Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Samstag, 23. Oktober 2021

Cartoonist Hurzlmeier und seine Familie im Kunst- und Gewerbeverein - THE HU Quintett




Eine höchst interessante Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein macht neugierig:

The HU Quintett

Die Künstlerdynastie Hurzlmeier - 
Erstmals zu fünft in einer Ausstellung

vom 30. Oktober bis 28. November 2021
Eröffnung am 29.10.2021, 19.00 Uhr


Rudi Hurzlmeier, geboren 1952 in Mallersdorf, ist deutscher Cartoonist, Maler und Autor.

Wenn man nun die Einladungskarte studiert, meint man erst, das mit dem "Quintett" ist nur eine satirische Fiktion. Aber das Quintett gibt es wirklich: die Künstlerfamilie Hurzlmeier

Um Wikipedia zu zitieren: 

Er und seine Frau Gabriella Watenphul haben zwei Söhne, ebenfalls Maler und Zeichner.[2][3] Julian, mit dem Downsyndrom geboren, ist ein origineller Außenseiter-Künstler.[4] Leonhard studierte in München und ist international erfolgreich.[5] Gemeinsam verstehen sie sich als die Künstlerdynastie The HU.


Der Kunst- und Gewerbeverein schreibt dazu: 

"Die einzigartige Künstlergruppe „THE HU“ ist weltweit aktiv und biografisch eng mit Regensburg verbunden. Der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg präsentiert nun erstmals das drei Generationen umfassende „THE HU“ QUINTETT, mit einer wilden Auswahl von Werken der so inklusiven wie exklusiven Künstlerfamilie – und seiner stilistischen Bandbreite von locker und lustig, abstrakt und exotisch bis hochkomplex und urkomisch."

Bei der elektronischen Einladung war noch ein zweiter Flyer dabei, der die Personen näher beschreibt. 

Da dieses Quintett so außerordentlich interessant ist, hatte ich mir zuerst die Mühe gemacht, die wichtigsten Daten abzutippen (rüberkopieren geht von solch komplexen PDF-Dateien leider nicht,) Am Ende stellte ich fest, dass der Text auch auf der Webseite des Vereins steht und nur kopiert werden musste:

 

Skulpturen von Günter Krempl im DEZ - Eröffnung am 26.10.21

Am Dienstag gibt es im DEZ eine offizielle Eröffnung einer Ausstellung, die schon am Vortag beginnt. 

Als Mitbegründer und Namensgeber der Band CRAMPLE in den 80er Jahren wurde er schon als Regensburger „Rockurgestein“ bezeichnet. Außerdem war er hauptberuflich im IT-Bereich tätig. Die letzten Jahre hat er sich autodidaktisch in die Bildhauerei eingearbeitet. Wenn man ein wenig im Internet nach Beispielen recherchiert, sehen die Ergebnisse recht interessant aus.


TRAUMPAARE und EINZELGÄNGER

Skulpturen von Günter Krempl
DEZ, Fläche vor der Sparda-Bank,
25.10.2021 bis 13.11.2021

Eröffnung: Dienstag, 26.10.21, 18 Uhr


Ausstellung in Sigismundkapelle - Vernissage am 28.10. abends

In der Sigismundkapelle eröffnet am Donnerstag abend eine neue Ausstellung:

Utopisierung Mikro RG
Stanislaus Müller-Härlin
29.10. bis 20.11.2021
Vernissage am 28.10.2021 - 19.30 Uhr
Sigismundkapelle (Thon-Dittmer-Hof)


In der Einladung heißt es zur Vernissage: "kurze Worte, Bier, Feuer, evtl. Musik".

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Mitmachaktion von Müller-Härlin. Die Ausstellung wächst also über Ihre Einsendungen und die Reaktionen des Künstlers.

Mitmachen können Sie über die Webseite www.utopisierung.com

Die Idee: Die aktuellen der Krisen verlangen sicherlich nach großen Lösungsansätzen und Utopien. Aber wohin mit den individuellen Kleinkrisen, den eigenen Miniproblemen, die nur überstanden werden können, wenn sie utopisiert werden?

Ein zerknüllter Stadtplan ist Grundlage eines Zufallsverfahrens, nachdem in Regensburg lebende Menschen eingeladen werden, eine ganz persönliche Problemstellung zu formulieren, die der Künstler zeichnerisch oder fotografisch-utopisierend beantworten wird und damit in Fragmenten auf Makroebene Handlungsspielraum aufzeigt.

