Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens
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Freitag, 17. April 2026

Gedenktag zum Tod von Dr. Peter Morsbach - 25.04.2026

Dr. Peter Morsbach (am Gassenfest Juni 2024)

Am Samstag, 25. April 2026 findet im Salzstadel von 9 - 18 Uhr ein Kolloquium zum Gedenken an an Dr. Peter Morsbach statt. Das Kolloquium ist aufgeteilt in vier Themenblöcke (ab 9.30, 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr)  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: im Brücksaal des Salzstadels 93047 Regensburg, Weißes-Lamm-Gasse 1, direkt neben der Steinernen Brücke

Der völlig überraschende Tod von Peter Morsbach vor einem Jahr, am 22. April 2025, war viele Regensburger ein Schock. In ein paar Tagen, nämlich am 27. April 2026, hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Wir nähern uns also sowohl Todestag als auch Geburtstag.

Viele kennen nur Teile aus seinem Tätigkeitsspektrum. Das Kolloquium will über die Vielseitigkeit dieses bemerkenswerten Mannes aufklären. Das Programm findet der Leser am Ende dieses Artikels

Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat, für den habe ich einen Überblick zusammengestellt:

Prof. Dr. Peter Morsbach (1956–2025) war eine der prägenden Persönlichkeiten für Denkmalpflege, Baugeschichte und Geschichtsbewusstsein in Regensburg und der Oberpfalz. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen kulturellen und bürgerschaftlichen Projekten:

  • Er war langjähriger Vorsitzender der Altstadtfreunde Regensburg , ein Verein, dem Regensburg bekannterweise unglaublich viel zu verdanken hat. Ferner war er
  • Kunsthistoriker, Bauforscher und Denkmalpfleger, spezialisiert auf Architektur- und Stadtgeschichte
  • Honorarprofessor an der OTH Regensburg für Denkmalpflege und Baugeschichte
  • langjähriger Herausgeber des Regensburger Almanach (2014-2022)
  • Gründer und Leiter des Morsbach Verlag (seit 2003), mit Schwerpunkt auf regionaler Kunst- und Kulturgeschichte
  • Initiator, Autor und Ausstellungsmacher, der Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte

Seine Schwerpunkte:

  • Lebenslange Beschäftigung mit Schloss Alteglofsheim
    • Dissertation über Bau- und Ausstattungsgeschichte des Schlosses
    • Über 40 Jahre Forschung und Vermittlung vor Ort
    • Regelmäßige, viel beachtete Schlossführungen für die Öffentlichkeit
  • Engagement für Burgen- und Kulturlandschaftsforschung
    • Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreises für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz
    • Erstellung von Bestandsaufnahmen historischer Burgen und Schlösser (u. a. Grundlage für Projekte wie die „Burgensteige“)
  • Breites ehrenamtliches Netzwerk
    • Aktiv im Oberpfälzer Kulturbund und weiteren Fachgesellschaften
    • Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten (u. a. Welterbezentrum Regensburg)
  • Ausgezeichneter Kulturvermittler
    • u. a. Deutscher Preis für Denkmalschutz, Kulturpreis des Landkreises Regensburg, Albertus-Magnus-Medaille 

Ich fand seine Reden, Ansprachen und Führungen (z.B. in Schloss Alteglofsheim) brilliant formuliert, voller Witz und höchst informativ. Persönlich begegnete er mir und anderen Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Zuletzt traf ich ihn am Gassenfest 2024, wo wir uns nicht nur gut unterhielten, sondern wir auch eine gemeinsame Recherche für einen geschichtlichen Blogartikel ins Auge fassten. Dazu kam es leider nicht mehr. Mit der Suchfunktion dieses Blogs (die leider in der Mobilversion nicht sichtbar ist) können Sie ältere Artikel aufrufen, in denen ich über ihn berichtet hatte.

