Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Samstag, 2. Mai 2026

Die Minoritenkirche und das Franziskanerkloster

Ich hatte vor ein paar Wochen auf die Veranstaltungsreihe des KEB zum 800. Todestag von Franz von Assisi hingewiesen. Eine der Veranstaltungen findet am 3.5. statt; dort geht es um die Regensburger Mintoritenkirche. 

Das ist Anlass für mich, ein paar Basisinformationen über die Kirche zu liefern. 

Die Kirche befindet sich beim Dachauplatz und war Teil des Minoritenklosters. Sowohl Kirche als auch Klostergebäude sind heute vom Historischen Museum belegt. 


Minoritenkirche Regensburg, Klosterkirche des Franziskanerklosters St. Salvator
 Als vor Jahren das Karmelitenhotel abgerissen wurde, gab es einen besonders großzügigen Ausblick auf Kirche und Museum:



Ich hatte gehofft, historische Grundrisszeichnungen zu finden. Letztlich fand ich nur diesen Stich mit dem Anblick des Klosters. Beachte, dass hier das Kloster von Osten her betrachtet wird. 

Ich habe entsprechende googleEarth-screenshots angehängt.


Minoritenkloster; Stich aus 1753; Quelle: wikicommons









Über die "Franziskaner"

Franziskus von Assisi (1181/1182 bis 1226) gründete den Orden der Minderen Brüder, der um 1210 von Papst Innozenz III. anerkannt wurde. Im Lauf der Jahrhunderte verzweigte sich dieser Orden in vielfältiger Weise

Die Franziskaner sind ein römisch-katholischer franziskanischer Reformorden. Sie bilden heute – neben den Kapuzinern und den Minoriten – einen der drei Zweige des ersten Ordens des heiligen Franziskus

Das Franziskanerkloster St. Salvator Regensburg ist ein 1221 gegründetes, ehemaliges Kloster der Franziskaner (ordo fratrum minorum, „Minderbrüder“ oder „Minoriten“) in Regensburg. Heute sind die Gebäude in das Historische Museum Regensburg integriert.

Es ist eines der ersten Franziskanerklöster in Deutschland. Die Brüder des 1210 in Italien gegründeten Franziskanerordens erreichten damals Deutschland und ließen sich zunächst in Augsburg und Würzburg nieder.

An Stelle der ehemaligen Salvatorkapelle erbauten die Klosterbrüder etwa zwischen 1255 und 1275 die Minoritenkirche als Klosterkirche.

Der Chor wurde um 1350 erneuert.

Die dreischiffige gotische Pfeilerbasilika ist das größte Gotteshaus des Ordens in Süddeutschland und nach der Regensburger Dominikanerkirche die größte Bettelordenskirche in dem Gebiet.

Einen eigenen Wikipedia-Eintrag zur Kirche selbst gibt es nicht; es gibt einen Eintrag über das gesamte Franziskanerkloster und dort wird auch die Kirche behandelt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Franziskanerkloster_Regensburg