll zu sehen war, bevor die Blätter fallen. Leider hatte ich diesmal kein Stativ dabei und musste alles aus der Hand schießen - das ist bei Panorama-Fotografie ein sehr großes Qualitätsmanko (aus Sicht von Amateurfotografen ist es sogar ein "nogo").

Diesmal habe ich sogar ein paar Panoramen erstellt und sie auf meinen account auf 23hq.com eingestellt, wo man solche Gigapixel-Fotos in Bandbreite kostenlos präsentieren kann. Manche meiner eingestellten Panos haben eine Bildbreite bis 60.000 Pixel.

Ihr könnt sie unter 23hq.com/sisyphus aufrufen


Beispiel:
http://www.23hq.com/sisyphus/photo/61844154
Weitere Bilder: 23hq.com/sisyphus
(Sisyphus war der Künstlername, unter dem ich zwischen 2000 und 2007 meine experimentellen Bilder ausstellte oder online präsentierte - die zugehörige Präsentations-Webseite sisyphus-art habe ich anlässlich des Datenschutzwahnsinns mit ausgemistet und stillgelegt)

Die einzelnen Fotos (darunter wesentlich mehr, als ich für die erstellten Panoramen verwendet habe) findet ihr in diesem Google-Album: https://photos.app.goo.gl/2aGbbHB3yxJUQxuD9

 Standort:

Panorama-Blickrichtung

Es war übrigens das erste mal, dass mein Hund "Yorki" bei diesem traditionellen Ausflug im Auto zurückbleiben musste. Er humpelt mittlerweile so stark, dass die Spaziergänge dort überfordernd wären.

Software

Die Panoramas habe ich diesmal nicht mit der Software ICE von Microsoft, sondern mit dem Programm "Autostitch" erstellt. Autostitch ist ein - von der Bedienoberfläche her - extrem simples Programm, das aber eine erstaunlich gute Automatik bei der Umwandlung der Bilder bietet. Es ist für Windows, Mac und Linux erhältlich.


Sonntag, 17. November 2019

Noch bis 7.12. - Fotoausstellung Petra Homeier

New York City: Das Synonym für Energie, Kreativität, Entdeckergeist, Lebendigkeit und Lebenslust. Die Fotografin Petra Homeier ging im November 2018 in NYC auf Entdeckungstour und hielt fest, was ihr spontan vor die Linse kam. Das Ergebnis sind subjektive, subtile Facetten von New York. Ihre neuesten Fotoarbeiten stellt die Künstlerin in ihrer Heimatstadt Regensburg zum ersten Mal aus.

Die Ausstellung läuft seit 8. November bis zum 7. Dezember in der Bruderwöhrdstraße.

Facetten von New York
8. November – 7. Dezember 2019
Showroom FENNOBED, 
Bruderwöhrdstraße 15 B, 93055 Regensburg

Öffnungszeiten der Ausstellung
Di - Fr: 10 - 18 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr


Freitag, 15. November 2019

ACCROCHAGE - ab 23.11.19 im Kunstkabinett

Am 23.11. wird eine Ausstellung im Kunstkabinett eröffnet:
ACCROCHAGE
Aus den Beständen der Galerie und Neuerwerbungen
 23. November 2019 bis 29. Januar 2020
Kunstkabinett Regensburg
Eröffnung: 23. November 2019
von 11 bis 14 Uhr





Donnerstag, 14. November 2019

Videos zusammenfügen mit einfachster Methode






Einfacher geht es nicht: das Zusammenfügen von Videoschnipseln mit einem kleinen, kostenlosen Tool: dem Videojoiner. Das erspart umständliches Hantieren mit den klassischen Videoschnittprogrammen.

Denn was einfach sein müsste, ist in der Regel doch umständlich. Ich hatte 43 Videoclips von Abfahrten des diesjährigen Seifenkistenrennens in Weiden, die ich gelegentlich zu einem Gesamtvideo zusammen und dem Stadtjugendring als Veranstalter zur Verfügung stellen wollte. Ich habe diverse Videoprogramme wie iMovie, mpegstreamclip, Ulead Video Studio und andere, aber das Einlesen dieser 43 Videoclips war so zeitraubend, dass ich das Ganze liegen ließ.

Ein halbes Jahr lang, um genau zu sein, und ich war schon nahe dran, die Videos zu löschen.  Die Suche nach einfachen Tools war vergeblich - entweder es funktionierte irgendwas nicht oder es war doch keine Freeware.

Bis ich dann bei einer zufälligen erneuten Recherche doch noch ein kleines Tool fand, das die Dateien problemlos zusammenfügt: den "Free Video Joiner" und diese Software ist wirklich kostenlos und ohne Haken. Es gibt zum Verwechseln ähnliche Software, wie Video Joiner, Kates Video Joiner, Easy Video Joiner  und so weiter.

Aber dieses Programm fand ich unter http://www.freevideojoiner.com/

Regensburg bewegt - Bilder vom Tag der offenen Tür 2019

Am Sonntag konnte man wieder mal hinter die Kulissen des Rathauses blicken. Der sonst übliche Tag der offenen Tür wurde allerdings diesmal umbenannt in "Regensburg bewegt" und im Reichssaal gab es Tanzveranstaltungen.




Mittwoch, 13. November 2019

Eröffnung der Horst-Janssen-Plaktausstellung in der Jazzgalerie

Jazzgalerie, das ist der Name für den Leeren Beuel in seiner Funktion als Ausstellungsplattform. Am 10 November 2019 eröffnete Renate Christin die Ausstellung "Wein Weib und Getier, das lob ich mir" mit stempelsignierten Plakaten von Horst Janssen.

Der Run auf die Plakate (50,- Euro das Stück) begann schon vor der ersten Ansprache - die hereinströmenden Besucher wollten sofort in die Liste eingegetragen werden.

Neben der Kuratorin Renate Christin sprach dann auch Angelika Gerlach von der Janssen-Bibliothek


Renate Christin; Eröffnung der Ausstellung "Wein Weib und Getier" in der Jazzgalerie


Bilder von der Vernissage - Katharina Dobler im artspace Erdel

Da sich der Galerist Dr. Wolf Erdel für das Theater begeistert, beschloss er im Jahre 2010 eine Ausstellungsreihe "Theatrale". Die Serie beschäftigt sich mit der künstlerischen Arbeit am Theater und die kreative Beziehung zwischen Bühne und bildender Kunst
Nach den Künstlern Ornella Reni, Volker Pfüller, Susanna Harhausen und Tilo Ettl kam jetzt - im Rahmen dieser Serie - die Künstlerin Katharina Dobner hinzu. Ihre Ausstellung "Kathapult" wurde am 7.11.2019 eröffnet. Just eine Woche vorher hatte sie einen Kulturförderpreis der Stadt Regensburg erhalten.

 
 
Katharina Dobler, Antonia Kienberger

Wolfgang Maas und der inklusive Tanz

Durch eine Tanzeinlage beim Regensburger Künstlerempfang 2019 wurde ich auf den Tanzpädagogen Wolfang Maas aufmerksam.

Die Tanzgruppe nennt sich "Upside Down" und der Performance-Titel war schlicht "Kunst". Da ich auf hinteren Rängen saß, wollte ich zuerst nicht glauben, dass da mittendrin eine Querschnittsgelähmte auftauchte und mit herum wirbelte. Aber es war so. Und im anschließenden Gespräch im Foyer wurde mir klar, dass es einen so genannten "inklusiven Tanz" gibt, ein äußerst interessantes Thema.
 
Wolfang Maas ist ein seit 2006 in Regensburg lebender Tänzer, Choreograph und als Tanzpädagoge. Mit seiner ansteckenden Art schaffe er, es jung und alt für zeitgenössischen Tanz zu begeistern, heißt es in Medienberichten. Das kann man sich bei einem Gespräch mit ihm sehr gut vorstellen.




Upside Down, Produktion „Passen“ von 2018. Foto: Nasser Hashemi

Bericht von Kulturpreisverleihung und Künstlerempfang 2019


Preisverleihungen im marinaforum Regensburg, 22.10.2019


Im Rahmen des städtischen „Empfangs für Künstlerinnen, Künstler, Kulturgestalterinnen und Kulturgestalter“ wurden am 22. Oktober 2019 im marinaforum die kulturellen Auszeichnungen der Stadt Regensburg verliehen.

Über die Preise und ihre Empfänger wurde in den Medien berichtet, aber  über die Veranstaltung als solche fand ich nichts.

Das möchte ich nachholen, denn die Veranstaltung war wunderbar und lobenswert. Vor allem erfüllte sie die selbst gesetzten Ziele.

Die Preisverleihung gibt es schon seit vielen Jahren, die Verbindung mit einem Empfang erst seit einigen Jahren. Der Abend soll der Kulturszene gewidmet sein und den Zweck haben, die Wertschätzung auszudrücken und „danke“ zu sagen. Um aus der Rede von Maltz-Schwarzfischer zu zitieren
"... danke zu sagen - all jenen, die dieses kulturelle Leben in unserer Stadt ausmachen, sich für die Kultur stark machen und engagieren: alleine, im Verbund, im großen Netzwerk und im Ehrenamt. Sie bewegen etwas. Und vor allem: sie bewegen uns – die Politik, die Gesellschaft, das Publikum. Sie halten uns den Spiegel vor, laden ein zu Diskurs und Debatte. Sie nehmen Einfluss auf unsere Stadtgesellschaft, definieren den Zeitgeist."

Und was den Empfang betrifft, sollte er auch der Möglichkeit der Vernetzung  dienen; so hieß es an anderer Stelle.

Ich finde, das alles ist gelungen, und zwar bezüglich beider Teile des Abends: den Preisverleihungen und dem Empfang. Also vielen Dank an die Stadt Regensburg.

Die Preisverleihung

Im ersten Teil des Abends gab es die Preisverleihung im Veranstaltungssaal des marina-forums, dem denkmalgeschützten Gebäude des Schlachthofs.


Helmut May ab 21.11. im Schaulager der Erdel-Galerie


Das "Schaulager" der Galerie Erdel, das nur ein paar Häuser vom Fischmarkt entfernt ist,  wurde bisher öfters benutzt, um den Platz für Ausstellungen zu erweitern. Aber diesmal hatte der Galerist die Idee, diese Ausstellungsräume für eine gesonderte Ausstellung zu benutzen, so dass die parallel laufende Ausstellung mit den Werken von Katharina Dobner nicht beeinträchtigt wird.
 Gezeigt werden Bilder von Helmut May - expressiver Surrealismus mit AirBrush, Pinsel und Acryl



Helmut May: Zauberwelt
21. November - 21. Dezember 2019

Eröffnung der Ausstellung
21. November 2019 um 19 Uhr
im Schaulager Am Schallern 4
Helmut May ist anwesend.



Unter dem Titel "Zauberwelt" versammelt die Ausstellung eine konzentrierte Schau mit hyperrealistischen Arbeiten. Der Künstler zeigt zwei sehr unterschiedliche Seiten seines Schaffens: Einerseits farbenfrohe Arbeiten, angelehnt an die Popkultur, andererseitssymbolhaft aufgeladene Stillleben in dunkler Farbpalette.
Helmut May ist zur Eröffnung der Ausstellung am 21. November 2019 um 19 Uhr im Schaulager Dr. Erdel Am Schallern 4 anwesend. Es spricht Christoph Malz.

Montag, 11. November 2019

URBAN JUNGLE - Ausstellung in Galerie Lesmeister


URBAN JUNGLE 3.0
Angelika Toth und Antonio Massarutto
Galerie Isabelle Lesmeister

Vernissage am 13. November
von 19 - 13 Uhr

Die Künstler sind anwesend

Die Ausstellung mit dem Titel URBAN JUNGLE 3.0 findet dieses Jahr nach 2015 und 2018 zum dritten Mal statt. Gezeigt werden Malerei und Tuschearbeiten von Angelika Tóth und Skulpturen sowie Objekte von Antonio Massarutto.

Aus der Pressemitteilung:

Die Malerei von Angelika Tóth (*1977 in Vac, Ungarn) leitet „den Betrachter dazu an, selbst in den Raum einzutauchen, in dem er umherschweifen, tagträumen und sich völlig verlieren kann.“ (Tóth) In ihrem expressiven Stil fängt sie Atmosphären, Emotionen und innere Spannungen ein. Dabei transformiert sie Eindrücke und Inspirationen der Außenwelt in ihre persönliche Bildwelt, einem liminalen Raum zwischen Abstraktion und Abbildung. Es entsteht eine atmosphärische Dualität von innerer Spannung und Leichtigkeit.

Der italienische Bildhauer und Designer Antonio Massarutto (*1973 in Pordenone, Italien) schafft im Stil der Arte povera Skulpturen aus Alltagsgegenständen wie Draht, Müllsäcken, Nägeln, Kunststoff- und Stoffresten. So entstehen Tierkörper aus Draht, die wie räumliche Linienzeichnungen wirken. Außerdem zeigt er Tierbüsten im Habitus der Jadtrophäe. In gewisser Weise auch Trophäen seiner ganz eigenen Jagd nach Materialie

Samstag, 9. November 2019

Am Sonntag - Tanz, Musik und offene Türen im Alten Rathaus



Morgen am 10. November gibt es eine  interessante Veranstaltung der Stadt Regensburg. Der Titel lautet "Regensburg bewegt" und das ganze soll "statt dem Tag der offenen Tür" stattfinden. Aber letztlich ist es ein Tag der offenen Tür, nur erweitert. Denn wegen der "Regensburger Tanztage" wird das Programm ergänzt.


Im Alten Rathaus werden deshalb nicht nur verschiedene Ämter vorgestellt und Einblicke hinter die Kulissen der Verwaltung gewährt, sondern auch ein buntes Tanzprogramm für Jung und Alt geboten.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer wird die Veranstaltung um 13 Uhr auf dem Rathausplatz eröffnen. Im Anschluss zeigt die Regensburger Tänzerin Heidi Huber mit ihrer Tanzgruppe eine Modern Dance-Show.

Daneben können den ganzen Nachmittag lang spezielle Fahrzeuge der Stadt besichtigt werden: ein Drehleiterfahrzeug der Feuerwehr, ein Leichenwagen der städtischen Bestattung, ein Müllfahrzeug und eine Kehrmaschine der Straßenreinigung. Die Freiwillige Feuerwehr wird außerdem ein Feuerlöschtraining anbieten.

Tanzprogramm im Reichssal

Im Reichssaal können die Besucherinnen und Besucher indes eine Reise in die Vergangenheit machen: In alter Manier werden sie von Damen und Herren in barocken Kostümen empfangen und in die Kunst der mittelalterlichen höfischen Tänze eingeführt. Wer es moderner mag, kann mit Heidi Huber bei drei Tanz-Workshops in die Kunst des Modern Jazz, Dancehall und Contemporary Dance schnuppern. Zudem zeigen die Tanzabteilung der Regensburger Turnerschaft und der Tanzclub Blau-Gold ihr breites Repertoire – vom Standardtanz über Rock ‘n‘ Roll, Latino Aerobic, Kindertanz bis hin zu einer traditionellen indischen Tanzgruppe.

Offene Türen im Schmuckkästchen der Stadt

Auch im Rest des Rathauses stehen an diesem Tag die Türen offen:

Tag des offenen Kreuzfahrtschiffes


Am morgigen Sonntag gibt es noch eine weitere interessante Veranstaltung, und zwar ebenfalls der Stadt: den Tag des offenen Kreuzfahrtschiffes.

Über die Kreuzfahrtschiffe schwirren so einige Vorstellungen und Vorurteile durch unsere Köpfe (auch durch meinen, muss ich zugeben), aber wenn man sich näher informiert, ist man wirklich überrascht. Und gute Information ist das A und O der Meinungsbildung.

Die gewünschten Infos erhält man entweder auf der Webseite anlässlich des "offenen Tages" oder bei den morgigen Veranstaltungen, wo der Regensburger Bürger auch mal hinter die Kulissen sehen kann.

Programm

SONNTAG, 10. NOVEMBER 2019

10.00 - 11.00 Uhr
Auftaktveranstaltung im Salzstadel

Zahlen und Fakten zum Flusskreuzfahrt-Tourismus

10.30–16.00 Uhr
Rundgänge auf den Schiffen (alle 30 Minuten). Die Anzahl der Plätze an Bord ist begrenzt, daher bitten wir um Verständnis, falls es beim Einlass zu Wartezeiten kommen sollte.

11.00, 13.00 und 15.00 Uhr
Stadtführungen – Auf den Spuren der Flusskreuzfahrer
Kostenfreie Tickets ab sofort online buchbar.
Auf der Webseite https://tourismuskonzept-regensburg.de/veranstaltungen/tag-des-offenen-kreuzfahrtschiffes gibt es Infos zu den Bereichen "Daten und Fakten", "Nachhaltigkeit", "Begegnungen" und "Wertschöpfung".

Als Beispiel ein Auszug aus der Seite "Daten und Fakten":

Sonntag vormittag - Ausstellungseröffnung Horst Janssen im Leeren Beutel

Der 1995 verstorbene Künstler Horst Janssen hatte mich in den achtziger Jahren begeistert, und so manches Plakat von ihm hing bei mir zu Hause. Nun gibt es eine von Renate Christin kuratierte Ausstellung mit den Plakaten des Grafikers, und die wird morgen vormittag im Leeren Beutel eröffnet:

WEIN, WEIB UND GETIER, DAS LOB...!
Plakate von Horst Janssen
in der Jazz-Club-Galerie (Leerer Beutel)
11.11.2019 – 31.01.2020

Vernissage 10. November, 11 Uhr,

Begrüßung: Renate Christin
Einführung: Angelika Gerlach (Janssen-Bibliothek)


Montag 19 – 23 Uhr
Dienstag – Samstag 11 – 23 Uhr

Jazz-Club-Galerie, Restaurant Leerer Beutel
Bertoldstraße 9 in Regensburg

Mittwoch, 6. November 2019

Ausstellung der Fotografischen Gesellschaft im DEZ

Die Fotografische Gesellschaft Regensburg wird 125 Jahre alt.  Er ist einer der ältesten Fotoclubs Europas, der Verein "Fotografische Gesellschaft Regensburg e. V.".

Aus diesem Anlass gibt es eine hochinteressante Ausstellung sehenswerter Bilder aus den letzten Jahrzehnten des Vereins geben.


Fotografie aus Leidenschaft - 125 Jahre FGR

04. November bis 16. November 2019

DEZ, Große Ausstellungsfläche, 2. Flur





Wer vielleicht misstrauisch gegenüber Fotoausstellungen ist: Ich kann Euch persönlich versichern, DIESE Fotos sind wirklich alle hervorragend!

Webseite: https://www.fgr-online.de/

Gegründet 1894 - gemeinnützig anerkannt - MITGLIED IM DVF - MITGLIED IM OBERPFÄLZER KULTURBUND

Sonntag, 3. November 2019

Gruseliges Grab

Wie ich schon berichtete, ist die Regensburgerin Andrea Rössler wieder mal in Südamerika unterwegs. In den letzten Tagen war sie in Peru und besuchte dort ein berühmtes Dorf namens Sipán.

Der peruanische Archäologe Walter Alva entdeckte dort 1987  das völlig erhaltene Grab eines Moche-Herrschers und weitere Gräber. Das war damals der  größte Goldfund seit der Entdeckung des Grabes von Tutanchamun in Ägypten und eine absolute Sensation.

Die Fotos von den Gräbern sind leicht gruselig und passen gut in die Halloween-Zeit.

Screenshots von ihrer Webseite www.roessler-andrea.de:




(c) Andrea Rössler, www.roessler-andrea.de

Samstag, 26. Oktober 2019

Katharina Claudia Dobner ab 7.11. im Artspace Erdel

Gerade erst vor einer Woche erhielt sie einen Kulturförderpreis von der Stadt Regensburg, nun gibt es eine Ausstellung in der Galerie "artspace Erdel".

KATHApult
Katharina Claudia Dobner
7. November 2019 – 6. Januar 2020

Eröffnung der Ausstellung am 
7. November 2019 um 20 Uhr 
Katharina Claudia Dobner ist zur Eröffnung anwesend
artspace Erdel, Fischmarkt 3, Regensburg. 

Mit dieser Ausstellung führt Galerist Dr. Wolf Erdel die erfolgreiche Ausstellungsreihe Theatrale fort.

Die Künstlerin Katharina Claudia Dobner liebt das Theater, schon von klein auf. Die junge Künstlerin studierte von 2005 bis 2011 Diplom Bühnen- und Kostümbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und wurde vom Fleck weg für Theaterproduktionen engagiert: Vom Berliner Ensemble, von der Volksoper in Wien, vom Theater in Dortmund, von der Volksbühne Berlin, von den Münchner Kammerspielen, von der Schaubühne Berlin.

Heute hat sie ihren Lebensmittelpunkt in Bayern, wurde von der Stadt Regensburg 2019 mit dem Kulturförderpreis ausgezeichnet und stellt ihre Theaterarbeiten – Figurinen und Bühnenentwürfe – sowie freie Arbeiten erstmals in einer Soloshow im artspace Erdel in Regensburg aus.


Öffnungszeiten der Ausstellung
Jeden Werktag von 11-18 Uhr

Freitag, 18. Oktober 2019

Komposition: Regensburger Kunstbetrieb



Ich experimentiere derzeit mit Mehrfachüberlagungen von Bildern. Das ist ein zäher Prozess, denn sieben, acht oder mehr Fotos so zu überlagern, dass trotzdem noch was Sinnvolles herauskommt, ist nicht einfach. Selbst bei Doppelbelichtungen, von denen ich die letzten Jahre hunderte von  Experimenten gemacht habe, ist das nicht so simpel, wie es klingt.

Eines dieser Bilder habe ich heute auf das Bilderportal hq23.com hochgeladen, ein Portal, das ich die letzten Jahre etwas aus dem Auge verloren habe. Es hat den Vorteil, dass man auch hochauflösende Gigapixelbilder präsentieren kann. Und das fiel mir eben ein, als ich heute  Panoramabilder aus den Dörnberg-Fotos erstellt habe und dort hochgelanden habe (siehe: http://www.23hq.com/sisyphus)

Nun, das obige Bild ist kein Panorama, sondern eines der Experimente mit den eingangs erwähnten Mehrfachbelichtungen.

Es ist Komposition zum Thema Regensburger Kunstbetrieb, erstellt durch Überlagerung von sieben ausgewählten Fotos aus dem Regensburger Galerienabend 2019. Im Bild versteckt sich auch ein Selbstbildnis, also ein Spiegel-Selfie vom Fotografen mit gezückter Kamera. Auch das Spiegelselstportrait entstand beim Galerienabend, gehört also zum Thema.


Mittwoch, 16. Oktober 2019

Rentner.Rock.Festival 2019 am 17.10. in Alteglofsheim



16. Rentner Rock Festival
„duett komplett plus“ „Gray Earls“ und „Big 5“

Donnerstag, 17.10.2019
19.00 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)

Bayerische Musikakademie Alteglofsheim
Konzertsaal
Am Schlosshof 1,
93087 Alteglofsheim

Karten zum Preis von 10 € (zzgl. VVK) gibt es im Rathaus Alteglofsheim, bei der Tourist-Information der Stadt Regensburg sowie der Buchhandlung Bücherwurm (Regensburg und Neutraubling).


Dienstag, 15. Oktober 2019

MehrWissen - Veranstaltung im Spitalgarten am 16.10.2019

Am Mittwoch, den 16. Oktober 2019 gibt es eine Informations-Veranstaltung im Spitalgarten, bei der unter anderem auch Michael Buschheuer, der Gründer von Sea-Eye, als Gesprächspartner eingebunden ist. Veranstalter ist "MehrKultur" (Ulrich Schmack und Klaus Wendl), sowie der Verein Ausbildung statt Abschiebung e.V.


Es ist offenbar eine Zusatzveranstaltung und sie lautet


MehrWissen!
Schaffen wir das?
Ein Informationsabend über Fluchtursachen, Fluchtwege- und dann?

Im Austausch und Gespräch:
  • Michael Buschheuer,
    Gründer von Sea-Eye e.V.
     
  • Geflüchteten,
    die über ihre Fluchtgründe, Fluchtwege und ihr Leben in Deutschland sprechen
     
  • Kathrin Birkenstock
    von Ausbildung statt Abschiebung e.V.

Zeit:
16.10.2019, 19.00 Uhr, Gaststätte Spitalgarten
Ort:
Katharinensaal der Gaststätte Spitalgarten.

"Warum flüchten Menschen aus ihrer Heimat, was nehmen sie dafür in Kauf und was erleben sie in Europa, in Deutschland, in Regensburg? …und dann? Wie geht die Politik, wie gehen wir mit den Menschen um, die ihre Zukunft in Europa sehen? "

Darüber wollen die Veranstalter hören, reden, diskutieren, und am Ende des Abends "MehrWissen".

Es wird in einem Rundschreiben ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch kritisch eingestellte Bürger informiert werden sollen und eingeladen werden sollen.
Das ist sinnvoll - egal, wie weit man dafür oder dagegen ist: nur wer die Hintergründe kennt, kann die Situation besser beurteilen.


Herbststimmung an der Dechbettener Brücke

Nachdem ich das Baugebiet am Dörnberggelände dokumentiert hatte (vorhergehender Blogartikel), mache ich noch ein paar Impressionen von der Dechbettener Brücke aus.





Wie sieht es aus an der Dörnberg-Baustelle?



Wie sieht es aus im zweiten Bauabschnitt des Dörnberggeländes, dem sogenannten Johanneshof? Nachdem die Sicht glasklar war, machte ich vor ein paar Tagen einen Abstecher in die Ladehofstraße, um den Baufortschritt zu dokumentieren.

Den letzten Zustandsbericht erstellte ich Anfang April 2019. Da wurden gerade die Fundamente im zweiten Bauabschnitt gesetzt.

Mittlerweile sind die Rohbauten bis zum Erdgeschoß und ersten Stock hochgezogen, und der Blick nach Südwesten zu Königswiesen ist nicht mehr möglich. Dagegen ist hinten, beim dritten Bauabschnitt der Boden ausgehoben, und die Verlängerung der Ladehofstraße geht durch bis zum neuen Kreisel hinter dem "Mercato", so dass man nach Westen durchfahren kann.


Auf google-earth sieht man aktuell noch den Zustand von 2017. Den Baufortschritt habe ich eingezeichnet. Beachte: der vordere Teil der Ladehofstraße (bis zur Hoppestraße) wurde 2018 umbenannt in Friedrich Neumayerstraße.

Montag, 14. Oktober 2019

Ausstellungseröffnung zum Fotowettbewerb "Miteinander"

Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer

 
Heute am 14. Oktober wurden  im DEZ die Preise für den Fotowettbewerb "Miteinander"vergeben und gleichzeitig die Ausstellung eröffnet, die 33 ausgewählte Bilder zeigt.

Es ist der dritte Wettbewerb, die das Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem DEZ veranstaltet. Letztes Jahr war das Thema "Stadt im Fluss" (ich berichtete) und schon damals waren alle Beteiligten vom Konzept so begeistert, dass die Fortsetzung dieser Wettbewerbsreihe feststand.

Die Preisträger sind:

Platz 1: Rita Lell mit „Nachbarn beim Kartln“
Platz 2: Martin Rehm mit „Da kommt also die Farbe her“
Platz 3: Steve Braun mit der Fotografie „Der Schaffner“


Von links nach rechts
Hintere Reihe: Steve Braun, Christiana Schmidbauer, Leiterin des Kulturamts Regensburg, Wolfgang Dersch (neuer Kulturreferent Regensburg), Thomas Zink,
Vordere Reihe: Rita Lell, Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Erster Preis ging an Rita Lell
 

Im Gegensatz zum letzten Jahr fiel die Entscheidung der Jury klar zugunsten des Siegerbildes, und soweit ich die Stimmung beobachten konnte, waren auch die Besucher im Großen und Ganzen mit der Wahl einverstanden.

Freitag, 11. Oktober 2019

Renée Sintenis - Eröffnung heute am 11.10.2019 in der Ostdeutschen Galerie


Zwischen Aufbruch und Moderne.
Die Bildhauerin Renée Sintenis
 
12. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020

Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Eröffnung am 11.10.2019 um 19.00 Uhr


Wie Sie vielleicht schon in der heutigen Ausgabe der örtlichen Tageszeitung schon entnommen haben, gibt es eine höchst interessante  Ausstellung der Bildhauerin Renee Sintenis (1888 - 1965). Die Eröffnung ist, jedenfalls laut Webseite des Kunstmuseums, heute.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Skulpturen von Jiri Netík - im DEZ

 
 
 
Dreaming
Skulpturen von Jirí Netík

3. September bis 12. Oktober 2019
DEZ, Große Ausstellungsfläche, 2. Flur


Derzeit gibt es eine interessante Ausstellung im Donaueinkaufszentrum mit Skulpturen des tschechischen Künstlers Jirí Netík. Der Bildhauer war früher eher für Holzschnitzerei bekannt, hat sich in der jüngeren Vergangenheit aber viel mit Bronce beschäftigt. Und die Bronce-Skulpturen bilden auch den Schwerpunkt der Ausstellung.

Man sagt, in seinen Werken spiegle sich mittelalterliche Holzschnitzkunst,  der Barock und  Symbolismus. Die meisten Besucher finden die Skulpturen einfach nur faszinierend. Machen Sie sich selbst ein Urteil.

Interessant ist der Lebenslauf des Künstlers. Geboren 1953 in Brünn (Tschechien) wirkte er zunächst mal als professioneller Musiker im Ausland. Erst ab 1985 beschäftigte er sich mit Bildhauerkunst.

Der Autor arbeitet auch als Pädagoge. Er hat mit der Fakultät für Architektur der Technischen Hochschule in Brünn zusammen gearbeitet, ab 1996 unterrichtete er an der Fachoberschule für Kunsthandwerke in Brünn und an der Psychosomatischen Klinik in Insy (Deutschland). Jedes Jahr veranstaltet er in Slavonice Schnitzer- und Bildhauerkurse, die für alle Interessenten zugänglich sind.

Zusammen mit seiner Frau Martina veranstaltet er international Ausstellungen.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Pop-Art-Größe James Gill in Regensburg - ab 11.10. in Art Affair



Portrait von James Francis Gill, 2016 (Bildrechte: Premium Modern Art/James Francis Gill)

James Francis Gill ist einer der ganz großen Künstler des Pop-Arts. Er wurde in sechziger und siebziger Jahren weltberühmt - und stand auf einer Stufe mit Roy Lichtenstein (gest. 1997), Andy Warhol (gest. 1987), Tom Wesselmann (gest. 2004) und anderen Pop-Art-Ikonen.

Der 85jährige Künstler ist eine der wenigen noch lebenden POP-ART-Größen. Und jetzt die Sensation: er kommt höchstpersönlich nach Regensburg, und zwar anlässlich der Ausstellungseröffnung am 11. Oktober 2019.

Ab diesem Tag zeigt die Galerie "ART AFFAIR" seine Werke.


"Pop Art James Francis Gill"
11. Oktober – 1. November 2019
Galerie Art Affair
 
Eröffnung: 11. Oktober 2019 um 19:30 Uhr
Einführung: Ted Bauer



Galerie Art Affair
Neue Waaggasse 2
Mo - Fr: 11 - 13 und 14 - 19 Uhr
Sa: 11 - 18 Uhr
www.art-affair.net

Telefon: 0941 - 59 99 59 1 und 0175 - 41 888 15
Mail: info@art-affair.net


 Wikipedia zu James Gill : https://de.wikipedia.org/wiki/James_Gill
Webseite des Künstlers: https://www.jamesfgill.com/
Webseite der Galerie: https://www.art-affair.net/

Freitag, 4. Oktober 2019

Michael Bry in der Galerie Distelhausen ab 13. Oktober 2019

Anlässlich seines 95. Geburtstag präsentiert der Künstler Michael Bry seine neuesten Fotos in der Galerie Distelhausen:



Michael Bry
„ die neusten Fotos „
13 Oktober 2019 bis 10. November 2019

Galerie Distelhausen

Vernissage am Sonntag den 13. Oktober 2019 um 11.00 Uhr




Es spricht Gerd Burger bei der Vernissage über die Schaffenszeit von 80 Jahren .

Im Jahre 2017 erhiehlt Michael Bry, damals 93 Jahre alt, den Kulturförderpreis Regensburg.  2005 konnte man eine große Werkschau von Michael Bry in der Ostdeutschen Galerie  sehen. Sein

Mittwoch, 25. September 2019

Bericht vom Galerienabend 2019



Insgesamt 14 Galerien öffneten am Samstag abend, dem 21. September 2019,  ihre Türen für Kunstinteressierte. Dieses Jahr wurde der Galerieabend von der Galerie artspace Erde l zusammen mit der Galerie Art Affair und dem Kunst- und Gewerbeverein organisiert.


Das Wetter machte mit, der Abend war mild, und die Galerien waren außerordentlich gut besucht -  sogar die etwas abgelegenen wie im Andreasstadel oder in der Prüfeninger Straße (Stadtkunst).


Kunstkontor Westnerwacht

Ich begann diesmal gleich im Kunstkontor Westnerwacht, einer stets interessanten und sympathischen Galerie. Galerist Emanuel Schmidt zeigte diesmal ausgewählte "Winterbilder" des bekannten Regensburger Malers Willi Ulfig (1910-1983). Ein paar Jahre davor hatte er schon die "Sommerbilder" gezeigt.


Ich war angenehm überrascht. Früher hatten mich die Ulfig-Bilder, von denen andere gern schwärmten, nicht so sehr angesprochen. Das aber lag nur daran, dass mir sehr wenige seiner Bilder bekannt waren,  eigentlich nur die aus der eher plakativ-flächigen Ära -  was man eben so im DEZ sehen kann. Aber schon die Sommerbilder-Ausstellung zeigte mir, dass er viel mehr Techniken und Stile beherrscht. Und die aktuelle Ausstellung setzte mein Erstaunen fort.

Ich hatte an diesem Abend das besondere Glück einer persönlichen Führung - und zwar nicht durch den Galeristen, wie ich erwartet hatte, sondern durch den zufälligerweise anwesenden Bildhauer Helmut Wolf.

Dienstag, 24. September 2019

Dom-Illumination ein voller Erfolg

Am Sonntag abend habe ich mir die Lasershow angesehen. Eigentlich habe ich dort und seitdem nur positive Stimmen gehört. Der Besucherandrang war enorm. Und die Show ist sehenswert - ich würde sie jedem empfehlen. Auch wenn ich manchmal dachte, jetzt sind die Farben hart am Kitsch. Die Erzählerstimme und die Erzählung vom Bau hat den Besuchern auch gut gefallen. Darum will ich über Ungenauigkeiten oder verpasste Darstellungschancen hinwegsehen. Letztlich gilt die Empfehlung: ansehen. Es wird Euch höchstwahrscheinlich gefallen.

Wem das Wetter zu schlecht geworden ist: Zur Not kann man ein vollständiges Video auf der Webseite von TVA ansehen (inklusive Ton). Allerdings ist die Wirkung live ganz anders als am Monitor.



Sonntag, 22. September 2019

Eröffnung der Jahresschau beim Kunst- und Gewerbeverein


Am Freitag, den 13. September 2019 wurde die diesjährige Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins eröffnet. 


Die Begrüßung der Gäste erfolgte von Dr. Georg Haber, dem 1. Vorsitzenden des Vereins, die Einführung übernahm der Künstler Tony Kobler in seiner Eigenschaft als Sprecher des Ausstellungsausschusses.

Dazwischen wurde der Kunstpreis 2019 des Kunst- und Gewerbevereins für

Mittwoch, 18. September 2019

REVERB Klangfestival in der Minoritenkirche - am 21.09.2019

Das ist ein Wochenende mit kultureller Auswahl: Berchinale, Galerienabend, und für Musikliebhaber gibt es was für die Ohren.

Neunzehn Stunden Musik in der Regensburger Minoritenkirche: am Samstag, 21. September 2019, findet von 5 Uhr morgens bis Mitternacht die zweite Ausgabe von „Reverb – Internationales Festival für Hall, Raum und Musik“ in der Minoritenkirche (Historisches Museum, Dachauplatz 2 - 4) statt.

Das internationale Festival wird in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Regensburg, diesmal im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Stadt und Gesellschaft“, realisiert.


Samstag, 14. September 2019

Vernissage im Kunstkabinett - Andreas Amrhein und Julius Weiland

Das Kunstkabinett eröffnet eine Ausstellung, die sich mit dem Galerienabend deckt:


Andreas Amrhein (Malerei)
und Julius Weiland (Glasskultpuren)


21. September 2019 bis 19. November 2019

Ausstellungseröffnung:

Samstag 21. September 2019  um 21 Uhr
Beide Künstler sind anwesend

Einführung:  Peter Lang, Kulturjournal Regensburg
Musik:  Helmut Kagerer (g)  und  Manfred Hartlieb (b)


Marianne Schönsteiner-Mehr
K U N S T K A B I N E T T
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Telefon 0941 - 57 8 56

info@kunstkabinett.com
www.kunstkabinett.com

Dom-Illumination - La cathédrale magique“ 22. bis 27. September

La cathédrale magique
Illumination des Doms 
 22. bis 27. September 2019
jeweils 19.30, 20.30 und 21.30

von Spectaculaires (französische Künstlergruppe)


Von 22. bis 27. September wird man die Illumination „La cathédrale magique“ immer nach Einbruch der Dunkelheit bestaunen können. Bestrahlt wird die Westfassade des Doms.

Täglich wird es drei Vorführungen geben, jeweils um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es sind keine Tickets notwendig.

Die Lichtshow wird musikalisch untermalt. Außerdem erzählt eine Stimme aus der Geschichte des Doms.






Vom Veranstaltungstitel her  ist es eine "Illumination der Domtürme" und Bestandteil der diesjährigen Jubiläums des Domturmausbaus vor 150 Jahren.  Aber keine Angst: in Wirklichkeit wird die ganze Westfassade illuminiert, und nicht nur der Turmbereich.


Freitag, 13. September 2019

Jürgen Seissler in der Galerie an der Donau



Die "Galerie an der Donau" zeigt einen neuen Gastkünstler: Jürgen Seissler. Die Vernissage findet am Regensburger Galerien Abend statt.

JÜRGEN SEISSLER
COLORFUL LIFE 55 FIFTYFIVE

Neoexpressionistische Malerei. Skulpturen aus Metall und Holz. Akustische Live Musik.

Ausstellung vom 21.09.2019 bis 03.11.2019
 
Vernissage: 21.09.2019 um 19:00 Uhr 

Finissage: 02.11.2019 um 19:00 Uhr in den Räumen der Galerie an der Donau.

Ort: Galerie an der Donau


Im Zentrum der Ausstellung stehen die meist teilabstrakten Portraits des Gastkünstlers Juergen Seissler.  Gezeigt werden bis 03.11.2019 wilde, freche, vielfarbige Werke. Teils im Streetart-Style. Dazu werden ausdrucksstarke Skulpturen in einer stark reduzierten Formensprache präsentiert.

Webseite des Künstlers: www.juergenseissler.com


Künstler Gustav Kraus, das Oktoberfest und Regensburg

Dieser Beitrag hat etwas mit dem Geschichte des Oktoberfestes zu tun, aber auch mit einem Künstler, dem wir  historische Ansichten von Regensburg verdanken: Gustav Kraus. Und es gibt eine Schnittstelle: den Oktoberfestzug 1842, wo auch Regensburg vertreten war. Dieses Detail war Anlass für mich für weitere Recherchen.


Der Reihe nach:

Das Oktoberfest

Anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 fanden in München zahlreiche private und öffentliche Feiern statt.  Auf dieses geht das Oktoberfest zurück. Bei den Festen gab es natürlich auch Festzüge. Bildhaft dokumentiert sind der Festzug 1835 und der von 1842.


Der Künstler Gustav Kraus

Vom Künstler Gustav Kraus kennen wir historische Abbildungen von Regensburg und Stadt am Hof.


Gustav Kraus wiederum ist bekannt für seine detailgetreuen Lithographien über den   Oktoberfestzug 1835 (24 Litos) und den Oktoberfestzug 1842 (mit 3 Lithographien). 

Gustav Kraus (geb. 30. August 1804 in Passau; gestorben 15. November 1852 in München) war ein bayerischer Lithografiekünstler der Biedermeierzeit. er wurde am 30.8.1804 in Passau geboren un starb am 15.11.1852 in München.

Der Oktoberfestzug 1842

Bei den drei Bildern vom Oktoberfestzug 1842 ist Regensburg mit im Bild, genaugenommen, Brautpaare aus Regensburg.

Der Hintergrund: am 12. Oktober 1842, dem Hochzeitstag seiner Eltern, heiratete Kronprinz Maximilian von Bayern  die preußische Prinzessin Marie Friederike. Dieses Ereignis strahlte  auch auf das Oktoberfest des Jahres aus, und zur Feier der Hochzeit wurden vier Tage später 35 Brautpaare aus allen Regierungskreisen Bayerns in München getraut und zogen anschließend festlich geschmückt am Königszelt auf der Theresienwiese vorüber.



Aus allen Regierungsbezirken wurden jeweils mehrere Brautpaare "von unbescholtenen Sitten und unzweifelhafter Würdigkeit" ausgewählt. Sie durften beim Oktoberfestzug 1842 prozessieren. Hier der Brautzug aus Regensburg