Die Laudatio zur Kulturpreisverleihung (Landrkeis Regensburg) in 2019 findet man (dank Herrn Feuerer) hier:
https://www.heimatforschung-regensburg.de/3254/1/1_Regensburger_Land_2019_Feuerer.pdf

Und ich freue mich, dass nun endlich auch ein Wikipedia-Eintrag zu Herrn Morsbach zu finden ist:


Dr. Morsbach,  Almanach-Buchvorstellung 19.10.2017





Programm des KOLLOQUIUM 

Dienstag, 19. September 2023

Andrea Rössler wieder auf Reisen - die Griechenlandtour

Andrea Rössler ist wieder mal auf Reisen. Vor ein paar Tagen ist sie nach Griechenland aufgebrochen. Dort musste sie wegen der Unwetter erst einmal die Reiseroute umplanen

Auch dieses Reiseprojekt können wir mitverfolgen. Denn auf ihrem Reisetagebuch postet sie laufend neueste Fotos und Reiseerlebnisse: 




Screenshot der Webseite "www.roessler-andrea.de"

Samstag, 15. Juli 2023

Fernsehbericht über Kakteenspezialist Rüdiger Baumgärtner

Viele kennen ihn als Dozenten in der Erwachsenenbildung, andere als Lektor, wieder andere als Betreiber des Lokals "Cactus" in den Siebzigerjahren, oder als Mitherausgeber des Sport-Spiegels, einer lokalen Sportzeitschrift aus den Achtzigern. 

Unter Kakteenfreunden kennt man ihn als (über die Landesgrenzen hinaus bekannten) Spezialisten für Kakteen und als aktives Mitglied bei der Deutschen Kakteengesellschaft, für  die er auch Zeitschriftenartikel oder Sonderpublikationen schreibt: Ruediger Baumgärtner, in Regensburg verwurzelt, seit ein paar Jahren in Hohenschambach lebend.

Lange Zeit hatte er sein Gewächshaus mit teils selbst gezüchteten Kakteen in Kumpfmühl. Vor Jahren zog er aus familiären Gründen mitsamt Kakteen um und baute ein neues, größeres Gewächshaus in Hohenschambach. 

Nun hat das Lokalfernsehen TVA einen Bericht über ihn und seine Ehefrau Jutta veröffentlicht: "Kakteenfreund Rüdiger Baumgärtner" aus der Serie "Ostbayern persönlich".

Einbinden kann ich das Video nicht, Ihr müsst folgenden Link benutzen:

und  der zugehörige Trailer:



Rüdiger Baumgärtner mit Ehefrau bei einer Vernissage in Kallmünz, 2023

Freitag, 25. Februar 2022

Andrea Rössler in Sri Lanka

Die Regensburger Globetrotterin Andrea Rössler ist wieder auf Reisen. Seit ein paar Tagen ist sie in Sri Lanka und auf ihrer Webseite hat sie den ersten Bericht eingestellt. 

Zwei Jahre lang musste sie wegen der Pandemie auf das Reisen verzichten. Aber sie hatte mit Vortragstätigkeit und Unterrichtstätigkeit in Schulen gut zu tun. Jetzt ist es wieder soweit, dass sie neues Material sammeln kann.

Auf der Webseite von Andrea Rössler kann man ihre Reise verfolgen: https://www.roessler-andrea.de/


Fischmarkt Negombo (Foto: A.Rössler), von Webseite https://www.roessler-andrea.de/

Sonntag, 25. Oktober 2020

Ex-Bürgermeister Jürgen Huber als Stadtrat verabschiedet


Jürgen Huber wurde zwar schon im April 2020 als Bürgermeister verabschiedet, sein Stadtratsmandat endete aber erst im Herbst 2020. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer verabschiedete am 24. Oktober 2020 die ausgeschiedenen Stadträte der Periode 2014-2020 und würdigte die Personen, darunter auch Jürgen Huber, in ihrer Rede.


