Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens
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Samstag, 6. Mai 2023

Fotoclub Regenstauf spendet an den Förderverein Thomas-Wiser-Heim

 

v.l. Christian Reschke (2.Vors. FCR), Christian Greller (1. Vors. FCR), Peter  Burkes (Vors. Thomas-Wiser-Förderverein), Marianne Auburger (Thomas-Wiser-Förderverein)

Auch dieses Jahr ging der Erlös aus dem Kalenderverkauf des Fotoclub Regenstauf e.V. (FCR) wieder an den Förderverein des Thomas-Wiser-Hauses. Insgesamt 918,70 EUR konnte FCR-Vorstand Christian Greller an Peter Burkes vom Thomas-Wiser-Förderverein übergeben.

Seit einigen Jahren gibt der Fotoclub Regenstauf einen Fotokalender "Regenstauf - Gestern und heute" mit Gegenüberstellungen von historischen und aktuellen Regenstaufbildern heraus und spendet die Erlöse für soziale Zwecke. So ging der Erlös für den Kalender 2018 an das Thomas-Wiser-Haus und der Erlös für den Kalender 2020 an den Thomas-Wiser-Förderverein. Nach einer coronabedingten Pause gab es Ende des letzten Jahres wieder einen Kalender - den "Kalender 2023". Dieser erbrachte einen Erlös in Höhe von 918,70 Euro, der an den Thomas-Wiser-Förderverein gespendet wurde. .

Am 17. April 2023 übergaben FCR-Vorstand Christian Greller den Erlös an den Vorsitzenden des Fördervereins, Peter Burkes, der sich sehr darüber freute.


Was macht der Förderverein mit der Spende?

Der Erlös wird satzungsgemäß den Kindern des Thomas-Wiser-Heims zugute kommen.

Mit den Spendengeldern finanziert der Verein Zuschüsse an einzelne Kinder (z.B. für Abschlussfahrten, Schwimmkurse, Nachhilfeunterricht, Gitarrekurse, Zahnspange oder Brille) und an ganze Gruppen (z.B. für Tagesfahrten, Ferienaktionen, Kulturwochenenden).

Webseite des Thomas-Wiser-Hauses selbst: https://www.thomas-wiser-haus.de/


Über den Fotoclub Regenstauf:

Der Verein wurde 2018 gegründet. Der Vereinsgründung voraus ging im Jahre 2015 die Idee zur Gründung eines Stammtisches. Initiatoren waren Christian Greller, Gerhard Kemmeter und Harald Portele, die kurz vorher im Mehrgenerationenhaus Fotos ausgestellt hatten.

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Regenstauf damals und heute - Fotokalender des Fotoclub Regenstauf

Der junge und doch so rührige Fotoclub Regenstauf bringt wieder einen Fotokalender heraus. Der Kalender 2023 zeigt alte Fotos von Regenstauf und stellt sie neuen Fotos gegenüber. 

Ähnlich wie der Benefiz-Adventskalender für das Thomas-Wiser-Haus wird auch dieser Foto-Kalender erstmals am verkaufsoffenen Sonntag dem 23.10.2022 (Kirchweihmarkt Regenstauf) an dem Stand des Fotoclubs erscheinen.  Danach soll er in der Bücherstube und  Schreibwarengeschäft Silberhorn erhältlich sein.

Und - wie schon in den früheren Jahren - wird auch der Erlös des neuen Kalenders wieder den Kindern des Thomas-Wiser-Heims zugute kommen.




Hinter dem Kalender steht der Fotoclub Regenstauf, der sich 2018 als Verein konstituierte und schon in den letzten Jahren Fotokalender herausbrachte. Der Vereinsgründung voraus ging im Jahre 2015 die Idee zur Gründung eines Stammtisches. Initiatoren waren Christian Greller, Gerhard Kemmeter und Harald Portele, die kurz vorher im Mehrgenerationenhaus Fotos ausgestellt hatten.

Ausweislich der Historie, die man auf der Homepage nachlesen kann, war die Gruppe von Anfang an sehr aktiv und weit mehr als ein Stammtisch - Reisen, workshops, Beteiligung an Ausstellungen oder Buchprojekten und Realisation eines jährlichen Regenstauf-Kalenders, der schon im Jahre 2017 eine gemeinnützige Spende in Höhe von 2.500 Euro ermöglichte.

