Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 4. Oktober 2026

Zamp Wimmer ab 8. Oktober im artspace Erdel

Zamp Wimmer (Foto:Wolf Erdel)



Zamp Wimmer lebt und arbeitet als Künstler in München. Mit seiner Arbeit bewegt er sich in den Themenbereichen Malerei, Grafik, Installation, soziale Kommunikation, Fotografie und Forschungsthemen zu Wahrnehmung und Kommunikation.

Am 8. Oktober 2026 eröffnet die Galerie "artspace Erdel" am Fischmarkt 3 um 19 Uhr die Ausstellung

EINS NULL NULL EINS / Tausend + eine Nacht
mit Arbeiten von Zamp Wimmer.

 8.Oktober - 21.November.2026 
Vernissage 08.10.26 um 19 Uhr

Bei der Eröffnung am 8. Oktober ist der Künstler anwesend.


Dauer der Ausstellung: 8. Oktober - 21. November 2026
Galerie artspace Erdel
Fischmarkt 3 | Regensburg
Mittwoch- Freitag: 11 - 17 Uhr, Samstag: 11 -15 Uhr

https://erdel.de/

Über den Künstler Zamp Wimmer
Zamp Wimmer lebt und arbeitet als Künstler in München. Mit seiner Künstlerischen Arbeit bewegt er sich in den Themenbereichen Malerei, Grafik, Installation, soziale Kommunikation, Fotografie und Forschungsthemen zu Wahrnehmung und Kommunikation.

Sein Lebensthema: "Ich bin ein Anhänger des Gesamtkunstwerks - sowohl im Leben als auch in der Kunst.

Weder das eine noch das andere offenbart sogleich seinen Sinn und Wert; beides bedarf der Zeit, um sich zu entfalten. .... Die Wahrheit liegt im Ganzen. Nicht als geschlossenes oder isoliertes System, sondern als ein sich stetig wandelnder Raum der Möglichkeiten .... in dem Kunst und Leben schließlich eine Einheit bilden."(Zitat Zamp Wimmer)

Die Bilder sind sinnlichste Erforschungen unserer körperlichen und geistigen Lebenswelt. Seine Themen reichen von der Erotik indischer Tempelkunst zu den Ursprüngen unserer abendländischen Philosophie und Wissenschaft Griechenlands und des Mittelmeerraumes bis zu den Erkenntnissen neuester quantenphysikalischer Forschungen.

Weitere Infos www.erdel.de und www.zampwimmer.com 


Nachts beim DEZ

Seit Yorki nicht mehr da ist, bin ich nur noch selten mit der Kamera spazieren. Außer ich war auf einer Veranstaltung. Und wenn ich nach so einer Veranstaltung nachts ins Freie trete, dann juckt es mich, meine ruhige Hand zu testen. Schaffe ich es, im Dunkeln ohne Stativ und mit gewöhnlichem, billigen Objektiv halbwegs scharfe Bilder aus der Hand zu schießen? Wenn irgend möglich mit höchster  Zoom-Stufe, wo eigentlich das normale Handzittern jede Nachtaufnahme unscharf werden lässt? Und ohne Auflegen auf festen Grund?

Das macht mir immer wieder Spaß. Und so gibt es endlich mal wieder ein paar reine Impressionen. Folgende Fotos entstanden nach demVerlassen des DEZ nach einer Vernissage. 



Donnerstag, 1. Oktober 2026

„Pictures for the Human Rights“ feiert Finale im DEZ





Am Abend des 28. September 2026 wurde im Donaueinkaufszentrum (DEZ) die Ausstellung „Pictures for the Human Rights“ feierlich eröffnet. Es ist die vorerst letzte Station einer eindrucksvollen Wanderausstellung, die 2021 im Regensburger Thon-Dittmer-Palais ihren Anfang nahm. Dazwischen lag eine Reise durch zahlreiche Städte – darunter Karlsruhe, Frankfurt am Main, Luxemburg, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg – sowie Präsentationen im Europäischen Parlament in Brüssel und am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York.

30 Kunstschaffende aus 12 Nationen haben jeweils einen der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte künstlerisch interpretiert.

Hinter der Initiative steht die Regensburger Künstlerin Barbara Wilmers-Hillenbrand. Ihre Motivation: Die Menschenrechte sind zwar da, im Alltag aber oft zu wenig bekannt. Mit dem Projekt wollte sie diese Grundrechte über die universelle Sprache der Kunst im öffentlichen Raum sichtbar machen und Passanten zum Nachdenken anregen.

