Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Samstag, 13. Juli 2024

Jürgen Huber Retrospektive Teil 3 ab 20. Juli in Bad Kötzting

Wer einen Ausflug in den Bayerischen Wald überlegt, für den bietet sich ein Besuch in der Galerie am Woferlhof an. Dort gibt es ab 20. Juli die dritte der drei Ausstellungen an, mit denen Jürgen Huber seinen 70. Geburtstag begleitet. 

Die ersten zwei Ausstellungen seiner Gesamt-Retrospektive sind bekanntlicherweise in Regensburg zu sehen -  in der Städtischen Galerie Regensburg seit 7. Juni und  im Art Affair seit dem 27. Juni 2024. 

Ab 20. Juli gibt es  die restlichen Werke in Bad Kötzting zu sehen. Sein Atelier ist dementsprechend aktuell sehr leer.


Jürgen Huber
Jubiläumsausstellung zum 70. Geburtstag
 20.7.2024 - 13.10.2024
Galerie im Woferlhof, Bad Kötzting

Galeriefest mit Vernissage am 20. Juli 2024 um 16.00 Uhr.


Galerie im Woferlhof
Dr. Elisabeth Lerche,
Wettzeller Str. 207
93444 Bad Kötzting-Wettzell

Donnerstag und Sonntag, 11-16 Uhr

Freitag, 12. Juli 2024

Brückenfest in Kallmünz - 13. und 14. Juli 2024

Aber morgen und übermorgen ist es wieder soweit.  Alle drei Jahre sollte es dieses Brückenfest geben, und wegen Corona wurden es diesmal sechs Jahre.

Ich gebe hier den Text aus der Homepage des Vereins "Kultureck Kallmünz e.V." wieder:


Brückenfest 
am 13. und 14. Juli 2024
KulturEck Kallmünz. e. V.


Brückenfest 24 - lang erwartet und legendär.

Drei Bühnen - Kunsthandwerkermarkt - Kulturpfad

Samstag: ab 15:00 Eröffnung am Marktplatz
Sonntag: ab 10 Uhr Heilige Messe auf der Bühne, ab 11 Uh Festbetrieb

Schirmherr: 1. Bürgermeister, Martin Schmid

Kulinarik: Sie werden bestens versorgt von den  Partnervereinen und professionellen Caterern.


Montag, 8. Juli 2024

Finissage zur Ausstellung Waxwahr am 14.07.2024

»waxwahr«,
Christoph Scheuerecker, Bildhauer,
14.06.2024 bis 14.07.2024
Neuer Kunstverein Regensburg

Finissage am 14.07.2024, 16 Uhr  

Seit Mitte Juni gibt es eine Ausstellung des Bildhauers Christoph Scheuerecker im Neuen Kunstverein am Schwanenplatz. Der Titel lautet "waxwahr" und bezieht sich auf das Material "Wachs", mit dem sicher der Künstler in seiner Eigenschaft als Imker beschäftigt hat. Eine Ausstellung zum Sehen, Riechen, und  zum Betasten der Wachstrommeln.

Die Abschlussveranstaltung findet mit einer Lesung am 14.7.2024 statt

Ab 16.00 Uhr wird Christiane Heppler aus dem Buch Honiggeschichten von Christoph Scheuerecker ein paar Erzählungen vorlesen. Der Bildhauer Scheuerecker, der auch als Autor tätig ist hat seine Erlebnisse mit den Bienen in kleinen Geschichten gesammelt und gibt dem Leser auf diesem Weg Einblick in seinen Dialog mit den Insekten.


Zum Künstler: 



Ausstellungsort

Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Freitag: 18 - 20 Uhr
Samstag/Sonntag: 14 - 18 Uhr



Freitag, 5. Juli 2024

OpenAir-Filmnacht in Regenstauf am 12. Juli 2024

Open-Air-Filmnacht 2015


Auch dieses Jahr gibt es wieder eine Filmnacht im Thomas-Wiser-Haus, "Romantische Filmnacht" genannt. Wenn das Wetter gut ist, wird es eine Open-Air-Kinoveranstaltung, ansonsten wird in das Gebäude ausgewichen.

Gezeigt wird wieder ein Film mit Herz und Humor, eine Verfilmung einer Autobiografie, die Aufsehen erregte.






Termin ist der 12. Juli 2024. 

Wie immer ist der Eintritt für den Kinobesuch frei (Spenden erbeten). Wer will, kann beim Eingang ein All-you-can-eat-Buffet für 12 Euro buchen. Eintritt ab 18 Uhr, Filmbeginn bei Eintritt der Dunkelheit.


Ort: der Freibadbereich im unteren Teil des Thomas-Wiser-Geländes (siehe nachfolgenden Plan). 


Mittwoch, 3. Juli 2024

Von Kindern gestaltete Friedensäule jetzt im Historischen Museum




Während des diesjährigen Gassenfestes modellierten Kinder unter Anleitung des Organisation "AktionKulturSozial" eine Friedenssäule.

Vorbild war die Marc-Aurel-Säule in Rom. Allerdings geht es bei der aktuellen Säule nicht um eine Ehrung von Marc-Aurel und dessen erfolgreiche Schlachten, sondern umgekehrt um den Frieden. Die Kinder sollten aus Knetmasse Friedenssymbole nach eigenem Ermessen formen, die dann spiralförmig an die Säule geklebt wurden, eben ähnlich wie die Vorbildsäule in Rom. 

Die Reliefsymbole wurden dann am Ende bunt bemalt. Entstanden ist eine wunderschöne Säule, die am Sonntag, dem dritten Tag des Festes,  tatsächlich fertig wurde. 

Die Kinder durften selbst über das Friedenssymbol entscheiden. Das konnte eine Friedenstaube sein, eine Katze, das Bruckmandl, ein Herz oder ein Fisch, händchenhaltende Paare, oder einfach das Wort Frieden in Buchstaben.

Nachlese zum gelungenen Gassenfest 2024



Das diesjährige Gassenfest der sozialen Initiativen ist vorbei. Ich möchte hier nicht - wie in früheren Jahren -  die üblichen stimmungsvollen Fotos abdrucken (ich habe im Gegenteil nur simple Handy-Fotos mit dokumentatorischen Charakter), sondern darauf eingehen, wie das neue Konzept auf mich wirkte.

Zunächst für diejenigen, die noch nicht den Hintergrund kennen: der Verein Soziale Initiativen e.V. ist ein Dachverband für die sozialen Initiativen in Regensburg und existiert seit 1974; geleitet von Reinhard Kellner. Seit 2005 veranstaltet der Verein so genannte "Gassenfeste", anfangs in der Altstadt, später in der Ostengasse (daher der ab dann verwendete Name Ostengassenfest), und das Fest fand in der Regel alle zwei Jahre statt. 

Bei den letzten Malen wurden auch Gebiete an der Donau einbezogen (Brüchnergelände, das Gebiet vor dem Pulverturm).

Das neue Konzept

Diesmal hat man auf die Ostengasse ganz verzichtet und ist auf das Donauufer und den Sportplatz ausgewichen. Denn Kosten und Aufwand für die dreitägige Sperrung war den Veranstaltern zu hoch. Das Festname wurde wieder mal angepasst und zwar in "Gassenfest an der Donau". 

Es verteilte sich auf die drei Areale an der Donau: das Areal vor dem Museum, wo der Biomarkt stattfindet (so genannte Donauterassen und in Zusammenhang mit dem Gassenfest Neuland), die Donaulände (das restliche Gebiet von Museum bis zum Pulverturm kurz vor der Königlichen Villa) und der AAG-Sportplatz, der eigentlich auch bisher mit dabei war und hauptsächlich den Kindern und Jugendlichen gewidmet war.