Zur Vereinsgeschichte siehe https://www.fotoclub-regenstauf.de/ueber-uns/)

Im Frühjahr 2022 wurde der Vorstand neu gewählt; 1. Vorsitzender Dr. Patrick Pohla und 2. Vorsitzender ist Christian Greller. Christian Greller ist auch der Beweis dafür, dass die Selbstdarstellung als Gruppe von "Hobbyfotografen"etwas untertrieben ist, denn er betreibt die Fotografie professionell und ist für seine wunderschönen Fotos aus dem Raum Regensburg bekannt. Nebenher beteiligte er sich auch an Buchprojekten

Aus dem Text auf der Rückseite des Kalenders:

"Ein Gemeinschaftsprojekt des Fotoclub Regenstauf e. V. Der Verkaufserlös wird an den Verein der Freunde und Förderer Thomas Wiser Haus e. V. gespendet. Der Fotoclub Regenstauf e.V. bedankt sich herzlich bei Georg Gahr und dem Marktarchiv Regenstauf. Alle Archivfotos wurden nur leicht nachbearbeitet.
Der Fotoclub Regenstauf e. V. ist ein Zusammenschluss von fotobegeisterten Hobbyfotografen aus der Marktgemeinde Regenstauf und Umgebung. Wir treffen uns jeden ersten Donnerstag im Monat zum Stammtisch in der Jahnhalle. Auch Fotografie-Anfänger sind bei uns herzlich willkommen.“


Links:

https://www.fotoclub-regenstauf.de/

https://www.christian-greller-fotografie.de/

https://lokalnet.de/nachrichten/fotoclub-regenstauf-e-v-waehlte-neue-vorstandschaft/

Dienstag, 22. Februar 2022

Bildbetrachtung

Beim Ausmisten des Desktops fand ich eine Reihe von Bild-Experimenten, von denen ich hier eines herauspicke:

 

"Bildbetrachtung" - Fotos und Bildkomposition: P. Burkes, 2021


Freitag, 1. Januar 2021

Regensburg-365-Aktion von Uwe Moosburger

Der Regensburger Fotograf Uwe Moosburger ist vielen als MZ-Fotograf bekannt; er bietet seine Leistungen über die Namen altrofoto und  altrostudio an. Heute entdeckte ich eine MZ-Meldung, wonach er plant, für die MZ jeden Tag ein anderes Bild von Regensburg zu zeigen. Das fand ich auf: 

Dort heißt es: "In diesem Foto-Tagebuch sammeln wir seine Eindrücke aus Regensburg."

Das finde ich  sehr interessant und ich bin schon neugierig auf die Bilder. 

Ich betreibe übrigens seit Jahren ein ähnliches Projekt. Auf regensburg-365.blogspot.de habe ich - ebenfalls unter dem Titel "Regensburg 365"  - ab 2011 jeden Tag ein Bild veröffentlicht. In den Jahren 2013 und 2014 habe ich pausiert, und ab 2017 habe ich erneut pausiert. 

Insgesamt habe ich also in 2011, 2012, 2015 und 2016 jeweils 365 Fotos gezeigt, und zwar wirklich täglich.



Auch wenn man Blog-Artikel zeitlich vorprogrammieren kann, steckt enorm viel Arbeit hinter der Pflege einer solchen Seite. Und bei den nur geringen Aufrufzahlen dachte ich mir Ende 2016, ich pausiere mal wieder längere Zeit. 

Ich hoffe, Herr Moosburger erfährt über das Medium der Zeitung mehr Aufmerksamkeit, denn solche löblichen Projekte sollen auch gesehen werden. 

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Festival Fotografischer Bilder Regensburg - 22.10. bis 25.10.2020

Ab dem 22. Oktober gibt es in Regensburg  das Festival Fotografischer Bilder an verschiedenen Veranstaltungsorten. 

Die Vorträge finden im Leeren Beutel statt.  Begleitet wird das von einer Hauptausstellung, die im Kunst- und Gewerbeverein in der Ludwigstraße zu. sehen ist, und einigen Partnerausstellungen, die zum Teil schon begonnen haben. 

Die Vorträge werden aufgezeichnet und stehen ab November auf einem youtube-Kanal zur Verfügung.

Im Rahmen des dreitägigen Symposiums halten renommierte Wissenschaftler*innen aus der Medien- und Fototheorie, Expert*innen aus dem Fotokunstmarkt, Sammlungsleiter*innen, Historiker*innen, Philosoph*innen und Künstler*innen Vorträge und stellen sich der Diskussion mit dem Publikum.

