Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens
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Donnerstag, 4. Mai 2017

Neues von Amaro Ameise

Es gibt  eine neue Webseite von und über Amaro Ameise:


Sie enthält einen geschichtlichen Überblick über die letzten 12 Jahre. Was er aktuell 2017 macht, hat er in verschiedenen blogähnlichen Artikeln hier eingetragen:



Lesenswert ist der Eintrag vom 17.2.  (Titel "Der Sinn meiner Arbeit") anlässlich seine Säuberungsaktion in der Hermannstraße. Der Artikel gibt sehr gut wieder, welche Philosophie hinter den langjährigen Aktionen von Amaro Ameise steht. Denn da geht es nicht um den Petersweg und die dortige Bebauung, wie viele meinen, sondern um etwas anderes. Aber lest selbst - jede Zusammenfassung würde den Inhalt verfremden.


Ich selbst hatte das Bemühen von Amaro Ameise - nach einem längeren Gespräch mit ihm - in folgender Reportage im Jahre 2011 erläutert:
Der Artikel ist nach wie vor lesenswert, da er zum Nachdenken anregt. Wie können wir durch vorbildhaftes Tun das Verhalten der anderen verbessern? (und nebenher dafür sorgen, dass sich die Pfoten von Yorki und anderen Hunden nicht durch Glassplitter entzünden)

Auf der neuen Webseite fand ich  ein Video mit einem Kurzportrait, das auch auf youtube abrufbar ist (Stand 2016):

Sonntag, 11. Dezember 2016

Amaro Ameise - verschollene Fotos aus 2008

Das zweite Mal kurz hintereinander hat mich die Grippe erwischt. Ich bin noch nicht einmal dazu gekommen, den Rückstau an zu erledigenden Dingen abzuarbeiten, den der erste Ausfall bewirkt hat. Da liegen stapelweise Todos auf meinem Schreibtisch, jedes für sich geeignet, um mich damit tagelang zu beschäftigen. Und um ein paar Personen um mich herum muss ich mich auch kümmern.

Natürlich leidet da auch das Bloggen, das absolut nachrangig ist. Hier gibt es jede Menge Artikel im Entwurfsstadium, die ich noch abschließen muss. Dass ich überhaupt etwas zwischendurch veröffentlichen kann, ist ein Wunder. Aber manches geht überraschend schnell.

Gestern habe ich das erste mal wieder Vorlesungen für Fernlehrgangsteilnehmer gehalten - und musste nach drei Stunden abbrechen. Die Stimme machte nicht mit. Die Bronchen sind auch noch angegriffen. Immerhin - ich habe stundenweise wieder Energie, um das eine oder andere zu erledigen.

Und so habe ich vorhin einen Vorgang abgeschlossen, der "unseren" berühmten Grabenkämpfer Amaro Ameise betrifft.

Ich hatte vor ein paar Wochen beim Aufräumen der Festplatte Fotos von ihm gefunden, und zwar aus dem Jahre 2008. Genaugenommen vom 8.7.2008, und die sind von  dokumentatorischen Wert. Es sind meine ersten Aufnahmen von Amaro, und eine sehr gründliche Bestandsaufnahme des Stadtgrabens im damaligen Zustand

Die Fotos waren offenbar noch nicht ins Web hochgeladen und nirgends verwendet.

Aber ich habe entdeckt, dass ich 2008 einen Recherche-Artikel über ihn geschrieben hatte, zu dem diese Fotos eigentlich gehören. Der Artikel war 2010 bei einem Hackerangriff verlorengegangen, 2014 habe ich ihn rekonstruiert. Aber mit falsch zugeordneten Fotos, wie ich jetzt feststellen musste - ich habe versehentlich Fotos vom April 2009 eingebunden.

Also habe ich den Artikel nachträglich editiert und die Fotos ausgetauscht. 

Dort könnt ihr die Fotos ansehen:




Montag, 12. Januar 2015

Neu - umfassende Doku über Amaro Ameise

Anlässlich der Fotos über den Neubau im Peterstorgraben (Petersgraben, Peterstor-Graben), dort wo früher Amaroland war, habe ich nun den Artikel über Amaro Ameise im Regensburger Personenbuch freigeschaltet.

Auf diesen Artikel bin ich sehr stolz, denn es ist die umfassendste und systematischte Darstellung über Amaro Ameise, die es derzeit gibt. Alle Artikel über ihn, auch seine eigene Webseite, zeigen immer nur Mosaiksteine, und man muss viel lesen, um ein Gesamtbild zu bekommen.

Foto: April 2009

Vor allem aber ist vielen immer noch nicht bekannt, das Amaro Ameise schon vor den Aktionen im Peterstorgraben umweltschützend in und außerhalb Regensburg aktiv war, und auch in den Jahren danach Projekte durchführte. Derzeit, genaugenommen seit Anfang 2014, wirkt er in Augsburg, und räumt dort quasi auf.

Im Jahre 2011 brachte ich nach einem Gespräch mit ihm eine sehr gründlichen Aufsatz über seine Tätigkeiten in das Tagebuch, den ich in dem nachfolgenden Gesamtartikel eingearbeitet habe.


Markus Frowein alias Amaro Ameise, 12.04.2009 im Peterstorgraben



Freitag, 8. August 2014

Da geht es dahin, das Amaroland.

Eigentlich ist es schon dahin, das Land von Amaro Ameise, dort am Graben beim ehemaligen Peterstor

Der Garten ist schon geschliffen, die Grundmauern für das neue Gebäude werden schon hochgezogen.  Ich bin eigens einen Umweg in die Stadt gefahren, um schnell noch den jetzigen Zustand zu dokumentieren. Viel zu spät eigentlich, aber ich hatte in den letzten Wochen andere Arbeit.


7.8.2014. Bauarbeiten im Peterstor-Graben


12.04.2009 - Amaro Ameise hat den verwilderten und schuttbeladenen Graben aufgeräumt und einen Garten angelegt.

Wiederhergestellt: Amaro Ameise, Fotoreportagen aus 2008 bis 2009

Es war sehr aufwändig, die Bilder wieder zu finden, aber es hat sich gelohnt. Ich konnte die Fotoreportagen über Amaro Ameise aus 2008 und 2009  endgültig rekonstruieren.






Hier geht es zu den rekonstruierten Beiträgen:


Amaro Ameise - der berühmte Gärtner von Regensburg (04.08.2008)




Weitere Artikel zu Amaro Ameise in diesem Blog
(die nicht erst rekonstruiert werden mussten)



Freitag, 18. Januar 2013

Schneeschipper gesucht?

Amaro Ameise sucht Arbeit. Ich traf ihn gestern bei einem Spaziergang, als er neben seinem früheren Graben-Domizil einen Abschnitt des Gehwegs räumte. Zum Abschluss wollte er dann durch Aushang an dieser Stelle seine Arbeitskraft anbieten. Ich hatte versprochen, ihn zu unterstützen, was ich hiermit tue.
 


Montag, 20. Juni 2011

Amaro Ameise - da steckt mehr dahinter!

(Fotos rekonstruiert im August 2014)

Amaro Ameise und der Regensburger Stadtgraben am Petersweg - ein Geschichte, die 2006 begann. Damals ergriff er die Initiative, räumte in monatelanger Arbeit systematisch die wilde Müllhalde in diesem Stück ehemaligen Stadtgrabens auf, in die Passanten (und nachts die Betrunkenen) Unrat warfen. Am Ende bearbeite er den Boden und bepflanzte ihn. Die Stadt duldete ihn wohlwollend und er versprach, die denkmalgeschützten Mauerreste  in Ruhe zu lassen.

Amaro Ameise alias Markus Frowein




Nun musste er raus, denn die aktuellen Eigentümer wollen bauen. Die Stadt forderte ihn deshalb auf, den Garten zum 31. Mai 2011 zu räumen (vgl. MZ-Artikel vom 31.Mai, ferner der wesentlich ausführlichere Artikel in regensburg-digital.de).

Ist er nun raus oder nicht?


Ist er nun raus oder nicht, höre ich die Leute fragen? Ja, er ist. Aber er ist noch in Regensburg und ist noch aktiv.  Ich traf ihn beim Aufräumen auf der Jahninselspitze, unterhalb des Grieser Stegs, und unterhielt mich mit ihm.


