Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 8. Juli 2020

Film von 1939 mit Szenen aus Regensburg

Ebenfalls gefunden auf youtube: Ein in's Videoformat konvertierter Film aus 1938 mit Szenen aus Regensburg: "Karl Hoeffkes - Ausbildung in Regensburg (M195)"

https://www.youtube.com/watch?v=B6e5pkXiIFo


Thundorfer Straße und  Donauufer vor dem Umbau und der Straßenverlegung in den Achtzigern
so kannte ich das auch noch, als ich in den Siebzigern dort wohnte



youtube-Beschreibung:
Aufnahmen aus dem Jahre 1939, gedreht von einem Wehrmachtsangehörigen während seiner militärischen Ausbildung in Regensburg. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Szenen, in denen die Rekruten unter Einsatz von Gasmasken trainieren. Derartige Bilder sind relativ selten zu finden. Der etwa 15 Minuten lange Film hält auch verschiedene Ausflüge der Soldaten zu Sehenswürdigkeiten der näheren Umgebung fest, ua. zur „Walhalla" hoch über der Donau. 

Film Flug über Regensburg 1945 - Special Film Project Nr 186





Zufällig gefunden: ein als youtube-Video abgespeicherter Film von einem Überflug über Regensburg im Jahre 1945.

Es gibt eine Reihe von Überflug-Filmen, die von den Alliierten als gemeinfrei (also urheberrechtsfrei nutzbar) der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wurden. Sie wurden in Video-Format konvertiert und auf youtube und auf archive.org eingestellt.

Das "Special Film Project Nr. 186" besteht aus mehreren Teilen (also Filme bzw. Videos), in jedem Teil sind wiederum mehrere überflogene Orte zusammengeschnitten.

Regensburg ist in diesem Video enthalten:
  • Coverage in Germany (Special Film Project SFP 186)-Can 9517
Dort zeigt der letzte Abschnitt (die letzte Filmrolle), also ab 8:18, einen Überflug über Regensburg. Die Landschaft vorher zeigt Dachau (die Beschreibung findet man auf youtube unterhalb des Videos).


Der Abschnitt wird wie folgt beschrieben:

  • Roll 2583 N-68C 1) 769-954 Aerial shot bomb damaged marshaling yards at Regensburg,--Aerial shot scenes of bomb damage to buildings in town of Regensburg,--Aerial shot plane flying low showing demolished bridges over river.

Bei 10:18 sieht man übrigens den versunkenen Eisernen Steg, der damals noch aus einer herrlichen Bogenkonstruktion bestand (siehe https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/planungs-u-baureferat/tiefbauamt/rueckblick/1947-der-eiserne-steg)


Der frühere Eiserne Steg, damals noch als Bogenkonstruktion


Montag, 6. Juli 2020

Ausstellung "Visionen" von Peter Burkes in der jazzclub-Galerie





Es ist diesmal eine eigene Ausstellung, die ich hier ankündige. Sie hätte schon im April bis Juni stattfinden sollen. Vernissage und Ausstellung fielen aber wegen Corona aus. Nun startet die Ausstellung praktisch aus dem Stand - ohne Vorankündigung und kurzfristig organisiert. Kaum vermeidbar in diesen Zeiten mit seinen täglichen Änderungen. Auch der Endtermin steht  noch nicht fest.


PETER BURKES
VISIONEN
Experimente aus 20 Jahren

 ab  7. Juli 2020
jazzclub-galerie im Leeren Beutel

Keine Vernissage

Endtermin steht noch nicht fest


In dieser Ausstellung zeige ich diesmal weder Fotos noch Acrylbilder, sondern Ergebnisse aus den letzten 20 Jahren intensiver Beschäftigung mit digitalen Experimenten. Das können rein abstrakte Digital-Art-Werke sein, oder Fraktalbilder mit dreidimensionalen Fraktalen,  oder Veränderungen von eigenen Fotos durch Überlagerungen oder Kombinationen mit historischem Material.
Bei den einen ging es nur um Form und Farbe, andere hatten konzeptionelle Vorgaben und sind Teile von größeren Serien: zum Beispiel die Kombination von Regensburg-Fotos mit historischen Dokumenten (Münzen, Landkarten) oder die Überlagerung mehrer Fotos, um eine bestimmte Stimmung zum Ausdruck zu bringen.  Und in den Jahren 2009 bis 2011 entstanden viele Popart-ähnliche  Bilder mit eigenen Regensburg-Bildern, bei denen die Fotos nicht mehr erkennbar sind, sondern nur noch Umrisse und Flächen vorgeben. Auch aus dieser Serie gibt es eine kleine Auswahl.