Begleitet wird das Symposium von einer Hauptausstellung mit Arbeiten international tätiger Foto- und Kunstschaffender, die vom Festivalteam kuratiert wird, sowie einer Reihe von Partnerausstellungen.

Eine Filmreihe im Oktober und November rundet das Festival ab.

Initiiert und organisiert wird das Festival von Martin Rosner und Andy Scholz in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Regensburg.

 

 Internationale Hauptausstellung:

  • »HÖHER SCHNELLER WEITER«
  • Ausstellungseröffnung: 22. Oktober 2020
  • Ausstellungsdauer: 23. Oktober bis 15. November 2020
  • Kunst- und Gewerbeverein Regensburg, Ludwigstr. 6, 93047 Regensburg

Mittwoch, 29. Juli 2020

Filming-location Regensburg - Bekenntnisse des Felix Krull


Das ist witzig. Erneut ist Regensburg Drehort für eine Literaturverfilmung, die mit "Bekenntnissen" zu tun hat.

Vor kurzem fanden neben der Steinernen Brücke Dreharbeiten für den Film „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ statt (mehr dazu am Ende des Artikels). Im März 2011 gab es ebenfalls Dreharbeiten für eine Literatur-Verfilmung, und auch dort ging es um Bekenntnisse. Nämlich die "Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen“ nach einem Roman von Alfred de Musset. Für diesen Film stand der Musiker "Pete Doherty"  gemeinsam mit  Charlotte Gainsbourg und August Diehl vor der Kamera.

Dabei entstand eine meiner schönsten Foto-Sessions, die ich seinerzeit unter dem Titel "Regensburg leuchtet" im Blog veröffentlicht hatte. Einzelne Bilder zeigte ich ferner in Ausstellungen. Sehr beliebt ist das Bild von der Ruthof im Vordergrund, das derzeit in der aktuellen Ausstellung im Leeren Beutel hängt.

Die Stadt hatte die Straßenlaternen  auf der Steinernen Brücke abgeschaltet und auf der Jahninsel sorgten zwei gigantische Filmscheinwerfer für ein unglaubliche, fast surreale Beleuchtung.
 
https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEhiQ9rGU51HkM8pSk_14qw4U4KIzKLQD7Yv2xTivWwgktj7AAHvpsGUELtiBBaIklUWlQNxVW36H0t9Su6elVNhLIJTqqqAMlhXoL3pLQJZTYDGtohshbWCOUmxawo0o6SZmDLu6_kyn8o/s720/IMG_2835.JPG
Ausnahmsweise keine Bildbearbeitung. Die Strahlen stammen von den Film-Scheinwerfern


Begonnen hatte das Foto-Shooting im Bayerhafen, wo ich, wie schon am Vortag, mit Nachtfotos und Langzeitbelichtung experimentieren wollte. Ich war in diesen Tagen dabei, meine 200-ISO-Methode zu entwickeln und zu verfeinern. Im Gegensatz zum Abend davor lag ein stärkeres Licht über der Stadt, was mich im Laufe der Zeit neugierig werden ließ.


https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEh3b1Bpy2BSigQ2aNAmJKPrY3aQv0dXKtQUhURNnJFOxDPDPWRp8nwXj6-otT5zPiP_43EJxof8xYxtfD51yCJDNcn1K2cDa__yyL4t7tmUtcTJ5F1mOtLZgSPokOUPWq5EHcwrSO4QUv0/s720/IMG_2706.JPG
Langzeitbelichtungsexperiment im Osthafen, Nähe IT-Speicher.
Im Gegensatz zur Nacht davor war der Himmel über Regensburg stärker erleuchtet als sonst

Sonntag, 17. November 2019

Noch bis 7.12. - Fotoausstellung Petra Homeier

New York City: Das Synonym für Energie, Kreativität, Entdeckergeist, Lebendigkeit und Lebenslust. Die Fotografin Petra Homeier ging im November 2018 in NYC auf Entdeckungstour und hielt fest, was ihr spontan vor die Linse kam. Das Ergebnis sind subjektive, subtile Facetten von New York. Ihre neuesten Fotoarbeiten stellt die Künstlerin in ihrer Heimatstadt Regensburg zum ersten Mal aus.

Die Ausstellung läuft seit 8. November bis zum 7. Dezember in der Bruderwöhrdstraße.

