Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 6. Juli 2020

Ausstellung "Visionen" von Peter Burkes in der jazzclub-Galerie





Es ist diesmal eine eigene Ausstellung, die ich hier ankündige. Sie hätte schon im April bis Juni stattfinden sollen. Vernissage und Ausstellung fielen aber wegen Corona aus. Nun startet die Ausstellung praktisch aus dem Stand - ohne Vorankündigung und kurzfristig organisiert. Kaum vermeidbar in diesen Zeiten mit seinen täglichen Änderungen. Auch der Endtermin steht  noch nicht fest.


PETER BURKES
VISIONEN
Experimente aus 20 Jahren

 ab  7. Juli 2020
jazzclub-galerie im Leeren Beutel

Keine Vernissage

Endtermin steht noch nicht fest


In dieser Ausstellung zeige ich diesmal weder Fotos noch Acrylbilder, sondern Ergebnisse aus den letzten 20 Jahren intensiver Beschäftigung mit digitalen Experimenten. Das können rein abstrakte Digital-Art-Werke sein, oder Fraktalbilder mit dreidimensionalen Fraktalen,  oder Veränderungen von eigenen Fotos durch Überlagerungen oder Kombinationen mit historischem Material.
Bei den einen ging es nur um Form und Farbe, andere hatten konzeptionelle Vorgaben und sind Teile von größeren Serien: zum Beispiel die Kombination von Regensburg-Fotos mit historischen Dokumenten (Münzen, Landkarten) oder die Überlagerung mehrer Fotos, um eine bestimmte Stimmung zum Ausdruck zu bringen.  Und in den Jahren 2009 bis 2011 entstanden viele Popart-ähnliche  Bilder mit eigenen Regensburg-Bildern, bei denen die Fotos nicht mehr erkennbar sind, sondern nur noch Umrisse und Flächen vorgeben. Auch aus dieser Serie gibt es eine kleine Auswahl.


Einige der Experimental-Bilder hatte ich erstmals vor zwei Jahren in der letzten Ausstellung der Charity-Art-Group im DEZ gezeigt und stießen auf sehr gute Resonanz. Das war der Anlass für mich, eine Ausstellung nur mit solchen Experimenten zu erstellen.

Lediglich das Bild "Regensburg leuchtet" weicht von dem Ausstellungskonzept insofern ab, als es ein reines Fotos ist, auch wenn es photoshop-manipuliert wirkt. Die surrealen Lichtstrahlen über der Steinernen Brücke in dieser Langzeitbelichtung stammen aber von zwei riesigen Filmscheinwerfern, die wegen Dreharbeiten auf der Jahninsel aufgestellt waren.

Kuratorin ist die Künstlerin Renate Christin, die mich dann auch angeregt hat, bestimmte weitere Bilder (die ihr Dasein bisher nur im PC fristeten) drucken zu lassen. Ich habe dabei großformatigen Druck auf Alu-Dibond gewählt.

 Eine kleine Auswahl


Diba-Erinnerungen, 100 x 70 cm, Alu-Dibond

Donnerstag, 2. Juli 2020

Ab 9.7. im Neuen Kunstverein: Ayako Koike



Am 9.Juli gibt es nach der Corona-Durststrecke eine richtige Vernissage in Regensburg, und zwar im Neuen Kunstverein. Eröffnet wird die Ausstellung HIKARI - das Licht

HIKARI - das Licht
Ayako Koike
10.7. bis 2.8.2020
Eröffnung am 9. Juli
 
Neuer Kunsterverein , Schwanenplatz, Regensburg

Begrüßung: Renate Haimerl Brosch

Vernissage und Künstlergespräch mit aktuellen Hygieneauflagen
bitte bringen Sie Schutzmasken mit



Die Webseite der in japan geborenen und 1977 nach Europ übergesiedelten Künstlerin ist hier:



Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Do/Fr 16.00 - 18.00h Sa/So 12.00 - 14.00h

Dienstag, 30. Juni 2020

Noch bis 5. Juli im Neuen Kunstverein: Arben von Gigglberger


Noch bis 5. Juli im Kunstverein am Schwanenplatz zu sehen:

„Neueste Arbeiten“ von Peter Giggelberger

Peter Gigglberger zeigt eine Auswahl seiner neuesten Arbeiten, darunter ein großes Diptychon mit Titel „Verkündigung“. Obwohl die Bilder aus den letzten zwei Jahren stammen, sollen sie doch einen guten Querschnitt der Arbeitsweise und des Themenbereichs seiner Malerei umfassen.

Es sind Acrylkombinationen auf Leinwand auf der Basis vorgefundener atmosphärischer Situationen, die dann umgebaut und verdichtet werden, Situationen, die übergangen werden könnten.

Gigglbergers Arbeitsgrundlage sind zum einen die Absicht, visuelle Rettungsmaßnahmen durchzuführen, zum anderen den Betrachter um Einhalt zu ersuchen, bestimmte ausgewählte Vergänglichkeiten wertzuschätzen.

Außerdem sind Fotografien auf Alu-Dibond zu sehen.

Siehe auch: https://www.neuerkunstverein.de/index.php/aktuell/bilder-des-monats-juli.html


Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Do/Fr 16.00 - 18.00h Sa/So 12.00 - 14.00h

Sonntag, 28. Juni 2020

SAME SAME but different - erste Ausstellung der Galerie Lesmeister im ehemaligen Kunstkabinett



Nach Übernahme des Kunstkabinetts durch Galeristin Isabelle Lesmeister und nach mehreren Wochen Umbau im wurden die Räume des Kunstkabinetts neu eröffnet, und zwar mit einer sehenswerten Ausstellungen, in der sowohl die Künstlerriege der Galerie Lesmeister als auch die Künstler der bisherigen Galerie Kunstkabinett gezeigt werden. Der Titel passt perfekt:



SAME SAME but different
Ausstellung: 23.05.2020 - 18.07.2020
 
Galerie Lesmeister (im ehemaligen Kunstkabinett)
Untere Bachgasse 7


Durch die Übernahme der Galerie Kunstkabinett erweitert die Galerie Isabelle Lesmeister ihr Programm, das sich ausdrücklich auf jüngere Künstler konzentriert hatte. Ab jetzt werden auch Druckgrafiken renommierter Künstler gezeigt.

Die Ausstellung „SAME SAME but different“ ist eine Gruppenausstellung die das neue Profil der Galerie gut spiegelt. Neben Kunstgrößen wir Günther Uecker, Alex Katz und Robert Longo sind Arbeiten von aufstrebenden Künstlern wie Jeremy Holmes, Mathias Hornung, Giulia Dall ́Olio und huber.huber zu sehen.

Die Ausstellung zeigt  Arbeiten in Schwarz/Weiß. Der unterschiedliche Umgang der 16 internationalen Künstler mit diesen „Nichtfarben“ und vor allem auch die sehr unterschiedliche technische Herangehensweise soll den Reiz dieser Ausstellung ausmachen.


