Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 16. Juni 2021

Wolfgang Domröse ab 19. Juni 2021 im Schaulager der Erdel Galerie

Für den Sommer 2021 hat sich die Erdel-Galerie für ihr Schaulager ein kleines Ausstellungsprogramm ausgedacht, das im pop-up Format feine kleinere und größere Papierarbeiten zum Inhalt hat. Unter dem Titel "Sommer der Phantasie" wollen die Betreiber die nächsten Wochen Kunst zeigen, "die unsere Imagationskraft anregt, die Spaß macht, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert", wie es heißt.  

Den Anfang macht der Berliner Künstler Wolfgang Domröse.


Wolfgang Domröse.

19. Juni - 17. Juli 2021
Matinee am 19. Juni 11.00

im Schaulager der Erdel-Galerie

Am Schallern 4

Wolfgang Domröse arbeitet seit 1980 als freischaffender Künstler in Berlin-Adlershof. In der letzten im deutschsprachigen Raum noch bestehenden Buchdruck-Schnellpresse erarbeitete er Grafiken und Buch-Editionen, unter anderem die Titelblätter für das renommierte Kursbuch, heute im rororo Verlag. Arbeiten von Wolfgang Domröse kann man auch im online-shop der Galerie ansehen oder kaufen: www.erdel-shop.de


Diesen Samstag, 19. Juni  um 11 Uhr gibt es zur Eröffnung wieder eine kleine Matinee im Schaulager, Am Schallern 4. 

Der Künstler ist bei der Matinee nicht anwesend. Aber dafür später, um 13 Uhr,  sind Künstler anwesend, nämlich Tanja Raith und Andi Blaimer, dann im artspace, Fischmarkt 3. Dort gibt es die verlängerte (oder wiederauflebende) Ausstellung der beiden Künstler mit dem Titel "Farbflucht" - bis zum 15. Juli. Dann ist eine Finissage geplant, deren Einzelheiten noch bekannt gegeben werden.


Sonntag, 13. Juni 2021

Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“ in Adlmannstein ab 11.07.2021


Kunstpartner Galerie Adlmannstein


Bei der Kunstpartner-Galerie in Adlmannstein gibt es am 11. Juli wieder etwas zu erleben:


Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“

mit Blumenbildern von Margot Luf, Susanne Böhm und Max Bresele,
 sowie Keramikobjekten von Christine Wagner

Eröffnung 11.07.2021 um 11.00 Uhr

Ende der Ausstellung 31.07.2021
mit einer Veranstaltung ("Susi und die Spießer“)




KUNSTPARTNER GbR
Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler
Schaulager und Galerie
Altenthanner Str. 1
93170 Adlmannstein
0175 3609109
info@kunstpartner.eu
www.kunstpartner.eu

Donnerstag, 10. Juni 2021

Galerie Insinger - Kempf-Ausstellung verlängert bis 04.07.2021

Die Ausstellung von Günther Kempf in der Galerie Distelhausen wird bis 4. Juli 2021 verlängert.


Öffnungszeiten: Freitag/Samstag/Sonntag und an Feiertagen von 14:00 bis 18:00 Uhr


Siehe Vorankündigung: 
https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/galerie-insinger-kempf-ausstellung-auf.html

Mittwoch, 2. Juni 2021

Human Rights - Ausstellung im Thon Dittmer Palais 1.6. bis 4.6.2021

Im Thon Dittmer Palais, im Innenhof startete gestern die Ausstellung Pictures for the Human Rights. Dabei hätte es sogar eine Vernissage gegeben - eine "Open-Air-Vernissage". Die Nachricht fand aber erst heute zu mir. Die Ausstellung dauert nur bis 4.6., dann wandern die Exponate weiter.

Hier die Pressemitteilung:

Menschenrechte als Kunst

Open-Air-Vernissage im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais am 1. Juni 2021um 18 Uhr 

Eine Veranstaltung des Kulturreferates der Stadt Regensburg und Pictures for the Human Rights e.V.