Facetten von New York
8. November – 7. Dezember 2019
Showroom FENNOBED, 
Bruderwöhrdstraße 15 B, 93055 Regensburg

Öffnungszeiten der Ausstellung
Di - Fr: 10 - 18 Uhr
Sa: 10 - 16 Uhr


Mittwoch, 6. November 2019

Ausstellung der Fotografischen Gesellschaft im DEZ

Die Fotografische Gesellschaft Regensburg wird 125 Jahre alt.  Er ist einer der ältesten Fotoclubs Europas, der Verein "Fotografische Gesellschaft Regensburg e. V.".

Aus diesem Anlass gibt es eine hochinteressante Ausstellung sehenswerter Bilder aus den letzten Jahrzehnten des Vereins geben.


Fotografie aus Leidenschaft - 125 Jahre FGR

04. November bis 16. November 2019

DEZ, Große Ausstellungsfläche, 2. Flur





Wer vielleicht misstrauisch gegenüber Fotoausstellungen ist: Ich kann Euch persönlich versichern, DIESE Fotos sind wirklich alle hervorragend!

Webseite: https://www.fgr-online.de/

Gegründet 1894 - gemeinnützig anerkannt - MITGLIED IM DVF - MITGLIED IM OBERPFÄLZER KULTURBUND

Montag, 14. Oktober 2019

Ausstellungseröffnung zum Fotowettbewerb "Miteinander"

Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer

 
Heute am 14. Oktober wurden  im DEZ die Preise für den Fotowettbewerb "Miteinander"vergeben und gleichzeitig die Ausstellung eröffnet, die 33 ausgewählte Bilder zeigt.

Es ist der dritte Wettbewerb, die das Kulturamt in Zusammenarbeit mit dem DEZ veranstaltet. Letztes Jahr war das Thema "Stadt im Fluss" (ich berichtete) und schon damals waren alle Beteiligten vom Konzept so begeistert, dass die Fortsetzung dieser Wettbewerbsreihe feststand.

Die Preisträger sind:

Platz 1: Rita Lell mit „Nachbarn beim Kartln“
Platz 2: Martin Rehm mit „Da kommt also die Farbe her“
Platz 3: Steve Braun mit der Fotografie „Der Schaffner“


Von links nach rechts
Hintere Reihe: Steve Braun, Christiana Schmidbauer, Leiterin des Kulturamts Regensburg, Wolfgang Dersch (neuer Kulturreferent Regensburg), Thomas Zink,
Vordere Reihe: Rita Lell, Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Erster Preis ging an Rita Lell
 

Im Gegensatz zum letzten Jahr fiel die Entscheidung der Jury klar zugunsten des Siegerbildes, und soweit ich die Stimmung beobachten konnte, waren auch die Besucher im Großen und Ganzen mit der Wahl einverstanden.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Noch zwei Tage - Fotoausstellung "Fire and Light" im DEZ


Nur noch bis Samstag, 8. Juni 2019: im DEZ gibt es eine interessante Fotoausstellung,  die ich heute entdeckt habe: "Fire and Light", im 2. Flur vor dem "Müller".

Fire and Light, so nennt sich auch die Regensburger Fotogruppe, die hinter der Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel steht.

Die Gruppe beschäftigt  sich hauptsächlich mit Nachtfotografie und Lightpainting. Beispiele sieht man auch auf ihrer Webseite www.fire-and-light.club


Montag, 3. Dezember 2018

Fotoausstellung von Braunmiller ab 6.12. im Regierungsgebäude

Die genialen und unbedingt empfehlenswerten Fotos des Regensburger Fotografen F. J. Braunmiller kann man natürlich auch in seiner Dauerausstellung in den oberen Etagen des Haus Heuport sehen, wobei man allerdings telefonisch eine Führung vereinbaren muss.

Demnächst gibt es eine leichter zugängliche Ausstellung im Gebäude der Regierung der Oberpfalz am Emmeramsplatz, die man ab 7.12. werktäglich ansehen kann. Die Ausstellungseröffnung findet am 6.12. abends statt:


Franz Joachim Braunmiller
"Alles eine Frage der Perspektive"
 
Ausstellungseröffnung: 
Donnerstag, den  6.  Dezember 2018  17.00  Uhr,

im  Regierungsgebäude, Emmeramsplatz  8,  Regensburg

Webseite des Künstlers: http://galerie-braunmiller.de/

Unter Fotofreunden ist der Künstler natürlich längst bekannt, viele seiner Fotos sind in diesen Kreisen legendär geworden.

