Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 27. Juli 2021

Kunstverein GRAZ hat wieder neue Räume - Einweihung am 31.07.2021

Endlich Nägel mit Köpfen! Endlich neue Räume!

Eröffnung des neuen GRAZ.

Samstag 31.07.2021 16:00 - 21:00 Uhr

KunstvereinGRAZ Obere Bachgasse 19

Eröffnungsrede: Jörg Haala (1. Vorsitzender)

Der "KunstvereinGRAZ", der vor Jahren sein Domizil in der Schäfferstraße aufgeben musste, hat endlich neue Räume. Für die nächsten eineinhalb Jahre zieht der KunstvereinGRAZ in die Obere Bachgasse 19.



Am Samstag den 31.Juli gibt es eine Einweihung. Zu sehen gibt es zwei Ausstellungen in den beiden Schaufenstern und eine Siebdruck-Printing-Party. Der 1. Vorsitzenden Jörg Haala wird in seiner Eröffnungsrede das Konzept für die neuen Räume vorstellen.Diese können bei der Eröffnung natürlich auch in kleinen Gruppen und mit FFP2-Maske besichtigt werden.



contemporary Zwischennutzung am Wochenende 30. und 31.07. im PLK

Unter dem Motto JULILEUCHTEN meldet sich der Zwischennutzungsverein "conTempory" aus dem Pandemieschlaf zurück.

Im Rahmen der Zwischennutzung der Prinz-Leopold-Kaserne  übernimmt con_Temporary für das Wochenende vom 30. und 31. Juli die Regie auf dem Zwischennutzungsplatz (siehe Artikel).


Programm Freitag, 30.7.:
17:00 Einlass zur BGA-Soliparty mit:
18:30 FLAKE (DJ)
20:30 Dornröschen Dosenbier und der dreckige Rest (DJs)
21:30 Audiovisuelle Installation "Götterfleisch" in der Halle
Mit Zauberer/Mentalist Wuzie Wonka
Es gibt Essen gegen Spende!


Programm Samstag, 31.7.:
Ab 13:00 Mini-Jahrmarkt/Mitmachaktionen mit Wahrsagerin Luzie, Aerotrim, Wikingerschach, Dosenwerfen, Popcornbude, T-Shirts und Beutel bedrucken uvm.
Ca. 15:30 Meister Eckarts Kuriositätenkabinett - Weltweit einzige Schaubude ohne Schaubude!
18:00 Konzert Neria
19:00 Panda Ray & Intuitiv (DJs)
20:30 Audiovisuelle Performance "Synaesthesia" in der Halle
21:30 Burlesque-/Feuershow mit Nica Feuerfee


Die ganze Zeit über: Kunstausstellung, Lichtinstallationen, Mitmach-Aktion "Projekt Ostlicht", Biergarten.

Ort: Dieselstraße 7


Zufahrt über Dieselstraße 7


Immer auf dem Laufenden bleiben Interessierte via Social Media: https://www.facebook.com/contemporaryrgb/ 

In Gedenken an Yorki



Wutzl (alias Yorki), 2007 - 15.07.2021


Mein Hund Yorki, das Maskottchen des Blogs,  ist vor zwei Wochen von uns gegangen. Er weilt jetzt im Hundekatzen-Himmel und spielt dort vergnügt mit Kater Giorgio und Kater Fritzi. Dort lahmt er nicht mehr, und dort kann auch wieder sehen, so dass er wie in früheren Jahren herumtollt. Das freut mich für ihn.

Er hieß mit richtigem Namen "Wutzl", aber im Blog nannte ich ihn "Yorki". Nur das TVA-Team hatte im Jahre 2016 den Realnamen aufgedeckt, ich bin aber in Blogartikeln bei "Yorki" geblieben.

Dieser Yorkshire-Terrier war daran schuld, dass es diesen Blog als eigenes Webprojekt gibt. Ab Mai 2007 bereicherte er mein Leben und zwang mich täglich zum Spazierengehen. Ich lernte die Stadt von ganz anderen Seiten kennen, und begann wieder zu fotografieren. Und auch bei den vielen Kunst-Events, die ich besuchte, war er mit dabei.

Es entstand das Bedürfnis, die vielen Fotos zu zeigen und darüber zu berichten. Die ersten Artikel platzierte ich auf einer Unterseite auf meiner Homepage, wo es aber mehr um Recht und Steuern geht. Bald beschloss ich, einen eigenen Blog über Regensburg zu erstellen: das Regensburger Tagebuch. Wutzl alias Yorki war bei meinen Streifzügen meistens dabei. Er war gewissermaßen das Maskottchen des Blogs.

Dass er von uns gehen wird, hat sich seit  Monaten abgezeichnet. Vor zwei Wochen musste ich ihn dann nach einem schweren Schlaganfall ein letztes Mal zum Tierarzt bringen. 

Begleitet hat er mich schon seit seit Ende 2019 nicht mehr auf meinen Ausflügen. Mehrere Beinoperationen machten Stadt-Spaziergänge in den letzten zwei Jahren immer schwieriger, und am Ende kam dann der graue Star und andere Beschwerden dazu. Die meiste Zeit schlief er. Nachts musste ich mehrmals raus, um mich um ihn zu kümmern. Die Trauer mischt sich mit der Erleichterung darüber, dass er jetzt erlöst ist.

Hier ist eine Dia-Show mit ausgewählten Bildern, die ich auf youtube hochgeladen habe (Falls das hier eingebettete Video verschwunden ist, hier ist das Video auf youtube: https://youtu.be/5VlHAc3iF9c):


Die  Lebensgeschichte von Wutzl in Bildern:

Samstag, 24. Juli 2021

Neues von der Galerie Kunstpartner in Adlmannstein

Die angekündigte Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“ ist eröffnet und bis inklusive 8. August jeden Sonntag von 14 – 17 Uhr zu besuchen.

Das Konzert mit Susi und den Spießern ist bereits ausgebucht.

Schaulagerbesuche sind wieder möglich -  einfach anrufen und einen Termin vereinbaren. 09408 13 16 oder 0175 360 91 09




Im August geht "Kunstpartner" auf Landkreistour: im Auftrag von Kulturreferent Dr. Thomas Feuerer wurden vier Tagesfahrten entwickelt, bei denen sehr unterschiedlichen Regionen hinsichtlich moderner Architektur, Kunstateliers und auch Musik erkundet werden.


Die Ausflugstermine:

Samstag, 07.08.2021: Der Norden

Samstag, 14.08.2021: Der Osten

Samstag, 21.08.2021: Der Süden

Samstag, 28.08.2021: Der Westen

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung: https://www.vhs-regensburg-land.de/programm/kultur-und-gestalten/kategorie/Landkreiskulturfahrten/174#inhalt

KUNSTPARTNER GbR Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler
Altenthanner Straße 1
93170 Adlmannstein
https://www.kunstpartner.eu/
09408 13 16 oder 0175 360 91 09 oder info@kunstpartner.eu

Mittwoch, 14. Juli 2021

PrinzLeoKultur - Eröffnung durch Oberbürgermeisterin am 16.07.2021

Artikel aktualisiert am 15.07.(!)

