Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 22. April 2019

Regensburg 1954 - Schreibmaschinenschreibwettbewerb

Gut, zugegeben. Von Regensburg selbst sieht man kaum etwas. Eigentlich nur einen Raum, in welchem ein Wettbwewerb ausgetragen wurde. Der war von der Regierung von Oberpfalz veranstaltet. Aber ich wollte das Fundstück  trotzdem zeigen:


https://www.filmothek.bundesarchiv.de/video/586147


6. Nachrichtenblock: Schreibmaschinenschreibwettbewerb in Regensburg

Was für ein Wort! Ideal für Dialoge mit Kleinkindern. Sag mal "Papa", sag mal "Mama",  sag mal "Schreibmaschinenschreibwettbewerb".

Sonntag, 21. April 2019

Abendstimmung am unteren Wöhrd

Ich nutze einen Spaziergang mit Yorki am alten Eisstadion, um die herrliche Stimmung an diesem Donauabschnitt einzufangen, die man dort vor Sonnenuntergang erleben kann. Die Fotos entstanden am Eisstadtion und der angrenzenden Werftstraße.



Samstag, 20. April 2019

Ursula von Kirchbach in der Galerie an der Donau - ab 28.04.2019



Die künstlerischen Arbeiten von Ursula von Kirchbach verfolge ich schon seit einigen Jahren mit Interesse. Der eine oder andere hat ein  paar ihrer Werke vielleicht bei der 92. Jahresausstellung des BBK im September 2018 bemerkt. Noch schönere Beispiele findet man aber auf ihren Webseiten, die ich am Ende des Artikels verlinkt habe. Vielleicht interessiert das auch den einen oder anderen Leser.

Ich jedenfalls freue mich, dass Frau von Kirchbach einige Werke in der Galerie an der Donau ausstellt:


Ursula von Kirchbach 
Papierarbeiten
28.04.–14.06.2019
Vernissage 28.04.2019 11:00 Uhr

Galerie an der Donau
Weiße Hahnengasse 2, 93047 Regensburg

Die Produzentengalerie gegenüber der historischen Wurstkuchl möchte zwei- dreimal im Jahr mit der Reihe „Special Guests“ ihre Türen für Regensburger Künstler öffnen.

Freitag, 19. April 2019

Regensburg schichtweise



Vor einigen Wochen berichtete ich über die Ausstellung von Ana Matt und ihre neueste Bilderserie, bei der sie alten Flurkarten von Regensburg übermalt oder auf sonstige Weise überlagert hat.

Das erinnerte mich daran, dass auch ich mit einem ähnlichen Konzept experimentiert habe: Überlagerungen von Regensburg-Fotografien mit historischen Stadtansichten aus Büchern oder Münzen.

Diese entstanden in der Zeit von 2016 bis Anfang 2018.

Anfang März 2018 ließ ich diese und zahlreiche andere Experimente für die nächsten Ausstellungssaison drucken. Ich zeigte sie zunächst in einer privaten Ausstellung;  einen  Teil davon zeite ich dann Mitte 2018 im Donaueinkaufszentrum im Rahmen der Jahresausstellung der Regensburger Charity Art Group, die es damals noch gab, ein paar andere zeigte ich in der Herbstausstellung der Charity-Art-Group beim Kunstpfad Hauner.


In der heutigen Auswahl zeige ich nur diejenigen Bilder, in denen ich  Fotos von Regensburg entweder mit historischen Motiven oder mit selbst erstellten Fraktalen überlagert habe.

Die Kombination mit Fraktalen stammen überwiegend aus den Jahren 2010 und später, diejenigen mit historischen Motiven aus 2016 und später.
 
Beides war sehr arbeitsintensiv - einfach nur mal probeweise überlagern führt zu nichts. Bei 25.000 Fotos im Portfolio, die mit hunderten von Fraktalen oder historischen Motiven zu kombinieren sind, würde man am Zeitaufwand scheitern, auch wenn schon die schönsten Bildern vorausgewählt wurden. Denn die Überlagerung führt nur bei weit weniger als einem Prozent zu sinnvollen Ergebnissen.

Die Bilder müssen natürlich erstmal vom Inhalt her passen (passendes Motiv), aber dann muss auch Raumaufteilung und der Bildausschnitt stimmen.  Aber vor allem: für Überlagerungen dieser Art muss auch die Hell-Dunkel-Verteilung geeignet sein.

So schieden schon von vornherein die absolute Mehrheit der Fotos aus, weil sie  nach der Kombination zu völlig flachen und kontrastlosen Ergebnissen führten oder die Details nicht mehr erkennbar waren.