Menschenrechte in der Sprache der Kunst? Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, ist ein sehr konkretes Projekt der Regensburger Künstlerin Barbara Wilmers-Hillenbrand. Sie hat 2019 den gemeinnützigen Verein „Pictures for the Human Rights“ gegründet, um die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wieder mehr in das Bewusstsein zu bringen. 

„Wir wollen mit der allgemeinverständlichen Sprache der Kunst und einzigartigen Aktionen Menschen auf der ganzen Welt erreichen und berühren“, erläutert sie das Konzept. „Wir erheben unsere Stimmen jetzt für Menschenwürde und Menschenrechte als Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Das betrifft sowohl Personen und Gruppierungen als auch Nationen und Kulturkreise.“

Bayern-Böhmen - Ausstellung in der Kebbel-Villa verlängert,

Seit Jahren will ich schon die Kebbel-Villa besuchen, von der ich so viel Gutes hörte. Die Ausstellung "Bayern-Böhmen", die seit gestern ohne Anmeldung zugänglich ist, wäre vielleicht eine Gelegenheit:

Bayern-Böhmen
Künstlerische Begegnungen
Dialogausstellung acht wichtiger bayerischer und tschechischer Künstler*innen

verlängert bis 13.06.2021
(ignoriert bitte die Falschangabe in google!
das Haus ist am Sonntag 13.06. geöffnet!)

Schwandorf, Kebbel-Villa (Oberpfälzer Künstlerhaus)


Die momentane Entwicklung in Schwandorf führt dazu, dass die aktuelle Ausstellung  seit 1.6. ohne Voranmeldung besuchbar ist. Am 03.06., Fronleichnam, ist die Ausstellung geöffnet. 

Künstler: Petr Brozka, Beante Engl, Vaclav Fiala, Barbara Sophie Höcherl, Anna Kocourova, Toni Scheubeck, Tone Schmid, Benedikt Tolar.

Öffnungszeiten der Ausstellung bis So, 13.06.2021: Di-Do 13-17 Uhr, So 11:30-17 Uhr oder nach Vereinbarung: 09431-9716 + opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de. So Eintritt frei + Di-Do:2 € / erm. 1,50 €

Vorherige Anmeldung ab sofort nicht mehr erforderlich.


Oberpfälzer Künstlerhaus
Fronberger Str. 31
92421 Schwandorf
 

Dienstag, 1. Juni 2021

1. Juni 2021 - das künftige Bloggen im "Regensburger Tagebuch"



Für mich als Blogger brechen heute neue Zeiten an. Bloggen wird schwerer und aufwändiger werden. Schnell mal einen Bericht schreiben, weil man während des Tages etwas erlebt, entdeckt oder fotografiert hat, geht nicht mehr so einfach.

Ich werde künftig weniger neue Fotos zeigen. Und wenn, in geringerer Auflösung. Und ich werde auf den einen oder anderen Artikel ganz verzichten, vor allem, wenn es um Themen wie Stadtentwicklung oder Historisches geht. 

Was hat sich geändert?

Ab 1. Juni 2021 fällt die bisher großzügige, ja paradiesische Regelung weg, wonach beliebig viel Bilder in beliebiger Dateigröße hochgeladen werden können.

Alle künftig hochgeladenen Bilder werden auf den Speicherplatz von 15 GB (pro google-account) angerechnet. Nur die früher hochgeladenen Bilder bleiben anrechnungsfrei 

Würde ich im Arbeitsablauf so fortfahren würde wie bisher, also  neue Fotos in Bilder-Alben hochladen und von dort aus in Blogartikel einbinden, wäre ich nach ein paar Monaten am Limit. 

Das möchte ich alles näher erklären - und gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen geben.

Für den Blog benutze ich seit Jahren den kostenlosen google-Service "blogger.com" (früher "blogspot" genannt), in Kombination mit dem bisher kostenlosen Service "google-Photos" (früher PICASA). 

Nach jeder Foto-Session habe ich die Bilder zuerst auf einen Festplattenordner übertragen, dann in ein Foto-Album von "photos.google.com" hochgeladen. Davon habe ich dann einzelne Bilder in einen Blog-Artikel eingebunden. Das geht ganz bequem innerhalb der Editier-Funktion von "blogger". Nicht nur Fotos, auch historische Bilder, google-earth-Screenshots, Bilder aus Pressemitteilungen und andere jpg-Dateien lade ich hoch und binde sie in Blogartikel ein. 

Als google-account-Inhaber kann man nicht nur das (automatisch mit angelegte) email-Konto verwenden, sondern auch kostenlose blogs betreiben, Bilderalben anlegen, über google-DRIVE Dateien speichern und teilen, und vieles mehr. 

Man hat dazu 15 GB Speicherplatz pro account!
Beim Überschreiten des Speicherplatzes muss man - wie woanders auch - Speicherplatz mieten. Das ist absolut o.k., und google ist immer noch am großzügigsten im Vergleich zu Alternativen.

Bezüglich der Bilder war google in den letzten Jahren sogar sehr großzügig. Vor 12 Jahren hieß zunächst die freudige Mitteilung: alle Bilder bis 800px Breite werden nicht angerechnet (und können in beliebiger Zahl hochgeladen werden). Vor Jahren lockerte google das Ganze noch mehr, jedenfalls  für google-Photo-Alben: ab da konnten alle Bilder in voller Höhe ohne Anrechnung hochgeladen werden, es musste nur eine kaum merkbare Komprimierung eingestellt werden, die automatisch von google erledigt wird.

Dieser paradiesische Zustand führte dazu, dass ich in den letzten Jahren zigtausende Bilder in voller Auflösung hochladen konnte. Ich musste sie nicht vor dem Upload reduzieren, schon gar nicht komprimieren. Ich musste auch nicht mühsam auswählen, welche Bilder ich zeigen will oder im blog verwenden will - ich konnte nach einer Foto-Session einfach alle Bilder in ein Album hochladen, und dann später in Ruhe entscheiden, ob ich das Album als solches zeigen will, und ob ich einzelne Bilder daraus in einen Blogartikel verwenden will. 

Das macht das Bloggen einfach und fix. Manchmal habe ich erst nach ein paar Tagen ein bisschen Luft und Energie für einen Artikel gefunden, und dann waren die Bilder eben schon oben. Ich konnte mich auf den Text konzentrieren.

Wie sieht die Zukunft für mich aus?

Jetzt werde ich bei neuen Fotos anders vorgehen müssen. Ich muss vor jedem Bild-Upload eine Auswahl treffen: welche Bilder will ich zeigen? Dann muss ich diese Bilder - wie in früheren Zeiten - auf 800 oder 1200 Pixel Breite verkleinern, und zusätzlich die JPG-Kompression verwenden, damit die Dateigröße minimal ist. Gerade soviel,  dass die Bildqualität nicht leidet.  

Dann erst lade ich die Bilder in Alben hoch. Vielleicht mache ich den Upload erst, wenn ich einen Blogartikel schreibe. Das alles hindert mich dann natürlich, schnell mal zwischendurch zu schreiben.

Wenn ich - wie heute - beim Radfahren durch die Stadt eine Baustelle oder sonst etwas interessantes Neues sehe, werde ich mir zweimal überlegen, ob ich darüber berichte. Muss es unbedingt sein? Das heißt, der eine oder andere Bericht fällt ganz weg. Heute übrigens auch.

Wenn ich eine Reportage über Historisches schreibe, überlege ich mir das auch zweimal. Dann ich muss Bilddateien mit alten Karten, Grafiken oder google-earth-Screenshots hochladen. Für ein paar anstehende Artikel-Ideen habe ich das die letzten Tage noch gemacht, für künftige Ideen muss ich eben abwägen.