Einige der Experimental-Bilder hatte ich erstmals vor zwei Jahren in der letzten Ausstellung der Charity-Art-Group im DEZ gezeigt und stießen auf sehr gute Resonanz. Das war der Anlass für mich, eine Ausstellung nur mit solchen Experimenten zu erstellen.

Lediglich das Bild "Regensburg leuchtet" weicht von dem Ausstellungskonzept insofern ab, als es ein reines Fotos ist, auch wenn es photoshop-manipuliert wirkt. Die surrealen Lichtstrahlen über der Steinernen Brücke in dieser Langzeitbelichtung stammen aber von zwei riesigen Filmscheinwerfern, die wegen Dreharbeiten auf der Jahninsel aufgestellt waren.

Kuratorin ist die Künstlerin Renate Christin, die mich dann auch angeregt hat, bestimmte weitere Bilder (die ihr Dasein bisher nur im PC fristeten) drucken zu lassen. Ich habe dabei großformatigen Druck auf Alu-Dibond gewählt.

 Eine kleine Auswahl


Diba-Erinnerungen, 100 x 70 cm, Alu-Dibond

Donnerstag, 2. Juli 2020

Ab 9.7. im Neuen Kunstverein: Ayako Koike



Am 9.Juli gibt es nach der Corona-Durststrecke eine richtige Vernissage in Regensburg, und zwar im Neuen Kunstverein. Eröffnet wird die Ausstellung HIKARI - das Licht

HIKARI - das Licht
Ayako Koike
10.7. bis 2.8.2020
Eröffnung am 9. Juli
 
Neuer Kunsterverein , Schwanenplatz, Regensburg

Begrüßung: Renate Haimerl Brosch

Vernissage und Künstlergespräch mit aktuellen Hygieneauflagen
bitte bringen Sie Schutzmasken mit



Die Webseite der in japan geborenen und 1977 nach Europ übergesiedelten Künstlerin ist hier:



Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Do/Fr 16.00 - 18.00h Sa/So 12.00 - 14.00h

Dienstag, 30. Juni 2020

Noch bis 5. Juli im Neuen Kunstverein: Arben von Gigglberger


Noch bis 5. Juli im Kunstverein am Schwanenplatz zu sehen:

„Neueste Arbeiten“ von Peter Giggelberger

Peter Gigglberger zeigt eine Auswahl seiner neuesten Arbeiten, darunter ein großes Diptychon mit Titel „Verkündigung“. Obwohl die Bilder aus den letzten zwei Jahren stammen, sollen sie doch einen guten Querschnitt der Arbeitsweise und des Themenbereichs seiner Malerei umfassen.

Es sind Acrylkombinationen auf Leinwand auf der Basis vorgefundener atmosphärischer Situationen, die dann umgebaut und verdichtet werden, Situationen, die übergangen werden könnten.

Gigglbergers Arbeitsgrundlage sind zum einen die Absicht, visuelle Rettungsmaßnahmen durchzuführen, zum anderen den Betrachter um Einhalt zu ersuchen, bestimmte ausgewählte Vergänglichkeiten wertzuschätzen.

Außerdem sind Fotografien auf Alu-Dibond zu sehen.

Siehe auch: https://www.neuerkunstverein.de/index.php/aktuell/bilder-des-monats-juli.html


Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Do/Fr 16.00 - 18.00h Sa/So 12.00 - 14.00h

Sonntag, 28. Juni 2020

SAME SAME but different - erste Ausstellung der Galerie Lesmeister im ehemaligen Kunstkabinett



Nach Übernahme des Kunstkabinetts durch Galeristin Isabelle Lesmeister und nach mehreren Wochen Umbau im wurden die Räume des Kunstkabinetts neu eröffnet, und zwar mit einer sehenswerten Ausstellungen, in der sowohl die Künstlerriege der Galerie Lesmeister als auch die Künstler der bisherigen Galerie Kunstkabinett gezeigt werden. Der Titel passt perfekt:



SAME SAME but different
Ausstellung: 23.05.2020 - 18.07.2020
 
Galerie Lesmeister (im ehemaligen Kunstkabinett)
Untere Bachgasse 7


Durch die Übernahme der Galerie Kunstkabinett erweitert die Galerie Isabelle Lesmeister ihr Programm, das sich ausdrücklich auf jüngere Künstler konzentriert hatte. Ab jetzt werden auch Druckgrafiken renommierter Künstler gezeigt.