Wer ihn noch nicht kennt:

Sonntag, 21. Oktober 2018

"Stadt im Fluss" – Eindrücke von der Vernissage am 8.10.2018




Am 8. Oktober wurden  im DEZ die Preise für den Fotowettbewerb "Stadt im Fluss"vergeben und gleichzeitig die Ausstellung eröffnet, die ungefähr 30 der besten Bilder zeigt.  

Diese wurden vom Kulturamt - dem Träger der Ausstellung - aus mehr als 700 eingesandten Bilddateien ausgewählt und auf Alu-Dibond ausgedruckt; sie werden später  den Einsendern kostenlos übergeben. Die drei besten Bilder wurden besonders prämiert; Gewinner waren Markus Sieß, Dr. Rainer Merkl und Margarita Danderfer.

Das ist der zweite Fotowettbewerb, den das Kulturamt veranstaltet; im letzten Jahr gab es einen ersten Wettbewerb und die zugehörige Ausstellung unter dem Titel "Stadt und Glaube", damals fand der Wettbewerb in Zusammenarbeit mit den Organisatoren des "Festival Fotografischer Bilder Regensburg" unter der Leitung von Martin Rosner. 

Und während der eine oder andere Beobachter letztes Jahr noch etwas skeptisch gewesen sein mag, ob  hier wirklich eine dauerhafte Reihe entsteht (wie es sich die Festivalleiter wünschten), war es diesmal deutlich: das Kulturamt war zufrieden, das DEZ als Sponsor für die Ausstellung war zufrieden und man beabsichtigt, dies zu einer Institution werden zu lassen.

Im Gegensatz zum Vorjahr gingen mehr als dreimal soviel Einsendungen ein, es gab interessante Bilder, und eine ganz enorme Resonanz auch bei den Besuchern. Für die war kaum genug Platz zum Zuhören bei den Eröffnungsreden, soviel Interessenten wollten das hören - wohlbemerkt: Interessenten bezüglich den Ansprachen, nicht nur Neugierige, die mal die Fotos sehen wollen.


Von rechts nach links: die Gewinner Markus Sieß,  Margarita Danderfer, Dr. Rainer Merkl,
ganz links Hr. Thomas Zink vom DEZ

Montag, 8. Oktober 2018

Heute Vernissage im DEZ - Fotowettbewerb "Stadt im Fluss"

Nach der  Premiere im letzten Jahr lobte das Kulturamt der Stadt Regensburg auch zum diesjährigen Jahresthema einen Fotowettbewerb aus, diesmal unter dem Motto „Stadt im Fluss“. Die besten Fotos aus über 670 Einsendungen – dreimal so viele wie im Vorjahr – werden von 9. bis 20. Oktober 2018 in einer Ausstellung im Donau-Einkaufszentrum präsentiert.

Die Vernissage, verbunden mit der Preisverleihung der drei besten Fotoarbeiten, findet heute, am Montag, 8. Oktober 2018, um 19 Uhr auf der Ausstellungfläche bei Drogerie Müller/Sparda Bank im 2. Obergeschoss statt.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Dr. Reiner Meyer, Leiter der Städtischen Galerie im Leeren Beutel, Thomas Zink, Geschäftsführer des Donau-Einkaufzentrums, Fotograf Martin Rosner, Dr. Silke Roesler-Keilholz vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg und Hana Bejlková vom Kulturamt, hatte keine leichte Aufgabe.

Sie entschied sich für den ersten Preis einstimmig für die vierteilige Bilderserie „Stadt im Fluss“ des Regensburger Fotografen Markus Sieß als Siegerarbeit.

Der zweite Platz geht an Dr. Rainer Merkl aus Obertraubling für sein Foto mit dem Titel „Schnelles Wachstum“, das einerseits für Urbanisierung und Flächenfraß, andererseits wertneutral für die Dynamik einer sich entwickelnden Stadt stehen könne.

Den dritten Platz erzielte Margarita Danderfer aus Regensburg für das Foto „Hochwasser: Märchen oder Albtraum“, das mit seiner surreal anmutenden Lichtstimmung das Motto des Wettbewerbs wörtlich umsetzt.

Siehe auch: https://www.regensburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/159998/277673/fotowettbewerb-stadt-im-fluss.html

Samstag, 28. Juli 2018

Blutmond über Regensburg - Mondfinsternis 27.07.2018

Gleich zwei besondere Konstellationen sorgten am gestrigen Freitag (27. Juli) in Deutschland für einen Sommernachtstraum - mitten im Hochsommer bei milder Nacht, freiem Himmel und zu einer passablen Uhrzeit.

Es gab die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts mit dem üblichen Effekt, dass der Mond durch das Restlicht rot erscheint. Und: der Mars ist der Erde gleichzeitig so nah wie selten und ebenfalls deutlich zu sehen - nicht weit unterhalb des Mondes.




Spektakulärer Anblick über den Dächern von Regensburg: der (wegen der totalen Mondfinsternis blutrote) Mond und rechts unterhalb der Mars, der zur Zeit besonders nah und deutlich ist.


Dienstag, 26. Juni 2018

Ausstellung "VORBILDER - Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos"

Theda Bara im Film Cleopatra (1917)


Ab 3. Juli 2018 gibt es eine Fotoausstellung zum Thema Frauen und Film, bewusst begleitend zu den Regensburger Stummfilmwoche


Es handelt sich um die Ausstellung

"VORBILDER - Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" 

Es ist die vierte Ausstellung im Rahmen des diesjährigen Film- und Kulturfestival cinEScultura

Die Ausstellung wird am 3. Juli um 19:30
in der Stadtbücherei am Haidplatz eröffnet
und läuft bis zum 24. August 2018. 
Es sprechen

Nicole Litzel von der Regensburger Stummfilmwoche und
Bürgermeisterin Gertrud Malz-Schwarzfischer.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss das Hollywood-Kino der 1914-1936er Jahre auf die Kultur und besonders auf die Frauen in Spanien ausübte.


Montag, 23. April 2018

Heute abend Vernissage FASZINIERENDES GALICIEN im DEZ

Heute abend wird eine Fotoausstellung eröffnet, die im Rahmen des diesjährigen CINESCULTURA-Festivals stattfindet. Im einschlägigen Veranstaltungskalender geht sie fast etwas unter, vor allem, das das eigentliche Programm ja erst am 26.04. starten soll. Nachdem mich Pedro Alvarez schwärmend auf diese Veranstaltung hingewiesen hat, möchte ich auf diese Veranstaltung hinweisen.

 FASZINIERENDES GALICIEN
Fotoausstellung
Vernissage: Mo. 23.04. / 19.00
Ausstellungsdauer: 23.04. – 5.05.2018

Donau-Einkaufszentrum, Weichser Weg 5

Es gibt Wein und Tapas mit Spezialitäten aus der Gegend von Galicien.

Veranstalter ist:
cinEScultura spanisches Film- und Kulturfestival
Das diesjährige cinescultura-Haupt-Programm startet dann "so richtig" am 26.04.2018

Freitag, 13. April 2018

Benno Hurt im Kunstkabinett - Bilder von der Vernissage

Wie schon angekündigt gab es diese Woche gleich zwei Ausstellungseröffnungen mit Bildern von Benno Hurt. Die Griechenland-Bilder sind im DEZ zu sehen und  Eröffnung war am vergangenen Montag. Und ab heute sind die Italien-Bilder in der Galerie "Kunstkabinett" in der Unteren Bachgasse zu sehen.

BENNO HURT 
Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
13. April 2018 bis 22.Mai 2018

Die Eröffnung fand heute abend statt; Laudator war Peter Lang, der Herausgeber des Kulturjournals. Es gab außerdem eine Lesung mit einem Text über Italien.

Peter Lang empfahl zu recht, die Bilder später nochmal in Ruhe zu studieren, es gäbe sehr viel zu entdecken. Tatsächlich sind dieBilder nicht nur stilistisch schön, sondern auch deshalb interessant - weil es den italienischen Alltag in den Siebzigern zeigt.






Freitag, 6. April 2018

Doppelausstellung mit Fotos von Benno Hurt - Der frühe Süden

Foto: Benno Hurt (aus DER FRÜHE SÜDEN)


Schöne Fotos des Regensburger Juristen, Schriftstellers und Fotokünstlers Benno Hurt  erwarten uns im April - verteilt auf zwei Ausstellungen. Beide haben den Haupt-Titel "Der frühe Süden".

Die Griechenland-Bilder sehen wir vom 9.4. bis 21.4. im DEZ (mit späterem Umzug in den Leeren Beutel) und die Italien-Bilder vom 13.4. bis 15.5. im Kunstkabinett in der Bachgasse.