PrinzLeoKultur Eröffnungswochenende
Eröffnung des Kulturareals auf dem Gelände der Prinz-Leopold-Kaserne
Freitag 16.07. bis Sonntag 18.07.2021
Eröffnung durch Oberbürgermeisterin 
am 16.07. um 18.00 Uhr
Eingang Dieselstraße 7, Regensburg

Über die kulturelle Zwischennutzung auf dem abrissfertigen Prinz-Leopold-Kasernen-Gelände habe ich bereits berichtet, ebenso über den kürzlich gegründeten Verein, der die kulturelle Nutzung organisiert, und zwar hoffentlich langfristig: der "Kulturviertel Regensburg e.V."



Zufahrt über Dieselstraße 7

An diesem Wochenende öffnet der Verein die Tore - nicht zum ganzen Gelände, sondern zu dem bereits beschriebenen nördlichen Areal, der für die Zwischennutzung zur Verfügung steht.

Die Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer wird am Freitag, dem 16.07.2021 um 18:00 Uhr, diese Veranstaltung eröffnen.

Öffnungszeiten:
Fr. 16.07.   17.00 - 22.00 Uhr (Eröffnung OB um 18.00 Uhr)

Sa 17.07.   11.00 - 22.00 Uhr (es gibt drei Zeitblöcke, für die gesondert zu buchen ist)

So 18.07.   12.00 - 18.00 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos. Damit man am Eingang keine Zeit verliert, seine Adressdaten anzugeben, wurde eine Reservierung über okticket organisiert.

In den lost-places-Räumen gibt es Kunstausstellungen, Veranstaltungen, gutes Essen und hoffentlich gemütliche Atmosphäre. Der Verein wird außerdem sein Sommerprogramm vorstellen, das er in den letzten Wochen mit den Kulturschaffenden erstellt hat. 

Aus der Pressemitteilung:
Am Freitag (16.07.) starten wir um 18.00 Uhr auf dem Gelände und eröffnen die PLK mit ein paar einleitenden Worten unseres Vorstands. Gleichzeitig öffnen wir hier auch endlich unsere tollen Ausstellungsräume. Um 19.00 Uhr folgt ein Akustikprogramm von Liva Leon und Tim Bleil. Um 20.30 Uhr zeigen wir euch eine audiovisuelle Performance von Katharina Tennberge-Holzer und Roland Holzer. Den ganzen Abend über gibt es leckere Getränke und natürlich auch etwas zu Essen.
Gratis-Tickets für Freitag erhaltet Ihr über den folgenden Link auf OK-Ticket.

Am Samstag (17.07) haben wir für den MišMaš-Tag in Kooperation mit dem EU Projekt kultur|kontakt|kreativ bereits ab 11.00 Uhr geöffnet. Ganz unter dem Motto „deutsch-tschechischer MišMaš“ können die BesucherInnen sich unter anderem durch verschiedene offene Workshopangebote und Mitmachaktionen bis 22.00 Uhr auf dem Gelände treiben lassen. Bands und DJ’s, Sitzgelegenheiten und auch eine leckere Verpflegung erwarten die Gäste auf dem Gelände.

Samstag gibt es drei verschiedene Zeiteinheiten für die sich jeweils Gratis-Tickets gezogen werden müssen.
1. 11.00 bis 15.00 Uhr:
Ab 11.00 Uhr: Infostände des Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch
12.00 bis 13.30 Uhr: Band VanSwing aus Pilsen
12.00 bis 14.00 Uhr: Kunstworkshop „Grattage, Frottage, Décalo-What?!“
13.30 Uhr bis 14.30 Uhr: Theaterworkshop von čojč „Sind wir die Generation Müll?“
Jonglage und Flow-Arts Schnupperkurs mit Pascal Simon
Gratis-Tickets für die erste Zeiteinheit erhaltet Ihr über den folgenden Link.

2. 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr:
16.00 bis 18.00 Uhr: Kunstworkshop „Grattage, Frottage, Décalo-What?!“
16.30 bis 17.30 Uhr: Theaterworkshop von čojč „Sind wir die Generation Müll?“
17.00 bis 18.00 Uhr: DJ Chappry El
Gratis-Tickets für die zweite Zeiteinheit erhaltet Ihr über den folgenden Link.

3. 19.00 bis 22.00 Uhr:
20.00 bis 21.00 Uhr: Musik des internationalen Trios OS PAROS DO SAMBA
21.00 bis 22.00 Uhr: Funky Disco House Musik mit DJ Chappry El
Gratis-Tickets für die dritte Zeiteinheit erhaltet Ihr über den folgenden Link.

Außerdem habt Ihr nun auch die Möglichkeit Mitglied im Verein Kulturviertel Regensburg e.V. zu werden. Das geht ganz einfach über den folgenden Link. Auch bestehende Mitglieder sollen sich bitte über den Link nochmals registrieren.




Sonntag, 11. Juli 2021

Sommer im Park - Gastro-Erlebnis im Stadtpark



Ein neues Gastro-Erlebnis gibt es im Stadtpark. Elf  Altstadt-Gastronomen haben sich zusammengetan und eine Freisitzfläche im Park erhalten. Außer bei der Filmbühne handelt es sich um Clubs, die mangels Freisitze kaum Umsatzmöglichkeiten in der Pandemie hatten. Zum Ausgleich hat ihnen die Stadt diese Möglichkeit eröffnet.

Jeder Club hat eine eigene Parzelle mit eigenem Ein- und Ausgang; die Parzellen sind sternförmig um ein Zentrum angeordnet. Zum Teil sind sie über speziell angelegte Wege erreichbar. Abgetrennt werden die Parzellen durch blumengeschmückte Paletten.

Das Konzept stammt von Kosmonaut-Betreiberin Sophia Ramm und hieß in der Planungsphase "Baradies"; mittlerweile ist der offizielle Name "Sommer im Park" und es gibt auch eine Webseite, auf der man Plätze reservieren kann:

Am Sonntag ist derzeit zu, aber man hofft, dass man künftig auch Sonntags öffnen kann. Ansonsten sind die Zeiten: DO – SA: 17 – 24 Uhr.  

Auf Musik wurde bewusst verzichtet.

Heute hat die TVA einen Bericht mit Interview und weiteren Informationen veröffentlicht;  den findet ihr auf: https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/sommer-im-park-11-gastronomen-10-biergaerten/




Ab 16.Juli Eröffnungswochenende prinzleokultur - Zwischennutzung in der Leopoldkaserne

In diesem Artikel informiere ich über die Bebauungplanung im Südosten, ferner über den frisch gegründeten Verein "Kulturviertel Regensburg e.V." und um die (eigentlich schon laufende) Zwischennutzung auf dem Gelände ("prinzleokultur") und schließlich über das Eröffnungswochenende am 16. bis 18. Juli mit Ausstellungen und Veranstaltungen auf dem Zwischennutzungsgelände.

Werden neuer Stadtteil: das Gebiet der Prinz-Leopold-Kaserne
 sowie die links und rechts angrenzenden Areale 

Zwischennutzung an der nördlichen Ecke des Areals (Eingang über Dieselstraße)


Zunächst: das Gebiet rund um die ehemalige Prinz-Leopold-Kaserne im Stadtosten soll ein komplett neues Stadtviertel werden. 

Die Stadt Regensburg wird fast alle bestehenden Gebäude bis 2022 abreissen und auf dem Areal nicht nur einfach Wohnungen, sondern einen richtigen Stadtteil mit Parks und Einkaufsmöglichkeiten errichten. Dabei steht sie unter Zeitdruck, denn die mit eingeplanten Sozialwohnungen müssen bis 2024 stehen - sonst drohen Strafen bezüglich der staatlichen Fördermittel.

