Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Hemau in historischen Bildern - Buchvorstellung



Tausende "historische" Fotografien und Hunderte von Ansichtskarten seiner Heimatstadt umfasst die Sammlung des Hemauer Hobby-Fotografen Hans Ernst.

Die 600 schönsten Aufnahmen davon hatte er 2017 im Kulturstadel Hemau vorgestellt.  Davon wiederum wird ein Großteil  in einem Buch von Stefan Mirbeth und Hans Ernst gezeigt, das im Battenberg-Gietl-Verlag (MZ-Verlag) erscheint.

Diese Schwarz-Weiß-Fotografien erlauben eine Zeitreise in das alte Hemau und zeigen die Kleinstadt auf dem Tangrintel im Wandel der Zeit. Das Wort historisch ist hier auf die jüngere Vergangenheit bezogen, also ab dem Beginn von Fotografie und Ansichtskarten (ca 1890). Aber gerade diese jüngere Vergangenheit ist für jedermann interessant, nicht nur für geschichtlich Interessierte.

Auf der amazon-Seite gibt es keinen "Blick in's Buch", aber auf der Verlagsseite gibt es eine Leseprobe. Und die dort gezeigten Fotos sind wirklich interessant, wenn man das heutige Hemau kennt.

Ich selbst hatte 12 Jahre lang mein Büro in Hemau  und  finde deshalb diese alten Fotos sehr spannend.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Urtümliche Oberpfalz - Renata Heimerl und Johann Maierhofer


URTÜMLICHE OBERPFALZ
Bilder - Zeichnungen - Kalligrafien
Renata Heimerl und Johann Maierhofer

20. Oktober 2018 bis 28. Oktober 2018, 
Vernissage 19.10.2018 

Galerie Carola Insinger


Sondertermine:


Freitag, 19.10.2018 um 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung

Sonntag, 21.10.2018 von 15.00 - 17.00 Uhr
Kalligrafievorführung

Samstag, 27.10.2018 um 19.00 Uhr
Urtümliche Oberpfalz - Mukalesken mit Fredman und Maierhofer
Eintritt frei

(Mukalseken sind musikalisch-kabarettistische Lesung mit Musik)




Öffnungszeiten der Galerie:
Freitag/Samstag/Sonn- und Feiertage: 14 - 18 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel. 0172 8610036
Distelhausen
www.galerie-distelhausen.de
Distelhausen 1 - 93188 Pielenhofen








Freitag, 12. Oktober 2018

Offene Ateliers 2018 am 14.10. und 21.10.2018



Das ist immer wieder schön und spannend: der Tag der Offenen Ateliers. Das gibt es für den Raum Regensburg und für den "Landkreis Regensburg & Oberpfalz". Und auch und gerade für den Landkreis lohnt sich das Herumfahren, auch wenn man nicht alle Ateliers an einem Tag schafft. Zumindest nicht, wenn man sich ernsthaft umsieht und das Gespräch sucht.

Veranstalter ist der BERUFSVERBAND BILDENDER KÜNSTLER Niederbayern /Oberpfalz e.V.,

Die Termine für dieses Jahr sind der 14.10.18 für Regensburg (unglücklicherweise am Wahltag) und 21.10.2018 für das Umland

- "Offene Ateliers 2018" -

am So 14. 10. 2018 im Stadtgebiet Regensburg von 13 - 18 Uhr
» Faltblatt/ Atelieradressen Stadtgebiet



am So 21. 10. 2018 im Landkreis Regensburg und in der Oberpfalz von 13 - 18 Uhr
» Faltblatt/ Atelieradressen Landkreis Regensburg und Oberpfalz


Und für Niederbayern:

Ebenfalls am So 14.10 2018 von 13 - 18 Uhr findet der "Tag des Offenen Ateliers" in Niederbayern statt - eine Kooperation des Bezirks Niederbayern mit den BBK.- Verbänden Niederbayern und Niederbayern/Oberpfalz Informationen und Teilnehmer*innen unter http://www.ateliers-in-niederbayern.de/


Die Ateliers im Landkreis habe ich z.T. schon 2014 besucht, aber nicht alle geschafft. Es war ein spannender Tag und einen kleinen Teil daraus hatte ich damals dokumentiert:

Dienstag, 9. Oktober 2018

Familienführung - Auf den Spuren der Dombaumeister

Die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg laden mit dem "Museum für Kinder" zu zwei Familienführungen ein:

Auf den Spuren der Dombaumeister
Von Werkmeister Ludwig bis Hüttenmeister Helmut
 
Samstag, 13. Oktober 2018, 14 Uhr und 16 Uhr

Der Bau einer Kathedrale war eine schwierige und verantwortungsvolle Aufgabe von langer Dauer: So waren vor über 500 Jahren nicht nur Wolfgangs großer Bruder, sondern auch schon sein Vater und Großvater Baumeister am Regensburger Dom. Und dann gab es da noch ihre Vorgänger... Wer waren diese tüchtigen und begabten Erbauer des Doms, was genau waren ihre Aufgaben und wie sah die größte Baustelle der Stadt aus? Sie verewigten sich in Stein mit persönlichen Zeichen, manch einer mit seinem Namen oder gar einem ganzen Porträt von sich! Begeben wir uns gemeinsam auf die Suche nach ihren Spuren und sehen abschließend kurz nach, was sich heute in der Dombauhütte tut und wer hier momentan das Sagen hat!

TREFFPUNKT: DOMPLATZ 5
ORT: Dom
ALTER: ca. 6 bis 12 Jahre
DAUER: rund 90 Minuten
ANMELDUNG unter 0941 597 1662 oder unter domfuehrungen@bistum-regensburg.de

Montag, 8. Oktober 2018

Die vergessenen Frauen von Tuzla

Die Ausstellung "Wanderung durch das Haus in Europa" in Eichhofen dauert nur bis 21. Oktober 2018.

Bei meinem Bericht über die Eröffnung erzählte ich auch davon, dass im Schlossgebäude - also gegenüber der "Mühlenkunst" - ausnahmsweise die kleine Eingangshalle für weitere Exponate zur Verfügung geöffnet wurde. Zu sehen sei dort die Bilderserie zu den "Vergessenen Frauen von Tuzla" von Renate Christin, dazu ein Video, das offenbar ein Teil ihrer Videodokumentation über ihre Donaureisen ist.

Zu dieser aufwühlenden Bilderserie fand ich keine Informationen im Internet und deshalb fragte ich bei der Künstlerin nach, worum es hier geht.

Und hier die Antwort:



In der Zeit während des Jugoslawienkriegs ist viel über die zerstörten Häuser und Brücken gesprochen und geschrieben worden.  Die Frauen, denen so Schlimmes wie Vergewaltigung und sogar Tötung angetan wurde sind nur kurz erwähnt worden. Kaum erwähnt, und viel zu schnell vergessen.

Dabei sind nicht nur sie, sondern mit ihnen auch ihre Nachkommenschaft getötet worden.

Das Video zeigt den Abschnitt ihrer Donaureisen um Novi Sad und Belgrad auf denen man die Zerstörungen, die abgebrannten Häuser und zerbombten Brücken sieht.


Heute Vernissage im DEZ - Fotowettbewerb "Stadt im Fluss"

Nach der  Premiere im letzten Jahr lobte das Kulturamt der Stadt Regensburg auch zum diesjährigen Jahresthema einen Fotowettbewerb aus, diesmal unter dem Motto „Stadt im Fluss“. Die besten Fotos aus über 670 Einsendungen – dreimal so viele wie im Vorjahr – werden von 9. bis 20. Oktober 2018 in einer Ausstellung im Donau-Einkaufszentrum präsentiert.

Die Vernissage, verbunden mit der Preisverleihung der drei besten Fotoarbeiten, findet heute, am Montag, 8. Oktober 2018, um 19 Uhr auf der Ausstellungfläche bei Drogerie Müller/Sparda Bank im 2. Obergeschoss statt.

Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Dr. Reiner Meyer, Leiter der Städtischen Galerie im Leeren Beutel, Thomas Zink, Geschäftsführer des Donau-Einkaufzentrums, Fotograf Martin Rosner, Dr. Silke Roesler-Keilholz vom Lehrstuhl für Medienwissenschaft der Universität Regensburg und Hana Bejlková vom Kulturamt, hatte keine leichte Aufgabe.

Sie entschied sich für den ersten Preis einstimmig für die vierteilige Bilderserie „Stadt im Fluss“ des Regensburger Fotografen Markus Sieß als Siegerarbeit.

Der zweite Platz geht an Dr. Rainer Merkl aus Obertraubling für sein Foto mit dem Titel „Schnelles Wachstum“, das einerseits für Urbanisierung und Flächenfraß, andererseits wertneutral für die Dynamik einer sich entwickelnden Stadt stehen könne.

Den dritten Platz erzielte Margarita Danderfer aus Regensburg für das Foto „Hochwasser: Märchen oder Albtraum“, das mit seiner surreal anmutenden Lichtstimmung das Motto des Wettbewerbs wörtlich umsetzt.

Siehe auch: https://www.regensburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/159998/277673/fotowettbewerb-stadt-im-fluss.html

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Ausstellungseröffnung Eichhofen - Wanderung durch das Haus Europa

Im Rahmen der landkreisweiten Veranstaltungsreihe „Kultur.Erbe“ fand am Mittwoch, den 03. Oktober um 15 Uhr die Eröffnung der Ausstellung „Wanderung durch das Haus Europa“ statt.

Die Ausstellung zeigt Werke aus dem Projekt „Gemeinsames Haus Europa“, das die Künstlerin Renate Christin und ihre europäischen Freundinnen und Freunde vor über 25 Jahren in Eichhofen ins Leben gerufen haben. 

Christin und die teilnehmenden Künstler der Gruppe „SaFiR“ nähern sich dem Thema Europa mit unterschiedlichen Sichtweisen und Techniken. 

Die Feierleichkeiten fanden im rappelvollen ersten Obergeschoß der ehemaligen Kunstmühle statt, die Exponate sind sowohl auf 1. und 2. OG der Mühle verteilt, als auch in der Schlossbrauereigaststätte und in der gegenüberliegenden Eingangshalle des Schlosses zu sehen.

Thema ist "Europa", und mit diesem Thema haben sich sowohl die ausstellende Künstlerin Renate Christin als auch die von ihr mitgegründete Gruppe SaFiR (Salzburg-Firenze-Regensburg) seit über 20  Jahren intensiv beschäftigt.
 
Dr. Doris Gerstl, Leiterin der Museen in Regensburg, bei der Eröffnung von "Wanderung durch das Haus Europa"





Mittwoch, 3. Oktober 2018

Nächste Etappe im Dörnberg-Ausbau

Dörnberg Baugebiet, Stand 2017; beim zweiten Bauabschnitt findet man mittlerweile eine einheitliche Grube; die im google-earth sichtbaren Wege sind nicht identisch mit später vorgesehenen Straßen.


Der Dörnberg-Ausbau geht in die nächste Etappe, wie einem MZ-Artikel zu entnehmen ist. Dazu gab es eine Informationsveranstaltung für die Anwohner bei einem Ortstermin vor ein paar Tagen.

Ich habe wieder Fotos geschossen, um die Entwicklung weiter zu dokumentieren, und will das Ganze hier noch etwas stärker verdeutlichen:

Der erste Bauabschnitt wird "Georgenhof" genannt und hier  stehen schon die Rohbauten, wie jeder sehen kann, der über die Kumpfmühler Brücke fährt. Die ehemalige Ladehofstraße wurde an diesem Abschnitt vor zwei Jahren umbenannt in Friedrich-Neumayer-Straße. Dies gilt bis zur Einmündung der Hoppestraße. Dahinter heißt die Ladehofstraße immer noch so wie bisher, was wichtig ist, wenn man beim Lesen von Nachrichten nicht verwirrt sein will.

Der ab Hoppestraßeneinmündung  angrenzende zweite Bauabschnitt heißt Johanneshof. Die Erdarbeiten scheinen eigentlich schon weit fortgeschritten zu sein (anders als beim obigen google-earth-screenshot mit Stand 2017 liegt hier heute eine einheitliche große Grube vor, siehe Fotos).

Schon im November soll mit den Rohbauten begonnen werden. Außerdem wird die Ladehofstraße erweitert bzw. fortgeführt bis zum Dechbettener Kreisel, wie es hieß. Der existiert aber noch nicht wirklich, ist aber auf dem Plan erkennbar, den Sie auf der Homepage der Baubetreiber sehen können (https://www.das-doernberg.de/startseite.html)

Die Ladehofstraße wird ab Februar 2019 erneuert.