Die Beschreibung von Peter Lang im Kulturjournal klingt vielversprechend, wobei ich sowieso weiß, dass Benno Hurt schöne Fotos macht.

Nicht wenige dieser Griechenland-Bilder waren in den 1980er Jahren in Foto- und Kunstmagazinen zu sehen; zu einer konzeptionellen Schau zusammengestellt wurden sie nie. Ob Italien oder Griechenland – keine der 30 bis 40 Jahre alten Fotografien wurde einer nachträglichen „Bildbearbeitung“ unterzogen; retuschiert wurde, um Schäden wie Kratzer und Flecken auszugleichen.

Hier sind die Einzelheiten zu den Ausstellungen:

Der frühe Süden - Griechenland
Im Donaueinkaufszentrum
Mo 9.4. bis 21.4.2018
Eröffnung am 9.4. um 19.00 Uhr
Ansprachen von  Bürgermeister Jürgen Huber und von Dr. Doris Gerstl.
https://www.donaueinkaufszentrum.de/aktuelles/detailansicht/der-fruehe-sueden-griechenland-149.html

Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
Galerie Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse
14.4. bis 23.5.2018 (nach einer anderen Angabe bis 15.5.)
Eröffnung am 13. April 2018  um 20 Uhr
Einführung:  Peter Lang, Herausgeber Kulturjournal Regensburg
BENNO HURT  ist zur Eröffnung anwesend.
http://www.kunstkabinett.com/ausstellungen/vorschau.html


Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog.


Foto: Benno Hurt (aus: Der frühe Süden - Griechenland)


analog power - Buch über Sportfotografie in den 70ern und 80ern



(c) Klaus-Peter Volke



Über den neuesten Newsletter des FGR (Fotografische Gesellschaft Regensburg) wurde ich auf das Buch "analog power" von Klaus Peter Volke aufmerksam gemacht. Untertitel: "vom Wahnsinn aktueller Sportfotos aus Franken im analogen Zeitalter".

Klaus Peter Volke, Sportpressefotograf von 1962 bis 1997, erzählt in seinem im Eigenverlag herausgebrachten Buch vom logistischen Wahnsinn, der hinter den Spiel-Fotos steckte, die man in den 70ern und 80ern am nächsten Tag bundesweit in den Zeitungen bewundern konnte.


Da waren Fotojagden auch aus dem alten Regensburger Jahn-Stadion dabei, mit Filmentwicklung unterwegs auf der Autobahn bis zum Fotolabor in Nürnberg (bzw. Großgründlich).

Jagd, das ist das richtige Wort, denn es war ein Wettlauf mit der Zeit. Damals gab es nämlich kein Internet, mit dem Daten übermitteln kann. Und zudem musste man die Filmrolle erst mal entwickeln und die Bilder vergrößern. Das nennt man im Nachhinein "analoge" Fotografie, im Gegensatz zur heute üblichen digitalen Fotografie.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Buchtipp - Verlassene Orte in der Oberpfalz

Noch ein Buchtipp: Verlassene Orte in der Oberpfalz, von der Fotografin Nina Schütz.

Aha, ein Buch mit Lost-Places Fotos, dachte ich, als ich beim Pustet stöberte. Na ja, das fotografiere ich auch manchmal, und  "Lost Places" Fotos von anderen Fotografen reißen mich so schnell nicht vom Hocker. Aber ich blätterte trotzdem  hinein - und war hellauf begeistert.

Die fotografierten Örtlichkeiten sind der Hammer, ich hätte nicht gedacht, dass man solche Motive noch finden kann, noch dazu in nächster Umgebung. Und die fotografische Umsetzung ist ebenfalls hervorragend, das muss ich neidlos anerkennen. Denn das gibt es ja auch: Lost Places entdecken, und dann achtlos drauf los fotografieren. Hier  nicht.

Sie können das Buch beim Pustet kaufen, bei einem anderne Buchhändler bestellen, und bei amazon bestellen - aber dort leider nicht ansehen (Blick-ins-Buch gibt es hier nicht). Die Rezensionen bei amazon zeigen übrigens einen Bestnotenschnitt, was mich nicht wundert.

Verlassene Orte in der Oberpfalz – faszinierende Fotografien geheimnisvoller Lost Places zwischen Weiden, Amberg und Regensburg von  Nina Schütz