Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 10. Januar 2021

Aktuelle Coronaregeln in Bayern und in Regensburg

Am 17.12.2020 aktualisierter Lageplan zur Maskenpflicht
https://www.regensburg.de/fm/121/lageplan-maskenpflicht-altstadt-regensburg-17-12-2020.pdf



Vor ein paar Tagen musste eine Bekannte eine Menge Geld hinblättern, weil sie von Stadtamhof her ohne Maske auf die Steinerne Brücke spaziert ist. Sie wusste zwar von der Maskenpflicht in der Altstadt, aber nicht auf der Brücke. Das erste Hinweisschild auf der Stadtamhofer Seite hängt recht hoch - das sieht man nicht, wenn man von der Pizzeria her kommt. Sie sprach noch mit ihrem Begleiter, ob hier wohl Maskenpflicht besteht, sie sahen aber das Schild nicht.

Nun, das half natürlich nichts. Denn die Regel gilt auch ohne Hinweisschild - anders als bei Verkehrszeichen. Es reicht die Veröffentlichung der so genannten "Allgemeinverfügung" in der Tageszeitung. Das läuft ähnlich wie bei Gesetzen. Und das überfordert viele Bürger gewaltig. 

Diese Überforderung des Bürgers, dieses Problem der "Bekanntmachung" von Regeln,  existiert eigentlich schon von je her, war aber wohl noch nie so allgemeinrelevant wie derzeit, bei den Coronamaßnahmen. 

Nun, wer den Link zum Lageplan für die Maskenpflicht sucht - den hatte ich bereits im November veröffentlicht. Ich sehe aber gerade, dass die Verfügung aktualisiert wurde und am 17.12.20 ein neuer Lageplan veröffentlicht wurde.

Das ist der aktuelle Link zum Lageplan für die (heute gültige) Maskenpflicht in Regensburg:

https://www.regensburg.de/fm/121/lageplan-maskenpflicht-altstadt-regensburg-17-12-2020.pdf

Bayern und die 15 km-Regel

Und wir müssen uns natürlich auch noch informieren, was sich in Bayern ändert. 

Interessant ist dabei vor allem die Verwirrung um die 15 km-Regel. Ein Bekannter hat das Problem, dass er in der nächsten Zeit für ein paar Monate in seine Heimat Brasilien fliegen will, aber sich keinen Flug buchen traut. Was ist, wenn auf der Strecke von Regensburg zum Flughafen eine 200er Zone entsteht? Kann er dann zurücktreten.  Und trotz vieler Telefonate mit Institutionen konnte niemand eine klare Auskunft geben. 

Freitag, 1. Januar 2021

Regensburg-365-Aktion von Uwe Moosburger

Der Regensburger Fotograf Uwe Moosburger ist vielen als MZ-Fotograf bekannt; er bietet seine Leistungen über die Namen altrofoto und  altrostudio an. Heute entdeckte ich eine MZ-Meldung, wonach er plant, für die MZ jeden Tag ein anderes Bild von Regensburg zu zeigen. Das fand ich auf: 

Dort heißt es: "In diesem Foto-Tagebuch sammeln wir seine Eindrücke aus Regensburg."

Das finde ich  sehr interessant und ich bin schon neugierig auf die Bilder. 

Ich betreibe übrigens seit Jahren ein ähnliches Projekt. Auf regensburg-365.blogspot.de habe ich - ebenfalls unter dem Titel "Regensburg 365"  - ab 2011 jeden Tag ein Bild veröffentlicht. In den Jahren 2013 und 2014 habe ich pausiert, und ab 2017 habe ich erneut pausiert. 

Insgesamt habe ich also in 2011, 2012, 2015 und 2016 jeweils 365 Fotos gezeigt, und zwar wirklich täglich.



Auch wenn man Blog-Artikel zeitlich vorprogrammieren kann, steckt enorm viel Arbeit hinter der Pflege einer solchen Seite. Und bei den nur geringen Aufrufzahlen dachte ich mir Ende 2016, ich pausiere mal wieder längere Zeit. 

Ich hoffe, Herr Moosburger erfährt über das Medium der Zeitung mehr Aufmerksamkeit, denn solche löblichen Projekte sollen auch gesehen werden. 

Neujahrsspaziergang durch Regensburg

 Regensburg am frühen Nachmittag des Neujahrs: die Stadt startet genauso halbleer in das neue Jahr, wie sie sich während des letzten Jahres präsentierte. Immerhin scheint die Sonne.

Ein Spaziergang vom Bismarckplatz zur Steinernen Brücke und zurück.

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Bilder zum Ausklang

Zum Jahresausklang soll es einfach nur  Bilder geben. 

In meiner Ausstellung im Herbst 2020 in der jazzgalerie (Leerer Beutel) konnte ich schon aus Kostengründen aber auch aus Platzgründen nur einen winzigen Bruchteil meiner Experimental-Arbeiten ausstellen. Denn im Grunde hatte ich die Wahl von weit über tausend Bildern

Ergänzend dazu hatte ich einen weiteren Schwung von Arbeiten aus den letzten 20 Jahren genommen und zu einem Video verarbeitet. Ich wollte es eigentlich begleitend zur Ausstellung verwenden, was aber in den Wirren der Pandemie unter gegangen ist. 

Das Video habe ich gestern neu generiert und auf youtube veröffentlicht, und ich möchte die Bilder-Show hier einbinden.  

Es sind ausnahmsweise mal keine Fotos, sondern Fantasien und Visionen. Zum Ansehen, Genießen, Träumen oder Sich-Wundern.


Direkt ansehen auf youtube: https://youtu.be/VUjtzgTWVpc


Porzellankünstlerin Renate Wegmann zieht um



In den turbulenten Tagen vor Weihnachten hatte ich tatsächlich mal Zeit investiert, um auf meinem (nach jahrelanger Pause reaktivierten) facebook-account zu stöbern. Dabei stieß ich unter anderem auf die nette kleine Tasse der Porzellan-Künstlerin Renate Wegmann. 

Über Renate Wegmann hatte ich im Jahr 2105 ein Künstler-Portrait erstellt (https://www.regensburger-tagebuch.de/2015/12/portrait-renate-wegmann.html). 


Martina Leithenmayr und ihr Adventskalender

In den letzten Tagen habe ich mir mal Zeit genommen, in facebook zu stöbern. Dabei entdeckte ich unter anderem höchst interessante Werke von Martina Leithenmayer, von denen sie jeden Tag im Dezember eines veröffentlichte und verkaufte. Da es Digital-Werke sind, können sie repliziert werden, also nachbestellt werden. 

Zu sehen sind die Werke auf ihrer facbeook-Seite:  https://www.facebook.com/ateliermarthe

Frau Leithenmayer kenne ich als Mitbetreiberin der  Künstler-Galerie "Galerie an der Donau", wo sie unter dem Künstlernamen "Marthe" auftrat.  Sie stellt dort ihre eigenen Werke aus. Mittlerweile taucht in der Homepage der Galerie der etwas vollere Name "Marthe M. Leithenmayr" auf.

Von der Neubesetzung der Galerie, die früher von Herrn Zacharek geführt wurde, erfuhr ich anlässlich einer Vernissage der Künstlerin Ursula von Kirchbach im April 2019. Im Bericht über diese Vernissage habe ich auch die neue Galerie vorgestellt: https://www.regensburger-tagebuch.de/2019/04/ursula-von-kirchbach-impressionen-von.html


Marthe, Galerie an der Donau (Foto von April 2019)

Homepages  Marthe M. Leithenmayer:

https://www.facebook.com/ateliermarthe
www.kunstkonzepte.com


Mittwoch, 30. Dezember 2020

Rückblick: Regensburg in 2020 - Teil 3

 Fortsetzung von Teil 2

24.07.2020 Finissage Schlüter in der Galerie Insinger

24.07.2020 Baufortschritt Regenstauf

25.07.2020 Leerer Beutel außen nachts
...

Rückblick: Regensburg in 2020 -Teil 2

 Fortsetzung von Teil 1

Es gilt seit 20. März die allgemeine Ausgangsbeschränkung, die allerdings Spazierengehen erlaubt.

19.04.2020 Seltsame Stimmung an der Donaulände



19.04.2020 Auch am Marc-Aurel-Ufer wenig los




19.04.2020 - Der Garten mag noch so schön sein - ich vermisse den Kontakt mit Menschen

...

Rückblick: Regensburg in 2020 - Teil 1

Von wegen Ferien. In den Bereichen der Erwachsenenbildung, in denen ich unterrichte, gibt es keine "Ferien" wie an staatlichen Schulen. Nur ein paar freie Tage, z.B. beim Berufsförderwerk: vom 24. Dezember bis 3. Januar 2021.

Ja, wirklich. Meine Kollegen und ich unterrichteten bis zum 23.12., und dass das im Wege des home-schooling stattfand, machte es nicht leichter. Im Gegenteil: täglich bis in die Nacht hinein spezielle Unterrichtsmaterial vorbereiten, Grafiken als Tafelbildersatz erstellen, Präsentationen basteln.  Am 4.1. geht es weiter. In den Festtagen habe ich viel am künftigen Unterrichtsmaterial gearbeitet, und ich bin beileibe nicht fertig.

Trotzdem wollte ich unbedingt einen Jahresrückblick erstellen. Schon, weil es mich selbst interessierte. Das Sichten der Fotos erzeugte allerdings die gleiche bedrückende Stimmung, die ich während des Jahres erlebte. 


Das also ist mein persönliche Jahresrückblick für das Regensburger Tagebuch:

Am 23.Januar meldete die örtliche Tageszeitung erstmals den Coronaausbruch in China. Am 27. Januar gab es den ersten Fall in Deutschland, und zwar in Bayern. Am 30.1. erklärt die WHO die „Gesundheitlichen Notlage internationaler Tragweite“ Der Virus wird Alltagsthema. Bis zum März gab es aber keinen Fall in der Region Regensburg. Noch läuft der Alltag halbwegs normal.

1. Februar: Fotografische Dokumentation des Wirsing-Turms,
der jetzt endgültig zum Abriss bereit steht

1. Februar - Nur Samstags gibt es das Palletti-Frühstück, das
auch nach vielen Jahren immer noch genial zusammen gestellt ist

5. Februar: Hochwasser (neben Dultplatz)

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Der Weichnachtsdackel und mehr

So viele Themen haben sich angestaut, über die ich schreiben will. Und so mancher Entwurf wäre fertig zu stellen. Aber das ist mir alles zu ernst. Und nach diesem verflixten Jahr wollen wir lieber ein wenig lachen.

Daher habe ich ein paar lustige Dinge zusammengestellt. Zuerst die Geschichte "Der Weihnachtsdackel" von dem genialen Autor Herbert Rosendorfer - die wohl köstliche Weihnachtsgeschichte, die ich kenne. Ich habe sie als Lesung auf youtube entdeckt, und in Textform bei docplayer.org (dort ist es die zweite Geschichte)

Text: http://docplayer.org/32151189-Wenn-der-christbaum-brennt.html

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=IjeqDj2fPWY

Samstag, 12. Dezember 2020

Lichterglanz-Aktion der Stadt Regensburg




Im Kampf gegen die drückende Stimmung und gegen die jahreszeitliche Dunkelheit will die Stadt Regensburg ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung setzen. Straßen, ausgewählte Gebäude, Schaufenster und Weihnachtsbuden sollen besonders schön leuchten, wie es unter dem Stichwort "Sehenswert" auf der Webseite der Stadt heißt (https://www.regensburg.de/regensburg-507/sehenswert/lichterglanz).

Neben den sowieso üblichen Beleuchtungen gibt es ein paar Fassaden, die dynamisch illuminiert sind, z.B. am Haidplatz oder am Bismarckplatz am Haus der Musik. Das erinnert an die Dom-Illumination. Glücklicherweise ist die Illumination am Haus der Musik nicht so kitschig, sondern angenehm anzusehen.


Sonntag, 29. November 2020

Sonntagsspaziergang durch den Regensburger Teil-Lockdown

Nach mehreren 60-Stunden-Arbeitswochen endlich mal wieder ein freies Wochenende. Aber ich muss einen Papier-Berg am Schreibtisch abarbeiten und endlich mit der Steuer anfangen. Mittags bin ich dann so nervös, dass ich die Kamera schnappe und nach Stadtamhof fahre. Vielleicht beruhigt mich das Fotografieren!? 

Es wird dann tatsächlich ein beruhigender Spaziergang durch Stadtamhof, über die Steinerne, und einer kleinen Runde in der covid-beruhigten Altstadt.