Entsprechende Experimte mit Überlagerungen und Verfremdungen hatte ich schon  2010 begonnen (das betrifft vor allem die Regensburg-Fraktal-Kombinationen, aber auch Foto-Foto-Überlagerungen) und bald hatte ein Gefühl dafür, welche Arten von Bildern sich kombinieren lassen. Das ist sehr wichtig, wenn man tausende Fotos zur Verfügung hat, aus denen man auswählen soll.  

Speziell ab 2016 experimentierte ich mit historischen Motiven, wobei ich merkte, dass hier wieder andere Gesetzmäßigkeiten gelten und ich ein neues Gefühl entwickeln musste. Aber wegen meiner Begeisterung für die Vergangenheit von Regensburg und für alte Druckwerke oder Stadtansichten machte mir die Arbeit besonders viel Spaß.

Die noch nicht ausgestellten Bilder wollte ich nach und nach bei den Ausstellungen der Charity Art Group zeigen, was nun nicht mehr geht. Ich habe aber bereits Schritte eingeleitet, um sie in Einzelausstellungen zeigen zu können, was aber wegen der üblichen Vorlaufzeiten erst ab Anfang nächsten Jahres umsetzbar ist.


 
Regensburer Zeitreisen

Brückenschlag Nr. 1 - Alu Dibond, 50 x 70 cm

Ab 24. April - Spanisches Kulturfestival "CinEScultura" 2019

Das diesjährige CINESCULTURA beginnt am 24. April und dauert bis 9. Mai. Erfreulicherweise ist das Eröffnungsevent  endlich wieder mal kostenlos. Es findet diesmal im Ostentorkino statt.

Eröffnungsfest zur Cinescultura
Offizielle Eröffnung von CinEScultura XII


Mittwoch 24.04.2019, 20:15
Kurzfilme
Mikrokonzert von "Auch Musik e.V."
Konzert von "Fronteras Dispersas"
DJ-Party in der Kinokneipe mit "Mr. Mojo"


Von institutioneller Seite werden Bürgermeister Jürgen Huber erwartet, diplomatische Vertreter der Gastländer Madrid und Chile und ganz besonders erfreulich: Samuel Castro, Leiter der Madrid Film Commission Foundation.

Zur Band Fronteras Dispersas: diese beschreibt ihren Stil als „ein bunter Mix aus Rock, Pop, Jazz und Trova Musik, immer mit einer ordentlichen Dosis lateinamerikanischen Temperaments.“

Festival-Schwerpunkt

Das 12. Cinescultura fokussiert dieses Jahr
  • für Spanien: Region Madrid
  • für Südamerika: Chila
Diese Spezialisierung auf je ein Gebiet in Südamerika und in Spanien ist Tradition bei dem Kulturfestival.

Ausstellung in der Stadtbücherei

Wie üblich gibt es schon im Vorfeld erste Events in Zusammenhang mit dem eigentlichen Kernprogramm. So zum Beispiel die Ausstellung turEScultura in der Stadtbücherei, die schon seit dem 10.04. zu sehen ist. Dort geht es um alte spanische Tourismus-Plakate aus der Anfangszeit.


Weitere Hinweise zu Einzelveranstaltungen  folgen. Wer einen Überblick über das gesamte Programm haben will:


Webseite: http://www.cinescultura.de

Mittwoch, 17. April 2019

Variationen der Geisha - Günther Kempfs Vernissage in Distellhausen





Der Künstler Günther Kempf hat am vergangenen Sonntag die neue Ausstellungssaison in der Galerie in Distelhausen eröffnet. Zur Überraschung vieler zeigte er ein völlig neues Thema. Seine ab 2018 entstandene Bilderserie (die letzten Bilder malte er noch kurz vor der Ausstellung) betrifft das Motiv "Geisha". 

Geishas kamen nicht nur in der japanischen Kunst vor, sondern waren beliebtes Motiv europäischer Künstler ab den 1860er Jahren, als eine Begeisterungswelle für japanische Kunst sowohl Bürger als auch Künstler erfasste. Man nannte es den Japonismus. Große Künstler wie Monet, Manet, van Gogh und Degas ware die ersten, die japanische Bildersprache studierten und selbst damit experimentierten, dann folgen andere berühmte Künstler wie Toulouse- Lautrec, Marc, Kandinsky und Bonnard. Sie verfassten spezielle Serien und Ausstellungen zu diesem Thema, so groß war die Faszination.

Auch Günther Kempf ist offenbar dieser Faszination erlegen, wobei ein Bild im Hintergrund einer TV-Szene reichte: das Bild einer Geisha an der Wand in einer Szene eines München-Krimis. Das faszinierte ihn.