Das Neubau-Projekt ist auf folgender Webseite der Stadt Regensburg näher beschrieben:

Ein Bebauungsplan steht noch nicht. Aber es gab einen Ideenwettbewerb und drei Gewinner; die Pläne können Sie über obigen Link einsehen. An diesen Entwürfen will sich die Stadt dann orientieren, wenn sie den endgültigen Plan erstellt.

Die Zwischennutzung - "PrinzLeoKultur"

Die nördlichste Ecke des Geländes hat die Stadt für die Zeit bis 2022 der Zwischennutzung zur Verfügung gestellt. Dafür wird der Name "PrinzLeoKultur" verwendet.

Sie beauftragte das Architektenteam "bauwärts" (Architektin Stephanie Reiterer aus Regensburg und Jan Weber-Ebnet aus München), die wieder Kulturschaffende, Vereine und sonst Interessierte zu Ideensitzungen einlud. Am Ende kam eine Vereinsgründung heraus, nämlich am 11. Juni 2021. Dieser hat die Leitung über die Zwischennutzung des Geländeteils. Dieser plant unter Hochdruck ein Veranstaltungswochenende ab kommenden Samstag.

Die Einbindung der Interessierten war gut organisiert und ist hervorragend auf der Webseite von "bauwärts" dokumentiert: http://bauwaerts.de/prinzleokultur/

Bei dem ersten Gespräch am 7.5., das als Videokonferenz stattfinden musste, waren 100 Teilnehmer angemeldet. weitere Termine waren am 14.5., 21.5. und 4.6. (erstmals live). am 11. Juni kam es dann zur Gründung des (letztlich unvermeidlichen) Vereins, nachdem man andere Organisationsformen durchdiskutiert hatte.

Mit beteiligt an diesen Gesprächen waren u.a. der AK Film, der Kunstverein GRAZ, die Vereine "con_temporary" und "Scants of Grace". Schon während dieser Gespräche liefen einzelne Nutzungen, z.B. für Filmaufnahmen oder sonstige Aktivitäten, die dann natürlich einzeln von der Stadt genehmigt werden mussten. 

Die Gründung des Vereins ist auch gut auf regensburg-digital.de beschrieben: https://www.regensburg-digital.de/der-regensburger-osten-soll-zum-testlabor-werden/15062021/


Die vielen organisatorischen und rechtlichen Fragen, mit denen die interessierten Teilnehmer konfrontiert wurden, überraschten so manchen, nur nicht die alten "Vereinshasen". Wer Erfahrung hat, weiß natürlich, dass kleine spontane "GbRs" (Gesellschaften bürgerlichen Rechts") nicht reichen, sondern ein Verein oder eine Genossenschaft zu gründen ist. Am 11. Juni war dann alles vorbereitet und der Verein wurde konstituiert. 

Nach mehreren Wahlgängen einigte man sich auf den Namen "Kulturviertel Regensburg". Man hat die Hoffnung, dass der Verein über 2022 hinaus etwas kulturelles in dem Stadtteil organisieren kann, eventuell ist auch eine Aufspaltung notwendig, so dass ein Teil das Prinz-Leo-Gebiet bearbeitet und ein neuer Teil  andere Umbaugebiete in Regensburg in Angriff nimmt. 

Das war nämlich von Anfang an von der Stadt und den Beteiligten geplant: man will hier ganz generell experimentieren. Wie können bei Umbaugebieten die Zwischennutzungen organisiert werden? 

In das Vorstandsgremium wurden unter anderem auch die Architekten von bauwärts gewählt, insgesamt sieht der Vorstand so aus:

Jan Weber-Ebnet - 1. Vorsitzender

Hubertus Hinse - 2. Vorstandsmitglied

Louisa Reinheimer - 3. Vorstandsmitglied
Stephanie Reiterer  - Kassenwartin 

Philipp Eichhorn - Schriftführer

Ich habe ein wenig recherchiert: Hubertus Hinse, den manche vielleicht in Zusammenhang mit "Drudenherz" kennen, ist Autor, Schauspieler, Theaterpädagoge und Filmemacher (http://www.hubertus-hinse.com/) . Louisa Reinheimer ist Kunststudentin und wissenschaftliche Assistentin an der Uni Regensburg. Phillip Eichhorn ist Architekt und Fotograf (https://eichhorn-creativestudio.de/). Jan Weber-Ebnet und Stephanie Reiterer sind - wie schon eingangs erwähnt - Architekten aus München und Regensburg und betreiben die Agentur "bauwärts.de"

Ich selbst habe den Gründungsprozess nicht selbst miterlebt, sondern über die Webseite von bauwärts verfolgt. Erst gestern war ich das erste mal persönlich auf dem Gelände, und zwar eher zufällig - Bekannte von mir werden dort ausstellen und waren gerade auf dem Weg dort hin, um das Organisatorische zu klären.


Veranstaltungswochenende 16. Juli bis 18. Juli 2021

Eigentlich war schon ab Juni geplant, mit Veranstaltungen an die Öffentlichkeit zu gehen, aber sowohl Kulturamt als auch der Verein wurden etwas von der Baubehörde ausgebremst. Nun ist es ab kommenden Wochenende so weit. Der Verein arbeitet mit Hochdruck an der Organisation des Wochenendes; es gibt auch schon einen Verantwortlichen für die Presse und es ist wohl auch schon eine Pressemitteilung verfasst oder unterwegs, hörte ich gestern bei einem Gespräch. 

Nach 32 Jahren - wehmütiger Abschied von den Steuerfachangestellten.


Nach 32 Jahren: wehmütiger Abschied von den Steuerfachangestellten. Natürlich waren es nicht immer dieselben. Aber ich habe 32 Jahre lang Steuerfachangestellte beim Berufsförderungswerk umgeschult, und in den letzten Jahren machte das zwei Drittel der ganzen Lehrzeit aus. 

Und ich LIEBTE diesen Unterricht. Ich beherrschte den Stoff, liebte es, schwierige Sachverhalte didaktisch zu erklären, kannte alle Prüfungsfragen auswendig. 

Aber das Entscheidende: ich liebte das Steuerfach-Volk. Ich hatte mit diesen Teilnehmereine Menge Spaß.  Denn das war die seltsamste Erfahrung bei all meinen Lehrtätigkeiten: dass diese Leute, die einen so scheinbar trockenen Stoff wählten, so gut gelaunte Menschen sind. Die arbeiteten fleißig, aber wir hatten trotzdem Gaudi. Unglaublich: Zwei Stunden Gewerbesteuer und trotzdem wird gelacht.

Am letzten Wochenende wurden die letzten Viertsemester verabschiedet. Nun ist es also ganz vorbei. 

Vor vier Semestern beschloss Regenstauf, den Lehrgang einzustellen. Somit fielen nacheinander die Erstsemester, Zweitsemester und Drittsemester weg. Das letzte halbe Jahr hatte ich  nur noch die Viertsemester zu betreuen, die 2019 starteten. Diese haben vor ein paar Tagen ihre mündliche Prüfung abgelegt. 

Die letzten Wochen bin ich mit sehr viel Wehmut in den Unterricht gegangen. Dass wir dann dort zu lachen hatten, war nur ein vorübergehender Trost.

Ich muss dazusagen: meine Teilnehmer sind erwachsen, zwischen 21 und 55, und da macht Unterricht natürlich sowieso Spaß. Aber bei den Steuerfachangestellten war das nochmal etwas anderes. 