Auszug aus der Rede:

Am 30. April hat Jürgen Huber das Amt als Bürgermeister an Ludwig Artinger übergeben und sich damit aus der Regensburger Stadtpolitik zurückgezogen.

Dem Stadtrat hatte Jürgen Huber seit 2008 für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen angehört, am 8. Mai 2014 hatte er als erster „Grüner“ das Amt als Bürgermeister der Stadt Regensburg angetreten.

Mit seinem Amtsbeginn gab es noch eine weitere Neuerung: Erstmals wurde in der Regensburger Stadtverwaltung das Umweltreferat einem Bürgermeister zugordnet.

Der grüne Ressortzuschnitt passte auch ganz persönlich zu ihm - Natur- und Umweltschutz gehörten zu seinen großen politischen Anliegen als Stadtrat und Bürgermeister. So war es auch nicht überraschend, dass er auf einem Elektroauto als Dienstwagen bestanden hat.

Längere Fahrten gerieten zwar manchmal zur Reichweiten-Zitterpartie - wir mussten ihn aber nie als vermisst melden.

Regensburg ist durch viele Initiativen von Jürgen Huber deutlich umweltfreundlicher geworden, etwa

durch die Einführung der Biotonne,
das Leitbild „Energie und Klima“,
die Einstellung einer Klimaresilienzmanangerin,
die Einführung des Klimapreises von Stadt und Landkreis

und vieles mehr.

 

Mittwoch, 11. September 2019

Globetrotterin Andrea Rössler aktuell in Südamerika


Foto: A. Rössler


Über die Regensburger Weltreisende Andrea Rössler hatte ich schon öfters berichtet. Mittlerweile ist sie nicht nur mit ihren Reisevorträgen gut etabliert, sondern wird gern von Schulen gebucht. Ferner arbeitet sie nebenher in einem Regensburger Reisebüro.

Vor ein paar Tagen ist sie  nach Südamerika aufgebrochen, ihr neuestes Reiseprojekt. Und wir können das mitverfolgen. Denn auf ihrem Blog postet sie laufend neueste Fotos und Reiseerlebnisse: www.roessler-andrea.de.

Die erste Eintrag zur aktuellen Reise ist hier:  Ein neuer Kontinent, ein neues Ziel - Südamerika



Screenshot von www.roessler-andrea.de

Freitag, 21. Dezember 2018

In Gedenken an Rita


Wir trauern um Rita Dendorfer. Die Schockstarre ist noch groß unter uns, den Freunden, den Angehörigen,  und den Mitgliedern  des von Rita gegründeten Vereins "Regensburger Charity Art Group", und es fällt mir wirklich unendlich schwer, diesen Nachruf zu schreiben. Aber er muss sein.

Rita Dendorfer, 21.12.1957 bis 22.11.2018

Viel zu jung musste sie gehen, kurz vor ihrem 61. Geburtstag.

Das Schicksal riss sie schon Wochen vorher aus den Vorbereitungen für die jährliche Benefiz-Ausstellung beim Gartencenter Hauner, die sie mit dem üblichen Elan und Engagement durchführte.

Ihre Schaffenskraft war bis zu diesem Moment ungebrochen - noch in diesem Jahr hatte sie nicht nur  weitere Wohltätigkeitsveranstaltungen der Charity-Art-Group organisiert, darunter die extrem aufwändige DEZ-Aktion, sondern auch für eine Verjüngung im Verein durch neue Mitglieder gesorgt und neue Kontakte für die Zukunft geknüpft. Ein Schlaganfall änderte alles.

Nach einigen Wochen des bangen Wartens wurde es dann traurige Gewissheit. Am 22.11.2018, am Eröffnungstag des "Kunstpfads", ging sie uns endgültig voraus.

Mittwoch, 21. März 2018

Künstlerportrait von Ivana Koubek

Ivana Koubek ist eine aus der damaligen Tschechoslowakei stammende Künstlerin und Kunstdozentin, die seit 30 Jahren in Regensburg lebt und arbeitet.

