Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 11. März 2026

Vortragsreihe zum Todestag des heiligen Franz von Assisi

Zum Todestag  des heiligen Franz von Assisi

Zum 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi im Jahr 2026 lädt die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) zu einer Veranstaltungsreihe ein. In Vorträgen und weiteren Formaten soll Leben, Wirken und die bis heute anhaltende Bedeutung des Heiligen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Den Auftakt macht am heutigen Abend ein Vortrag unter dem Titel „Franziskus von Assisi im Kontext seiner Zeit – Tradition, Aufbruch, Herausforderung“. Beginn ist um 19 Uhr im EmmeramForum. Referentin ist Andrea Riedl, die derzeit den Lehrstuhl für Mittlere und Neue Kirchengeschichte an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität vertritt.

Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Lebenswelt des Franziskus sowie die Entstehung der männlichen und weiblichen franziskanischen Ordenszweige. Darüber hinaus geht es um die historischen Rahmenbedingungen, Spannungen und Aufbruchsimpulse der franziskanischen Bewegung. Auch kunsthistorische Perspektiven auf die Person des Heiligen und seine Weggefährten werden thematisiert.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen

Nach einiger Recherche fand ich dann endlich die Webseite mit den ganzen Terminen:

https://www.keb-regensburg-stadt.de/800-jahre-hl-franz-von-assisi/details/7-82420-franziskus-von-assisi-im-kontext-seiner-zeit/


Pünktlich zum "Pi-Tag": Ausstellung "in circles" im KunstvereinGRAZ

Der internationale Pi-Tag (englisch Pi Day) ist ein zu Ehren der Kreiszahl Pi von ihren Anhängern am 14. März gefeierter Tag. Er findet am 14. März jedes Jahres statt. Das geht auf die US-amerikanische Datumsschreibweise 3/14 (März der 14.) zurück, die aus den ersten drei Ziffern von π in der passenden Reihenfolge besteht.

Anlässlich des Pi-Tages lädt der KunstvereinGRAZ e.V. zur Ausstellung "in circles" ein. Vernissage wird am 14. März 2026 sein.

Ausstellung
in circles
Michaela Lautenschlager und Jasmin Lehmer
KunstvereinGRAZ, Regensburg
15.03. bis 05.04.2026
Eröffnung am 14. März um 19 Uhr



Die Multimedia-Künstlerin Michaela Lautenschlager verwandelt Kupfer in kinetische Kreise, die sich drehen, schimmern und das Licht brechen, als führten sie einen Tanz mit der Zeit auf. Ihre Arbeiten fangen die Essenz von Bewegung ein und ziehen die Betrachtenden in einen hypnotischen Kreis der Reflexion. Michaelas Kunst verbindet Handwerk, Technologie und Beobachtung. Sie schafft Objekte, die zu einer kontemplativen Reise einladen.

Die Fotografin Jasmin Lehmer fängt Licht und Bewegung aus einem fahrenden Blickwinkel ein: flüchtige Momente von Reflexionen, Schatten und leuchtenden Formen verdichten sich zu Bildern voller Rhythmus und Poesie. Zwischen diesen Spuren taucht der Mond wie ein als stiller Begleiter auf, der durch flimmernde Lichter tanzt und dem Bild eine geheimnisvolle Ruhe verleiht. Jasmins Fotografien öffnen ein Fenster in eine Welt, in der Bewegung stetig ist, Licht fließt und vergängliche Momente ihre kreisende Magie entfalten.


Kuration: Erna Oklapi und Barbara Gaukler
Vernissage: 14.03.2026, 19:00 Uhr
Musik: Pigment Blau

Ausstellungszeitraum: 14.03. – 28.03.2026
Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 16:00 bis 18:30
Schaufenster bis: 05.04.2026

KunstvereinGRAZ
Rote-Hahnen-Gasse 6
kunstvereingraz.de

Montag, 9. März 2026

Eröffnung der Ausstellung WELTWUNDERN



Im Kunst- und Gewerbeverein wurde am 6. März 2026 die (hier von mir angekündigte) Ausstellung WELTWUNDERN eröffnet. Die Künstlerinnen Andrea Golla, Martina Salzberg, Elke Zauner, Jasmin Schmidt und Erika Wakayama stellen ihre Werke aus. 

Die Begrüßung erfolgte - in Vertretung von Herrn Dr.  Haber - durch Vorstandsmitglied Antonia Kienberger. Diese ging auf die Viten der Künstlerinnen ein. 