Donnerstag, 8. Juli 2021

Gruppenausstellung in Distelhausen: Helmut Wolf, Matthias Schlüter und Simon Jakob

Für die Galerie Distelhausen von Carola Insinger ist eine neue Gemeinschaftsausstellung in Vorbereitung, wie ich gerade vom Künstler Helmut Wolf erfahre:



"Wieder zusammen"
Skulptur, Plastik, Grafik, Malerei
Helmut Wolf, Matthias Schlüter, Simon Jakob

17.7. bis 29.8.
Vernissage 17.7. 19.00 Uhr




Helmut Wolf präsentiert vorwiegend aktuelle Holzskulpturen


Matthias Schlüter zeigt aktuell passend
zum Thema Corona - Malereien und Zeichnungen.

Simon Jakob ergänzt die Ausstellung mit
kleinen Bronzen - Objekten „Stiere“

Galerie Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen
Telefon: 0172 / 86 100 36
ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag/Samstag/Sonn-u. Feiertage 14:00 – 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Samstag, 3. Juli 2021

Statt-Theater im DEZ - Wir wollten nur spielen





Endlich wieder Kabarett, endlich wieder Statt-Theater. Mit den drei "t", wohlbemerkt. Gestern habe ich das aktuelle Programm des Statt-Theaters in der DEZ-Bühne genossen. Bei angenehmsten Temperaturen, wetterunabhängig, und mit großzügigen Stuhl-Abständen.

Das aktuelle Programm des Statt-Theaters heißt "Wir wollten nur spielen". 

Und die aktuelle Besetzung  ist: 
  • Inge Faes, 
  • Tobias Ostermeier und 
  • Matthias Leitner
Der Mit-Gründer Peter Nikisch tritt bekanntlicherweise nicht mehr auf, gehört aber zum Team und lieferte zum aktuellen Programm Textbeiträge.

Die  Regensburger Kabarett-Truppe, verfolge ich seit ihrer Gründung in den 80er Jahren, als sie in den Uni-Studententhaterräumen auftraten. Von  Inge Faes bin ich sowieso rundherum begeistert, und die Mitakteure Tobias Ostermeier und Matthias Leitner haben mich schwer überzeugt. Sehr lebendig und vielseitig: Tobias Ostermeier, und absolut überzeugend in seinen Rollen (und somit nicht nur einfach der Musiker der Truppe): Matthias Leitner, der offenbar hauptberuflich als Lehrer in der renommierten Musikschule Hemau arbeitet.

Auch das Programm hat mir gefallen - Kabarett, so wie ich es mir vorstelle. Alltagsbeobachtungen und Gesellschaftskritisches, mit der richtigen Prise Investigativ-Information (ohne dass es zu trocken wird), und niemals die üblichen platten oder übertriebenen Seitenhiebe auf politische Themen, die mich in so manchen Fernsehkabarettsendungen langweilen.  

Gut beobachtet und witzig dargestellt: der Ablauf einer Zoom-Konferenz; sehr investigativ bzw. informativ: die Darstellung der bayerischen Schul-Bildungspolitik in der Pandemie - und auch davor. Denn schon ab den 80ern versuchte man an den Schulen die Technik einzuführen, beginnend mit Sprachlaboren, dann mit Computern bis hin zu Beamern - ich kenne das alles von meinem zweiten Bildungsweg. All diese  Themen ohne plumpe Übertreibungen gut beobachtet wiederzugeben, so dass es dann auch noch wortwitzig ist - das ist nicht so einfach. Hier ist es gelungen. Sehr interessant für mich: die Projektförderung für Leute, die Asylanten "Wohnräume" anbieten, aus der Sicht eines Beamten. Und von den restlichen Sketchen fällt mir noch ein: ein Stück über die Art und Weise, wie Fernsehjournalisten verzweifelt versuchen, aus nichtigen Anlässen Spektakuläres heraus zu wringen.

Leute - wir haben ein gutes Kabarett in Regensburg, und derzeit kann man dieses Kabarett in den großzügigen Räumen des ehemaligen DEZ-Dehner-Gartencenters genießen statt in den stets ausgebuchten Kellerräumen. Also nutzt es aus!

Man kann mittlerweile auch bequem über okticket buchen, aber auch an der Abendkasse bekommen Sie mit Sicherheit Karten. Dafür sorgen die großen, angenehmen Räume, die trotz großer Stuhlreihenabstände immer noch sehr viele Plätze bieten


die DEZ-Bühne - ehemals der Anbau des Dehner-Gartencenters
(hier kurz vor der Turm-Theater-Aufführung "Loriot" im Mai 2021)



Heute (am 3.Juli)  und am 27. und 29. Juli sind weitere Termine in diesem Monat. Dazwischen gibt es Termine in Traidendorf, ferner am 30.7. beim Pernsteiner - in diesen Fällen hängt die Veranstaltung aber wohl vom Wetter ab. Ich habe mal die Termine für den Juli nach Datum sortiert zusammen gestellt (siehe unten). Für August und September sind ebenfalls Termine geplant.

Weitere Infos und Online-Buchungsmöglichkeiten über folgende Webseite:
Kommende Termine im Juli (ab heute, 3. Juli) gemäß Webseite:

03.07. im DEZ
17.07. in Traidendorf
18.07. in Traindendorf
24.07. in Traidendorf
25.07. in Traidendorf
27.07. im DEZ
29.07. im DEZ
30.07. beim Pernsteiner
August und Septemer: siehe Webseite https://www.statt-theater.de/

Die Termine im DEZ sind "wetterfest". 

Kleinkunstbühne Statt Theater
https://www.statt-theater.de/

Das Statt-Theater als Veranstalterfirma besteht aus: Matthias Nikisch Peter Nikisch und Inge Faes. Das "Kabarett Statt-Theater" als Kabarettgruppe besteht aus Inge Faes, Matthias Leitner und Tobias Ostermeier.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Stadttheater: Rheingold im Hafen - viele Plätze freigeworden

Wegen Erweiterung von 500 auf 1500 Besucher sind überraschend Buchungsmöglichkeiten für die Rheingold-Aufführung im Westhafen frei geworden. Ich habe heute im Online-Buchungssystem nachgesehen: für den 3.7. sind noch etliche Plätze frei, für den 4.7. noch viel mehr.

Am 3.7. dürfte das Wetter sehr gut sein. Am 4.7. (für diesen Tag hatte wir schon vor Wochen reserviert) sieht es ein wenig kribbelig aus: es ist zwar tagsüber 25 Grad warm und abends milde 20 Grad, aber es könnte abends das regnen anfangen. 

Allerdings scheint sich die Wettervorhersage mit jedem Aufruf ein wenig zu verbessern.


Webseite zum Informieren und/oder Buchen:

https://www.theater-regensburg.de/spielplan/details/das-rheingold-im-hafen-1/


Das Rheingold‹ im Hafen


Oper von Richard Wagner (1813 – 1883)

Dichtung vom Komponisten

in der Bearbeitung für Soli und mittelgroßes Orchester von Eberhard Kloke

Szenische Open-Air-Aufführung im bayernhafen Regensburg, Westhafen


gekürzt auf eine Spieldauer von 90 Minuten

Musikalische Leitung Chin-Chao Lin
Inszenierung Andreas Baesler
Bühne Harald Thor
Kostüme Tanja Hofmann
Videodesign und Mapping Clemens Rudolph
Licht Martin Stevens
Dramaturgie Julia Anslik
Zur Besetzung
Spielstätte Westhafen


Premiere 03.07.2021


Bereits bei der TOSCA-Aufführung im vorletzten Jahr (die ich leider nicht besuchen konnte) zeigte sich, wie beeindruckend die Hafen-Kulisse für Theater-Aufführungen ist. Ich habe jedenfalls im Bekanntenkreis nur Gutes gehört.