Die Organisatoren

Organisatoren waren:
  • für die Donauterassen beim Museum Daniel Frost vom Freitags-Biomarkt in Zusammenarbeit mit dem Ghost-Town-Radio; dort gab es auch eine der drei Bühnen
  • die Donaulände organisierte die Sozialen Inititativen selbst (unter Leitung von Kellner); auch hier gab es eine Bühne
  • das AAG-Gelände managte sourverän Sabine Watzlawik mit ihrer Organisation "AktionKulturSozial" (sowohl die gemeinnüztige GmbH als auch der Förderverein). Natürlich gab es auch hier eine Bühne.

Mein Resumee

Wie ich in der Blogüberschrift schon verraten habe: ich fand das Gassenfest 2024 gelungen. Es erfüllte seinen Hauptzweck, wonach sich die Organisationen vorstellen können und es lieferte eine schöne Atmosphäre, im AAG-Bereich auch sehr viel Mitmachmöglichkeiten.

Gut, aus Fotografensicht gab es nicht die genialen Fotos, die man bei Sonnenuntergang in der Ostengasse machen kann. Aber dafür ist das Fest nicht da. Und die Atmosphäre an der Donaulände in der Stunde, in der die Sonne tief steht und diesen Bereich aushellt, ist für die Besucher wunderbar.

Im ersten Moment wirkte das Fest auf mich kleiner als in der Ostengasse. Aber das täuschte, und zwar gewaltig: die vielen Stände und Zelte verteilten sich viel stärker auf den Arealen an Donau. In Wirklichkeit waren sehr viele Organisationen vertretem, und es gab ein sehr umfangreiches Programm an Veranstaltungen und Mitmachaktionen. 

Die Liste der Mitmacher habe ich - aus dokumentatorischen Gründen- am Ende des Blogartikels eingebunden, man kann sie auch auf der Homepage der Sozialen Initiativen nachlesen (und zwar hier)

Die Kooperation mit dem Bio-Markt

Verwirrend war für mich anfangs, dass sich im Bereich der "Donauterassen" beim Museum die Stände der sozialen Organisationen mit den Ständen des Biomarktes vermischten - die eigentlich gewerblich sind, wenn auch natürlich "sympathisch-gewerblich". Wer hier landete, wusste zuerst nicht "habe ich jetzt das Gassenfest verlassen und bin beim Bio-Markt, der sich am Rande angeschlossen und die Öffnungszeit verlängert hat?" Erst bei näherem Hinsehen sieht man dann, dass sich Stände der Sozialen Initiativen dazwischen befinden und man kam zögerlich zum Schluss: "das gehört wohl doch noch zum Gassenfest".

Und die sozialen Stände dort profitierten durchaus von dem Gemengelage. So war Dr. Morsbach von den Altstadtfreunden sehr zufrieden von der Örtlichkeit neben dem Museum, da es sehr viel Publikumskontakt gab.

Die Kooperation mit dem Biomarkt ist insgesamt wohl eine akzeptable Zusammenarbeit, dachte ich beim letzten Spaziergang am Sonntag - und hörte dann im Hintergrund eine Sprecherin der Sozialen Initiativen, die auf der Bühne an der Donaulände darauf hinwies: keiner der Standbetreiber hier verdient etwas, alle arbeiten ehrenamtlich. Das stimmt dann natürlich nicht so ganz, schmunzelte ich vor mich hin. Andererseits: auch in den früheren Ostengassenfesten haben gewerbliche Gastronomen mit teil genommen, also gab es schon immer diese Mischung von ehrenamtlich und kommerziell. Das ist in Ordnung. Massen an Besuchern müssen versorgt werden - die bekommen Hunger und Durst und das alles können die Sozialen nicht alleine abdecken.  Ich musste mich dreimal anstellen, um einen Kaffee beim "Kreuzbund" zu erhalten. Der war immer schnell alle. Aber ich wollte diese geniale Organisation unterstützen. Also gab es extra-Trinkgeld und nicht den angebotenen reduzierten Preis, "weil Sie so lange warten mussten".

Das AAG-Gelände

Was mich besonders begeistert hat, war der AAG-Sportplatzbereich. Hier entdeckte ich dann auch zum ersten mal die Organisation "AktionKulturSozial" die mit Kindern an einer Friedenssäule bastelten. Leiterin ist Sabine Watzlawik, von der wir Regensburger schon öfters in der Zeitung gelesen haben, und  eine treibende Kraft der Organisation ist unter anderem Stephanie Zuber. Die kannte ich von früher, und sie sprach mich an und erklärte mir die Aktion und vor allem die Organisation.

Hinter dem unscheinbaren Namen steckt im Kern die Idee, Kindern das Thema Archäologie und Geschichte näher zu bringen. Mittlerweile haben sich so viele anderere Freiwillige angeschlossen, dass es nicht nur um Geschichte alleine geht. Sondern um Kultur. Aber die Archäologie ist das Hauptthema. So gibt es auch für Schulen oder Kinderfeste lehrreiche Konzepte, zum Beispiel die Ausgrabungs-Box. Mit der können die Kinder lernen, worauf bei Ausgrabungen zu achten ist (siehe https://aktionkultursozial.de/, dort "Archäologie in der Box". Ich kann diesen Abschnitt leider nicht direkt verlinken)

Was die Friedenssäule-Aktion betrifft: Vorbild ist die Marc-Aurel-Säule in Rom. Die Kinder konnten mit Modelliermasse Friedenssymbole gestalten. Die werden spiralförmig an der Säule befestigt und bemalt. Die Friedenssäule soll im Anschluss im Foyer des Historischen Museums ausgestellt werden und im kommenden Jahr für ein guten Zweck versteigert werden. Hierzu folgt ein gesonderter Artikel von mir.

Sabine Watzlawik hat mir ihren Helfern schon so einige aufsehenerregende Aktionen organisiert. So hatten sie und ihre Helfer die Idee, nach dem Keltenschatz-Raub zusammen mit Kindern die Münzen des Keltenschatzes zu imitieren. Sogar das Vergolden durften die Kinder lernen. Der Schatz wurde dann dem Manchinger Museum geschenkt (siehe https://www.br.de/nachrichten/bayern/trost-aus-regensburg-goldschatz-aus-knete-fuer-keltenmuseum,TlgeknT)

Das Wetter? Naja, der Freitag abend war verregnet und für die Katz. So einige Standbetreiber gingen frierend nach Hause - weit früher als gedacht. Aber Samstag und Sonntag herrschte wunderbares Wetter, und es gab schöne Sonnenuntergänge.  

Am Sonntagabend führte ich dann noch interessante Gespräche über die Stadtentwicklung beim Stand der Altstadtfreunde. Ich wollte noch schnell ein Foto machen, bevor der Stand abgebaut wird, und da kam auch noch die Oberbürgermeisterin vorbei. Die musste dann natürlich auch mit drauf.

Ich blieb noch länger und hörte mir das wunderschöne Konzert an der Donaulände an, bevor ich nach Hause fuhr.
 

Ausstellung - Der Stadtnorden nach der Eingemeindung 1924 - ab 8.Juli 2024

Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Eingemeindung der nördlichen Stadtteile" kündigt das DEZ eine Fotoausstellung an, die der Verein "Kultur am Regen" kuratiert:

Der Stadtnorden nach der Eingemeindung 1924
08.07.2024 bis 20.07.2024
Vernissage am 8. Juli um 17 Uhr (vor Drogerie Müller)

Donaueinkaufszentrum

Alte Fotos von Regensburg sind natürlich immer interessant. Aber Fotos von Stadtteilen wie Reinhausen, Steinweg, Sallern etcetera sind eher selten zu sehen. Insofern erhoffe ich mir von der Ausstellung einige mir noch unbekannte Bilder.