In den Ansprachen wurde  betont, dass er sich nicht mit den kunstgeschichtlichen Aspekten oder mit der geschichtlichen Verbindung "Geisha und Kunst" auseinandersetzen wollte. Ihn interessierte einfach das Motiv selbst, das "Oberflächliche" daran. Es entstanden vor allem  großformatige aber auch kleinformatige Gemälde, darunter die Kempf-typischen Collagen, ferner einige Zeichnungen. Nur bildhauerische Variationen fehlten diesmal.


Donnerstag, 11. April 2019

Günther Kempf eröffnet Galeriesaison 2019 in Distelhausen

Wie immer im April beginnt in der Galerie Distelhausen von Carola Insinger die neue Ausstellungssaison. Diesmal mit einer Ausstellung des Regensburger Künstlers Günther Kempf mit neuen Bildern und Zeichnungen.

Kempf hat sich als Maler und Bildhauer einen honorigen Namen gemacht und gehört zu den wenigen, die von der Kunst leben können. Von ihm stammen übrigens  die bunten Bilder an der Hausmauer des Hotels Orpheé oder die Comics vor dem Palletti.

Und so lädt Galeristin Carola Insinger ein zur Ausstellung


Günther Kempf
Nous sommes nous
Neue Bilder und Zeichnungen
 
15.04.2019 – 26.05.2019
 
Ausstellungseröffnung 
14. April 2019, 11.00 Uhr


Galerie Distelhausen
Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen
Galerie geöffnet Freitag, Samstag, Sonntag
jeweils 14-18 Uhr


40 Jahre Kunstkabinett - Ausstellungseröffnung am 12.04.2019



Das ist wirklich ein stolzes Alter für eine schöne Galerie: 40 Jahre gibt es sie nun schon in der Unteren Bachgasse. Und im April wird das gefeiert:

40 Jahre Kunstkabinett
Ausstellung

Eröffnung der Ausstellung mit anschließendem Galeriefest

Freitag 12. April 2019 um 19 Uhr


Einführung: Dr. Maria Baumann, Leiterin der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg

Musik: Helmut Kagerer (g), Manfred Hartlieb (b) und Christoph Hörmann (sax)

Künstler:

EDUARDO CHILLIDA - ELVIRA BACH - KATHARINA GROSSE
ARMIN GÖHRINGER - RUTH GRÜNBEIN - PETER HERMANN
HELGE LEIBERG - FENG LU - HEINZ MACK - URSULA MERKER
PETER ERNST MEHR - A. R. PENCK - SEO - MANFRED SILLNER
MONIKA SIGLOCH - ANTONI TAPIÈS - GÜNTHER UECKER

Viele der Künstler sind laut Pressemitteilung anwesend


Dass sie derzeit die älteste Galerie in Regensburg ist, hat meine vierteilige Reportage aus dem Jahr 2016 gezeigt (der vierte und letzte Teil erschien am 1.1.2017, https://www.regensburger-tagebuch.de/2017/01/regensburger-galerien-teil-4.html).

Hier ist die Timeline, die ich damals für diesen Bericht erstellt hatte:

Stand Dezember 2016


Kunstkabinett
Marianne Schönsteiner-Mehr
Untere Bachgasse 7
www.kunstkabinett.com

Sonntag, 7. April 2019

Das leere LERAG-Gelände



Jetzt ist es leer, das LERAG-Gelände. Nur noch ein paar Schutthaufen sind da. Über den politischen Streit um die Neubebauung des Gebiets hatte ich im Oktober 17 berichtet (https://www.regensburger-tagebuch.de/2017/10/neues-baugebiet-lerag-gelande.html)

von Ost nach West (Standort: ungefähr Bezirkssportanlage Ost)

Entwicklung am Dörnberg

Entwicklung am Dörnberg, dem ehemaligen Schenkergelände: der erste Bauabschnitt ist ziemlich fertig und die künftigen Mieter arbeiten an den Inneneinrichtungen. Beim zweiten Bauabschnitt am hinteren Ende der Ladehofstraße (die in diesem Bereich nicht umbenannt wurde) wird fleißig gebaut. Folgende Fotos stammen vom 29.3.2019, die am Ende des Artikels vom 16.3.2019



Dörnberg Baugebiet, auf google-earth noch auf Stand 2017; beim zweiten Bauabschnitt wird inzwischen fleißig gebaut, der erste Bauabschnitt ist im wesentlichen fertig.


Stadtlagerhaus - Kreativquartier in ungemütlicher Umgebungr?