Ich hatte sie vor 10 Jahren über ihre Mitarbeit am Donaustrudel kennengelernt und besuchte damals ihre Retrospektive im Andreasstadel, wo sie einen Querschnitt ihrer Arbeiten der  vorangegangenen 20 Jahre zeigte.  Damals war ich besonders von den großformatigen Gemälden fasziniert, während sie dem Regensburger Puplikum eher für ihre Illustrationen und Stadtplakate bekannt war.

Mittlerweile sind erneut 10 Jahre vergangen, und ich nehme dies als Gelegenheit für ein etwas umfassenderes Portrait.

Die Künstlerin Ivana Koubek mit ihrem Markenzeichen, einem Hut


Ursprünglicher Anlass war ein aktuelles - bisher unveröffentlichtes -  Gemälde zur Europa-Mythus-Geschichte, das mich wegen meiner eigenen Recherche über das Europa-Motiv in der Kunst interessierte. Bei dem Gespräch erfuhr ich so viel Interessantes über ihre verschiedenen Projekte sowie ihr früheres Leben in der Tschechoslowakei, dass ich einen Profil-Artikel vorschlug.

Die Künstlerin im Atelier

Das Bildmaterial stammt aus zwei Atelierbesuchen sowie von früheren Ausstellungen; andere Bilder hat mir die Künstlerin zur Verfügung gestellt.

Montag, 24. Oktober 2016

Einer der besten Reiseblogs - hier aus Regensburg


Eine der besten Reiseblogs stammt aus Regensburg. Das musste ich vor kurzem zu meiner Überraschung feststellen.  Es ist die Seite von Andrea Rössler, der Regensburger Globetrotterin, über deren Vorträge ich schon öfters berichtet habe.



Reiseblog von Andrea Rössler - www.roessler-andrea.de

Montag, 30. Mai 2016

Friends 4 Friends goes Education - in "Home of Good Hopes"

Den Regensburger Benefiz-Verein Friends-4-Friends habe ich bereits öfters vorgestellt. Er wurde von der Regensburger Weltreisenden und Reisedozentin Andrea Rössler initiiert und unterstützt derzeit 3 soziale Projekte (friends-4-friends.org). Es folgt ein Gastartikel:


Gastartikel
von Andrea Rössler und Barbara Bitschnau (Friends 4 Friends e.V.)



Kinder sind die Zukunft eines jeden Landes. Doch wie mag eine solche Zukunft aussehen, wenn die wenigsten Kinder eine Bildung genießen dürfen? Andersrum gefragt: Kinder gesund heranwachsen zu sehen ist eine Freude, doch wie sieht ihre Zukunft ohne Bildung aus?

Bildung wird assoziiert mit Perspektiven, Entfaltungsmöglichkeiten, sozialem Aufstieg und nicht zuletzt mit Wachstum, Wohlstand und Fortschritt eines Landes.


Sonntag, 17. April 2016

Sonntag, 3. April 2016

Start der neuen Afrikavortragsreihe am 07.04.2016

Die neue Afrikavortragsreihe von der jüngsten Afrikareise Andrea Roesslers in 2013 startet jetzt. Die Vortragsreihe ist erstmalig in Regensburg zu sehen.

TransAfrika Teil 1: Von Ägypten bis Uganda
am Donnerstag, den 07.04.2016 um 19.00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk Regensburg, Am Ölberg 2
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TransAfrika Teil 2: Von Kenia bis nach Südafrika
am Donnerstag, den 21.04.2016 um 19.00 Uhr
Evangelisches Bildungswerk Regensburg, Am Ölberg 2


Vortragsreferentin Andrea Rössler
Holzschnitzerstr. 10
93059 Regensburg
www.roessler-andrea.de

Flyer zu Teil 2

Freitag, 25. März 2016

Der Mann hinter dem Diba-Cafe: Reza Pezeshki - Teil 1

Fortsetzung der Artikelserie
Als Architekt konnte er in Deutschland nicht arbeiten, der Iraner Reza Pezeshki (sprich Resa Peseschki). Also jobbte er im legendären Centro Espanol hinter der Theke. Und man sah ihn oft bei kulturellen Veranstaltungen, bei Musiker-Sessions oder in der Cafe-Bar, wo sich gerne Musiker trafen. Dann startete er wagemutig das Diba-Cafe am Bismarckplatz.


