Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens
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Montag, 13. Juli 2026

Parkhaus Unterer Wöhrd wächst heran

Was haben wir älteren Regensburger schon alles gesehen, wenn wir über die Nibelungenbrücke fuhren. Wir sahen das alte Eisstadion in Aktion, wir sahen das stillgelegte Eisstadion als Ort für Veranstaltungen oder Open-Air-Kinofilme, wir verfolgten den Abriss, dann das Entstehen des Parkplatzes. Wer von uns sich noch an die Zeit vor 1967 erinnern kann, hat vielleicht sogar noch den alten "Winterhafen" gesehen, der dort 113 Jahre lang esistierte, bevor er 67/68 verfüllt wurde.  Ich war damals zu klein, und habe das nicht registriert.

Als ich am Parkplatz vor Jahren mit Yorki spazieren ging, fragte mich ein Tourist: "Eine vielleicht dumme Frage - aber wo ist hier das alte Eisstadion? Hier soll ein Reisebus starten" "Sie sind genau drauf." antwortete ich und klärte ihn über die Namensgebung auf.

Der Parkplatz war - wegen seiner kostenlosen Verfügbarkeit - eine geniale Sache für Besucher, für Anwohner in der Altstadt, und für Leute wie mich, die mal zwischendurch mit dem Hund an der Donau spazieren gehen wollten.

Schon seit einiger Zeit kann ich nicht mehr schnell mal dort parken, um ein wenig spazieren zu gehen. Und mit Baubeginn des neuen Parkhauses ist der zur Verfügung stehende Parkplatz noch mehr reduziert. Aber irgendwann mal sollen mehr Parkflächen zur Verfügung stehend. Denn entstehen soll hier bekanntermaßen dort das Parkhaus "Unterer Wöhrd". Die Vorbereitungen dazu begannen im März 2026, aber erst seit ein paar Wochen wird der Bau auf der Nibelungenbrücke für die Autofahrer sichtbar. Zuerst sah man nur das Treppenhaus, danach reckten sich immer mehr Streben wie Finger hoch.

Baustelle Altes Eisstadion: Parkhaus Unterer Wöhrd im Bau; 02.07.2026


Was kommt hier also?

Nach Beschluss des Stadtrates vom 30. Juli 2025 (Bebauungsplan Nr. 279 & 76) wird eine so genannte "Mobilitätsdrehscheibe" durch den Bau einer neuen Parkierungsanlage am Parkplatz "Altes Eisstadion" realisiert. Das Parkhaus soll 580 Stellplätze enthalten, inklusive 50 E-Ladepunkte sowie oberirdischen Stellplätzen, sodass am Unteren Wöhrd insgesamt 1.000 Stellplätze entstehen. Auf den oberirdischen Stellplätzen sind Kurrzeit-, Carsharing- und Wohnmobilstellplätze geplant. Im Bereich der ebenerdigen Stellplätze werden mindestens 10 neue Bäume gepflanzt, heißt es auf der Projektseite der Stadt Regensburg.

Das Parkhaus wird mit zwei Aufzügen, einem barrierefreien Zugang sowie einer WC-Anlage (inklusive Behinderten-WC) ausgestattet. Tagsüber wird Service-Personal vor Ort tätig sein, auch eine Tourismusinfo ist dort vorgesehen. Car- und Bike-Sharing Möglichkeiten werden bereits angeboten. Ebenfalls gibt es bereits Fahrradabstellanlagen sowie Schließfächer. Auf dem Dach des Parkhauses wird eine PV-Anlage angebracht.

Wie das aussehen soll, kann man auf folgender Webseite der Stadt Regensburg herausfinden:

Dienstag, 23. Juni 2026

Dauerbaustelle am Neupfarrplatz verzögert sich weiterhin (Juni 2026)

Frau Nilgün Er, seit 2010 GF der Spaghetteria, wollte schon vor einem Jahr am Neupfarrplatz eine weitere Spaghetteria eröffnen - das klappt aber nicht, weil sich die Sanierungsarbeiten im Haus verzögern. Das berichtete vor kurzem die MZ: Regensburger Gastronomie-Projekt stockt: "Stillstand statt Spaghetteria am Neupfarrplatz" von  Rainer Wendl, 05.06.2026. Im November 2024 bereits wurde das Lokal geplant - aber das Haus ist immer noch eine Baustelle.  Was übrigens auch nicht schön für die Atmosphäre am Platz ist.

Baustelle ehemalige Bayerische Vereinsbank Neupfarrplatz


Freitag, 17. April 2026

Gedenktag zum Tod von Dr. Peter Morsbach - 25.04.2026

Dr. Peter Morsbach (am Gassenfest Juni 2024)

Am Samstag, 25. April 2026 findet im Salzstadel von 9 - 18 Uhr ein Kolloquium zum Gedenken an an Dr. Peter Morsbach statt. Das Kolloquium ist aufgeteilt in vier Themenblöcke (ab 9.30, 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr)  Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort: im Brücksaal des Salzstadels 93047 Regensburg, Weißes-Lamm-Gasse 1, direkt neben der Steinernen Brücke

Der völlig überraschende Tod von Peter Morsbach vor einem Jahr, am 22. April 2025, war viele Regensburger ein Schock. In ein paar Tagen, nämlich am 27. April 2026, hätte er seinen 70. Geburtstag gefeiert. Wir nähern uns also sowohl Todestag als auch Geburtstag.

Viele kennen nur Teile aus seinem Tätigkeitsspektrum. Das Kolloquium will über die Vielseitigkeit dieses bemerkenswerten Mannes aufklären. Das Programm findet der Leser am Ende dieses Artikels

Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat, für den habe ich einen Überblick zusammengestellt:

Prof. Dr. Peter Morsbach (1956–2025) war eine der prägenden Persönlichkeiten für Denkmalpflege, Baugeschichte und Geschichtsbewusstsein in Regensburg und der Oberpfalz. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit engagierte er sich über Jahrzehnte hinweg in zahlreichen kulturellen und bürgerschaftlichen Projekten:

  • Er war langjähriger Vorsitzender der Altstadtfreunde Regensburg , ein Verein, dem Regensburg bekannterweise unglaublich viel zu verdanken hat. Ferner war er
  • Kunsthistoriker, Bauforscher und Denkmalpfleger, spezialisiert auf Architektur- und Stadtgeschichte
  • Honorarprofessor an der OTH Regensburg für Denkmalpflege und Baugeschichte
  • langjähriger Herausgeber des Regensburger Almanach (2014-2022)
  • Gründer und Leiter des Morsbach Verlag (seit 2003), mit Schwerpunkt auf regionaler Kunst- und Kulturgeschichte
  • Initiator, Autor und Ausstellungsmacher, der Geschichte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte

Seine Schwerpunkte:

  • Lebenslange Beschäftigung mit Schloss Alteglofsheim
    • Dissertation über Bau- und Ausstattungsgeschichte des Schlosses
    • Über 40 Jahre Forschung und Vermittlung vor Ort
    • Regelmäßige, viel beachtete Schlossführungen für die Öffentlichkeit
  • Engagement für Burgen- und Kulturlandschaftsforschung
    • Mitbegründer und Vorsitzender des Arbeitskreises für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz
    • Erstellung von Bestandsaufnahmen historischer Burgen und Schlösser (u. a. Grundlage für Projekte wie die „Burgensteige“)
  • Breites ehrenamtliches Netzwerk
    • Aktiv im Oberpfälzer Kulturbund und weiteren Fachgesellschaften
    • Mitglied in wissenschaftlichen Beiräten (u. a. Welterbezentrum Regensburg)
  • Ausgezeichneter Kulturvermittler
    • u. a. Deutscher Preis für Denkmalschutz, Kulturpreis des Landkreises Regensburg, Albertus-Magnus-Medaille 

Ich fand seine Reden, Ansprachen und Führungen (z.B. in Schloss Alteglofsheim) brilliant formuliert, voller Witz und höchst informativ. Persönlich begegnete er mir und anderen Menschen gegenüber sehr freundlich und aufgeschlossen. Zuletzt traf ich ihn am Gassenfest 2024, wo wir uns nicht nur gut unterhielten, sondern wir auch eine gemeinsame Recherche für einen geschichtlichen Blogartikel ins Auge fassten. Dazu kam es leider nicht mehr. Mit der Suchfunktion dieses Blogs (die leider in der Mobilversion nicht sichtbar ist) können Sie ältere Artikel aufrufen, in denen ich über ihn berichtet hatte.

Die Laudatio zur Kulturpreisverleihung (Landrkeis Regensburg) in 2019 findet man (dank Herrn Feuerer) hier:
https://www.heimatforschung-regensburg.de/3254/1/1_Regensburger_Land_2019_Feuerer.pdf

Und ich freue mich, dass nun endlich auch ein Wikipedia-Eintrag zu Herrn Morsbach zu finden ist:


Dr. Morsbach,  Almanach-Buchvorstellung 19.10.2017





Programm des KOLLOQUIUM 

Dienstag, 13. Januar 2026

Das ehemalige Wasserschloss Pürkelgut

Schloss Pürkelgut in der Abendsonne (4. Januar 2026)


Bei meinen Fahrten zu meiner Mutter komme ich regelmäßig am ehemaligen Wasserschloss Pürkelgut vorbei und kann von außen den Fortschritt der Renovierungsarbeiten verfolgen. 

Aktuell scheinen Dach und Fassade (zumindest die vordere Fassade) erledigt zu sein, Kran und Gerüste sind weg. Die sah ich noch vor ein paar Monaten. Als ich am 4. Januar vorbei fuhr, sah ich das Gebäude zum ersten mal gerüstfrei und in neuem Gewand in der Abendsonne. Da die davorstehenden Bäume noch nicht belaubt sind, suchte ich einen Parkplatz und nutzte die Gelegenheit für ein paar Fotos.

Außerdem habe ich in diesem Artikel die wichtigsten historischen und aktuellen Infos zusammen getragen und Ausschnitte aus alten Karten eingefügt. Denn Wikipedia gibt nur Teilinfos und es ist schwer, über eine schnelle Recherche die Entwicklung der jüngeren Zeit aufzudecken.

Schloss Pürkelgut ist ein ehemaliges Wasserschloss aus dem Jahre 1728 

Im Jahre 2015 wurde das Objekt vergeblich der Stadt angeboten. Es wurde dann 2017 von Immobilienunternehmern erworben, die ihre damaligen Pläne dann doch nicht realisierten, sondern das Objekt an den Tierarzt Dr. Roland Fechter übergaben (offenbar im Wege der Erbpacht). Dieser saniert das Objekt seit 2024. 

In dem Schloss sollen eine große Tierarztpraxis sowie private Wohnräume entstehen.

Der Dachboden soll angeblich der größte freitragende Dachstuhl Bayerns. sein Die kompletten Balken sind handgeschlagen und mit Holznägeln verbunden. Es wurde kein einziger Eisennagel verbaut! (Quelle https://www.maxschierer.de/maxblog/sanierung-puerkelgut/). Auch die Fenster kommen nicht von der Stange. Von außen sind die 2-teiligen Kastenfenster dem historischen Vorbild von 1728 nachempfunden und vom Denkmalschutz abgenommen. Im Innern sind sie mit modernen Griffen ausgestattet und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.

google-earth-Ansicht Schloss Pürkelgut




Frühere Fotos aus der Zeit der Sanierung:

Sonntag, 9. November 2025

Making of: Thomas-Wiser Adventskalender 2025




Originalvorlage und Kalendermuster



Der Verkauf läuft gut, und aktuell sind noch einige Kalender da. Der Verkaufsstart für den beliebten Adventskalender des Thomas-Wiser-Fördervereins war am 25.10. beim verkaufsoffenen Sonntag in Regenstauf und wir (vom Förderverein) waren mit dem Verkauf zufrieden.

Wie schon in den Vorjahren geht der Verkauf im November weiter, und wir sind guter Hoffnung, dass wir auch dieses Jahr die Kalender bis Ende November unter die Leute gebracht haben. Falls nicht, werden wir die restlichen Kalender am nächsten verkaufsoffenen Sonntag in Regenstauf (30.11.25) an unserem Stand anbieten.

Im Moment ist der Kalender in der Verwaltung des Thomas-Wiser-Hauses selbst erhältlich, das uns bei dieser Aktion freundlicherweise unterstützt:
  • Thomas-Wiser-Haus, Hauptstraße 11, 93128 Regenstauf,
    Verwaltung (gleich beim Eingang)
    Geschäftszeiten: Mo-Do bis 7.30 bis 17 Uhr, Freitag 7.30 bis 13 Uhr
    09402-93020,
Der Kalender

Die meisten Regenstaufer kennen den Kalender sehr gut und verfolgen ab dem 1. Dezember täglich die Gewinnlosnummern auf der Homepage des Fördervereins.

Wer den Kalender nicht kennt: der Schokokalender kostet 10 Euro und dient einem guten Zweck, zusätzlich erhält man durch eine aufgedruckte Nummer die Möglichkeit, über Verlosungen für die einzelnen Adventskalendertage Gewinne zu bekommen. Standard sind Einkaufsgutscheine oder Erlebnisgutscheine im Wert ab 30 Euro.  Hauptgewinn ist ein Paket von DEZ-Einkaufsgutscheinen im Wert von 500 Euro. 

Weitere Informationen über den Kalender findet der Leser in meinem Artikel vom Oktober: https://www.regensburger-tagebuch.de/2025/10/thomas-wiser-adventskalender-am.html und auf der Startseite des Fördervereins.


Making of

Ich möchte an dieser Stelle etwas über die Entstehung des Kalenders erzählen. 

Gestaltet wurde der Kalender diesmal von der Gruppe "Villa Kunterbunt". Es handelt sich um eine Wohngruppe von Kindern, die aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen ein besonders intensives Betreuungsangebot benötigen (https://www.thomas-wiser-haus.de/projekte/villa-kunterbunt/)

Die mir übermittelte Vorlage hatte ungefähr DIN-A-3-Größe und ist eine liebevoll und aufwändig gestaltete Collage,  mit eigenen gemalten Elementen oder gruppeneigenen Foto-Ausschnitten. 

Leider geht die Dreidimensionalität beim Abfotografieren und Übertragen in das notwendige jpg-Format (das man für die Herstellung benötigt) etwas verloren, genauso wie man die glitzernden Element nicht mehr so gut erkennen kann.

Auch die Verkleinerung auf das circa DIN-A-4 große Kalenderformat bewirkt, dass man die vielen Details leicht übersieht. 

Wer das Original in der Hand hat, erkennt den Aufwand und die Liebe, den die Kinder in dieses Projekt gesteckt haben. Und das möchte ich in diesem Beitrag würdigen. Vielen Dank an Ursula Winter und die Kinder der Gruppe "Villa Kunterbunt". 




Sonntag, 4. Mai 2025

Neues Baugebiet in der Adolf-Schmetzer-Straße

Das frühere Fiat-Autohaus Weger an der Adolf-Schmetzer-Straße - ab 2019 als Übergangsquartier für die Gebrauchtwagen des Stern-Centers genutzt -  ist seit Herbst 2024 abgerissen. Auf dem  2000 Quadratmeter großen Baufeld entstehen binnen der nächsten 24 Monate 28 Wohnungen. 

Baustart soll Anfang Mai 2025 sein. (https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/regensburger-autohaus-weicht-28-wohnungen-nachfrage-ist-schon-vor-baustart-enorm-17525765)

Auch der hintere Teil des Geländes mit den ehemaligen Werkstätten, an die Christliebstraße angrenzen, wird  abgerissen. Hier sollen weitere 31 Wohungen entstehen.  Auch hier sind die Objekte mehrheitlich reserviert. (https://www.mittelbayerische.de/lokales/stadt-regensburg/ex-autohaus-wird-zu-wohnquartier-bauprojekt-im-regensburger-osten-trifft-den-nerv-der-zeit-18484289)

Die Firma R & E Immoblilien schreibt zu dem Projekt:

Das gesamte Areal wird dabei nicht nur neu gedacht, sondern auch ökologisch aufgewertet: Wo früher Asphalt und Abgase dominierten, entstehen nun grüne Höfe, Vorgärten, ein Spielplatz und moderne Architektur im KfW-40-QNG-Standard – ein wichtiger Beitrag zur Stadtentwicklung und zum Stadtklima in Regensburg (https://r-e-immo.de/mz-berichtet-hohe-nachfrage-nach-wohnraum-im-regensburger-osten)

Natürlich werde ich auch dieses Baugebiet die nächste Zeit beobachten und die Entwicklung dokumentieren.




google-earth-Ansicht


Rückseite des Geländes: ehemalige Werkshallen in der Christliebstraße










Mittwoch, 20. November 2024

Landspezialitäten E. Kruschwitz - September 1967 bis September 2024


Foto: Sabine Seiler




17.09.2024 - es ist wirklich wahr. "Der Kruschwitz" ist weg (Foto: P. Burkes)






"... und es ist mir längst klar, dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war." Diese schmerzlich-wahren Zeilen stammen aus einem  Lied von Hannes Wader aus den Siebzigern. 

Je länger man in Regensburg lebt, desto öfter erlebt man solche unangenehmen Veränderungen. So einige weggefallene Institutionen könnte ich hier auflisten. Nachdem wir kürzlich den Kaufhof verloren haben, folgte  jetzt auch noch der Laden "Landspezialitäten E. Kruschwitz" im Donaueinkaufszentrum. 

Dieser wunderbare Laden schloss mit dem 14. September 2024 - schlicht und einfach wegen Personalmangels. 

Das Datum ist denkwürdig. Exakt  57 Jahre zuvor nämlich, am 14. September 1967, eröffnete das Donaueinkaufszentrum, und "der Kruschwitz" war vom ersten Tag an Bestandteil Einkaufszentrums, das deutschlandweit Aufsehen erregte. Aber der Laden war nicht nur irgendein Bestandteil - der Laden war etwas besonders; er begeisterte die Regensburger. So gut wie jeder eingefleischte Einwohner kennt den Kruschwitz-Laden mit seinen wunderbaren Spezialitäten. Jeder schwärmt von etwas anderem. 

Da gab es die belegten Schwarzer Kipferl, die Fleischpflanzerl,  den Schwammerlsalat und andere leckere Salate, das Lupburger Bauernbrot. Gemäß einem Bericht von Marion Koller in der MZ waren die Schinkenkipferl mit geräuchertem Schweinebauch ein Renner und wurden von Busunternehmern und der Bahn geordert.

Ich persönlich musste meiner Tante immer die Regensburger Knackwürste besorgen - die akzeptierte sie nur vom Kruschwitz! Und meiner Mutter brachte ich die Original-Rohbratwürste vom Wurstkuchl, die es am Wochenende gab. 

Aus den Anfängen: "nimm dir was zum Stricken mit"

Ich möchte meine Leser auf einen herrlichen Filmbericht von TVA hinweisen, ein Interview mit Elisabeth Kruschwitz im Mai 2017. Sie hat den Laden von 1967  an bis in das Jahr 2005 geführt, bevor der Laden auf die Tochter und später auf die Enkelin übertragen wurde.

Elisabeth Kruschwitz und ihr Mann Ernst Kruschwitz hatten in den sechziger Jahren  in einer Samstagsanzeige davon erfahren, dass in einem noch zu bauenden Einkaufszentrum ein Pavillon zu vermieten sei. Beide betrieben damals eine Geflügelzucht in Burglengenfeld und verkauften das Fleisch und zugekauftes Brot ab Hof. 

