Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 27. April 2018

Spanische Kurzfilme - Auftakt zum cinescultura-Filmfestival im W1

Gestern gab es die ersten Filmvorführungen zum eigentlichen Filmfestival innerhalb von Cinescultura - im Jugendzentrum W1, das ich (als innerlich blutjung Gebliebener) besuchte. Es war eine schöne Eröffnung in familiärer Atmosphäre, interessanter Musik und witzigen Kurzfilmen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf einen Umstand hinweisen, der auch gestern zur Sprache kam: dieses Filmfestival wird nicht von professionellen Firmen organisiert, sondern von Studenten der Universität Regensburg - und das verdient dickes Lob.

Zwei der gezeigten Kurzfilme habe ich herausgepickt und im Internet gefunden. Ich möchte sie hier meinen Lesern vorstellen: "Alike" und "Einstein-Rosen".


Alike

Ein anrührender  Animations-Kurzfilm von Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez (Webseite zum Film: http://www.alike.es/)


Alike short film from Pepe School Land on Vimeo.
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Einstein-Rosen

Witziger spanischer Kurzfilm über Kinder, die ein Wurmloch entdecken

Einstein-Rosen from Olga Osorio on Vimeo.
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Mittwoch, 25. April 2018

Cinescultura 2018 startet

Das spanisch(sprachige) Kulturfestival mit Kinofilmen als Kernprogramm und anderen kulturellen Themen als Rahmenprogramm findet dieses Jahr zum 11. Mal statt.




 

Das CinEScultura 2018 hat eigentlich inoffiziell schon begonnen - mit der Ausstellungen in der Stadtbücherei am 17.4. und mit der Vernissage zur Fotoausstellung im DEZ am 23.04.2018.

Aber so richtig los geht es  am 28.04. mit der Eröffnungsfeier im Leeren Beutel. Hoppla, auch wieder nicht, denn am Abend vorher, dem 27.04. gibt es eine Warm-Up-Party in der Kinokneipe und schon die zwei ersten cinescultura-Filma vorher im Ostentorkino. Und halt - beim Lesen des Programms stoße ich noch auf eine Veranstaltung im W1 bezüglich der Kurzfilme - und zwar am 26.04.2018.
 
Also, ich drösel das mal für meine Leser  auseinander.

Aber vorab: das komplette Programm zum Download als PDF-Datei (auch mit begleitenden und erläuternden Ansprachen) findet ihr hier. Die beste Termin-Übersicht findet ihr dort auf der letzten Seite.


Bilder von der Ausstellungseröffnung Faszinierendes Galizien

Am Abend des 23.04.2018 wurde im DEZ die Ausstellung Faszinierendes Galicien eröffnet.

Festivalleiter Pedro Alvarez stellt das cinescultura-Team vor, das die Ausstellung technisch realisiert hatte
Die Ausstellung  gehört zum so genannten Rahmenprogramm des cincescultura-Festivals. Der Kern ist das Kinoprogramm, das am 26.04. startet.

Wie immer, wenn cinescultura zusammen mit der DEZ-Leitung eine Veranstaltung organisiert, war sie  aufwändig und gut gemacht. Es gab mehrere Ansprachen und interessante Erklärungen über Galicien.

Die Stimmung war  hervorragend und als ich drei Stunden nach Beginn, also um 22.00 Uhr das DEZ verließ, standen noch immer Gäste im angeregten Gespräch herum.

Montag, 23. April 2018

Heute abend Vernissage FASZINIERENDES GALICIEN im DEZ

Heute abend wird eine Fotoausstellung eröffnet, die im Rahmen des diesjährigen CINESCULTURA-Festivals stattfindet. Im einschlägigen Veranstaltungskalender geht sie fast etwas unter, vor allem, das das eigentliche Programm ja erst am 26.04. starten soll. Nachdem mich Pedro Alvarez schwärmend auf diese Veranstaltung hingewiesen hat, möchte ich auf diese Veranstaltung hinweisen.