Die Ausstellung „SAME SAME but different“ ist eine Gruppenausstellung die das neue Profil der Galerie gut spiegelt. Neben Kunstgrößen wir Günther Uecker, Alex Katz und Robert Longo sind Arbeiten von aufstrebenden Künstlern wie Jeremy Holmes, Mathias Hornung, Giulia Dall ́Olio und huber.huber zu sehen.

Die Ausstellung zeigt  Arbeiten in Schwarz/Weiß. Der unterschiedliche Umgang der 16 internationalen Künstler mit diesen „Nichtfarben“ und vor allem auch die sehr unterschiedliche technische Herangehensweise soll den Reiz dieser Ausstellung ausmachen.


Galerie Isabelle Lesmeister
Dr. Isabelle Lesmeister
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
tel: 0941 57856
mobil: 0163 698 86 82
eMail: info@galerie-lesmeister.de
www.galerie-lesmeister.de

Opening hours
Tuesday through Friday 11 am - 6 pm
Saturday 11 am - 4 pm


Zu den einzelnen Künstlern:

ASHWAN (UK) zeigt Street Art, geistreiche Fotoprints und Stahlskulpturen. Leopoldo Cuspinera (MEX) ist mit Papierarbeiten vertreten, wobei er in einer speziellen Technik Papier und Pigmente mischt und eindrucksvolle Gletscherlandschaften entstehen lässt.

Giulia Dall ́Olio (IT) hat eigens für die Ausstellung eine 190x190cm große Kohlezeichnung mit einem für sie so typischen Motiv, dem Baum, geschaffen.


Galeristin Isabelle Lesmeister übernimmt Kunstkabinett


Links oben:Marianne Schönsteiner-Mehr, rechts oben: Isabelle Lesmeister;
Zeile unten: ehemalige Galerie Lesmeister in der Obermünsterstraße, Rest: Galerie Kunstkabinett Bachgasse 7

Ein Paukenschlag in der Kunstszene, so formuierte es Marianne Sperb in der Mittelbayerischen, als sie Anfang März darüber berichtet. Und das ist es wirklich: die Galeristin Isabelle Lesmeister, die seit 10 Jahren erfolgreich eine Galerie in der Obermünsterstraße betreibt, übernahm im Frühjahr 2020 die beliebte Galerie von Marianne Schönsteiner-Mehr, also das "Kunstkabinett".

Frau Schönsteiner-Mehr nimmt  ihren Abschied von über 40 Jahren Galerietätigkeit. Beide Galeristinnen freuen sich über diesen Wechsel, der auch aus der Sicht der Kunstinteressierten nicht besser hätte arrangiert werden können.

Nach acht Wochen Umbauphase begann vor etlichenTagen die erste Ausstellung unter der neuen Führung mit dem passenden Titel "same same but different". Eine durchaus sehenswerte Ausstellung übrigens.

Ich war letzte Woche dort und begrüßte Frau Lesmeister. Frau Lesmeister kenne ich, seit ich mich im Jahre 2013 an dem Galerie-Projekt "Die Kunstzelle"in der Obermünsterstraße beteiligt hatte. Ich schloss damals Kontakte mit vielen Nachbarn in der Straße. Isabelle Lesmeister hatte zwei Jahre zuvor die Galerie am Ende der Obermünster Straße gegründet, nachdem sie vorher im Art Affair beschäftigt war. Mit ihrer eigenen Galerie konnte sie aber das verwirklichen, was ihr Traum war: echte Galeristen-Tätigkeit. Das bedeutet, nicht nur Ausstellungen in der eigenen Galerie organisieren, sondern eine ausgewählte Gruppe von Künstlern permanent zu vertreten und deren Interessen zu fördern. Dazu gehört zum Beispiel auch, auf internationalen Messen unterwegs zu sein, um dort die Künstler zu vertreten und zu betreuen.

Sie hat seit der Gründung im Jahre 2011 einen guten Stamm angesehener Künstler aufgebaut, und ich habe ihre  Ausstellungen mit Interesse verfolgt. Einige Berichte darüber finden Sie in diesem Tagebuch, wenn Sie die Suchfunktion benutzen.


Das Kunstkabinett wiederum ist nicht nur eine der interessantesten Galerien in Regensburg, sondern auch die derzeit dienstälteste. Das kam bei meiner mehrteiligen Reportage im Jahr 2016 heraus. Nachdem Herr Bäumler ein paar Jahre zuvor aufgegeben hatte, war die Galerie von Frau Schönsteiner Mehr auf dem Spitzenplatz.

