Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Montag, 25. Mai 2020

Matthias Schlüter in der Galerie Distelhausen



Auch in Distelhausen beginnt die neue Ausstellungssaison. Den Anfang macht Matthias Schlüter. Es gibt keine Vernissage, allerdings ist zum Abschluss eine Finissage mit Performance geplant.


MATTHIAS SCHLÜTER
Reifen, Räder, Rotationen – Malerei, Grafik, Objekt
11. Juni – 26. Juli 2020

Geöffnet ab 11.6. - Keine Vernissage!

Finissage: Freitag, 24.7.2020 ab 14 Uhr
Performance: „Dynamissimo“

Distelhausen 1 · 93188 Pielenhofen
Öffnungszeiten: Fr./Sa./So./Feiertage 14-18 Uhr

und nach Vereinbarung: Tel.: 0172 8610036
www.galerie-distelhausen.de

Hinweis für die Gäste:
Ein an den offiziellen Vorgaben orientiertes Betriebs- und Hygienekonzept stellt den geregelten Ausstellungsbesuch sicher.  So wird die Gesamtbesucherzahl auf 35 Personen begrenzt, die sich gleichzeitig in den Räumen aufhalten dürfen. Der Einlass wird durch eine Galeristenkraft geregelt. Hinweisschilder informieren über die geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Möglichkeiten zur Handdesinfektion werden bereitgestellt. Es besteht die Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase.

Freitag, 22. Mai 2020

Stadtspaziergang am Vatertag

Es ist Christi Himmelfahrt, 21. Mai 2020. Das Wetter hat sich gerade so erholt, dass man bei Sonne gut draußen sitzen kann - lediglich zur Mittagszeit wird es kühl, wenn Wolken die Sonne verdecken. Im Laufe des Nachmittags wird es jedoch immer milder.

Wegen der Abstandsregelung können die Lokale nur wenige Tische freigeben. Trotzdem: bei meinem Spaziergang durch Regensburg sehe ich erstaunlicherweise immer wieder freie Tische.

Ich lasse mich dann am Haidplatz nieder, notiere meine Daten auf dem Formblatt (das muss sein) und genieße dann mein Mittagessen.



Nur wenige Lokale hatten geschlossen. Hier ein paar weitere Fotos von diesem Rundgang. Viele Bilder habe ich nicht gemacht. Ich wollte eigentlich nur die Sonne genießen.

Witzigerweise ist das erste außenbedienende Lokal,  das ich sehe, das Cafe Fürstenhof. Aber nicht etwa mit Tischen in der Maximilianstraße - da sind gar keine. Aber der Balkon, der wird offenbar bewirtet. Ist ja auch Außenbereich, oder?

Donnerstag, 21. Mai 2020

Nachtspaziergang in leerer Altstadt



Gestern abend radelte ich noch eine Runde durch die Stadt. Von Bismarckplatz und Donauufer abgesehen, war die Altstadt wie ausgestorben.

Erstaunlich. Normalerweise ist im Regensburger Altstadtzirkel immer was los - selbst in einer kalten Novembernacht mit Nieselregen sieht man Leute durch die Gesandtenstraße flanieren, da wäre Schwabing längst ausgestorben. Und in einer lauen Mai-Nacht wäre in der Regensburger Altstadt der Teufel los.

Gestern war die Rote Hahnegasse leer, der Haidplatz ausgestorben, am Kohlenmarkt zwei drei Leute. Nur am Ufer unter der Steinernen Brücke saßen die Gruppen, ohne sich um die Abstandsregeln zu kümmern. Und der Bismarkplatz war gut gefüllt.

Schade, dass ich nicht meine richtige Kamera dabei hatte und ich mit dem Handy fotografieren musste. Das waren sehr seltene Bilder.


Montag, 18. Mai 2020

Adlmannstein - das Schaulager von Kunstpartner ist fertig



In der Kunstszene wartete man schon neugierig darauf, und jetzt ist es soweit. Seit heute können Kunstinteressierte Besichtigungstermine für das neue Schaulager der Galerie "Kunstpartner" in Adlmannstein vereinbaren.

Es enthält nicht nur den Nachlass der Künstlerin von Susanne Böhm, sondern auch den künstlerischen Nachlass von Max Bresele, ferner den Kunstwerkbestand der Bildhauerin Margot Luf, der hier ebenfalls archiviert ist.

