Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 3. Juli 2026

Stimmungsvolles Pre-opening des Jazzweekend 2026




Das war ein wunderschöner Auftakt zum diesjährigen Jazzweekend: Drei Gruppen spielten gestern Abend bei bestem Wetter im Gewerbepark. 

Traditionell bilden diese Konzerte auf der Piazza den eigentlichen Einstieg in das Jazzweekend. Die offizielle Eröffnung erfolgt aber erst heute, am Freitag, 3. Juli 2026, um 18:00 Uhr auf dem Bismarckplatz durch Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger. Anschließend erwartet die Besucherinnen und Besucher bis Sonntagabend ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 100 Konzerten. Es werden soviel Konzerte und so viel Bewerbungen wie noch nie, erklärte gestern Kulturreferent Dersch.

Beim gestrigen Pre-Opening spielte auch das Wetter mit und sorgte für angenehme Wohlfühltemperaturen. Den Auftakt machte um 17:30 Uhr das Münchner Trio „Triorange“ mit feinem Mainstream-Jazz. Bandleaderin und Posaunistin Marion Dimbath präsentierte dabei zahlreiche Eigenkompositionen.

Anschließend begrüßten Kulturreferent Dr. Dersch und – offenbar kurzfristig mit einbezogen – der 3. Bürgermeister Thomas Thurov die Gäste auf der Piazza des Gewerbeparks.

Weiter ging es mit der Big Band des Emiliano Sampaio Jazz Orchestra aus Graz unter der Leitung von Emiliano Sampaio. Er dirigierte die Eigenkompositionen seines aktuellen Albums „Life“ oder begleitete sie als Gitarrist.

Nach einer längeren Pause betrat schließlich die von vielen bereits mit Spannung erwartete Sängerin Myra Maud mit ihrer Band die Bühne und begeisterte das Publikum mit einem energiegeladenen und mitreißenden Auftritt. Das Programm war als Hommage an Nina Simone konzipiert und bildete einen stimmungsvollen Abschluss des Abends.

Das weitere Programm des Jazzweekends 2026 in Regensburg findet sich unter: https://www.jazzwe.de/programm.html


Triorange

 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Zeitsprung - Regensburger Tagebuch vor 10 Jahren - Juli 2016

 




Regensburger Kneipen in den 80ern

Seltene Bilder von gleichzeitigem Mondaufgang und Sonnenuntergang am Guggi

Straßenbahn auf dem Gassenfest 2016 - damals noch vor der Renovierung - Jahre später sollte die renovierte Straßenbahn in der Ostengasse auf- und ab fahren.

Jazzweekend


Donnerstag, 25. Juni 2026

Kubanische Musik am Eckert-Beach - 25. Juni 2026

Heute startet eine neue Serie von open-air-Veranstaltungen am traumhaft schönen Eckert-Beach, einem Gelände hoch über den Dächern von Regenstauf.

Román y sus timberos (& Salsa-Kurs)
Lateinamerikanisch- kubanische Beats 
Ort: Eckert-Beach, Regenstauf
25.06.2026, ab 19 Uhr
(Einlass ab 18 Uhr)

Eintritt nach dem Prinzip "Pay what you want": Der Zugang zu den Konzerten ist frei - jeder Gast zahlt, was ihm der Abend wert ist. Bei einem Betrag ab 10 Euro soll es ein Freigetränk geben.

Die Band Román y sus timberos bringt authentische kubanische Klänge an den Eckert Beach und lädt zum Tanzen ein.Für alle, die erste Schritte wagen oder ihr Können auffrischen möchten, gibt es einen Salsa-Einsteigerkurs - mitmachen ausdrücklich erwünscht!

Summer-Vibes

Die Veranstaltung ist der Start der diesjährigen "Summer-Vibes" der Eckert-Schulen, die im Jahre 2022 ihren Anfang hatte.


Summer Vibes am Eckert Beach (hier bei einem Konzert im Jahre 2022)



Eckert-Beach liegt am Hang südlich von Regenstauf, eine 2.000 qm goßer Fläche mit spektakulärem Panoramablick. Früher war hier ein Freibad - jetzt ist es eine strandartige Chillout-Zone mit feinem Sand, Tanzfläche, und einem Naturteich.