Auch während der Laufzeit der Ausstellung können Besucher/innen aktuelle, individuelle Probleme, für die sie sich eine positive Lösungsstrategie wünschen, dem Künstler digital zusenden. Fragen wie Antworten bilden im Kunstraum Sigismundkapelle eine wachsende Raumarbeit auf dem Weg nach Utopia.

Stanislaus Müller-Härlin wird – unabhängig davon, wo er sich aufhält - täglich mindestens eines der geschilderten Probleme in freier zeichnerischer oder fotografischer Form mit dem Ziel einer Utopisierung bearbeiten. Das Ergebnis sendet er unmittelbar an den Ausstellungsdrucker, aus dem so zu unbestimmten Zeiten Blätter wie Blüten fallen, sodass über den Ausstellungszeitraum ein stetig wachsendes Feld aus künstlerisch-arkadisierten Problemen entsteht.

Eine Finissage gibt es am Samstag, den 20.11. ab 16:00 Uhr (mit Tanzmusik mit Nyckelharpa, Feuer und Bier)

Webseite Künstler:
www.muellerhaerlin.com




Sigismundkapelle im Thon-Dittmer-Palais
Haidplatz 8, 93047 Regensburg
Öffnungszeiten
Mi–Fr: 17.00–19.00 Uhr
Sa: 11.00–16.00 Uhr
oder nach Vereinbarung
www.regensburg.de/sigismundkapelle

Dienstag, 19. Oktober 2021

Blaue Lilie in Kallmünz jetzt endgültig zu

In Kallmünz gab es viele Jahre lang das Galerie-Cafe Blaue Lilie, gleich neben dem Münter. Das Cafe wurde betrieben von Uschi Schlichtinger, in den letzten Jahren zusammen mit dem Künstler Arpad Racz, dessen herrlichen Bilder dort mit ausgestellt waren.

Über eine enge Treppe ging es rauf zu einer Dachterrasse mit herrlichem Ausblick auf die Kallmünzer Felsen.

Schon vor ein paar Jahren kündigte Uschi Schlichtinger, die sich auch an der "Galerie an der Donau" in Regensburg beteiligt hatte, den Wunsch nach Aufgabe des Cafes an. Jetzt ist es wirklich so weit. Auf facebook teilte sie mit:

Jetzt ist es also wirklich so weit: meine Blaue Lilie gibt es nicht mehr.
Am 17.10. habe ich endgültig die Türe geschlossen.
Einerseits freue ich mich sehr auf den so genannten Ruhestand (....), aber das Galeriecafé Blaue Lilie - Kallmünz ist Geschichte.

Anlässlich dieser Nachricht habe ich alte Fotos von der Blauen Lilie zusammen gestellt. Ferner habe ich einen Videoclip mit diesen und ein paar weiteren Fotos erstellt und auf youtube hochgeladen (siehe Link am Ende dieses Beitrags)


Cafe und Galerie Blaue Lilie (2013, Kunstschaunacht)


Weitere Fotos aus 2015:


Im Flur: Bilder von A. Racz

 

Sonntag, 17. Oktober 2021

Zweite Premiere von "Sand" im Veledrom - wenn Tänzer im Beach-Sand herumwirbeln.



Jubelnder Applaus mit Bravo-Rufen und Fußgetrampel. So wurden die Premiere des Tanztheaterstücks "Sand" gestern im Velodrom quittiert.

Das war von Anfang an schön, gestern. Schon vor dem Beginn, also vor dem Veledrom, als sich die Leute sammelten und sich freuten: "endlich wieder solche Treffen, endlich wieder diese Atmosphäre". Das Spektakel wurde in der Rede von Reischl als "zweite Premiere" bezeichnet. Denn das Stück hatte seine Uraufführung am 20. November 2020 und da wusste man schon vom nächsten Shutdown, der zwei Tage später begann. Ob da nur geladene Gäste Zutritt hatten, konnte ich nicht mehr herausfinden. Es gab jedenfalls eine sehr ausführliche Besprechung auf einer österreichischen Tanztheaterplattform, der ich hilfreiche Informationen entnehmen konnte.

