Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 22. Mai 2018

Erinnerungen an Regensburg 365

Wie ich schon schrieb, habe ich unter anderem die Webseite "Regensburg 365" deaktiviert, da ich es nicht schaffe, so viele Webseiten bezüglich Impressumspflicht und Datenschutzhinweisen zu pflegen. Bevor ich die Seite abgeschaltet habe, habe ich ein paar Screenshots (Bildschirmaufnahmen) als Beispiele gemacht, die ich hier zeige:



Regensburg in den 50ern - auf der Suche nach Tivoli und Union

Ich erwähnte schon gelegentlich meine "Tante B", die ich regelmäßig im Altersheim besuchte, und die mir immer die spannendsten Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Dabei erfahre ich auch viel aus dem Regensburg der 40er, 50er und 60er Jahre. Meine Tante selbst ist Jahrgang 1932.

Bei einem Besuch im Dezember 2015 erzählte sie, dass sie Anfang der 50er Jahre in verschiedenen Lokalen bediente, unter anderem in zwei Lokalen in der Bachgasse, die nebeneinander oder übereinander lagen. Das eine hieß Union das andere Tivoli, und in beiden verkehrten amerikanische Soldaten.

Natürlich recherchierte ich damals sofort. Das Internet war nicht allzu ergiebig:
 
In einem Buch, gefunden auf google-books, fand ich folgenden Hinweis:

In der Unteren Bachgasse 2 gab es das Tanzcafe Union, das offenbar auch Theaterveranstaltungen bot.
Und im Buch Pizza, Döner, McKropolis von M. Trummer wird auf S. 28 ausgeführt:

"Das Tanz-Casino in der Unteren Bachgasse firmiert jetzt unter dem Namen "Tivoli" und wirbt nicht mehr damit, Treffe von Vornehmen zu sein, sondern mit seinem Internationalen Cabaretprogramm."
Im Jahre 2015 war ich noch bei facebook. Bei der facebook-Gruppe "Du bist ein echter Regensburger" brachte ich mein Anliegen vor und fragte, wer diese Lokale kennt. Das führte zu viel Reaktionen. Etliche konnten sich schwach erinnern, mussten aber wegen der Details raten; manche verwechselten das Tivoli mit dem späteren Tiffany.

Irgendwann kamen dann konkretere Aussagen:


Sonntag, 20. Mai 2018

Keine Änderungen für Fotografen durch DSGVO

Ich möchte alle Fotografierenden, die in jüngster Zeit durch die DSGVO verunsichert wurden, auf folgenden Beitrag hinweisen, den ich in einem anderen Blog veröffentlicht habe:


Es gibt nämlich eine ganz offizielle und deutliche Stellungnahme des Innenministeriums. Die muss man nur finden, und das ist nicht einfach.



Auszug aus der Stellungnahme des Ministeriums:
Für die Veröffentlichung von Fotografien bleibt das Kunsturhebergesetz auch unter der ab dem 25. Mai 2018 anwendbaren Datenschutz-Grundverordnung erhalten. Es sind keine Änderungen oder gar eine Aufhebung mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung vorgesehen. Die Ansicht, das Kunsturhebergesetz werde durch die DS-GVO ab dem 25. Mai 2018 verdrängt, ist falsch

Samstag, 19. Mai 2018

VIDA - Ausstellung von J. M. Guatemala



29.5. – 24.6. 2018: Vida

Jorge A. Morales/Guatemala

Restaurant Leerer Beutel Regensburg

Vernissage Mo. 28.5.18 – 19:00 Uhr
 
Kurator: panamericanArte in Kooperation mit cinescultura

Jorge A. Morales aus Antigua Guatemala zeigt melancholische Bilder in Öl aus seinem Heimatland Guatemala.  Der Künstler ist anwesend.




Wegen EU-Regulierungswahn - über ein Dutzend Webseiten abgeschaltet




Vor ein paar Tagen habe ich mehr als ein Dutzend Webseiten liquidiert, die ich betrieben habe.

Darunter "Regensburg 365", auf der ich über Jahre hinweg jeden Tag ein Bild von Regensburg veröffentlicht hatte, "Regensburger Kreative" über die Kreativszene in Regensburg, "Galaxy Regensburg" mit über 1200 Fotos von Regensburg, die ich mit meiner Galaxy-Tab-Kamera gemacht hatte und dort unkommentiert veröffentlich hatte.

Mit dran glauben mussten auch meine Kunstblogs "sisyphus-art.de" (2002 bis 2008) und "peter-burkes.de" und ein etliche Ratgeber-Seiten für Computernutzer und Webseitenbetreiber. Leider auch das vor Jahren mit viel Herzblut aufgezogene "strunzdummium.de", mit  Beiträgen zum Thema Bildung.

Auch die Datenbank mit Warnungen vor fake-emails (früher auf emails.user-archiv.de) werde ich in den nächsten Wochen abschalten, wobei ich versuche, einige Beiträge auf v-mag.net zu übertragen, ferner die Ratgeberseite fotografie.user-archiv.de

Warum die Abschaltung?

Anlass ist der Regulierungswahnsinn, der uns Webseitenbetreiber in ständiger Abmahngefahr und Bußgeldgefahr  behält. Das sind vor allem die EU-DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), das daneben existierende "normale" Bundesdatenschutzgesetz, das Telemediengesetz bezüglich der Impressumspflicht und mehr.