Die gesamte Einrichtung stammt von ihm. Er hat selbst Hand angelegt, selbst renoviert, umgebaut, getüncht, die Theke ist sein Konstrukt, und so geht das weiter.

Eineinhalb Jahre lang arbeitete er ganz alleine, ohne Personal von frühmorgens bis nachts. Ein 18 Stunden-Tag. Er kaufte ein, bereitete vor, bediente, räumte auf.

Trotz  der Schikanen der Bürokratie  konnte er aus diesen Miniräumen einen der attraktivsten Szene-Cafes in Regensburg machen.  Die Kontakte von ihm und seiner Frau mit vielen Akademikern in Regensburg halfen mit, sein Lokal von Anfang an mit einem angenehm gemischten und in jedem Fall aufgeschlossenem Publikum zu füllen - ein Gemengelage ganz eigener Art, das an Vielfältigkeit den Vorbildern Paletti und Cafe-Bar ähnelt.



Reza in seinem Diba-Cafe in Regensburg

Diba-Cafebar und laue Sommernächte







Reza Pezeshki spielt gerne - und gut - Gitarre. Ich weiß noch, wie er nach Spanien fuhr und dort einen Gitarrebauer mit dem Bau einer seiner Gitarren beauftragte - und sie später dort persönlich abholte

Als ausgewiesener Gitarrefreund organisierte er irgendwann das Gitarrefestival in Regensburg. In seinen Räumen "Diba-Kult-und-Büro" in der Krebsgasse bot er Unterschlupf für Künstler, Vortragende und Musiker für ihre Jam-Sessions.

Bei einer Jam-Session im Locanta

Übrigens: die Gruppe Volando Voy, die vor Jahren in Regensburg spielte, wurde von ihm initiiert.

Donnerstag, 24. März 2016

Planet Regensburg - Fotos von Maximilian Weinzierl

Letztes Jahr konzentrierte ich ich auf die Vorstellung von Musikern. Dieses Jahr habe ich vor, Tipps zu Fotografen aus dem Raum Regensburg zu geben. Denn wir haben hier in Regensburg erstaunliche Talente unter uns. Und das möchte ich stärker publik machen.

Es ist gleichgültig, ob es Amateur-Fotografen oder berufliche Fotografen sind, wichtig ist nur, dass sie auch die Stadt Regensburg fotografieren.

Im Gegensatz zu anderen Personen, die ich vorstelle, muss ich keine ausführlichen Profile erstellen, sondern es reichen ein paar Beispiele und ein Link.  Da es aber mehr um die Bilder geht und ich  Urheberrechte zu beachten habe, ist das Projekt aber dann doch wieder zeitaufwändiger.

Zum Start der Serie nehme ich Fotos von Maximilian Weinzierl aus Regensburg zum Anlass, die ch vor kurzem entdeckte. Eine entsprechende Erlaubnis zum Abdruck habe ich mir eingeholt.
Der Regensburger Fotograf ist Journalist (BJV), Profifotograf und Redakteur. VHS-Dozent, fotografischer Reiseleiter. Langjähriger ständiger Mitarbeiter bei COLORFOTO - Das Profi-Magazin für digitale Fotografie.