Mittwoch, 19. August 2009

Amaro Ameise verabschiedet sich

Artikel wiederhergestellt im August 2014


Regensburg am 19.08.2009: in Straßenkreide auf den Fußweg der Burggraben-Brücke geschrieben erklärt  der Regensburger Burggraben-Gärtner Amarao Ameise seine Arbeit für fertig.

Amaro Ameise verabschiedet sich mit Kreide auf der Mauer


Amaro Ameise "besetzte" vor 4 Jahren den  Regensburger Burggraben, der ein historisches Element Regensburgs ist und mittlerweile unter Denkmalschutz steht.

Seitdem hat er den Graben Quadratmeter für Quadratmeter von Bauschutt und Sperrmüll befreit, den Boden bestellte und auf sympathische und fantasievolle Weise bepflanzt. Zwischendurch gab es  Schwätzchen mit den Passanten oben auf der Brücke. Durch seine Aktion wurde er überregional bekannt - bis hin zum japanischen Fernsehen interessierten sich die Medien für ihn.

Montag, 13. April 2009

Amaro Ameise wünscht uns Frohe Ostern

Artikel wiederhergestellt im August 2014
Fotos vom 12.04.2009






Es wird immer schöner im Regensburger Amaroland




Unglaublich, was er inzwischen aus der ehemaligen Bauschuttruine am Peterstor gemacht hat, Amaro Ameise, Regensburg beliebtester Gärtner und Gartenbesetzer. Ich muss gestehen - nach dem Herbst letzten Jahres glaubte ich, dass der Hype um das Amaroland vorbei ist und das Ganze nur eine schöne Phase war. Aber was ich da in den letzten Tagen erblickte, war schon umwerfend. Alle Steine und Brocken sind mittlerweile weg, fast die ganze Fläche bestellt, die Beete top gepflegt und überall sprießt das Gemüse.

Amaro Ameise, gut gelaunt,  ist voll in Aktion und pflanzt in traditioneller Weise seine Pflanzen in Herzform an oder gibt ihnen Schriftzüge oder Bilder. Vieles sieht man erst beim zweiten Hinsehen, oder, wie es mir ging, erst als mich Amaro darauf aufmerksam machte. Die "Spinatspinne" z.B., der Schlumpfkopf, den er aber bei der Mundpartie noch reparieren will, Herzen und Smileys und einzelne Schriftzüge wie zum Beispiel  "Amaroland" an der Südflanke.

Dienstag, 8. Juli 2008

Amaro Ameise - der berühmte Gärtner von Regensburg

Dieser Artikel wurde, wie alle Artikel von 2008-2010,  wo weit wie technisch möglich wiederhergestellt im Januar 2013. Es können einzelne Bilder fehlen oder Verknüpfungen in's Leere gehen. Die Artikel und ein Teil der zugehörigen Bilder waren wegen eines hackerbedingten Umzugs für lange Zeit verloren gegangen.
Nachtrag Dez 2016: Fotos im Artikel ausgetauscht, da ich die Originalfotos gefunden hatte






Wer von der Maxstraße kommend Richtung Petersweg fährt, kommt an einer Stelle vorbei, an der rechts eine riesige, tiefgelegene Baulücke klafft, dem Stadtgraben vom Peterstor. 




Dieser hat sich in den letzten Wochen zur Attraktion für Regensburger und Touristen entwickelt. Fast ständig stehen oben Passanten und sehen sich das grüne Wunder an, das der Regensburger Lebenskünstler "Amaro Ameise" (Künstlername) dort bewirkt hat. Spätestens seit März ist er Gegenstand von Zeitungsartikeln geworden, und wie ich hörte, hat er sich vor kurzem mit einer japanischen Touristendelegation über ein Interview unterhalten, das er in zwei Wochen für das japanische TV geben soll.

Vor ein paar Wochen sah ich mir das ganze mal näher an, als ich gerade vorbei radelte. Und war überrascht. Amaro Ameise arbeitete dort unten an einem Gemüsebeet und drei Viertel des Grundstücks hatte er zu einem liebevoll dekorierten Blumen- und Gemüsegarten umgewandelt.