So beschäftige ich mich seit Wochen damit, eine neue Datenschutzerklärung auf die Beine zu stellen, die wegen Bundesdatenschutzgesetz (und ab 25.5. zusätzlich wegen der extremen EU-DSGVO) auf neuestem Stand stehen soll. Zu berücksichtigen ist auch die im Fluss befindliche Rechtsprechung und Interpretation der Vorschriften.

Natürlich werde ich das hinbekommen - ich werde eine maßgeschneiderte Erklärung finden, die möglichst wenig Abmahngefahr bedeutet (eine absolute Sicherheit gibt es nicht, da der Gesetzestext schwammig ist und SÄMTLICHE kursierenden Muster und Generatoren nur Experimente sind, die erst der Rechtsprechung standhalten müssen).

Das Problem bisher und künftig ist:  

ich müsste die Rechtslage ständig überprüfen

Das heißt, ich müsste eigentlich jedes Jahr, jedes Monat, jede Woche recherchieren, ob  ein neues Urteil existiert, oder eine neue Ansicht der Datenschützer bei der Interpretation der Vorschriften, oder eine  Änderung in den Vorschriften, und ich muss überlegen, ob ich meine Impressumsangaben und Datenschutzerklärung anpassen muss.

Das ist schlechterdings für keinen einzigen Webseitenbetreiber möglich, es sei denn, ein große Firma beschäftigt einen Mann dafür.

Als normale Webseitenbetreiber bewegt sich also ständig erneut in die Abmahngefahr hinein, selbst wenn man eine möglichst optimale Datenschutzerklärung auf die Beine gestellt hat.

Denn im Hintergrund ändert sich laufend die Rechtslage. Und die Änderungen sind versteckt, die Meldungen gehen im Internet unter, nur die ganz großen Änderungen wie das Inkrafttreten des seit zwei Jahren existierenden DSGVO geistern durch die Medien. Selbst wir Juristen, die wir uns ständig mit Newslettern auf dem Laufenden zu halten versuchen, sind erstaunt, was alles sich ständig geändert hat, wovon wir nichts mitbekommen.

Wenn man mehrere Webseiten betreibt (oder alte Webseiten online lässt) multipliziert sich die Abmahngefahr und Bußgeldgefahr. 

Und das war der Anlass zum Ausmisten.



Über 1200 unkommentierte Tablet-Fotos von Regensburg aus den Jahren 2008 - 2012,
2.800 weitere Fotos waren in der Warteschleife: galaxy-regensburg.blogpot.de

in memoriam: www.peter-burkes.de, eingestellt Mai 2018

Sonntag, 13. Mai 2018

DSGVO-Gedicht

DSDS ist als Thema out, DS-GVO ist in aller Munde, dieses Datenschutzmachwerk aus Brüssel. Seit Wochen brüte ich über dieser DSGVO, dem damit geänderten neuen BDSG und anderen Gesetzen und Urteilen, die u.a. auch Webseitenbetreiber mittlerweile beachten müssen.  Als Jurist, dache ich, bin ich bald durch - aber ich entdecke immer mehr Details. Skurriles, Unglaubliches, Unausgereiftes.

Darüber schreibe ich noch in einem anderen Beitrag

Aber zwischendurch hat mir eine Bekannte (Redaktion von verbraucher-magazin) ein Gedicht zur freien Verwendung geschrieben. Das möchte ich vorab veröffentlichen.


Weil das Internet für uns ein Neuland*) ist,
voll mit süßen Katzen und drohender List,
blieb nichts anderes übrig, als rasch zu handeln
damit wir uns nicht die Zukunft verschandeln.

So dachte man nach und kam dann zum Schluss:
die Menschheit vor sowas geschützt werden muss.
Da rauchten die Köpfe; man konnte es sehen
wie wirre Gedanken durch Brüssel wehen.

Nach schwerer Geburt präsentierte man froh:
"Es ist das neue DSGVO!"

Doch anstatt sich selbst um die Brut zu sorgen
hieß es: "Hier - eure Probleme von morgen!"

Und das Balg ist wahrlich randvoll mit Tücken
bis zum Halse gefüllt mit rechtlichen Lücken
Für die Richter wird es bald richtig hart;
denn Abmahner stehen bereits am Start.

Wo viel Geld winkt, wird man es auch probieren
(Ich bin dann mal weg - kurz Jura studieren...)

Anonymus


*) Internet ist für "uns alle" Neuland, Merkel, 2013. Der Satz im Ausschnitt:  https://youtu.be/-VkLbiDAouM

Ich habe noch ein Bildchen dazugesteuert:


Ich habe das Bild als public domain gekennzeichnet. Es kann ohne Quellenangabe beliebig kopiert und verwendet werden.
Übrigens: BDSG n.F. heißt Bundesdatenschutzgesetz neue Fassung (denn ab dem 25.5. wird das alte BDSG durch ein neues BDSG abgelöst, das ist schon länger beschlossen)


Anmerkung:

Das Gedicht betrifft nur die Auswirkung des Datenschutzgrundverordnung speziell auf Webseitenbetreiber (inklusive Nutzer von facebook & Co). Natürlich hat die DSGVO  daneben noch viel radikalere Auswirkungen auf alle Selbständigen (die mit PC und Internet arbeiten) und Profi-Fotografen.