Hier ist ein youtube-Video von der Tosca-Aufführung:



Nachtrag: wir standen schon alle am Gelände, als die ersten Wolkenfronten kamen und die Aufführung abgesagt wurde.

Mittwoch, 30. Juni 2021

Neues email-Abo-System

 Für meine email-Abonnenten:

Nun habe ich doch noch ein email-Abo-System gefunden. Quasi im letzten Moment, denn ab morgen soll der alte Dienst angeblich nicht mehr funktionieren.

Derzeit schalten alle Blogs auf den Dienst von "follow.it" um. Der ist offenbar auch datenschutzkonform. Das versuche ich auch

Allerdings schaffe ich es beim besten Willen nicht, die bisherige Abonnenten-Liste auf den neuen Dienst zu übertragen (obwohl das angeblich geht).

Sie müssen sich also neu anmelden. 

Der neue Dienst ist insofern besser, als man nur einmal am Tag eine email erhält. Wenn ich also mal drei Artikel am Tag veröffentliche, erhalten Sie nicht so viele emails.

Benutzen Sie das Anmeldefeld auf rechts unten in der Menü-Spalte. Ich hoffe, das Ganze klappt. 



Regensburg im Jahre 1900 - Stadtplan mit Vogelschau-Ansicht

Ein Stadtplan ist eine Sache, ein Plan in "Vogelschau-Ansicht" dagegen ist viel interessanter. Denn die Gebäude werden dreidimensional dargestellt, aus einer Schrägansicht. Man nannte das auch "Kavalieransicht". 

Solche alten Ansichten von Regensburg könnte man stundenlang studieren. Diese Spezial-Karte von 1900 ist jetzt nicht so alt, dass man sie als uninteressante historische Ansicht abtun könnte, nein - so lange ist das nicht her. Die Stadt scheint vertraut. Da kann man Veränderungen sehen, die die älteren unter uns noch erlebt haben. Den Abriss des Viertels am Neupfarrplatz/Kassiansplatz zum Beispiel, im Rahmen der Neugestaltung in den Siebzigern. Oder der Abriss am Schwanenplatz, weil man vierspurige Straßen plante. 

Dann natürlich die älteren Veränderungen, etwa durch den zweiten Weltkrieg. Da verschwand dann das Viertel, wo heute  das Kolpingshaus steht, oder der Bereich, wo später der Donaumarkt hinkam (heute Haus der bayerischen Geschichte). Das alte Stadtlagerhaus steht noch. Auch die Obermünsterkirche sieht man hier noch, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde. 

Die auf 1900 datierte Karte ist ungenau. Darauf hat mich mein Freund Martin Kempter hingewiesen, als ich ihm die Karte zeigte. Der Plan müsste eher auf die Zeit zwischen 1903 (wegen der vorhandenen Straßenbahn) und 1907 (fehlende Götz-Villa) datiert werden. Andererseits sind im Laufe der Arbeiten an dem Plan wohl Überschneidungen entstanden - es fehlten Gebäude, obwohl andere, zeitgleich entstandene,  schon eingetragen sind.

Ihr könnt den Link zur Deutschen Fotothek benutzen und dort herum-zoomen: 

http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/90044335

 Ein paar Details zeige ich beispielhaft hier in diesem Blogbeitrag:

ehemaliges Mittelmünstergebiet mit damaliger Jesuitenbrauerei und ohne Parkhaus


Das Gebiet um (heutiges) Kolpingshaus und Schwanenplatz und späterem Donaumarkt

Finissage der Kempf-Ausstellung in Distelhausen

Die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung "Tupilaqen" mit Werken von Günther Kempf fand bei schönstem Wetter  am Sonntag, dem 26. Juni 2021 statt. Wie schon angekündigt, gab es zu dieser Finissage eine "Serenade". Günther Kempf, der bekanntlicherweise auch als Musiker auftritt, spielte mit seinen Freunden unter dem riesigen Baum im Garten des Anwesens in Distelhausen. Schöne Balladen in schöner Umgebung zu schönen Werken - und unter den Besuchern hörte man sehr oft den Spruch "schön, dass wir uns wieder sehen können".

Zur Ausstellung selbst verweise ich auf die Links am Ende dieses Beitrags. Die faszinierenden Werke kann man sich auch jetzt noch ansehen, und zwar online. Denn Wolfram Schmidt hatte für die Galeristin Carola Insinger eine 360-Grad-Panorama-Version der Ausstellung errichtet, die man über die Webseite der Galerie sicherlich noch eine gewissen Zeitlang ansehen kann.


Günther Kempf mit Freunden

Dienstag, 29. Juni 2021

Das ehemalige Bosch-Gebäude wird abgerissen - zugunsten von Sozialwohnungen

Beim Safferlinger Steg plant die Stadt, sozial geförderte Wohnungen zu errichten. Das der Stadt gehörende Gelände des ehemaligen Boschdienstes in der Guerickestraße 35 wird abgerissen, geplant ist außerdem eine Verbesserung des Safferlinger Stegs, das ist der Bahnübergang an dieser Stelle.

Guerickestraße 35 auf google-earth (mit 3D-Funktion)


Das Gebäude des ehemaligen Bosch-Dienstes wird eigentlich schon seit dem 12.04.2021 abgerissen. Aber weil auf sorgfältige Materialtrennung geachtet wurde und der Abriss deshalb vor allem von innen her begann, war der Fortschritt äußerlich nicht so schnell erkennbar. 

Aber jetzt wird es deutlich. Hier ein Fotos aus den letzten Tagen:

29.06.2021


26.06.2021

26.06.2021





Zur Geschichte des Gebäudes

Das Gebäude ist den meisten als ehemaliger Bosch-Dienst bekannt. In den 80er Jahren schaute ich dort vorbei, wenn ich Probleme mit der Batterie oder der Elektrik hatte; ab den 90er Jahren habe ich vor allem den Dauerflohmarkt im ersten Stock besucht. 

Was wenige wissen: ursprünglich war das Gebäude ein Lager von Edeka. Das ergibt sich aus Luftbildaufnahmen aus den 50er Jahren und Adressbucheinträgen.

  • Vor 67 Jahren: Edeka-Lager (EDEKA war noch 1969 im Adressbuch eingetragen)
     
  • dann Nutzung durch Bosch-Dienst Fritz Schmidt KG + Fritz Schmidt KG Elektrogeräte + Hans Zelzer Spedidion  (Adressbucheintrag 1975, Eintrag Schmidt KG zuletzt gesehen in 1980)
     
  • dann Bosch-Dienst Küblböck (ab wann, unbekannt, jedenfalls gefunden im Adressbuch 2005; die Fa. Küblböck zog irgendwann in einen Neubau in der Bukarester Straße)
     
  • Ab ca 90er Jahre diente das Obergeschoß des Hauptgebäude jahrelang als Dauer-Flohmarkt für das Wochenende; die Betreiber hatten dort aber Dauermietplätze (gemäß Adressbucheinträge dürfte das ab 1990 gewesen sein)
Bei den Recherchen half mir Martin Kempter.


