Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 12. Mai 2026

Gloria-Trattoria - wunderschönes Lokal im ehemaligen Gloriakino

Das neue "Gloria Trattoria". Der Gloria-Schriftzug des Kinos ist erhalten geblieben.

 Weitwinkelaufnahme in der Simadergasse


Wir älteren Regensburger kennen es noch als Kino: das ehemalige Gloria-Kino in der Altstadt mit seinem markanten architektonischen Stil aus den 50er Jahren.

Jahrelang stand es leer, immer wieder wurde über das Schicksal spekuliert. Im letzten Jahr hieß es dann, das Kino werde für ein Lokal restauriert. Was man über die Pläne las, hörte sich fast zu schön an um wahr zu sein. Der Eröffnungstermin verrutschte immer wieder.

Jetzt ist es soweit. Vor ein paar Wochen - Mitte April - wurde das ehemalige Kino wieder für alle zugänglich. Als Cafe und Lokal mit dem Namen "Gloria Trattoria".

Ich warf einen Blick in das Lokal, als ich letzte Woche eine Regensburg-Besucherin durch die Stadt führte.

Und ich muss sagen: die Prophezeiungen wurden nicht nur erfüllt, ich fand sie übertroffen. Die Restaurierung ist absolut gelungen, das Ambiente umwerfend.

Die herrliche kupferfarbene Decke mit der riesigen Lampe im Zentrum des ehemaligen Zuschauersaals ist erhalten und kommt jetzt, als Saaldecke eines exquisit möblierten Lokals - besser denn je zu Geltung. Auch die geschwungenen Treppen rechts und links mit dem alten Messinggeländer sind da und führen zu einem Balkonbereich mit Tischen und einer eigenen Theke.

Im Eingangsbereich stehen Cafe-Tische und an der Theke gibt es Cafe und Kleinigkeiten zum Essen, ab 11 Uhr auch Pizza und Pasta.

Rechts und links dieser Theke im Eingangsbereich sind die Durchgänge zu dem riesigen Saal, das jetzt als Lokal dient. Dort gibt es abends natürlich eine umfangreichere Speisekarte als im Foyer.

Die Glasfronten zur Simadergasse wurden freigemacht, der Saal wirkt luftig.

Das Lokal hat zwei Theken - eine zwischen den Eingängen, aber auch gegenüber, unmittelbar vor der Bühne.

Auf der Bühne ist Platz für Veranstaltungen und dahinter sieht man den Leinwandvorhang, der gemäß MZ-Bericht von Marion Koller eine Kinoleinwand verbirgt, auf der Italo-Streifen projiziert werden.

Der Saal ist gelungen ausgestattet, jedes Detail gefiel uns, und ich freue mich schon auf den ersten Besuch dort. Außen soll es 65 Freisitze geben - so viel wurden von der Stadt genehmigt.

Ich möchte sagen: aus einem besonderen Kino wurde wieder ein besonderer Ort.

Samstag, 2. Mai 2026

Die Minoritenkirche und das Franziskanerkloster

Ich hatte vor ein paar Wochen auf die Veranstaltungsreihe des KEB zum 800. Todestag von Franz von Assisi hingewiesen. Eine der Veranstaltungen findet am 3.5. statt; dort geht es um die Regensburger Mintoritenkirche. 

Das ist Anlass für mich, ein paar Basisinformationen über die Kirche zu liefern. 

Die Kirche befindet sich beim Dachauplatz und war Teil des Minoritenklosters. Sowohl Kirche als auch Klostergebäude sind heute vom Historischen Museum belegt. 


Minoritenkirche Regensburg, Klosterkirche des Franziskanerklosters St. Salvator
 

Freitag, 1. Mai 2026

Zeitsprung - Regensburger Tagebuch im Mai 2016

Folgende Artikel erschienen vor 10 Jahren - im Mai 2016 - in diesem Blog. Wie immer chronologisch rückwärts.

Anmerkung 6.5.26: die Verlinkungsfehler habe ich beseitigt


Stolz bin ich nach wie vor über den Artikel "Die ersten Römer in Regensburg", worin ich die Geschichte der Besiedlung durch die Römer schildere; auch heute noch interessant finde ich den Artikel über die wunderschöne Ausstellung des äußerst beeindruckenden Künstlers Aecio Sarti im damaligen "panamericanArte". Außerdem habe ich in  diesem Monat sehr ausführlich die Störche in Regenstauf dokumentiert. Hinweisen möchte ich noch auf mein Zeitraffer-Video - Stadtentwicklung Regensburg.




Die ersten Fotos im Mai zeigen die brütenden Störche - später erscheinen die Jungen




Aecio Sarti (mitte), links der Galeriebetreiber Michael Schaeffer, rechts Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer
bei der Eröffnung einer Ausstellung



Ausflug nach Wien (hier zu sehen: exotische Schmetterlinge im Palmenhaus).

Donnerstag, 30. April 2026

Regensburger Jazzclub im Mai 2026

Das ist das Programm des Jazzclubs Regensburg für den Mai 2026:


Mo 04.05.2026 20.00

Session im Leeren Beutel

Sessionleitung: TRIBEZ

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Di 05.05.2026 20.00

Kadri Voorand

Im Duo mit Mihkel Mälgand – Ein Zusammenspiel voller Klangmagie

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Fr 08.05.2026 19.00

Junior Classic Orchestra

Strings meet Jazz & Late Eight | Von-Müller-Gymnasium

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Sa 09.05.2026 20.00

Tom Reinbrecht & The Cat’s Table

Cinematographic Jazz zwischen Groove, Fantasie und Genregrenzen

Jazzclub im Leeren Beutel

 

So 10.05.2026 20.00

Steffi Denk & Flexible Friends

Das Muttertags-Konzert – in Koop. mit der Kulturagentur Alex Bolland

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Mi 13.05.2026 20.00

Emma Rawicz & Gwilym Simcock

Rising-Star-Saxophonistin & gefeierter Pianist im virtuosen Jazzdialog

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Mo 18.05.2026 20.00

Talents on Stage

Mit Inbetween

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Di 19.05.2026 20.00

Fernanda von Sachsen Quartett

Eine herausragende Stimme: glasklar, variabel & kraftvoll

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Do 21.05.2026 20.00

Torsten Goods

Smooth Vocals, Fast Guitars & Feel Good Grooves

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Sa 30.05.2026 20.00

Paulo Morello – Etienne Wittich Quartett

Swingende Arrangements mit klanglicher Finesse und höchster Virtuosität

Jazzclub im Leeren Beutel

 

 

Dienstag, 28. April 2026

Giuseppe Donnaloia ab 3. Mai 26 im Panta Rhei

COMPOSIZIONI CON OMBRE 
Bilder von Giuseppe Pino Donnaloia
03.05. - 24.05.2026
VERNISSAGE: 03. Mai 2026 ab 15.00 Uhr






Giuseppe Pino Donnaloia (* 5. Februar 1967 in Duisburg) ist ein italienischer Maler, Grafiker, Kunstgießer, Steinbildhauer, Restaurator und Dozent. Er ist der Entwickler des von ihm so genannten „Sektionismus“ in der Malerei, einer Farb- und Kompositionsformel, die auf mathematischen Berechnungen beruht. Er lebt und arbeitet in Calci bei Pisa in der Toskana. Seit 2022 lehrt er Bildhauertechniken an der accademia di Belle Arti di Lecce in Apulien.

Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg

Di 14:00 - 18:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 Uhr, Fr 15:00 - 19:00 Uhr, Sa 11:00 - 16:00 Uhr; 
Mo, Do, So geschlossen

Montag, 20. April 2026

Offene Ateliers im Andreasstadel am 25.04.2026


Mit den Offenen Ateliers am Samstag den 25. April 2026 öffnen die Künstlerinnen und Künstler des Andreasstadels die Türen ihrer Ateliers und gewähren einen Einblick in ihre Arbeitsräume.

Von 14 bis 19 Uhr haben Kunstinteressierte die Möglichkeit, eine breite Palette von Kunststilen zu entdecken, von Malerei, Illustration, Linoldruck, Holzbildhauerei, 3D-Druck über Keramik bis hin zu Multi-Media Art und vielem mehr.

Die Offenen Ateliers bieten eine besondere Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler direkt zu treffen. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen, sich über kreative Prozesse austauschen und mehr über die Inspiration hinter den Kunstwerken erfahren.

Zu sehen sind die Ateliers von KUNSTbeTRIEB, Paula Birnbaum, Florian Hauer, Annika van Schoor, Lena Schabus, Kathi Ringlstetter, Thomas Freiss, Marion Abate, Johanna Kaljanac, Cristina Friedl, Koloman Wagner, das InterCultureLab, Marie Doerfler, Thomas Bieniek und das Atelier Kunst inklusiv.

Die Künstlerin Jennifer Ermer lädt um 15 Uhr und um 17 Uhr zu Führungen durch alle Ateliers ein.

Durch diese persönliche Interaktion haben die Kunstinteressierten die Chance, die Geschichten hinter den Kunstwerken selbst zu erkunden. Darüber hinaus werden einige Künstlerinnen und Künstler gern ihre Techniken und Materialien vorstellen, was den Besucherinnen und Besuchern einen tieferen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen ermöglicht.


Samstag, 25.04.2026
14 - 19 Uhr
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg
www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de
www.instagram.com/kuenstlerhaus_andreasstadel

Übrigens: die Gastateliers des Kulturamts, das Regensburger Artist in Residence, kurz RAIR, in der Brückstraße öffnen an diesem Tag ebenfalls ihre Türen.


Freitag, 17. April 2026

Gedenktag zum Tod von Dr. Peter Morsbach - 25.04.2026

Dr. Peter Morsbach (am Gassenfest Juni 2024)

Am Samstag, 25. April 2026 findet im Salzstadel von 9 - 18 Uhr ein Kolloquium zum Gedenken an an Dr. Peter Morsbach statt. Das Kolloquium ist aufgeteilt in vier Themenblöcke (ab 9.30, 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr)  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: im Brücksaal des Salzstadels 93047 Regensburg, Weißes-Lamm-Gasse 1, direkt neben der Steinernen Brücke

Der völlig überraschende Tod von Peter Morsbach vor einem Jahr, am 22. April 2025, war viele Regensburger ein Schock. In ein paar Tagen, nämlich am 27. April 2026, hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Wir nähern uns also sowohl Todestag als auch Geburtstag.

Viele kennen nur Teile aus seinem Tätigkeitsspektrum. Das Kolloquium will über die Vielseitigkeit dieses bemerkenswerten Mannes aufklären. Das Programm findet der Leser am Ende dieses Artikels

Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat, für den habe ich einen Überblick zusammengestellt:

Prof. Dr. Peter Morsbach (1956–2025) war eine der prägenden Persönlichkeiten für Denkmalpflege, Baugeschichte und Geschichtsbewusstsein in Regensburg und der Oberpfalz. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen kulturellen und bürgerschaftlichen Projekten:

  • Er war langjähriger Vorsitzender der Altstadtfreunde Regensburg , ein Verein, dem Regensburg bekannterweise unglaublich viel zu verdanken hat. Ferner war er
  • Kunsthistoriker, Bauforscher und Denkmalpfleger, spezialisiert auf Architektur- und Stadtgeschichte
  • Honorarprofessor an der OTH Regensburg für Denkmalpflege und Baugeschichte
  • langjähriger Herausgeber des Regensburger Almanach (2014-2022)
  • Gründer und Leiter des Morsbach Verlag (seit 2003), mit Schwerpunkt auf regionaler Kunst- und Kulturgeschichte
  • Initiator, Autor und Ausstellungsmacher, der Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte

Seine Schwerpunkte:

  • Lebenslange Beschäftigung mit Schloss Alteglofsheim
    • Dissertation über Bau- und Ausstattungsgeschichte des Schlosses
    • Über 40 Jahre Forschung und Vermittlung vor Ort
    • Regelmäßige, viel beachtete Schlossführungen für die Öffentlichkeit
  • Engagement für Burgen- und Kulturlandschaftsforschung
    • Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreises für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz
    • Erstellung von Bestandsaufnahmen historischer Burgen und Schlösser (u. a. Grundlage für Projekte wie die „Burgensteige“)
  • Breites ehrenamtliches Netzwerk
    • Aktiv im Oberpfälzer Kulturbund und weiteren Fachgesellschaften
    • Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten (u. a. Welterbezentrum Regensburg)
  • Ausgezeichneter Kulturvermittler
    • u. a. Deutscher Preis für Denkmalschutz, Kulturpreis des Landkreises Regensburg, Albertus-Magnus-Medaille 

Ich fand seine Reden, Ansprachen und Führungen (z.B. in Schloss Alteglofsheim) brilliant formuliert, voller Witz und höchst informativ. Persönlich begegnete er mir und anderen Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Zuletzt traf ich ihn am Gassenfest 2024, wo wir uns nicht nur gut unterhielten, sondern wir auch eine gemeinsame Recherche für einen geschichtlichen Blogartikel ins Auge fassten. Dazu kam es leider nicht mehr. Mit der Suchfunktion dieses Blogs (die leider in der Mobilversion nicht sichtbar ist) können Sie ältere Artikel aufrufen, in denen ich über ihn berichtet hatte.

Die Laudatio zur Kulturpreisverleihung (Landrkeis Regensburg) in 2019 findet man (dank Herrn Feuerer) hier:
https://www.heimatforschung-regensburg.de/3254/1/1_Regensburger_Land_2019_Feuerer.pdf

Und ich freue mich, dass nun endlich auch ein Wikipedia-Eintrag zu Herrn Morsbach zu finden ist:


Dr. Morsbach,  Almanach-Buchvorstellung 19.10.2017





Programm des KOLLOQUIUM 

Mittwoch, 15. April 2026

Eröffnung "Schnittmenge": 24.04.2026 im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg



Ausstellung "Schnittmenge"
Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
25. April bis zum 24. Mai 2026

Eröffnung 24.04.2026 um 20 Uhr


Am Freitag, den 24. April 2026 wird - entgegen der Gewohnheit - erst um 20 Uhr die Einzelausstellung "Schnittmenge" des aus Bad Waldsee stammenden Künstlers Axel F. Otterbach eröffnet.

Bis zum 24 Mai 2026 werden Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichem Material wie Marmor oder Granit gezeigt, aber auch Fotoarbeiten, Entwurfszeichnungen und sogenannte „Brandzeichnungen“, die in ihrer fast dreidimensionalen Eigenart die plastische Arbeit von Otterbach gleichwertig begleiten und erweitern.

Begrüßung: Tony Kobler, 3. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins
Einführung in die Ausstellung: Thomas Warndorf


Raum - Zeit - Licht
Der Titel der Ausstellung „Schnittmenge“ steht für die Zusammenfassung des künstlerischen Gesamtwerks von Axel F. Otterbach. 1948 geboren, folgte nach einem Bildhauer-Studium und der Ausbildung zum Restaurator ein Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Florenz und Carrara. Seither verfolgt er das Ziel, den fortwährenden Prozess seiner Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Licht für den Betrachter fühl- und erlebbar zu machen.

Axel F. Otterbach geht es um bildnerische Inhalte, die von Raum, Form und Oberfläche bestimmt sind. Dabei überrascht der Künstler oft mit ungewöhnlichen Materialien. Objekte, die wie Arbeiten aus Stahl erscheinen, bestehen tatsächlich aus Holzplatten mit aufwändig aufgetragenen Eisenfeilspänen. Licht spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle, zuweilen sind seine Marmorobjekte an auslaufenden Kannten so schmal geglättet, dass das Licht sich nicht nur an den Kanten bricht, sondern den Stein zu einem „Lichtraum“ wandeln kann. Dieser Effekt wird bei manchen Arbeiten durch Goldaufträge noch verstärkt, die auch in den Metall-Objekten eine Rolle spielen. Axel F. Otterbachs Schaffen strebt nach erlebbaren Licht-Raum-Bezügen. Er spricht davon, „gegen den Stein zu arbeiten“, wenn er Strukturen herausarbeitet und seinen Objekten einen Grad der Abstraktion verleiht, der erstaunlicherweise zu grundsätzlichen Formen der Naturhaftigkeit zurückführt.

Manche Objekte erweisen sich als Modelle für größere Arbeiten. Axel F. Otterbach ist im gesamten süddeutschen Raum für seine Großplastiken im öffentlichen Raum bekannt, zuletzt für den „Brückenstein“ in seinem Heimatort Bald Waldsee. Siebenundzwanzig zu einem Rundbogen zusammengefügte Steine, jeweils aus den EU-Mitgliedstaaten, symbolisieren die Statik und damit die Einheit Europas, ein weiterer Stein ist daneben platziert und erzählt vom Brexit.

Die zweidimensionalen Kohle- und Graphit-Zeichnungen sowie die Brandzeichnungen stehen in enger Verbindung zum dreidimensionalen Werk. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Entwürfe, es sind aber auch Zeichnungen parallel zur Arbeit an der Großplastik entstanden, als auch nach der fertigen Skulptur.


Begleitprogramm zur Ausstellung

Führungen in Kooperation mit der VHS Regensburg Stadt: 26. April und 17. Mai um 14 Uhr mit Tony Kobler. Kosten: 6 Euro (keine Ermäßigung möglich) zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro. Treffpunkt am Besucherempfang.

Aspekte 2026 im DEZ - Eröffnung am 28.04.2026

Die Gemeinschaftsausstellungen der Serie "Aspekte" ( ein Gemeinschaftsprojekt von BBK und DEZ, das sich über Jahrzehnte hinweg sehr bewährt hat) war bisher immer interessant. Dieses Jahr beginnt die nächste Ausstellung am 28.04.2026 um 19 Uhr auf der Ausstellungsfläche Ebene 2; der Ausstellungstitel lautet "fragil".

Die Ausstellung dauert bis zum 16. Mai.2026.






Kollektive Collage - Pauline Adler und Lisa Stengl

 "Kollektive Collage"
kuratiert von Pauline Adler und Lisa Stengl
Kunst, Musik, Workshops, Lokalgeschichte und Kulinarik
17.04. bis 25.04.2026

Theresia - Raum für Ideen (ehem. Theresienkirche)

In der profanierten Kirche St. Theresia in Kumpfmühl (jetzt "Theresia - Raum für Ideen") gibt es ab 17. April die nächste Ausstellung. Am 17.04.  gibt es ein Essen nur mit Voranmeldung.  Ob die Ausstellung ansonsten zugänglich ist, habe ich nicht herausgefunden. Die Vernissage ist für den nächsten Tag angesetzt, dem 18. April um 18 Uhr. 

Im Zentrum steht eine Ausstellung der Werke von Pauline Adler und Günther Kempf. Am Eröffnungsabend wird es eine Performance von Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl geben, ferner ein fortlaufendes Performance-Video von Paula Dischinger sowie ein Konzert der Formation Tres Hombres. Die weiteren Angebote sowie die Öffnungszeiten habe ich am Ende des Blogbeitrags notiert.

Man sagt, in der Kirche sei es sehr kalt. Also ist warme Kleidung empfehlenswert.

Pauline Adler ist vielen Regensburgern als Gründerin und künstlerische Leiterin des Hesperidengartens bekannt, den sie zusammen mit ihrem Mann von 1990 bis 2010 betrieb.
Danach hat sie ein Atelier in der Institution "Stadtkunst" in der Prüfeninger Straße bezogen und gibt dort auch workshops. Sie beschäftigt sich mit Landart, ferner mit schier unglaublichen Installationen und Objekten, die sie aus natürlichen Materialien gestaltet. Das erste Mal sah ich ihre Werke im Frühjahr 2019 anlässlich einer Ausstellung im green spirit (https://www.regensburger-tagebuch.de/2019/05/kunst-zu-gast-ausstellungseroffnung-im.html)

Günther Kempf hat sich als Maler und Bildhauer einen honorigen Namen gemacht und gehört zu den wenigen, die von der Kunst leben können. Von ihm stammen übrigens die bunten Bilder an der Hausmauer des Hotels Orpheé oder die Comics vor dem Palletti. Über seine Ausstellungen (meistens in Distelhausen) habe ich in diesem Blog schon oft berichtet.


Programm und Öffnungszeiten:

Freitag, 17. April 19 – 21 Uhr (Essen nur mit Voranmeldung; bereits ausgebucht)

Samstag, 18. April 10 – 22 Uhr 
  • 10 - 12 Uhr: Workshop mit Stephanie Müller und Klaus Erika Dietl, München, Künstlerduo “Mediendienst Leistungshölle”.
  • Vernissage 18 Uhr (mit Wolfgang Dersch und Christiane Haupt-Schmid)
  • 10 Uhr Konzert „Tres Hombres“, Eintritt frei

Sonntag, 19. April 14 – 18 Uhr
  • 15 Uhr: Live-Interviews. Unter dem Titel „Zeitzeugen Kumpfmühls erzählen“ befragt Dr.Girg, 1.Vorsitzender des Geschichts- und Kulturvereins Kumpfmühl, einige Kumpfmühler Bürger über ihre persönlichen Erinnerungen und die Bedeutung der Kirche für das Viertel.

Freitag, 24. April 14 – 18 Uhr, 19 – 21 Uhr (Essen nur mit Voranmeldung)

Samstag, 25. April 10 – 22 Uhr
  • 14-16 Uhr Workshop mit Pauline Adler
  • 14-16 Uhr Workshop mit Fritz Joas
  • Nach 16 Uhr: Finissage bis 22 Uhr

Ort: Theresienkirche, Kumpfmühler Str. 39, 93051 Regensburg


Montag, 13. April 2026

800 Jahre Franz von Assisi

Der  800. Todestag des heiligen Franz von Assisi fällt in das Jahr 2026. Dazu gibt es eine über das Jahr verteilte Vortragsreihe des KEB Regensburgs, die im März begann.

