Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 14. August 2020

Best of 2012 - neues Video



In einem Artikel vom 30.04.2013 zeigte ich eine Zusammenstellung meiner schönsten Fotos aus dem Jahre 2012 (Regensburger Impressionen - Best of 2012).


Die Dia-Show-Einbindung des Foto-Albums war veraltet, so dass der Leser mittlerweile überhaupt keine Bilder sehen konntet)

Das Jahr 2012 war fotografisch eines der ergiebigsten Jahre überhaupt. Ich war sehr viel unterwegs und habe wunderschöne Impressionen eingefangen. Es wäre schade um diese Zusammenstellung gewesen.

Ich habe deshalb nicht nur den Blogartikel repariert, sondern mir auch die Mühe gemacht, nachträglich ein Video aus den Fotos zu erstellen. Das Video findet der Leser auf youtube. Es gibt einen schönen Rückblick auf dieses Jahr.

Video direkt auf youtube ansehen: https://youtu.be/oLpzbR6lPhY
Bilderalbum: https://photos.app.goo.gl/AEbdXJgXXhYNWxxx5


Video-Einbindung:

Fotos Jazzweekend 2012 neu hochgeladen




Bei der Kontrolle alter Artikel entdeckte ich einen Blogartikel vom 12.07.2012 mit Fotos vom Ausklang des Jazzweekends.

Die Fotos waren aufgrund technischer Änderungen bei google nicht mehr sichtbar. Ich habe das Bilderalbum komplett neu hochgeladen und so den Artikel restaurieren können. Hier geht es zum Artikel:

https://www.regensburger-tagebuch.de/2012/07/impressionen-jazzweekend-2012.html

In Corona-Zeiten denken wir wehmütig an solche Sommernächte.

Donnerstag, 13. August 2020

Es ist nicht mehr so wie vorher - ein Resumee

Er ist mühsam, mein Weg zurück in die Normalität. Aber ich muss mich zwingen, wieder raus zu gehen. Die letzten Wochen im Mai, Juni, Juli  habe ich mich -  trotz herrlichstem Wetter - ganze Wochenenden zu Hause verkrochen.

Dabei bin ich sonst jede freie Minute in der Altstadt, gehe in Cafes, stöbere in Buchläden, setze mich an einen Brunnen, gehe auf viele Veranstaltungen, oder fahre mit dem Rad drauf los.

Und an freien Tagen oder in den Sommerferien vollziehe ich mein "Palletti-Ritual": statt zu Hause zu kochen, gehe ich dieses geniale Cafe, das seit fast 40 Jahren zu meinen Lieblingswohnzimmern zählt, gönne mir dort ein Mittagessen und lese Kulturjournal, Kunstzeitung und andere Zeitungen von vorne bis hinten durch. Wenn ich Bekannte treffe, gibt es natürlich auch noch einen Ratsch als Dreingabe.


Nach langer Zeit mal wieder: Mittagessen im Palletti (29.07.2020)
 
Nur ganz langsam kommt das alles wieder. So bin ich in den letzten Tagen ab und zu mal alleine und spontan in die Stadt geradelt. Ohne dass jemand ein Treffen organisiert und einen Tisch reserviert hat. Einfach drauf los.

Aber: es ist nicht mehr so wie früher. Das ganze Feeling stimmt nicht mehr.


Der Respekt vor dem Virus ist natürlich der Hauptgrund, wenn auch nicht der einzige. Eigentlich ist es nicht richtig Angst, obwohl ich die haben müsste. Vielmehr bleibt ein mulmiges Gefühl im Hinterkopf.

Dazu kommt aber auch die gesamte Stimmung, die man beim Weggehen spürt. Die Leute sind vorsichtig, distanziert, verunsichert. Die Freisitze sind spärlich besetzt. Wenn man schnell mal in ein Cafe oder Lokal will, muss man an Reservierung denken. Alles ist schwerfälliger. Man muss Namen und Kontaktdaten notieren, was noch geht, aber man muss auch brav warten, bis man einen desinfizierten Platz zugewiesen bekommt.