Zur Zukunft des Geländes

Im August 2017 kaufte die Stadt Regensburg das Gelände. Sie zahlte 4,4 Mio für das rund 5.300 qm große, als Gewerbefläche ausgewiesene Grundstück (siehe Nachricht in regensburg-digital hier)

Was die Stadt damit vorhat, schilderte sie zunächst noch etwas knapp ihrer Webseite "Wohnbauoffensive": https://www.regensburg.de/leben/wohnen-u-bauen/wohnbauoffensive/karte-wohnbauoffensive/guerickestrasse-35
Über die Säule II des Bayerischen Wohnungspaktes (KommWFP) soll auf der Fläche öffentlich gefördertes Wohnen entstehen. Als Generalübernehmer wurde die Tochter der Stadtbau GmbH, die Stadtbau-Baubetreuungs-GmbH, beauftragt. Parallel dazu wird der Safferlinger Steg überarbeitet und u.a. barrierefrei gestaltet. Außerdem ist ein Fuß- und Radweg entlang der Bahntrasse vorgesehen.

Ausstellung: 4 Positionen aus der Galerie Schwarz Greifswald

Die nächste Ausstellung beim Kunst- und Gewerbeverein  steht an:



"Vier Positionen aus der Galerie Schwarz Greifswald"
(N. Frensch, T. Hartmann, V. Henn, M. B. Schmid)

3. Juli bis 1. August 2021

Kunst- und Gewerbeverein, Ludwigstraße 6

Eröffnung am 2.7. 19.00 Uhr (Voranmeldung)
Finissage am 1.8. 11.00 Uhr (Voranmeldung)


Die Finissage enthält einen  Werkvortrag von Bruno Martin Schmid. 


Zu den Künstlern habe ich die Webseiten herausgesucht:
Webseite des KuG mit Veranstaltungshinweis: https://www.kunst-und-gewerbeverein.de/programm/id/4-positionen-galerie-schwarz-greifswald

Die Galerie Schwarz wurde 1993 in der Hansestadt Greifswald, gegenüber der Insel Rügen liegend, gegründet.

Alle vier im KGV präsentierten Künstler zeichnen sich durch eine sehr unterschiedliche Herangehensweise in ihrer Arbeit aus.

Freitag, 25. Juni 2021

An meine Email-Abonnenten!

Die bisher verwendete email-Newsletter-Dienst, mit der Leser automatisch über neue Einträge informiert wurden,  fällt leider ab Juli 2021 ersatzlos weg. 

Dieser Service lief über "feedburner". Ich versuchte in den letzten Monaten, einen neuen (kostenlosen) Dienst zu finden, der auch vertrauenswürdig ist. 

Wie ich feststelle, benutzen diverse Galerien den newsletter-Service von "mailchimp", der für geringere Abonnenten-Zahlen kostenlos ist. Das schien also zunächst eine Alternative zu sein. Aber da müsste ich jedesmal selbst einen Newsletter erstellen - ich brauche aber  eine Automatik, die mit Erscheinen eines neuen Artikels eine kurze mail erstellt und an die Abonnenten versendet. Somit fiel mailchimp weg. Und ich finde auch sonst keine Alternative, es tut mir leid. 

Donnerstag, 24. Juni 2021

Am 24.6. in der Kunstmühle: Die NOWAK und ISA, zwei interessante Songwriterinnen

Ausstellung "Kultur lebt" in Eichhofen (Foto vom 30.05.2021)


Die sehenswerte Ausstellung in der Kunstmühle in Eichhofen mit dem Titel "Kultur lebt" nähert sich dem Ende. Die Sonderveranstaltungen hatte ich hier angekündigt. 

Morgen, am Donnerstag den 

24.6. um 19.00 Uhr, 



gibt es etwas besonders Schönes zu hören: zwei Songwriterinnen sind angekündigt: Die Nowak (Gesang, Klavier) und ISA (Gesang, Gitarre)

Die "Die Nowak" (so ein Künstlername bringt natürlich grammatikalische Probleme mit sich) ist mein Tipp an meine Leser. Ich hatte sie vor der Pandemie bei einem Wohnzimmerkonzert kennen gelernt und war absolut begeistert. Sie hat hervorragende Kompositionen, gute Texte, eine wunderbare Stimme, die sie konzertant einsetzt, und beherrscht das Klavier. Ich war so begeistert, dass ich ein Interview mit ihr machen wollte - denn bei der Internetrecherche stieß ich immer nur auf dieselben PR-Texte und die Informationen war dürftig. 

Zu dem Interview kam es nicht. Ihr richtiger Name ist "Rebekka Maier", das ist kein Geheimnis. Ich hatte immer gehofft, wieder etwas von ihr zu hören. Bei den Veranstaltungskündigungen zur aktuellen Ausstellung in Eichhofen las ich dann das erste mal wieder ihren Namen. Ich hoffe, dass ich morgen abend trotz widriger Umstände nach Eichhofen fahren kann, denn auf diesen Auftritt freue ich mich schon. Siehe auch: https://kultur-lebt.net/die-nowak

Hinter ISA steckt Isabelle Fischer (https://kultur-lebt.net/isa).Sie war schon in anderenFormationen wie z.B. mit Sebastian Kretz (ISA & Ich, siehe https://www.wochenblatt.de/archiv/isa-ich-gastieren-im-burglengenfelder-keller-no-10-280590) in der bayerischen Musikszene unterwegs.

Montag, 21. Juni 2021

Am 27. Juni Finissage mit Serenade in Galerie Distelhausen

Auf die Kempf-Ausstellung habe ich schon hingewiesen. Der (wieder mal von Wolfram Schmidt hervorragend programmierte) 360-Grad-Rundblick in die Galerie zeigte mir, dass hier höchst interessante Ausstellungsstücke zu sehen sind.

Ich selbst bin wegen derzeit stark eingeschränkten Ausflugsmöglichkeiten noch nicht dazu gekommen, dort vorbeizusehen. Aber vielleicht ergibt sich am Sonntag eine Gelegenheit, denn für diesen Tag wird eine Abschlussveranstaltung angekündigt:


Finissage mit Serenade

zur Ausstellung von Günther Kempf (Tupilaqen)

27. Juni 2021, 17.00 Uhr

Galerie Carola Insinger, Distelhausen



Sonntag, 20. Juni 2021

Galerie Lesmeister - Vernissage und Katalogvorstellung zu FAULTY REVERIES

Zur aktuellen Ausstellung "Faulty Reveries" in der Galerie Lesmeister wird eine Vernissage nachgeholt und außerdem ein inzwischen erschienener Katalog vorgestellt. Um das Ganze zu entzerren, wurden hierfür sogar zwei Termine angesetzt, am 26.6. und 3.7. 2021


Katalogpublikation zu FAULTY REVERIES
26 June from 11 - 18 pm
3 July from 11 - 18 pm

Die Ausstellung selbst:

FAULTY REVERIES
von atelierJAK
21.04. bis 10.07.2021

Aus der Mitteilung der Galerie:

Zur Ausstellung FAULTY REVERIES von atelierJAK ist ein Katalog mit Texten von Dr. Annika Schoemann, Dr. Mathias Listl und Dr. Isabelle Lesmeister erschienen, den wir Ihnen/Euch gerne vorstellen würden. Der Katalog ist auf deutsch und englisch im Kerber Verlag Bielefeld/Berlin erschienen. Coronabedingt haben wir die Katalogvorstellung auf zwei aufeinanderfolgende Samstage gelegt und zeitlich etwas entzerrt. Außerdem möchten wir gerne unsere Vernissage nachholen, die ja leider nicht stattfinden konnte.