Mittwoch, 30. September 2026

Galerienabend 2026 - mit Fokus auf die Galerien

Zuerst ein Hinweis: das ist nicht der übliche Bericht über meinen Rundgang mit ein paar Impressionen. Vielmehr habe ich mich  auch mit der Galeriegeschichte der besuchten Galerien auseinandergesetzt.

Wie viele meiner Leser wissen, habe ich 2016 eine fünfteilige Reportage "Geschichte der Regensburger Galerien 1973-2016" verfasst (beginnend bei: https://www.regensburger-tagebuch.de/2022/06/35-jahre-neuer-kunstverein-jubilaum-2022.html) Und das wollte ich - jedenfalls für die besuchten Galerien - aktuell halten. 


Auf dem Weg zur ersten Vernissage sehe ich als erstes bei der Galerie "konstantin b" vorbei. 

Dies ist mir wichtig, denn diese Galerie wird das letzte mal am Galerienabend teilnehmen. Galerist Bernhard Löffler will seine Galerie aus gesundheitlichen Gründen Ende Dezember schließen - nach 25 Jahren Galerietätigkeit mit interessanten Künstlern und interessanten Werken.  

Seine aktuelle (wirklich sehenswerte!) Ausstellung heißt "Herbstauslese 2026" wurde am 5.9. eröffnet und ist bis zum 12. Dezember zu sehen. 21 Kunstschaffende sind vertreten, darunter Florian Topergnong, Liz Zitzelsberger, Alois Achatz, Matthias Brandl, Claudia Doderer, Heiner Glas, Renate Höning, Notburga Karl, Willem Julius Müller.

Etwas schade ist, dass die Galerie die letzten Monate seines Daseins mitten in einer Baustelle verbringen muss. Andererseits sind die Besucher seiner Galerie sowieso auf die feinen Kunstwerke fokussiert, und dürfte nur wenig aus Laufkundschaft bestehen.

Herr Löffler begann seine Galeristentätigkeit im November 2001. Er übernahm den winzigen Raum in Stadtamhof von einem HNO-Arzt, der dort zuvor die Galerie Konstantin geführt hatte, und hängte das kleine „b.“ für Bernhard an. So entstand "konstantin b". 

Anfang 2007 folgte dann der Umzug in die Altstadt. Seitdem füllt Löffler die relativ kleinen Räume in der Adresse "Am Brixener Hof 11" mit zeitgenössischer Kunst. Dass er diese zeitintensive Arbeit über ein viertel Jahrhundert hinweg quasi nebenberuflich gestemmt hat – im Hauptberuf ist er Sozialpädagoge –, nötigt mir tiefen Respekt ab. 



Galerie "konstantin b"  

Bernhard Löffler, Betreiber der Galerie "konstantin b"
 

Dienstag, 29. September 2026

Andrea Rössler wieder unterwegs

Die Regensburger Bildungsreferentin und Weltreisende Andrea Rössler ist wieder unterwegs. Diemsal auf einems echswöchiger Roadtrip durch die Länder östlich von Deutschland: Ungarn – Rumänien – Serbien – Kroatien – Slowenien – Österreich

Und wie jedesmal berichtet sie laufend auf spannende und lebendige Weise über ihre täglichen Erfahrungen. auf ihrem Blog "https://www.roessler-andrea.de".

"https://www.roessler-andrea.de"



Der Reisebericht begann am 31. August in Verbalog in Ungarn, gleich nach der österreichischen Grenze: "Sechs Wochen, ein Schlüssel und ein paar Ziegen" 

Andrea Rössler ist eine Regensburger Bildungsreferentin, Pädagogin und leidenschaftliche Reisende. Die gelernte Reisekauffrau hat zahlreiche Länder bereist und berichtet seit rund zwei Jahrzehnten in Reisevorträgen von ihren Erfahrungen. Heute ist sie vor allem als Bildungsreferentin der Zukunftsschule tätig. Daneben arbeitet sie als Beraterin und Referentin für interkulturelle Kommunikation und engagiert sich unter anderem im von ihr gegründeten gemeinnützigen Verein Friends4Friends

Berichte über Andrea Rössler in diesem Blog: hier ist eine Liste