Mehr Freisitze in Regensburg

Langsam wird's wieder, mit den Cafe-Umsätzen. Natürlich stört noch die Tatsache, dass Tische oft einzeln besetzt sind (z.B. im Palletti, womit ein halbleeres Lokal trotzdem voll besetzt sein kann), aber auch, dass die Leute noch vorsichtig sind. Was dagegen hilft, sind die vielen neuen Freisitze. Mehr als 135 Genehmigungen sollen erteilt worden sein, las ich vor kurzem. Den Startschuss bildete der Stadtratsbeschluss vom 28. Mai 2020. Demnach sollen für Freisitze nur noch 15% der bisherigen Gebühr kassiert werden, außerdem wollte man großzügig bezüglich der Genehmigungen sein. Das hat offenbar geklappt, und hilft den Gastronomen. Allerdings nur, solange das Wetter sommerlich ist.

Was mir bei den Altstadtbesuchen noch aufgefallen ist: das Palletti hat neue Stühle (angeblich waren die alten nicht mehr bequem genug) und vor der Wurstkuchl sah ich ebenfalls neue Tische und Bänke. Das sind für einen eingefleischten Regensburger Szenegänger wie mich schon bemerkenswerte Änderungen.

Viele neue Freisitze in Regensburg. Hier vor dem Malefiz in der Pfarrergasse, wo wir lecker frühstückten.


Ungewohnter Anblick an der Wurstkuchl

Sperrung Uferweg aufgehoben

Im April oder Mai musste ich feststellen, dass meine Fahrradtour am Uferweg entlang nicht mehr möglich ist, denn zwischen Villapark und IT-Speicher war der Weg abgesperrt. Der eigentlich dem Hafen gehörende Weg wurde von der Stadt wegen der Errichtung eines Hochwasserschutzes gesperrt.

So kann man es auch auf der Seite des Bayernhafens in einer Meldung vom Juni nachlesen (https://www.bayernhafen.de/hochwasserschutz-und-projekte-an-der-donaulaende/). Und am 20.7.2020 wurden die Arbeiten dann ganz offiziell eröffnet, unter Anwesenheit der Oberbürgermeisterin (https://www.bayernhafen.de/mehr-sicherheit-durch-hochwasserschutz/)

Allerdings ist die Sperrung seit kurzem aufgehoben. Möglicherweise hat man wegen Corona die Arbeiten verschoben.Oder die Absperrung ist so oft niedergerissen worden, dass die Maßnahmen zeitlich anders verteilt wurden. Auf die Schnelle finde ich  keine offiziellen Verlautbarungen.

Nur die Straße vom IT-Speicher in den Hafen (offiziell "Donaulände", weiter hinten in "Budapester Straße" übergehend) ist gesperrt. Hier wurde der Straßenbelag abgetragen. Das dürfte dann Teil dieser Hochwasserschutzmaßnahme sein.
 
Die Strandbar (0941-Beach) musste wegen der Arbeiten bekanntlicherweise etwas weiter flussabwärts rücken, und hat aber offenbar ganz normalen Betrieb (facebook-Seite: https://de-de.facebook.com/0941BEACH/)
aktuell wieder frei: Uferweg an der Donaulände zwischen Villapark und IT-Speicher


Donaulände/Budapester Straße

Stadtentwicklung - Schäffnerstraße und Maximilianstraße







In der Schäfferstraße wird schon seit Wochen gebaut. Der Gebäudekomplex hinter der ehemaligen Fahrrad-Stadler-Filiale, dort wo die letzten Jahre der Kunstverein GRAZ hauste, wurde abgerissen. Mittlerweile wird auch auf der gegenüberliegenden Seite dieses Blocks abgerissen, nämlich an der Maximilianstraße.


Maximilianstraße , 12.08.2020

Schäffnerstraße, 12.08.2020
Mehr Fotos


Stadtentwicklung - Ernst-Reuter-Platz bzw Bahnhofsgelände


Am Ernst-Reuter-Platz wurde das Abrissgelände (ehemaliges Studentenwerk und Wirsingturm) aufgefüllt und planiert. Vor zwei Tagen sahe ich noch eine Straßenwalze  die letzten Schichten auftragen.