Im Tal steht der riesige Parkplatz der Eckert-Schulen zur freien Verfügung. Von dort aus geht ein Fußweg hoch zum Plateau.

Anfahrtsbeschreibung und Details zu den einzelnen Abenden gibt es auch unter


Samstag, 6. Juni 2026

Ausstellungseröffnung und Tanzperformance am Schwanenplatz - 12. Juni 2026

Der "Neue Kunstverein Regensburg" am Schwanenplatz kündigt seine neueste Ausstellung an:

Sabine Bayerle „All the small things“ (Malerei)
12.06. - 12.07.2026
Ausstellungseröffnung: Freitag, 12.06.2026, 19 Uhr

Am Tag der Vernissage, also am  Freitag, 12.06.2026, 20.30 Uhr, gibt es vor der Galerie des NKV am Schwanenplatz:

Tanz Dahoam, 
Tanzcompany des Theaters Regensburg, Leitung Wagner Moreira
12.06.2026, 20.30 Uhr
(Dauer 15 Minuten)

Sie wird angekündigt als "partizipative Tanzperformance im urbanen Raum" und ist offenbar Teil einer  monatlich stattfindenden Performance-Reihe. 


Zur Ausstellung (Pressetext):

Sabine Bayerle beschäftigt sich in ihren Werken mit den Themen Raum und 
Landschaft. Verstärkt wendet sie sich dabei tieferen Einblicken in die Natur, ihrer Wildheit, unscheinbaren und vergessenen Orten zu, in der menschliche Eingriffe nur wenig Bestand haben.

Eigene Fotografien dienen dabei oft als Ausgangsmaterial, die sich dann durch vielschichtige künstlerische Veränderungen und Überlagerungen verselbstständigen. Sowohl konkrete als auch ornamentale und abstrakte Elemente durchdringen die realistische Oberfläche.

Die Ergebnisse geben hinweise auf Malprozess, können aber auch für Bewegung, Energie oder Wachstum stehen. Dem Betrachter wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich in Natur und Kunst auf Details, Farben und Strukturen einzulassen.

Zur Tanzveranstaltung (Pressetext):

Die monatlich stattfindende Performance-Reihe „Tanz Dahoam“ des Theater  Regensburg unter der Künstlerischen Gesamtleitung von Wagner Moreira steht für  ein modernes, zugängliches Kulturformat mit klarer Verankerung in der  Stadtgesellschaft von Regensburg. Die Produktion ist als partizipative Tanzperformance an ortsspezifischen Räumen  konzipiert und bringt Tanzkunst direkt zu den Menschen. Statt konventioneller  Bühnenräume werden öffentliche Orte zur Spielfläche – mitten in der Stadt, mitten  im Alltag, mittendrin. Bürgerinnen und Bürger sind nicht nur Zuschauer, sondern werden aktiv von den Tänzer*innen eingebunden und Teil des künstlerischen Prozesses.





Öffnungszeiten: Fr: 18 bis 20 Uhr, Sa und So: 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. Juni bis 12. Juli 2026

Montag, 1. Juni 2026

Zeitsprung - Regensburger Tagebuch im Juni 2016

Welche Artikel erschienen vor 10 Jahren - im Juni 2016 - in diesem Blog?

Ich war offenbar damals sehr fleißig.

Hinweisen möchte ich auf die sehenswerten Artikel über meine Ausflüge in Wien. 

Im damaligen Monat erschien auch eine TVA-Reportage über mich und meinen Hund, dem Maskottchen des Blogs. 

Traurige Erinnerungen weckt der Artikel über die Charity-Art-Group Ausstellungseröffnung im DEZ: damals war die Welt noch in Ordnung. Aber mittlerweile ist die Gründerin des Benefiz-Vereins, Frau Rita Dendorfer, verstorben. 

Interessant ist ferner die Artikelserie mit Fotos vom Donaumarkt in verschiedenen Epochen.