Galerie Isabelle Lesmeister
Dr. Isabelle Lesmeister
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
tel: 0941 57856
mobil: 0163 698 86 82
eMail: info@galerie-lesmeister.de
www.galerie-lesmeister.de

Opening hours
Tuesday through Friday 11 am - 6 pm
Saturday 11 am - 4 pm


Zu den einzelnen Künstlern:

ASHWAN (UK) zeigt Street Art, geistreiche Fotoprints und Stahlskulpturen. Leopoldo Cuspinera (MEX) ist mit Papierarbeiten vertreten, wobei er in einer speziellen Technik Papier und Pigmente mischt und eindrucksvolle Gletscherlandschaften entstehen lässt.

Giulia Dall ́Olio (IT) hat eigens für die Ausstellung eine 190x190cm große Kohlezeichnung mit einem für sie so typischen Motiv, dem Baum, geschaffen.


Galeristin Isabelle Lesmeister übernimmt Kunstkabinett


Links oben:Marianne Schönsteiner-Mehr, rechts oben: Isabelle Lesmeister;
Zeile unten: ehemalige Galerie Lesmeister in der Obermünsterstraße, Rest: Galerie Kunstkabinett Bachgasse 7

Ein Paukenschlag in der Kunstszene, so formuierte es Marianne Sperb in der Mittelbayerischen, als sie Anfang März darüber berichtet. Und das ist es wirklich: die Galeristin Isabelle Lesmeister, die seit 10 Jahren erfolgreich eine Galerie in der Obermünsterstraße betreibt, übernahm im Frühjahr 2020 die beliebte Galerie von Marianne Schönsteiner-Mehr, also das "Kunstkabinett".

Frau Schönsteiner-Mehr nimmt  ihren Abschied von über 40 Jahren Galerietätigkeit. Beide Galeristinnen freuen sich über diesen Wechsel, der auch aus der Sicht der Kunstinteressierten nicht besser hätte arrangiert werden können.

Nach acht Wochen Umbauphase begann vor etlichenTagen die erste Ausstellung unter der neuen Führung mit dem passenden Titel "same same but different". Eine durchaus sehenswerte Ausstellung übrigens.

Ich war letzte Woche dort und begrüßte Frau Lesmeister. Frau Lesmeister kenne ich, seit ich mich im Jahre 2013 an dem Galerie-Projekt "Die Kunstzelle"in der Obermünsterstraße beteiligt hatte. Ich schloss damals Kontakte mit vielen Nachbarn in der Straße. Isabelle Lesmeister hatte zwei Jahre zuvor die Galerie am Ende der Obermünster Straße gegründet, nachdem sie vorher im Art Affair beschäftigt war. Mit ihrer eigenen Galerie konnte sie aber das verwirklichen, was ihr Traum war: echte Galeristen-Tätigkeit. Das bedeutet, nicht nur Ausstellungen in der eigenen Galerie organisieren, sondern eine ausgewählte Gruppe von Künstlern permanent zu vertreten und deren Interessen zu fördern. Dazu gehört zum Beispiel auch, auf internationalen Messen unterwegs zu sein, um dort die Künstler zu vertreten und zu betreuen.

Sie hat seit der Gründung im Jahre 2011 einen guten Stamm angesehener Künstler aufgebaut, und ich habe ihre  Ausstellungen mit Interesse verfolgt. Einige Berichte darüber finden Sie in diesem Tagebuch, wenn Sie die Suchfunktion benutzen.


Das Kunstkabinett wiederum ist nicht nur eine der interessantesten Galerien in Regensburg, sondern auch die derzeit dienstälteste. Das kam bei meiner mehrteiligen Reportage im Jahr 2016 heraus. Nachdem Herr Bäumler ein paar Jahre zuvor aufgegeben hatte, war die Galerie von Frau Schönsteiner Mehr auf dem Spitzenplatz.

Die Galerie öffnete 1979, damals in der Unteren Bachgasse 13 (mit späterem Umzug auf Nr. 7)  und wurde von Frau Schönsteiner-Mehr nun insgesamt 41 Jahre lang sehr erfolgreich geführt. Über 250 Ausstellungen gab es dort, entnehme ich dem MZ-Bericht, und die Galerie vertritt wirklich hervorragende Künstler.



Ab 2015 war das Kunstkabinett die dienstälteste Galerie in Regensburg


Da die neue Galeristin nicht einfach die Räume, sondern die Galerie insgesamt übernahm, werden auch die bisherigen Künstler dort vertreten. Wer also einen Druck von Flora oder von Sillner sucht, der findet dort die vertraute Anlaufstelle.

Wer die aktuellen Ausstellungen im Kunstkabinett  wissen will, oder die Öffnungszeiten eruieren will, muss auf die Webseite der Galerie Lesmeister gehen. Die Webseite der "alten" Galerie existiert aktuell noch, ist aber konsequenterweise auf dem Stand März 2020 und wurde offenbar nicht übernommen.


Mehr Informationen über den Wechsel und die Galeristen findet man noch in dem Artikel von Frau Marianne Sperb in der MZ vom 2.03.2020, der sicherlich auch online abrufbar ist (sofern Sie nicht, wie ich, beim Recherchieren wieder mal die 4-Artikel-pro-Monat-Grenze überschritten haben). 

Fotografischer Rückblick

Im Folgenden habe ich ein paar Fotos herausgesucht, die ich in den letzten Jahren für das Regensburger Tagebuch veröffentlicht hatte. Es sind natürlich nicht alle.Wer die Suchfunktion dieses Blogs bemüht, findet Artikel über beide Galerien mit mehr Fotos.

Samstag, 27. Juni 2020

Ausstellung von PeterPeter Dorn im Schaulager der Erdel-Galerie




Im Schaulager des "artspace Erdel" startete eine interessante Ausstellung des Grafikers und Installationskünstlers Peter Dorn.

Von "non finito" bis "ad infinitum"
Peter Dorn
25.6.2020 bis zum 31.7.2020
Schaulager des Artspace Erdel
(Am Schallern 4)

Montag bis Freitag 11-18 Uhr
und nach Vereinbarung (insbesondere, wenn
ein Gespräch mit dem Künstler gewünscht wird)

Peter Dorn, 1938 im tschechoslowakischen Aussig geboren, hat angewandte Grafik an der Nürnberger Kunstakademie studiert. Er lebt in Regensburg, seit 1964 als freischaffender Künstler, und ist verheiratet mit der Künstlerin Astrid Schröder. Seit Atelier befindet sich im palastähnlichen Ambiente in der Mitte der Altstadt.

Peter Dorn


Seit über 60 Jahren stellt nun Peter Dorn schon aus. 1979 erhielt er den Kulturförderpreis Regensburg, 1993 den Kulturpreis Ostbayern und 2010 den Gerfried-Schellberger-Kunstpreis.

Vor sechs Jahren gab es eine Retrospektive im Historischen Museum in Regensburg, wo er 35 Jahre zuvor bereits ausgestellt hatte (Reportage von G. Mayer in https://www.mittelbayerische.de/kultur/alltagsdinge-gewinnen-neuen-sinn-21852-art1096432.html) . Dabei wurde deutlich, dass sich sein langjähriges Schaffen vorrangig um das Thema "Vergänglichkeit einerseits und um Dauerhaftigkeit, im Sinne von Unabgeschlossenheit und Fortsetzbarkeit andererseits" dreht - "non finito" und "ad infinitum"
Als Beispiel wurde anlässlich der Retrospektive die große Installation von 2009 genannt, die gleich am Eingang aufgebaut war. Sie bestand als alten Einladungskarten zu diversen Regensburger Kunstereignissen vergangener Jahre – aber sie ist aufstockbar, in die Zukunft hinein, ad infinitum.