Hier soll der provisorische Busbahnhof entstehen, der Interims-ZOB. Vorher soll er als Ersatz für die Regensburger Dult dienen. Das heißt, hier soll im September ein Riesenrad aufgestellt werden, und vielleicht auch einige Buden.

Ich zeige nachfolgend  Fotos vom 11.08.2020 und ältere Fotos zurück bis zur Sprengung im Februar

11.08.2020

11.08.2020

Dult-Ersatz in Regensburg

Geplant: Riesenrad am Ernst-Reuter-Platz


Bekanntlicherweise fallen sowohl Mai-Dult als auch Herbst-Dult auf dem Dultplatz aus. Die Stadt sorgt aber für eine Alternative. Als Ersatz für die Dult gibt es in der Stadt Fahrgeschäfte und Buden, aber kein Bierzelt. Dazu werden der Neupfarrplatz sowie der neu geschaffene Platz am Ernst-Reuter-Platz zur Verfügung gestellt.

Der Name Dult wird von der Stadt bewusst vermieden, auch von Ersatz-Dult oder Mini-Dult will sie nicht sprechen. Die Medien und die Regensburger aber brauchen einen griffigen Namen, und daher spricht und hört man von der Mini-Dult oder Ersatz-Dult. So richtig losgehen soll es ab September.

Beim Ernst-Reuter-Platz soll ein Riesenrad platziert werden. Das Abrissgelände des ehemaligen Wirsing-Turms wurde in den letzten Tagen fertig planiert. Ob noch eine Schicht notwendig ist, kann ich nicht sagen, aber seit gestern sehe ich keine Baugeräte mehr.




Auf dem Neupfarrplatz sieht man schon das Kinderkarusell, außerdem verkaufen einige Händler Waren und Speisen wie Bratwürste oder Baumstriezel.




Freitag, 7. August 2020

Stimmungsvolle Vernissage in der Galerie Lesmeister



Am Mittwoch abend wurde in der Galerie Lesmeister die Gemeinschaftsausstellung "SPRAYED" eröffnet, die ich hier angekündigt hatte.

Das Wetter hätte nicht besser sein können, und dass der herrliche Innenhof zwischen Bachgasse und Wahlenstraße zur Verfügung steht, ist gerade in diesen Zeiten optimal. Die ehemalige Galeristin des Kunstkabinetts, Frau Schönsteiner-Mehr, war ebenfalls anwesend.

Von den drei Künstlern war nur Nico Sawatzki dabei. Katharina Grosse war verhindert und der Künstler namens Ashwan  musste wegen einer Erkrankung zu Hause in Barcelona bleiben.



Dienstag, 4. August 2020

Saltimbocca ganz lecker

Weil es so üblich geworden ist, dass man sein Essen fotografiert und mit anderen teilt - und auch noch Erfolg hat damit - mach ich das auch mal. Soll aber keine Gewohnheit werden.



Lecker gegessen im Leeren Beutel, bei einem spontanen (nichtreservierten) Besuch: Saltimbocca und andere feinen Sachen.


Montag, 3. August 2020

Die blaue Nacht 2020 - nur virtuell

Tja, das war's mit der Blauen Nacht 2020. Es gab eine Online-Live-Übertragung von Musikkonzerten ohne Zuschauer. Das Video kann man auf


ansehen.

Die MZ berichtete heute über die eigenartige Stimmung unter den Beteiligten mit dem Titel "Saufroh, traurig und am Ende überwältigt". Die Musik wurde dabe nicht im Stadtpark, sondern im Wasserwerk organisiert.