TVA-Bericht über das Regensburger Tagebuch



Rita Dendorfer (gest. 22.11.2018) bei Ausstellungseröffnung der Charity-Art-Group im DEZ im Juni 2016


Das Brüchnergelände am Donaumarkt


Samstag, 23. Mai 2026

In Neles Garten - Sommerausstellung in Adlmannstein ab 7. Juni 2026

Die Kunstpartner-Galerie in Adlmannstein kündigt ihre Sommerausstellung an:
„In Neles Garten“

Katja Barinsky, Malerei 
 Elisabeth Ettl, Plastiken 
Wolfgang Herzer, Malerei u. Zeichnungen

07.06. bis 28.06.2026
Eröffnung am 7. Juni um 11 Uhr

Sonderveranstaltungen am 14.06. und 27.06.2026



Erzählende Malerei mit figurativen Elementen wird Katja Barinskys Werken zugeschrieben. In ihren Bildinhalten finden sich Bezüge zu erlebbaren oder erlebten Geschichten und wiedererkennbare Situationen. Menschliche Gestalten oder menschenähnliche Schemen sind in Landschaften eingebettet oder auch in häusliche Umgebung platziert. “Auf sich zukommen lassen während der Betrachtung“, rät die Künstlerin. Das ist auch ihre eigene Herangehensweise beim Malvorgang.

Elisabeth Ettls Figuren bestehen immer aus einem Stück, meist aus Lindenstämmen mit Motorsäge, Stemmeisen und Schnitzmesser herausgearbeitet. Immer bemalt – denn „Farbe gehört zum Leben“. Kraftvoll wirken sie, stehen oft auf großen Füßen. Zeitlos, nicht jung und nicht alt. Halten eine Blume, ein Tier, einen Menschen in ihren großen Händen, immer schützend und zärtlich. Großäugig, zuweilen staunend, ernst, nachdenklich, in sich gekehrt.

Mit seinen großformatigen Blumenmotiven aus der Serie „In Neles Garten“ gibt Wolfgang Herzer der Ausstellung den Titel. Farbige Stilleben aus dem vorausgegangenen Schaffenszeitraum ergänzen die strengen schwarzweißen Zeichnungen. Sie bilden quasi die Umgebung, spielen ebenfalls in Neles Garten und verleihen Herzers Arbeiten eine heitere Note.



Veranstaltungen während der Ausstellung:

Dienstag, 12. Mai 2026

Gloria-Trattoria - wunderschönes Lokal im ehemaligen Gloriakino

Das neue "Gloria Trattoria". Der Gloria-Schriftzug des Kinos ist erhalten geblieben.

 Weitwinkelaufnahme in der Simadergasse


Wir älteren Regensburger kennen es noch als Kino: das ehemalige Gloria-Kino in der Altstadt mit seinem markanten architektonischen Stil aus den 50er Jahren.

Jahrelang stand es leer, immer wieder wurde über das Schicksal spekuliert. Im letzten Jahr hieß es dann, das Kino werde für ein Lokal restauriert. Was man über die Pläne las, hörte sich fast zu schön an um wahr zu sein. Der Eröffnungstermin verrutschte immer wieder.

Jetzt ist es soweit. Vor ein paar Wochen - Mitte April - wurde das ehemalige Kino wieder für alle zugänglich. Als Cafe und Lokal mit dem Namen "Gloria Trattoria".

Ich warf einen Blick in das Lokal, als ich letzte Woche eine Regensburg-Besucherin durch die Stadt führte.

Und ich muss sagen: die Prophezeiungen wurden nicht nur erfüllt, ich fand sie übertroffen. Die Restaurierung ist absolut gelungen, das Ambiente umwerfend.

Die herrliche kupferfarbene Decke mit der riesigen Lampe im Zentrum des ehemaligen Zuschauersaals ist erhalten und kommt jetzt, als Saaldecke eines exquisit möblierten Lokals - besser denn je zu Geltung. Auch die geschwungenen Treppen rechts und links mit dem alten Messinggeländer sind da und führen zu einem Balkonbereich mit Tischen und einer eigenen Theke.