Zehn Tonnen Beachbar-Sand waren da offenbar aufgeschüttet worden, im Hintergrund eine Kette von Kunst-Felsen, zwischendurch platziert waren drei Röhrenfernseher, die gelegentlich assoziative Hinweise zeigten (sofern man sich darauf konzentrieren konnte) und an einer Stelle sogar - ferngesteuert - in Flammen standen. Letzteres eine faszinierende Meisterleistung des Bühnenbildners.

Die fesselnde und abwechslungsreiche Musik stammte von Nils Frahm, sie ist hauptsächlich klavierbasiert.

Kann man nun auf Sand tanzen? Ja, es geht, die zehn Tänzer (die elfte Tänzerin war krankheitsbedingt ausgefallen) bewiesen es. Sie taten mir gelegentlich ein wenig leid, denn das staubte schon manchmal deutlich, und beim Auftreffen auf dem Boden rutschen die Füße doch ein paar Millimeter weg. Aber das Ergebnis sah - zumindest für uns Zuschauer - hervorragend aus. Nur wenn mal ein Tänzer ganz gewöhnlich den Standort wechseln musste, also ohne Tanz über die Bühne ging oder von der Bühne ging, wurde aus der sonst gewohnten eleganten Fließbewegung ein gewöhnliches Gehen. Mehr erlaubt Sand nicht.  Aber das dürfte wohl kaum jemand bemerkt haben und ist auch nicht wichtig.

Rüdiger Eisenhauer und Lisa Wahlandt zweimal heute im Degginger

Die beiden sind ein geniales Auftrittspaar, und darum ist das nochmal einen gesonderten Hinweis wert (auch wenn es für die Vormittagsveranstaltung fast schon zu spät ist - aber Karten sind offenbar noch verfügbar)


LISA WAHLANDT MEETS RÜDIGER EISENHAUER
Datum:Sonntag, 17. Oktober  2021 um 11:00 Uhr
Sonntag, 17. Oktober  2021 um 18:00 Uhr
Veranstaltungsort:Degginger
Veranstalter:Jazzclub Regensburg e.V.
Besetzung:Lisa Wahlandt – voc
Rüdiger Eisenhauer – g

Zugegeben, es ist wohl eine Weile her, dass sich die beiden auf der Bühne trafen. Jetzt ist es endlich wieder soweit. Wunder geschehen und kaum sind ein paar Jahre vorbei – Voila.
Mit groovenden Popsongs, Klassikern und relaxtem Bossa Nova spannt das Duo einen Liederbogen um die Welt, um die Jahrzehnte und zaubert daraus einfühlsam beseelte Lieder. Sie greifen zurück auf ihre Vergangenheit mit Lieblingen, wie „Englishman in New York”, „Fade to grey” oder dem eher unbekannten Madonna Song „Dear Jessie“. Rüdiger Eisenhauers Gefühl für Rhythmik, Groove und Soundgestaltung erfüllt kompletten Bandstatus, abgerundet mit diesem herrlich unaufdringlichen Lisa Wahlandt Sound, der umwerfend intim und mit mutiger Eigenständigkeit brilliert. Wir halten uns da mit den schwärmenden Kritikern. „Eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas (Welt am Sonntag).

Das 11 Uhr Konzert ist ausschließlich mit Brunch zu buchen und kostet mit Brunch ohne Getränke: 30.00 € Eintritt; der ermäßigte Preis ist 22.00 €.

Das 18 Uhr Konzert kostet 25.00 € Eintritt; der ermäßigte Preis ist 18.00 €.


https://www.jazzclub-regensburg.de/programm/programmvorschau/detail/duo-wahlandt-eisenhaue

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Galerie Erdel: Finnisage der Riepl-Ausstellung mit Lesung am 16.10.2021

Finissage und Lesung
Heiner Riepl: malen - drucken - schreiben
16. Oktober 2021 um 17
artspace Erdel


Die Einzelausstellung "malen - drucken - schreiben" mit den neueren Arbeiten von Heiner Riepl läuft noch bis zum 16. Oktober 2021. Zum Ende der Ausstellung gibt es eine kleine Finissagen-Feier, bei der Heiner Riepl auch seine neueste Publikation vorstellen wird. 

Es ist eine Dokumentation der Ausstellung sowie kürzere Texte aus seiner Feder. Alles in der Manier von Flugblättern gestaltet.