Foto: Erich Spahn


Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler haben dieses Projekt mit enormen Eigenmitteln gestemmt.  Die Zeitung berichtet von 250.000 Euro für den Ausbau des Stadels, der sich neben ihrem Wohnhaus befindet.



Betreiber von Galerie und Schaulager: Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler


Sonntag, 17. Mai 2020

Der Neue Kunstverein öffnet am 21. Mai

Der Neue Kunstverein öffnet seine Türen am 21. Mai mit einer neuen Ausstellung - natürlich ohne Vernissage:

"Do the Do"
Irene Fastner, Tom Kristen und Heike Pillemann
Zeichnungen, Collagen, Malereien
21.05.2020 bis 21.06.2020 
Neuer Kunstverein (Schwanenplatz)

Bitte denkt daran, die Schutzmasken mitzunehmen!



Mit der neuen Ausstellung "Do the Do" zeigen Irene Fastner, Tom Kristen und Heike Pillemann ihren gemeinsam erarbeiteten Werkkomplex hunderter kleiner Zeichnungen, Collagen und Malereien.
Kleine, gerissene oder geschnittene Papierschnipsel aus den Atelierpapierkörben werden als "Geschenk“ weitergereicht, und verwandeln sich so in gestalterische Keimzellen für poetische, irrwitzige und auch nachdenkliche Stenographien auf immer gleichbleibendem A5- Format.

Die Ausstellung öffnet erstmals am Donnerstag, 21.5. und kann bis zum 21.6.2020 zu den gewohnten Öffnungszeiten, Do/Fr 16 - 18h, Sa/So 12 - 14h besucht werden.

Statt einer Vernissage gibt es persönliche Führungen mit den Künstler*innen freuen:
  • am Sonntag, 7.6. mit Irene Fastner; 
  • am Samstag, 13.6. mit Heike Pillemann 
  • am Samstag, 20.6. mit Tom Kristen.

Bitte denkt daran, die Schutzmasken mit zu nehmen.  Und während des Ausstellungsbesuchs gelten die üblichen Abstandsregeln.

30 km/h und Radarfalle in der Weißenburger Straße



LIEBE STADT - MACH ES BITTE DEUTLICH: 30 km/h

Wenn Du wirklich an der Luftverbesserung interessiert bist, und nicht daran, Bußgelder zu kassieren, dann schreib das auf den Boden, so wie in anderen 30er-Zonen auch


Seit vielen Wochen wird jetzt auch geblitzt, in der Weißenburger Straße. Und das ist heikel, denn dort gibt es seit Dezember 2019 die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h. Die ganze Straße durch, von Stobäusplatz bis zum Brückenkopf.

Das bedeutet, wer dort mit 52 fährt, hat 1 Monat Fahrverbot (mehr als 21 km/h überschritten, der neue Bußgeldkatalog!), bekommt ferner Punkte in Flensburg und eine spürbare Geldstrafe.

Und selbst wenn der Bußgeldkatalog wieder korrigiert wird, was das Fahrverbot betrifft, bleibt immer noch die deutliche Geldstrafe.




Das Problem:

die Hinweise sind schon da, aber fallen nicht auf in dieser vierspurigen Straße, die als Hauptverkehrsader wahrgenommen wird. Es sind unscheinbare Schilder, ganz rechts, dazwischen ist noch Busspur oder Radweg. Und dort vermutet man  Halteverbote oder Schilder für Radfahrer, aber nicht ein 30 km/h-Schild.

Und darum fahren fast alle "Auswärtigen" (sowie viele Regensburger, die nur gelegentlich hier durchfahren) ihre übliche Ortsgeschwindigkeit. Und ärgern sich über diejenigen, die scheinbar unnötig mit 30 auf der vierspruigen Hauptverkehrsader dahin schleichen.

Das ist für alle Beteiligten unangenehm.

Für die, die korrekt fahren und bedrängt werden;  für die, die unwissend zu schnell fahren und heftige Strafen befürchten müssen (obwohl sie mit 50-55 nun wirklich keine Raser sind);  und für die Anwohner, um deren Luftqualität es doch angeblich geht.