Im Eingangsbereich stehen Cafe-Tische und an der Theke gibt es Cafe und Kleinigkeiten zum Essen, ab 11 Uhr auch Pizza und Pasta.

Rechts und links dieser Theke im Eingangsbereich sind die Durchgänge zu dem riesigen Saal, das jetzt als Lokal dient. Dort gibt es abends natürlich eine umfangreichere Speisekarte als im Foyer.

Die Glasfronten zur Simadergasse wurden freigemacht, der Saal wirkt luftig.

Das Lokal hat zwei Theken - eine zwischen den Eingängen, aber auch gegenüber, unmittelbar vor der Bühne.

Auf der Bühne ist Platz für Veranstaltungen und dahinter sieht man den Leinwandvorhang, der gemäß MZ-Bericht von Marion Koller eine Kinoleinwand verbirgt, auf der Italo-Streifen projiziert werden.

Der Saal ist gelungen ausgestattet, jedes Detail gefiel uns, und ich freue mich schon auf den ersten Besuch dort. Außen soll es 65 Freisitze geben - so viel wurden von der Stadt genehmigt.

Ich möchte sagen: aus einem besonderen Kino wurde wieder ein besonderer Ort.

Samstag, 2. Mai 2026

Die Minoritenkirche und das Franziskanerkloster

Ich hatte vor ein paar Wochen auf die Veranstaltungsreihe des KEB zum 800. Todestag von Franz von Assisi hingewiesen. Eine der Veranstaltungen findet am 3.5. statt; dort geht es um die Regensburger Mintoritenkirche. 

Das ist Anlass für mich, ein paar Basisinformationen über die Kirche zu liefern. 

Die Kirche befindet sich beim Dachauplatz und war Teil des Minoritenklosters. Sowohl Kirche als auch Klostergebäude sind heute vom Historischen Museum belegt. 


Minoritenkirche Regensburg, Klosterkirche des Franziskanerklosters St. Salvator
 

Freitag, 1. Mai 2026

Zeitsprung - Regensburger Tagebuch im Mai 2016

Folgende Artikel erschienen vor 10 Jahren - im Mai 2016 - in diesem Blog. Wie immer chronologisch rückwärts.

Anmerkung 6.5.26: die Verlinkungsfehler habe ich beseitigt


Stolz bin ich nach wie vor über den Artikel "Die ersten Römer in Regensburg", worin ich die Geschichte der Besiedlung durch die Römer schildere; auch heute noch interessant finde ich den Artikel über die wunderschöne Ausstellung des äußerst beeindruckenden Künstlers Aecio Sarti im damaligen "panamericanArte". Außerdem habe ich in  diesem Monat sehr ausführlich die Störche in Regenstauf dokumentiert. Hinweisen möchte ich noch auf mein Zeitraffer-Video - Stadtentwicklung Regensburg.




Die ersten Fotos im Mai zeigen die brütenden Störche - später erscheinen die Jungen




Aecio Sarti (mitte), links der Galeriebetreiber Michael Schaeffer, rechts Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer
bei der Eröffnung einer Ausstellung



Ausflug nach Wien (hier zu sehen: exotische Schmetterlinge im Palmenhaus).

Donnerstag, 30. April 2026

Regensburger Jazzclub im Mai 2026

Das ist das Programm des Jazzclubs Regensburg für den Mai 2026:


Mo 04.05.2026 20.00

Session im Leeren Beutel

Sessionleitung: TRIBEZ

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Di 05.05.2026 20.00

Kadri Voorand

Im Duo mit Mihkel Mälgand – Ein Zusammenspiel voller Klangmagie

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Fr 08.05.2026 19.00

Junior Classic Orchestra

Strings meet Jazz & Late Eight | Von-Müller-Gymnasium

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Sa 09.05.2026 20.00

Tom Reinbrecht & The Cat’s Table

Cinematographic Jazz zwischen Groove, Fantasie und Genregrenzen

Jazzclub im Leeren Beutel

 