Wir freuen uns sehr Sie/Euch am 26. Juni oder 3. Juli zwischen 11 und 18 Uhr in der Galerie und unserem kühlen Innenhof begrüßen zu dürfen, den Katalog vorzustellen und mit den Künstlern bei guten Gesprächen ein Gläschen Wein zu trinken.

Künstler und Autoren werden anwesend sein.

Galerie Lesmeister
Bachgasse 7

Webseite: https://www.galerie-lesmeister.de/

Hinter dem Namen atelierJAK stehen die Künstler Jangyoung Jung and Andreas Geisselhardt:
Innenhof der Galerie Lesmeister



Streetart-Ausstellung im Thon-Dittmer-Palais ab heute bis 13. Juli 2021

„Nahsicht: Streetart. Zum Sammeln und
 Ausstellen von Paste-ups, Stencils & Co.“
 
20. Juni bis 13. Juli 2021

Säulenhalle im Thon-Dittmer-Palais

Im Zeitraum vom April 2010 bis Juli 2018 hat Julia Burghardt auf ihren Spaziergängen durch die Regensburger Altstadt Aufnahmen von Straßenkunst angefertigt Entstanden ist dabei eine vielfältige Sammlung, die jetzt im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Nahsicht“ in der Säulenhalle im Thon-Dittmer-Palais (Haidplatz 8) gezeigt wird.

Die Säulenhalle im Thon-Dittmer-Palais (Haidplatz 8) ist montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr kostenlos zugänglich, sonntags und an Feiertagen geschlossen.

Mittwoch, 16. Juni 2021

Wolfgang Domröse ab 19. Juni 2021 im Schaulager der Erdel Galerie

Für den Sommer 2021 hat sich die Erdel-Galerie für ihr Schaulager ein kleines Ausstellungsprogramm ausgedacht, das im pop-up Format feine kleinere und größere Papierarbeiten zum Inhalt hat. Unter dem Titel "Sommer der Phantasie" wollen die Betreiber die nächsten Wochen Kunst zeigen, "die unsere Imagationskraft anregt, die Spaß macht, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert", wie es heißt.  

Den Anfang macht der Berliner Künstler Wolfgang Domröse.


Wolfgang Domröse
"Alles mit links"

19. Juni - 17. Juli 2021
Matinee am 19. Juni 11.00

im Schaulager der Erdel-Galerie

Am Schallern 4

Wolfgang Domröse arbeitet seit 1980 als freischaffender Künstler in Berlin-Adlershof. In der letzten im deutschsprachigen Raum noch bestehenden Buchdruck-Schnellpresse erarbeitete er Grafiken und Buch-Editionen, unter anderem die Titelblätter für das renommierte Kursbuch, heute im rororo Verlag. Arbeiten von Wolfgang Domröse kann man auch im online-shop der Galerie ansehen oder kaufen: www.erdel-shop.de


Diesen Samstag, 19. Juni  um 11 Uhr gibt es zur Eröffnung wieder eine kleine Matinee im Schaulager, Am Schallern 4. 

Der Künstler ist bei der Matinee nicht anwesend. Aber dafür später, um 13 Uhr,  sind Künstler anwesend, nämlich Tanja Raith und Andi Blaimer, dann im artspace, Fischmarkt 3. Dort gibt es die verlängerte (oder wiederauflebende) Ausstellung der beiden Künstler mit dem Titel "Farbflucht" - bis zum 15. Juli. Dann ist eine Finissage geplant, deren Einzelheiten noch bekannt gegeben werden.


Sonntag, 13. Juni 2021

Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“ in Adlmannstein ab 11.07.2021


Kunstpartner Galerie Adlmannstein


Bei der Kunstpartner-Galerie in Adlmannstein gibt es am 11. Juli wieder etwas zu erleben:


Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“

mit Blumenbildern von Margot Luf, Susanne Böhm und Max Bresele,
 sowie Keramikobjekten von Christine Wagner

Eröffnung 11.07.2021 um 11.00 Uhr

Ende der Ausstellung 31.07.2021
mit einer Veranstaltung ("Susi und die Spießer“)




KUNSTPARTNER GbR
Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler
Schaulager und Galerie
Altenthanner Str. 1
93170 Adlmannstein
0175 3609109
info@kunstpartner.eu
www.kunstpartner.eu

Donnerstag, 10. Juni 2021

Galerie Insinger - Kempf-Ausstellung verlängert bis 04.07.2021

Die Ausstellung von Günther Kempf in der Galerie Distelhausen wird bis 4. Juli 2021 verlängert.


Öffnungszeiten: Freitag/Samstag/Sonntag und an Feiertagen von 14:00 bis 18:00 Uhr


Siehe Vorankündigung: 
https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/galerie-insinger-kempf-ausstellung-auf.html

Mittwoch, 2. Juni 2021

Human Rights - Ausstellung im Thon Dittmer Palais 1.6. bis 4.6.2021

Im Thon Dittmer Palais, im Innenhof startete gestern die Ausstellung Pictures for the Human Rights. Dabei hätte es sogar eine Vernissage gegeben - eine "Open-Air-Vernissage". Die Nachricht fand aber erst heute zu mir. Die Ausstellung dauert nur bis 4.6., dann wandern die Exponate weiter.

Hier die Pressemitteilung:

Menschenrechte als Kunst

Open-Air-Vernissage im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais am 1. Juni 2021um 18 Uhr 

Eine Veranstaltung des Kulturreferates der Stadt Regensburg und Pictures for the Human Rights e.V.

Menschenrechte in der Sprache der Kunst? Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, ist ein sehr konkretes Projekt der Regensburger Künstlerin Barbara Wilmers-Hillenbrand. Sie hat 2019 den gemeinnützigen Verein „Pictures for the Human Rights“ gegründet, um die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wieder mehr in das Bewusstsein zu bringen. 

„Wir wollen mit der allgemeinverständlichen Sprache der Kunst und einzigartigen Aktionen Menschen auf der ganzen Welt erreichen und berühren“, erläutert sie das Konzept. „Wir erheben unsere Stimmen jetzt für Menschenwürde und Menschenrechte als Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Das betrifft sowohl Personen und Gruppierungen als auch Nationen und Kulturkreise.“

Bayern-Böhmen - Ausstellung in der Kebbel-Villa verlängert,

Seit Jahren will ich schon die Kebbel-Villa besuchen, von der ich so viel Gutes hörte. Die Ausstellung "Bayern-Böhmen", die seit gestern ohne Anmeldung zugänglich ist, wäre vielleicht eine Gelegenheit:

Bayern-Böhmen
Künstlerische Begegnungen
Dialogausstellung acht wichtiger bayerischer und tschechischer Künstler*innen

verlängert bis 13.06.2021
(ignoriert bitte die Falschangabe in google!
das Haus ist am Sonntag 13.06. geöffnet!)

Schwandorf, Kebbel-Villa (Oberpfälzer Künstlerhaus)


Die momentane Entwicklung in Schwandorf führt dazu, dass die aktuelle Ausstellung  seit 1.6. ohne Voranmeldung besuchbar ist. Am 03.06., Fronleichnam, ist die Ausstellung geöffnet. 