Hintergrund der Ausstellung ist ein Jubiläum. Denn ein historischer Meilenstein jährt sich zum einhundertsten Mal: Am 1. April 1924 wurden Stadtamhof, Steinweg, Reinhausen, Sallern, Weichs, Schwabelweis sowie Ober- und Niederwinzer eingemeindet. Auch die heutigen Stadtteile Brandlberg-Keilberg und Konradsiedlung-Wutzlhofen entstanden in Folge dessen auf städtischem Grund. Regensburg wurde auf einen Schlag zur „Großstadt“!

Zentrale Dokumente zu diesem Ereignis sind die jeweiligen Eingemeindungsverträge, die zeigen welche Punkte im Einzelnen geregelt werden mussten. Die Vertragstexte, die im Stadtarchiv überliefert sind, können Sie hier einsehen: https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/kulturreferat/amt-fuer-kulturelles-erbe/100-jahre-stadterweiterung

Auf dieser Seite befinden sich auch Veranstaltungshinweise, bei denen aber die obige Fotoausstellung nicht dabei ist.

Dienstag, 2. Juli 2024

Papierkunst-Triennale in Deggendorf - noch bis 6.10.24

Ein Artikel in der Zeitschrift "lichtung" hat mich auf eine sehr interessante Papierkunstausstellung aufmerksam gemacht, an der Künstler aus aller Welt teilnehmen.  Diese Triennale präsentiert mit ungewöhnlichen Papier-Objekten die schönsten Seiten eines alltäglich wirkenden Materials.


Papier Global 6
Papierkunst-Triennale in
Stadtmuseum und Handwerksmuseum Deggendorf
49 Künstler aus 20 Ländern

12.05. - 06.10.2024

Kompletter Flyer siehe hier



Bereits zum sechsten Mal werden die Museen der Stadt Deggendorf zum Zentrum internationaler Papierkunst. Den Rahmen für Papier Global 6 bieten das Handwerksmuseum und die Stadtgalerie im Stadtmuseum, die insgesamt 400 qm ausschließlich der Papierkunst widmen.

Auf die Ausschreibung für die Ausstellung „Papier Global 6“ hin hatten sich rund 530 Kreative aus aller Welt beworben. 49 Künstler wurden von der Jury ausgewählt. Sie kommen aus 20 Ländern bis hin zu Südkorea, Australien, USA, Mexiko oder Japan.

Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichsten Formen zeitgenössischer Papierkunst, die Papier als Medium einer eigenständigen Kunstsprache zum Ausdruck bringen. Die Teilnehmenden verarbeiten die unterschiedlichsten  Papierarten von Polymerpapier über handgeschöpfte Papiere, Papierpulpe, Industriepapier bis hin zu recycelten Papieren aus dem Alltagsgebrauch. 

Die ausgewählten Arbeiten zeigen eine große Vielfalt der Techniken von Faltungen, gewebten Arbeiten über Papierschnitt bis hin zu Mixed Media. Auch die Themen, mit denen sich die Papierkünstler auseinandersetzen, sind vielfältig. Neben freien Arbeiten stehen der Klimawandel, Nachhaltigkeit, die Zerstörung der Natur, das Insektensterben, Migration sowie persönliche Geschichten und Schicksale im Fokus.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog in deutscher und englischer Sprache.


Künstler bei Papier Global 6

Josefien Alkema (NL), Jacobo Alonso (MX), Sally Baldwin (IQ/GB), Ilka Bauer (DE/CA), Paola Bazz (IT), Anna Maria Bellmann (DE), Roswitha Berger-Gentsch (DE), Anna Bludau-Hary (DE), Anna van Bohemen (NL), Christian Born (DE), Angelika Brackrock (DE), Helen Efe Doghor-Hötter (NG/DE), Christiane Dreyer (DE), Loretta Faveri (CA), Helmut Frerick (DE), Heiko Elias Friedrich (DE), Alexandra Fromm (DE), Marianne Goldbach (DE), Anja-Katrin Grimm (DE), Bastian Hoff mann (DE), Pia Höhfeld (DE), Kato Kaori (JP), Suyoung Kim (KR/DE), Sabine Köhl (DE), Wolfgang Kowar (DE), Tina Kraus (DE), Hélène Lacquement (FR), Mariella Maier (DE), Drew Matott
(US/DE), Michaela Menzel (DE), Harald Metzler (AT), Frank Nordiek (DE), Christine Ott (DE), Dongsam Park (KR), Karen Perry (MX), Aleksandra Pietrzak-Pieczyńska (PL), Kirstin Rabe (DE), Elysha Rei (SA/AU), Priska Riedl (AT), Anne Rudanovski (EE), Uli Schmid (DE), May Lucy Süess (CH), Lia Tietz-Muñoz (DE), Akiko Tomikawa (JP/DE), Helene Tschacher (DE), Michael Velliquette (US), Jen Weissenbacher (DE), Marina Witte Mann (RU/DE), Xiaoxue Xu (CN/AT)



https://stadtmuseum.deggendorf.de/veranstaltungen/event/papier-global-6

https://stadtmuseum.deggendorf.de/media/Papier-Global-Paper-6-Folder-Web.pdf





Montag, 1. Juli 2024

Regensburger Tagebuch vor 10 Jahren - Juli 2014

Auch der 10-Jahres-Rückblick zum Juli zeigt wieder interessante Entwicklungen in Regensburg.

 Übrigens: die zitierten Artikel über die Straßenbahn betrafen ausschließlich die historische Straßenbahn, und haben nichts mit dem kürzlich gestorbenen Stadtbahnprojekt zu tun.


Juli 2014. Kater Fritzi, wie er leibte und lebte


 Artikel, die im Juli 2014 im Tagebuch erschienen:

Die Rückblicke der anderen Monate findet ihr in der Rubrikenliste unter der Rubrik "Zeitsprung"


Samstag, 29. Juni 2024

Jazz im Juli und August 2024 - Regensburger Jazzclub

Der Jazzclub bietet drei Termine vor der Sommerpause an, am 1. und 25. Juli und am 10. August. Danach geht es erst wieder am 13. September weiter




Mo 01.07.2024 20.00
HfKm Abschlusskonzert: Piano Neue Geistliche Musik
Julia Dendl & Band Meets The Monday Night Ensemble Feat. Steffi Heelein & Carina Becher
Jazzclub im Leeren Beutel


Do 25.07.2024 19.30
Osaka Monaurail
Japans Soulbrothers No. 1 – In Kooperation mit Klangfarben e.V.
Thon-Dittmer-Palais

Sa 10.08.2024 19.30
Radio Europa
Secret Sounds & Hidden Treasures – In Kooperation mit der KulturAgentur Alex Bolland
Thon-Dittmer-Palais



Einzelheiten:

Donnerstag, 20. Juni 2024

Zweite Ausstellung im Rahmen der Jürgen-Huber-Retrospektive - ab 27. Juni im Art Affair

Jürgen Huber feierte dieses Jahr seinen 70. Geburtstag. Daher gibt es eine Retrospektive, die sich auf drei Ausstellungsorte verteilt jeweils mit dem Ausstellungstitel "I love you so". 

Die erste begann vor kurzem in der Städtischen Galerie. 

Am 27. Juni wird die zweite Ausstellung in der Galerie "Art Affair" eröffnet, und sie enthält einen kleinen Zusatz im Titel, den man leicht übersehen könnte: " I love you so II "

I love you so II
Jürgen Huber
Galerie "Art Affair"
 27. Juni bis zum 10. Juli 2024

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 27. Juni 2024 um 19:30 statt.

 Es spricht Wolfgang Dersch, Kulturreferent der Stadt Regensburg. Jürgen Huber ist anwesend.