Leerer Beutel ab Dienstag mit Außenbetrieb



Auf Nachfrage bei Winfried Freisleben erfuhr ich, dass das Lokal "Leerer Beutel" ab Dienstag  19. Mai 2020 wieder Mittagessen anbietet - denn der Freisitz darf bewirtet werden. 

Und ab Montag in der folgenden Woche  ist das Restaurant wieder von 11 Uhr bis 22 Uhr geöffnet 


Samstag, 16. Mai 2020

Was ist jetzt mit dem Museumstag?

Eigentlich wäre morgen der Museumstag. Mein Bekannter aus Hof, Gerhard Prokscha von extra-radio, hat mich im Gespräch darauf gebracht. extra radio bereitet nämlich eine Berichterstattung über den Fluchtballon vor, der vom Museum der bayerischen Geschichte  in besonderer Weise aktiviert werden soll. 

Aber wann genau. Und was ist mit den anderen Museen?

Ich habe im Internet recherchiert, aber keine bzw. dürftige Informationen gefunden. Das Thema "wird schlecht kommuniziert", wie man so schön sagt. Weder auf der Portalseite der Museen Regensburg (https://www.regensburg.de/museen) noch auf der Webseite museumstag.de noch auf der Stadtverwaltungsseite "regensburg.de" fand ich einen expliziten Hinweis. Man muss zu den einzelnen Museen "googeln", um ein bisschen war zu erfahren. Die Webseiten der Stadt und ihre Unterseiten, auf denen die Museen vorgestellt werden, halfen nicht weiter.

  • Also: das normale Museum am Dachauplatz hat wohl seit 12. Mai wieder geöffnet, liest man auf deren Webseite. Also wird es wohl auch morgen mit hoffentlich freiem Eintritt offen sein.
  • Das Naturkundemuseum ist wohl zu. Der letzte Eintrag auf deren Webseite sagt, dass das Museum geschlossen ist,  und sagt ferner ausdrücklich, dass der Museumstag 2020 ausfällt. Gemeint ist wahrscheinlich nur der Museumstag im Naturkundemuseum, nicht insgesamt.  Ein Anruf dort war vergeblich, da geht niemand ran.
  • Interessant wird es im neuen "Museum der bayerischen Geschichte". Das  teilt auf seiner Webseite mit, dass es ab 19. Mai den Betrieb wieder aufnimmt. Daraus ergibt sich für mich: es wird  wohl nichts mit dem morgigen Museumstag. Aber die Wiedereröffnung ist interessant. So heißt es in einer Pressemeldung:
"Zum einjährigen Geburtstag am 4. Juni wird die Dauerausstellung runderneuert. Als besondere Attraktion steigt der Fluchtballon von Naila endlich auf! Die Besucher/innen können den Aufbau dieser und anderer Inszenierungen sogar miterleben."
Der Ballonflucht aus der DDR, die im oberfränkischen Naila endete (daher "Ballon von Naila") ist wirklich eine faszinierende Story. Wer sich noch nicht damit beschäftigt hat, für den gibt es zahlreiche Berichte, einen Wikipediaeintrag und auf youtube diverse Videos.

Montag, 11. Mai 2020

Kunst- und Gewerbeverein: Ausstellung wieder geöffnet

Die Ausstellungsräume des Kunst- und Gewerbevereins sind wieder zugänglich. Somit ist auch die 3. Karikaturenausstellung „Vom Kumor in der Hunst“ wieder geöffnet

Die Ausstellung ist ab Dienstag 12.5. bis voraussichtlich Sonntag 07.06.2020 zu den üblichen Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr)!

Der Verein meldet:
Laut den Vorgaben des Freistaates Bayern haben wir zum Schutz unserer Gäste alle notwendigen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands getroffen. Sobald es die Situation erlaubt, werden auch wieder Führungen stattfinden; aktuell können wir diese leider noch nicht anbieten.
Über unsere Homepage und unsere Social-Media-Kanäle halten wir Sie mit Neuigkeiten und Informationen rund um unsere weiteren Aktivitäten auf dem laufenden.

Und nun folgt eine kuriose Entdeckung:

Bei den Exponaten sind herrliche Installationen (in Form kleiner Modelle) von Frank Kunert dabei, die bei Besuchern sehr viel Belustigung und Bewunderung hervorrufen. Darunter auch die Installation "Privatsphäre" (siehe  Foto vom Modell unten), das einen Stammtisch zeigt, der mit Trennwänden versehen ist. Es war auch als Beispiel in der Pressemitteilung für den Veranstaltungshinweis enthalten (weshalb ich es auch in meiner Ankündigung verwendet hatte)

Nun - diese Installation entstammt einer Zeit vor Corona.