Zweite Anmerkung

Heute erzählte mir meine Mutter, sie könne jetzt nicht mehr so einfach wie bisher eine Messe für die verstorbene Nachbarin lesen lassen (ein katholischer Brauch). Irgendwas wegen Datenschutz. Eventuell braucht sie eine schriftliche Einwilligung der Tochter der Verstorbenen.

Freitag, 11. Mai 2018

Afrika Festival in Regensburg - 18. bis 20. Mai

Der Ende 2014 gegründete Regensburger Kulturverein Farafina e.V. organisiert in diesem Jahr ein Afrika-Festival in Regensburg, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Freien TuS.

FARAFINA AFRIKA FESTIVAL
3 Tage Afrika erleben
18.05 - 20.05. 2018

Geboten wird afrikanische Live Musik, 
ein Kinderprogramm mit Geschichtenerzählern, 
Sandbilder gestalten, 
afrikanische Leckereien und 
Trommel- & Capoeira-Workshops.

An der Schillerwiese 2
freies TUS-Gelände

   Musik: Cheikh Nger & Band, Ngoma Africa Band, Rootz Radicals, Taxi Brousse

Trommelrythmen - Freitag 17:00 Uhr
Rootsreggae - Freitag 19:30 Uhr
Afrobeat - Samstag 18:00 Uhr
Die golende Stimme aus Tanzania - Samstag 20:00 Uhr
Dancehall roots Reggae - Sonntag 17:00 Uhr

Täglich Trommelworkshops, Samstag Kizomba Workshop, Sonntag Capoeira Workschop für Groß und Klein.


Eintritt frei. Spenden erlaubt.

Zum Verein: Gegründet im Dezember 2014, von Pierre Raphael und Edith Pausch

Das Wort stammt aus einem malischen Dialekt und bedeutet schlicht ‚Afrika‘.

Links:





Samstag, 5. Mai 2018

Kabarettist Peter Vollmer im Statt-Theater

Mit seinem brandneuen Live-Programm "Er hat die Hosen an – sie sagt ihm, welche" gastiert Kabarettist Peter Vollmer vom 22. bis 26. Mai und 29. Mai bis 2. Juni im Statt-Theater.

Wer Peter Vollmer noch nicht kennt und sich vergewissern will, ob das der passende Geschmack ist, kann mal bei Youtube rein schnuppern. Da gibt es genug Mitschnitte älterer Programme. Mir persönlich gefällt er sehr gut.


Termine:
Dienstag, 22. Mai bis Samstag, 26. Mai und
Dienstag, 29. Mai bis Samstag, 2. Juni 2018

Ort: Statt-Theater, Winklergasse 16, 93047 Regensburg
Beginn: 20:00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0941 53302 | www.statt-theater.de/ok_ticket.html
Eintrittspreis: € 19,00


Mit im Gepäck hat er sein kürzlich erschienenes Buch "Wer den inneren Schweinehund besiegen will, muss die Sau rauslassen" (Bastei Luebbe).

Mittwoch, 2. Mai 2018

Sonderkonzert von Solo Due in Eichhofen am 6. Mai 2018

Ein Sonderkonzert im Rahmen der Eichhofener Schlosskonzerte:

„Solo Due“
Gitarrenduo Milorad Romic und Helmut Nieberle 

Sonderkonzert in der „Alten Mühle“

Sonntag, 06. Mai 2018, 16:00 


Eintritt frei

Milorad Romic (klassische Gitarre) und Helmut Nieberle
(Jazzgitarre)

Ein Programm mit Klassikeren u.a. von Vivaldi, Scarlatti sowie eigenen Kompositionen.


Freitag, 27. April 2018

Spanische Kurzfilme - Auftakt zum cinescultura-Filmfestival im W1

Gestern gab es die ersten Filmvorführungen zum eigentlichen Filmfestival innerhalb von Cinescultura - im Jugendzentrum W1, das ich (als innerlich blutjung Gebliebener) besuchte. Es war eine schöne Eröffnung in familiärer Atmosphäre, interessanter Musik und witzigen Kurzfilmen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf einen Umstand hinweisen, der auch gestern zur Sprache kam: dieses Filmfestival wird nicht von professionellen Firmen organisiert, sondern von Studenten der Universität Regensburg - und das verdient dickes Lob.

Zwei der gezeigten Kurzfilme habe ich herausgepickt und im Internet gefunden. Ich möchte sie hier meinen Lesern vorstellen: "Alike" und "Einstein-Rosen".


Alike

Ein anrührender  Animations-Kurzfilm von Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez (Webseite zum Film: http://www.alike.es/)


Alike short film from Pepe School Land on Vimeo.
...


Einstein-Rosen

Witziger spanischer Kurzfilm über Kinder, die ein Wurmloch entdecken

Einstein-Rosen from Olga Osorio on Vimeo.
...

Mittwoch, 25. April 2018

Cinescultura 2018 startet

Das spanisch(sprachige) Kulturfestival mit Kinofilmen als Kernprogramm und anderen kulturellen Themen als Rahmenprogramm findet dieses Jahr zum 11. Mal statt.




 

Das CinEScultura 2018 hat eigentlich inoffiziell schon begonnen - mit der Ausstellungen in der Stadtbücherei am 17.4. und mit der Vernissage zur Fotoausstellung im DEZ am 23.04.2018.

Aber so richtig los geht es  am 28.04. mit der Eröffnungsfeier im Leeren Beutel. Hoppla, auch wieder nicht, denn am Abend vorher, dem 27.04. gibt es eine Warm-Up-Party in der Kinokneipe und schon die zwei ersten cinescultura-Filma vorher im Ostentorkino. Und halt - beim Lesen des Programms stoße ich noch auf eine Veranstaltung im W1 bezüglich der Kurzfilme - und zwar am 26.04.2018.
 
Also, ich drösel das mal für meine Leser  auseinander.

Aber vorab: das komplette Programm zum Download als PDF-Datei (auch mit begleitenden und erläuternden Ansprachen) findet ihr hier. Die beste Termin-Übersicht findet ihr dort auf der letzten Seite.


Bilder von der Ausstellungseröffnung Faszinierendes Galizien

Am Abend des 23.04.2018 wurde im DEZ die Ausstellung Faszinierendes Galicien eröffnet.

Festivalleiter Pedro Alvarez stellt das cinescultura-Team vor, das die Ausstellung technisch realisiert hatte
Die Ausstellung  gehört zum so genannten Rahmenprogramm des cincescultura-Festivals. Der Kern ist das Kinoprogramm, das am 26.04. startet.

Wie immer, wenn cinescultura zusammen mit der DEZ-Leitung eine Veranstaltung organisiert, war sie  aufwändig und gut gemacht. Es gab mehrere Ansprachen und interessante Erklärungen über Galicien.

Die Stimmung war  hervorragend und als ich drei Stunden nach Beginn, also um 22.00 Uhr das DEZ verließ, standen noch immer Gäste im angeregten Gespräch herum.

Montag, 23. April 2018

Heute abend Vernissage FASZINIERENDES GALICIEN im DEZ

Heute abend wird eine Fotoausstellung eröffnet, die im Rahmen des diesjährigen CINESCULTURA-Festivals stattfindet. Im einschlägigen Veranstaltungskalender geht sie fast etwas unter, vor allem, das das eigentliche Programm ja erst am 26.04. starten soll. Nachdem mich Pedro Alvarez schwärmend auf diese Veranstaltung hingewiesen hat, möchte ich auf diese Veranstaltung hinweisen.

 FASZINIERENDES GALICIEN
Fotoausstellung
Vernissage: Mo. 23.04. / 19.00
Ausstellungsdauer: 23.04. – 5.05.2018

Donau-Einkaufszentrum, Weichser Weg 5

Es gibt Wein und Tapas mit Spezialitäten aus der Gegend von Galicien.

Veranstalter ist:
cinEScultura spanisches Film- und Kulturfestival
Das diesjährige cinescultura-Haupt-Programm startet dann "so richtig" am 26.04.2018

Neuer Bauplatz Amberger Straße und meine Lehrzeit in den 70ern

Gähnende Leere an der Kurve Amberger Straße 54. Im Februar und März wurden Gebäude abgerissen und das Gelände eingeebnet. Was dort gebaut werden soll, weiß ich nicht.

Aber das Grundstück, an dem ich täglich vorbeifahre, weckt persönliche Erinnerungen. Denn dort befand sich Anfang der Siebziger Jahre meine Lehrfirma, die "Vertrieb Neuer Baustoffe GmbH", wo ich meinen Groß- und Einzelhandelskaufmann machte. Das war lange vor dem Studium.




Samstag, 21. April 2018

Ausstellung Helmut Hoehn eröffnet - vorletzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie

Es ist fast die letzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie, diese Vernissage zur Ausstellung der Bilder von Helmut Hoehn am 19. April 2018. Es folgt dann nur noch eine Lesung im Rahmen dieser Ausstellung, deren Termin noch nicht feststeht.  Ende Juni endet der Mietvertrag, den der Galerist aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängert.

Dafür will er mit um so mehr Einsatz weiterhin Ausstellungen kuratieren und seine  Künstler in Deutschland vertreten. Das fand ja auch bisher schon in vielen anderen Ausstellungsräumen statt (DEZ, Leerer Beutel, etc, ferner andere Städte in ganz Deutschland) und die Galerie hatte er nur ergänzend hinzugemietet. Für Sammler ist er weiterhin Ansprechpartner und hat viele der Bilder der amerikanischen Künstler in Regensburg "auf Lager".




Der Besucheransturm zur Vernissage von Helmut Hoehn war erstaunlich und die Galerie-Raum war wieder rappelvoll - wer Minuten zu spät kam, musste die Ansprachen von draußen beobachten.  Und besonders schade war es, wenn man deswegen die wirklich hervorragende Musik nicht mitbekam  - Eigenkompositionen, auf die Bilderserie der GENESIS (Schöpfung der Welt)  zugeschnitten.

Die Bilder kamen gut an, das Besucherpublikum und die Atmosphäre waren sehr angenehm und die Leute standen bis nach Mitternacht zusammen.



Ufergebiet des Bayernhafens jetzt tabu

Vorbei die romantischen Spaziergänge mit Yorki im Ufergebiet des Bayernhafens. Das waren in den letzten 10 Jahren eine der beliebteren Anlaufstellen für mich und meinen Hund. Eigentlich wiesen von jeher Schilder darauf hin, dass dies Privatgelände des Bayernhafens ist, aber die Benutzung durch Spaziergänger ist geduldet worden. Seit einigen Wochen wird man jedoch vom Security-Personal angesprochen.

Als ich das selbst erlebte, war mir klar - die Zeit der Duldung ist jetzt vorbei. Ich wusste aber nicht, warum die Gesellschaft ihre Richtlinien geändert hatte. Vor ein paar Tagen erschien nun ein MZ-Artikel über dieses Thema, und dort erfuhr ich, dass die Delikte überhand nahmen, so dass man sich zu dem Schritt gezwungen sah, auf das Hausrecht zu pochen und Spaziergänger nicht mehr zuzulassen.

Schade. Aber ich freue mich, dass ich die letzten Jahre das Gebiet nutzen durfte. Denn das war nicht selbstverständlich.

Übrigens - ich bin eigentlich schon höflich angesprochen worden, andere Leser haben sich über ruppigen Tonfall beschwert. Aber das ist das übliche Problem beim Einsatz von Security-Personen (so wie wir es beim marina-forum-Eröffnungstag auch wieder erlebten.

Foto-Auswahl

Ich habe im Laufe der letzten 8 Jahre dort öfter mal fotografiert, und da wir  ja dort nicht mehr spazieren gehen können, habe ich meine Alben durchforstet und eine Auswahl erstellt, die ich hier veröffentliche. 

Viele der Bilder habe ich schon in diversen früheren Blogartikeln gezeigt.



In dieser Auswahl sind auch Fotos von Plätzen, die wir nach wie vor sehen können - denn die Benutzung der Straßen für Spaziergänge wird weiter geduldet. Außerdem wird es sicherlich weiterhin Hafenfeste geben, die ich bisher sehr genossen habe.

Das romantisch-verwilderte Häuschen am Ufer war übrigens das Vereinshaus des Fischervereins. Es wurde vor Jahren aufgegeben, denn durch den Wegfall des Schlachthofbetriebs in den 90er Jahren ging auch kein nahrstoffreiches Abwasser mehr in die Donau. Und das sorgte bis dahin für einen Fischfang wie im Schlaraffenland, erzählte mir ein Mitglied, denn die Fische tummelten sich dort in Massen.

Später wurde das Haus zeitweise an einen Motorradclub untervermietet. Letztes Jahr erlebte  ich dann wieder ein Treffen von Fischern beim Häuschen.

Und das skurrile gelbe Telefonhäuschen, das halb über der Kaimauer schwebt, gibt es immer noch - es ist eine umfunktionierte Kabine und dient der Steuerung eines Lastenkrans.

Freitag, 20. April 2018

Kinderfest im Thomas Wiser Haus als Ergebnis einer Benefizaktion

„Kauf Dir einen Weihnachtsstern, und tu etwas Gutes!“ Unter dieses Motto stellte Bellandris Haubensak seinen Weihnachtssternverkauf im letzten Jahr und spendete von jedem bis 24.12. 2017  verkauf­ten Weihnachtsstern 20 Cent der Regensburger Charity-Art-Group Regensburg e.V.

So kamen 1 500.- Euro Spende zusammen.

Die Regensburger Charity Art Group entschloss sich, mit diesem Erlös ein Kinderfest im Thomas Wiser Haus auszurichten.  Das Kinderfest fand  am 18.04.2018 im Thomas Wiser Haus statt.

Alle Fotos: J. Dendorfer, Regensburger Charity Art Group

Bürgermeister Jürgen Huber vertrat die Schirmherrin der Aktion, Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, und überbrachte die Grüße der Stadt Regensburg und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. 



Pupille Schief spielte mit ihrem Puppentheater für die Kinder das Märchen Rotkäppchen, Hanna Romin und Anna Kreuzer schminkten die Kleinen. Danach gab es reichlich Pizza, Nudelgerichte und Schokobananen für alle.

Mittwoch, 18. April 2018

Ausstellung von Helmut Hoehn - Frühe Werke von 1974 bis 1992


Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frühe Arbeiten von Helmut Hoehn
20.April bis 2. Juni 2018
Vernissage 19.04.2018, 19.00 Uhr
PanAmericanArte Galerie



Der Regensburger Künstler Helmut Hoehn hat sich über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. Mit seinen Bildern und  Büchern über philosophierende Eierkopftrolle, des Stadtschrazl Ratisbonerl oder den fliegenden Wurstkuchelhund Waldemar. Die Originale zum Wurstkuchelhund wurden übrigens 2003 im Kunstkontor Westnerwacht gezeigt.

Nahezu unbekannt sind jedoch seine frühen malerischen Werke aus den Jahren 1974 – 1992, von denen viele während seiner Zeit in Lappland 1978 entstanden. Erstmals kommen drei Zyklen dieser Arbeiten zur Ausstellung.

Es sind schöne Bilder mit interessanter Technik, ich habe einige von ihnen gesehen. Gezeigt werden Aquarelle finnischer Landschaften, surreale Werke aus seiner Welt der Träume und Märchen in Öl, und experimentelle Mischtechniken zur Frage: Woher kommt das Leben?




Dienstag, 17. April 2018

Ausstellung Kokon im GRAZ, Vernissage am 20. April

Ausstellung Kokon
Fotografien und Zeichnungen
Janina Simone Kulcsar und Agnieszka Jaworek
20.4. bis 12.5.2018
Kunstverein GRAZ
 
Eröffnung:  20 April 18 um 20:00 Uhr 



Janina Simone Kulcsar lebt und arbeitet in Konstanz. Ihre fotografischen Arbeiten zeigen ohne digitale Bearbeitung Reales, deuten dabei Verborgenes an und liegen oft nah dem Abstrakten.

Näheres zur Künstlerin:


Agnieszka Jaworek lebt und arbeitet in Katowice, Polen. Sie ist in ihren künstlerischen Stilmitteln sehr vielseitig. In ihren vielen Ausstellungen zeigt sie Malerei, Zeichnung, Objekte, Installationen und Video.

Näheres zur Künstlerin

Während der laufenden  Ausstellung findet am 27. April die Präsentation ihrer neuen CD und ein Konzert der Regensburger Formation

Der Postmann und der Mann ohne Hund KOMPONIEREN KOMPRIMIEREN KOMPOSTIEREN
in unseren Räumen statt. Beginn ist 20:00 Uhr.

Volker Pfüller im artspace Erdel


Volker Pfüller stellt wieder bei Erdel aus, und für diesen Künstler mache ich gerne Werbung. Nicht nur, weil er anerkannter Künstler ist und seine Schüler zum Who-is-Who der Illustratorenszene gehören. Sondern, weil seine Arbeiten, insbesondere seine Linolschnitte,  mich bei früheren Ausstellungen schwer beeindruckt haben.

Sein Schaffensschwerpunkt sind Theaterplakate, und der Leser kennt vielleicht die  besonders dramatische Ausleuchtung von Gesichtern der Theater-Schauspieler - dieses Wechselspiel von Licht und Schatten ausgerechnet über den Linolschnitt zu realisieren, das kann er perfekt.

Bei der aktuellen Ausstellung sind Original-Theaterplakate aus 1977-1990 zu sehen.


Volker Pfüller
Theaterplakate aus 1977 - 1990
25. April bis 6. Juni 2018
artspace Erdel




Zum Künstler

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (Jahrgang 1939) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.


Sonntag, 15. April 2018

Marina Furiosa am Sonntag

Am letzten Tag des Marina Fouiosums (das eigentlich schon am Freitag abend begann) besuchte ich nochmals das Spektakel. Diesmal war auch der große Saal frei, der gestern wegen des Konzerts nicht zu besichtigen war, und ich war neugierig zu sehen, was daraus gemacht wurde.

Und wiederum war es so, dass ich ursprünglich mehr an der Architektur interessiert war und dann angenehm vom Veranstaltungsangebot überrascht war. Das "Royal Afternoon Tea an der viktorianischen Tafel", das ab 14.00 Uhr stattfand, war viel zwangloser als ich dachte, und meine Bekannten und ich  fanden das Ganze einfach gelungen.

Zusammen mit dem Programm am gestrigen Tag (den ich übrigens bis nach Mitternacht ausgekostet habe, das heißt, ich bin abends mit Bekannten nochmals hin) muss ich zugeben, dass ich (entgegen meiner skeptischen Erwartungen, die das angekündigte Programm bewirkt hatte) sehr angetan bin von dieser "Veranstaltung". Etwas anderes, als die üblichen Eröffnungsfeiern, höchst interessant, und vor allem in einer sehr zwanglosen Atmosphäre.

Ein Artikel mit einem Vergleich der Bilder vor und nach der Renovierung erfolgt gesondert.


Samstag, 14. April 2018

Steampunk im Marina Forum - sehenswert!

Seit heute morgen können Sie gleichzeitig den renovierten Schlachthof (marina forum) von innen ansehen und das steampunk-Spektakel bestaunen, das es heute und morgen dort gibt (morgen allerdings mit veränderter Aufstellung).

Ich wollte nur mal kurz vorbeisehen, um die restaurierte Zollingerdecke zu fotografieren, blieb dann aber begeistert über 2 Stunden - und gehe nochmals hin. Gehen Sie hin, auch mit Kindern, da gibt es viel zu bestaunen. Sei es unglaubliche Technik-Spielereien (bis hin zu vollwertigen Computern im Retro-Look) oder fantasievollen Kostümen. Und für Kinder gibt es workshops. Denn stemapunk hat viel mit Do-it-yourself zu tun, auch wenn es mittlerweile steampunk-Mode fertig zu kaufen gibt. Aber Kerngedanke ist es, selbst zu konstruieren und zu kreieren.

Wer es nicht kennt: steampunk ist ein Stil in der Art von Jules-Vernes-Filmen, Orson-Wells-Verfilmungen (Zeitmaschine), Liga der unglaublichen Gentlemen oder Wild Wild West.

Die Idee ist: wie würde jemand in 1850 sich die Zukunft ausmalen. Als Retro-Futurismus bezeichnet man es deshalb auch. So entwickelte sich der Stil. Und das ist noch viel faszinierender, wenn man die Sachen nicht nur im Internet, sondern in Echt und in Aktion sieht. Die Hauptattraktionen findet man im Raum rechts ganz hinten.