Dienstag, 18. Juni 2024

Ausstellungseröffnung Pröbster im artspace Erdel

Am 13. Juni 2024 startete die Ausstellung von Franz Pröbster Kunzel im artspace Erdel. Nach einer Einführung von Antonia Kienberger und Worten von Dr. Wolfgang Erdel gab es eine Performance des Künstlers, die man als Klangreise mit Hilfe von Naturgegenständen bezeichnen könnte. Wer nicht dabei sein konnte: ein Filmbericht des Bayerischen Rundfunks vom Oktober letzten Jahres könnte eine Vorstellung von der Performance geben.

Die Werke des Künstlers sind faszinierend. Sie bestehen hauptsächlich aus Gegenständen der Natur. Das ist eines seiner zwei Hauptthemen, das zweite Thema ist die Vergänglichkeit - also letztlich Zeit. Zu sehen sind aber auch Tuschezeichnungen und Gemälde.

Wenn Sie die Galerie besuchen, dann lassen Sie sich unbedingt die jeweiligen Hintergründe der Werke erklären. Das macht die Kunstwerke nochmal interessanter. 

Seine Werke sind nicht einfach zu erklären. Begriffe wie Naturkünstler oder Land-Art, wie sie manchmal verwendet werden, passen meines Erachtens nicht so recht. Wichtiger aber ist, dass er mit seinen Werken national und internationao Aufsehen erregt hat. Seine Liste öffentlicher Ankäufe ist beachtlich, die Liste von Ausstellungen ebenfalls und es gibt einige Fernsehberichte über ihn.

Franz Pröbster, der Zusatznachname "Kunzel" kommt vom dem Namen seines Hofs (in Bayern sagt man dann "der Kunzel", wenn der Hof so heißt), hatte Anfang der 70er Jahre die Landwirtschaft aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben und ist seit 1975 freischaffender Künstler. 

Bekannt ist er auch durch eine 33.000 qm große Fläche mit Kunstgegenständen in der Nähe von Forchheim/Freystadt, die er den "Garten des heiligen Irrsins" nennt, und das "Haus der Schreine", eine riesige Scheune, die oben sein Atelier enthält.

Am Sonntag, 7. Juli 2024 laden der Künstler und seine Frau Carmen die Freunde der Galerie Erdel herzlich ein zu einem Besuch im Hl. Garten des Irrsinns und im Haus der Schreine. Treffpunkt um 14 Uhr direkt an der Südseite des Garten des Hl. Irrsinns. Infos und Anmeldung: wolf@erdel.de. Forchheim bei Freystadt liegt etwa eine Stunde von hier, und ist nicht zu verwechseln mit Forchheim bei Erlangen.


Antonia Kienberger mit der Einführung in die Ausstellung "Auf den Punkt bringen"


Franz Pröbster Kunzel

Sonntag, 16. Juni 2024

Katharina Tenberger-Holzer in der Städtischen Galerie

In der Städtischen Galerie steht die nächste Ausstellung an. Sie gehört zur Ausstellungsreihe "Position R", eine Kooperation der Städtischen Galerie mit mit Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg. 

Die diesjährige Ausstellung ist der Künstlerin Katharina Tenberge-Holzer gewidmet.

Position R:
Katharina Tenberger-Holzer
Glitch Girls

22. Juni bis 1. September 2024
Eröffnung 21.06.2024, 18 Uhr

Städtische Galerie im Leeren Beutel



Katharina Tenberge-Holzer istFotografin, Dozentin. und Autorin aus Regensburg


Städtische Galerie im Leeren Beutel
Bertoldstraße 9, Regensburg
Dienstag bis Sonntag 10-16 Uhr

Homepage der Künstlerin: http://www.katharinatenberge.de/




Max Biller in der Galerie Distelhausen - ab 21.Juni 2024

Die nächste Ausstellung in der Galerie Distelhausen steht an:

Max Biller 
Bayerische Landschaftsmalerei
Galerie Insinger, Distelhausen

22. Juni bis 21. Juli 2024
Vernissage 21. Juni, 19 Uhr



Eröffnung am Freitag, den 21. Juni 2024 um 19:00 Uhr in der Galerie Carola Insinger.
Einführung: Richard Gruber, Bildhauer
Musikalische Umrahmung: Thomas Pielmeier


Homepage des Künstlers: www.billermax.de





Samstag, 15. Juni 2024

Renate Christin - Bericht von der Eröffnung der Retrospektive am 7. Juni 2024




Am 7. Juni 2024  wurde die Ausstellung "Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich zu Hause" in den Hallen des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg eröffnet. 

Diese Retrospektive ehrt das Werk der Künstlerin Renate Christin und bietet "einen fundierten Überblick über die Entwicklung der Künstlerin": Malerei, Installationen, Videoarbeiten, Keramik, Objektkästen.

Nach der Begrüßung durch  Dr. Georg J. Haber (1. Vorsitzender des Vereins) sprach Frau Dr. Astrid Freudenstein, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg. 

Danach bot Frau Dr. Antonia Kienberger eine lebendige und spannende Einführung und ein gelungenes Portrait der Künstlerin. Kaum jemand war besser war geeignet dafür, denn als Mitbetreiberin der Galerie Erdel kennt sie die Künstlerin und ihr Werk sehr gut. Den kompletten Text der Festrede kann man hier nachlesen: https://textpunkt.net/index.php/text-magazin/93-europa/308-laudato-renate-christin-kunst-und-gewerbeverein-regensburg-2024

Die Künstlerin bedankte sich anschließend und zeigte sich sehr gerührt von der Besucherresonanz. Im Grund waren ihre Ängste aber unbegründet: schon die große Ausstellung in der Städtischen Galerie im Jahre 2017 war ein voller Erfolg.

Wer sich die Werke vor den Ansprachen angesehen hatte, wird festgestellt haben, dass sich darunter Arbeiten aus dem Frühjahr 2024 befinden. 

Das beweist, dass die 83jährige Künstlerin bis heute voller Energie steckt. Und so sah man sie auch dann bei ihrer Dankesrede: Sowohl Worte als auch Körpersprache und ihre lebendige Mimik versprühten in jeder Sekunde mitreissende Lebensfreude. 

Zu sehen sind in der Ausstellung Werke aus mehr als 40 Jahren, darunter natürlich viele Bilder (wobei mir die "erdfarbenen" Gemälde aus früheren Phasen genauso gefallen wie die später farbigeren Werke), aber auch Installationen, eine Keramik, Objektkästen und Videoarbeiten.

Für musikalische Umrahmung sorgten: Karin Holzapfel und Fabian Kellermeier

Zur Künstlerin Renate Christin
 
Von 1976 – 1980 besuchte sie die Sommerakademien der Bildenden Kunst in Salzburg und Millstatt, Universität Haifa. Davon 1980 in Salzburg Meisterschülerin bei Prof. Albert Bitran/Paris. 1989 Aufenthalt im “Virginia Center for the Creative Arts”, USA (Stipendium der Stadt Regensburg).

Seit 1974 bestritt sie über 40 Einzel- und Gruppenausstellungen: in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Italien, Österreich, Spanien, Czech Republic, Slovakien, Slovenien, Ukraine, USA und Australien

Freitag, 14. Juni 2024

Was, wenn wir Euch beim Aufräumen stören?

 Hier sind völlig unspektakuläre Fotos, die den Hochwasser-Rückgang am 13. Juni 2024 zeigen. 

Aber auch davor war es nicht so tragisch, wie in einigen früheren Jahren.

Wir Regensburger wussten dabei, dass das Hochwasser nicht in die Altstadt drang, so wie etwa in Passau oder anderen Orten.  Aber die Touristen wussten das nicht. 

Die sahen in den Medien Fotos von überschwemmten Städten in Bayern, und lasen, dass auch Regensburg vom Hochwasser betroffen sei.