So 10.05.2026 20.00

Steffi Denk & Flexible Friends

Das Muttertags-Konzert – in Koop. mit der Kulturagentur Alex Bolland

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Mi 13.05.2026 20.00

Emma Rawicz & Gwilym Simcock

Rising-Star-Saxophonistin & gefeierter Pianist im virtuosen Jazzdialog

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Mo 18.05.2026 20.00

Talents on Stage

Mit Inbetween

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Di 19.05.2026 20.00

Fernanda von Sachsen Quartett

Eine herausragende Stimme: glasklar, variabel & kraftvoll

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Do 21.05.2026 20.00

Torsten Goods

Smooth Vocals, Fast Guitars & Feel Good Grooves

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Sa 30.05.2026 20.00

Paulo Morello – Etienne Wittich Quartett

Swingende Arrangements mit klanglicher Finesse und höchster Virtuosität

Jazzclub im Leeren Beutel

 

 

Dienstag, 28. April 2026

Giuseppe Donnaloia ab 3. Mai 26 im Panta Rhei

COMPOSIZIONI CON OMBRE 
Bilder von Giuseppe Pino Donnaloia
03.05. - 24.05.2026
VERNISSAGE: 03. Mai 2026 ab 15.00 Uhr






Giuseppe Pino Donnaloia (* 5. Februar 1967 in Duisburg) ist ein italienischer Maler, Grafiker, Kunstgießer, Steinbildhauer, Restaurator und Dozent. Er ist der Entwickler des von ihm so genannten „Sektionismus“ in der Malerei, einer Farb- und Kompositionsformel, die auf mathematischen Berechnungen beruht. Er lebt und arbeitet in Calci bei Pisa in der Toskana. Seit 2022 lehrt er Bildhauertechniken an der accademia di Belle Arti di Lecce in Apulien.

Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg

Di 14:00 - 18:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 Uhr, Fr 15:00 - 19:00 Uhr, Sa 11:00 - 16:00 Uhr; 
Mo, Do, So geschlossen

Montag, 20. April 2026

Offene Ateliers im Andreasstadel am 25.04.2026


Mit den Offenen Ateliers am Samstag den 25. April 2026 öffnen die Künstlerinnen und Künstler des Andreasstadels die Türen ihrer Ateliers und gewähren einen Einblick in ihre Arbeitsräume.

Von 14 bis 19 Uhr haben Kunstinteressierte die Möglichkeit, eine breite Palette von Kunststilen zu entdecken, von Malerei, Illustration, Linoldruck, Holzbildhauerei, 3D-Druck über Keramik bis hin zu Multi-Media Art und vielem mehr.

Die Offenen Ateliers bieten eine besondere Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler direkt zu treffen. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen, sich über kreative Prozesse austauschen und mehr über die Inspiration hinter den Kunstwerken erfahren.

Zu sehen sind die Ateliers von KUNSTbeTRIEB, Paula Birnbaum, Florian Hauer, Annika van Schoor, Lena Schabus, Kathi Ringlstetter, Thomas Freiss, Marion Abate, Johanna Kaljanac, Cristina Friedl, Koloman Wagner, das InterCultureLab, Marie Doerfler, Thomas Bieniek und das Atelier Kunst inklusiv.

Die Künstlerin Jennifer Ermer lädt um 15 Uhr und um 17 Uhr zu Führungen durch alle Ateliers ein.

Durch diese persönliche Interaktion haben die Kunstinteressierten die Chance, die Geschichten hinter den Kunstwerken selbst zu erkunden. Darüber hinaus werden einige Künstlerinnen und Künstler gern ihre Techniken und Materialien vorstellen, was den Besucherinnen und Besuchern einen tieferen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen ermöglicht.


Samstag, 25.04.2026
14 - 19 Uhr
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg
www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de
www.instagram.com/kuenstlerhaus_andreasstadel

Übrigens: die Gastateliers des Kulturamts, das Regensburger Artist in Residence, kurz RAIR, in der Brückstraße öffnen an diesem Tag ebenfalls ihre Türen.