Um zu zeigen, wie das ursprünglich geplant war, nehme ich mal ein Foto aus der Nacht in 2010 (damals durfte man das Ganze noch "Regensburger Blaue Nacht" nennen, später funkten die Nürnberger juristisch dazwischen):


Daraus wurde eher das:


Das zweite Foto stammt natürlich nicht von 2020, sondern auch von 2010, und entstand lange nach Mitternacht auf der Eingangsseite des Kunstforums. Aber es passt symbolisch ganz gut.

Madesta gibt ihre Galerie auf

Fr. Dr. Madesta, Galerienabend 2016,
damals in der Oberen Bachgasse


Als ich vor ein paar Tagen in der Wahlenstraße entdeckte, dass die Galerieräume von Andrea Madesta komplett leer sind, vermutete ich es schon. Mit einer heutigen Nachricht in der Tageszeitung ist es traurige Gewissheit: Andrea Madesta hat ihre Galerie  endgültig aufgegeben (Andrea Madesta zieht die Reißleine, MZ, 3.8.2020).

Als Gründe werden im Zeitungsbericht von Marianne Sperb der Wandel im Kunstmarkt, steigende Unkosten und schlussendlich die Auswirkungen von Corona genannt. Zum 1.7.2020 wurden die Räume an den Vermieter übergeben.

Dass sich eine Galerie dieser Größenordnung in der Altstadt nicht so einfach halten lässt, darüber diskutierten Kunstinteressierte schon länger. Dass Corona dann dem Galeriebetrieb "den Rest gibt", war zu befürchten.

Andrea Madesta, ehemals Leiterin  der Ostdeutschen Galerie, übernahm Anfang 2014 die damals dienstälteste Galerie in Regensburg, nämlich die Galerie von Peter Bäumler in der Oberen Bachgasse. Diese existierte von 1973 bis zum 31.12. 2013, dann ging Peter Bäumler in den Ruhestand.

 Frau Madesta führte die Galerie  anfangs unter altem Namen fort, später firmierte sie mit eigenem Namen. Am 1. Januar 2018 zog sie in die Wahlenstraße 3 um.


Nachtrag zu filming-location Regensburg

Hier sind ein paar Vergleichsfotos zu den Fotos von der Dreharbeiten-Nacht im März 2011 (vgl. meinen Artikel filming-location Regensburg von letzter Woche) und. den Artikel "Regensburg leuchtet" von 2011

Am 26. Dezember 2011 spazierte ich mit meiner Kameraausrüstung erneut am Marc-Aurel-Ufer an der Donau entlang. Ich beschloss, zum Vergleich zu den Fotos vom März ein paar Langzeitbelichtungen mit normaler Lichtumgebung zu machen. Das ergab natürlich eher unspektakuläre Fotos.



Sonntag, 2. August 2020

Buchtipp: "Alltag.Wandel.Leben" mit Fotos von Christoph Lang wieder erhältlich!



Der erste Band mit Fotos von Christoph Lang ist vor zwei Wochen als Zweitauflage erschienen. Er war kurz nach seinem Erscheinen im Jahre 2018 schnell vergriffen. Ich hatte das Buch gerade noch kaufen können, da es beim Pustet noch einige Zeit auslag. Von der geplanten Besprechung ließ ich aber ab, als mir Herr Morsbach mitteilte, dass das Buch bereits vergriffen ist.  Allerdings habe ich meinen Lesern die Bände 2 und 3 vorgestellt, von denen ich genauso begeistert war.

Nun - der erste Band ist wieder erhältlich. Er heißt mit kompletten Titel

"Alltag.Wandel. Leben. Regensburgs erster Stadtfotograf Christoph Lang 1937 bis 1959" von Peter Morsbach und Stefan Effenhauser, Morsbach Verlag

Wer das Buch allerdings im Internet sucht, um sich etwas zu informieren, wird erst mal abgeschreckt. Bei den üblichen Online-Händlern gilt es als vergriffen (auch bei amazon, und auch die Neuauflage),  bei pustet.de erscheint es nicht auf der Webseite (obwohl es in der Gesandtenstraße aufliegt) und die Webseite des Morsbach-Verlags ist noch im Umbau. 

Aber das Buch ist wirklich erhältlich, wie ich mir vom Verlag versichern habe lassen. Sie können es über jeden Buchhändler bestellen und somit etwas für die Einzelhändlerbranche tun.

Ein Tipp zur Internet-Recherche: die einzelnen Worte sind durch Punkte getrennt, nicht durch Kommata. Geben Sie das richtig ein, damit die Suchtrefferliste gut wird.

Zum Buch:

 
Christoph Lang (1895-1966) war Regensburgs erster Stadtfotograf in der Zeit von 1937 bis 1959. Seine Aufgabe als Fotograf für das Stadtbauamt war in erster Linie die Dokumentation des Stadtbildes, seiner Veränderungen und Wandlungen. Aus den 22 Jahren seiner Tätigkeit hinterließ er 20 000 Aufnahmen.

Der Historiker Dr. Morsbach hatte schon in diesem im Jahre 2018 zuerst erschienenen Band aus dem Fundus interessante Fotos herausgegriffen, und um wertvolle Informationen bereichert. Der Leser findet also spannende Fotos vom "alten Regensburg", zusammen mit Fülle an wertvollen Hintergrundinformationen. Denn zu jedem Foto wurden akribisch die zugehörigen Personen, Häuser, Geschäfte rekonstruiert und Geschichtliches rund um diese Topics erzählt. Die Fotos gehen weit über das hinaus, was man bislang so im Internet über Ansichtskarten vom früheren Regensburg sehen oder sammeln konnte.


Samstag, 1. August 2020

Band 3 über die Fotos von Christoph Lang ist da

Noch besser, noch interessanter, und absolut empfehlenswert:



Er ist nun endlich erschienen, der von mir neugierig erwartete Band 3 der Buchserie mit Fotos des früheren Stadtfotografen Christoph Lang, der im Auftrag der Stadt Regensburg jahrelang Orte und Geschehnisse dokumentierte.

Der Band heißt "Eine Stadt im Zweiten Weltkrieg  - Regensburgs erster Stadtfotograf Christoph Lang 1937 bis 1959 - Band 3". Als Autoren werden diesmal genannt "Peter Morsbach" und "Hanna Specht".  Und bei dieses Buch konzentriert sich auf die Zeit von 1937 bis 1950. Es geht  also um den zweiten Weltkrieg und das zerstörte Regensburg nach Kriegsende.

Vom ersten Band (Alltag, Wandel, Leben) war ich so begeistert, dass ich eine Rezension schreiben wollte - aber da war das Buch schon vergriffen.  Vom zweiten Band war ich ebenfalls begeistert.  Er heißt "Der zeitlose Augenblick" und hielt zu meiner Überraschung noch mehr unbekannte Fotos und noch mehr Hintergrundwissen parat. Darüber schrieb ich zwei Artikel. Im zweiten Artikel suchte ich zu den oft schwer lokalisierbaren Fotos mit google-earth die Orte in Regensburg und dokumentierte das.

Schon beim zweiten Band  hieß es, dass die Kriegsfotos einem späteren Band vorbehalten sein sollen. Kann da noch viel Interessantes kommen, fragte ich mich zweifelnd, nachdem schon so viele Ecken in Regensburg gezeigt wurden?

Und wie. Das Buch hat allein schon mengenmäßig noch viel mehr Fotos als die früheren Bände, und sie sind allesamt spannend und zeigen neue, nicht bekannte Ansichten. Wer alte Fotos von Regensburg sucht, wird begeistert sein. Nur wenige waren schon bekannt, und wenn, auch nicht in dieser Qualität.

Aber auch ich die Hintergrundinformationen sind nochmal intensiver als in den sowieso schon beeindruckenden ersten Bänden. Der Historiker und Hauptautor Dr. Morsbach und Hanna Specht haben unglaubliche Recherche-Leistungen erbracht. Zu jedem Bild haben sie intensiv geforscht, alle Details analysiert, die Besitzer und Mieter der gezeigten Häuser eruiert, die Vorgeschichte und Nachgeschichte der Orte einbezogen.