Da ist es logisch, dass Geschäfte in der Altstadt von einem Umsatzrückgang runter auf 50% berichteten. In einem Laden in der Tändlergasse meinte eine Kundin zur Verkäuferin: 

"Wir haben uns überlegt, ob wir überhaupt kommen sollen. Vielleicht ist ja die Altstadt überschwemmt!? Vielleicht stören wir Euch beim Aufräumen?" 

Ähnliches erzählten die Nachbargeschäfte.

Kleiner Tipp also für die Touristik-Abteilung der Stadtverwaltung: beim nächsten Hochwasser könnte man aufklärende Pressearbeit machen, die gezielt die potentiellen Besucher anspricht. 

Es sei denn, es kommt ein Jahrtausendhochwasser.



Donnerstag, 13. Juni 2024

Retrospektive Jürgen Huber in der Städtischen Galerie eröffnet

Der Künstler Jürgen Huber ist in diesem Jahr 70 geworden, und das war ein passender Anlass für eine  Retrospektive seines Schaffens. 

Genau genommen verteilt sich diese Retrospektive auf drei Ausstellungen: die Ausstellung in der Städtischen Galerie, über deren Eröffnung ich hier berichte, eine Ausstellung bei Art Affair, die am 27.6. startet, und eine Ausstellung in der Galerie in Bad Kötzting, beginnend am 20. Juli. in der Galerie im Woferlhof. 

Gemeinsamer Titel ist "I love you so". Der Titel bezieht sich dabei auf die Kunst, wie der Künstler in einem Interview erklärt hatte.

Die Städtische Galerie zeigt auf zwei Ebenen ungefähr 130 Werke, von denen viele Leihgaben der privaten Besitzer sind. Das ergibt eine Zusammenstellung, die weder die Interessierten noch der Künstler selbst so erlebt haben, wie er auf facebook notierte. 

Am 7. Juni wurde die Regensburger Ausstellung in Anwesenheit von rund 300 Gästen eröffnet.

Die Oberbürgermeisterin fand sehr persönliche Worte, die Kuratorin und Kunsthistorikerin Dr. Caroline-Sophie Ebeling führte in das Werk ein. Es gibt einen sehr interessanten 150-seitigen Katalog, den ich schon vorher betrachten konnte, und der viele interessante Textbeiträge enthält. Unter anderem ein Interview von Udo Hebel, das sehr intensiv auf die früheren Zeiten eingeht, ferner Beiträge von Christian Muggenthaler, von der Kuratorin Dr. Ebeling, von Wolfgang Dersch und von Jürgen Huber selbst.





Huber war Stadtratsmitglied ab 2008, Bürgermeister ab 2014, und verabschiedete sich 2020 aus dieser Kommunalpolitik. Manche Regensburger verbinden den Namen Jürgen Huber fast nur mit seiner kommunalpolitischen Tätigkeit und haben seine künstlerische Tätigkeit erst damals oder danach am Rande mitbekommen.  

Aber in Wirklichkeit hat er sich schon viel früher als Künstler einen Namen gemacht. und zwar über die Landesgrenzen hinweg: weit über 100 Ausstellungen in vielen Ländern und Städten, auch z.B. in New York, Addis Abeba, mehrfach in Italien, Finnland und Tschechien, oft in Polen. Darunter in renommierten Galerien, wie Rudi Pospieszczyk in Regensburg, Axel Holm in Ulm, Otto van de Loo in München, Galerie Räber in Zürich, Galerie Slama in Klagenfurt oder Galerie Deschler in der Berliner Auguststrasse, ferner Ausstellungen und Messen in Köln, Karlsruhe und Wien.

Geboren wurde er in Altenstadt/Waldnaab als Sohn eines Glasschleifers. Schon in der Kindheit wurde er über seine aufgeschlossene Familie und über die Schulen wie das Weidener Keplergymnasium auf Kunst und Theater aufmerksam gemacht. 

1979 gründete er in Weiden das legendäre Kartenhaus-Kollektiv (das dann später erst nach Regensburg umzog) und leitete es bis 1986. Daneben beschäftigte er sich im Eigenstudium mit Kunstgeschichte und Kunsttheorie. Nach seinem Abschied aus dem Verlagsunternehmen und einem halbjährigen Aufenthalt in London machte er sich als freischaffender Künstler selbständig. 

1986 gründete er mit Uli Pöppl und Wolfgang Keuchl (später abgelöst durch G. Kempf) die viel beachtete gesellschaftskritische Künstlergruppe "Warum:Vögel:Fliegen" (mit Doppelpunkten, und Fliegen groß, also nicht als Verb). Diese wurden bekannt durch interdisziplinäre Aktionen, Theaterstücke, Installationen und Ausstellungen und ihr vielbeachtete Gesprächsreihe “Politik der Kunst”, bei der sie Persönlichkeiten einluden, um Fragen zur Positionsbestimmung von Kunst und Künstlern zu erörtern.

Im Jahre 2003 initiierte und gründete er einen Kunstverein mit dem Namen "KunstvereinGRAZ" (zusammengeschrieben, und überhaupt nicht mit der Stadt Graz konnotiert). Dieser Verein hat die Regensburger Kunstszene bis heute geprägt (zur Geschichte siehe hier)

Wenn man nach der Vita sucht, findet man meist einen Abbruch im Jahre 2012 - egal, ob auf seiner Homepage oder bei Galeristen. Das hat natürlich damit zu tun, dass die kommunalpolitische Tätigkeit die künstlerische Laufbahn überlagert hat, und damit die Pflege der Vita. Aber auch in der Zeit als Kommunalpolitiker - also ab 2008 -  war er künstlerisch aktiv. Ich habe so einige Ausstellungen und Aktionen von ihm in diesem Blog dokumentiert, sowohl Einzelausstellungen (z.B. bei Galerie Knyrim,) als auch Gemeinschaftsausstellungen (u.a. bei den GRAZifikationen, also den Jahresausstellungen des Kunstverein "KunstvereinGRAZ", oder die Gemeinschaftsausstellung mit Tone Schmid im Jahre 2010).

Im Jahre 2013 schrieb er das Buch "Hiobertus" und brachte es 2015 heraus. Die  Tätigkeit als Stadtrat und Bürgermeister hielten ihn also in seinem kreativen Schaffen nicht auf. 

Samstag, 8. Juni 2024

Franz Pröbster Kunzel im artspace Erdel - ab 13. Juni 2024

Die nächste Ausstellung im artspace Erdel beginnt am 13. Juni 2024:

Franz Pröbster Kunzel
"auf den Punkt bringen"
Tuschezeichnungen und Objekte

13.06. bis 10.08.2024
Vernissage 13.06., 19 Uhr, 
mit einer Performance des Künstlers

artspace Erdel, Fischmarkt 3


Die Ausstellung wird am 13. Juni um 19 Uhr mit einer Performance des Künstlers eröffnet.


F. P. Kunzel im Atelier (Foto: Wolf Erdel)


Franz Pröbster Kunzel ist gelernter Landwirt. Er kam nicht zur Kunst, sondern die Kunst kam zu ihm. Seine Arbeiten stellt er seit 1981 regelmäßig aus. 2010 wurde er mit dem Kulturpreis Bayern und 2013 mit dem Kulturpreis der Stadt Neumarkt / Oberpfalz geehrt.