Gemäß dem MZ-Artikel vom 30.03.2019 überlegt die Stadt Regensburg, das Stadtlagerhaus im Westhafen für die Kreativszene zur Verfügung zu stellen. In sechs Stockwerken gäbe es dann Studios, Ateliers, Büros, Probenräume und Aufnahmestudios, Hochschullabore und Werkstätten. Das würde dann aber fünf bis sechs Jahre dauern.


google-earth-3D-Ansicht vom Stadtlagerhaus im Westhafen


Das Gebäude ist denkmalgeschützt; gebaut 1910 und 1911 in einer Spielart des Jugenstils. Die Kreativszene hält die Idee grundsätzlich für interessant, heißt es in dem Artikel. Die Funktion des Stadtlagerhauses als Silogebäude (unter der Leitung der Stadtwerke, also nicht des Bayerhafens) wurde Ende 2018 aufgegeben (siehe Link zur Zeitungsmeldung am Ende des Beitrags)


Samstag, 6. April 2019

Der Holzgartensteg

Das Projekt Holzgartenstegbetrifft  eine Fahrradbrücke zwischen dem Grieser Spitz und Reinhausen. Der Bau ist geplant für 2021 bis 2023.


Das Projekt wird schon  seit vielen Jahren verfolgt und ist Bestandteil diverser beschlossener Planwerke.
  • Städtebaulicher Rahmenplan „Solar Quarter Unterer Wöhrd“, 1998
  • Bebauungsplan 111 Holzgartenstraße, Rechtskraft seit 2000
  • RegensburgPlan, 2005
  • Radverkehrsplan, 2009
Wer sich über die Planungsdetails informieren will, findet auf der Webseite der Stadt die Beschlussvorlage mit vielen Details und der Planungsgeschichte: oder eine detaillierte Präsentation, die für den Info-Abend konzpiert war, und hier mit unendlicher Ladezeit "aufrufbar" ist: https://www.regensburg.de/fm/RBG_INTER1S_VM.a.253.de/r_upload/infoabend-holzgartensteg-praesentation.pdf


Die in dem erstgenannten Beschlussvorlage gesondert aufrufbare Anlage zu dieser Beschlussvorlage (als PDF hier  abrufbar) zeigt die Pläne bzw. den zuletzt verbliebenen aktuellen Plan (Variante 3). Diese hatte sich durchgesetzt (vgl. Punkt 3.3. Unterpunkt "Welterbe" in der Beschlussvorlage)

Plan: Stadt Regensburg
Anlage zur Beschlussvorlage VO/18/14596/65

Nur noch bis 19.00 Uhr - interessante Physik-Experimente im DEZ

Gemeinsam mit dem Donaueinkaufszentrum veranstalten die Universität und die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) eine Ausstellung im DEZ, in welcher Physik-Studenten interessante Experimente zeigen.

So stellte sich für mich am frühen Nachtmittag die Frage: herrliches Wetter ausnutzen und auf ein Caffee-Hopping in die Altstadt oder in das Donaueinkaufszentrum zu den Physikstudenten? Tja, mein Interesse für Physik ist zu stark, so dass die Entscheidung klar war. und ich habe es keine Sekunde bereut. Bis 19.00 Uhr geht die Aktion noch, sofern die Pressemeldung stimmt, also ich kann es nur empfehlen.

Die Nebelkanone, die einen Turm Pappbecher umstürzen ließ, faszinierende Spiegel-Effekte,  Experimente mit Druckluft, Der  Van de Graf Generator, welcher durch Elektrizität die Haare in die Höhe stehen läss, das machte wirklich gute Laune. sprechen Sie die Physikstudenten an, sie erklären gerne die Experimente.


Und es grünt wieder


Nach dem Einkauf noch ein Spaziergang für Yorki, damit er was zu schnuppern hat und seine verkümmerten Muskeln trainieren kann. Diesmal wieder mal am Weichser Ufer, das in Wirklichkeit bei Reinhausen liegt. Aber ich nannte es schon seit Anbeginn des Blogs an das "Weichser Ufer", denn hauptsächlich an den hier liegenden Wiesen war  früher das Hauptanbaugebiet des aus Weichs stammenden "Weichser Radi"  - was deshalb schon immer eine fragwürdige Namensverwendung war.



Mittwoch, 3. April 2019

Haus, Graus oder Museum der bayerischen Geschichte


Museum der bayerischen Geschichte in Regensburg

Ja was nun?

Am 5. Juni soll die Eröffnung sein, äußerlich ist das Hauptgebäude schon fertig: das neue "Museum der bayerischen Geschichte", gelegentlich auch als "Haus der bayerischen Geschichte" bezeichnet. Verwirrenderweise steht letzteres auch auf dem Gebäude. Naja, was soll's, wenn es der Verwirrung dient.

Das "Haus der bayerischen Geschichte" ist eigentlich die 1983 gegründete Behörde mit Sitz in Augsburg. Die Behörde fungierte bisher als Träger der "Bayerischen Landesausstellungen" und sonstiger Veranstaltungen; Webseite: www.hdbg.de.

Die Behörde ist auch Trägerin des "Museums der bayerischen Geschichte" in Regensburg (Webseite: www.museum.bayern), also das Gebäude, worüber wir reden.