Die Galerie öffnete 1979, damals in der Unteren Bachgasse 13 (mit späterem Umzug auf Nr. 7)  und wurde von Frau Schönsteiner-Mehr nun insgesamt 41 Jahre lang sehr erfolgreich geführt. Über 250 Ausstellungen gab es dort, entnehme ich dem MZ-Bericht, und die Galerie vertritt wirklich hervorragende Künstler.



Ab 2015 war das Kunstkabinett die dienstälteste Galerie in Regensburg


Da die neue Galeristin nicht einfach die Räume, sondern die Galerie insgesamt übernahm, werden auch die bisherigen Künstler dort vertreten. Wer also einen Druck von Flora oder von Sillner sucht, der findet dort die vertraute Anlaufstelle.

Wer die aktuellen Ausstellungen im Kunstkabinett  wissen will, oder die Öffnungszeiten eruieren will, muss auf die Webseite der Galerie Lesmeister gehen. Die Webseite der "alten" Galerie existiert aktuell noch, ist aber konsequenterweise auf dem Stand März 2020 und wurde offenbar nicht übernommen.


Mehr Informationen über den Wechsel und die Galeristen findet man noch in dem Artikel von Frau Marianne Sperb in der MZ vom 2.03.2020, der sicherlich auch online abrufbar ist (sofern Sie nicht, wie ich, beim Recherchieren wieder mal die 4-Artikel-pro-Monat-Grenze überschritten haben). 

Fotografischer Rückblick

Im Folgenden habe ich ein paar Fotos herausgesucht, die ich in den letzten Jahren für das Regensburger Tagebuch veröffentlicht hatte. Es sind natürlich nicht alle.Wer die Suchfunktion dieses Blogs bemüht, findet Artikel über beide Galerien mit mehr Fotos.

Samstag, 27. Juni 2020

Ausstellung von PeterPeter Dorn im Schaulager der Erdel-Galerie




Im Schaulager des "artspace Erdel" startete eine interessante Ausstellung des Grafikers und Installationskünstlers Peter Dorn.

Von "non finito" bis "ad infinitum"
Peter Dorn
25.6.2020 bis zum 31.7.2020
Schaulager des Artspace Erdel
(Am Schallern 4)

Montag bis Freitag 11-18 Uhr
und nach Vereinbarung (insbesondere, wenn
ein Gespräch mit dem Künstler gewünscht wird)

Peter Dorn, 1938 im tschechoslowakischen Aussig geboren, hat angewandte Grafik an der Nürnberger Kunstakademie studiert. Er lebt in Regensburg, seit 1964 als freischaffender Künstler, und ist verheiratet mit der Künstlerin Astrid Schröder. Seit Atelier befindet sich im palastähnlichen Ambiente in der Mitte der Altstadt.

Peter Dorn


Seit über 60 Jahren stellt nun Peter Dorn schon aus. 1979 erhielt er den Kulturförderpreis Regensburg, 1993 den Kulturpreis Ostbayern und 2010 den Gerfried-Schellberger-Kunstpreis.

Vor sechs Jahren gab es eine Retrospektive im Historischen Museum in Regensburg, wo er 35 Jahre zuvor bereits ausgestellt hatte (Reportage von G. Mayer in https://www.mittelbayerische.de/kultur/alltagsdinge-gewinnen-neuen-sinn-21852-art1096432.html) . Dabei wurde deutlich, dass sich sein langjähriges Schaffen vorrangig um das Thema "Vergänglichkeit einerseits und um Dauerhaftigkeit, im Sinne von Unabgeschlossenheit und Fortsetzbarkeit andererseits" dreht - "non finito" und "ad infinitum"
Als Beispiel wurde anlässlich der Retrospektive die große Installation von 2009 genannt, die gleich am Eingang aufgebaut war. Sie bestand als alten Einladungskarten zu diversen Regensburger Kunstereignissen vergangener Jahre – aber sie ist aufstockbar, in die Zukunft hinein, ad infinitum.

Zur aktuellen Ausstellung

 
Die Galerie Erdel zeigt sowohl neuere Arbeiten, entstanden in den Jahren 2019 und 2020, und stellt sie ausgewählten Stücken aus seinen bisherigen (Museums-)Ausstellungen gegenüber. Die Ausstellung findet nicht im Hauptraum am Fischmarkt, sondern in der Nähe im Schaulager (Am Schallern 4) statt.

Samstag, 20. Juni 2020

Regensburg, eingebettet im Tal

Ein Experiment aus dem Jahr 2011, gefunden auf der Festplatte beim Ausmisten meines PCs während der Corona-Zeit.

Eine Kombination einer Langzeitbelichtung von den Augsburger Höhen und dem Ausschnitt eines Fotos mit einem Fotomodell. Ich habe es noch mal aufgehellt und neu abgespeichert.