"In jedem Kunstwerk wird die Magie des Augenblicks sinnlich erfahrbar. Holz ändert mit der Zeit seine Farbe und Eisen oxidiert. So erleben wir das kontinuierliche Fließen der Zeit. Eine gewaltige Herausforderung, die lebendige Kraft der Natur in ein Kunstwerk zu fassen, die Außenwelt in den Innenraum zu holen mit all der Schönheit, Feinfühligkeit und Intensität, die die Fülle des Lebens in sich birgt."
Weiterer Termin:

Am Sonntag, 7. Juli 2024 laden Franz Pröbster Kunzel und die Galerie Erdel zu einem Künstlergespräch im Atelier - open air im "Garten des Hl. Irrsinns" in Forchheim (Freystadt/Opf.) ein. Beginn: 14 Uhr. Anmeldung über wolf@erdel.de

Aus der Pressemitteilung:

Franz Pröbster Kunzel

Franz Pröbster Kunzel wurde im beschaulichen 730 Seelen Dorf Forchheim in der Oberpfalz 1950 in eine alteingesessene Bauernfamilie hineingeboren. In dieser Tradition ist er groß geworden, hat vom Vater den Hof übernommen, ist intensiv mit der Natur verwurzelt. 1996 setzte er der Erwerbslandwirtschaft einen Schlusspunkt. Behalten hat er sich lediglich einen 33.000 qm großen Flecken Erde. Er nennt ihn den „Garten des Hl. Irrsinns“. Hier lässt sich die Kraft der Natur, der Wechsel der Jahreszeiten, das Wachsen, das Blühen, das Verwittern, der rhythmische Lauf der Zeit jeden Tag mit allen Sinnen erspüren.

Ein paar Minuten entfernt steht das Anwesen der Familie Pröbster. In der Scheune mit großen Fenstern hinaus ins Dorf hat sich Franz sein Atelier eingerichtet. Seine erst Einzelausstellung hatte er 1981 in der Galerie in der Förstermühle, es folgte eine ganze Reihe von Ausstellungen in verschiedenen Institutionen und Ländern: https://www.erdel.de/index.php/franz-proebster-kunzel-galerie-erdel

Franz Pröbster Kunzels Kunst

Franz Pröbster Kunzel arbeitet mit dem schwer fassbaren Phänomen der Zeit – der Einzigartigkeit in jedem Moment – und bildet das in vielfältiger Weise ab: Fein ziselierte Geflechte aus Draht und Weidenringen, Klanginstallationen mit Wasser, Lebensbretter mit einer Kerbe für jeden gelebten Tag, Steckbilder aus Holzstäben, seine sogenannten Pixelbilder.

Auf die Innenseiten von 135 Millionen Jahre alten Juraschiefersteinen malt er Linien und Punkte. Er sammelt sie im Frühjahr, hebt sie vom Boden auf, vom Frost gespalten und von der Erde bereitwillig freigesetzt. Das Aufheben ist für ihn ein Ritual des sich Verbeugens vor Mutter Erde. Mit seinen „Ackerlinien“ und den „Spuren des Säens“ setzt er seine individuelle Lebenszeit gegen die der Erdgeschichte. Diese philosophischen Gedanken erden ihn und setzen gleichzeitig einen Kontrapunkt zum Nützlichkeitsdenken. Franz Pröbster Kunzel macht das Eins-sein allen Lebens im Kosmos sinnlich erfahrbar.


artspace Erdel, Fischmarkt 3
Öffnungszeiten der Galerie
Do + Fr 11-17 Uhr, Sa 11-15 Uhr und nach Vereinbarung
Tel. 0941 – 702194
www.erdel.de

Freitag, 7. Juni 2024

Aktivitäten auf dem PLK-Gelände im Juni 2024

Auf dem nördlichen Teil der ehemaligen Prinz-Leopold-Kaserne stehen noch ein paar Gebäude, die die Stadt dem Verein "Kulturviertel e.V." seit Jahren für die Zwischennutzung zur Verfügung stellt. Das hat man anfangs als "PrinzLeoKultur (PLK)" bezeichnet, aber mittlerweile wird nur noch die Abkürzung PLK verwendet, die man auch als Abkürzung für die Kaserne als solche lesen kann. Auf der Homepage des Vereins heißt es nun sogar  "PrinzLeoKaserne". 

Einerlei. Jedenfalls gab der Verein die Aktivitäten im Juni bekannt:


6. Juni 2024 - Auftakt mit Biergartenkonzert und Void WarmUp

Im Rahmen des Jahresthema lädt der Kulturviertel e.V. am 06. Juni zum zweiten Mal zum PLK-Gartenkonzert, mit Fritzi Noirhomme, Ronja Künstler und Joana.

Der Einlass beginnt um 18 Uhr, das Konzert startet um 18:30 Uhr.


8. Juni 2024 - VOID Warm Up

Das VOID Warm Up am 08. Juni in der PLK ist der Appetizer für das VOID Fest im August. Neben dem musikalischen Programm gibt es einen Musikflohmarkt, dessen Erlös an die SEAPUNKS gespendet wird.

Die ehemalige Panzerwerkstatt wird zur Konzerthalle und davor wird ein gemütlicher Außenbereich eingerichtet. Bei schlechtem Wetter steht eine überdachte Alternative auf dem PLK-Gelände bereit.

Der Einlass beginnt um 17 Uhr, und um 18 Uhr startet das Programm.

mehr Infos & Tickets

 

Samstag, 1. Juni 2024

Bilder der Donau-Wald-Gruppe im Hudetz-Turm, ab 2. Juni 2024

Die Donau-Wald-Gruppe existierte von 1946–1990 und war ein loser Zusammenschluss bildender Künstler, aus dem Einzugsbereich des Bayerischen Waldes (siehe wikipedia). Mit vertreten waren Künstler wie Ulfig, Theuerjahr oder Hirtreiter.

Seit sich die Gruppe 1990 aufgelöst hat, waren die Arbeiten der Künstler nur noch im Bayerischen Wald zu sehen. Galerist Martin Mayer von der Galerie „Bergsteig 1“ in Kallmünz hat jetzt mehr als 50 Bilder der Künstler der Gruppe zusammengetragen und stellt sie im Hudetz-Turm in Wiesent aus.
Alle 16 Künstler, die zwischen 1946 und 1990 Mitglieder der Gruppe waren, sind vertreten.




DONAU-WALD-GRUPPE
im Hudetz-Turm in Wiesent
02.06 - 28.07.2024
jeweils Sonntag 14.00 - 17.00 Uhr
Vernissage 2. Juni 14.00 Uhr



Alternative: virtuell hier im Online-Katalog



Parallel dazu die "Galerie Bergsteig 1" in Kallmünz Bilder der DWG aus:

Bilder der DWG: 
Hermann Erbe-Vogel, Heinz Theuerjahr, Willi Ulfig u.a.
Bergsteig 1
ab 13.5. - 28.07.2024
19.05, 19. Mai, 16. Juni, 21. Juli
Jeweils 13.30 – 17.30 Uhr

Bitte vereinbaren Sie einen Termin, da der Galerist nicht immer da ist.
Mobil: 0176 30 68 37 47 (Martin Mayer)



Regensburger Tagebuch vor 10 Jahren - Juni 2014

 

aus einem Artikel vom 27.06.2014


Artikel, die im Juni 2014 im Regensburger Tagebuch erschienen:
Die Rückblicke der anderen Monate findet ihr in der Rubrikenliste unter der Rubrik "Zeitsprung"

Mittwoch, 29. Mai 2024

Wann kommt das Diba-Cafe zurück nach Regensburg? Besuch bei Reza in München

Reza Pezeshki in seiner Münchner "Diba-Cafebar"



Vor ein paar Wochen fuhr ich nach München, um Reza in seiner dortigen "Diba-Cafebar" zu besuchen, das er seit 2017 betreibt. Leider schaffte ich es nicht, einen der Tage mit den "Jam-Sessions" zu erwischen, da mir ständig Termine dazwischen kamen.  Dafür hatten wir um so mehr Zeit, um uns endlich mal wieder ausführlich zu unterhalten. 