 Ausstellung "malen - drucken - schreiben" von Heiner Riepl


Die Galerie schreibt dazu:

Wir sind sehr glücklich, dass die Ausstellung so viel positive Aufmerksamkeit erhält. Mit manchen Werken aus dem Jahr 2021 überrascht Heiner Riepl selbst profunde Kenner und Sammler seiner Kunst. Andere Arbeiten wiederum begeisterten unisono und bei anderen wiederum spalten sich die Geister. Kurzum: Rege und äußerst spannende Diskussionen bei uns in der Galerie.
Playlist mit drei Videos auf dem youtube-Kanal der Galerie:


artspace Erdel
Fischmarkt 3

Dienstag, 12. Oktober 2021

Finissage im Neuen Kunstverein zur Ausstellung von Myriam Thyes

Im Neuen Kunstverein gibt es seit dem 18. September eine Ausstellung der Künstlerin Myriam Thyes, die mit einer Finissage am 17.10. endet.  Gezeigt werden zwei  Videos und zwei Fotoserien. Wenn man die Webseite von Myriam Thyes studiert, könnte das wirklich interessant sein.

Wieso habe ich eigentlich vergessen, auf diese Ausstellung und vor allem auf die aufwändige Vernissage hinzuweisen? Ach ja - das fiel mit dem Galerienabend zusammen. Und so zeigt sich: das Verlegen von Vernissagen auf den Galerienabend ist nicht nur den Besuchern gegenüber unfair, sondern kann auch zu Pannen in der Pressearbeit führen. 

Aber es reicht für einen Hinweis auf die letzten Tage und die Finissage


Myriam Thyes 
"Close up"
Videokunst und Fotografie
18. Sept bis 17. Okt 2021
Finissage am Sonntag, 17.10. um 14 Uhr.

Die Künstlerin wird  anwesend sein


Aus der Pressemitteilung:

Montag, 11. Oktober 2021

Jürgen Huber und seine aktuelle Ausstellung "Und Lise soll gleich die ganze Welt ..."

Ausstellungseröffnung:  "Und Lise soll gleich die ganze Welt" von Jürgen Huber

Es war Jürgen Hubers erste Vernissage nach langer Zeit: die Eröffnung der Ausstellung im Regierungsgebäude am Emmeramsplatz. Außer einem kleinen Eintrag im Kulturjournal habe ich im Internet keinen Hinweis gefunden. Aber als ich den Andrang am Eingang sah, war mir klar, warum diese Veranstaltung keine große Werbung in den Medien benötigte. 

Dabei kamen die Leute zweifellos, um Jürgen Huber nur in seiner Eigenschaft als Künstler zu würdigen. Denn seine Zeit als Kommunalpolitiker, die er 2008 begann, endete bereits im letzten Jahr. Im April 2020 gab er das Bürgermeisteramt ab und im Herbst 2020 endete die Stadtratsmitgliedschaft

Und noch im Jahre 2020 zog der Wahlregensburger um in sein Atelier-Haus in Schönsee nahe der tschechischen Grenze, wo er offenbar diese Werke ausbrütete. 80 Bilder seien entstanden, von denen er 61 ausgewählt hatte.

Die 61 Bilder sind zum Teil im Raum rechts von der Eingangshalle, zum Teil im Gang hinter der Eingangshalle gehängt, und aus noch zu erklärenden Gründen empfehle ich dem Besucher genau diese Reihenfolge.  

Kurz vor den Eröffnungsrede durch Regierungspräsident Axel Bartelt  warf ich nun also einen Blick auf die Bilder im ersten Raum - und war so überrascht wie begeistert. Wunderbare, detailreiche Collagen mit witzigen, teils anrührenden Texten. Je mehr ich während des Abends die Bilder studierte, desto mehr verliebte ich mich in sie. Ich wusste, was Jürgen Huber künstlerisch auf dem Kasten hat, aber dieser neue Werkzyklus war eine große Überraschung für mich.

Das Ausstellungsthema

Zentrales Thema ist die Sorge um Mutter Erde, meist gesehen aus der Sicht eines Kindes, das sich nach und nach mit dem Thema beschäftigt. Es war dem Künstler wichtig darauf hinzuweisen, dass es sich nicht um Illustrationen einer ausgedachten Geschichte handelt, sondern um frei entstandene Werke, die er durch Veränderungen und witzigen Kommentierungen so modifizierte, dass sie in das  Rahmenthema - Schutz von Mutter Erde - passen. Gleichzeitig entstand durch einige der Bilder eine Art Rahmengeschichte: 

Samstag, 9. Oktober 2021

Das 14. cinEScultura ab 15. Oktober 2021

Tehran Blues


Viel Kino für Cineasten: Die 14. Ausgabe des spanischen Film- und Kulturfestivals cinEScultura findet vom 15. bis 20. Oktober und vom 28.10. bis 01.11. 2021 in der Filmgalerie im Leeren Beutel in Regensburg statt.

Alle Filme der Sektion Ópera Prima, alle Kurzfilme sowie die zwei Dokumentarfilme "Tehran Blues" und "Das Jahr der Entdeckung" (siehe Filmtipp) können deutschlandweit einen ganzen Monat lang auch online gestreamt werden: Vom 15. Oktober bis zum 15. November 2021.

Das cinEScultura-Programm 2021 gliedert sich in drei Sektionen: 

  • Erstlingswerke junger spanischer Filmmacher*innen, 
  • Dokumentarfilme und 
  • Kurzfilme. 

Sieben Filmemacher*innen, Drehbuchautor*innen und Produzenten werden beim Festival zu Gast sein und ihre Filme mit dem Publikum diskutieren.

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Pop-Band Matija am 24.10. in der "Heimat"

Matija
Indie-Alternative Pop Musik
24.10.2021
Heimat, Am Römling 9

Tickets über: https://matija.world/

Matija ist eine 2011 gegründete Alternative-Pop-Band aus München, die bereits viel Aufsehen erregt hat und international aufgetreten ist. Die ersten Jahre unter dem Namen The Capitols, später unter dem Naman Matija.

Die Band bestand lange Zeit als Quartett. Mit dem Ausscheiden einer der Mitglieder im Jahre  2019 hat sie sich als Trio formiert: Matt Kovac (Gesang, Gitarre, Blockflöte), Jan Salgovic (Gitarre, Keyboard) und Sami Salman (Schlagzeug, Percussion)

Zwei Alben sind bereits erschienen:
  • Are We An Electric Generation Falling Apart
  • byebyeskiesofyesterday
Ihre Musik zeigt Einflüsse aus verschiedenen Genres, u. a. Pop, Indie-Rock, Hip-Hop und Alternative. Damit man sich eine Vorstellung machen kann, habe ich auf youtube das Stück "White Socks" herausgesucht:

Direkt auf youtube: https://youtu.be/vreShp9r_PQ


Weitere Songs kann man sich auch auf spotify anhören (https://open.spotify.com/artist/0AT9xOpJni8J7sM4UNrrt9)

Homepage:

Dienstag, 5. Oktober 2021

Integrativer Tanz - ein faszinierendes Tanzprojekt am 9.10. und 10.10. in der Mälze


Drei RollstuhlfahrerInnen, drei Jugendliche und drei Profitänzerinnen entwickelten in den letzten Monaten gemeinsam ein Tanztheater-Stück unter der Leitung von Tanztheater Annette Vogel.

Die Proben und die Erarbeitung der Dramaturgie wurde von Hubertus Hinse dokumentiert; diehöchst interessante Doku war als Loop im Zwischennutzungsgelände der Prinz-Leopold-Kaserne zu sehen, weshalb ich überhaupt erst auf dieses Stück aufmerksam wurde. 

Die Kombination Rollstuhlfahrer und Profitänzer, auch integrativer Tanz genannt,  hatte ich das erste mal bei der Kulturförderpreisverleihung 2019 im Marina-Forum erlebt, damals ein Projekt von Tanzpädagogen Wolfgang Maas. Wir Zuschauer waren begeistert. 

Auch die Aufnahmen über das aktuelle Projekt sind faszinierend. 

Die Premiere für das Tanztheater steht jetzt an:


"KLAPPTBESTIMMT24"
Tanztheater Annette Vogel
Alte Mälzerei

SA 9.10.2021 - 19 Uhr
und
So 10.10.2021 - 15 Uhr

Fotos und Videoschnipsel sind zu sehen auf der facebook-Seite des Tanztheaters (https://www.facebook.com/sozkult.vogel)

In dieser Produktion geht es um Grenzen - zeitliche, räumliche, körperliche und soziale Grenzen, die unser tägliches Leben in vielerlei Hinsicht bestimmen. 

Der Titel fasst zusammen, was man so sagt: "Alles klappt immer, täglich 24 Stunden. Bestimmt! " Am Ende klappt eben doch nicht alles.