Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 19. Juli 2019

Regensburger Jazzweekend 2019 ist eröffnet

Gestern abend startete das Regensburger Jazzweekend mit den traditionellen Eröffnungskonzerten im Gewerbepark. Es spielten drei Gruppen: Gruppe Fainschmitz, die Big-Band Mega Mereneu Project und The Sazerac Swingers. Dazwischen gab es eine Ansprache, u.a. von Bürgermeister Jürgen Huber.
Der Abend war traumhaft schön, es war mild und die Sazerac Swingers boten mit ihrer mitreissenden Musik einen wunderbaren Abschluss.


Wegen besonderer Termine werde ich vom Freitag und Samstag nicht viel mitbekommen. Wer sich informieren will, hier gibt es das Programm, hervorragend nach Orten und nach Zeit sortiert:

http://bayerisches-jazzweekend.de/2019/



Donnerstag, 18. Juli 2019

Abendstimmung am Adlersberg

Adlersberg, 9. Juli 2019.

Es ist ein relativ kühler Sommertag, aber warm genug für einen Ausflug nach Adlersberg.

Das haben sich meine Freunde Irmgard und Gerhard gewünscht, die wieder mal zu Besuch nach Regensburg kamen (Stammleser kennen sie schon aus früheren Beiträgen).

Am Abend vorher hatten wir einen wunderschönen Ausflug durch das nächtliche Regensburg mit einem Aufenthalt im Innenhof des Bischofshofs. Heute waren sie vor allem im Museum der bayerischen Geschichte, das ihnen gefiel, und sie haben dabei auch gleich Interviews für ihren Radiosender (extra radio Hof) gemacht. Danach schwärmten sie vom leckeren Essen in der Bratwurstkuchl und gönnten sich ein Eis gegenüber dem Dom. Und abends treffen wir uns eben im Biergarten in Adlersberg, was wir in den letzten Jahrzehnten irgendwie nie geschafft hatten.  Um die Sache perfekt zu machen, buchten sie gleich eine Übernachtung.



Montag, 15. Juli 2019

Bilder vom Seifenkistenrennen 2019 in Weiden



Am Sonntag, den 14. Juli 2019, veranstaltete der Stadtjugendring Weiden das dritte große Seifenkistenrennen in Weiden. Ich war mit Bekannten dort und wir hatten einen herrlichen Tag.

Vereine, Organisationen und Schulen waren eingeladen, sich mit einer eigenen Kiste daran zu beteiligen; ingesamt waren es ungefähr 45 Teilnehmer.

Mit dem Seifenkistenrennen warb der Stadtjugendring für die Werte des Aktionsbündnisse Weiden ist bunt. Dort tritt er für gegenseitigen Respekt, Toleranz und Chancengleichheit ein.

Die Teilnehmerliste findet man auf der facebookseite "https://www.facebook.com/weidenerseifenkistenrennen"

Engel Aloisius rast vorbei. Der blaue Dunst ist  künstlich - die Seifenkiste hat natürlich keinen Motor.


Bilder von der Vernissage von Helmut Wolf vom 12.7.2019

Am Abend des  12. Juli 2019 wurde die Ausstellung von Helmut Wolf in der Galerie von Carola Insinger eröffnet. Die Laudatio sprach sein  Weggefährte und Künstler Matthias Schlüter, der für seine launige Rede einen deutlich anhaltenden Applaus erhielt.

Bei der Musik gab es  Überraschungen: Vorgesehen war eigentlich lediglich Peter Knoll, der für interessante Musik Ethnoinstrumenten und Gitarre bekannt ist. Aber dessen Freund Heinz Grobmeier, der zusammen mit Knoll seit über 20 Jahren Konzerte gibt, war zufälligerweise in der Nähe und trat im Laufe des abends mit auf.

Und eine weitere Überraschung gab es: der Künstler selbst ließ sich überreden, zusammen mit Peter Knoll einen fetzigen Blues auf der Mundharmonika zu spielen.



Samstag, 13. Juli 2019

Ausflug nach Linz - ein Fest für die Sinne

Regensburg, 13. Juli 2019

Im Juni dieses Jahres war ich wieder in Linz. Was für eine Stadt! Für Kulturinteressierte ist das der Hammer - ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll zu schwärmen.

Die Stadt habe ich im Jahre 2009  anlässlich des ars-electronica-Festivals entdeckt. Seitdem war ich ein paar mal dort, und das war viel zu selten. Schon seit Jahren will ich über diese Kulturstadt berichten - und jetzt ist mir die MZ zuvorgekommen. Vor zwei Wochen mit einem ganzseitigen Bericht, und vor einer Woche mit einer Beilage der Stadt Linz.

Wenn jetzt manche Leser skeptisch waren und meinten "na ja, das sind doch nur Marketing-Texte der Stadt Linz, die man in die Presseagenturen eingespeist hat":  ja, gut möglich. Aber die Texte sind wahr; sie sind nicht schöngefärbt, sondern eher noch untertrieben.

Ich will hier erklären, warum so viele Besucher von Linz schwärmen, und Ihnen ein paar konkrete Tipps geben. Auch will ich das Missverständnis mit dem "Höhenrausch" aufklären

Aber zunächst ein paar Bilder, die aus den Jahren 2009 bis heute stammen:

Über den Dächern von Linz.  Vom Dach des Kulturquartiers (bzw. Offenen Kulturhaues) aus gesehen (begehbar im Rahmen der Ausstellungsformate "Höhenrausch" oder "Sinnesrausch"

Das Lentosmuseum (links) und das ars-electronica-center (rechts), dazwischen die Donau

meine Empfehlung für Kultur-Spots in Linz - und das sind durchaus noch nicht alle

Besuch in Linz: ars electronica Festival 2009

Regensburg, 8.9.2009. Ich bin wieder zurück in Regensburg.