Ich denke, jeder meiner Leser kennt noch das ehemalige Diba-Cafe am Bismarckplatz, am Eingang zur Drei-Mohrenstraße, das Reza 14 Jahre lang betrieben hatte. 

Es war in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes: Da war nicht nur die geniale Lage, sondern das multikulturelle Flair bei Team und bei den Gästen, aber vor allem war es die Art und Weise, wie schnell man dort Kontakte knüpfte. Es gibt andere Lokale mit ähnlichem Publikum: Palletti, Mea, Cafebar in der Gesandtenstraße beispielsweise. Aber nur im "Diba" schloss man so leicht und schnell neue Freundschaften.

Dienstag, 28. Mai 2024

Jürgen Huber - Retrospektive in der Städtischen Galerie - ab 7. Juni 2024, 18 Uhr

Ab 7. Juni 2024 gibt es eine Retrospektive mit Werken von Jürgen Huber in der Städtischen Galerie. Das Datum betrifft die abendliche Vernissage. Offizieller Ausstellungsbeginn ist, wie üblich, der nächste Tag.

Jürgen Huber
 I LOVE YOU SO

Städtische Galerie im Leeren Beutel
08.06.2024 bis 01.09.2024
Eröffnung 7. Juni, 18 Uhr







Führungsprogramm:

Turnusführungen
  • 30.06.2024, 11 Uhr
  • 28.07.2024, 11 Uhr 
  • 18.08.2024, 11 Uhr

Sonderführungen
  • 16. Juni 2024, 11 Uhr, Führung mit Künstlergespräch
  • 4. August 2024, 11 Uhr: Kinderführung im Rahmen des Regensburger Kinderbürgerfests mit anschließendem Workshop im Museum (mit Voranmeldung)

Lesung mit musikalischer Umrahmung:
  • Sonntag, 14 Juli, 11 Uhr: "Literatur und Musik begegnen Bildender Kunst"

Kuratorin: Caroline Ebeling


Städtische Galerie im Leeren Beutel
Dienstag bis Sonntag 10 - 16 Uhr
Eintritt frei


Partnerausstellung:
Galerie Art Affair, Neue-Waag-Gasse 2,
Vernissage am 27.06.2024, 19.30
Grußworte: Wolfgang Dersch, Kulturreferent


Alle Daten habe ich der Einladungskarte abgetippt, da ich noch keine PM oder VA-Hinweise im Web fand. Lediglich die Lesung am 14. Juli tauchte im Veranstaltungskalender der Stadt Regensburg auf.

Dieses Wochenende - Benefiz-Veranstaltung der Rough-Riders und dem Cowboy Club - 1.6. und 2.6.2024

Im letzten Jahr hatte ich das erste mal den Namen "Rough Riders" entdeckt, und zwar anlässlich einer Benefizveranstaltung zugunsten des Thomas-Wiser-Hauses. Die Rough Riders unternehmen zusammen mit anderen Gruppen Benefizveranstaltungen und lassen den Erlös sozialen Einrichtungen zugute kommen. Im Sommer 2023 war es z.B. ein Oldtimerfest in Regenstauf, bei der - unter anderem - die Kinder eine Schnitzeljagd in Oldtimern durchführen durften (siehe Bericht vom Juni 2023: Oldtimer Benefizveranstaltung in Regenstauf hatte einen tollen Auftakt.)

Gerade erfahre ich, dass es am kommenden Wochenende eine weitere Benefizveranstaltung geben wird, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Cowboy Club Regensburg. Und neben interessanten Musik-Acts und der Möglichkeit zum Tanzen gibt es auch wieder eine Schnitzeljagd mit den Kindern des Thomas-Wiser-Hauses. 103 Kinder haben sich offenbar schon angemeldet, wie ich den facebook-Berichten entnehme








Hier der Einladungstext aus https://www.facebook.com/events/926405918871206/

Die Rough Riders findet ihr in diesem Jahr im Cowboy Club Regensburg. 
Am Samstag, den 1.6., starten wir mit unserer Benefizveranstaltung ab 15 Uhr. 
Euch erwartet ein kinderfreundlicher Nachmittag mit verschiedenen Spielen für die kleinen Cowboys and -girls. Keine Sorge..an die Erwachsenen haben wir auch gedacht. Frei nach dem Motto: „nur die Harten kommen in den Garten“. 
Dort findet ihr Moni von Anstich-all Stars Tattoo mit Nadeln und Tinte. 
Musikalisch wird das von DJ RatPat, der Rock´n´Roll lebt und atmet, begleitet. Seit vielen Jahren sorgt er auf Partys und Events, von Murnau bis Regensburg, für heiße Stimmung mit seiner Mischung aus Rockabilly & Psychobilly. Jedoch engstirnig ist er nicht!!! Er kann auch mit musikalischen Abweichungen für positive Überraschungen sorgen. 
Je später der Abend, desto heißer das Programm. Live Musik vom Feinsten. Tanzen könnt ihr mit dem Scotty Bullock Trio. Nicht nur mit klassischen Rock´n`Roll oder Surf – auch mit modernen Rockabilly werden eure Ohren verwöhnt. 
Die Vielfalt nimmt kein Ende. Gas geben die fünf Jungs aus Italien. Evil Devil überzeugen mit ihren Punk´n´Roll und Psychobilly. Ein besonderes musikalisches Highlight haben wir noch für euch…very, very special Guests. Aber das bleibt eine Überraschung. 
Damit die Kehle feucht bleibt und der Magen nicht leer, gibt es den Platz an der Sonne: die Bar des Cowboy Clubs. 
Außerdem könnt ihr heiße Kurven sehen – auf 2 oder 4 Rädern. 
Eintritt 15€ – der Benefiz aus dieser Veranstaltung geht an die Kinder des Thomas Wiser Hauses. 

Und zur Schnitzeljagd am Sonntag: 

Am Sonntag um 11 Uhr ist es wieder soweit. Der Startschuss fällt und die diesjährige Schnitzeljagd durch Regensburg beginnt. In jedem Auto sollte mindestens ein (oder mehrere) Heimkind(er) Platz finden Fahrer und Kind bilden ein Team und bewältigen zusammen lustige Aufgaben. Natürlich werden die besten Teams belohnt.
Ende ab ca. 16 Uhr


Weitere Links

https://oldyoungtimerostbayern.de/event/rough-riders-meets-cowboy-club-regensburg/

https://www.facebook.com/cowboyclubregensburg/

https://www.facebook.com/monika.schmid.186

https://www.facebook.com/Anstich




Hier der Bericht vom Juni 2023:

Sonntag, 26. Mai 2024

Renate Christin - Werkschau im Kunst- und Gewerbeverein - ab 7.6.2024



Renate Christin
"Hier fühl ich mich wohl, hier bin ich zuhause"
Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein

08.06.2024 bis 07.07.2024
Vernissage 7. Juni , 19.30 Uhr



Mischtechnik v. Renate Christin; "Ich schau Dir in die Augen, Kleines"



Renate Christin ist eine der ganz großen Gestalten der Kunstszene, nicht nur in Ostbayern, sondern durch ihre vielfältigen Kunstaktionen auch weit darüber hinaus.

Vom 8. Juni bis 7. Juli 2024 widmet ihr der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg eine Einzelausstellung. Unter dem Titel "Hier fühle ich mich wohl, hier bin ich zuhause" zeigt die Künstlerin Arbeiten aus allen ihren Werkphasen: Malerei, Installation und Videoarbeiten.

Die Eröffnung findet am Freitag, 7. Juni 2024 um 19:30 Uhr statt. Es begrüßen Dr. Georg Haber, 1. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins, Dr. Astrid Freudenstein, Bürgermeisterin der Stadt Regensburg. Dr. Antonia Kienberger führt in das Werk der Künstlerin ein. Die Vernissage wird musikalisch von Karin Holzapfel auf der Gitarre und Fabian Kellermeier auf dem elektrischen Klavier umrahmt.