 FASZINIERENDES GALICIEN
Fotoausstellung
Vernissage: Mo. 23.04. / 19.00
Ausstellungsdauer: 23.04. – 5.05.2018

Donau-Einkaufszentrum, Weichser Weg 5

Es gibt Wein und Tapas mit Spezialitäten aus der Gegend von Galicien.

Veranstalter ist:
cinEScultura spanisches Film- und Kulturfestival
Das diesjährige cinescultura-Haupt-Programm startet dann "so richtig" am 26.04.2018

Neuer Bauplatz Amberger Straße und meine Lehrzeit in den 70ern

Gähnende Leere an der Kurve Amberger Straße 54. Im Februar und März wurden Gebäude abgerissen und das Gelände eingeebnet. Was dort gebaut werden soll, weiß ich nicht.

Aber das Grundstück, an dem ich täglich vorbeifahre, weckt persönliche Erinnerungen. Denn dort befand sich Anfang der Siebziger Jahre meine Lehrfirma, die "Vertrieb Neuer Baustoffe GmbH", wo ich meinen Groß- und Einzelhandelskaufmann machte. Das war lange vor dem Studium.




Samstag, 21. April 2018

Ausstellung Helmut Hoehn eröffnet - vorletzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie

Es ist fast die letzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie, diese Vernissage zur Ausstellung der Bilder von Helmut Hoehn am 19. April 2018. Es folgt dann nur noch eine Lesung im Rahmen dieser Ausstellung, deren Termin noch nicht feststeht.  Ende Juni endet der Mietvertrag, den der Galerist aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängert.

Dafür will er mit um so mehr Einsatz weiterhin Ausstellungen kuratieren und seine  Künstler in Deutschland vertreten. Das fand ja auch bisher schon in vielen anderen Ausstellungsräumen statt (DEZ, Leerer Beutel, etc, ferner andere Städte in ganz Deutschland) und die Galerie hatte er nur ergänzend hinzugemietet. Für Sammler ist er weiterhin Ansprechpartner und hat viele der Bilder der amerikanischen Künstler in Regensburg "auf Lager".




Der Besucheransturm zur Vernissage von Helmut Hoehn war erstaunlich und die Galerie-Raum war wieder rappelvoll - wer Minuten zu spät kam, musste die Ansprachen von draußen beobachten.  Und besonders schade war es, wenn man deswegen die wirklich hervorragende Musik nicht mitbekam  - Eigenkompositionen, auf die Bilderserie der GENESIS (Schöpfung der Welt)  zugeschnitten.

Die Bilder kamen gut an, das Besucherpublikum und die Atmosphäre waren sehr angenehm und die Leute standen bis nach Mitternacht zusammen.



Ufergebiet des Bayernhafens jetzt tabu

Vorbei die romantischen Spaziergänge mit Yorki im Ufergebiet des Bayernhafens. Das waren in den letzten 10 Jahren eine der beliebteren Anlaufstellen für mich und meinen Hund. Eigentlich wiesen von jeher Schilder darauf hin, dass dies Privatgelände des Bayernhafens ist, aber die Benutzung durch Spaziergänger ist geduldet worden. Seit einigen Wochen wird man jedoch vom Security-Personal angesprochen.

Als ich das selbst erlebte, war mir klar - die Zeit der Duldung ist jetzt vorbei. Ich wusste aber nicht, warum die Gesellschaft ihre Richtlinien geändert hatte. Vor ein paar Tagen erschien nun ein MZ-Artikel über dieses Thema, und dort erfuhr ich, dass die Delikte überhand nahmen, so dass man sich zu dem Schritt gezwungen sah, auf das Hausrecht zu pochen und Spaziergänger nicht mehr zuzulassen.

Schade. Aber ich freue mich, dass ich die letzten Jahre das Gebiet nutzen durfte. Denn das war nicht selbstverständlich.

Übrigens - ich bin eigentlich schon höflich angesprochen worden, andere Leser haben sich über ruppigen Tonfall beschwert. Aber das ist das übliche Problem beim Einsatz von Security-Personen (so wie wir es beim marina-forum-Eröffnungstag auch wieder erlebten.

Foto-Auswahl

Ich habe im Laufe der letzten 8 Jahre dort öfter mal fotografiert, und da wir  ja dort nicht mehr spazieren gehen können, habe ich meine Alben durchforstet und eine Auswahl erstellt, die ich hier veröffentliche. 

Viele der Bilder habe ich schon in diversen früheren Blogartikeln gezeigt.



In dieser Auswahl sind auch Fotos von Plätzen, die wir nach wie vor sehen können - denn die Benutzung der Straßen für Spaziergänge wird weiter geduldet. Außerdem wird es sicherlich weiterhin Hafenfeste geben, die ich bisher sehr genossen habe.

Das romantisch-verwilderte Häuschen am Ufer war übrigens das Vereinshaus des Fischervereins. Es wurde vor Jahren aufgegeben, denn durch den Wegfall des Schlachthofbetriebs in den 90er Jahren ging auch kein nahrstoffreiches Abwasser mehr in die Donau. Und das sorgte bis dahin für einen Fischfang wie im Schlaraffenland, erzählte mir ein Mitglied, denn die Fische tummelten sich dort in Massen.

Später wurde das Haus zeitweise an einen Motorradclub untervermietet. Letztes Jahr erlebte  ich dann wieder ein Treffen von Fischern beim Häuschen.

Und das skurrile gelbe Telefonhäuschen, das halb über der Kaimauer schwebt, gibt es immer noch - es ist eine umfunktionierte Kabine und dient der Steuerung eines Lastenkrans.

Freitag, 20. April 2018

Kinderfest im Thomas Wiser Haus als Ergebnis einer Benefizaktion

„Kauf Dir einen Weihnachtsstern, und tu etwas Gutes!“ Unter dieses Motto stellte Bellandris Haubensak seinen Weihnachtssternverkauf im letzten Jahr und spendete von jedem bis 24.12. 2017  verkauf­ten Weihnachtsstern 20 Cent der Regensburger Charity-Art-Group Regensburg e.V.

So kamen 1 500.- Euro Spende zusammen.

Die Regensburger Charity Art Group entschloss sich, mit diesem Erlös ein Kinderfest im Thomas Wiser Haus auszurichten.  Das Kinderfest fand  am 18.04.2018 im Thomas Wiser Haus statt.

Alle Fotos: J. Dendorfer, Regensburger Charity Art Group

Bürgermeister Jürgen Huber vertrat die Schirmherrin der Aktion, Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, und überbrachte die Grüße der Stadt Regensburg und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. 



Pupille Schief spielte mit ihrem Puppentheater für die Kinder das Märchen Rotkäppchen, Hanna Romin und Anna Kreuzer schminkten die Kleinen. Danach gab es reichlich Pizza, Nudelgerichte und Schokobananen für alle.

Mittwoch, 18. April 2018

Ausstellung von Helmut Hoehn - Frühe Werke von 1974 bis 1992


Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frühe Arbeiten von Helmut Hoehn
20.April bis 2. Juni 2018
Vernissage 19.04.2018, 19.00 Uhr
PanAmericanArte Galerie



Der Regensburger Künstler Helmut Hoehn hat sich über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. Mit seinen Bildern und  Büchern über philosophierende Eierkopftrolle, des Stadtschrazl Ratisbonerl oder den fliegenden Wurstkuchelhund Waldemar. Die Originale zum Wurstkuchelhund wurden übrigens 2003 im Kunstkontor Westnerwacht gezeigt.

Nahezu unbekannt sind jedoch seine frühen malerischen Werke aus den Jahren 1974 – 1992, von denen viele während seiner Zeit in Lappland 1978 entstanden. Erstmals kommen drei Zyklen dieser Arbeiten zur Ausstellung.