Planet Regensburg - von Maximilian Weinzierl

http://maximilianweinzierl.blogspot.de/2016/03/180-und-linsenpapier.html


Donnerstag, 31. Dezember 2015

Portrait Renate Wegmann

In Fortsetzung zum Künstlerportrait über Sabina Schellmann kommt hier das versprochene Portrait von Renate Wegmann,

Renate Wegmann ist  Künstlerin, Diplom-Designerin, Lehrkraft für Gestaltung, Betreiberin eines Porzellanstudios in Köfering, wo sie auch Kurse gibt und Mitbetreiberin des Ladengeschäftes "Kunstwerk" in Regensburg. 


In dieser unscheinbaren Kommode öffnet sich eine kleine Galaxie voller interessanter Unikate von Renate Wegmann

Ich habe sie zusammen mit Sabina Schellmann im Oktober 2015 im gemeinsamen Laden in Regensburg interviewt. Ebenso wie bei ihrer Mitstreiterin entdeckte ich auch bei Renate Wegmann Gemeinsamkeiten im Lebenslauf: mehrfache Ausbildungen und Fortbildungen, Tätigkeit im Bereich der Erwachsenenbildung und einen unbändigen kreativen Trieb. Und wie Renate ist locker, bodenständig und menschenfreundlich.

Portrait Sabina Schellmann


Im November machte ich ein Interview mit den beiden Künstlerinnen  Sabina Schellmann und Renate Wegmann, die zusammen mit anderen Künstlern das Geschäft "Kunstwerk" in der Wahlenstraße betreiben.


Sabina Schellmann

Ich hatte die beiden bei einem Treffen der Kreativen kennenlernt und einen Termin ausgemacht. Eigentlich wollte ich nur Fotos und Infos für einen Kurzbericht machen. Aber wir verstanden uns so gut und ich erfuhr solch faszinierende Lebensgeschichten, dass ich in die Tiefe ging. Es wurde ein umfassendes Interview und am Ende hatte ich Material für zwei Künstlerportraits.



Mit diesem Artikel stelle ich zunächst Sabina Schellmann vor.

Sabina Schellmann ist eine Regensburger Künstlerin, Dozentin und Betreiberin von zwei Ladengeschäften in Regensburg und Spanien. Sie lebt und arbeitet abwechselnd in Deutschland und Spanien.und macht in beiden Ländern Ausstellungen und Kurse. Neben dem Laden, den sie mit anderen Künstlern in der Wahlenstraße betreibt führt sie auch das Kunstschaufenster gegenüber dem  Karmelitenkomplex.


Dienstag, 5. Mai 2015

Mauricio Mendes da Vitoria - ein Portrait




Der Brasilianer Mauricio Mendes lebt seit Jahren in Regensburg.  Bei uns ist er den meisten nur als Musiker und Sänger bekannt, aber das ist nur ein Mosaiksteinchen aus seiner Persönlichkeit.

Bei einem auf mehrere Wochen verteilten Interview im Februar  2015  entdeckte ich viel Überraschendes, Spannendes und Interessantes. Vielleicht hat der Leser Lust, mich auf dieser Reise zu begleiten.

Mauricio Mendes, ein Weltenwanderer. So könnte der Titel auch lauten.  Seit er mit 13 seine elterliche Bananenplantage in Brasilien verließ, wanderte er durch viele Welten, sowohl geographisch, als auch beruflich.




Mauricio

Maurico -  Freunde würden ihn so beschreiben: immer fröhlich, stets hilfsbereit, extrem tatkräftig und  fleißig beim Arbeiten. Multitalent auf vielen Gebieten mit erstaunlichen autodidaktischen Fähigkeiten - außer bei Sprachen. Redet kaum über sich.


Während vieler Jahre in Regensburg hat er seiner damaligen Ehefrau geholfen, Kirchen zu restaurieren, die Auftritte als Musiker erfolgten nur nebenher. Früher war er unter anderem Theaterschauspieler am nationalen Theater in Lissabon, Klinikangestellter, Koch, Gastronom, Tellerwäscher, Handwerker und mehr.