Ich musste in jüngerer Zeit wiederholt an das Modell denken, als ich von den Vorgaben für die Neueröffnung von Lokalen nach dem Shutdown hörte.

Und vor kurzem sah ich in dann in einem Fernsehbericht tatsächlich einen Tisch in einem Lokal, das bei einem Außentisch Glastrennwände eingebaut hatte, ähnlich wie die Trennwände in diesem Modell. Das Lokal (ich glaube das war im Ausland) bereitete sich so auf die erste Zeit der Öffnung nach dem Shutdown vor. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Es entstand für mich der gleiche kurios-traurige Eindruck wie bei der Stammtisch-Idee von Kunert






Zur Ausstellung siehe auch:
https://www.regensburger-tagebuch.de/2020/02/ausstellung-vom-kumor-in-der-hunst-ab.html

Samstag, 9. Mai 2020

Regensburger Internet-Radio-Sender "Ghost Town Radio"



Auf regensburg-digital las ich vorhin einen Bericht über einen neuen Regensburger Internetradio-Sender namens Ghost Town Radio. Der läuft immer am Wochenende, also auch jetzt gerade. Und bei mir läuft er schon eine halbe Stunde lang, ohne dass ich den Wunsch hatte, umzuschalten . Und das ist für mich persönlich schon mal bemerkenswert.

Der Sender bringt nicht nur gute Musik, sondern beleuchtet die lokale Musikszene und DJ-Szene. Es gibt eine eigene Unterseite, in welcher die DJs vorgestellt werden. Und diese wiederum dürfen offenbar einzelne Sendestunden selbst gestalten. Betrieben wird der Sender von Adam Lederway, und mehr Infos über ihn und sein Projekt findet ihr auf diesem Artikel auf regensburg-digital

Die Webseite findet man über google nicht so einfach (lediglich den Spotify-Kanal); die Webadresse lautet:




Ganz unten auf der Webseite findet ihr ein Kästchen zum Live Mithören.




Freitag, 8. Mai 2020

Tipp: Kunst „mit Abstand und draußen“ in Eichhofen




Ein Tipp für das Wochenende: beim Schloss in Eichhofen gibt es eine interessante Aktion, die sich schon am letzten Wochenende zu einem Überraschungserfolg entwickelte.

Die Familie Schönharting von der Schlossbrauerei organisiert bekanntlicherweise viel kulturelle Veranstaltungen in Eichhofen, die in der Coronakrise ruhen mussten. Aber im April entstand die Idee, Kunstwerke draußen vor dem Schloss zu präsentieren - natürlich mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand.

Viele Künstlerinnen und Künstler waren von dem Plan begeistert und machten sich an die Arbeit: Renate Christin, Tom Kristen, Bernadette Maier, Herbert Muckenschnabl, Günther Schönharting und Ursula Wohlfeld.  Sie bemalten künstlerisch Europaletten, die um das Schloss aufgestellt.

Die Paletten sind sowohl Blickfang, Kunstobjekt, als auch Abstandhalter.

Und man muss nicht verdursten, während man die Kunst betrachtet. Der Brauereigasthof ist zwar nicht reulär geöffnet, aber Wanderer können

samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr 
eine wegzehrung "to go" 

mitnehmen. In die selbst geschneiderten Rucksäcke der Schlossbrauerei passen Kuchen, Brotzeit und Bier. 

Die ganze Aktion wurde "BIER.KULTUR" getauft, und mit dem Rucksack können Sie BIER.KULTUR auf die Wanderschaft - oder nach Hause - nehmen.

Frau Christin hat mir Fotos vom letzten Wochenende zu gesandt. Sie wird auch morgen mittag persönlich anwesend sein und ich habe auch vor, in Eichhofen vorbei zu sehen. Ich will sowieso endlich mal wieder raus. Mittlerweile muss man ja auch nicht mehr vorgeben, spazieren zu gehen, wenn man das Haus verlässt.