Zur aktuellen Ausstellung

 
Die Galerie Erdel zeigt sowohl neuere Arbeiten, entstanden in den Jahren 2019 und 2020, und stellt sie ausgewählten Stücken aus seinen bisherigen (Museums-)Ausstellungen gegenüber. Die Ausstellung findet nicht im Hauptraum am Fischmarkt, sondern in der Nähe im Schaulager (Am Schallern 4) statt.

Samstag, 20. Juni 2020

Regensburg, eingebettet im Tal

Ein Experiment aus dem Jahr 2011, gefunden auf der Festplatte beim Ausmisten meines PCs während der Corona-Zeit.

Eine Kombination einer Langzeitbelichtung von den Augsburger Höhen und dem Ausschnitt eines Fotos mit einem Fotomodell. Ich habe es noch mal aufgehellt und neu abgespeichert.




Montag, 15. Juni 2020

6. Kunst.Preis ab 20.Juni im Kunst- und Gewerbeverein



Vom 20. Juni bis 19. Juli 2020 wird die ursprünglich für 25.4. vorgesehene Austellung zum 6. Wettbewerb "KunstPreis" nachgeholt:

"Mein Traum vom fliegenden Spiegelei ..."
 

6. Kunst.Preis 2020 
für Menschen mit geistiger Behinderung in Niederbayern und der Oberpfalz"

20. Juni bis 19. Juli
Kunst- und Gewerbevereins

Di-So 12-18 Uhr, Eintritt frei

Diese  Ausstellung, die einem zweijährig stattfindenden Wettbewerb für Menschen mit geistiger Behinderung in Niederbayern und der Oberpfalz zu verdanken ist, hat sich ihren Platz in der etablierten Kunstszene erobert.

Veranstalter sind: Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. und der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e. V.   Weitere Informationen zum Kunst.Preis 2020 finden sich unter: www.galerie-st-klara.de

Insgesamt haben 165 Künstlerinnen und Künstler 575 Arbeiten eingereicht. 86 von den Künstlern sind mit 133 Werken aus Malerei, Skulptur, Grafik, Plastik, Objekt und Fotografie in der Ausstellung vertreten. 

 
Die Preisträger
 
Über den 1. Preis beim Kunst.Preis 2020 darf sich Ardijan Gash freuen. Der Künstler, der kaum spricht, malt für sein Leben gerne. „Stunde um Stunde arbeitet er an seinen Bildern, nur durch die Pausen und das Arbeitsende am Abend unterbrochen.“


Sonntag, 7. Juni 2020

Tipp: Webinar-Reihe der Zukunftsakademie Amberg


Seit 2018 arbeit die Regensburgerin Andrea Rössler bei der Zukunftsakademie Amberg als Multiplikatorin mit. Dabei gehen sie und andere Dozenten in Schulen und unterrichten dort "Globales Lernen".

Durch Corona ist das nun nicht mehr so einfach möglich. Stattdessen wurde ab Februar eine Webinar-Reihe organisiert, die sich an alle Interessierten richtet. Webinare sind interaktive Vorträge im Internet.

Die Webinarreihe hat das Motto "Eine Übersicht über die globale Entwicklung".

Jeder kann mitmachen, jeder kann sich einwählen. Die Webinare finden 2 x im Monat statt, jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats von jetzt bis Februar 2021. Beworben wird das Programm durch die Bildungsträger VHS, EBW, KEB und durch die OTH Amberg-Weiden.

Der nächste Vortrag findet am 10. Juni statt und wird von Andrea Rössler bestritten.


Innenansichten aus Afrika
Referentin: Andrea Rössler,
Grundschulpädagogin, Bildungsreferentin der
Zukunftsakademie Amberg
5. Themenabend der Webinar-Reihe
 10. 06 2020 um  19 Uhr. 
Ort: Internet


In dem Vortrag geht es um Afrika von A-Z. Gut zwei Jahre Reiseerfahrung durch 27 Länder Afrikas werden in einen  Vortrag gepackt; Geographie, Geschichte und Religionen bilden die Grundlage.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Das Welterbe-Denkmal von Alfred Böschl


Im Juni 2009 wurde das Welterbedenkmal des Künstlers Alfred Böschl am Marc-Aurel-Ufer enthüllt. Ich kam erst im September dazu, Fotos von der Skulptur zu schießen. Diese will ich hier zeigen.

Es ist erstaunlich schwer, Informationen über die Bronce-Plastik zu finden. Schließlich entdeckte ich den Aufsatz von DagmarObermeier-Kundel in der Stadt-Zeitschrift "bei uns" Nr. 152 aus 2009. Diese hatte ganz ausführlich über die Entstehungsgeschichte referiert: https://www.regensburg.de/fm/464/bei_uns_2009_3.pdf.

Allerdings bezieht sich der Aufsatz auf die technische Entstehungsgeschichte, nicht auf den Inhalt der Plastik. Hierzu finde ich heute keine Quellen mehr. So weit ich weiß, zeigt die Bronce-Plastik ein historisches Regensburg in den Grenzen des UNSECO-Areals "Ensemble Regensburg und Stadtamhof". Dabei orientierte er sich meines Wissens am Modell von Regensburg um 1700, das man im Gang zwischen Historischem Museum und Minoritenkirche in einem Nebenraum findet (übrigens frei zugänglich).

Nachruf zum Künstler Alfred Böschl

Ich greife hier eine Nachricht auf, die  in der Aufregung der Corona-Krise etwas in den Hintergrund gedrängt wurde: der Adelhausener Künstler "Alfred Böschl" ist am Samstag den 14.03.2020 gestorben. Der Tod kam völlig überraschend, nachdem er erst am Vortag  erkrankt war. Todesursache sei möglicherweise eine Lungenentzündung oder Sepsis, hieß es in der Zeitung.


Alfred Böschl war überregional bekannt und international aktiv. In Regensburg kannte man ihn als Künstler,  als Funktionär im Kunst- und Gewerbeverein, ferner als Träger des Kulturförderpeises der Stadt Regensburg (1994) und als Träger des Kulturförderpreis Ostbayern (1988).

Sein bei Regensburger Bürgern bekanntestes Objekt dürfte wohl die Skulptur am Donauufer neben der Historischen Wurstküche sein: das UNESCO-Welterbe-Denkmal, welches das frühere Regensburg in seinen Welterbe-Grenzen zeigt.

Die Skulptur ist oft belagert. Und zwar nicht nur von Touristen, sondern vor allem von Einheimischen, die das Stadtbild von 1700 mit den heutigen Orten vergleichen. Damit kann man viel Zeit verbringen. Das Werk übernimmt das Modell von Regensburg um 1700 liefert, so wie man es auch aus der Nebenhalle zum Historischen Museum kennt, und grenzt es aber so ein, wie die UNESCO das Welterbe-Kernareal definiert hat (Ensemble Regensburg und Stadtamhof).