Mauricio in seiner Doppelrolle als kultivierter und als unzivilisierter Indianer, Theater-Schauspiel-Ensemble-Mitglied im
Teatro Nacional D. Maria II, Lissabon


Und er war in ganz Südamerika und Mittelamerika, in Portugal, im afrikanischen Kap Verde und jetzt in Deutschland.

Samstag, 25. April 2015

Interview Benedikt Dreher - Verlag Edition Molinari

Anlässlich der Neugestaltung der Webseite des Musikers Milorad Romic bin ich auf den Molinari-Verlag aufmerksam geworden, der dort erwähnt wird.

Dieser ist zu meiner Überraschung in Regensburg, und scheint auch musikalisch hier den Schwerpunkt zu haben. Verlagsinhaber ist Benedikt Dreher, gemäß Webseite ist er auch Musiker, Musikpädagoge und als Mitglied der Band Zwielicht tätig.  

Das fand ich sehr interessant, und ich habe ihn wegen eines Interviews kontaktiert. Das folgende Interview datiert auf den 26. März 2015.



Herr Dreher, Sie führen seit 2007 den Regensburger Verlag Molinari. Wie kam es dazu?

Ich bin im Allgäu geboren, habe in Augsburg Musikwissenschaft, Musikpädagogig und Volkskunde studiert. Abschluss Magister artium 2006. Im Jahre 2007 bin ich nach Regensburg gezogen. Grund: meine jetzige Frau.


2009 habe ich die Edition Molinari von Ralf und Uwe Müller übernommen, einen Notenverlag,
der auf Holzbläserkammermusik spezialisiert ist. Seitdem habe ich hauptsächlich Werke von Regensburger Komponisten mit Regensburger Herausgebern veröffentlicht.

Unter anderem mit Milorad Romic. Welche Musikernamen gibt es noch aus Regensburg?


Donnerstag, 16. April 2015

Portrait Stefan Nierwetberg und Regensburger Musikedition

Stefan Nierwetberg traf ich bei der Eröffnung des "Haus der Musik". Er betreibt in Regensburg ein Tonstudio unter dem Namen P&P Studios und hat im Haus der Musik zwei als Tonstudio ausgerüstete Räume hinzugemietet.






Herr Nierwetberg ist  Ehemann der Sängerin Petra Soden ist, über die ich schon öfters berichtet habe.  Während des Gesprächs wurde ich auf das Plakat der "Regensburger Musikedition" aufmerksam und es stellte sich heraus, dass Herr Nierwetberg Produzent dieser CD-Reihe ist.

Dieses Projekt möchte ich in diesem Artikel vorstellen. 

Die Regensburger Musikedition entstand im Jahre 2007. Produzent ist Herr Nierwetberg,  Herausgeber ist der Kulturmanager und Klassik-Spezialist Andreas Meixner. Die  musikwissenschaftliche Beratung erfolgt durch Dr. Thomas Emmerig, der u. a. auch Autor des Buches „Die Musikgeschichte Regensburgs“ ist.


Montag, 16. März 2015

Interview Milorad Romic Teil 2




Ich lese, hier im Text auf der Webseite des Lohrbärverlags: "Hier setzte er seine umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist sowie in verschiedenen Besetzungen (Duo, Trio und Quintett), unter anderem mit Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters Regensburg, fort". Kannst Du zu dieser Zusammenarbeit mit diesem Orchester - oder Mitgliedern davon - erzählen?

Eine ganze Weile habe ich sehr aktiv und sehr gerne mit einigen Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters aus Regensburg gespielt, also dem Orchester des Theaters. Zum Beispiel mit Tilman Kay, Geige, oder Reinhard Gecke, der Bratsche spielt.

Davon haben wir Aufnahmen auf meiner ersten  CD. Aber auch mit dem ganzen Streichquartett habe ich  gespielt, zum Beispiel das Konzert D-Dur von Vivaldi, die ich  für 2 Gitarren bearbeitet habe, und noch ein paar andere Sachen.