Es sind schöne Bilder mit interessanter Technik, ich habe einige von ihnen gesehen. Gezeigt werden Aquarelle finnischer Landschaften, surreale Werke aus seiner Welt der Träume und Märchen in Öl, und experimentelle Mischtechniken zur Frage: Woher kommt das Leben?




Dienstag, 17. April 2018

Ausstellung Kokon im GRAZ, Vernissage am 20. April

Ausstellung Kokon
Fotografien und Zeichnungen
Janina Simone Kulcsar und Agnieszka Jaworek
20.4. bis 12.5.2018
Kunstverein GRAZ
 
Eröffnung:  20 April 18 um 20:00 Uhr 



Janina Simone Kulcsar lebt und arbeitet in Konstanz. Ihre fotografischen Arbeiten zeigen ohne digitale Bearbeitung Reales, deuten dabei Verborgenes an und liegen oft nah dem Abstrakten.

Näheres zur Künstlerin:


Agnieszka Jaworek lebt und arbeitet in Katowice, Polen. Sie ist in ihren künstlerischen Stilmitteln sehr vielseitig. In ihren vielen Ausstellungen zeigt sie Malerei, Zeichnung, Objekte, Installationen und Video.

Näheres zur Künstlerin

Während der laufenden  Ausstellung findet am 27. April die Präsentation ihrer neuen CD und ein Konzert der Regensburger Formation

Der Postmann und der Mann ohne Hund KOMPONIEREN KOMPRIMIEREN KOMPOSTIEREN
in unseren Räumen statt. Beginn ist 20:00 Uhr.

Volker Pfüller im artspace Erdel


Volker Pfüller stellt wieder bei Erdel aus, und für diesen Künstler mache ich gerne Werbung. Nicht nur, weil er anerkannter Künstler ist und seine Schüler zum Who-is-Who der Illustratorenszene gehören. Sondern, weil seine Arbeiten, insbesondere seine Linolschnitte,  mich bei früheren Ausstellungen schwer beeindruckt haben.

Sein Schaffensschwerpunkt sind Theaterplakate, und der Leser kennt vielleicht die  besonders dramatische Ausleuchtung von Gesichtern der Theater-Schauspieler - dieses Wechselspiel von Licht und Schatten ausgerechnet über den Linolschnitt zu realisieren, das kann er perfekt.

Bei der aktuellen Ausstellung sind Original-Theaterplakate aus 1977-1990 zu sehen.


Volker Pfüller
Theaterplakate aus 1977 - 1990
25. April bis 6. Juni 2018
artspace Erdel




Zum Künstler

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (Jahrgang 1939) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.


Sonntag, 15. April 2018

Marina Furiosa am Sonntag

Am letzten Tag des Marina Fouiosums (das eigentlich schon am Freitag abend begann) besuchte ich nochmals das Spektakel. Diesmal war auch der große Saal frei, der gestern wegen des Konzerts nicht zu besichtigen war, und ich war neugierig zu sehen, was daraus gemacht wurde.

Und wiederum war es so, dass ich ursprünglich mehr an der Architektur interessiert war und dann angenehm vom Veranstaltungsangebot überrascht war. Das "Royal Afternoon Tea an der viktorianischen Tafel", das ab 14.00 Uhr stattfand, war viel zwangloser als ich dachte, und meine Bekannten und ich  fanden das Ganze einfach gelungen.

Zusammen mit dem Programm am gestrigen Tag (den ich übrigens bis nach Mitternacht ausgekostet habe, das heißt, ich bin abends mit Bekannten nochmals hin) muss ich zugeben, dass ich (entgegen meiner skeptischen Erwartungen, die das angekündigte Programm bewirkt hatte) sehr angetan bin von dieser "Veranstaltung". Etwas anderes, als die üblichen Eröffnungsfeiern, höchst interessant, und vor allem in einer sehr zwanglosen Atmosphäre.

Ein Artikel mit einem Vergleich der Bilder vor und nach der Renovierung erfolgt gesondert.


Samstag, 14. April 2018

Steampunk im Marina Forum - sehenswert!

Seit heute morgen können Sie gleichzeitig den renovierten Schlachthof (marina forum) von innen ansehen und das steampunk-Spektakel bestaunen, das es heute und morgen dort gibt (morgen allerdings mit veränderter Aufstellung).

Ich wollte nur mal kurz vorbeisehen, um die restaurierte Zollingerdecke zu fotografieren, blieb dann aber begeistert über 2 Stunden - und gehe nochmals hin. Gehen Sie hin, auch mit Kindern, da gibt es viel zu bestaunen. Sei es unglaubliche Technik-Spielereien (bis hin zu vollwertigen Computern im Retro-Look) oder fantasievollen Kostümen. Und für Kinder gibt es workshops. Denn stemapunk hat viel mit Do-it-yourself zu tun, auch wenn es mittlerweile steampunk-Mode fertig zu kaufen gibt. Aber Kerngedanke ist es, selbst zu konstruieren und zu kreieren.

Wer es nicht kennt: steampunk ist ein Stil in der Art von Jules-Vernes-Filmen, Orson-Wells-Verfilmungen (Zeitmaschine), Liga der unglaublichen Gentlemen oder Wild Wild West.

Die Idee ist: wie würde jemand in 1850 sich die Zukunft ausmalen. Als Retro-Futurismus bezeichnet man es deshalb auch. So entwickelte sich der Stil. Und das ist noch viel faszinierender, wenn man die Sachen nicht nur im Internet, sondern in Echt und in Aktion sieht. Die Hauptattraktionen findet man im Raum rechts ganz hinten.




Freitag, 13. April 2018

Benno Hurt im Kunstkabinett - Bilder von der Vernissage

Wie schon angekündigt gab es diese Woche gleich zwei Ausstellungseröffnungen mit Bildern von Benno Hurt. Die Griechenland-Bilder sind im DEZ zu sehen und  Eröffnung war am vergangenen Montag. Und ab heute sind die Italien-Bilder in der Galerie "Kunstkabinett" in der Unteren Bachgasse zu sehen.

BENNO HURT 
Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
13. April 2018 bis 22.Mai 2018

Die Eröffnung fand heute abend statt; Laudator war Peter Lang, der Herausgeber des Kulturjournals. Es gab außerdem eine Lesung mit einem Text über Italien.

Peter Lang empfahl zu recht, die Bilder später nochmal in Ruhe zu studieren, es gäbe sehr viel zu entdecken. Tatsächlich sind dieBilder nicht nur stilistisch schön, sondern auch deshalb interessant - weil es den italienischen Alltag in den Siebzigern zeigt.






Donnerstag, 12. April 2018

Foto-Doku Marina-Quartier und Marina-Forum April 2018



Da ich eine freie Stunde überbrücken musste und die Sonne mitspielte, packte ich die Kamera und dokumentierte den Zustand des ehemaligen Schlachthof-Geländes (Marina Quartier) und  des Marina-Forums.

Das Gelände ist fast vollständig bebaut und bezogen, das ehemalige Wirtshaus ist längst renoviert und jetzt Hotel mit Biergarten, nur im Nordost-Zipfel wird noch gebaut und das Kerngebäude, das unter dem Namen marin-forum als Veranstaltungszentrum diese Woche eröffnet, ist außen noch nicht ganz fertig. Hinter dem Alten Schlachthof entstehen ein großer Spielplatz und eine Grünanlage.



11.04.2018 - Marina-Forum - ehemaliges Schlachthof-Kerngebäude, Westfront
Zum Vergleich: Westfront 2011

Sonntag, 8. April 2018

Abendimpressionen an der Drehscheibe



Regensburg baut aus

Die ehemalige Bahn-Drehscheibe (Beginn Kirchmeier Str.)
mit Blick zum Neubaugebiet Dörnberg (Schenker-Gelände)




Freitag, 6. April 2018

Doppelausstellung mit Fotos von Benno Hurt - Der frühe Süden

Foto: Benno Hurt (aus DER FRÜHE SÜDEN)


Schöne Fotos des Regensburger Juristen, Schriftstellers und Fotokünstlers Benno Hurt  erwarten uns im April - verteilt auf zwei Ausstellungen. Beide haben den Haupt-Titel "Der frühe Süden".

Die Griechenland-Bilder sehen wir vom 9.4. bis 21.4. im DEZ (mit späterem Umzug in den Leeren Beutel) und die Italien-Bilder vom 13.4. bis 15.5. im Kunstkabinett in der Bachgasse.

Die Beschreibung von Peter Lang im Kulturjournal klingt vielversprechend, wobei ich sowieso weiß, dass Benno Hurt schöne Fotos macht.

Nicht wenige dieser Griechenland-Bilder waren in den 1980er Jahren in Foto- und Kunstmagazinen zu sehen; zu einer konzeptionellen Schau zusammengestellt wurden sie nie. Ob Italien oder Griechenland – keine der 30 bis 40 Jahre alten Fotografien wurde einer nachträglichen „Bildbearbeitung“ unterzogen; retuschiert wurde, um Schäden wie Kratzer und Flecken auszugleichen.

Hier sind die Einzelheiten zu den Ausstellungen:

Der frühe Süden - Griechenland
Im Donaueinkaufszentrum
Mo 9.4. bis 21.4.2018
Eröffnung am 9.4. um 19.00 Uhr
Ansprachen von  Bürgermeister Jürgen Huber und von Dr. Doris Gerstl.
https://www.donaueinkaufszentrum.de/aktuelles/detailansicht/der-fruehe-sueden-griechenland-149.html

Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
Galerie Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse
14.4. bis 23.5.2018 (nach einer anderen Angabe bis 15.5.)
Eröffnung am 13. April 2018  um 20 Uhr
Einführung:  Peter Lang, Herausgeber Kulturjournal Regensburg
BENNO HURT  ist zur Eröffnung anwesend.
http://www.kunstkabinett.com/ausstellungen/vorschau.html


Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog.


Foto: Benno Hurt (aus: Der frühe Süden - Griechenland)


analog power - Buch über Sportfotografie in den 70ern und 80ern



(c) Klaus-Peter Volke



Über den neuesten Newsletter des FGR (Fotografische Gesellschaft Regensburg) wurde ich auf das Buch "analog power" von Klaus Peter Volke aufmerksam gemacht. Untertitel: "vom Wahnsinn aktueller Sportfotos aus Franken im analogen Zeitalter".

Klaus Peter Volke, Sportpressefotograf von 1962 bis 1997, erzählt in seinem im Eigenverlag herausgebrachten Buch vom logistischen Wahnsinn, der hinter den Spiel-Fotos steckte, die man in den 70ern und 80ern am nächsten Tag bundesweit in den Zeitungen bewundern konnte.


Da waren Fotojagden auch aus dem alten Regensburger Jahn-Stadion dabei, mit Filmentwicklung unterwegs auf der Autobahn bis zum Fotolabor in Nürnberg (bzw. Großgründlich).

Jagd, das ist das richtige Wort, denn es war ein Wettlauf mit der Zeit. Damals gab es nämlich kein Internet, mit dem Daten übermitteln kann. Und zudem musste man die Filmrolle erst mal entwickeln und die Bilder vergrößern. Das nennt man im Nachhinein "analoge" Fotografie, im Gegensatz zur heute üblichen digitalen Fotografie.

Neubaugebiet Unterer Wöhrd und Hotel im alten Baustadel


Bei den schon erwähnten Spazierfahrten zu Baugebieten in Regensburg fiel mir auch das Hotel auf, das jetzt im ehemaligen Städtischen Baustadel in dem Neubaugebiet am Unteren Wöhrd entsteht. Über das Gebiet und den Stadel hatte ich im Sommer 2017 berichtet.



Luftansicht 2010. Mittlerweile sind die markierten Flächen völlig neu bebaut und bezogen; der historische und denkmalgeschützte Baustadel wird jetzt ein Hotel

Nun sehe ich, dass der Stadel so gut wie fertig renoviert ist und ein "Hotel Luis" entsteht. Im übrigen sind mittlerweile alle Häuserblocks in dem Viertel fertig und bezogen, auch ein kleiner Spielplatz liegt zwischen den Häusern. Was den denkmalgeschützten Stadel betrifft (der aus dem Jahre 1586 stammt und der Stadt als Speicher für zu lagerndes Baumaterial diente), so standen in jüngerer Zeit auch andere Verwendungszwecke im Raum. Unter anderem war ein Kindergarten im Gespräch, wie mir eine Anwohnerin erzählte. Jetzt wird es ein Hotel.

Wer den hässlichen Stadel von früher kennt, erkennt das Gebäude  kaum wieder





Donnerstag, 5. April 2018

Stadtentwicklung - was tut sich sonst auf Baugebieten in Regensburg



In den letzten Wochen habe ich einige Sonntage und Ferientage benutzt, um in der Stadt die Baugebiete zu besuchen und zu dokumentieren. Natürlich nur, wenn die Sonne mitmachte und es nicht mehr so bitter kalt war. Im Hinterkopf hatte ich auch die in den Medien aufbereiteten Klagen Einzelner darüber, dass zuviel oder zu hässlich gebaut wird und ich richtete mein Augenmerk auf auch auf diese Aspekte.

Mittwoch, 4. April 2018

So entwickelte sich die Ostnerwacht - Rundgang am ehemaligen Donaumarkt


In den Feiertagen habe ich mir die Mühe gemacht, die Entwicklung in der Ostnerwacht, also dem Gebiet des ehemaligen Donaumarktes, zu dokumentieren und aufzubereiten. Am Ende des Artikels findet ihr interessante Fotos aus früheren Jahren sowie eine Liste zu allen Artikeln mit vielen weiteren Fotos.




Damit der Rundgang besser verständlich ist, habe ich hier die Bausteine des Museumskomplexes auf einem google-earth-Bild markiert:




Es war übrigens die Bavariathek (mittleres Gebäude), wo es im Juli 2017 zum Brand kam. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf das benachbarte Hauptgebäude, so dass sich dessen Fertigstellung verzögert. Die Bavariathek ist eine Erweiterung des Museums. Hier werden die Projekträume und Studios für das medienpädagogische Schulungszentrum untergebracht sowie die Büros der Museumsverwaltung.


Dienstag, 3. April 2018

Gleitschirme über Regensburg

Während sich in der Altstadt die Regensburger die Cafe-Freisitze stürmen, nutzen die Gleitschirmflieger ebenfalls das schöne Wetter: an den Winzerer Höhen. Dorthin fuhr ich eigentlich nur, um das Wetter auszunutzen und meine alljährlichen Panorama-Fotos zu schießen. Dokumentarische Fotos, die ich bei Gelegenheit zu Gigapixel-Panoramen zusammenfügen werde.





Ostnerwacht, Donaulände und die neue Regensburger Skyline

Blick am Ostersonntag von der Nibelungenbrücke zum Dom. Langsam bildet sich die künftige Skyline heraus, die sich durch die Neugestaltung am Donaumarkt entwickelte. Das "Haus der Bayerischen Geschichte" ist zwar noch eingerüstet, aber nicht mehr verhüllt, und zeigt aus der Ferne bereits jetzt seine endgültige Form.

Die Häuser daneben sind bereits seit einiger Zeit fertig. Auch der Amberger Stadel steht vor dem Abschluss. In diesem Artikel sind Fotos von Samstag bis heute, dem Ostermontag, die den Entwicklungsstand des Baugebiets der Donaulände zeigen.



Ob wir uns an die neue Skyline gewöhnen werden? So wie an die merkwürdige Konstruktion auf der gegenüberliegenden Seite der Hengstenbergbrücke, am Oberen Wöhrd? Ob wir uns damit trösten können, dass der frühere Zustand des Donaumarkts auch keine Augenweide war? Die Zeit wird entscheiden.