Das UNESCO-Welterbe-Denkmal, 2009 von Alfred Böschl errichtet. Der beschriftete Bronce-Ring auf der Bodenplatte ist  Bestandteil der Skulptur. Das als Welterbe geschützteAreal ist in eine Bronce-Halbkugel eingebettet. Fotos von der Enthüllung siehe: Jahresbericht Welterbekoordination 2009, S. 34



In der Kunstszene war Alfred Böschl auch als Funktionär bekannt: zwischen 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg. Und  1989 bis 2001 war er Vorsitzendes des Berufsverbandes Bildender Künstler Ndb/Oberpfalz.



Bodega jetzt auch mittags offen

Das ist eine schöne Nachricht für uns Bodega-Fans: Das Lokal hat jetzt teilweise auch mittags offen. Genaugenommen von Mittwoch bis Samstag.

Mittwoch bis Freitag mit eigenem Block von 11:30 bis 14:00 Uhr, Samstags durchgehend.

Allerdings: Reservierung wird notwendig sein. Das war eigentlich schon immer so und das hat sich nicht geändert.


Mittwoch bis Freitag: Mittags von 11:30 bis 14:00 Uhr und abends von 18:00 bis 22:00 Uhr
Am Samstag durchgehend von 11:30 bis 22:00 Uhr
Sonntag, Montag, Dienstag: abends von 18:00 bis 22:00 Uhr




Sonntag, 31. Mai 2020

Noch leckerer: Restaurant Leerer Beutel

Nachdem die Lokale auch innen wieder öffnen dürfen, habe ich vor ein paar Tagen bei Winfried Freisleben und seiner Frau vorbei gesehen. Diese betreiben den Leeren Beutel und müssen natürlich in diesen Zeiten wie alle Gastronomen um ihre Existenz kämpfen.

Nun - die News zusammengefasst: der Außenbetrieb wurde vom Stammpublikum sofort angenommen, der Innenbetrieb läuft noch sehr zäh an. Als ich um 19 Uhr ging, waren nur drei Tische besetzt. Mit den ausgedünnten Tischen ist es derzeit eines der geräumigsten und luftigsten Lokale in der Stadt, trotzdem sind die Leute noch vorsichtig.

Für die Betreiber ein finanzielles Debakel. Aber für uns Gäste hat die verminderte Tischbesetzung einen  unerwarteten Vorteil. Denn Winnie, der schon immer auf eine gute Speisekarte Wert legte, hat sein Personal eingeschworen: die Küche soll noch filigraner werden, noch ausgefeilter. Die reduzierte Gästezahl erlaubt hier einiges, das sonst aus organisatorischen Gründen oder wegen Lieferprobleme nicht möglich gewesen wäre.

Experimentiert! sagte er zu den Köchen. Ich ließ mir Beispiele für die Verfeinerungen aus der Karte erklären - tatsächlich, die Hauptspeisen und einzelne Desserts noch ausgefeilter als sonst. 

Und nach wie vor, beziehungsweise mehr denn je, gelte das Motto  "Regionale Küche" . Womit jetzt nicht die Rezepte gemeint sind, sondern die Zutaten.

Die neuen Öffnungszeiten findet ihr weiter unten bei den Fotos. Pfingstsonntag ist aber abends ausnahmsweise geöffnet.




Finanziell ist der Umsatzeinbruch natürlich ein Debakel, denn Winnie will die circa-10-Mann-Küche aufrechterhalten, ohne jemand zu kündigen. Kurzarbeit wird natürlich auch in Anspruch genommen, aber eigentlich wäre das Personal aktuell zu reduzieren.

SpaceX - Andocken ab 16.20 Uhr

Als Raumfahrt-Fan von Kindesbeinen an war natürlich gestern eines klar: den Start von SpaceX lass ich mir nicht entgehen.

Das heutige Andockmanöver kurz nach 16:20 (unserer Zeit!) würde ich auch gern sehen, aber da hat sich Besuch angekündigt, der von weit her reist. Mal sehen.

Die Kapsel ist von der ISS aus schon zu sehen, ich habe gerade bei NASA-TV im Live-Stream das Bild gesehen (und wenn ich das hier schreibe, ist es  14 Uhr, also zweieinhalb Stunden vorher)

Was interessant ist: Man kann das Andockmanöver in einem 3D-Modell-Simulator der NASA üben. Habe schon drei Crash hinter mir, und einmal bin ich vorbei geflogen.

ISS-Docking-Simulator: https://iss-sim.spacex.com/





ISS-Simulator

Als nächstes habe ich nachgeforscht, wo ich ein interaktives 3D-Modell der ISS finde, so dass ich es von allen Seiten ansehen kann (mit dem Simulator umfliegen würde ewig dauern). Abgesehen von downloadbaren Modellen bei der NASA gibt es hier eine geniale Möglichkeit:

Dort kann man nicht nur mit gedrückter Maustaste die ISS von allen Seiten ansehen, es läuft auch in Echtzeit der Erdglobus im Hintergrund mit, und zwar richtig positioniert, so wie es in echt geschieht.


Besucherzentrum Welterbe teilweise offen


(Besucherzentrum Welterbe im Salzstadel; Foto aus 2013)

Ab Samstag, 30. Mai 2020, öffnet das Besucherzentrum Welterbe (Salzstadel neben Steinerner Brücke) wieder seine Türen.

Allerdings ist nur die Dauerausstellung geöffnet und die Besucherzahl, die sich gleichzeitig im Ausstellungsraum befindet, begrenzt. Im Besucherzentrum müssen Abstands- und Hygienevorschriften beachtet werden und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch

Nach dem Pfingstwochenende öffnet das Besucherzentrum zunächst von Donnerstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 16 Uhr.



Für diejenigen, die das Besucherzentrum Welterbe derzeit nur digital erleben wollen oder können, steht online eine Video-Führung und die Dauerausstellung in einer 3D-Anwendung zur Verfügung (https://www.regensburg.de/welterbe/welterbe-digital)

Ich habe den 3D-Rundgang ausprobiert, finde das aber wenig interessant, weil man nicht nahe an die Schautafeln ran kommt. Und dort sind die herrlichen (höchst interessanten) Details einer genialen, im Original 8 m breiten, Stadtansicht von Bahre aus  dem Jahre 1630 studieren.





vorletztes Blatt der ersten Rolle (östlich der Brücke); links im Bild: heutige Thundorfer Str., Mitte: Salzstadel, rechts angrenzend die Steinerne Brücke; diese grenzt in Wirklichkeit im 90-Grad-Winkel an


Siehe hierzu meinen Artikel aus 2013:

Litfaßsäulen-Kunstaktion der Stadt Regensburg

Zur Unterstützung von Coronagebeutelten Künstlern schreibt die Stadt Regensburg einen künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung dreier prominent platzierter Litfaßsäulen in der Regensburger Innenstadt aus. Es sind die Litfaßsäulen am Alten Kornmarkt, am Arnulfsplatz und an der Eisernen Brücke/Wöhrdstraß. Und, ja, man schreibt das Wort mit altem Scharf-S, weil es auf den Namen des Erfinders zurückgeht.


Vom 7. Juli bis 6. August 2020 sollen sich diese klassischen Werbeflächen zu Leinwänden für Kunst im öffentlichen Raum verwandeln.

Im Zeitraum vom 7. Juli bis 6. August stehen die Litfaßsäulen für jeweils zehn Tage für das künstlerische Werk von je einer Künstlerin oder je einem Künstler zur Verfügung.