Am 16. Juni und 30. Juni 2024 führt Tony Kobler M.A. durch die Ausstellung. Beginn 14.00 Uhr. Anmeldung über VHS Regensburg oder direkt vor Ort. Im Anschluss an die Führungen findet ein Gespräch mit Renate Christin statt. Beginn ca. 15 Uhr.


Parallelausstellung im Erdel-Schaulager

Parallel zur Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein zeigt das Schaulager vom 7. Juni bis 7. Juli 2024 ausgewählte Werke aus dem malerischen Werk von Renate Christin. Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit der Künstlerin haben sich drei Themenschwerpunkte entwickelt: Arbeiten, die auf ihren Reisen in die europäischen Nachbarländer entstanden sind mit ihrem ganz spezifischen Gefühl für Landschaft und Farbstimmungen, ihr Langzeitprojekt „Gemeinsames Haus Europa“ mit Malerei zwischen Abstraktion und Figuration und ihre herausragende Kunstaktion „Lebens-Fluss Donau“, wo sie die über 2300 Flusskilometer von Regensburg bis zur Mündung im Schwarzen Meer auf Frachtschiffen zurückgelegt hat und die Kulturräume entlang der Donau eindrucksvoll in Foto, Wort und Malerei auf eindrucksvolle Weise lebendig werden lässt.
 
Renate Christin

Renate Christin ist eine Künstlerin, deren Werk sich seit über fünf Jahrzehnten aus der Neugierde an der Begegnung mit dem Ungewohnten entwickelt. Diese Freude am Entdecken und Heimkehren in ihre Heimat Regensburg führten zu unzähligen Reisen und Künstleraufenthalten in Europa und bis in die Innere Mongolei. Zwei ihrer herausragenden Langzeitprojekte heißen „Straßen Europas“ und „Fremde / Freunde“.

Die Ausstellung bietet einen fundierten Überblick über die Entwicklung der Künstlerin: Politische Positionen, experimentelle Arbeiten in verschiedenen Medien, Malerei changierend zwischen Abstraktion und Figuration mit starker Suggestionskraft. Renate Christins Kunst ist assoziativ, spielt mit Archetypen wie etwa der Grundsehnsucht nach der Beheimatung des Menschen in sich wie auch in der Gesellschaft.




Renate Christins Weg als Künstlerin: Von Regensburg hinaus in die Welt - und immer wieder zurück

Renate Christin ist überaus unternehmungslustig, weltoffen, aufgeschlossen und neugierig. Ihr Weg als Künstlerin begann 1974 mit einer Einzelausstellung in der Kleinen Galerie in Bad Abbach. Eher ein Experiment als ein geplanter Karrierestart. Doch das ist typisch für Renate Christin. Sagt sie doch von sich selbst, dass sie die Dinge in ihrem Leben nicht suche, sondern dass die wesentlichen Ereignisse doch immer auf sie zugekommen seien. Dazu gehört aber in jedem Falle auch ein wacher Geist und die Spontanität, die gebotenen Gelegenheiten beim Schopfe zu packen. 

Samstag, 25. Mai 2024

Aus dem Ostengassenfest wird das "Gassenfest an der Donau 2024"




Der Verein Soziale Initiativen e.V. ist ein Dachverband für die sozialen Initiativen in Regensburg und existiert seit 1974; geleitet von Reinhard Kellner. Seit 2005 veranstaltet der Verein  so genannte "Gassenfeste", anfangs in der Altstadt, später in der Ostengasse, und in der Regel alle zwei Jahren.

Auch  2024 gibt es wieder ein Gassenfest, und zwar vom 21. bis 23. Juni 2024. 

Die Ostengasse wird heuer nicht mit einbezogen, weil in diesem Bereich die meisten Kosten und Mühen und Kosten anfallen: Parkplätze räumen, Straßenschilder aufstellen, Sicherheitsdienst, Sauberkeit etc. 

Daher wird das Fest ein wenig verschoben: an das Donauufer, parallel zur Ostengasse. 

Damit kann man leben, finde ich - die Gassenfeste der Sozialen Initiativen fanden schließlich nicht immer in der Ostengasse statt. Die ersten Gassenfeste (2005 bis 2008) gab es in der Altstadt. Außerdem geht es  nicht um Gassen als solche, sondern um die Möglichkeit dass sich die Initiativen präsentieren können und gemeinsam feiern können. Der Streifen an der Donau war schon das letzte Mal mit eingebunden und gab dabei eine durchaus sympathische Umgebung ab.

Das "Gassenfest an der Donau" hat drei Spielorte
  • Donauterrassen (dafür zeichnet Daniel Frost vom Freitags-Biomarkt zusammen mirt Ghost-Town-Radio!),
  • Donaulände (Soziale Initiativen, Reinhard Kellner) und
  • AAG-Sportplatz am Ostentor (AktionKulturSozial, Sabine Watzlawik). Hier wird es heuer ein ganz besonderes Kinderkulturprogramm geben.

Kleinere Bands und Liedermacher bekommen im Innenhof des Mehrgenerationenhauses (MGH) noch eine kleine Bühne.

Natürlich können Lokale wie der Grieche oder das Tarantino oder Einrichtungen wie das MGH, St. Klara oder der Knödlhof in Rahmen ihrer Gegebenheiten mitmachen. 

Für die Straßenbahner war es heuer leider nicht möglich, ihre "Fliegenden Gleise" wieder aufzubauen.

Infos: https://www.soziale-initiativen.de/index.php/gassenfest-2024


Bericht über das Gassenfest 2008 hier im Blog (das erste hier dokumentierte Gassenfest):
Liste der bisherige Gassenfeste auf der 
Homepage der Sozialen Initiativen

OstenGassenfest 2022
OstenGassenfest 2018
OstenGassenfest 2016
OstenGassenfest 2014
OstenGassenfest 2012
Ostengassenfest 2010
Gassenfest 2008 (Altstadt)
2005 und 2006 gab es ebenfalls Gassenfeste (Altstadt)



Nur dieses Wochenende - Cartoons & Caricatures von Stefan Lintl im Kulturraum Vor der Grieb

Sie läuft nur dieses Wochenende, vom 24.05. bis 26.05.2024: die sehenswerte Ausstellung des Illustrators und Karikaturisten Stefan Lintl (alias Pfefferprinz) im "Kulturraum Regensburg" Vor der Grieb 5. 

Die Vernissage war gestern, am Freitag abend.

Stefan Lintl, Ausstellungseröffnung 24.05.2024



Ich hatte das Plakat  zufällig mittags beim Spazierengehen entdeckt und habe mir die Mühe gemacht, abends nochmals in die Stadt zu fahren.  Diese Mühe hat sich gelohnt. Zu sehen sind wirklich clevere und schön gezeichnete Karikaturen des Regensburger Künstlers. 

Im Vorraum gibt es zwei Bücher zu sehen und zu kaufen: ein offenbar eigenes Buch mit seiner Kunstfigur "Pfefferprinz" (ein Name, den er auch als alias benutzt), das Buch kostet 10 Euro und der Erlös geht an KUNO. Ferner ein frisch herausgekommenes Buch, das er illustriert hat: "Anton ist anders": der Hase Anton hat Autismus und fällt in seiner Kindergartengruppe mit seinem andersartigen Verhalten auf. 

Letzteres Buch ist im Handel erhältlich, ersteres offenbar nicht (ich habe nachträglich recherchiert). Also bin ich heute (am Samstag) nochmal vorbei, um mir ein Exemplar zu kaufen


Homepage des Künstlers: https://www.pfefferprinz.de/

Ausstellung: