Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 16. Juni 2021

Wolfgang Domröse ab 19. Juni 2021 im Schaulager der Erdel Galerie

Für den Sommer 2021 hat sich die Erdel-Galerie für ihr Schaulager ein kleines Ausstellungsprogramm ausgedacht, das im pop-up Format feine kleinere und größere Papierarbeiten zum Inhalt hat. Unter dem Titel "Sommer der Phantasie" wollen die Betreiber die nächsten Wochen Kunst zeigen, "die unsere Imagationskraft anregt, die Spaß macht, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert", wie es heißt.  

Den Anfang macht der Berliner Künstler Wolfgang Domröse.


Wolfgang Domröse.

19. Juni - 17. Juli 2021
Matinee am 19. Juni 11.00

im Schaulager der Erdel-Galerie

Am Schallern 4

Wolfgang Domröse arbeitet seit 1980 als freischaffender Künstler in Berlin-Adlershof. In der letzten im deutschsprachigen Raum noch bestehenden Buchdruck-Schnellpresse erarbeitete er Grafiken und Buch-Editionen, unter anderem die Titelblätter für das renommierte Kursbuch, heute im rororo Verlag. Arbeiten von Wolfgang Domröse kann man auch im online-shop der Galerie ansehen oder kaufen: www.erdel-shop.de


Diesen Samstag, 19. Juni  um 11 Uhr gibt es zur Eröffnung wieder eine kleine Matinee im Schaulager, Am Schallern 4. 

Der Künstler ist bei der Matinee nicht anwesend. Aber dafür später, um 13 Uhr,  sind Künstler anwesend, nämlich Tanja Raith und Andi Blaimer, dann im artspace, Fischmarkt 3. Dort gibt es die verlängerte (oder wiederauflebende) Ausstellung der beiden Künstler mit dem Titel "Farbflucht" - bis zum 15. Juli. Dann ist eine Finissage geplant, deren Einzelheiten noch bekannt gegeben werden.


Sonntag, 13. Juni 2021

Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“ in Adlmannstein ab 11.07.2021


Kunstpartner Galerie Adlmannstein


Bei der Kunstpartner-Galerie in Adlmannstein gibt es am 11. Juli wieder etwas zu erleben:


Ausstellung „BLÜHSTREIFEN“

mit Blumenbildern von Margot Luf, Susanne Böhm und Max Bresele,
 sowie Keramikobjekten von Christine Wagner

Eröffnung 11.07.2021 um 11.00 Uhr

Ende der Ausstellung 31.07.2021
mit einer Veranstaltung ("Susi und die Spießer“)




KUNSTPARTNER GbR
Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler
Schaulager und Galerie
Altenthanner Str. 1
93170 Adlmannstein
0175 3609109
info@kunstpartner.eu
www.kunstpartner.eu

Donnerstag, 10. Juni 2021

Galerie Insinger - Kempf-Ausstellung verlängert bis 04.07.2021

Die Ausstellung von Günther Kempf in der Galerie Distelhausen wird bis 4. Juli 2021 verlängert.


Öffnungszeiten: Freitag/Samstag/Sonntag und an Feiertagen von 14:00 bis 18:00 Uhr


Siehe Vorankündigung: 
https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/galerie-insinger-kempf-ausstellung-auf.html

Mittwoch, 2. Juni 2021

Human Rights - Ausstellung im Thon Dittmer Palais 1.6. bis 4.6.2021

Im Thon Dittmer Palais, im Innenhof startete gestern die Ausstellung Pictures for the Human Rights. Dabei hätte es sogar eine Vernissage gegeben - eine "Open-Air-Vernissage". Die Nachricht fand aber erst heute zu mir. Die Ausstellung dauert nur bis 4.6., dann wandern die Exponate weiter.

Hier die Pressemitteilung:

Menschenrechte als Kunst

Open-Air-Vernissage im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais am 1. Juni 2021um 18 Uhr 

Eine Veranstaltung des Kulturreferates der Stadt Regensburg und Pictures for the Human Rights e.V.

Menschenrechte in der Sprache der Kunst? Was auf den ersten Blick abstrakt klingt, ist ein sehr konkretes Projekt der Regensburger Künstlerin Barbara Wilmers-Hillenbrand. Sie hat 2019 den gemeinnützigen Verein „Pictures for the Human Rights“ gegründet, um die Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wieder mehr in das Bewusstsein zu bringen. 

„Wir wollen mit der allgemeinverständlichen Sprache der Kunst und einzigartigen Aktionen Menschen auf der ganzen Welt erreichen und berühren“, erläutert sie das Konzept. „Wir erheben unsere Stimmen jetzt für Menschenwürde und Menschenrechte als Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Das betrifft sowohl Personen und Gruppierungen als auch Nationen und Kulturkreise.“

Bayern-Böhmen - Ausstellung in der Kebbel-Villa verlängert,

Seit Jahren will ich schon die Kebbel-Villa besuchen, von der ich so viel Gutes hörte. Die Ausstellung "Bayern-Böhmen", die seit gestern ohne Anmeldung zugänglich ist, wäre vielleicht eine Gelegenheit:

Bayern-Böhmen
Künstlerische Begegnungen
Dialogausstellung acht wichtiger bayerischer und tschechischer Künstler*innen

verlängert bis 13.06.2021
(ignoriert bitte die Falschangabe in google!
das Haus ist am Sonntag 13.06. geöffnet!)

Schwandorf, Kebbel-Villa (Oberpfälzer Künstlerhaus)


Die momentane Entwicklung in Schwandorf führt dazu, dass die aktuelle Ausstellung  seit 1.6. ohne Voranmeldung besuchbar ist. Am 03.06., Fronleichnam, ist die Ausstellung geöffnet. 

Künstler: Petr Brozka, Beante Engl, Vaclav Fiala, Barbara Sophie Höcherl, Anna Kocourova, Toni Scheubeck, Tone Schmid, Benedikt Tolar.

Öffnungszeiten der Ausstellung bis So, 13.06.2021: Di-Do 13-17 Uhr, So 11:30-17 Uhr oder nach Vereinbarung: 09431-9716 + opf.kuenstlerhaus@schwandorf.de. So Eintritt frei + Di-Do:2 € / erm. 1,50 €

Vorherige Anmeldung ab sofort nicht mehr erforderlich.


Oberpfälzer Künstlerhaus
Fronberger Str. 31
92421 Schwandorf
 

Dienstag, 1. Juni 2021

1. Juni 2021 - das künftige Bloggen im "Regensburger Tagebuch"



Für mich als Blogger brechen heute neue Zeiten an. Bloggen wird schwerer und aufwändiger werden. Schnell mal einen Bericht schreiben, weil man während des Tages etwas erlebt, entdeckt oder fotografiert hat, geht nicht mehr so einfach.

Ich werde künftig weniger neue Fotos zeigen. Und wenn, in geringerer Auflösung. Und ich werde auf den einen oder anderen Artikel ganz verzichten, vor allem, wenn es um Themen wie Stadtentwicklung oder Historisches geht. 

Was hat sich geändert?

Ab 1. Juni 2021 fällt die bisher großzügige, ja paradiesische Regelung weg, wonach beliebig viel Bilder in beliebiger Dateigröße hochgeladen werden können.

Alle künftig hochgeladenen Bilder werden auf den Speicherplatz von 15 GB (pro google-account) angerechnet. Nur die früher hochgeladenen Bilder bleiben anrechnungsfrei 

Würde ich im Arbeitsablauf so fortfahren würde wie bisher, also  neue Fotos in Bilder-Alben hochladen und von dort aus in Blogartikel einbinden, wäre ich nach ein paar Monaten am Limit. 

Das möchte ich alles näher erklären - und gleichzeitig einen Blick hinter die Kulissen geben.

Für den Blog benutze ich seit Jahren den kostenlosen google-Service "blogger.com" (früher "blogspot" genannt), in Kombination mit dem bisher kostenlosen Service "google-Photos" (früher PICASA). 

Nach jeder Foto-Session habe ich die Bilder zuerst auf einen Festplattenordner übertragen, dann in ein Foto-Album von "photos.google.com" hochgeladen. Davon habe ich dann einzelne Bilder in einen Blog-Artikel eingebunden. Das geht ganz bequem innerhalb der Editier-Funktion von "blogger". Nicht nur Fotos, auch historische Bilder, google-earth-Screenshots, Bilder aus Pressemitteilungen und andere jpg-Dateien lade ich hoch und binde sie in Blogartikel ein. 

Als google-account-Inhaber kann man nicht nur das (automatisch mit angelegte) email-Konto verwenden, sondern auch kostenlose blogs betreiben, Bilderalben anlegen, über google-DRIVE Dateien speichern und teilen, und vieles mehr. 

Man hat dazu 15 GB Speicherplatz pro account!
Beim Überschreiten des Speicherplatzes muss man - wie woanders auch - Speicherplatz mieten. Das ist absolut o.k., und google ist immer noch am großzügigsten im Vergleich zu Alternativen.

Bezüglich der Bilder war google in den letzten Jahren sogar sehr großzügig. Vor 12 Jahren hieß zunächst die freudige Mitteilung: alle Bilder bis 800px Breite werden nicht angerechnet (und können in beliebiger Zahl hochgeladen werden). Vor Jahren lockerte google das Ganze noch mehr, jedenfalls  für google-Photo-Alben: ab da konnten alle Bilder in voller Höhe ohne Anrechnung hochgeladen werden, es musste nur eine kaum merkbare Komprimierung eingestellt werden, die automatisch von google erledigt wird.

Dieser paradiesische Zustand führte dazu, dass ich in den letzten Jahren zigtausende Bilder in voller Auflösung hochladen konnte. Ich musste sie nicht vor dem Upload reduzieren, schon gar nicht komprimieren. Ich musste auch nicht mühsam auswählen, welche Bilder ich zeigen will oder im blog verwenden will - ich konnte nach einer Foto-Session einfach alle Bilder in ein Album hochladen, und dann später in Ruhe entscheiden, ob ich das Album als solches zeigen will, und ob ich einzelne Bilder daraus in einen Blogartikel verwenden will. 

Das macht das Bloggen einfach und fix. Manchmal habe ich erst nach ein paar Tagen ein bisschen Luft und Energie für einen Artikel gefunden, und dann waren die Bilder eben schon oben. Ich konnte mich auf den Text konzentrieren.

Wie sieht die Zukunft für mich aus?

Jetzt werde ich bei neuen Fotos anders vorgehen müssen. Ich muss vor jedem Bild-Upload eine Auswahl treffen: welche Bilder will ich zeigen? Dann muss ich diese Bilder - wie in früheren Zeiten - auf 800 oder 1200 Pixel Breite verkleinern, und zusätzlich die JPG-Kompression verwenden, damit die Dateigröße minimal ist. Gerade soviel,  dass die Bildqualität nicht leidet.  

Dann erst lade ich die Bilder in Alben hoch. Vielleicht mache ich den Upload erst, wenn ich einen Blogartikel schreibe. Das alles hindert mich dann natürlich, schnell mal zwischendurch zu schreiben.

Wenn ich - wie heute - beim Radfahren durch die Stadt eine Baustelle oder sonst etwas interessantes Neues sehe, werde ich mir zweimal überlegen, ob ich darüber berichte. Muss es unbedingt sein? Das heißt, der eine oder andere Bericht fällt ganz weg. Heute übrigens auch.

Wenn ich eine Reportage über Historisches schreibe, überlege ich mir das auch zweimal. Dann ich muss Bilddateien mit alten Karten, Grafiken oder google-earth-Screenshots hochladen. Für ein paar anstehende Artikel-Ideen habe ich das die letzten Tage noch gemacht, für künftige Ideen muss ich eben abwägen.

Montag, 31. Mai 2021

Ausflug nach Eichhofen

Gestern machte ich einen Abstecher nach Eichhofen, hauptsächlich, um mir die Ausstellung in der kunstmühle (bzw. der mühlen.kunst") anzusehen. Die Ausstellung war sehenswert. Was ich wegen terminlicher Probleme nicht geschafft habe, war das Künstlergespräch, das einige Stunden vorher stattfand. Ich kam also erst am Ende der Öffnungszeit.

Zur Ausstellung selbst siehe meine Vorankündigung in: https://www.regensburger-tagebuch.de/2021/05/kunst-in-eichhofen-muhlenkunst-in-der.html








Sonntag, 30. Mai 2021

Anzeigen in einer 1872er Regensburger Zeitung

Ab und zu stöbere ich in alten Regensburger Zeitungen, die ich auf google-books finde. Interessant finde ich dabei vor allem die Anzeigen. In den letzten Jahren habe ich gelegentlich schon entsprechende Beispiele gezeigt.

Vor ein paar Wochen - beim Aufräumen meines Festplattenordners "Regensburg-historisch" - stöberte ich im Regensburger Anzeiger sowie dem Regensburger Morgenblatt aus dem Jahre 1872,  und erstellte dabei folgende Screenshots für meine Leser:











Freitag, 28. Mai 2021

Ausstellung "Grenzen in der Kunst" in der Ostdeutschen Galerie




Gestern war ich zu einem längeren Besuch im "Kunstforum Ostdeutsche Galerie". Dort gibt es neben der Dauerausstellung zwei sehenswerte Sonderausstellungen, unter anderem die Ausstellung "Grenzen in der Kunst - Tschechische Kunst in drei Generationen", die ich hier besprechen will.



Grenzen in der Kunst - Tschechische Kunst in drei Generationen
22. Mai bis 15. August 2021
Kunstforum Ostdeutsche Galerie


Dabei werden die Werke von drei Künstlerpersönlichkeiten gezeigt: die 1980 verstorbene Malerin "Toyen" (alias Marie Čermínová) und die beiden zeitgenössischen Künstler Magdalene Jetelovà und Kristof Kintera. 

Bei der Zusammenstellung der drei Künstler war entscheidend, dass sie über drei Generationen hinweg die Entwicklung von Politik und Kunst in der heutigen Tschechei erlebt haben. Bei dieser Entwicklung spielten auch die Veränderung der  Grenzen eine Rolle - nach dem ersten Weltkrieg, nach dem zweiten Weltkrieg und nach dem Mauerfall. Daher der Titel.

Magdalena Jetelovà

Diese Werke dieser Künstlerin waren für mich eine angenehme Überraschung. Wobei die ausgestellten riesigen Leuchtkästen sowie die hervorragend gemachte Videoinstallation nur einen kleinen Teil ihrer Bandbreite wieder geben. Ein Blick in die Bildersuche der Internetsuchmaschine google zeigt nämlich noch viel mehr Interessantes von ihr. 

Gezeigt werden bei dieser Ausstellung vor allem Bilder, die man als eine spezielle Variante von "Land-Art" bezeichnen könnte: Mit Hilfe von Laserstrahlen zeichnet und schreibt sie direkt in die Landschaft hinein, und hält das Ergebnis mittels Langzeitbelichtung oder Film fest. 

Speziell konstruierte, riesige Leuchtkästen machen den Effekt des Laserstrahls für Besucher viel intensiver deutlich, als es gewöhnliche Fotografien machen könnten.

Die ausgestellten Werke stammen vor allem aus den Zyklen "‚Pacific Ring of Fire‘ und "Iceland project." Hier griff sie das Thema Naturgrenze und geologischen Nahtstelle auf. Der Pazifische Feuerring umgibt die pazifische Platte hufeisenförmig mit einem Vulkangürtel an der Stelle, an der die Pazifische Platte auf mehrere andere Kontinentalplatten trifft. Mit einem Laserstrahl markiert sie in Patagonien die Plattengrenze nach mathematischen Berechnungen, da deutliche Erhebungen wegen des Ewigen Eises nicht zu sehen sind. Gelegentlich "schreibt" sie mit dem Laserstrahl auch Nachrichten wie ‚Essential is visible‘ in die Landschaft oder in die sich verändernden, zum Teil einstürzenden Eisberge.

Von Magdalena Jetelovà  stammen übrigens auch die roten Säulen am Portal der Galerie. 

Man beachte, dass die Installation mit den riesigen Spiegeln im letzten Raum nicht von Kintera stammen, sondern von ihr, während die übrigen Skultpuren im Raum und im Raum davor von Kintera sind. bei meinem Besuch war allerdings die Laserprojektion nicht eingeschaltet. Die in der Frequenz von bestimmter Musik vibrierenden Spiegel sollten für ein bestimmtes Lichtergebnis sorgen. Ich denke, das Problem ist bis zu Ihrem Besuch behoben.

Die Video-Installation, bei der das Video auf die Decke projeziert wird, ist technisch erstaunlich und künstlerisch sehenswert.  Tipp: gehen Sie ans andere Ende des Raums und betrachten Sie den Film von dort aus, und nicht von der Bank in der Mitte aus.




Kristof Kintera

Eine noch größere Überraschung für mich waren die Werke von Kristof Kintera - teilweise relativ klein, teilweise riesige Skultpuren in über 4 m Größe. 

Die Werke des Künstlers, der sich selbst als Bildhauer beschreibt, obwohl er mehr Installationen und Assemblagen macht, sind schwer zu beschreiben.  Auf alle Fälle setzt er sich kritisch und leicht satirisch mit gesellschaftlichen Themen auseinander. 

Der 1973 in Prag geborene Künstler ist international bekannt. Seine Arbeiten sind in den wichtigsten Sammlungen zu finden und wurden weltweit ausgestellt, unter anderem in der Galleria Nazionale in Rom, im National Museum of Modern Art in Tokyo, im Museum Tinguely in Basel, im Haus der Kunst München sowie in Galerien und Museen in New York, Sydney, Prag und Berlin.


Beeindruckt hat mich unter anderem die 4,5 m hohe Installation "The End of Words III", das dritte und größte Werk aus einer Serie. Es geht um das Ende des gedruckten Wortes, indem er aufeinander getürmte Bücher in Beton gießt - einige davon sind aufgeblättert, einige gebogen, so als ob ihre Zerstörung kurz bevorsteht. Es erinnert an Bücherverbrennungen. Auch die riesige Lichtinstallation daneben ist faszinierend, und man sollte unbedingt die zugehörige Beschreibung lesen! Ich weiß bis heute nicht, wie er den Betonkopf in 4 m Höhe, an dem scheinbar lose die Stromkabeln hängen, "verankert" hat. 

Kunst in Eichhofen - mühlen.kunst in der Kunstmühle

Kultur lebt
Kunst, Musik und Lesungen
22.Mai bis 27.Juni 2021
Kunstmühle Eichhofen
Do 18 – 21 Uhr / Sa und So 14 – 17 Uhr


Foto Ausstellung 2018

Die Kunstmühle in Eichhofen


Schon seit dem 22. Mai und noch bis 27. Juni 2021 gibt es Kunst, Musik und Lesungen in Eichhofen, und zwar in der "Kunstmühle" unter dem Aktionstitel "Kultur lebt" (https://kultur-lebt.net/)


Öffnungszeiten der Ausstellung
Do 18 – 21 Uhr / Sa und So 14 – 17 Uhr

https://kultur-lebt.net/terminvereinbarung 


Es handelt sich um eine Aktion des BBK, der mühlen.kunst Eichhofen und des Kulturreferats des Landkreises.

Neben der Ausstellung, die jeweils Donnerstags und Samstag/Sonntag zu sehen ist, gibt es spezielle Veranstaltungen (siehe unten)

Update: Entgegen der abschreckenden Terminvereinbarungsregeln geht das Ganze recht formlos, wie mir mein Sohn mitteilte. Der war ohne Voranmeldung dort und bekam problemlos Zutritt. Die Räume sind auch viel zu groß, als dass  man mit der gewöhnlichen Besucherzahl (also außerhalb einer Vernissage) an das Limit kommen würde. 


Künstler


Weitere Veranstaltungen:


Do, 27. Mai, 19 Uhr

„Realität und Wahnsinn“ – Musikalische Lesung mit Schauspieler Martin Hofer und Musiker Heinz Grobmeier
zu Texten von Robert Walser

So, 30. Mai, 15 Uhr

Künstlerinnengespräch mit Johanna Obermüller

Do, 03. Juni, 19 Uhr

Bayerisch-böhmische Blasmusik mit Sigi Feldmeier und Herbert Pilz von den Oberlinger Musikanten

So, 06. Juni, 15 Uhr

Künstlergespräch mit Wigg Bäuml

Do, 10. Juni, 19 Uhr

„HOPE OF THE DELIVERANCE FROM THE ARTS CONGREGATION CHOIR“
Musikalische Performance von Katharina Claudia Dobner alias Frau Dobermann und Olaf Klein alias Carl Klein

So, 13. Juni, 15 Uhr

Künstlerinnengespräch mit Katja Barinsky und Gisela Griem

Do, 17. Juni, 19 Uhr

Performatives Konzert von Duo 3, bestehend aus Anka Draugelates und Kilta Rainprechter

So, 20. Juni, 15 Uhr

Künstlerinnengespräch mit Renate Christin und Hans Lankes

Do, 24. Juni, 19 Uhr

Konzert der Singer-Songwriterinnen Die Nowak (Gesang, Klavier) und ISA (Gesang, Gitarre)

So, 27. Juni, 15 Uhr

Künstlerinnengespräch mit Bettina und Heinrich Glas


Besonders neugierig bin ich persönlich auf das Künstlergespräch mit dem Künstlerehepaar Glas, die mich bei einem früheren "Tag des offenen Ateliers" begeistert haben, und ferner freue ich mich auf den Auftritt der Sängerin und Musikerin "Die Nowak", die ich im Herbst 2019 bei einem Wohnzimmerkonzert kennen lernte. Dann kam die Pandemie und es ist das erste mal, dass ich wieder etwas von ihr höre.


Aktuelle Infos gibt es unter
Siehe ferner

Donnerstag, 27. Mai 2021

Ausstellung WHITEOUT2 im Kunst- und Gewerbeverein


Im Kunst- und Gewerbeverein besuchte ich heute eine sehenswerte Ausstellung einer Künstlergruppe aus dem Raum München, die wegen der erfreulichen Inzidenz-Entwicklung nun doch geöffnet werden konnte:

WHITEOUT2

Werkschau des Künstlerverbandes NEUE GRUPPE e.V. 

22.05. - 20.06.2021


Zum Ausstellungsthema heißt es:

Als Whiteout wird jene Helligkeit beschrieben, die bei schneebedecktem Boden und gedämpftem Sonnenlicht zu beobachten ist. Aufgrund einer diffusen Reflexion des Sonnenlichts und der damit einhergehenden minimalen Leuchtdichte kommt es zu einer starken Kontrastverringerung, das gesamte Blickfeld erscheint gleichmäßig hell, was wiederum ein Verschwinden des Horizontes zur Folge hat. Boden und Himmel verschmelzen nahtlos ineinander. 

Vereinfacht ausgedrückt scheint es um die Farbe Weiß zu gehen. Und das ergibt bei näherer Betrachtung durchaus faszinierende Bilder, Strukturen, Materialien, Konzepte und Skulpturen.

Es lohnt sich auch, im Anschluss an die Ausstellung zu Hause nach den einzelnen Künstlern zu "googeln" - hier ergeben sich viele neue Eindrücke und das eine oder andere Wissenswerte. Zum Beispiel über den Begriff "Steinschnitt" (wobei ich immer noch nicht weiß, wie der Bildhauer Dieter Kränzlein das Papier bedruckt hat). 

Die Werke sind zwar auch auf der Webseite des KUG zu sehen, aber können bei weitem nicht die Betrachtung der echten Objekte ersetzen. Beim Abfotografieren der Werke gehen  zwangsläufig 3D-Effekte verloren, die Feinheit der Strukturen, die Größe, die raffinierten Farbveränderungen beim Betrachten aus verschiedenen Winkeln. 

Ausstellende Künstler: 

Mittwoch, 26. Mai 2021

Kunst geht auch bei schlechtem Wetter!

Auf geht's, Leute - lasst uns Kultur nachholen. Regensburg ist seit 4 Tagen unter 50, es braucht für Kunstbesuche keine Tests. Für Theaterveranstaltungen wird es noch verlangt, zumindest gemäß den Webseiten, aber immerhin dürfen die jetzt stattfinden.

Gestern habe ich schon die "Große Ostbayerische Kunstausstellung" im Leeren Beutel besucht, heute sah ich mir die Ausstellung "Whiteout2" im Kunst- und Gewerbeverein an. 

Morgen will ich bei der Galerie Erdel vorbeischauen , die mir versichert haben, dass sie geöffnet haben. Dort gibt es u.a. Bilder von Renate Christin im Schaulager, und die Raith-Ausstellung in der Hauptgalerie am Fischmarkt ist verlängert worden.

Vielleicht reicht die Zeit für einen Besuch im "Kunstforum Ostdeutsche Galerie". Dort gibt es neben der laufenden Ausstellung noch zwei Sonderausstellungen, und gemäß der Startseite auf deren Homepage ist geöffnet. Auch hier ist kein Test notwendig, nur Maske. Und in den nächsten Tagen will ich nach Eichhofen sehen, dort gibt es auch wieder eine größere Kunstaktion.

Große Ostbayer. Kunstausstellung
Städt. Galerie im Leeren Beutel, auf drei Etagen, freier Eintritt

Whiteout2, Kunst- und Gewerbeverein in der Ludwigstraße

In allen Fällen bräuchte man eine Voranmeldung. Das kann man aber spontan am Eingang machen, also im Grunde die Ausstellung sofort betreten - denn die tatsächliche Besucherzahl (bei meinen Besuchen meist zwei, drei) ist erfahrungsgemäß ein Bruchteil von dem, was erlaubt ist. Selbst bei der Galerie Erdel und dem Schaulager bin ich optimistisch, dass ich nicht warten muss.

Übrigens: beide Ausstellungen sind live interessanter als virtuell. Gerade die Whiteout2-Ausstellung, die sich thematisch und die Farbei weiß dreht, kommt in Abbildungen nicht zur Geltung. Da sind die faszinierenden feinen Strukturen oder dreidimensionale Effekte, die man auf dem Foto nicht erkennt. Auch bei der  Ausstellung im Leeren Beutel gäbe es entsprechende Beispiele. 

Ausgehungert wie ich bin, hätte ich am liebsten auch gleich Theater gebucht. Nicht das Open-Air-Theater, das kann man wohl vergessen, nein das Theater im DEZ. Im ehemaligen Dehner-Komplex gibt es  Aufführungen von Thurm-Theater und Statt-Theater. Und es geht mit etwas Fröhlichem los: "Loriot - die Ente bleibt draußen", eine Kooperation von Turmtheater und Statt-Theater. 

Erste Aufführung ist am 27. Mai. Gestern waren noch jede Menge Plätze frei, die kann man bequem über okticket.de bestellen. Am besten besuchen Sie die Spielplanwebseite: https://www.dezbuehne.de/