Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 3. April 2019

Haus, Graus oder Museum der bayerischen Geschichte


Museum der bayerischen Geschichte in Regensburg

Ja was nun?

Am 5. Juni soll die Eröffnung sein, äußerlich ist das Hauptgebäude schon fertig: das neue "Museum der bayerischen Geschichte", gelegentlich auch als "Haus der bayerischen Geschichte" bezeichnet. Verwirrenderweise steht letzteres auch auf dem Gebäude. Naja, was soll's, wenn es der Verwirrung dient.

Das "Haus der bayerischen Geschichte" ist eigentlich die 1983 gegründete Behörde mit Sitz in Augsburg. Die Behörde fungierte bisher als Träger der "Bayerischen Landesausstellungen" und sonstiger Veranstaltungen; Webseite: www.hdbg.de.

Die Behörde ist auch Trägerin des "Museums der bayerischen Geschichte" in Regensburg (Webseite: www.museum.bayern), also das Gebäude, worüber wir reden.


Wahrscheinlich werden die Begriffe künftig Synonyme werden.

Oder vielleicht sollte man es "Panoptikum der bayerischen Geschichte" nennen!? Denn nach allem, was man bisher gehört hat, entsteht für viele der Eindruck, dass dieses Haus nicht dem normalen Stil eines Museums entspricht. Es scheint  eher ein Kuriosenkabinett zu werden.  In einem Gastbeitrag in regensburg-digital.de wettert M. Cramer über diese Entwicklung und erweitert den Namenskatalog  mit  dem Titel "Graus der bayerischen Geschichte". Das Museum werde zu einer Art "Neuschwanstein von Regensburg".

Nun, ich verstehe die Befürchtungen,  will aber  meinen Optimismus nicht aufgeben. Ich hoffe, dass der Inhalt des Museums weniger seicht ist, als es jetzt befürchtet wird.



Nebengebäude noch im Bau






Fotos vom 1. April 2019