Freitag, 13. April 2018

Benno Hurt im Kunstkabinett - Bilder von der Vernissage

Wie schon angekündigt gab es diese Woche gleich zwei Ausstellungseröffnungen mit Bildern von Benno Hurt. Die Griechenland-Bilder sind im DEZ zu sehen und  Eröffnung war am vergangenen Montag. Und ab heute sind die Italien-Bilder in der Galerie "Kunstkabinett" in der Unteren Bachgasse zu sehen.

BENNO HURT 
Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
13. April 2018 bis 22.Mai 2018

Die Eröffnung fand heute abend statt; Laudator war Peter Lang, der Herausgeber des Kulturjournals. Es gab außerdem eine Lesung mit einem Text über Italien.

Peter Lang empfahl zu recht, die Bilder später nochmal in Ruhe zu studieren, es gäbe sehr viel zu entdecken. Tatsächlich sind dieBilder nicht nur stilistisch schön, sondern auch deshalb interessant - weil es den italienischen Alltag in den Siebzigern zeigt.






Donnerstag, 12. April 2018

Foto-Doku Marina-Quartier und Marina-Forum April 2018



Da ich eine freie Stunde überbrücken musste und die Sonne mitspielte, packte ich die Kamera und dokumentierte den Zustand des ehemaligen Schlachthof-Geländes (Marina Quartier) und  des Marina-Forums.

Das Gelände ist fast vollständig bebaut und bezogen, das ehemalige Wirtshaus ist längst renoviert und jetzt Hotel mit Biergarten, nur im Nordost-Zipfel wird noch gebaut und das Kerngebäude, das unter dem Namen marin-forum als Veranstaltungszentrum diese Woche eröffnet, ist außen noch nicht ganz fertig. Hinter dem Alten Schlachthof entstehen ein großer Spielplatz und eine Grünanlage.



11.04.2018 - Marina-Forum - ehemaliges Schlachthof-Kerngebäude, Westfront
Zum Vergleich: Westfront 2011

Sonntag, 8. April 2018

Abendimpressionen an der Drehscheibe



Regensburg baut aus

Die ehemalige Bahn-Drehscheibe (Beginn Kirchmeier Str.)
mit Blick zum Neubaugebiet Dörnberg (Schenker-Gelände)




Freitag, 6. April 2018

Doppelausstellung mit Fotos von Benno Hurt - Der frühe Süden

Foto: Benno Hurt (aus DER FRÜHE SÜDEN)


Schöne Fotos des Regensburger Juristen, Schriftstellers und Fotokünstlers Benno Hurt  erwarten uns im April - verteilt auf zwei Ausstellungen. Beide haben den Haupt-Titel "Der frühe Süden".

Die Griechenland-Bilder sehen wir vom 9.4. bis 21.4. im DEZ (mit späterem Umzug in den Leeren Beutel) und die Italien-Bilder vom 13.4. bis 15.5. im Kunstkabinett in der Bachgasse.

Die Beschreibung von Peter Lang im Kulturjournal klingt vielversprechend, wobei ich sowieso weiß, dass Benno Hurt schöne Fotos macht.

Nicht wenige dieser Griechenland-Bilder waren in den 1980er Jahren in Foto- und Kunstmagazinen zu sehen; zu einer konzeptionellen Schau zusammengestellt wurden sie nie. Ob Italien oder Griechenland – keine der 30 bis 40 Jahre alten Fotografien wurde einer nachträglichen „Bildbearbeitung“ unterzogen; retuschiert wurde, um Schäden wie Kratzer und Flecken auszugleichen.

Hier sind die Einzelheiten zu den Ausstellungen:

Der frühe Süden - Griechenland
Im Donaueinkaufszentrum
Mo 9.4. bis 21.4.2018
Eröffnung am 9.4. um 19.00 Uhr
Ansprachen von  Bürgermeister Jürgen Huber und von Dr. Doris Gerstl.
https://www.donaueinkaufszentrum.de/aktuelles/detailansicht/der-fruehe-sueden-griechenland-149.html

Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
Galerie Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse
14.4. bis 23.5.2018 (nach einer anderen Angabe bis 15.5.)
Eröffnung am 13. April 2018  um 20 Uhr
Einführung:  Peter Lang, Herausgeber Kulturjournal Regensburg
BENNO HURT  ist zur Eröffnung anwesend.
http://www.kunstkabinett.com/ausstellungen/vorschau.html


Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog.


Foto: Benno Hurt (aus: Der frühe Süden - Griechenland)


analog power - Buch über Sportfotografie in den 70ern und 80ern



(c) Klaus-Peter Volke



Über den neuesten Newsletter des FGR (Fotografische Gesellschaft Regensburg) wurde ich auf das Buch "analog power" von Klaus Peter Volke aufmerksam gemacht. Untertitel: "vom Wahnsinn aktueller Sportfotos aus Franken im analogen Zeitalter".

Klaus Peter Volke, Sportpressefotograf von 1962 bis 1997, erzählt in seinem im Eigenverlag herausgebrachten Buch vom logistischen Wahnsinn, der hinter den Spiel-Fotos steckte, die man in den 70ern und 80ern am nächsten Tag bundesweit in den Zeitungen bewundern konnte.