Freitag, 17. April 2026

Gedenktag zum Tod von Dr. Peter Morsbach - 25.04.2026

Dr. Peter Morsbach (am Gassenfest Juni 2024)

Am Samstag, 25. April 2026 findet im Salzstadel von 9 - 18 Uhr ein Kolloquium zum Gedenken an an Dr. Peter Morsbach statt. Das Kolloquium ist aufgeteilt in vier Themenblöcke (ab 9.30, 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr)  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: im Brücksaal des Salzstadels 93047 Regensburg, Weißes-Lamm-Gasse 1, direkt neben der Steinernen Brücke

Der völlig überraschende Tod von Peter Morsbach vor einem Jahr, am 22. April 2025, war viele Regensburger ein Schock. In ein paar Tagen, nämlich am 27. April 2026, hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Wir nähern uns also sowohl Todestag als auch Geburtstag.

Viele kennen nur Teile aus seinem Tätigkeitsspektrum. Das Kolloquium will über die Vielseitigkeit dieses bemerkenswerten Mannes aufklären. Das Programm findet der Leser am Ende dieses Artikels

Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat, für den habe ich einen Überblick zusammengestellt:

Prof. Dr. Peter Morsbach (1956–2025) war eine der prägenden Persönlichkeiten für Denkmalpflege, Baugeschichte und Geschichtsbewusstsein in Regensburg und der Oberpfalz. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen kulturellen und bürgerschaftlichen Projekten:

  • Er war langjähriger Vorsitzender der Altstadtfreunde Regensburg , ein Verein, dem Regensburg bekannterweise unglaublich viel zu verdanken hat. Ferner war er
  • Kunsthistoriker, Bauforscher und Denkmalpfleger, spezialisiert auf Architektur- und Stadtgeschichte
  • Honorarprofessor an der OTH Regensburg für Denkmalpflege und Baugeschichte
  • langjähriger Herausgeber des Regensburger Almanach (2014-2022)
  • Gründer und Leiter des Morsbach Verlag (seit 2003), mit Schwerpunkt auf regionaler Kunst- und Kulturgeschichte
  • Initiator, Autor und Ausstellungsmacher, der Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte

Seine Schwerpunkte:

  • Lebenslange Beschäftigung mit Schloss Alteglofsheim
    • Dissertation über Bau- und Ausstattungsgeschichte des Schlosses
    • Über 40 Jahre Forschung und Vermittlung vor Ort
    • Regelmäßige, viel beachtete Schlossführungen für die Öffentlichkeit
  • Engagement für Burgen- und Kulturlandschaftsforschung
    • Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreises für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz
    • Erstellung von Bestandsaufnahmen historischer Burgen und Schlösser (u. a. Grundlage für Projekte wie die „Burgensteige“)
  • Breites ehrenamtliches Netzwerk
    • Aktiv im Oberpfälzer Kulturbund und weiteren Fachgesellschaften
    • Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten (u. a. Welterbezentrum Regensburg)
  • Ausgezeichneter Kulturvermittler
    • u. a. Deutscher Preis für Denkmalschutz, Kulturpreis des Landkreises Regensburg, Albertus-Magnus-Medaille 

Ich fand seine Reden, Ansprachen und Führungen (z.B. in Schloss Alteglofsheim) brilliant formuliert, voller Witz und höchst informativ. Persönlich begegnete er mir und anderen Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Zuletzt traf ich ihn am Gassenfest 2024, wo wir uns nicht nur gut unterhielten, sondern wir auch eine gemeinsame Recherche für einen geschichtlichen Blogartikel ins Auge fassten. Dazu kam es leider nicht mehr. Mit der Suchfunktion dieses Blogs (die leider in der Mobilversion nicht sichtbar ist) können Sie ältere Artikel aufrufen, in denen ich über ihn berichtet hatte.

Die Laudatio zur Kulturpreisverleihung (Landrkeis Regensburg) in 2019 findet man (dank Herrn Feuerer) hier:
https://www.heimatforschung-regensburg.de/3254/1/1_Regensburger_Land_2019_Feuerer.pdf

Und ich freue mich, dass nun endlich auch ein Wikipedia-Eintrag zu Herrn Morsbach zu finden ist:


Dr. Morsbach,  Almanach-Buchvorstellung 19.10.2017





Programm des KOLLOQUIUM 

Mittwoch, 15. April 2026

Eröffnung "Schnittmenge": 24.04.2026 im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg



Ausstellung "Schnittmenge"
Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
25. April bis zum 24. Mai 2026

Eröffnung 24.04.2026 um 20 Uhr


Am Freitag, den 24. April 2026 wird - entgegen der Gewohnheit - erst um 20 Uhr die Einzelausstellung "Schnittmenge" des aus Bad Waldsee stammenden Künstlers Axel F. Otterbach eröffnet.

Bis zum 24 Mai 2026 werden Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichem Material wie Marmor oder Granit gezeigt, aber auch Fotoarbeiten, Entwurfszeichnungen und sogenannte „Brandzeichnungen“, die in ihrer fast dreidimensionalen Eigenart die plastische Arbeit von Otterbach gleichwertig begleiten und erweitern.

Begrüßung: Tony Kobler, 3. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins
Einführung in die Ausstellung: Thomas Warndorf


Raum - Zeit - Licht
Der Titel der Ausstellung „Schnittmenge“ steht für die Zusammenfassung des künstlerischen Gesamtwerks von Axel F. Otterbach. 1948 geboren, folgte nach einem Bildhauer-Studium und der Ausbildung zum Restaurator ein Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Florenz und Carrara. Seither verfolgt er das Ziel, den fortwährenden Prozess seiner Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Licht für den Betrachter fühl- und erlebbar zu machen.

Axel F. Otterbach geht es um bildnerische Inhalte, die von Raum, Form und Oberfläche bestimmt sind. Dabei überrascht der Künstler oft mit ungewöhnlichen Materialien. Objekte, die wie Arbeiten aus Stahl erscheinen, bestehen tatsächlich aus Holzplatten mit aufwändig aufgetragenen Eisenfeilspänen. Licht spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle, zuweilen sind seine Marmorobjekte an auslaufenden Kannten so schmal geglättet, dass das Licht sich nicht nur an den Kanten bricht, sondern den Stein zu einem „Lichtraum“ wandeln kann. Dieser Effekt wird bei manchen Arbeiten durch Goldaufträge noch verstärkt, die auch in den Metall-Objekten eine Rolle spielen. Axel F. Otterbachs Schaffen strebt nach erlebbaren Licht-Raum-Bezügen. Er spricht davon, „gegen den Stein zu arbeiten“, wenn er Strukturen herausarbeitet und seinen Objekten einen Grad der Abstraktion verleiht, der erstaunlicherweise zu grundsätzlichen Formen der Naturhaftigkeit zurückführt.

Manche Objekte erweisen sich als Modelle für größere Arbeiten. Axel F. Otterbach ist im gesamten süddeutschen Raum für seine Großplastiken im öffentlichen Raum bekannt, zuletzt für den „Brückenstein“ in seinem Heimatort Bald Waldsee. Siebenundzwanzig zu einem Rundbogen zusammengefügte Steine, jeweils aus den EU-Mitgliedstaaten, symbolisieren die Statik und damit die Einheit Europas, ein weiterer Stein ist daneben platziert und erzählt vom Brexit.

Die zweidimensionalen Kohle- und Graphit-Zeichnungen sowie die Brandzeichnungen stehen in enger Verbindung zum dreidimensionalen Werk. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Entwürfe, es sind aber auch Zeichnungen parallel zur Arbeit an der Großplastik entstanden, als auch nach der fertigen Skulptur.


Begleitprogramm zur Ausstellung

Führungen in Kooperation mit der VHS Regensburg Stadt: 26. April und 17. Mai um 14 Uhr mit Tony Kobler. Kosten: 6 Euro (keine Ermäßigung möglich) zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro. Treffpunkt am Besucherempfang.

Aspekte 2026 im DEZ - Eröffnung am 28.04.2026

Die Gemeinschaftsausstellungen der Serie "Aspekte" ( ein Gemeinschaftsprojekt von BBK und DEZ, das sich über Jahrzehnte hinweg sehr bewährt hat) war bisher immer interessant. Dieses Jahr beginnt die nächste Ausstellung am 28.04.2026 um 19 Uhr auf der Ausstellungsfläche Ebene 2; der Ausstellungstitel lautet "fragil".