Beteiligen können sich alle Künstlerinnen und Künstler aus der Stadt Regensburg. Egal ob Illustrationen, Zeichnungen, Malerei, Fotografie, Texte, Schriftkunst oder Ähnliches – es können Beiträge aus allen künstlerischen Bereichen eingereicht werden.


Architekturpreis 2019 - Ausstellung zeigt ALLE eingereichten Arbeiten

Von Dienstag, 9. Juni, bis Mittwoch, 17. Juni 2020, sind alle 45 eingereichten Arbeiten des Architekturpreises 2019 in einer Ausstellung im Donau-Einkaufszentrum  einsehbar.

Christine Schimpfermann von der Stadt Regensburg erklärt:

„Ursprünglich war diese Ausstellung für Ende März bis Anfang April geplant. Coronabedingt mussten wir diese jedoch absagen und auf unbestimmte Zeit verschieben. Ich bin sehr froh, dass wir relativ zeitnah einen neuen Termin organisieren konnten und die interessierte Öffentlichkeit nun alle Arbeiten begutachten kann“

Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag, jeweils von 9.30 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist natürlich frei.

Ort: Donaueinkaufszentrum (große Ausstellungsfläche 2. Flur, Weichser Weg 5)

Die Preisträger waren übrigens:

  • Michael Feil Architekten BDA: Wohnanlage St.-Rupert-Straße 2 – 8 (Wohnen)
  • Schwinde Architekten Partnerschaftsgesellschaft mbB: Hauptverwaltung der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz (Gewerbe)
  • ATELIER 30 Architekten: Neubau der Fakultät Informatik und Mathematik, Staatliches Bauamt Regensburg (Bildung)
  • Staab Architekten GmbH: Jüdisches Gemeindezentrum und Synagoge (Kultur)

Ausstellung von Silvia Jilg in Jazzgalerie verlängert



Die Ausstellung in der jazzgalerie (Restaurant Leerer Beutel)  von Silvia Jilg mit dem Titel "Tiere wie du und ich" wird verlängert.

Die Ausstellung begann im Februar und hätte im April enden sollen. Die  Bilder waren wegen der Corona-Krise kaum zu besichtigen. Daher wird die Ausstellung vorläufig verlängert.

Das heißt, wir können uns die Acrylbilder in Ruhe ansehen. Da es im Lokal selbst aktuell sehr ruhig ist und die Tischzahlen reduziert sind, hat man einen relativ freien  Blick auf die Werke, wovon ich mich vor ein paar Tagen selbst überzeugen konnte.

Siehe auch: https://www.regensburger-tagebuch.de/2020/01/silvia-jilg-ab-92-im-leeren-beutel-jazz.html

Achtung! Neue Öffnungszeiten:
Mo-Sa 11-22 Uhr, Sonntags geschlossen


Bild: Silvia Jilg (Original ist in Farbe)


Leider fand ich keine Webseite von der Künstlerin.  Aber man kann sich das Ganze ja gleich "live" ansehen: der Leere Beutel hat gute Öffnungszeiten, und um's Eck rum können Kunstinteressierte auch gleich mal im "Neuen Kunstverein" vorbeisehen, wo es eine Ausstellung von drei weiteren Künstlern zu sehen gibt. Das Historische Museum hat auch wieder geöffnet, und das Museum der bayerischen Geschichte ist seit 19. Mai geöffnet.

Montag, 25. Mai 2020

Matthias Schlüter in der Galerie Distelhausen



Auch in Distelhausen beginnt die neue Ausstellungssaison. Den Anfang macht Matthias Schlüter. Es gibt keine Vernissage, allerdings ist zum Abschluss eine Finissage mit Performance geplant.


MATTHIAS SCHLÜTER
Reifen, Räder, Rotationen – Malerei, Grafik, Objekt
11. Juni – 26. Juli 2020

Geöffnet ab 11.6. - Keine Vernissage!

Finissage: Freitag, 24.7.2020 ab 14 Uhr
Performance: „Dynamissimo“

Distelhausen 1 · 93188 Pielenhofen
Öffnungszeiten: Fr./Sa./So./Feiertage 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung: Tel.: 0172 8610036
www.galerie-distelhausen.de

Hinweis für die Gäste:
Ein an den offiziellen Vorgaben orientiertes Betriebs- und Hygienekonzept stellt den geregelten Ausstellungsbesuch sicher.  So wird die Gesamtbesucherzahl auf 35 Personen begrenzt, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten dürfen. Der Einlass wird durch eine Galeristenkraft geregelt. Hinweisschilder informieren über die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Möglichkeiten zur Handdesinfektion werden bereitgestellt. Es besteht die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase.

Freitag, 22. Mai 2020

Stadtspaziergang am Vatertag

Es ist Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020. Das Wetter hat sich gerade so erholt, dass man bei Sonne gut draußen sitzen kann - lediglich zur Mittagszeit wird es kühl, wenn Wolken die Sonne verdecken. Im Laufe des Nachmittags wird es jedoch immer milder.

Wegen der Abstandsregelung können die Lokale nur wenige Tische freigeben. Trotzdem: bei meinem Spaziergang durch Regensburg sehe ich erstaunlicherweise immer wieder freie Tische.

Ich lasse mich dann am Haidplatz nieder, notiere meine Daten auf dem Formblatt (das muss sein) und genieße dann mein Mittagessen.



Nur wenige Lokale hatten geschlossen. Hier ein paar weitere Fotos von diesem Rundgang. Viele Bilder habe ich nicht gemacht. Ich wollte eigentlich nur die Sonne genießen.

Witzigerweise ist das erste außenbedienende Lokal,  das ich sehe, das Cafe Fürstenhof. Aber nicht etwa mit Tischen in der Maximilianstraße - da sind gar keine. Aber der Balkon, der wird offenbar bewirtet. Ist ja auch Außenbereich, oder?

Donnerstag, 21. Mai 2020

Nachtspaziergang in leerer Altstadt



Gestern abend radelte ich noch eine Runde durch die Stadt. Von Bismarckplatz und Donauufer abgesehen, war die Altstadt wie ausgestorben.

Erstaunlich. Normalerweise ist im Regensburger Altstadtzirkel immer was los - selbst in einer kalten Novembernacht mit Nieselregen sieht man Leute durch die Gesandtenstraße flanieren, da wäre Schwabing längst ausgestorben. Und in einer lauen Mai-Nacht wäre in der Regensburger Altstadt der Teufel los.

Gestern war die Rote Hahnegasse leer, der Haidplatz ausgestorben, am Kohlenmarkt zwei drei Leute. Nur am Ufer unter der Steinernen Brücke saßen die Gruppen, ohne sich um die Abstandsregeln zu kümmern. Und der Bismarkplatz war gut gefüllt.

Schade, dass ich nicht meine richtige Kamera dabei hatte und ich mit dem Handy fotografieren musste. Das waren sehr seltene Bilder.


Montag, 18. Mai 2020

Adlmannstein - das Schaulager von Kunstpartner ist fertig



In der Kunstszene wartete man schon neugierig darauf, und jetzt ist es soweit. Seit heute können Kunstinteressierte Besichtigungstermine für das neue Schaulager der Galerie "Kunstpartner" in Adlmannstein vereinbaren.