Danach führte  Tony Kobler in die Ausstellung und ging dabei auf die Werke selbst ein. Die Zeit reichte nicht für alle Details - aber dazu ist Gelegenheit bei seinen Führungen am 8.3. und 22.3. um jeweils 14 Uhr. Am 22. März  gibt es im Anschluss an die Führung, um 15 Uhr, eine Gesprächsrunde mit den Künstlerinnen Golla, Salzberg und Zauner.

Interessant ist der kleine Raum im Osten, der "Idas Wunderkammer" genannt wird. Wunderkammer nannte man Kuriositätenkabinette, und der Name Ida bezieht sich auf die die Kunstförderin und Frauenrechtlerin Ida Dehmel, 1870 als Ida Coblenz geboren. 

Nachdem Tony Kobler mich in seinem Vortrag auf diese Person neugierig gemacht hatte, recherchierte ich anschließend - im Cafe um die Ecke- und ich kann meinen Lesern nur empfehlen, sich mit dieser interessanten Person zu befassen. Hier sind ein paar grundlegende Daten:

Ida Dehmel erschaffte zusammen mit ihrem zweiten Ehemann, dem damals bekannten Dichter Richard Dehmel, 1901 in Berlin einen Kunstsalon für avantgardistische Kunst, wo Dichter und Künstler von Rang und Namen verkehrten. Anfangs in ihrer Wohnung, 1912 aber ließen sie dann ein vom Architekten Walther Baedeker neu errichtetes Haus in Blankenese erstellen, das heute noch als Dehmel-Haus existiert, und das sie zu einem Gesamtkunstwerk ausgestalteten. Das Dehmel-Haus gehört heute der Stadt Hamburg und enthält circa 40.000 Archivalien.

Ida Dehmel engagierte sich ferner als Frauenrechtlerin, und sie gründete nicht nur den Frauenbund zur Förderung Deutscher Bildender Kunst sondern auch  die GEDOK (ursprünglicher Name "Gemeinschaft deutscher und oesterreichischer Künstlerinnen und Kunstfreundinnen); der Verein ist bis heute das älteste und europaweit größte Netzwerk für Künstlerinnen aller Kunstgattungen. 

Sie engagierte sich auch noch in anderen Verbänden und Organisationen, und förderte Künstlerinnen, indem sie Mäzene vermittelt.

Ab 1933 wurde Ida Dehmel als Jüdin ausgegrenzt. Sie musste ihre Ämter niederlegen und durfte nicht mehr publizieren. 1942 beging sie Selbstmord, um der Deportation zu entgehen. 

Einen Einstieg für Recherchen über Ida Dehmel findet man auf Wikipedia



Idas Wunderkammer


Mittwoch, 4. März 2026

Heeyoung Rosa Jo im Neuen Kunstverein - ab 12.03.2026

Auch der Neue Kunstverein Regensburg kündet eine neue Ausstellung an:

»Ich war's nicht«
Heeyoung Rosa Jo
13. März bis 12. April 2026

Eröffnung am 12. März um 19. Uhr

Neuer Kunstverein Regensburg, Schwanenplatz


Ort: Kunstraum des Neuen Kunstverein Regensburg e.V., Schwanenplatz 4 

Über die aus München kommende Künstlerin kann ich im Moment nicht viel berichten. In der Ausstellungsankündigung wird sie wie folgt zitiert: "in meinen Bildern erforsche ich die Verbindung zwischen dem Alltäglichen und dem Vergänglichen, inspiriert von flüchtigen Momenten des Lebens." Ihre Webseite fand ich hier:


Gemäß Vita lebt oder arbeitet  die 1991 in Seoul geborene Künstlerin seit vielen Jahren in München.

Bei der Vernissage wird Susanne Gatzka in die Ausstellung einführen und ein Künstlergespräch führen.

Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4
Regensburg

Öffnungszeiten: Fr: 18 bis 20 Uhr, Sa und So: 14 bis 18 Uhr

Sonntag, 1. März 2026

Zeitsprung: Regensburger Tagebuch vor 10 Jahren - März 2016

Welche Artikel erschienen vor 10 Jahren im März 2016 in diesem Blog?

Dieser Monat begann traurig - mit dem überraschenden Tod von Fritzi, dem Kater, der jahrelang mir und meinen Lesern Vergnügen bereitete.