Siehe auch die Webseite der Brauerei: https://www.eichhofener.de/index.php/wanderbier.html


Samstag, 2. Mai 2020

Ausstellung "Im Goldenen Käfig" im Art Affair ab 7. Mai


»IM GOLDENEN KÄFIG«
Freiheit-Grenzen-Kunst

7. Mai bis 13. Juni 2020
Galerie Art Affair
Am Donnerstag, den 07. Mai 2020 startet die Galerie ART AFFAIRmit einer neuen Ausstellung ins Frühjahr - mit interessantem Aufbau und einem ebenso interessanten Vernissagen-Konzept.

Ausgestellt sind Werke der polnischen Künstlerin Anna Bocek, Ugo Dossi, Alex Bär, Ralf Koenemann, Victor Safonkin, Ren Rong, Arnauld Nazare Aga, Giuseppe Donnaloia und Markus Lüpertz. Neu im Portfolio der Galerie: Bildhauer David Cerný aus Prag

Mittelpunkt der Ausstellung aber ist die begehbare Installation „Cut the Fence“ des Künstlerduos Copa & Sordes. Die sollte eigentlich die Eingesperrtheit von Migranten in Lagern symbolisieren, ist aber ganz passend zu dem "goldenen Käfig", in den uns die Corona-Krise gezwungen hat.

Ursprünglich umschloss dieses 650 m lange Kunstwerk "Cut the Fence" den Zaun eines Heims für Asylbewerber in Basel. 25 Meter dieser trügerisch goldenen Idyllle hat die Galerie damals erstanden.

Und aus diesem goldenen Käfig heraus können die Kunstwerke betrachtet werden. Die Künstler der Galerie bekommen abgegrenzte Bereiche, der Zugang ist limitiert.


Das Vernissagen-Konzept

Die Vernissage findet aufgrund der Infektionsschutzmaßnahmen in anderer Form statt.


Die Vernissage verteilt sich auf  Donnerstag, 07. Mai - Samstag, 09. Mai. Maximal zehn Personen können die Ausstellung gleichzeitig besuchen.

Jeden Tag gibt es eine Einführung jeweils um 17.00, 18.00, 19.00 und um 20.00 Uhr.

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird um Online-Anmeldungzum Wunschtermin gebeten. Dazu hat die Galerie wir ein Doodle eingerichtet, auf dem Sie sich ganz einfach eine Stunde der Vernissage reservieren können.Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben.


Zu den Künstlern

Schnapsidee Baumarkt

Was für eine verrückte Idee, am heutigen Samstag vormittag einen Baumarkt besuchen zu wollen.

Anfangs wollte ich nur Futter für den Hund kaufen. Das könnte ich doch gleich mit dem Kauf von Baumaterialien verbinden, damit es auf der stilliegenden Baustelle im Erdgeschoß weiter geht, nicht wahr!? Also auf zu Fressnapf und Bauhaus.


Schon ein paar Hundert Meter davor: Stau. Der riesige Parkplatz dann: voll.

Einkaufswägen? Keine da. Die Zahl der Einkaufswägen wurde offenbar auf 500 reduziert, denn mehr Personen dürfen nicht rein, und vor den leeren Unterständen stehen Warteschlangen.

Als ich endlich einen Wagen habe und den Baumarkt betrete, sehe ich die Schlange vor der Kasse. Gefühlte 3 km. Ich überlege das erste mal, nach Hause zu gehen.

Ich suche dann doch noch - so verzweifelt wie vergeblich - nach Gipsputz und ähnlichen Materialien. Wurde der Teil abgesperrt? Die wenigen Angestellten sind belagert. Deren Auskunft würde mir wahrscheinlich sowieso nicht helfen - das Ganze ist ein Fehlschlag, und daheim wartet ein ausgemergelter, heißhungriger Hund, der grad den Teppich auffrisst.

Ich verliere die Nerven und verlasse fluchtartig den Baumarkt. Was für eine Schnapsidee.

Beim Fressnapf bekomme ich nur die Hälfte, denn die Regale sind schon wieder halb leer. Auch so ein Phänomen der Corona-Krise: in beiden Fressnapf-Filialen sind seit Wochen die Vorräte geplündert. Haben die Tiere auch Panik bekommen?

Zu Hause schaue ich entspannt zu, wie mein Hund den Rest des Teppichs frisst. Mahlzeit.