Man muss damit rechnen, dass im zweiten Bauabschnitt noch Fliegerbomben gefunden werden.

Der zweite Bauabschnitt im Dörnberg-Gebiet - ab Einmündung Hoppestraße nach Westen

Montag, 1. Oktober 2018

Die Zollinger-Decke im Schlachthof bzw. Marina Forum



Das denkmalgeschützte Schlachthof-Gebäude ist von 1888; die Gebäudeteile mit der Zollingerdecke entstanden 1927. Das Gebäude wird seit Frühjahr 2018 unter dem Namen  marinaforum als Tagungscenter benutzt. Das besondere an dem denkmalgeschützten Gebäude ist das Zollingerdach.

Architekt Friedrich Zollinger hatte damals diese materialsparende und raffinierte Lamellenbauweise von gewölbten Holzdecken erfunden und patentieren lassen. Daher spricht man von Zollingerdecke oder Zollingerdach, Letzteres ein Begriff, der Einzug in das Internetlexikon von Wikipedia gefunden hat (https://de.wikipedia.org/wiki/Zollingerdach).

Gelegentlich liest man auch  Zollbauweise bzw. Zoll-Lamellen-Bauweise. Es ist eine wirklich raffinierte Konstruktion.



Spendenübergabe der Charity Art Group aus DEZ-Aktion 2018

Charity Art Group: Spendenübergabe und Hauptgewinnübergabe am 28.09.2018 im Audi-Zentrum


„Jedes zweite Los gewinnt“ – unter diesem Motto stand die Tombola der diesjährigen Benefizaktion der Charity-Art-Group  im Donau-Einkaufszentrum. Daneben flossen natürlich noch Erlöse aus dem Verkauf von Kunst in die Kasse. Insgesamt konnten 9500 Euro erzielt werden.

Bei der Tombola wurden 7500 Lose verkauft. Als Hauptpreise winkten dreimal je ein Wochenende mit einem Audi Cabriolet, gestiftet vom Audi Zentrum Regensburg. Und anlässlich der Übergabe der Hauptpreise an die Gewinner gab es gleichzeitig auch die Spendenübergabe mit symbolischen Schecks an die geförderten sozialen Einrichtungen.

Anwesend war Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer die die Hauptpreise an die Gewinner überreichte und eine Ansprache zum Abschluss der diesjährigen DEZ-Aktion hielt


Sonntag, 30. September 2018

Bilder von der Vernissage von Madorchen


Nun gibt es wieder eine Ausstellung von "Madorchen" in Regensburg, und zwar in der Hypovereinsbank in der Hemauerstraße. Diese wurde am 25.09.2018 eröffnet

Ausschnitt aus einem Bild von Madorchen (aus Flyer)
Strahlende Farben, kaleidoskopische Formen und überraschende Details - so werden die Bilder von Markus Dorfner alias "Madorchen" üblicherweise beschrieben. Durchaus zu Recht. Manche erinnern aus der Ferne an Hundertwasser, andere an James Rizzi, wenn die Motive vor weißem Hintergrund freigestellt sind. Aber in jedem Fall sieht man beim näheren Betrachten den völlig eigenständigen Stil von Madorchen, der hier vor 15 Jahren eine eigene Bilder- und Formensprache entworfen und seitdem konsequent weiterentwickelt hat.




Samstag, 29. September 2018

Morgennebel in Regenstauf - Nebelband bedeckt den Regen

Wenn ich im Herbst frühmorgens nach Regenstauf abfahre, sehe ich oft wunderschöne Panoramen mit einer Kombination von blauem Himmel und Nebel. Nur selten habe ich Zeit zum Anhalten, um Fotos zu machen.



In den letzten Tagen gab es wiederholt eine Nebelwalze über dem Regen zu sehen, so zum Beispiel an diesem Tag am 27.09.2018, kurz vor Diesenbach in Richtung Ost fotografiert. Die Allee vor dem Nebel gehört noch zur Diesenbacher Seite, dahinter der Regen (nebelverhangen), nochmals dahinter Regenstauf-Süd bzw. die Eckert-Schulen. Dort erwartete man mich in Kürze, also blieb nur wenig Zeit für ein paar schnelle Schüsse mit der Kamera.