Künstler: Petr Brozka, Beante Engl, Vaclav Fiala, Barbara Sophie Höcherl, Anna Kocourova, Toni Scheubeck, Tone Schmid, Benedikt Tolar.

Öffnungszeiten der Ausstellung bis So, 13.06.2021: Di-Do 13-17 Uhr, So 11:30-17 Uhr oder nach Vereinbarung: 09431-9716 + opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de. So Eintritt frei + Di-Do:2 € / erm. 1,50 €

Vorherige Anmeldung ab sofort nicht mehr erforderlich.


Oberpfälzer Künstlerhaus
Fronberger Str. 31
92421 Schwandorf
 

Dienstag, 1. Juni 2021

1. Juni 2021 - das künftige Bloggen im "Regensburger Tagebuch"



Für mich als Blogger brechen heute neue Zeiten an. Bloggen wird schwerer und aufwändiger werden. Schnell mal einen Bericht schreiben, weil man während des Tages etwas erlebt, entdeckt oder fotografiert hat, geht nicht mehr so einfach.

Ich werde künftig weniger neue Fotos zeigen. Und wenn, in geringerer Auflösung. Und ich werde auf den einen oder anderen Artikel ganz verzichten, vor allem, wenn es um Themen wie Stadtentwicklung oder Historisches geht. 

Was hat sich geändert?

Ab 1. Juni 2021 fällt die bisher großzügige, ja paradiesische Regelung weg, wonach beliebig viel Bilder in beliebiger Dateigröße hochgeladen werden können.

Alle künftig hochgeladenen Bilder werden auf den Speicherplatz von 15 GB (pro google-account) angerechnet. Nur die früher hochgeladenen Bilder bleiben anrechnungsfrei 

Würde ich im Arbeitsablauf so fortfahren würde wie bisher, also  neue Fotos in Bilder-Alben hochladen und von dort aus in Blogartikel einbinden, wäre ich nach ein paar Monaten am Limit. 

Das möchte ich alles näher erklären - und gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen geben.

Für den Blog benutze ich seit Jahren den kostenlosen google-Service "blogger.com" (früher "blogspot" genannt), in Kombination mit dem bisher kostenlosen Service "google-Photos" (früher PICASA). 

Nach jeder Foto-Session habe ich die Bilder zuerst auf einen Festplattenordner übertragen, dann in ein Foto-Album von "photos.google.com" hochgeladen. Davon habe ich dann einzelne Bilder in einen Blog-Artikel eingebunden. Das geht ganz bequem innerhalb der Editier-Funktion von "blogger". Nicht nur Fotos, auch historische Bilder, google-earth-Screenshots, Bilder aus Pressemitteilungen und andere jpg-Dateien lade ich hoch und binde sie in Blogartikel ein. 

Als google-account-Inhaber kann man nicht nur das (automatisch mit angelegte) email-Konto verwenden, sondern auch kostenlose blogs betreiben, Bilderalben anlegen, über google-DRIVE Dateien speichern und teilen, und vieles mehr. 

Man hat dazu 15 GB Speicherplatz pro account!
Beim Überschreiten des Speicherplatzes muss man - wie woanders auch - Speicherplatz mieten. Das ist absolut o.k., und google ist immer noch am großzügigsten im Vergleich zu Alternativen.

Bezüglich der Bilder war google in den letzten Jahren sogar sehr großzügig. Vor 12 Jahren hieß zunächst die freudige Mitteilung: alle Bilder bis 800px Breite werden nicht angerechnet (und können in beliebiger Zahl hochgeladen werden). Vor Jahren lockerte google das Ganze noch mehr, jedenfalls  für google-Photo-Alben: ab da konnten alle Bilder in voller Höhe ohne Anrechnung hochgeladen werden, es musste nur eine kaum merkbare Komprimierung eingestellt werden, die automatisch von google erledigt wird.

Dieser paradiesische Zustand führte dazu, dass ich in den letzten Jahren zigtausende Bilder in voller Auflösung hochladen konnte. Ich musste sie nicht vor dem Upload reduzieren, schon gar nicht komprimieren. Ich musste auch nicht mühsam auswählen, welche Bilder ich zeigen will oder im blog verwenden will - ich konnte nach einer Foto-Session einfach alle Bilder in ein Album hochladen, und dann später in Ruhe entscheiden, ob ich das Album als solches zeigen will, und ob ich einzelne Bilder daraus in einen Blogartikel verwenden will. 

Das macht das Bloggen einfach und fix. Manchmal habe ich erst nach ein paar Tagen ein bisschen Luft und Energie für einen Artikel gefunden, und dann waren die Bilder eben schon oben. Ich konnte mich auf den Text konzentrieren.

Wie sieht die Zukunft für mich aus?

Jetzt werde ich bei neuen Fotos anders vorgehen müssen. Ich muss vor jedem Bild-Upload eine Auswahl treffen: welche Bilder will ich zeigen? Dann muss ich diese Bilder - wie in früheren Zeiten - auf 800 oder 1200 Pixel Breite verkleinern, und zusätzlich die JPG-Kompression verwenden, damit die Dateigröße minimal ist. Gerade soviel,  dass die Bildqualität nicht leidet.  

Dann erst lade ich die Bilder in Alben hoch. Vielleicht mache ich den Upload erst, wenn ich einen Blogartikel schreibe. Das alles hindert mich dann natürlich, schnell mal zwischendurch zu schreiben.

Wenn ich - wie heute - beim Radfahren durch die Stadt eine Baustelle oder sonst etwas interessantes Neues sehe, werde ich mir zweimal überlegen, ob ich darüber berichte. Muss es unbedingt sein? Das heißt, der eine oder andere Bericht fällt ganz weg. Heute übrigens auch.

Wenn ich eine Reportage über Historisches schreibe, überlege ich mir das auch zweimal. Dann ich muss Bilddateien mit alten Karten, Grafiken oder google-earth-Screenshots hochladen. Für ein paar anstehende Artikel-Ideen habe ich das die letzten Tage noch gemacht, für künftige Ideen muss ich eben abwägen.

Montag, 31. Mai 2021

Ausflug nach Eichhofen

Gestern machte ich einen Abstecher nach Eichhofen, hauptsächlich, um mir die Ausstellung in der kunstmühle (bzw. der mühlen.kunst") anzusehen. Die Ausstellung war sehenswert. Was ich wegen terminlicher Probleme nicht geschafft habe, war das Künstlergespräch, das einige Stunden vorher stattfand. Ich kam also erst am Ende der Öffnungszeit.

Zur Ausstellung selbst siehe meine Vorankündigung in: https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/kunst-in-eichhofen-muhlenkunst-in-der.html








Sonntag, 30. Mai 2021

Anzeigen in einer 1872er Regensburger Zeitung

Ab und zu stöbere ich in alten Regensburger Zeitungen, die ich auf google-books finde. Interessant finde ich dabei vor allem die Anzeigen. In den letzten Jahren habe ich gelegentlich schon entsprechende Beispiele gezeigt.

Vor ein paar Wochen - beim Aufräumen meines Festplattenordners "Regensburg-historisch" - stöberte ich im Regensburger Anzeiger sowie dem Regensburger Morgenblatt aus dem Jahre 1872,  und erstellte dabei folgende Screenshots für meine Leser: