Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 16. September 2019

Pop-Art-Größe James Gill in Regensburg - ab 11.10. in Art Affair



Portrait von James Francis Gill, 2016 (Bildrechte: Premium Modern Art/James Francis Gill)

James Francis Gill ist einer der ganz großen Künstler des Pop-Arts. Er wurde in sechziger und siebziger Jahren weltberühmt - und stand auf einer Stufe mit Roy Lichtenstein (gest. 1997), Andy Warhol (gest. 1987), Tom Wesselmann (gest. 2004) und anderen Pop-Art-Ikonen.

Der 85jährige Künstler ist eine der wenigen noch lebenden POP-ART-Größen. Und jetzt die Sensation: er kommt höchstpersönlich nach Regensburg, und zwar anlässlich der Ausstellungseröffnung am 11. Oktober 2019.

Ab diesem Tag zeigt die Galerie "ART AFFAIR" seine Werke.

"Pop Art James Francis Gill"
11. Oktober – 1. November 2019
Galerie Art Affair
 
Eröffnung: 11. Oktober 2019 um 19:30 Uhr
Einführung: Ted Bauer



Galerie Art Affair
Neue Waaggasse 2
Mo - Fr: 11 - 13 und 14 - 19 Uhr
Sa: 11 - 18 Uhr
www.art-affair.net

Telefon: 0941 - 59 99 59 1 und 0175 - 41 888 15
Mail: info@art-affair.net


 Wikipedia zu James Gill : https://de.wikipedia.org/wiki/James_Gill
Webseite des Künstlers: https://www.jamesfgill.com/
Webseite der Galerie: https://www.art-affair.net/

Samstag, 14. September 2019

Vernissage im Kunstkabinett - Andreas Amrhein und Julius Weiland

Das Kunstkabinett eröffnet eine Ausstellung, die sich mit dem Galerienabend deckt:


Andreas Amrhein (Malerei)
und Julius Weiland (Glasskultpuren)


Ausstellungseröffnung:

Samstag 21. September 2019  um 21 Uhr
 
Beide Künstler sind anwesend

Einführung:  Peter Lang, Kulturjournal Regensburg
Musik:  Helmut Kagerer (g)  und  Manfred Hartlieb (b)
 


Marianne Schönsteiner-Mehr
K U N S T K A B I N E T T
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Telefon 0941 - 57 8 56

info@kunstkabinett.com
www.kunstkabinett.com

Dom-Illumination - La cathédrale magique“ 22. bis 27. September

La cathédrale magique
Illumination des Doms 
 22. bis 27. September 2019
jeweils 19.30, 20.30 und 21.30

von Spectaculaires (französische Künstlergruppe)


Von 22. bis 27. September wird man die Illumination „La cathédrale magique“ immer nach Einbruch der Dunkelheit bestaunen können. Bestrahlt wird die Westfassade des Doms.

Täglich wird es drei Vorführungen geben, jeweils um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es sind keine Tickets notwendig.

Die Lichtshow wird musikalisch untermalt. Außerdem erzählt eine Stimme aus der Geschichte des Doms.






Vom Veranstaltungstitel her  ist es eine "Illumination der Domtürme" und Bestandteil der diesjährigen Jubiläums des Domturmausbaus vor 150 Jahren.  Aber keine Angst: in Wirklichkeit wird die ganze Westfassade illuminiert, und nicht nur der Turmbereich.


Freitag, 13. September 2019

Jürgen Seissler in der Galerie an der Donau



Die "Galerie an der Donau" zeigt einen neuen Gastkünstler: Jürgen Seissler. Die Vernissage findet am Regensburger Galerien Abend statt.

JÜRGEN SEISSLER
COLORFUL LIFE 55 FIFTYFIVE

Neoexpressionistische Malerei. Skulpturen aus Metall und Holz. Akustische Live Musik.

Ausstellung vom 21.09.2019 bis 03.11.2019
 
Vernissage: 21.09.2019 um 19:00 Uhr 

Finissage: 02.11.2019 um 19:00 Uhr in den Räumen der Galerie an der Donau.

Ort: Galerie an der Donau


Im Zentrum der Ausstellung stehen die meist teilabstrakten Portraits des Gastkünstlers Juergen Seissler.  Gezeigt werden bis 03.11.2019 wilde, freche, vielfarbige Werke. Teils im Streetart-Style. Dazu werden ausdrucksstarke Skulpturen in einer stark reduzierten Formensprache präsentiert.

Webseite des Künstlers: www.juergenseissler.com


Künstler Gustav Kraus, das Oktoberfest und Regensburg

Dieser Beitrag hat etwas mit dem Geschichte des Oktoberfestes zu tun, aber auch mit einem Künstler, dem wir  historische Ansichten von Regensburg verdanken: Gustav Kraus. Und es gibt eine Schnittstelle: den Oktoberfestzug 1842, wo auch Regensburg vertreten war. Dieses Detail war Anlass für mich für weitere Recherchen.


Der Reihe nach:

Das Oktoberfest

Anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese am 12. Oktober 1810 fanden in München zahlreiche private und öffentliche Feiern statt.  Auf dieses geht das Oktoberfest zurück. Bei den Festen gab es natürlich auch Festzüge. Bildhaft dokumentiert sind der Festzug 1835 und der von 1842.


Der Künstler Gustav Kraus

Vom Künstler Gustav Kraus kennen wir historische Abbildungen von Regensburg und Stadt am Hof.


Gustav Kraus wiederum ist bekannt für seine detailgetreuen Lithographien über den   Oktoberfestzug 1835 (24 Litos) und den Oktoberfestzug 1842 (mit 3 Lithographien). 

Gustav Kraus (geb. 30. August 1804 in Passau; gestorben 15. November 1852 in München) war ein bayerischer Lithografiekünstler der Biedermeierzeit. er wurde am 30.8.1804 in Passau geboren un starb am 15.11.1852 in München.

Der Oktoberfestzug 1842

Bei den drei Bildern vom Oktoberfestzug 1842 ist Regensburg mit im Bild, genaugenommen, Brautpaare aus Regensburg.

Der Hintergrund: am 12. Oktober 1842, dem Hochzeitstag seiner Eltern, heiratete Kronprinz Maximilian von Bayern  die preußische Prinzessin Marie Friederike. Dieses Ereignis strahlte  auch auf das Oktoberfest des Jahres aus, und zur Feier der Hochzeit wurden vier Tage später 35 Brautpaare aus allen Regierungskreisen Bayerns in München getraut und zogen anschließend festlich geschmückt am Königszelt auf der Theresienwiese vorüber.



Aus allen Regierungsbezirken wurden jeweils mehrere Brautpaare "von unbescholtenen Sitten und unzweifelhafter Würdigkeit" ausgewählt. Sie durften beim Oktoberfestzug 1842 prozessieren. Hier der Brautzug aus Regensburg


Mittwoch, 11. September 2019

Globetrotterin Andrea Rössler aktuell in Südamerika


Foto: A. Rössler


Über die Regensburger Weltreisende Andrea Rössler hatte ich schon öfters berichtet. Mittlerweile ist sie nicht nur mit ihren Reisevorträgen gut etabliert, sondern wird gern von Schulen gebucht. Ferner arbeitet sie nebenher in einem Regensburger Reisebüro.

Vor ein paar Tagen ist sie  nach Südamerika aufgebrochen, ihr neuestes Reiseprojekt. Und wir können das mitverfolgen. Denn auf ihrem Blog postet sie laufend neueste Fotos und Reiseerlebnisse: www.roessler-andrea.de.

Die erste Eintrag zur aktuellen Reise ist hier:  Ein neuer Kontinent, ein neues Ziel - Südamerika



Screenshot von www.roessler-andrea.de

Sonntag, 8. September 2019

Bilder vom ars electronica Festival 2019 in Linz



Keine Lust, mit Regenschirm durch Regensburg zu laufen, um Architektur-Denkmäler anzusehen?

Dann machen Sie einen Abstecher nach Linz. Dort läuft noch heute (Sonntag) und morgen das ars-electronica-Festival.  Ich war gestern dort. Und ich bin restlos begeistert.


In zweieinhalb Stunden sind sie dort, ohne Mautgebühren, und Sie können dort Stunden verbringen, ohne sich zu langweilen - und ohne den riesigen Gebäudekomplex verlassen zu müssen.

Denn dieses Jahr wird zum letzten Mal das Festival im  PostCity gezeigt (und nicht, wie das veraltete Wikipedia meint, verteilt über die Stadt Linz, so wie es bei meinem letzten Festival-Besuch in 2009 war).

PostCity nennt man das (sonst leerstehende) ehemalige Postverteilzentrum neben dem Hauptbahnhof, und das ist innen für sich alleine schon erkundenswert. Der Gebäudekomplex ist einfach riesig, er enthält viele Hallen, Räume, Ebenen, Nebenräume und Zimmer. Und die sind alle voller Ausstellungsstücke. Videoinstallationen, Roboter, High-Tech-Demonstrationen, Computer-Mensch-Interfaces, rein spielerische Installationen zum Vergnügen. Spannende Raum-Installationen, auch solche, bei denen man in Echtzeit mit anderen Leuten auf der ganzen Welt interagierenkann.

Es gibt Bereiche für Kinder, die High-Tech-Werken wollen, und eine Art Mensa sowie ein nettes Cafe.


Ich war gestern schon um 10.00 Uhr dort, offizieller Beginn, da war es noch ruhig. Und ich habe tatsächlich volle sechs Stunden durchgehalten, so spannend war alles (gut, mit drei Pausen in dem netten Cafe). So war ich um 20.00 Uhr wieder zu Hause.

Sechs Stunden - dabei habe ich nur 80% gesehen, nämlich die frei-zugänglichen Bereiche. Ich hätte

Donnerstag, 5. September 2019

Theaterfest und Eröffnungsparty am 15. September 2019

Die Sommerpause des Theaters ist  Mitte September vorbei, und trationionsgemäß gibt es eine Theaterfest und eine Eröffnungsparty.

Das Theaterfest startet am 15.9. 2019 um 11 Uhr.

Es gibt ein Programm für Erwachsene und Kinder sowie Matineen zu den anstehenden Premieren. Man kann Künstlerinnen und Künstler des Ensembles kennen lernen oder bei Führungen einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, Kostüme ersteigern oder an einer öffentlichen Chorprobe oder dem Dirigier-Workshop teil nehmen. Für Kinder gibt es eine große spielstraße, Kinderschminken und Kinderdisco.


Das detaillierte Programm findet man ab dem 11.9. auf der Webseite des Theaters:
https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/theaterfest-2/



Ab 19.30 gibt es beim Theater am Bismarckplatz (!) wieder eine  Eröffnungsparty mit der Theaterband und DJ. Dabei darf getanzt werden; Eintritt ist frei, aber man benötigt Einlasskarten, die ab Samstag den 7.9. an den Theaterkassen ausgegeben werden (solange Vorrat reicht).

Mittwoch, 4. September 2019

Berchinale - vom 20. bis 22. September in Berching

Berchinale 2017


September 2019 ist es wieder soweit:  Die Berchinale, das Lichterfest, rückt die mittelalterliche Stadt Berching in ein besonderes Licht. Das ist schon einen Ausflug wert.

Das Festwochenende läuft vom 20.09. bis 22.09.2019. Das Programm findet man hier: https://www.berchinale.de/

Am Eröffnungsabend, den 20. September, gibt es auch eine Kunstausstellung. Am Samstag geht es um 14.00 Uhr los, aber hier haben wir Regensburger Kunstinteressierten eine unglückliche Überschneidung mit dem Galerienabend. Wer das nicht versäumen will, könnte höchstens den Nachmittag  einplanen und abends nach Regensburg zurückfahren. Aber er versäumt dann ein wirklich wunderschönes Lichtspektakel.

Also doch lieber am Donnerstag oder Sonntag.

Wie die Berchinale aussieht, habe ich im Jahre 2017 berichtet: Berchinale - Ausflug nach Berching

Und hier nochmal ein paar der Bilder:





Dienstag, 3. September 2019

Susanne Neumann in der Galerie "artspace Erdel" - ab 12. September

Bildrechte: Susanne Neumann


Im artspace Erdel am Fischmarkt kommt eine interessante Künstlerin, und ich bedauere sehr, dass ich ausgerechnet am Eröffnungsabend eine Abendvorlesung halten muss. Ab 12. September zeigt  die Künstlerin Susanne Neumann in ihrer Ausstellung neue Arbeiten rund um das Thema Mobilität.


"in Bewegung"
Susanne Neumann
Malerei, Fotografie, Objektkunst

12. September 2019 – 30. Oktober 2019
 

Eröffnung der Ausstellung:

12. September 2019 um 20 Uhr. 

Susanne Neumann ist anwesend.

Öffnungszeiten
artspace Erdel Fischmarkt 3 und Schaulager Am Schallern 4: Jeden Werktag 11-19 Uhr.
Kontakt: Dr. Wolf Erdel
0941-702194 und 0170-3180748


Foto: Susanne Neumann

Hochinteressantes Programm am Regensburger Galerienabend 2019

Regensburger Galerienabend


Am Samstag, 21. September 2019 findet in der Altstadt Regensburgs von 18-23 Uhr der diesjährige Galerienabend statt. Insgesamt 14 Kunstgalerien und Kunstvereine haben geöffnet. Einige haben ihren Vernissage-Termin auf diesen Abend gelegt.

Die Ausstellungsschwerpunkte reichen von Malerei, Bildhauerei über Autorenschmuck bis hin zur Medienkunst. Die gezeigten Arbeit sind sehr vielfältig: Pure Ästhetik, Konzeptkunst, Glaskunst und gesellschaftlich heiß diskutierte Themen wie Recycling, soziale Strukturen und ethnisch kulturelle Differenzen werden in Szene gesetzt.

Das ist meines Erachtens heuer ein wirklich spannendes Programm.

Ich habe mir die Mühe gemacht, zu den einzelnen Künstlern  deren Webseiten herauszusuchen und zu verlinken, damit sich der Leser eine Vorstellung von deren Kunst machen kann.


Was ist geboten?

Am Fischmarkt:

Die Künstlerin Susanne Neumann aus Waldsassen ist eine begnadete Geschichtenerzählerin. Im artspace Erdel am Fischmarkt 3 und zusätzlich im Schaulager Am Schallern 4 präsentiert sie unter dem Titel "in Bewegung" brandneue Arbeiten rund um das Thema Mobilität. Die Vernissage war schon vorher, nämlich am 12. September.

 In farbintensiven, figurativen Acrylbildern, Fotografien und Objekten setzt Susanne Neumann eines der Grundmuster des Menschseins in Szene. Für sie selbst ist das "in Bewegung sein" die große Konstante in ihrem Leben. Mit Anfang zwanzig zog sie zum Kunststudium nach Florenz, lernte Daniel Spoerri kennen, leitet heute als Vizepräsidentin seinen Skulpturengarten "Il Giardino" in Seggiano und betreibt neben ihrem Hauptwohnsitz in Waldsassen auch ein Atelier in Wien und entwickelt Kunstprojekte. Susanne Neumann ist eine sensible Beobachterin und eine mutige Künstlerin am Puls der Zeit. Sie begreift Kunst als Inszenierung, die Gedanken in Bewegung bringt.

Webseite: http://www.susanneneumann.de/kontakt_home.html

Hinter der Grieb:

Da ist dann die Debütantin Hanna Rembeck, die Nachfolgerin der Schmuckgalerie von Brigitte Berndt, die bekanntlicherweise jetzt ihre völlig eigene Schmuckgalerie aufmacht. Unter dem Motto "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne" präsentiert sich die junge Schmuckkünstlerin also zum ersten Mal mit ihrer neuen Galerie "Hannah" (Hinter der Grieb 9) und hat für den Galerienabend neben ihren eigenen Arbeiten auch Autorenschmuck von Helen Freisacher- Borst, Juliane Schölß und Pia Duppich im Programm.


Untere Bachgasse:

Das Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse 7 zeigt Glasobjekte des jungen Künstlers Julius Weiland aus Lübeck. Ein Blick auf seine Webseite zeigt, dass das sehr interessant werden kann. Ferner sehen wir die Werke von Andreas Amrhein.

Friday for Future ruft zum "globalen Klimastreik" am 20.09.2019 auf.

Am 20.9. findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Pariser Klimaschutzabkommens demonstrieren. Angeblich sind bereits jetzt 1300 Streiks in über 100 Ländern geplant; eine Liste gibt es hier

Auch die Friday-for-Future-Aktivisten in Regensburg beteiligen sich mit einer Menschenkette um die Regensburger Altstadt.

In Kooperation mit der Aktionsplattform Verkehrswende und dem Radentscheid Regensburg rufen sie zu einer gemeinsamen Großaktion unter dem Namen "Future For Regensburg" auf.

Um 15:00 wird es die vom Verkehrswendebündnis und dem Radentscheid organisierte Radldemo "I want to ride my bicycle" geben. Ab 17 Uhr soll eine Menschenkette um die Altstadt aufgebaut werden, beginnend beim Ernst-Reuter-Platz.

Mit der Menschenkette wollen die Aktivisten zeigen, dass sich alle zusammen schützend vor das Erbe der gesamten Menschheit stellen.

Mitmachen werden, gemäß Webseite der Aktivisten:

Fridays for Future Regensburg, Students for Future Regensburg, Scientists for Future Regensburg, Parents for Future Regensburg, Hackers for Future Regensburg
Allgemeiner Deutscher Fahrradclub, Attac, Aufstehen, Buena Vita, Bund für Geistesfreiheit, Bund Naturschutz, Bundesverband Windenergie Regionalverband Oberpfalz, Bündnis „Zukunft Keplerareal“, Bündnis für Atomausstieg und Erneuerbare Energien, Bürgerbegehren Radentscheid, Deutscher Alpenverein (Sektion Regensburg), Deutscher Gewerkschaftsbund, Ernährungsrat Regensburg, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Greenpeace, Jugend des Deutschen Alpenverein (Sektion Regensburg), Jugendorganisation Bund Naturschutz, Jugendbeirat Regensburg, Recht auf Stadt, Regensburger Eltern, Solarförderverein Solarenergie, Transition Town, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Verkehrs Club Deutschland



Weitere Einzelheiten finden Interessierte auf der Webseit von "Fridays for Future Regensburg":


Ferner gibt es noch die überregionale Seite:




Montag, 2. September 2019

Beeindruckende Köpfe von Sergio Sommavilla




Die Ausstellung von Sergio Sommavilla ist eröffnet. Am Vormittag des 1. September - bei schönstem Sommerwetter - fanden sich sehr viele Gäste in Distelhausen ein. Und die Resonanz des Publikums, worunter sich auch andere Bildhauer befanden, zeugte von höchster Anerkennung. Ich hörte so manchen Wunsch, die eine oder andere Skulptur im eigenen Wohnzimmer zu sehen.

Das Motiv ist immer dasselbe, aber nicht das Material. Das Markenzeichen von Sergio Sommavilla sind nämlich Köpfe. Köpfe aus Keramik, Holz, Bronze oder Stein. Wobei: bei Stein würde Sergio nicht einfach Stein sagen, sondern genauer definieren: Carrara Marmor, Muschelkalk, Sollnhofer Kalkschiefer, Dolomit Basalt, Pietra Serena etcetera.

Tatsächlich macht das interessante Unterschiede.


Dieses Experimentieren mit den unterschiedlichsten Materialien ist dem Künstler

Impressionen vom Wöhrd

Einfach mal wieder ein paar Fotos dazwischen, ohne besonders Thema, und ohne künstlerischen Anspruch.

Die Fotos stammen von einem Spaziergang Mitte August am Unteren Wöhrd. Mein Hund Wutzl, dem wir dieses Tagebuch verdanken, kann mittlerweile kaum mehr laufen. Im Schneckentempo und mit wenig Ausdauer können wir nur einen Umkreis von 50 m vom Parkplatz wandern, und damit ist eine Dreiviertelstunde weg. Wobei ich ihm viel Zeit zum Schnuppern lasse.

Um mich abzulenken, machte ich ein paar Fotos.


Freitag, 30. August 2019

Ausstellung im Neuen Kunstverein: beyond borders

Am 5.September wird eine neue Ausstellung im "Neuen Kunstverein" am Schwanenplatz eröffnet


"beyond borders"
von Adidal Abou-Chamat

Fotografie, Zeichnung, Video
 
Ausstellungsdauer:
6. September bis 6. Oktober 2019
 
Vernissage:
Donnerstag, 5. September 2019 | 19 Uhr


Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat setzt sich seit längerer Zeit in ihren Foto-und Videoarbeiten,
sowie in Installationen und großen Collagen/ Zeichenserien mit geschlechtsspezifischen und westlichen Projektionen, Rollenbildern und Klischees in Bezug auf ethnische, kulturelle Differenz auseinander.

Webseite:
https://www.neuerkunstverein.de/index.php/aktuell/beyond-borders-fotografie-zeichnung-video.html

Freitag, 23. August 2019

Sergio Sommavilla ab 1.9. in der Galerie Insinger


Der Bildhauer Sergio Sommavilla aus Brixen stellt seine Werke aus, und zwar vom in der Galerie Insinger (Distelhausen) vom 1. September 2019 bis 6. Oktober 2019.


Sergio Sommavilla 
Neue Skulpturen

Eröffnung am 1. September 11.00 Uhr 
Einführung: Günther Kempf

Ausstellungsdauer 1.9.2019 bis 6.10.2019



Ort:

Galerie
Carola Insinger
93188 Distelhausen 1

Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag/Sonn-Feiertage
von 14-18 Uhr
Vereinbarung: Mobil 0172 8610036

Webseite des Künstlers: http://www.sergiosommavilla.com/de/willkommen/
Webseite der Galerie: http://www.galerie-distelhausen.de/

Mittwoch, 7. August 2019

ICH BIN NICHT AUS NEU-ULM - komisches Dialekt-App im neuen Museum

Haha, das ist witzig. Der gestrige Artikel in der Tageszeitung über die Dialekt-Software, die sich in einem der Nebenräume des neuen Museums befindet, beweist mir, was ich bis dahin nur vermuten konnte: die Software ist misslungen.


Die Leute beschwerten sich offenbar massenhaft über falsche Ergebnisse.

Und so ähnlich ging es mir: zusammen mit einer Bekannten ging ich die Fragen dieser interaktiven Software durch. Wir gaben an, welche Dialektwörter wir für bestimmte Begriffe benutzen (z.B. Staunze für Mücke). Wir hatten nur selten unterschiedliche Antworten, und beide stammen wir aus Regensburg. Das kuriose Ergebnis: Wir wurden in Neu-Ulm verortet. Neu-Ulm! Ulm!!!.

Aber im Gegensatz zu machen Besuchern waren wir nicht verärgert, nur verdutzt bis belustigt. Und am Ausgang schrieb ich in das Gästebuch so kryptisch wie augenzwinkernd: "Absolutes Kompliment für die Ausstellung! Aber: ICH BIN NICHT AUS NEU-ULM!".

Nun wird die Software überarbeitet. Die Software sei noch zu ungenau,

Montag, 5. August 2019

Römerrastplatz am Ernst-Reuter-Platz

Am Ernst-Reuter-Platz hat sich etwas geändert.  Am 4. Juni 2019 wurde hier die neue Platzgestaltung eingeweiht.

Das Ganze nennt sich "Römerrastplatz" und besteht plangemäß aus vier Elementen: Zunächst aus  einem begehbaren Brunnen und einem Kunstwerk, in welchem die Donau eingefräst ist. Hinzu kommt  noch eine Sitzgelegenheit aus alten Römer-Quadern und ein neuartiges Info-System, das über das "römische Regensburg" informieren soll. Letztere beiden Elemente sind mir allerdings nicht aufgefallen, als ich vor einer Woche dort vorbei spazierte. Ich könnte sie aber auch einfach übersehen haben (was letztlich auch nicht gut ist).


Die Konzeption des Platzes stammt von  Architekt Joachim Peithner  - sein Ziel war, dass das Umfeld als Rast- und Informationsplatz zum römischen Regensburg genutzt wird.

Die Stahlplatte stammt vom Künstler Paul Schinner. Er wurde damit beauftragt, den Donauverlauf in Europa auf einer Stahlplatte darzustellen. Entlang der ausgefrästen Donau werden außerdem die wichtigsten römischen Stationen und Kastelle eingraviert.


Freitag, 2. August 2019

Bilder von der Blauen Nacht Klassik 2019



Der erste Tag von dem mittlerweile echt zweitätigen Event, der Blauen Nacht REWAG, war der Klassik (und ein wenig dem modernen Jazz) gewidmet - und war ein voller Erfolg. Der Regenschauer am Abend konnte die Laune der Besucher nicht dämpfen, davor und danach war das Wetter traumhaft schön.




Blaue Nacht REWAG 2019 - im Hintergrund das KOG-Gebäude, darüber die Domspitzen

Die neuen Fahrradstraßen in Regensburg

Da ich fast jeden Tag mit dem Fahrrad durch die Hemauerstraße Richtung Altstadt fahre, fielen mir die Symbole natürlich sofort auf: "Fahrradstraße". Ein Kameramann von TVA stand am Straßenrand und filmte (Sie finden gut 3 Filmberichte auf der Webseite von TVA) und in der Zeitung war dann auch noch mal zu lesen, was los ist.


Der Stadtrat hatte nämlich Anfang 2019 im Rahmen des Gesamtkonzepts „Fahrradfreundliche Stadt“ beschlossen, den Radverkehrsanteil von 19 auf 25 Prozent bis 2030 zu steigern. Für die Planungsreferentin Christine Schimpfermann war diese Zielvorgabe laut einer Pressemitteilung der Stadt  ein Ansporn: „Um dieses Ziel zu erreichen, muss auch die Infrastruktur auf die steigende Zahl an Radlerinnen und Radlern hin ausgerichtet werden. Regensburg will daher erstmals auf das Instrument der Fahrradstraßen zurückgreifen.“


Freitag, 26. Juli 2019

Mitmachaktion CLEAN-UP am 28.07. vormittags

Eine Müllsammelaktion an acht Brennpunkten in Regensburg.

Die Mitglieder im neu gegründeten Cleanup Network e. V. organisieren einen Clean Up Day. Am 28. Juli, von 10 bis 12.30 Uhr, wollen sie an acht Plätzen in Regensburg Müll sammeln und auf die Verschmutzung der Welterbestadt aufmerksam machen. „Alle, die mithelfen wollen, sind herzlich willkommen!“ Für Getränke, Eimer und Zangen ist gesorgt. Nur Handschuhe sollten selbst mitgebracht werden.

Am Hauptstandort beim Bahnhof am Café Schwammerl wird auch eine Bühne aufgebaut. Dort spielt die Band Edgar. Die Helfer werden mit kostenlosen Getränken versorgt.


Weitere Standorte sind Jahninsel, Am Grieser Spitz (Treffpunkt Andreasstadl), in Reinhausen (TP Alex-Center), im Donaupark (TP ist ab Infineon-Parkplatz ausgeschildert), am Aberdeenpark (TP bei der Schule am Sallerner Berg), auf den Winzerer Höhen (am Grillplatz) sowie an der Donau (TP Steinerne Brücke, Altstadtseite).

Der gesammelte Müll wird zum Regensburger Schwammerl gebracht und um 15.00 Uhr dort abgeholt. Beim Schwammerl sind laut MZ-Bericht auch Biertische und ein Stenz-Eisverkauf.

Facebook: https://www.facebook.com/cleanupregensburg/

Montag, 22. Juli 2019

Jazzweekend 2019 am Sonntag - Abschied zum Dahinschmelzen



Das Jazzweekend 2019 ist vorbei und es war schön. Freitag und Samstag war ich verhindert, aber am Sonntag war ich intensiv unterwegs. Und ich war sehr zufrieden - es gab genug für meinen Geschmack.

Und das Wetter machte diesmal mit. Lediglich ein Platzregen am Sonntag nachmittag erwischte uns am Kohlenmarkt, wo wir uns dann gutgelaunt unter die Sonnenschirme drängten und mit wildfremden Besuchern scherzten.

Die Schirme sah man überall, und die haben ihre Vor- und Nachteile. Nachteil ist, dass man wegen ihrer geringen Höhe die Bühne nicht so richtig sieht, Vorteil ist, dass man bei Sonne nicht dahinschmilzt und  im Falle eines Regens nur auf der rechten Körperseite patschnass wird (na ja, irgendwie sucht sich der Regen schon seinen Weg durch die Schirme).


Freitag, 19. Juli 2019

Thomas-Wiser-Haus - Filmnacht am 19.07.2019


Filmnacht im Thomas-Wiser-Haus Regenstauf (Foto aus 2015)

Open Air Kino
„Ein Sommer in der Provence“
 
im Thomas Wiser Haus, Regenstauf
Freitag, 19.Juli 2019 

Buffet ab 19:30 Uhr, Kino ab Einbruch Dunkelheit

Der Wetterbericht kling phantastisch, und daher freuen wir uns auf die diejährige Filmnacht im Garten des Thomas Wiser Haus, dieser exzellenten sozialen Einrichtung in Regenstauf.

Es gibt die  französische Komödie: „Ein Sommer in der Provence“ aus dem Jahr 2014.

Optional: Buffet

Wer will, kann dies wieder kombinieren mit einem All-you-can-eat-Buffet für 12 Euro.

Der Kinofilm selbst ist kostenlos (Spenden erwünscht)

Regensburger Jazzweekend 2019 ist eröffnet

Eigentlich ist sie nur inoffiziell eröffnet. Die offizielle Eröffnung ist immer am Freitag, aber am Donnerstag abend gibt es traditionellerweise ein Eröffnungskonzert im Gewerbepark mit ein paar derjenigen Gruppen, die dann auch am Wochenende spielen.

Gestern abend also startete das Regensburger Jazzweekend mit diesen traditionellen  Eröffnungskonzerten im Gewerbepark. Es spielten drei Gruppen: Gruppe Fainschmitz, die Big-Band Mega Mereneu Project und The Sazerac Swingers. Dazwischen gab es eine Ansprache, u.a. von Bürgermeister Jürgen Huber.

Der Abend war traumhaft schön, es war mild und die Sazerac Swingers boten mit ihrer mitreissenden Musik einen wunderbaren Abschluss.


Wegen besonderer Termine werde ich vom Freitag und Samstag nicht viel mitbekommen. Wer sich informieren will, hier gibt es das Programm, hervorragend nach Orten und nach Zeit sortiert:

http://bayerisches-jazzweekend.de/2019/



Donnerstag, 18. Juli 2019

Abendstimmung am Adlersberg

Adlersberg, 9. Juli 2019.

Es ist ein relativ kühler Sommertag, aber warm genug für einen Ausflug nach Adlersberg.

Das haben sich meine Freunde Irmgard und Gerhard gewünscht, die wieder mal zu Besuch nach Regensburg kamen (Stammleser kennen sie schon aus früheren Beiträgen).

Am Abend vorher hatten wir einen wunderschönen Ausflug durch das nächtliche Regensburg mit einem Aufenthalt im Innenhof des Bischofshofs. Heute waren sie vor allem im Museum der bayerischen Geschichte, das ihnen gefiel, und sie haben dabei auch gleich Interviews für ihren Radiosender (extra radio Hof) gemacht. Danach schwärmten sie vom leckeren Essen in der Bratwurstkuchl und gönnten sich ein Eis gegenüber dem Dom. Und abends treffen wir uns eben im Biergarten in Adlersberg, was wir in den letzten Jahrzehnten irgendwie nie geschafft hatten.  Um die Sache perfekt zu machen, buchten sie gleich eine Übernachtung.



Montag, 15. Juli 2019

Bilder vom Seifenkistenrennen 2019 in Weiden



Am Sonntag, den 14. Juli 2019, veranstaltete der Stadtjugendring Weiden das dritte große Seifenkistenrennen in Weiden. Ich war mit Bekannten dort und wir hatten einen herrlichen Tag.

Vereine, Organisationen und Schulen waren eingeladen, sich mit einer eigenen Kiste daran zu beteiligen; ingesamt waren es ungefähr 45 Teilnehmer.

Mit dem Seifenkistenrennen warb der Stadtjugendring für die Werte des Aktionsbündnisse Weiden ist bunt. Dort tritt er für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Chancengleichheit ein.

Die Teilnehmerliste findet man auf der facebookseite "https://www.facebook.com/weidenerseifenkistenrennen"

Engel Aloisius rast vorbei. Der blaue Dunst ist  künstlich - die Seifenkiste hat natürlich keinen Motor.


Bilder von der Vernissage von Helmut Wolf vom 12.7.2019

Am Abend des  12. Juli 2019 wurde die Ausstellung von Helmut Wolf in der Galerie von Carola Insinger eröffnet. Die Laudatio sprach sein  Weggefährte und Künstler Matthias Schlüter, der für seine launige Rede einen deutlich anhaltenden Applaus erhielt.

Bei der Musik gab es  Überraschungen: Vorgesehen war eigentlich lediglich Peter Knoll, der für interessante Musik Ethnoinstrumenten und Gitarre bekannt ist. Aber dessen Freund Heinz Grobmeier, der zusammen mit Knoll seit über 20 Jahren Konzerte gibt, war zufälligerweise in der Nähe und trat im Laufe des abends mit auf.

Und eine weitere Überraschung gab es: der Künstler selbst ließ sich überreden, zusammen mit Peter Knoll einen fetzigen Blues auf der Mundharmonika zu spielen.



Samstag, 13. Juli 2019

Ausflug nach Linz - ein Fest für die Sinne

Regensburg, 13. Juli 2019

Im Juni dieses Jahres war ich wieder in Linz. Was für eine Stadt! Für Kulturinteressierte ist das der Hammer - ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu schwärmen.

Die Stadt habe ich im Jahre 2009  anlässlich des ars-electronica-Festivals entdeckt. Seitdem war ich ein paar mal dort, und das war viel zu selten. Schon seit Jahren will ich über diese Kulturstadt berichten - und jetzt ist mir die MZ zuvorgekommen. Vor zwei Wochen mit einem ganzseitigen Bericht, und vor einer Woche mit einer Beilage der Stadt Linz.

Wenn jetzt manche Leser skeptisch waren und meinten "na ja, das sind doch nur Marketing-Texte der Stadt Linz, die man in die Presseagenturen eingespeist hat":  ja, gut möglich. Aber die Texte sind wahr; sie sind nicht schöngefärbt, sondern eher noch untertrieben.

Ich will hier erklären, warum so viele Besucher von Linz schwärmen, und Ihnen ein paar konkrete Tipps geben. Auch will ich das Missverständnis mit dem "Höhenrausch" aufklären

Aber zunächst ein paar Bilder, die aus den Jahren 2009 bis heute stammen:

Über den Dächern von Linz.  Vom Dach des Kulturquartiers (bzw. Offenen Kulturhaues) aus gesehen (begehbar im Rahmen der Ausstellungsformate "Höhenrausch" oder "Sinnesrausch"

Das Lentosmuseum (links) und das ars-electronica-center (rechts), dazwischen die Donau

meine Empfehlung für Kultur-Spots in Linz - und das sind durchaus noch nicht alle

Besuch in Linz: ars electronica Festival 2009

Regensburg, 8.9.2009. Ich bin wieder zurück in Regensburg.

Das war ein unglaublicher Tag, dieser Besuch in Linz. Ich sah das jährliche "ars electronica Festival" mit internationelen Künstlern, die ihre Werke über die Stadt hinweg verteilt ausstellten (3. bis 8.9.2009), sah das "ars electronica center", eine Art Museum, bei aber Hight-Tech-Entwicklung künstlerisch dargestellt wird, sah das Bruckner Haus, das Lentos Museum, und die schöne Gegend um die Donau herum sowie ein wenig von der bezaubernden Altstadt, soweit die Zeit noch reichte.

im ars electronica enter

Ich hatte nur eine kleine Digitalkamera dabei, mit der ich mich begnügen musste. Die Bilder sind deshalb nicht in gewohnter Qualität.


Besuch in Linz: Gudrun Geiblinger und das Brucknerfest


Gudrun Geiblinger und ihre Bilder - Ausstellung im Brucknerhaus 2013

Regensburg/Linz 16.9.2013

Gestern wurden das Brucknerfest 2013 in Linz eröffnet. Das Fest begann mit der Bilder-Ausstellung Künstlerin Gudrun Geiblinger im Brucknerhaus. Ich hatte Glück, traf sie persönlich während der Vorbereitung und sie war sofort bereit für ein  ein paar Fotos.

Sommernacht in der Gesandtenstraße

Langzeitbelichtungen August 2009, zu einer animierten Grafik kombiniert

Freitag, 12. Juli 2019

Abstecher nach Wien im Juni 2014

Hier kommen Fotos  von meinem Besuch in Wien vom 18.6.2014 und 19.6.2014. Ich hatte damals meinen Sohn besucht, weil er dort Lehramt an der Kunstakademie studierte.

Ankunft abends am 18. Juni 2014 und ein Spaziergang durch die milde Nacht.
Die Karlskirche, nachts

Donnerstag, 11. Juli 2019

Mittelalterfest Spectaculum vom 12. - 14. Juli 2019

Am Wochenende gibt es wieder das Regensburger Spectaculum, veranstaltet von der Stadtmaus.

Der Mittelaltermarkt am Grieser Spitz feiert dabei das  20-jährige Jubliäum.

Am Freitag um 18.00 Uhr geht es mit Mittelaltertänzen los, um 19.45 ist offizielle Eröffnung.
Das Programm findet man hier: https://www.stadtmaus.de/regensburger-spectaculum.html



Also ich fand die bisherigen Veranstaltungen durchaus gelungen. Die schöne Lage am Grieser Spitz ist idealer Schauplatz. Das Programm gestaltet sich mit Live-Musik, Schaukämpfen, Gauklern, Feuershows und zahlreichen Mitmachaktionen für Jung und Alt , es gibt einen Warenmarktmit  Schmuck, Accessoires und kulinarischen Leckereien. Und für Kinder gab es jedenfalls bisher immer fantasievolle Angebote.

Besuch der Kunstakademie Wien, Atelierhaus

Ein Ausflug nach Wien, wo mein Sohn studiert(e), führte mich am 17. Juni 2014 zunächst in die Kunstakademie. Weil es zwei davon gibt, muss man den richtigen Namen nennen: "Akademie der bildenden Künste Wien".  Das Hauptgebäude ist in der Schillerstraße, aber die Ateliers und die Ausstellungsräume sind in einem anderen Gebäude, bei der Lehargasse., das sogenannte Atelierhaus.  Dort werden jährlich die Arbeiten von Studenten ausgestellt, und das war der Anlass für den Besuch.

Dieses für sich alleine schon herrliche Gebäude war übrigens früher das "Semperdepot" (also Depot für das Theater), und  ist noch näher am Naschmarkt als der Hauptbau (https://de.wikipedia.org/wiki/Atelierhaus_der_Akademie_der_bildenden_K%C3%BCnste_Wien)





Mittwoch, 10. Juli 2019

Blick über Wien - der Theodor Körner Hof, ein Gemeindebau



Matzleinsdorfer Hochhaus im Theodor-Körner-Hof Gemeindebau, Wien

Seit Jahren möchte ich über dieses Erlebnis berichten: der Besuch des obersten Stockwerks eines Wiener Hochhauses, das zu einem so genannten "Gemeindebau" gehört, dem "Theodor-Körner-Hof". 

Das war im Jahre 2014, zum Abschluss eines Kunstprojekts der Studenten der Kunstakademie Wien. Dabei ging es, soweit ich mich erinnern kann, um die Gentrifizierung von Städten oder ähnlichem. Die Ausstellung fand deshalb zunächst in einer leeren Wohnung innerhalb des Gemeindebau-Viertels statt, mein Sohn war mit am Projekt beteiligt, und ich war als Besucher dabei und hatte das als Anlass für einen Wienbesuch genommen.

Der Professor hatte zum Abschluss eine Überraschung für uns alle parat: ein Besuch im obersten Stockwerk des Hochhauses, das im Zentrum der Gemeindebau-Anlage steht, und das kurz vor Sonnenuntergang.


Sonntag, 7. Juli 2019

Kepler als SciFi-Autor



Johannes Kepler war ein Astronom. Eigentlich Gelehrter, befasste sich also auch mit Mathematik und mit seinem Werk Dioptrice erhob  er die Optik zur Wissenschaft.

Nun - da er zufälligerweise in Regensburg war, als er 1630 starb (er wollte beim Reichstag ausstehende Gehaltsforderungen geltend machen), gibt es bei uns  ein Denkmal (das "Kepler-Monument" im Bahnhofsareal) und ein Kepler-Gedächtnishaus mit Museum. Aber so richtig hat er mit Regensburg nichts zu tun.

Nichtsdestotrotz ist er eine interessante Person, die das astronomische  Weltbild gewaltig ins Wanken brachte. Da ich mich seit Kindheit an mit Astronomie interessiere, habe ich mich natürlich auch mit ihm beschäftigt.

Überraschenderweise war er auch als Science-Fiction-Autor tätig. Jawohl: es ist kaum bekannt, aber hat einen Sci-Fi-Forman über eine Reise zum Mond geschrieben. Die kann man kostenlos auf archive.org lesen. Der Titel "Somnium" ("Der Traum").


Regensburg 1880er - was heute der e-Scooter, war damals das Fahrrad


Sie erinnern sich noch an die Diskussionen in den letzten Monaten über die Zulassung der Elektro-Tretroller? Man wusste nicht wohin damit. Auf die Straße, Fahrradweg, Gehweg? Man musste erst Zulassung klären und die Straßenverkehrsordnung ändern.

In diesem Zusammenhang fand ich kürzlich etwas  Witziges: einen wunderbaren Aufsatz auf dem ebenso wunderbaren Portal "heimatforschung-regensburg".

In diesem Aufsatz geht es um die Entwicklung des Radfahrens in Regensburg, über die Anfänge, die Vereine, das Velodrom und mehr. Garniert mit herrlichen alten Fotos, die ich bis dahin noch nicht gesehen habe.

Und dort las ich erstaunt, dass in den 1880er Jahren die gleichen Probleme auftauchten, wie heute mit e-Scootern und in der lokalen Zeitung diskutiert wurden. Da gab es Unfälle auf den Straßen, in der Lokalzeitung regten sich die Leute über diesen neumodischen Sport auf, und als 1891 ein Kutscher ein paar überholende Radfahrer in den Graben drängte, wurde er nur deshalb freigesprochen, weil es keine polizeilischen Ausweichvorschriften in der Straßenverkehrsordnung gab. Die war erst 1879 erlassen worden, sah aber Fahrräder nicht vor.


Hier in 1910 schon etabliert, war das Fahrrad
20 Jahre davor in Regensburg ein für viele ärgerliches  Novum
(dieses Foto ist nicht dem Aufsatz entnommen, sondern ist ein Ausschnitt aus einer alten Ansichtskarte)

Aber zunächst: der Aufsatz stammt aus 2017, erschien in der Reihe der "Verhandlungen des historischen Vereins" und heißt:

Von Kunstfahrern, Radfahrer-Consuln und Roten Radlern
Regensburger Fahrradgeschichte bis zum Ersten Weltkrieg
Von Norbert Stellner
https://www.heimatforschung-regensburg.de/2862/11/10-Stellner-211-250.pdf

Das Fahrrad als Störenfried-Vorläufers des e-Tretrollers

In den 1880er Jahren tauchte das (1861 erstmals mit Pedalantrieb erfundene) Fahrrad immer öfters auch in Regensburg auf.

Zunächst aber war es ein Störenfried. In der erst kurz zuvor erlassenen Verkehrsordnung gab es das "Veloziped" (auch "Velociped" oder "Pedal-Veloziped") nicht. Da war die Rede von Fußgängern, Reiter und Fuhrwerken. Die Radfahrer wussten selbst nicht, wo sie fahren durften und wie. Und der Aufsatz zitiert Artikel aus der örtlichen Zeitung (hier dem "Regensburger Anzeiger"), z.B. im Juli 1883:

„Regensburg, 13. Juli. Vorgestern Abends ist auf dem Kasernplatz eine alte Frau von einem Velocipedisten überfahren worden. Der Velocipedsport auf den Strassen und Plätzen der Stadt ist eine Liebhaberei, mit welcher man im Interesse der Sicherheit der Person keineswegs einverstanden sein kann. 
Geschieht die nächtliche Fahrt ohne Laterne und Glocke, so bildet dieselbe eine Gefahr für die Passanten der Strasse, wie der Vorfall vorgestern Abends beweist. Eine ortspolizeiliche Vorschrift wäre auch für diesen Sport dringend am Platze.“
Und eine Monat später gab es wieder eine Meldung:

Helmut Wolf in der Galerie Insinger ab 12. Juli 2019

In Distelhausen steht eine neue Ausstellung des Bildhauers Helmut Wolf an:

Helmut Wolf
"tü tü und wau wau"
13. Juli 2019 bis 18. August 2019

Vernissage: 12. Juli 2019, um 19 Uhr
Einführung: Matthias Schlüter
Musik: Peter Knoll




Galerie
Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen

Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag/Sonn- und Feiertage: 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel. 0172 8610036

www.galerie-distelhausen.de

Mittwoch, 3. Juli 2019

Das ist die ausführliche Pressemitteilung zum Urteil zu Wolbergs

Oh, das ist jetzt schwer zu vermitteln. Der OB Wolbergs wurde zwar in zwei Fällen der Vorteilsannahme für schuldig gesprochen, erhält aber keine Strafe. Nicht weil das so gering gewesen wäre, sondern weil er in einem so genannten "Verbotsirrtum" (§ 17 STGB) gehandelt hat.

Das geht aus der Pressemitteilung hervor, und die habe ich gesucht, nachdem mir alle durchgesehenen Zeitungsmeldung viel zu oberflächlich waren. Da hieß es immer nur: schuldig, aber ohne Strafe. Warum, fragt sich da der Jurist!?

Daher habe ich hier die PM auch in vollem Wortlaut übernommen und nachstehend abgedruckt. Aber vorher schnell eine Erklärung für den Laien:

Was ist Verbotsirrtum? Wenn jemand glaubt, korrekt zu handeln aber nicht weiß, dass er einen Tatbestand aus dem Strafgesetzbuch verwirklicht.

Dass Wolbergs ohne Arglist in die Strafbarkeitsfalle tappte, habe ich schon befürchtet. Denn ich habe die wirklich denk- und merkwürdigen zwei Urteile des BGH (Bundesgerichtshofs) zur Stuttgarter Parteispendenaffäre, die jedes Gericht beachten muss, wenn es Vorteilsannahme prüft,  ziemlich intensiv studiert.

Und mit der strengen Ansicht des BGH  reicht es, wenn jemand im Wahlkampf Spenden annimmt und nicht bemerkt, dass er den Anschein erweckt, dass der andere dadurch irgendwelche Vorteile erhalten wird. Dass dem OB das nicht bewusst war, ergab sich aus den abgehörten Telefonaten, wo er einfach nicht verstand,warum ihm Bestechlichkeit oder Vorteilsannahme vorgeworfen wird - er habe doch niemand etwas als Gegenleistung versprochen Wenn man mal davon ausgeht, dass er nichts von der Abhöraktion wusste (und nicht schauspielerte), dann kann man davon ausgehen, dass er niemand was versprochen hat - und trotzdem in die Strafbarkeitsfalle getappt ist, die seit den genannten BGH-Urteilen für alle Wahlkämpfe in größeren Städten existiert (von einem "Skandal", wie es die Medien voreilig und journalistisch inkorrekt formulierten, kann also keine Rede sein)

Dass er also verurteilt wird, weil die Richter nach genauer Sichtung von einem Anschein ausgehen,  hatte ich schon befürchtet - wie gesagt. Dass  das Gericht mit Verbotsirrtum ( § 17 StGB) arbeitet, damit hatte ich allerdings nicht gerechnet.

In keinem Gespräch mit Juristenkollegen kamen wir auf diese Idee. Eher diskutierten wird, ob die BGH-Ansicht einfach falsch ist, weil hier Fahrlässigkeit in Vorsatz umgewandelt wird, indem der "Anschein" aus objektiver statt subjektiver Sicht bewertet werden soll (nein, das erkläre ich jetzt nicht näher). Jedenfalls eine interessante Wendung. Ob die Staatsanwaltschaft hier in Berufung gehen wird? Würde mich nicht wundern, so wie sie bisher aufgetreten ist. In dem Urteil wird die Staatsanwaltschaft übrigens  nochmal richtig heftig gerügt. Aber das war für den informierten Pressebeobachter zu erwarten.

Hier ist also die Pressemitteilung:

 

Pressemitteilung 7/2019 vom 03.07.2019

Urteil im Strafverfahren gegen Joachim Wolbergs, Volker Tretzel, Franz W. und Norbert Hartl

Landgericht Regensburg sieht nach Freispruch in allen bis auf zwei Anklagepunkten von Strafe gegen Joachim Wolbergs ab, Volker Tretzel und Franz W. erhalten Bewährungs-/Geldstrafen, Norbert Hartl wird freigesprochen

Am 60. Tag der Hauptverhandlung hat das Landgericht Regensburg das Strafverfahren gegen den Oberbürgermeister der Stadt Regensburg Joachim Wolbergs, den Bauträger Volker Tretzel, dessen früheren Mitarbeiter Franz W. und den Stadtrat Norbert Hartl erstinstanzlich abgeschlossen. In ihrem Urteil vom 3. Juli 2019 gelangte die Wirtschaftsstrafkammer zu der Überzeugung, dass Joachim Wolbergs lediglich zwei Fälle der Vorteilsannahme im Zusammenhang mit den Parteispenden der Jahre 2015 und 2016 (insgesamt rund 150.000 Euro) anzulasten sind und er in allen übrigen Anklagepunkten freizusprechen ist.

Dienstag, 2. Juli 2019

Moni Müller im Neuen Kunstverein - ab 11. Juli 2019


Ausstellung "lazy sunny afternoon"
Plastische Arbeiten und Performance
Künstlerin Moni Müller

im "Neuen Kunstverein Regensburg"
11. Juli bis 18.August 2019

Eröffnung: 11. Juli, 19.00 Uhr

Begrüßung: Renate Haimerl Brosch, 2. Vorsitzende
Einführung: Jutta Rohwerder



Die Düsseldorfer Künstlerin  Moni Müller zeigt im im Neuen Kunstverein Regensburg (Schwanenplatz) unter anderem die titelgebende plastische Arbeit ‚lazy sunny afternoon’. Laut Einladungstext handelt es sich dabei um  ein schwebendes Gebilde aus hunderten geknüllter Discounterprospekte.

Zur Vernissage ist die Künstlerin anwesend und zeigt ‚reflexionen’, Performance in Progress.

Ort:

Kunstraum des Neuen Kunstvereins Regensburg e.V.
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg

Öffnungszeiten: Do und Fr: 16 bis 18 Uhr, Sa und So: 12 bis 14 Uhr
Ausstellungsdauer: 12. Juli bis 11. August 2019

Sonntag, 30. Juni 2019

Bürgerfest 2019 zweiter Tag - die Sozialen Initiativen und die Bürgerfestgeschichte


Am zweiten Tag des Bürgerfestes bleibt es tagsüber relativ ruhig. Erst abends strömen die Massen auf die Straßen und Plätze.

Im Weißgerbergraben sind wie immer die Sozialen Initiativen vertreten. Dessen Gründer und Leiter Reinhard Kellner ist seit dem ersten Bürgerfest 1973 mit dabei.

Er hat altes Filmmaterial zusammengestellt und diese DVD und andere alte Bürgerfest-Filme werden in einer Dauerschleife im GARBO-Kino (betrieben von Achim Hofbauer) gezeigt - und zwar von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, es gibt am Eingang eine Spendenbox, bei der man einen Euro einwerfen kann. Den genannten Film von Kellner kann man auch in der Mediathek von TVA ansehen, im Kino sind aber weit mehr Filme zu sehen.

Die Filme sind höchst sehenswert, nicht nur wegen der alten Ansichten von Regensburg.


Samstag, 29. Juni 2019

Bürgerfest 2019 - die ursprüngliche Atmosphäre gibt's noch



Beim Lesen des Programms war ich etwas abgeschreckt ist und hatte Angst, das Bürgerfest ist nur noch ein riesiges Musikfestival, wo man in der Masse hin und her geschoben wird.

Aber die angenehme Überraschung für mich gestern war: es gibt sie noch, die ursprüngliche Atmosphäre, wie sie die Bürgerfeste in den Siebziger Jahren hatte. Wo noch Bürger für Bürger organisierten, wo witzige Ideen für gute Laune sorgten, wo Vereine und Idealisten hinter dem Fest standen.

Das erlebte ich gestern als erstes in der Thundorfer Straße, wo sich offenbar Vereine aller Art konzentrierten (ähnlich wie bei den Sozialen Initiativen im Weißgerber Graben). Da ist z.B. der Verein für krebskranke Kinder (VKKK), der für gute Laune sorgte: Mit gezielten Würfen an eine Öffnung in einer Wand verursacht der Besucher, dass ein daneben sitzender Freiwilliger in ein Wasserbecken platscht. Der Freiwillige sitzt in Badehose auf einem Klappsitz mitten in der selben Wand. Der Erlös für die ganze Aktion geht natürlich an den Verein.

Schräg gegenüber fand ich der Reihe nach: einen deutsch-spanischen Stand (mit Pedro Alvarez von CinesCultura), einen Stand eines deutsch-französichen Vereins und einen Stand von Italienern: D'Amici Italia e.V.

Die Italiener hatten einen italienischen Chor organisiert, die auf der Straße vor dem Stand italienische  Arien und Lieder sangen, angeführt von einem Akkordeonspieler, und umringt von begeisterten Zuhörern.

Für Bombenstimmung sorgten freundliche und engagierte Mexikaner im Innenhof des Ratskellers, der auch über den Zieroldsplatz (Don Juan Denkmal) zugänglich ist. Im lustig umdekorierten Innenhof gab es eine Karaoke-Show und eine echt phantastische, kosmopolitische Stimmung. Was ja auch im Sinne des diesjährigen Mottos ist "Regensburg in Europa".

Da wir von Vereinen sprechen, noch eine Empfehlung: der Kran am Kornmarkt, mit dem 80m hoch gehieft wird, ist wirklich einen Besuch wert. Der Ausblick ist fantastisch.

Die Zeitung schreibt von einem Glasboden, was Leute mit Höhenangst berücksichtigen sollten - aber das ist nur ein winziger Ausschnitt im Boden. Ich selbst habe während der ganzen Zeit den Boden gar nicht wahrgenommen, und ich war auch ansonsten überrascht, dass ich trotz meines normalerweisen empfindlichen Magens kein Problem mit dem Höhen-Ausflug hatte. Der Erlös geht an den Verein "IG Historische Straßenbahn" und die Mitarbeiter, die dort bis in die Nacht hinein Dienst machen, arbeiten ehrenamtlich.

Noch ein letzter Tipp: Es laufen Filme über alte Bürgerfeste am Samstag und Sonntag jeweils 13.00 Uhr im Garbo-Kino


Den Freitag abend begann ich mit einem Besuch des Krans, den die Interessengemeinschaft Straßenbahn am Kornmarkt betreibt - ich wollte die letzten Sonnenstrahlen ausnutzen. Die letzten Jahre hatte ich diesen Besuch zeitlich nie geschafft. Ich habe es nicht bereut:

Donnerstag, 27. Juni 2019

Am 5. Juli - Friday for Future Aktion in Regensburg

Unter dem Titel "Future for Regensburg" gibt es am 5. Juli 2019  verschiedene Demo-Züge durch Regensburg und abends eine Kundgebung am Domplatz.

Einzelheiten und Stadtpläne findet man auf der Webseite https://futureforregensburg.de

Auf der Webseite heißt es:

Am 05. Juli 2019 werden wir, gemeinsam mit sehr vielen Menschen, die Regensburger Innenstadt für den motorisierten Verkehr unzugänglich machen.
Wir sehen uns zu dieser Aktionsform genötigt, da aktuell die lebenserhaltenden Ziele der Begrenzung der Erdüberhitzung auf 1,5 Grad Celsius und die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens weit verfehlt werden. Mit der Aktion Future for Regensburg machen wir auf acht regionale Kernforderungen aufmerksam und setzen ein deutliches Zeichen für die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs. Wir teilen unsere Zukunftsvision von einer verkehrsberuhigten und damit lebensfreundlichen Stadt – einer Vision der reinen Luft, der Gesundheit und der klimaneutralen Mobilität. (Quelle: https://futureforregensburg.de/aktionskonsens/)

Künstler aus Crecy La Chapelle in Pielenhofen

Vielleicht haben Sie es heute auch in der MZ gelesen: Künstler aus Crecy La Chapelle stellen in Pielenhofen aus. Der Zeitpunkt für die Vernissage ist natürlich etwas unglücklich, zumindest, wenn man Freitag abend auch noch auf das Regensburger Bürgerfest will. Aber selbst in diesem Fall: die Ausstellung läuft vom 29.6. bis 21.7.2019. Ort: Klosterstadel Pielenhofen.

Wer die Vernissage besuchen will: sie beginnt mit einer Aktion im Freien, nämlich auf der Naabinsel unterhalb der Brücke. Danach geht es in den Klosterstadel.

Organisiert hat die Ausstellung der Kulturkeller e.V. Pielenhofen



Sonntag, 23. Juni 2019

Der Regensburger Dom Teil 6 - die Türme im Detail

Weiter geht es in dieser Serie, diesmal mit Details zu den oberen Türmen bzw. Turmspitzen.

Mit Hilfe von Teleobjektiv und 3D-Modellen erkunde ich mit Ihnen diesen Bereich, den wir sonst nur undeutlich sehen, wenn wir wieder mal unten vor dem Heuport sitzen (sei es auf der kostenlosen Bank oder einem kostenpflichtigen Freisitz).


Was mir erst nach vielem Lesen klar wurde ist, dass beim Turmausbau nicht nur die eigentlichen Spitzen aufgesetzt wurden, die man fachmännisch "Turmhelme" nennt, sondern auch zunächstmal ein zusätzliches Geschoß aufsetzte, das achteckig ist und deshalb "Oktogongeschoß" genannt wird.

Da das achteckige auf eine viereckige Plattform gesetzt wurde, bleibt an den Ecken Platz für zusätzliche Streben bzw. Pfeiler, die dort platziert wurden. Die wiederum sind nicht im rechten Winkel zur Gesamtanlage, sondern quer gesetzt, also mit den Kanten Richtung Turmmitte, und die Seiten der Streben sind nach innen gewölbt, so dass dort Platz für Heiligenfiguren sind.


Samstag, 22. Juni 2019

Hintergrundwissen zur bayerischen Geschichte


In diesem Beitrag will ich dem Besucher des neuen Regensburger Museums der bayerischen Geschichte helfen, indem ich ihm das Grundgerüst für die bayerische Geschichte zeige. So wird einiges in der Ausstellung klarer.

Ich selbst habe mich über viele Jahre hinweg immer wieder mit dieser komplexen Materie der bayerischen Geschichte beschäftigt -  und war jedesmal auf's Neue  verwirrt. Auch der Wikipedia-Artikel "Geschichte Bayerns" erschlägt mit Details und überfordert den Neueinsteiger.

Aber ich denke, ich habe mittlerweile einen Weg gefunden, die Geschichte  so zu vereinfachen, dass sie einem Neueinsteiger hilft. Das hier ist sozusagen "meine kleine Geschichte Bayerns".

Die drei Phasen

Vereinfacht gesehen haben wir drei große Abschnitte in der Geschichte Bayerns (bzw. Baierns, wie das bis zum Jahre 1825 hieß, bevor der griechenbegeisterte König Ludwig I. das Ypsilon einführte):
  • Herzogtum/Kurfürstentum 555 bis 1806 (mit einer kleinen Unterbrechung)
  • Königreich 1806 bis 1918
  • Freistaat 1918 bis heute







555-788
frühes Herzogtum

911-1806
späteres Herzogtum (ab 1623 Kurfürstentum)
ab 1806
Königreich
ab 1918
Freistaat

Bekanntlicherweise geht die Dauerausstellung im Obergeschoß des Museums nur auf die Zeit von 1806 bis heute ein. Das Bayern davor wird in dem Film angesprochen, der im Erdgeschoß im 360-Grad-Panoramaraum kostenlos präsentiert wird.



Herzogtum/Kurfürstentum

So etwa um 500 n.Chr. bildete sich aus dem im bayerischen Raum (Kerngebiet: Donau bis Alpen) aus den dort ansässigen oder eingewanderten vielen Volksstämmen sowie den übriggebliebenen Römern ein "Volk", das in den geschichtlichen Büchern als Bajuwaren bezeichnet wurde. Ab 555 ist als politisches System das Herzogtum aktenkundig, wo jeweils ein Herzog über sein Gebiet regiert (über ihn standen die Könige des Frankenreichs, vor 788, oder die Kaiser des Hl. Römischen Reichs, bis 1805).

Bei dieser  ersten Phase der Herzogtums haben wir zwei Besonderheiten.

a) Ab 1623 wurde dem baierischen Herzog die Kurfürstenwürde verliehen, so dass er den Kaiser mitwählen durfte. Ab diesem Zeitpunkt ist es üblich, das vom Herzog beherrschte Territorium "Kurfürstentum" zu nennen. Daher gibt es alte Landkarten, bei denen es  z.T. "Herzogtum Baiern", zum Teil aber auch "Kurfürstentum Baiern" heißt, je nach dem, welche Zeit dargestellt wird. Wenn man davon absieht, dass auch ein Kurfürstentum im Kern ein Herzogtum ist, könnte man also auch in vier Abschnitte unterteilen.

Freitag, 21. Juni 2019

Hinter den Kulissen des Regensburger Hafens


Am Dienstag, 18.6.2019, war ich vom BFBM (Bundesverband der Frau in Business und Management e.V.)  zu einer Rundfahrt durch das Regensburger Hafengebiet eingeladen. Damit konnte ich endlich mal hinter die Kulissen des Hafengebiets blicken, durch das ich im Laufe der Jahrzehnte schon oft spazieren ging oder fuhr.

Organisiert wurde die Hafenrundfahrt von Frau Petra Schmidt (Terre des Langues), Gründungsmitglied der Regensburger Regionalgruppe.

Bei dieser Veranstaltung waren außer den Mitgliedern auch andere Frauenverbände eingeladen und gerne kamen noch ein paar Männer dazu.


Die Führung selbst erfolgte durch Frau Michaela Wöhrl, Geschäftsbereichsleitung Grundstücks- und Immobilienmanagement Bayernhafen.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Erfahrungsbericht zum Museum der bayerischen Geschichte

In diesem Artikel geht es um die Frage, ob sich ein Besuch im neuen "Museum der bayerischen Geschichte" lohnt. Dabei bespreche ich  ausschließlich  die Dauerausstellung im ersten Stock, also dem eigentlichen Kern des Museums.

Es geht hier also nicht um die Architektur, den immer noch zweifelhaften Standort, oder andere Themen, über die man diskutieren könnte.

Museum der bayerischen Geschichte, Regensburg (Eröffnungstag)
Ich war mittlerweile drei mal im Museum, und ich habe auch die Begleitmagazine durchgelesen, die ich im Laden kaufte

Ab dem zweiten Besuch wusste ich: ja, der Besuch lohnt sich, und zwar selbst dann, wenn man fünf Euro zahlen muss (ab 1. Juli also). Abgesehen von der verunglückten Ausschilderung (an deren Verbesserung schon intensiv gearbeitet wird) bin ich von der ganzen Ausstellung angenehm überrascht und durchgehend überzeugt. Warum, werde ich hier schildern.


Montag, 17. Juni 2019

Miet-Elektroroller in Linz - die Flut der e-scooter


Seit März 2019 gibt es e-Tretroller (e-scooter) in Linz in Österreich. Ich habe die Roller beim gestrigen Tagesausflug nach Linz gesehen und ich habe ein bisschen recherchiert, da das Thema auch in Regensburg "heranrollen" wird.


Donnerstag, 6. Juni 2019

Finissage zur Ausstellung von Kirchbach

Die Ausstellung von Ursula von Kirchbach in der Galerie an der Donau endet am 14. Juni 2019.

Zum Abschluss gibt es am

Freitagabend, 14. Juni ab 19.00 Uhr 
eine Finissage