Montag, 15. Juni 2020

6. Kunst.Preis ab 20.Juni im Kunst- und Gewerbeverein



Vom 20. Juni bis 19. Juli 2020 wird die ursprünglich für 25.4. vorgesehene Austellung zum 6. Wettbewerb "KunstPreis" nachgeholt:

"Mein Traum vom fliegenden Spiegelei ..."
 

6. Kunst.Preis 2020 
für Menschen mit geistiger Behinderung in Niederbayern und der Oberpfalz"

20. Juni bis 19. Juli
Kunst- und Gewerbevereins

Di-So 12-18 Uhr, Eintritt frei

Diese  Ausstellung, die einem zweijährig stattfindenden Wettbewerb für Menschen mit geistiger Behinderung in Niederbayern und der Oberpfalz zu verdanken ist, hat sich ihren Platz in der etablierten Kunstszene erobert.

Veranstalter sind: Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. und der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e. V.   Weitere Informationen zum Kunst.Preis 2020 finden sich unter: www.galerie-st-klara.de

Insgesamt haben 165 Künstlerinnen und Künstler 575 Arbeiten eingereicht. 86 von den Künstlern sind mit 133 Werken aus Malerei, Skulptur, Grafik, Plastik, Objekt und Fotografie in der Ausstellung vertreten. 

 
Die Preisträger
 
Über den 1. Preis beim Kunst.Preis 2020 darf sich Ardijan Gash freuen. Der Künstler, der kaum spricht, malt für sein Leben gerne. „Stunde um Stunde arbeitet er an seinen Bildern, nur durch die Pausen und das Arbeitsende am Abend unterbrochen.“


Sonntag, 7. Juni 2020

Tipp: Webinar-Reihe der Zukunftsakademie Amberg


Seit 2018 arbeit die Regensburgerin Andrea Rössler bei der Zukunftsakademie Amberg als Multiplikatorin mit. Dabei gehen sie und andere Dozenten in Schulen und unterrichten dort "Globales Lernen".

Durch Corona ist das nun nicht mehr so einfach möglich. Stattdessen wurde ab Februar eine Webinar-Reihe organisiert, die sich an alle Interessierten richtet. Webinare sind interaktive Vorträge im Internet.

Die Webinarreihe hat das Motto "Eine Übersicht über die globale Entwicklung".

Jeder kann mitmachen, jeder kann sich einwählen. Die Webinare finden 2 x im Monat statt, jeden 2. und 4. Mittwoch des Monats von jetzt bis Februar 2021. Beworben wird das Programm durch die Bildungsträger VHS, EBW, KEB und durch die OTH Amberg-Weiden.

Der nächste Vortrag findet am 10. Juni statt und wird von Andrea Rössler bestritten.


Innenansichten aus Afrika
Referentin: Andrea Rössler,
Grundschulpädagogin, Bildungsreferentin der
Zukunftsakademie Amberg
5. Themenabend der Webinar-Reihe
 10. 06 2020 um  19 Uhr. 
Ort: Internet


In dem Vortrag geht es um Afrika von A-Z. Gut zwei Jahre Reiseerfahrung durch 27 Länder Afrikas werden in einen  Vortrag gepackt; Geographie, Geschichte und Religionen bilden die Grundlage.

Mittwoch, 3. Juni 2020

Das Welterbe-Denkmal von Alfred Böschl


Im Juni 2009 wurde das Welterbedenkmal des Künstlers Alfred Böschl am Marc-Aurel-Ufer enthüllt. Ich kam erst im September dazu, Fotos von der Skulptur zu schießen. Diese will ich hier zeigen.

Es ist erstaunlich schwer, Informationen über die Bronce-Plastik zu finden. Schließlich entdeckte ich den Aufsatz von DagmarObermeier-Kundel in der Stadt-Zeitschrift "bei uns" Nr. 152 aus 2009. Diese hatte ganz ausführlich über die Entstehungsgeschichte referiert: https://www.regensburg.de/fm/464/bei_uns_2009_3.pdf.

Allerdings bezieht sich der Aufsatz auf die technische Entstehungsgeschichte, nicht auf den Inhalt der Plastik. Hierzu finde ich heute keine Quellen mehr. So weit ich weiß, zeigt die Bronce-Plastik ein historisches Regensburg in den Grenzen des UNSECO-Areals "Ensemble Regensburg und Stadtamhof". Dabei orientierte er sich meines Wissens am Modell von Regensburg um 1700, das man im Gang zwischen Historischem Museum und Minoritenkirche in einem Nebenraum findet (übrigens frei zugänglich).