Noch am selben Samstag riefen sie bei den Vielberths an, wurden gleich am Montag zum Gespräch empfangen, und kurz darauf wurde der Vertrag geschlossen. Am Eröffnungstag brachte Ernst Kruschwitz seine Frau zum DEZ und meinte: "Da nimmst du dir ein Radio mit, und Stricksachen". Er dachte, damit sie etwas zu tun hat, bis der nächste Kunde kommt. 

Das war natürlich nicht nötig. Als er sie abends abholte, merkte er was los war und besorgte erst mal was zum Trinken. Sie hatten dreimal so viel eingenommen wie an einem Tag in der Metzgerei daheim. 

Montag, 19. August 2024

Letzter Besuch im Kneitinger Keller






Der Pachtvertrag lief aus - am 18. August 2024 schloss der Kneitinger Keller. Die Wirtsleute, Frank und Veronika Gebhard, gehen nach 23 Jahren in Ruhestand. Es soll eine einjährige Umbauphase folgen, erst dann macht der Keller wieder auf. 

Das wissen wir Regensburger aus Zeitungsberichten. Also beschlossen Bekannte und ich, die letzten Sonnentage zu nutzen, um den Biergarten zu besuchen. Das war am Freitag, dem 16. August. Wie sich später herausstellte, war es der vorletzte Tag, an dem man noch draußen sitzen konnte, danach regnete es.

Montag, 5. Februar 2024

Leichtathletikhalle Sportpark-Ost in der Abendsonne

Im September 2023 gab es das Richtfest - man sah damals nur das Gerippe der neuen Leichtathletikhalle. Jetzt glänzt schon die Fassade in der Abendsonne.

In der Zeißstraße auf dem ehemaligen Kasernengelände entsteht eine Sportanlage mit einem Hallenbad und einer Leichtathletiktrainingshalle. Wie es fertig aussehen soll, sieht man hier in dem Beitrag der Stadt Regensburg: https://www.regensburg.de/regensburg-507/nah-dran/sportpark-ost



Fotos vom 21.01.2024






Donnerstag, 20. April 2023

Regenstauf - Ausstellung mit alten Karten und Luftbildaufnahmen

Da für mich Regenstauf eine zweite Heimat ist (bin dort vom 4. bis 16. Lebensjahr aufgewachsen) und ich mich bekanntlicherweise für alte Karten und historische Stadtentwicklung interessiere, klingt diese Ausstellung für mich höchst interessant:

„Von Apian bis zur Drohne“
Regenstauf in Kartografie und Luftbildfotografie

Ausstellung vom 
22. April bis 7. Mai 2023

Regenstauf, Mehrgenerationenhaus


„Von Apian bis zur Drohne. Regenstauf in Kartografie und Luftbildfotografie“ lautet der Titel einer Fotoausstellung, die vom Marktarchiv Regenstauf gemeinsam mit der Ortsheimatpflege vom 21. April bis 7. Mai 2023 im Mehrgenerationenhaus gezeigt wird.  Kartografische Darstellungen und Luftaufnahmen vom Gebiet der Marktgemeinde sollen dabei einen Eindruck über die Ortsentwicklung vom 16. Jh. bis in die Gegenwart schaffen.

Hier ein Ausschnitt aus der Karte von Apian, Landtafel 6 der Bayerischen Landtafeln aus 1568
Gesamte Karte: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/26/Philipp_Apian_-_Bairische_Landtafeln_von_1568_-_Tafel_06.jpg





Öffnungszeiten für die  Ausstellung:

Donnerstag und Freitag 15.00 – 18.00 Uhr,
Samstag und Sonntag 14.00 – 17.00 Uhr und
am Marktsonntag, 7. Mai 2023, 13.00 – 17.00 Uhr geöffnet


Adresse: Hauptstraße 34
93128 Regenstauf
Telefon: 09402 784623
facebook: https://www.facebook.com/mehrgenerationenhausregenstauf/
instagram: https://www.instagram.com/accounts/login/?next=/mgh_regenstauf/



Annex: Fotokalender des Fotoclub Regenstauf

Übrigens: wer sich für alte Fotos von Regenstauf interessiert, wird nicht nur bei Büchern fündig. Sondern hier gab es in den letzten Jahren den Fotokalender des Fotoclub Regenstauf mit Gegenüberstellung von alten Fotos und neuen Fotos. Die Erlöse werden gespendet. 

Der Erlös für die letzte Kalenderaktion ist erst vor ein paar Tagen von Christian Greller an den Thomas-Wiser-Förderverein übergeben worden. 

Dabei erzählte er, dass auch für nächstes Jahr wieder ein Benefiz-Kalender 2024 mit alten Regenstauf-Fotos geplant sei. Archiv-Material gäbe es noch genug.







Samstag, 14. Januar 2023

Baugebiet Prinz-Leopold-Kaserne - Rückblick 2022

Traditionellerweise fahre ich beim Jahreswechsel die großen Baugebiete in Regensburg an, um den Fortschritt anzusehen und eventuell zu dokumentieren. Markant ist diesmal eigentlich nur die Prinz-Leopoldkaserne in der Zeißstraße 4 (so die offizielle Adresse) 

Hier sah ich bei einem Abstecher am 5. Januar ein fast vollständig geschleiftes Gelände. Außer den in der Nordecke stehenden Gebäuden für die Zwischennutzung (PrinzLeoKultur) steht im Wesentlichen nur noch eines der Abrisshäuser. 




Der Abriss startete im Frühjahr 2021 (siehe TVA-Bericht: https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/regensburg-abriss-der-prinz-leopold-kaserne-startet-am-montag/) Im Laufe des Jahres hat es die Stadt geschafft - trotz Verzögerungen durch Blindgängerverdacht und Corona - das Gelände größtenteils zu schleifen. 

Ich habe beim Verein "Kulturviertel Regensburg e.V." nachgefragt, wie es mit dem Zwischennutzungsgelände im Norden des Areals weiter geht (PrinzLeoKultur). Die Zwischennutzung ist noch bis Juni verlängert worden, also werden die Gebäude bis dahin nicht abgerissen. Das weitere Schicksal ist auch dem Verein nicht bekannt.

Freitag, 15. Juli 2022

Fahrradstraße als Gefahrenquelle - Vorrang bedeutet nicht Vorfahrt

 Die MZ berichtete am Freitag über die Fahrradstraße in der Burgunderstraße - und behauptet, die Radfahrer hätten nun dort Vorfahrt gegenüber Autofahrern (Fahrradstraße kommt gut an, 15.7.2022 S. 23, Untertitel: In der Burgunderstraße im Stadtosten müssen Autofahrer nun warten"). 

Das ist nicht richtig. Und es ist wichtig, das klarzustellen:

Die Einführung einer Fahrradstraße bedeutet nicht,
dass Radfahrer vor Autofahrern Vorfahrt haben!

Richtig ist nur, dass man in der Burgunderstraße auch die Vorfahrtregeln durch entsprechende Verkehrszeichen geändert hat, was sich noch nicht so recht herumgesprochen hat. Aber die neuen Regeln gelten für alle - Radfahrer zu Radfahrer, Radfahrer zu Kfz und Kfz zu Kfz. Das hat nichts mit der Fahrradstraße zu tun.

Es ist ein verbreiteter Irrtum, dass Radfahrer vor Kfz Vorfahrt hätten. Darüber will ich schon seit ein paar Wochen schreiben, seit einem Erlebnis in der Hemauerstraße.

Das Thema "Fahrradstraßen" ist seit Monaten in den Medien. Die Kommunen setzen hier Richtlinien um, und das Ganze klingt auch gut. Als 2019 nacheinander in Hemauerstraße und dann Blumenstraße eine unechte Fahrradstraße eingeführt wurde (Fahrradstraße mit Erlaubnis für PKW), war mir klar, dass das völlig überflüssig war. Ich fahre seit Jahren als Radfahrer diese beiden Straßen, wenn ich in die Stadt will. Und da ist so wenig Verkehr und so wenig Konfliktpotential, dass die Umwidmung völlig sinnlos erschien. 

Aber egal, dachte ich, die Stadt muss die Richtlinien umsetzen und natürlich ist das Ganze ein symbolischer Akt. Entsprechend neutral habe ich mich damals in meinem Blog-Artikel im Jahre 2019 geäußert:

https://www.regensburger-tagebuch.de/2019/08/die-neuen-fahrradstraen-in-regensburg.html

Hemauerstraße als Fahrradstraße; Foto: P. Burkes, 2019


Bis ich vor ein paar Wochen ein erhellendes Erlebnis hatte: ich war mit dem Rad  in der Hemaustraße unterwegs und bremste ab, da von rechts ein Fahrzeug kam. Ein Pizzalieferdienstradler schloss auf und schimpfte über die Autofahrer, die die Vorfahrtsregeln nicht beachten (ähnlich  wie im heutigen Zeitungsartikel). Na ja, meinte ich, aber eigentlich hat er ja Vorfahrt. Darauf reagierte er nicht, sondern schimpfte kurz vor der nächsten Seitenstraße eneut: "auch da schießen immer die Autofahrer rein und nehmen mir die Vorfahrt". Da wurde mir klar:

Fahrradstraßen sind Haftungsfallen. Sie sind Gefahrenquellen. 

Denn flüchtige Leser von Zeitungsartikeln lesen nur "Radfahrer haben Vorrang". Aber das ist missverständlich. 

Als in Regensburg (erstmals 2019 in Holzlände und Hemauerstraße) die Fahrradstraßen eingeführt wurden, habe ich (als Autofahrer)  über diese neue Regelung recherchiert. Es gab schon ab 2018 zahlreiche Medienartikel, die darauf hinweisen, dass sich an der Vorfahrt nichts ändert. 

Aber ein Jurist, der sich nicht auf Zeitungsartikel verlassen will, guckt in das Gesetz. Er sucht hier: in der Straßenverkehrsordnung. Die kann man über das offizielle Portal "gesetze-im-internet.de" aufrufen: https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/

In den 53 Paragraphen findet man nichts. Man muss in die Anlage 2 gehen, wo das entsprechende Verkehrszeichen zu finden ist: Nr. 23 der Anlage 2 regelt das Schild "Fahrradstraße"


https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/anlage_2.html


Hier ist der Gesetzestext zur Fahrradstraße:

Ge- oder Verbot
1.
Anderer Fahrzeugverkehr als Radverkehr sowie Elektrokleinstfahrzeuge im Sinne der eKFV darf Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen erlaubt. Die freigegebenen Verkehrsarten können auch gemeinsam auf einem Zusatzzeichen abgebildet sein. Das Überqueren einer Fahrradstraße durch anderen Fahrzeugverkehr an einer Kreuzung zum Erreichen der weiterführenden Straße ist gestattet.
2.
Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern.
3.
Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt.
4.
Im Übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt.

Und das Entscheidende steckt in Nummer 4: Es gelten die üblichen Vorschriften über die Vorfahrt.
 

Freitag, 8. Juli 2022

Regensburger Pläne zu Stadtbahn, S-Bahn und Museumsstraßenbahn

In einem der letzten Artikel schrieb ich über den Einsatz der historischen Straßenbahn am Ostengassenfest, organisiert vom Verein "Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn e.V.". 

Von Bekannten wurde ich solche Sachen gefragt wie "Ist das dann die Straßenbahn, die nach deren Vorstellung wieder eingeführt werden soll?"

Nein. Und weil aktuell wieder Zeitungsberichte über Diskussionen zu Stadtbahn und S-Bahn zu lesen sind, habe ich etwas recherchiert und möchte hier einen kleinen Überblick geben.



Was bedeuten Stadtbahn, S-Bahn und Museumsstraßenbahn?

1) Der Verein Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn e.V.. hat nicht nur die Restaurierung der historischen zwei Wägen betrieben, sondern auch vorgeschlagen, dass die historische Straßenbahn als eine Art "Museumsstraßenbahn" zwischen Domplatz und Hauptbahnhof hin und her fährt (ähnlich, wie das in anderen Ländern gemacht wurde). Hierüber gibt es ein Nutzungskonzept, das Sie hier ansehen können:

http://www.strassenbahnregensburg.de/AltstadtTram_2019_kz.pdf







2) Wieder etwas anderes ist dagegen das derzeit diskutierte Konzept zur Einführung einer neuen "Stadtbahn" - das ist eine modernere Version der Straßenbahn mit Gleisen, die nicht immer auf Straßen, sondern auch gesondert verlegt werden. Vor allem wegen der gesonderten Gleisführung hat sich der Begriff Stadtbahn eingebürgert, die Übergang zum klassischen Straßenbahnbegriff ist aber fließend (siehe Wikipedia zu Stadtbahn). Für Regensburg sind zwei Linien in Diskussion.

siehe am besten die Seite "Planung zur Einführung einer Stadtbahn" auf der Homepage der Stadtverwaltung:
https://www.regensburg.de/leben/verkehr-u-mobilitaet/bus-und-bahn/planung-zur-einfuehrung-einer-stadtbahn


ferner gibt es eine eigene Homepage vom Amt für Stadtbahnneubau, Regiebetrieb der Stadt Regensburg. 

und



3) Und dann gibt es noch die Pläne zur Einführung einer "S-Bahn" (Stichwort "Regio-S-Bahn Regensburg").  Das ist eine Schnellbahn-Verbindung auf einer normalen Zugstrecke (S-Bahn = Schnellbahn) 

In Regensburg betrifft das insbesondere die  Zugstrecke Regensburg (mit reaktiviertem Walhalla-Bahnhof) über Wutzlhofen  Richtung Schwandorf.  

Dieses Konzept wird natürlich nicht von der Stadt Regensburg selbst, sondern im Verbund mit anderen Stellen verfolgt (Stadt Regensburg, Landkreis Regensburg unter Mitwirkung beteiligter Landkreise sowie der Deutschen Bahn AG). Ein Konzept wurde 2017 in Auftrag gegeben und Ende 2020 veröffentlicht, was wohl im Feiertags- und Pandemiestress etwas untergegangen ist.

https://beg.bahnland-bayern.de/de/pressemitteilungen/bayerische-eisenbahngesellschaft-stellt-entwicklungsplan-f%C3%BCr-die-regio-s-bahn-regensburg-vor

https://www.landkreis-regensburg.de/unser-landkreis/aktuelles/aktuelle-meldungen/zug-um-zug-zur-regio-s-bahn-regensburg


In Wutzlhofen wäre ein Verbindungspunkt zwischen der S-Bahn und eine der beiden Stadtbahnlinien (Wutzlhofen - Hbf).

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Aus Gesprächen mit Bekannten weiß ich, dass kaum jemand die Unterschiede kennt, nur rudimentäre Schlagzeilen im Kopf hat und auch beim intensiveren Lesen von Artikeln irgendwann aussteigt, wenn da zum Beispiel plötzlich was von Konkurrenz der Stadtbahn zur S-Bahn steht. Aber auch ich musste erst recherchieren.