Es enthält nicht nur den Nachlass der Künstlerin von Susanne Böhm, sondern auch den künstlerischen Nachlass von Max Bresele, ferner den Kunstwerkbestand der Bildhauerin Margot Luf, der hier ebenfalls archiviert ist.

Foto: Erich Spahn


Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler haben dieses Projekt mit enormen Eigenmitteln gestemmt.  Die Zeitung berichtet von 250.000 Euro für den Ausbau des Stadels, der sich neben ihrem Wohnhaus befindet.



Betreiber von Galerie und Schaulager: Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler


Sonntag, 17. Mai 2020

Der Neue Kunstverein öffnet am 21. Mai

Der Neue Kunstverein öffnet seine Türen am 21. Mai mit einer neuen Ausstellung - natürlich ohne Vernissage:

"Do the Do"
Irene Fastner, Tom Kristen und Heike Pillemann
Zeichnungen, Collagen, Malereien
21.05.2020 bis 21.06.2020 
Neuer Kunstverein (Schwanenplatz)

Bitte denkt daran, die Schutzmasken mitzunehmen!



Mit der neuen Ausstellung "Do the Do" zeigen Irene Fastner, Tom Kristen und Heike Pillemann ihren gemeinsam erarbeiteten Werkkomplex hunderter kleiner Zeichnungen, Collagen und Malereien.
Kleine, gerissene oder geschnittene Papierschnipsel aus den Atelierpapierkörben werden als "Geschenk“ weitergereicht, und verwandeln sich so in gestalterische Keimzellen für poetische, irrwitzige und auch nachdenkliche Stenographien auf immer gleichbleibendem A5- Format.

Die Ausstellung öffnet erstmals am Donnerstag, 21.5. und kann bis zum 21.6.2020 zu den gewohnten Öffnungszeiten, Do/Fr 16 - 18h, Sa/So 12 - 14h besucht werden.

Statt einer Vernissage gibt es persönliche Führungen mit den Künstler*innen freuen:
  • am Sonntag, 7.6. mit Irene Fastner; 
  • am Samstag, 13.6. mit Heike Pillemann 
  • am Samstag, 20.6. mit Tom Kristen.

Bitte denkt daran, die Schutzmasken mit zu nehmen.  Und während des Ausstellungsbesuchs gelten die üblichen Abstandsregeln.

30 km/h und Radarfalle in der Weißenburger Straße

(Nachträglicher Hinweis, 8.6.2020: mittlerweile hat die
Stadt die hier vorgeschlagenen Änderungen realisiert)

LIEBE STADT - MACH ES BITTE DEUTLICH: 30 km/h

Wenn Du wirklich an der Luftverbesserung interessiert bist, und nicht daran, Bußgelder zu kassieren, dann schreib das auf den Boden, so wie in anderen 30er-Zonen auch


Seit vielen Wochen wird jetzt auch geblitzt, in der Weißenburger Straße. Und das ist heikel, denn dort gibt es seit Dezember 2019 die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Die ganze Straße durch, von Stobäusplatz bis zum Brückenkopf.

Das bedeutet, wer dort mit 52 fährt, hat 1 Monat Fahrverbot (mehr als 21 km/h überschritten, der neue Bußgeldkatalog!), bekommt ferner Punkte in Flensburg und eine spürbare Geldstrafe.

Und selbst wenn der Bußgeldkatalog wieder korrigiert wird, was das Fahrverbot betrifft, bleibt immer noch die deutliche Geldstrafe.




Das Problem:

die Hinweise sind schon da, aber fallen nicht auf in dieser vierspurigen Straße, die als Hauptverkehrsader wahrgenommen wird. Es sind unscheinbare Schilder, ganz rechts, dazwischen ist noch Busspur oder Radweg. Und dort vermutet man  Halteverbote oder Schilder für Radfahrer, aber nicht ein 30 km/h-Schild.

Und darum fahren fast alle "Auswärtigen" (sowie viele Regensburger, die nur gelegentlich hier durchfahren) ihre übliche Ortsgeschwindigkeit. Und ärgern sich über diejenigen, die scheinbar unnötig mit 30 auf der vierspruigen Hauptverkehrsader dahin schleichen.

Das ist für alle Beteiligten unangenehm.

Für die, die korrekt fahren und bedrängt werden;  für die, die unwissend zu schnell fahren und heftige Strafen befürchten müssen (obwohl sie mit 50-55 nun wirklich keine Raser sind);  und für die Anwohner, um deren Luftqualität es doch angeblich geht.


Leerer Beutel ab Dienstag mit Außenbetrieb



Auf Nachfrage bei Winfried Freisleben erfuhr ich, dass das Lokal "Leerer Beutel" ab Dienstag  19. Mai 2020 wieder Mittagessen anbietet - denn der Freisitz darf bewirtet werden. 

Und ab Montag in der folgenden Woche  ist das Restaurant wieder von 11 Uhr bis 22 Uhr geöffnet 


Samstag, 16. Mai 2020

Was ist jetzt mit dem Museumstag?

Eigentlich wäre morgen der Museumstag. Mein Bekannter aus Hof, Gerhard Prokscha von extra-radio, hat mich im Gespräch darauf gebracht. extra radio bereitet nämlich eine Berichterstattung über den Fluchtballon vor, der vom Museum der bayerischen Geschichte  in besonderer Weise aktiviert werden soll. 

Aber wann genau. Und was ist mit den anderen Museen?

Ich habe im Internet recherchiert, aber keine bzw. dürftige Informationen gefunden. Das Thema "wird schlecht kommuniziert", wie man so schön sagt. Weder auf der Portalseite der Museen Regensburg (https://www.regensburg.de/museen) noch auf der Webseite museumstag.de noch auf der Stadtverwaltungsseite "regensburg.de" fand ich einen expliziten Hinweis. Man muss zu den einzelnen Museen "googeln", um ein bisschen war zu erfahren. Die Webseiten der Stadt und ihre Unterseiten, auf denen die Museen vorgestellt werden, halfen nicht weiter.

  • Also: das normale Museum am Dachauplatz hat wohl seit 12. Mai wieder geöffnet, liest man auf deren Webseite. Also wird es wohl auch morgen mit hoffentlich freiem Eintritt offen sein.
  • Das Naturkundemuseum ist wohl zu. Der letzte Eintrag auf deren Webseite sagt, dass das Museum geschlossen ist,  und sagt ferner ausdrücklich, dass der Museumstag 2020 ausfällt. Gemeint ist wahrscheinlich nur der Museumstag im Naturkundemuseum, nicht insgesamt.  Ein Anruf dort war vergeblich, da geht niemand ran.
  • Interessant wird es im neuen "Museum der bayerischen Geschichte". Das  teilt auf seiner Webseite mit, dass es ab 19. Mai den Betrieb wieder aufnimmt. Daraus ergibt sich für mich: es wird  wohl nichts mit dem morgigen Museumstag. Aber die Wiedereröffnung ist interessant. So heißt es in einer Pressemeldung:
"Zum einjährigen Geburtstag am 4. Juni wird die Dauerausstellung runderneuert. Als besondere Attraktion steigt der Fluchtballon von Naila endlich auf! Die Besucher/innen können den Aufbau dieser und anderer Inszenierungen sogar miterleben."
Der Ballonflucht aus der DDR, die im oberfränkischen Naila endete (daher "Ballon von Naila") ist wirklich eine faszinierende Story. Wer sich noch nicht damit beschäftigt hat, für den gibt es zahlreiche Berichte, einen Wikipediaeintrag und auf youtube diverse Videos.

Montag, 11. Mai 2020

Kunst- und Gewerbeverein: Ausstellung wieder geöffnet

Die Ausstellungsräume des Kunst- und Gewerbevereins sind wieder zugänglich. Somit ist auch die 3. Karikaturenausstellung „Vom Kumor in der Hunst“ wieder geöffnet

Die Ausstellung ist ab Dienstag 12.5. bis voraussichtlich Sonntag 07.06.2020 zu den üblichen Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr)!

Der Verein meldet:
Laut den Vorgaben des Freistaates Bayern haben wir zum Schutz unserer Gäste alle notwendigen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands getroffen. Sobald es die Situation erlaubt, werden auch wieder Führungen stattfinden; aktuell können wir diese leider noch nicht anbieten.
Über unsere Homepage und unsere Social-Media-Kanäle halten wir Sie mit Neuigkeiten und Informationen rund um unsere weiteren Aktivitäten auf dem laufenden.

Und nun folgt eine kuriose Entdeckung:

Bei den Exponaten sind herrliche Installationen (in Form kleiner Modelle) von Frank Kunert dabei, die bei Besuchern sehr viel Belustigung und Bewunderung hervorrufen. Darunter auch die Installation "Privatsphäre" (siehe  Foto vom Modell unten), das einen Stammtisch zeigt, der mit Trennwänden versehen ist. Es war auch als Beispiel in der Pressemitteilung für den Veranstaltungshinweis enthalten (weshalb ich es auch in meiner Ankündigung verwendet hatte)

Nun - diese Installation entstammt einer Zeit vor Corona.

Ich musste in jüngerer Zeit wiederholt an das Modell denken, als ich von den Vorgaben für die Neueröffnung von Lokalen nach dem Shutdown hörte.

Und vor kurzem sah ich in dann in einem Fernsehbericht tatsächlich einen Tisch in einem Lokal, das bei einem Außentisch Glastrennwände eingebaut hatte, ähnlich wie die Trennwände in diesem Modell. Das Lokal (ich glaube das war im Ausland) bereitete sich so auf die erste Zeit der Öffnung nach dem Shutdown vor. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es entstand für mich der gleiche kurios-traurige Eindruck wie bei der Stammtisch-Idee von Kunert






Zur Ausstellung siehe auch:
https://www.regensburger-tagebuch.de/2020/02/ausstellung-vom-kumor-in-der-hunst-ab.html

Samstag, 9. Mai 2020

Regensburger Internet-Radio-Sender "Ghost Town Radio"



Auf regensburg-digital las ich vorhin einen Bericht über einen neuen Regensburger Internetradio-Sender namens Ghost Town Radio. Der läuft immer am Wochenende, also auch jetzt gerade. Und bei mir läuft er schon eine halbe Stunde lang, ohne dass ich den Wunsch hatte, umzuschalten . Und das ist für mich persönlich schon mal bemerkenswert.

Der Sender bringt nicht nur gute Musik, sondern beleuchtet die lokale Musikszene und DJ-Szene. Es gibt eine eigene Unterseite, in welcher die DJs vorgestellt werden. Und diese wiederum dürfen offenbar einzelne Sendestunden selbst gestalten. Betrieben wird der Sender von Adam Lederway, und mehr Infos über ihn und sein Projekt findet ihr auf diesem Artikel auf regensburg-digital

Die Webseite findet man über google nicht so einfach (lediglich den Spotify-Kanal); die Webadresse lautet:




Ganz unten auf der Webseite findet ihr ein Kästchen zum Live Mithören.




Freitag, 8. Mai 2020

Tipp: Kunst „mit Abstand und draußen“ in Eichhofen




Ein Tipp für das Wochenende: beim Schloss in Eichhofen gibt es eine interessante Aktion, die sich schon am letzten Wochenende zu einem Überraschungserfolg entwickelte.

Die Familie Schönharting von der Schlossbrauerei organisiert bekanntlicherweise viel kulturelle Veranstaltungen in Eichhofen, die in der Coronakrise ruhen mussten. Aber im April entstand die Idee, Kunstwerke draußen vor dem Schloss zu präsentieren - natürlich mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.

Viele Künstlerinnen und Künstler waren von dem Plan begeistert und machten sich an die Arbeit: Renate Christin, Tom Kristen, Bernadette Maier, Herbert Muckenschnabl, Günther Schönharting und Ursula Wohlfeld.  Sie bemalten künstlerisch Europaletten, die um das Schloss aufgestellt.

Die Paletten sind sowohl Blickfang, Kunstobjekt, als auch Abstandhalter.

Und man muss nicht verdursten, während man die Kunst betrachtet. Der Brauereigasthof ist zwar nicht reulär geöffnet, aber Wanderer können

samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr 
eine wegzehrung "to go" 

mitnehmen. In die selbst geschneiderten Rucksäcke der Schlossbrauerei passen Kuchen, Brotzeit und Bier. 

Die ganze Aktion wurde "BIER.KULTUR" getauft, und mit dem Rucksack können Sie BIER.KULTUR auf die Wanderschaft - oder nach Hause - nehmen.

Frau Christin hat mir Fotos vom letzten Wochenende zu gesandt. Sie wird auch morgen mittag persönlich anwesend sein und ich habe auch vor, in Eichhofen vorbei zu sehen. Ich will sowieso endlich mal wieder raus. Mittlerweile muss man ja auch nicht mehr vorgeben, spazieren zu gehen, wenn man das Haus verlässt.

Siehe auch die Webseite der Brauerei: https://www.eichhofener.de/index.php/wanderbier.html


Samstag, 2. Mai 2020

Ausstellung "Im Goldenen Käfig" im Art Affair ab 7. Mai


»IM GOLDENEN KÄFIG«
Freiheit-Grenzen-Kunst

7. Mai bis 13. Juni 2020
Galerie Art Affair
Am Donnerstag, den 07. Mai 2020 startet die Galerie ART AFFAIRmit einer neuen Ausstellung ins Frühjahr - mit interessantem Aufbau und einem ebenso interessanten Vernissagen-Konzept.

Ausgestellt sind Werke der polnischen Künstlerin Anna Bocek, Ugo Dossi, Alex Bär, Ralf Koenemann, Victor Safonkin, Ren Rong, Arnauld Nazare Aga, Giuseppe Donnaloia und Markus Lüpertz. Neu im Portfolio der Galerie: Bildhauer David Cerný aus Prag

Mittelpunkt der Ausstellung aber ist die begehbare Installation „Cut the Fence“ des Künstlerduos Copa & Sordes. Die sollte eigentlich die Eingesperrtheit von Migranten in Lagern symbolisieren, ist aber ganz passend zu dem "goldenen Käfig", in den uns die Corona-Krise gezwungen hat.

Ursprünglich umschloss dieses 650 m lange Kunstwerk "Cut the Fence" den Zaun eines Heims für Asylbewerber in Basel. 25 Meter dieser trügerisch goldenen Idyllle hat die Galerie damals erstanden.

Und aus diesem goldenen Käfig heraus können die Kunstwerke betrachtet werden. Die Künstler der Galerie bekommen abgegrenzte Bereiche, der Zugang ist limitiert.