Die Ausstellung dauert bis zum 16. Mai.2026.






Kollektive Collage - Pauline Adler und Lisa Stengl

 "Kollektive Collage"
kuratiert von Pauline Adler und Lisa Stengl
Kunst, Musik, Workshops, Lokalgeschichte und Kulinarik
17.04. bis 25.04.2026

Theresia - Raum für Ideen (ehem. Theresienkirche)

In der profanierten Kirche St. Theresia in Kumpfmühl (jetzt "Theresia - Raum für Ideen") gibt es ab 17. April die nächste Ausstellung. Am 17.04.  gibt es ein Essen nur mit Voranmeldung.  Ob die Ausstellung ansonsten zugänglich ist, habe ich nicht herausgefunden. Die Vernissage ist für den nächsten Tag angesetzt, dem 18. April um 18 Uhr. 

Im Zentrum steht eine Ausstellung der Werke von Pauline Adler und Günther Kempf. Am Eröffnungsabend wird es eine Performance von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl geben, ferner ein fortlaufendes Performance-Video von Paula Dischinger sowie ein Konzert der Formation Tres Hombres. Die weiteren Angebote sowie die Öffnungszeiten habe ich am Ende des Blogbeitrags notiert.

Man sagt, in der Kirche sei es sehr kalt. Also ist warme Kleidung empfehlenswert.

Pauline Adler ist vielen Regensburgern als Gründerin und künstlerische Leiterin des Hesperidengartens bekannt, den sie zusammen mit ihrem Mann von 1990 bis 2010 betrieb.
Danach hat sie ein Atelier in der Institution "Stadtkunst" in der Prüfeninger Straße bezogen und gibt dort auch workshops. Sie beschäftigt sich mit Landart, ferner mit schier unglaublichen Installationen und Objekten, die sie aus natürlichen Materialien gestaltet. Das erste Mal sah ich ihre Werke im Frühjahr 2019 anlässlich einer Ausstellung im green spirit (https://www.regensburger-tagebuch.de/2019/05/kunst-zu-gast-ausstellungseroffnung-im.html)

Günther Kempf hat sich als Maler und Bildhauer einen honorigen Namen gemacht und gehört zu den wenigen, die von der Kunst leben können. Von ihm stammen übrigens die bunten Bilder an der Hausmauer des Hotels Orpheé oder die Comics vor dem Palletti. Über seine Ausstellungen (meistens in Distelhausen) habe ich in diesem Blog schon oft berichtet.


Programm und Öffnungszeiten:

Freitag, 17. April 19 – 21 Uhr (Essen nur mit Voranmeldung; bereits ausgebucht)

Samstag, 18. April 10 – 22 Uhr 
  • 10 - 12 Uhr: Workshop mit Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl, München, Künstlerduo “Mediendienst Leistungshölle”.
  • Vernissage 18 Uhr (mit Wolfgang Dersch und Christiane Haupt-Schmid)
  • 10 Uhr Konzert „Tres Hombres“, Eintritt frei

Sonntag, 19. April 14 – 18 Uhr
  • 15 Uhr: Live-Interviews. Unter dem Titel „Zeitzeugen Kumpfmühls erzählen“ befragt Dr.Girg, 1.Vorsitzender des Geschichts- und Kulturvereins Kumpfmühl, einige Kumpfmühler Bürger über ihre persönlichen Erinnerungen und die Bedeutung der Kirche für das Viertel.

Freitag, 24. April 14 – 18 Uhr, 19 – 21 Uhr (Essen nur mit Voranmeldung)

Samstag, 25. April 10 – 22 Uhr
  • 14-16 Uhr Workshop mit Pauline Adler
  • 14-16 Uhr Workshop mit Fritz Joas
  • Nach 16 Uhr: Finissage bis 22 Uhr

Ort: Theresienkirche, Kumpfmühler Str. 39, 93051 Regensburg