Wegen der ständigen copyright-Angaben auf den Plänen habe ich darauf verzichtet, diese hier abzubilden. Sie müssen also die Links verfolgen und dort eventuell Kartenansichten aktivieren (z.B. auf https://stadtbahnregensburg.de/)

 

Montag, 18. April 2022

Eröffnungswochenende im PrinzLeoKultur am 22.04. bis 24.04.2022


Zufahrt über Dieselstraße 7

Während zur Landshuterstraße hin die ersten Gebäude der Leopoldkaserne abgerissen werden, steht die nördliche Teilfläche weiterhin als Zwischennutzungsgelände zur Verfügung. Der Name ist bekanntlich "PrinzLeoKultur", die Eröffnung war im Juli 2021 (siehe hier) und der Saison-Abschluss im September 2021 (siehe hier)

Der betreibende Verein "Kulturviertel Regensburg e.V." teilt nun mit, dass am Freitag das Eröffnungswochenende für die diesjährige Saison stattfindet. Gemäß facebook-Seite fängt das wohl um 14.00 Uhr an. 

Ein Programm stehe aber noch nicht fest, sondern werde noch mitgeteilt, wie es heißt. Das finde ich echt mutig. Aber wahrscheinlich gibt es genug Insider, so dass diese  Kurzfristigkeit kein Problem sein wird. 

Nur die Design-Challenge am Samstag steht fest. Dort werden wieder Teilnehmer im Wettbewerb kreatives Mobiliar und kleine Design-Objekte für das Gelände herstellen. Die Prämierung gibt es am Sonntag vormittag.

Ich hoffe, dass es wieder sehr viele künstlerische Ausstellungen in den ehemaligen Verwaltungsräumen und in der Reparaturhalle zu sehen gibt. Schon allein deswegen haben sich meine bisherigen Besuche gelohnt.


Facebook-Seite: https://www.facebook.com/kulturviertel.regensburg


Und hier die neuesten Fotos vom südlichen Geländeteil der Kaserne, geschossen am Karsamstag abend:


Freitag, 25. März 2022

Stadtenwicklung Ost - Leopoldkaserne, Boschgebäude, LERAG-Gelände

Weil ich etwas im Stadtosten zu erledigen hatte, sah ich bei den in Umbbruch befindlichen "Baustellen" nach, um die Entwicklung zu dokumentieren.

  • Bei der Leopoldkaserne haben offenbar die ersten Abbrucharbeiten begonnen, und zwar im südlichen Teil des Geländes, also an der Landshuter Straße. 
      
  • Im so genannten "Kunstpark"- dem Neubauviertel auf dem ehemaligen LERAG-Gelände, wird fleißig gebaut, aber als Beobachter hat man das Gefühl, es geht sehr langsam weiter. 
     
  • Das "Begegnungszentrum Guericke" (Webseite: https://www.regensburg.de/zentrum-guericke)  hinter dem LERAG-Gelände (bei der Bezirkssportanlage Ost) ist seit Mai 2021 in Betrieb und sieht innen offenbar ganz gut aus - äußerlich stelle ich fest, dass sich am häßlichen Baustellenambiente im Laufe des letzten Jahres nichts geändert hat. Anders ausgedrückt: die Umgebung wirkt wenig einladend aus. Hoffen wir, dass es niemand von den Familien abschreckt.
     
  • Und das Gelände des ehemaligen Boschdienstes ist jetzt endlich planiert und wartet auf den angekündigten Neubau. 
Siehe zum Vergleich meinen (trotz des unscheinbaren Titels doch ausführlichen) Lage-Bericht im Mai 2021: https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/impressionen-und-entwicklungen-in.html


Die Bilder stammen vom 12. März 2022

1) Abrissarbeiten auf der Leopoldkaserne (Dieselstraße/Landshuter Straße). Planungswebseite: https://www.regensburg.de/rathaus/regensburg-plant-und-baut/prinz-leopold-kaserne



Montag, 7. März 2022

Stadtentwicklung West: Kellnberger-Autohaus abgerissen

Ecke Lilienthalstraße / Kirchmeierstraße (Quelle: google-earth 3D)


Investor Claus Kellnberger beendet seine Auto-Ära im Regensburger Stadtwesten - so hieß es im Januar in der Tageszeitung. Das Autohaus-Gebäude an der Ecke Lilienthal/Kirchmeierstraße wurde abgerissen. Ein ungewohnter Anblick für diejenigen, die nur ab und zu dort vorbei fahren.

Das Gebäude, das bei uns älteren Regensburgern immer noch als "Renault Kellnberger" bezeichnet wird (obwohl es zuletzt "Autohaus Kraus" hieß) soll einem großen Center weichen. 

Hier Fotos vom 7.3.2022















Übrigens: auch das nicht weit davon entfernte Parkhaus vom Zweirad Stadler wurde abgebrochen, was aber andere Hintergründe hat.