Man mag die Besessenheit von Assisi und den Armutsregeln seines Bettelorden für übertrieben und uninteressant finden - aber Assisi und die ihm folgenden Franziskanerorden haben europaweit die Kirche positiv verändert,  das System der Seelsorge gefördert, und sogar die Kirchenarchitektur mitbestimmt. Und somit auch die Geschichte von Regensburg beeinflusst.

Auswirkungen der Franziskanerbewegung waren:

  • eine stärker volksnahe Predigt (auf Deutsch statt Latein)
  • Betonung von Armut, Demut und Nächstenliebe
  • Kritik an übermäßigem Reichtum der Kirche
  • Mehr Seelsorge für Arme und Kranke und Unterstützung von Randgruppen
  • Betreuung von Hospitälern und Armeneinrichtungen

  • Und was die Architektur betrifft: es entstand ein neuer Bautyp: die Predigtkirche, die stärker auf die städtische Bevölkerung ausgerichtet war, und entsprechend den Armutsregeln schlicht gehalten war.

    In Regensburg haben wir als Beispiel die Regensburger Minoritenkirche, als Bestandteil des Franziskanerklosters (heute Bestandteil des Historischen Museums am Dachauplatz). 

    Aber auch die Dominikaner orientierten sich an diesem Baustil - in Regensburg zu sehen an der Dominikanerkirche St. Blasius beim Bismarckplatz.

    Einer der nächsten Vorträge lautet Franz von Assisi | Sein radikal einfaches Leben inmitten der Natur 

    Und dazu fiel mir ein Kuriosum ein. Denn sein "radikal einfaches Leben" - in einer Kapelle in mitten eines kleinen Wäldchens außerhalb von Assisi  - wurde von einem späteren Papst nicht wirklich verstanden. Denn der ließ über die Kapelle des Assisi eine protzige Basilica bauen.

    Der Hintergrund: 3 km von dem Geburtsort Assisi entfernt, im heutigen Ort Santa Maria degli Angeli,  befand sich ungefähr im Jahre 1205 ein Steineichenwald. Dort renovierte Assisi - nach einer Gottesvision - eine verfallene Kapelle namens Portiuncula und scharte seine Anhänger um sich. Sie bildeten den ersten Bettelorden und lebten in dem Wäldchen. Kennzeichen des Ordens: absolute Armut ohne Besitz (persönlich und als Gemeinschaft) und  Pflege von Kranken. 

    Nachdem er immer bekannter wurde, wollte der Abt von Monte Subasio dem hl. Franziskus die Kapelle schenken. Der pochte aber auf die Regel, dass er kein Eigentum besitzen dürfe und vereinbarte, die Portiuncula zu mieten. Als Jahreszins wurde ein Korb Fische vereinbart. Franziskus ließ gleich darauf diese Schuld im Voraus begleichen und dem Abt einen Korb Fische bringen.

    Am 3. Oktober 1226 starb in dieser Kirche Franziskus von Assisi im Kreis von Gefährten.

    Und jetzt das genannte Kuriosum: ein paar Jahrhunderte später, im Jahre 1569,  wollte Papst Pius V. den mittlerweile berühmten hl. Franziskus ehren und ließ eine riesige  Kirche um die Kapelle herum bauen: die "Basilika Santa Maria degli Angeli" (Bauzeit 1569 bis 1679). Das aber passt so gar nicht in die Denkweise von  Franz von Assisi!

    Wer diese Kirche zum ersten Mal besucht, wird verblüfft sein: vorne im Altarbereich befindet sich eine kleine Kapelle - dem Wirkungsort von Franz von Assisi. 

    Der originale  Steineichenwald ist übrigens längst nicht mehr da. Dort ist jetzt  der Ort "Santa Maria degli Angeli", ein Vorort von Assisi, und die Kirche ist auf einem großen Platz mittendrin.

    Hier ein paar Fotos aus dem Jahr 2025:




    Samstag, 11. April 2026

    CINESCULTURA 2026





    Vom 22. – 26. April 2026 spielt die Musik beim 19. spanischen Film- und Kulturfestival cinEScultura in Regensburg die Hauptrolle! Denn die Themenschwerpunkte der 19. Ausgabe des spanischen Film- und Kulturfestivals cinEScultura liegen 2026 auf Musik & Liebe

    Die Menschen, die hinter dem Festival stehen und für das Festival arbeiten, verbindet eine leidenschaftliche Liebe zu Interkulturalität, Wissensvermittlung, Teilhabe, Diversität, Toleranz und Demokratie. Das sind die Bereiche, in denen die Musik für uns alle im weitesten Sinne spielt.

    Die Termine im Überblick

    Eröffnungsfest Mittwoch, 22. April 2026 um 19:00
    Ostentorkino & Kinokneipe / Adolf-Schmetzer-Str. 5 / Eintritt frei! / Einlass 18:30

    Eröffnungskonzert mit Jorge Pardo und Cristian de Moret: Encrucijada / Kreuzung
    In Kooperation mit dem Jazzclub Regensburg e. V.
    Donnerstag, 23. April 2026 / 20:00 Uhr / Einlass 19:30
    Kartenvorverkauf: www.okticket.de

    Filmprogramm am 24. 25. und 26. April in der filmgalerie im Leeren Beutel
    mit Love & Revolution, Llueve sobre Babel, Stay Homas, Un día Lobo López und Flores para Antonio

    Fotoausstellung Der Mensch auf tönernen Füßen - Flutkatastrophe in Valencia
    Vernissage: Dienstag, 24. März 2026 / 19:30 Uhr
    Ausstellungsdauer: 24.03.– 09.05.2026
    Stadtbücherei Regensburg, Haidplatz 8

    Fotoausstellung Kantabrien im Kino
    Ausstellungsdauer: 17.04.– 25.04.2026 im Donau-Einkaufszentrum, Ebene 2 (Fläche vor Drogerie Müller)

    Freitag, 10. April 2026

    Nico Sawatzki - GUTE GEGEND - 17.04.2026 in der Städtischen Galerie

    Die Stadt Regensburg und die Galerie Isabelle Lesmeister laden ein zur Eröffnung einer Ausstellung, die in der Städtischen Galerie stattfindet:

    Nico Sawatzki
    GUTE GEGEND
    Städtische Galerie im Leeren Beutel Regensburg
    18. April - 14. Juni 2026

    Vernissage: Freitag, 17. April um 19 Uhr

    Nico Sawatzki dürfte den Regensburger Kunstinteressierten bekannt sein. Seit ungefähr acht Jahren wird er von der Galeristin Isabella Lesmeister betreut, 2022 hatte er in ihrer Galerie seine erste Einzelausstellung in Regensburg. Sawatzki erhielt bereits mehrere Kunstpreise, darunter 2015 den Kunstpreis des Kunst- und Gewerbevereins Regensburgs, 2017 den Kunstpreis der Regensburger Kulturstiftung REWAG und seine Werke wurden von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Sammlung des Bezirks Oberpfalz sowie von einer Vielzahl privater Sammler*innen im In- und Ausland angekauft.

    In der aktuellen Ausstellung scheint es eine neue Art von Werken zu geben, bei denen auch eine konkrete Verortung der Werke in Regensburg denkbar sei. Aus der Vorankündigung zur aktuellen Ausstellung:  
    Für die Ausstellung GUTE GEGEND hat Nico Sawatzki einen neuen Werkkomplex entwickelt. Alle Arbeiten entstanden eigens für diese Ausstellung. Sawatzkis Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion, Landschaft und Erinnerung. In vielschichtigen Überlagerungen von Sprühlack und Acryl entstehen atmosphärische Bildräume, die an Horizonte, Wetter oder ferne Landschaften erinnern. 
    Der Künstler versieht seine Bilder erstmals mit Koordinaten, die eine konkrete Verortung der Arbeiten in und um Regensburg zulassen. Orte, an denen Erinnerungen entstanden oder die mit bestimmten Emotionen verbunden sind. Dabei erhält man einen ganz persönlichen Einblick in das Aufwachsen des Regensburger Künstlers in dieser Stadt. So entstehen Bilder, die zwischen Kartografie und Atmosphäre vermitteln.


    Ausstellungseröffnung am 17. April:

    Grußworte

    Wolfgang Dersch, Kulturreferent der Stadt Regensburg
    Dr. Caroline Ebeling, Leitung Städtische Galerie im Leeren Beutel

    Einführung
    Dr. Isabelle Lesmeister, Kunsthistorikerin und Galeristin

    Drinks
    The ByrdCave Regensburg

    Musik
    Phil Kamp

    Künstlergespräch und Katalogpräsentation
    Donnerstag, 7. Mai um 19 Uhr
    Eintritt frei


    Führung durch die Ausstellung
    Mittwochs, 29. April, 13. Mai und 27. Mai, jeweils um 18 Uhr
    Eintritt frei




    Öffnungszeiten

    Dienstag - Sonntag von 10:00 bis 16:00 Uhr
    Die Städtische Galerie bleibt am Freitag, den 1. Mai (Tag der Arbeit) geschlossen.



    Donnerstag, 2. April 2026

    Neues im AKUSO

     

    Sabine Watzlawik (AKUSO) vor der Wanderausstellung "Festgehalten"

    Nach einer Erledigung in der Altstadt schaute ich kurz im AKUSO vorbei. Dort ist eigentlich immer etwas Interessantes zu sehen. Leiterin Sabine Watzlawik zeigt mir die schönen Bilder von Kerstin Alice Fischer im Obergeschoß, die es seit dem 25. März bis zum 18. April zu sehen gibt. 

    Außerdem wurde zufälligerweise gerade an diesem Tag die Wanderausstellung "Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945" aufgebaut. Statt einer Vernissage gibt es - mit Rücksicht auf die Osterferien - erst am 14. April eine Einführung in die Ausstellung.



    2. April - 25. April: AUSSTELLUNG im sozialen Buchsalon: Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945, Wanderausstellung des Projektes #LastSeen, in Koop. mit Stadt Regensburg, Eintritt frei

    Di., 14. April, 17 Uhr: Präsentation der Ausstellung: Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945

    Die weiteren Programmpunkte für den April 2026 kann man hier abrufen:
    https://akuso-regensburg.de/wp-content/uploads/2026/03/web-AKUSO-April-2026.pdf

    Im OG: Werke von Kerstin Alice Fischer (MORGEN DORT, HEUTE HIER II ; noch bis 18.4.)

    Mittwoch, 1. April 2026

    Zeitsprung: Regensburger Tagebuch von 10 Jahren - April 2016

     Welche Artikel erschienen vor 10 Jahren im April 2016 in diesem Blog?



