Die Städtische Galerie im Leeren Beutel kündet eine interessante Ausstellung mitsamt umfangreichen Rahmenprogramm an:
„SPUREN“
Ausstellung mit Werken von
Susanne Böhm († 2000),
Gisela Conrad (†2019),
Wolfgang Keuchl (†2005),
Helga Weichmann-Schaum (†2016)
Städtische Galerie Regensburg
25.09. bis 08.11.2026
Vernissage 24.09.2026, 19 Uhr
- 25.09.2026: Fachtagung zum Thema "Kunstnachlass"
- 02.10.2026, 18 Uhr: "Kunststulle": die Galerie KUNSTPARTNER stellt die (jetzt fertiggestellte) Gesamtedition von Susanne Böhms Werken vor (8 Hefte und eine Biografie); dazu gibt es Stullen, Wein, Bier und Gespräche
- 09.10.2026, 18 Uhr: Barbara Krohn liest aus der Biografie
Wie bleibt künstlerisches Schaffen im kollektiven Gedächtnis lebendig? Mit dem Tod einer Künstlerin oder eines Künstlers schließt sich das Œuvre, doch seine Erzählung fängt oft erst an. Das materielle Erbe – Gemälde, Plastiken, Aufzeichnungen – wechselt in die Hände von Familie, Galerien oder öffentlichen Sammlungen.
Wie diese Werke sortiert, gepflegt und ausgestellt werden, prägt entscheidend, welche Facetten eines Lebenswerks die Zeit überstehen. In der Städtischen Galerie im Leeren Beutel beleuchten eine Sonderausstellung und eine Fachtagung dieses Thema aus verschiedenen Perspektiven.
Die Gruppenausstellung „SPUREN“ übersetzt diese theoretische Frage in eine unmittelbare, sinnliche Begegnung mit der Kunst. Im Zentrum stehen Arbeiten von Susanne Böhm (1946–2000), Gisela Conrad (1944–2019), Wolfgang Keuchl (1952–2005) und Helga Weichmann-Schaum (1932–2016).
Alle vier haben die Kunstszene in und um Regensburg nachhaltig geprägt. Dass ihre Nachlässe heute an unterschiedlichen Orten – in privater wie öffentlicher Verantwortung – liegen, zeigt exemplarisch die Bandbreite des Bewahrens.