Das war ein unglaublicher Tag, dieser Besuch in Linz. Ich sah das jährliche "ars electronica Festival" mit internationelen Künstlern, die ihre Werke über die Stadt hinweg verteilt ausstellten (3. bis 8.9.2009), sah das "ars electronica center", eine Art Museum, bei aber Hight-Tech-Entwicklung künstlerisch dargestellt wird, sah das Bruckner Haus, das Lentos Museum, und die schöne Gegend um die Donau herum sowie ein wenig von der bezaubernden Altstadt, soweit die Zeit noch reichte.

im ars electronica enter

Ich hatte nur eine kleine Digitalkamera dabei, mit der ich mich begnügen musste. Die Bilder sind deshalb nicht in gewohnter Qualität.


Besuch in Linz: Gudrun Geiblinger und das Brucknerfest


Gudrun Geiblinger und ihre Bilder - Ausstellung im Brucknerhaus 2013

Regensburg/Linz 16.9.2013

Gestern wurden das Brucknerfest 2013 in Linz eröffnet. Das Fest begann mit der Bilder-Ausstellung Künstlerin Gudrun Geiblinger im Brucknerhaus. Ich hatte Glück, traf sie persönlich während der Vorbereitung und sie war sofort bereit für ein  ein paar Fotos.

Sommernacht in der Gesandtenstraße

Langzeitbelichtungen August 2009, zu einer animierten Grafik kombiniert

Freitag, 12. Juli 2019

Abstecher nach Wien im Juni 2014

Hier kommen Fotos  von meinem Besuch in Wien vom 18.6.2014 und 19.6.2014. Ich hatte damals meinen Sohn besucht, weil er dort Lehramt an der Kunstakademie studierte.

Ankunft abends am 18. Juni 2014 und ein Spaziergang durch die milde Nacht.
Die Karlskirche, nachts

Donnerstag, 11. Juli 2019

Mittelalterfest Spectaculum vom 12. - 14. Juli 2019

Am Wochenende gibt es wieder das Regensburger Spectaculum, veranstaltet von der Stadtmaus.

Der Mittelaltermarkt am Grieser Spitz feiert dabei das  20-jährige Jubliäum.

Am Freitag um 18.00 Uhr geht es mit Mittelaltertänzen los, um 19.45 ist offizielle Eröffnung.
Das Programm findet man hier: https://www.stadtmaus.de/regensburger-spectaculum.html



Also ich fand die bisherigen Veranstaltungen durchaus gelungen. Die schöne Lage am Grieser Spitz ist idealer Schauplatz. Das Programm gestaltet sich mit Live-Musik, Schaukämpfen, Gauklern, Feuershows und zahlreichen Mitmachaktionen für Jung und Alt , es gibt einen Warenmarktmit  Schmuck, Accessoires und kulinarischen Leckereien. Und für Kinder gab es jedenfalls bisher immer fantasievolle Angebote.

Besuch der Kunstakademie Wien, Atelierhaus

Ein Ausflug nach Wien, wo mein Sohn studiert(e), führte mich am 17. Juni 2014 zunächst in die Kunstakademie. Weil es zwei davon gibt, muss man den richtigen Namen nennen: "Akademie der bildenden Künste Wien".  Das Hauptgebäude ist in der Schillerstraße, aber die Ateliers und die Ausstellungsräume sind in einem anderen Gebäude, bei der Lehargasse., das sogenannte Atelierhaus.  Dort werden jährlich die Arbeiten von Studenten ausgestellt, und das war der Anlass für den Besuch.

Dieses für sich alleine schon herrliche Gebäude war übrigens früher das "Semperdepot" (also Depot für das Theater), und  ist noch näher am Naschmarkt als der Hauptbau (https://de.wikipedia.org/wiki/Atelierhaus_der_Akademie_der_bildenden_K%C3%BCnste_Wien)





Mittwoch, 10. Juli 2019

Blick über Wien - der Theodor Körner Hof, ein Gemeindebau



Matzleinsdorfer Hochhaus im Theodor-Körner-Hof Gemeindebau, Wien

Seit Jahren möchte ich über dieses Erlebnis berichten: der Besuch des obersten Stockwerks eines Wiener Hochhauses, das zu einem so genannten "Gemeindebau" gehört, dem "Theodor-Körner-Hof". 

Das war im Jahre 2014, zum Abschluss eines Kunstprojekts der Studenten der Kunstakademie Wien. Dabei ging es, soweit ich mich erinnern kann, um die Gentrifizierung von Städten oder ähnlichem. Die Ausstellung fand deshalb zunächst in einer leeren Wohnung innerhalb des Gemeindebau-Viertels statt, mein Sohn war mit am Projekt beteiligt, und ich war als Besucher dabei und hatte das als Anlass für einen Wienbesuch genommen.

Der Professor hatte zum Abschluss eine Überraschung für uns alle parat: ein Besuch im obersten Stockwerk des Hochhauses, das im Zentrum der Gemeindebau-Anlage steht, und das kurz vor Sonnenuntergang.