    Frühling in Ramspau



    Spaziergang neben dem Hospiz in Pentling


    Höflinger Schlosskonzert am 19.04.26 - Pazzione

    So ein Konzert in der familiären Atmosphäre im Schloss Höfling ist immer wieder schön. Das nächste Konzert wurde gerade angekündigt:

    Sonntag, 19. April 2026 | 15 Uhr
    „Pazzione“ - Italienische Canzone
    mit Carlos Osuna, Tenor und Helir Hernandez, Klavier

    Aus dem Veranstaltungshinweis: 
    Der in Mexiko geborene Tenor Carlos Osuna vereint südamerikanisches Temperament, italienische Eleganz und Wiener Charme auf eindrucksvolle Weise. In seinem aktuellen Programm präsentiert er ausgewählte Stücke aus seiner neu erschienenen CD „Pazzione“, die ganz dem italienischen Lied gewidmet ist.

    Freuen Sie sich auf bekannte Klassiker wie „Torna a Surriento“, „Core ’ngrato“ und „O sole mio“, ebenso wie auf weniger bekannte, aber nicht minder reizvolle Werke, die zum festen Repertoire großer Tenöre gehören.

    Carlos Osuna war bereits zweimal Gast der Höflinger Schlosskonzerte und begeisterte das Publikum mit seiner warmen, kraftvollen Stimme, technischer Souveränität und seinem sympathischen Auftreten.



    Karten & Informationen

    Alle Informationen zu dem aktuellen und den weiteren Konzerten finden Sie auf der Website von Schloss Höfling

    Karten sind online sowie bei allen OkTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich.
    Tageskasse je nach Verfügbarkeit.

    Bitte beachten Sie, dass Schloss Höfling keine Kartenreservierungen entgegennehmen kann.





    Hinweis

    Schloss Höfling unterstützt in gleichem Maße die
    José Carreras Leukämie-Stiftung, die Leukämiehilfe Ostbayern, sowie die KUNO Stiftung.
    Alle Spenden werden zu gleichen Teilen aufgeteilt.

    In den Konzertpausen werden kostenlos Getränke und kleine Speisen angeboten.
    Über eine Spende zugunsten der Stiftungen freuen sich die Veranstaler

    Dienstag, 31. März 2026

    Regensburger Jazzclub im April 2026

    Das Monatsprogramm des Regensburger Jazzclubs für den April 2026:


    Mo 06.04.2026 20.00

    The Easter Monday Funk & Soul Night feat. Steffi Denk & Markus Engelstädter

    Funky Osterfest

    Jazzclub im Leeren Beutel



    Mo 13.04.2026 20.00

    Session im Leeren Beutel

    Sessionleitung: Franziska Graz Quintett

    Jazzclub im Leeren Beutel



    Do 16.04.2026 20.00

    Clara Haberkamp & Jakob Bänsch

    Piano und Trompete zwischen Jazz und Klassik

    Jazzclub im Leeren Beutel



    Sa 18.04.2026 20.00

    SIEA

    Frauen-Power Band aus München zwischen Synth-Pop & Soul

    Jazzclub im Leeren Beutel



    Di 21.04.2026 20.00

    daoud

    Französisch-marokkanischer Trompeter mit faszinierender Mischung aus Jazz, Pop, Rap und Dance-Elementen

    Jazzclub im Leeren Beutel



    Do 23.04.2026 20.00

    Jorge Padro & Christian de Moret

    ENCRUCIJADA / KREUZUNG
    Eröffnungskonzert CinEscultura – in Koop. mit CinEscultura

    Jazzclub im Leeren Beutel



    So 26.04.2026 11.00

    Jazzbrunch im Degginger

    Mit Jazz4mation feat. Klaudia Salkovic-Lang

    Degginger



    Di 28.04.2026 20.00

    Petros Klampanis ‚Latent Info‘

    Feat. Kristjan Randalu & Ziv Ravitz

    Jazzclub im Leeren Beutel



     

    Samstag, 28. März 2026

    Bildhauerkunst von Michaela und Florian Geissler ab 1. April in der "Gallery Panta Rhei"

    Die "Gallery Panta Rhei" kündigt eine Ausstellung an:

    BERÜHRUNGSPUNKTE 
    Bildhauerkunst von Michaela Geissler und Florian Geissler
    in der "Gallery Panta Rhei"
    1.April bis 28.April 2026

    Vernissage am 1.April ab 17.30 Uhr


    Michaela Geissler und Florian Geissler präsentieren in der Gallery Panta Rhei im April 2026 Unikate aus witterungsbeständiger Keramik und Bronze in limitierten Auflagen.

    Zu den Künstlern (und ihren interessanten Werken) fand ich ein Künstlerportrait über das "Künstlerehepaar Florian und Michaela Geissler" in "Niederbayern TV Landshut":
    Wer eine Vorstellung von den Werken haben will, findet Orientierung auf der Webseite des Künstlerehepaars: geissler-hoerlkam.de/

    Biografische Daten der Künstler:

    Sonntag, 22. März 2026

    Milorad Romic am 27.03.26 in Regenstauf


    Milorad Romic
    Gitarrenkonzert
    27. März 2026, 20 Uhr
    Toms Bühne, Regenstauf

    Ort: Toms Bühne im Thomas-Wiser-Haus Regenstauf, Hauptstraße 14 (Reservierung: 09402-93020)

    Milorad Romic, geboren 1954 in Bosnien, lebt seit 1992 in Regensburg und gilt als brillianter Konzertgitarrist und Komponist. In Regensburg kennt man vor allem seine „Serenaden im Herzogspark“ und seinen Kooperationen mit Helmut Nieberle sowie mit dem Philharmonischen Orchester in Regensburg. Seti 2023 ist er Träger des Kulturpreises des Landkreis Regensburg.

    Sowohl mit Eigenkompositionen, als auch mit der virtuosen Interpretation von Werken spanischer, italienischer, französischer und deutscher Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten und in unterschiedlichen Stilrichtungen fesselt er sein Publikum. Dazwischen erzählt er gern aus seinem Leben oder über die Musikstücke, die er aus und seinem umfangreichen Repertoire auswählt


    Milorad Romic


    Samstag, 21. März 2026

    Regina Hellwig-Schmid - ab 29.3.26 in der Minoritenkirche

    Das Kulturamt lädt ein zur Ausstellungseröffnung der Kulturpreisträgerin Regina Hellwig-Schmid am Sonntag, den 29. März 2026 um 11 Uhr in der Minoritenkirche




    Stroh zu Gold: Wert – Reichtum – Sinn
    Rauminstallation und Performances von
    Regina Hellwig-Schmid
    Minoritenkirche
    29.03. bis 17.05.2026

    Eröffnung 29.03.2026, 11 Uhr



    Aus dem Veranstaltungshinweis:

    "Was macht eine Sache wertvoll? Ist es das Material, die Arbeit, die darin steckt oder der Wert, den wir ihr zuschreiben. „Stroh zu Gold“ nennt die Künstlerin Regina Hellwig-Schmid ihre Rauminstallation in der Minoritenkirche im Historischen Museum. Sie wird am 29. März um 11 Uhr eröffnet.

    Im Inneren der Regensburger Minoritenkirche leuchtet es golden. Es riecht nach Stroh. Die Künstlerin Regina Hellwig-Schmid verwandelt Stroh zu Gold. Im sakralen Raum changiert ihr Werk zwischen ideeller und materieller Verheißung. In Installation und Performance hinterfragt sie Wert, Reichtum und Sinn. Hellwig-Schmid eröffnet so einen weitreichenden Dialog.

    Sonntag, 15. März 2026

    Erinnerungen an das Regensburger Baanthai (1982 - 2011)


    Das Gebäude des ehemaligen BAANTHAI in Regensburg (Mai 2023)


    Jeder ältere Regensburger kennt es wohl: das ehemalige Baanthai von Chailerd Toperngpong, ein thailändisches Lokal in der Dechbettener Straße 6, zwischen Dörnbergpark und Stadtpark.  Jetzt dient das Gebäude nur noch als Wohnhaus, aber die "BAANTHAI" Schrift ist noch auf der Fassade. 

    In diesem Blogartikel geht es um das Lokal Baanthai, seinen Betreiber Chailerd Toperngpong, seinen  Sohn Florian Toperngpong, sowie um dessen "Baan-Thai-Kochbuch". Und auch das Zarap Zap Zap kommt vor.

    Anlass für diesen längst überfälligen Artikel war ein Besuch der Witwe des Betreibers vor ein paar Jahren, als sie die Adresse einer gemeinsamen Bekannten benötigte. Ich kannte sie zwar von diversen privaten Begegnungen, wusste aber nur ihren Vornamen. Als ich mir den Familiennamen notierte, fragte ich überrascht: "Toperngpong? Etwa verwandt mit dem Kulturpreisträger?" Ja, das sei sie. Und dann erzählte sie im Verlauf des weiteren Gesprächs von einem Kochbuch, das ihr Sohn geschrieben hatte. Und ich erfuhr völlig überrascht, dass sie die Witwe des Betreibers von BAANTHAI sei, das sie nach dem Tod ihres Mannes, zusammen mit ihrem Sohn, noch ein paar Jahre lang betrieb.

    Ich kaufte sofort das Buch (das in vielerlei Hinsicht lesenswert ist) und machte ein paar Fotos vom Gebäude für einen künftigen Blogartikel.

    In dem genannten Kochbuch schildert Florian Toperngpong im letzten Kapitel auch sehr ausführlich die Geschichte der Familie und des Restaurants. Trotzdem hat es ein paar Jahre gedauert, bis ich endlich diesen Artikel fertigstellen konnte. Denn mir fehlten Daten, und ich wollte noch ein paar Bekannte über ihre Erlebnisse aus der damaligen Zeit fragen.

    Das ehemalige BAANTHAI in Regensburg

    Das BaanThai war ein thailändisches Lokal in der Dechbettner Straße 6. Es existierte von 1982 bis 2011, also 29 Jahre lang.

    Betreiber war der 1953 geborene und 2007 verstorbene Thailänder Chailerd Toperngpong  (sprich: Tschailerd) und seine Ehefrau Maria. Nach seinem völlig überraschenden Tod im Jahr 2007 haben seine Witwe und sein Sohn Florian das Lokal noch bis zum Jahr 2011 weiter betrieben.

    Das Lokal war damals sehr beliebt. Wegen seiner thailändischen Küche, die sich wohltuend von den damaligen chinesischen Lokalen unterschied, aber auch wegen der herzlichen Atmosphäre. Florian Toperngpong bezeichnete es als verlängertes Wohnzimmer. Chailerd war nicht nur wegen seines lauten Lachens bekannt, sondern auch wegen seiner fröhlichen Art und seiner Neigung, Späße zu machen. Kinder liebten die Besuche dort, weshalb man viel Familien sah. In dem eingangs genannten Buch schildert der Sohn viele Personen und Erlebnisse aus der damaligen Zeit.


    Belegschaft von Baanthai (90er Jahre);      Fotorechte bei Florian Toperngpong