Das Vernissagen-Konzept

Die Vernissage findet aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen in anderer Form statt.


Die Vernissage verteilt sich auf  Donnerstag, 07. Mai - Samstag, 09. Mai. Maximal zehn Personen können die Ausstellung gleichzeitig besuchen.

Jeden Tag gibt es eine Einführung jeweils um 17.00, 18.00, 19.00 und um 20.00 Uhr.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um Online-Anmeldungzum Wunschtermin gebeten. Dazu hat die Galerie wir ein Doodle eingerichtet, auf dem Sie sich ganz einfach eine Stunde der Vernissage reservieren können.Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben.


Zu den Künstlern

Schnapsidee Baumarkt

Was für eine verrückte Idee, am heutigen Samstag vormittag einen Baumarkt besuchen zu wollen.

Anfangs wollte ich nur Futter für den Hund kaufen. Das könnte ich doch gleich mit dem Kauf von Baumaterialien verbinden, damit es auf der stilliegenden Baustelle im Erdgeschoß weiter geht, nicht wahr!? Also auf zu Fressnapf und Bauhaus.


Schon ein paar Hundert Meter davor: Stau. Der riesige Parkplatz dann: voll.

Einkaufswägen? Keine da. Die Zahl der Einkaufswägen wurde offenbar auf 500 reduziert, denn mehr Personen dürfen nicht rein, und vor den leeren Unterständen stehen Warteschlangen.

Als ich endlich einen Wagen habe und den Baumarkt betrete, sehe ich die Schlange vor der Kasse. Gefühlte 3 km. Ich überlege das erste mal, nach Hause zu gehen.

Ich suche dann doch noch - so verzweifelt wie vergeblich - nach Gipsputz und ähnlichen Materialien. Wurde der Teil abgesperrt? Die wenigen Angestellten sind belagert. Deren Auskunft würde mir wahrscheinlich sowieso nicht helfen - das Ganze ist ein Fehlschlag, und daheim wartet ein ausgemergelter, heißhungriger Hund, der grad den Teppich auffrisst.

Ich verliere die Nerven und verlasse fluchtartig den Baumarkt. Was für eine Schnapsidee.

Beim Fressnapf bekomme ich nur die Hälfte, denn die Regale sind schon wieder halb leer. Auch so ein Phänomen der Corona-Krise: in beiden Fressnapf-Filialen sind seit Wochen die Vorräte geplündert. Haben die Tiere auch Panik bekommen?

Zu Hause schaue ich entspannt zu, wie mein Hund den Rest des Teppichs frisst. Mahlzeit.

Sonntag, 26. April 2020

Auch meine Ausstellung fällt aus

Heute wäre die Vernissage zu meiner eigenen Ausstellung im Leeren Beutel gewesen. Anfang März waren die Planungen soweit, dass der Termin und Einladungsflyer feststanden. Und genau in diesen Tagen schwappte die Corona-Krise nach Deutschland. Wie ich dann auch schon vermutete, wurde die Planung letztendlich aufgehoben und die Ausstellung für ungewisse Zeit verschoben.

Ganz ehrlich: es stört mich nicht.

Bei mir liegen im Wohnzimmer zwar immer noch Rahmen, Passepartouts und die neueste, teuere Lieferung von großformatigen Alu-Dibond-Drucken (noch verpackt, so wie sie von Wolfram Schmidt kamen) herum. Aber ab den ersten Tagen der Krise galt meine Sorge der Gesundheit meiner Familie, vor allem meiner über 80 jährigen Mutter, die ich damals wegen ihrer Handverletzung intensiv im Haushalt betreute. Und natürlich musste ich blitzschnell  in dieTechnik des homeschooling einarbeiten, also vor allem in den Umgang mit Videokonferenzen und der entsprechenden Software, die ich benötigte.

Die künstlerische Seite ist glücklicherweise nicht mein Brotberuf. Das ist die Lehrtätigkeit. Ich denke mir, die Ausstellung wird irgendwann nachgeholt werden (ich benutze nicht das Wort "sicher", denn wer weiß was noch alles passiert). Wirklich leid tun mir diejenigen Künstler (und Musiker), die davon leben und die ihre Ausstellungen oder Auftritte absagen mussten. Und natürlich tut mir Winni leid, der das Restaurant "Leerer Beutel" (und dort hätte die Ausstellung stattfinden sollen) schließen musste.

Immerhin gibt es einen Lichtblick für die Künstler. Von Antonia Kienberger, die nicht nur in der Erdel-Galerie mitwirkt sondern auch für andere Künstler und Galerien Pressearbeit macht, erfuhr ich vor ein paar Tagen vom "soft-opening" der Galerien.

Samstag, 25. April 2020

Ausstellung mit Druckgrafiken im artspace Erdel


Thomas Müller, "Tolle Hefte"

Tom Kristen
Bestiarum: 10 Radierungen

Unter Beachtung  strenger Hygienevorschriften öffnet morgen die Galerie "artspace Erdel", und zwar nicht im Hauptraum am Fischmarkt, sondern im in der nähe liegenden "Schaulager". Für die, die es nicht wissen: das ist sozusagen die kleine Filiale, die sich nur ein paar Häuser weiter befindet


Dauer der Ausstellung: 30. April - 30. Mai 2020
Eine Eröffnung findet nicht statt.

Unter dem Titel DRUCKKUNST zeigt Wolf Erdel im Schaulager, Am Schallern 4 in Regensburg eine Auswahl von Lithografien, Linoldrucken und Radierungen von Künstlern der Galerie und aus seiner Sammlung:

Kleine Flucht - 25.04.2020

Wieder eine kleine Fahrrad-Flucht durch die Stadt, diesmal bis zum Stadtpark. Ich habe aber nur ein paar Bilder gemacht, und auch nur mit dem Smartphone. Nicht um Impressionen einzufangen, sondern weil mir ein paar Dinge aufgefallen sind. Zum "richtigen Fotografieren" habe ich nach wie vor wenig Lust.

Am Schwanenplatz kommt es jetzt offenbar zum finalen Ausbau

Bahnhofsareal Baufortschritt 25.04.2020

Und wieder  Fotos vom künftigen Interims-ZOB im Bahnhofsareal. Dort, wo früher der Wirsingturm hauste.



Donnerstag, 23. April 2020

23.04.2020 - Fahrradspazierfahrt durch die halbleere Stadt

Kleine Runde mit dem Fahrrad. Anders als in dem französischen Film "Kleine Fluchten" muss ich mich zu solchen Fahrten zwingen.  Eigentlich verkriech ich mich  seit sechs Wochen (schon seit vor der offiziellen Ausgangssperre!) von morgens bis abends in der Wohnung und nutze nicht mal meinen schönen großen Garten. Nicht nur, weil dort wieder mal die angrenzend parkenden Züge "föhnen", sondern weil die Stimmung einfach nicht zum Genießen ist.



Sonntag, 19. April 2020

Bahnhofsareal am 19.04. - ein ungewohnter Anblick


Ein ungewohnter Anblick: Dort, wo das der Wirsingturm und anderen Gebäuden des ehemaligen Wohnheims die Sicht prägten, ist nur noch Grün zu sehen



Hier entsteht der Interims-ZOB