Da waren Fotojagden auch aus dem alten Regensburger Jahn-Stadion dabei, mit Filmentwicklung unterwegs auf der Autobahn bis zum Fotolabor in Nürnberg (bzw. Großgründlich).

Jagd, das ist das richtige Wort, denn es war ein Wettlauf mit der Zeit. Damals gab es nämlich kein Internet, mit dem Daten übermitteln kann. Und zudem musste man die Filmrolle erst mal entwickeln und die Bilder vergrößern. Das nennt man im Nachhinein "analoge" Fotografie, im Gegensatz zur heute üblichen digitalen Fotografie.

Neubaugebiet Unterer Wöhrd und Hotel im alten Baustadel


Bei den schon erwähnten Spazierfahrten zu Baugebieten in Regensburg fiel mir auch das Hotel auf, das jetzt im ehemaligen Städtischen Baustadel in dem Neubaugebiet am Unteren Wöhrd entsteht. Über das Gebiet und den Stadel hatte ich im Sommer 2017 berichtet.



Luftansicht 2010. Mittlerweile sind die markierten Flächen völlig neu bebaut und bezogen; der historische und denkmalgeschützte Baustadel wird jetzt ein Hotel

Nun sehe ich, dass der Stadel so gut wie fertig renoviert ist und ein "Hotel Luis" entsteht. Im übrigen sind mittlerweile alle Häuserblocks in dem Viertel fertig und bezogen, auch ein kleiner Spielplatz liegt zwischen den Häusern. Was den denkmalgeschützten Stadel betrifft (der aus dem Jahre 1586 stammt und der Stadt als Speicher für zu lagerndes Baumaterial diente), so standen in jüngerer Zeit auch andere Verwendungszwecke im Raum. Unter anderem war ein Kindergarten im Gespräch, wie mir eine Anwohnerin erzählte. Jetzt wird es ein Hotel.

Wer den hässlichen Stadel von früher kennt, erkennt das Gebäude  kaum wieder





Donnerstag, 5. April 2018

Stadtentwicklung - was tut sich sonst auf Baugebieten in Regensburg



In den letzten Wochen habe ich einige Sonntage und Ferientage benutzt, um in der Stadt die Baugebiete zu besuchen und zu dokumentieren. Natürlich nur, wenn die Sonne mitmachte und es nicht mehr so bitter kalt war. Im Hinterkopf hatte ich auch die in den Medien aufbereiteten Klagen Einzelner darüber, dass zuviel oder zu hässlich gebaut wird und ich richtete mein Augenmerk auf auch auf diese Aspekte.

Mittwoch, 4. April 2018

So entwickelte sich die Ostnerwacht - Rundgang am ehemaligen Donaumarkt


In den Feiertagen habe ich mir die Mühe gemacht, die Entwicklung in der Ostnerwacht, also dem Gebiet des ehemaligen Donaumarktes, zu dokumentieren und aufzubereiten. Am Ende des Artikels findet ihr interessante Fotos aus früheren Jahren sowie eine Liste zu allen Artikeln mit vielen weiteren Fotos.




Damit der Rundgang besser verständlich ist, habe ich hier die Bausteine des Museumskomplexes auf einem google-earth-Bild markiert:




Es war übrigens die Bavariathek (mittleres Gebäude), wo es im Juli 2017 zum Brand kam. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf das benachbarte Hauptgebäude, so dass sich dessen Fertigstellung verzögert. Die Bavariathek ist eine Erweiterung des Museums. Hier werden die Projekträume und Studios für das medienpädagogische Schulungszentrum untergebracht sowie die Büros der Museumsverwaltung.


Dienstag, 3. April 2018

Gleitschirme über Regensburg

Während sich in der Altstadt die Regensburger die Cafe-Freisitze stürmen, nutzen die Gleitschirmflieger ebenfalls das schöne Wetter: an den Winzerer Höhen. Dorthin fuhr ich eigentlich nur, um das Wetter auszunutzen und meine alljährlichen Panorama-Fotos zu schießen. Dokumentarische Fotos, die ich bei Gelegenheit zu Gigapixel-Panoramen zusammenfügen werde.





Ostnerwacht, Donaulände und die neue Regensburger Skyline

Blick am Ostersonntag von der Nibelungenbrücke zum Dom. Langsam bildet sich die künftige Skyline heraus, die sich durch die Neugestaltung am Donaumarkt entwickelte. Das "Haus der Bayerischen Geschichte" ist zwar noch eingerüstet, aber nicht mehr verhüllt, und zeigt aus der Ferne bereits jetzt seine endgültige Form.

Die Häuser daneben sind bereits seit einiger Zeit fertig. Auch der Amberger Stadel steht vor dem Abschluss. In diesem Artikel sind Fotos von Samstag bis heute, dem Ostermontag, die den Entwicklungsstand des Baugebiets der Donaulände zeigen.



Ob wir uns an die neue Skyline gewöhnen werden? So wie an die merkwürdige Konstruktion auf der gegenüberliegenden Seite der Hengstenbergbrücke, am Oberen Wöhrd? Ob wir uns damit trösten können, dass der frühere Zustand des Donaumarkts auch keine Augenweide war? Die Zeit wird entscheiden.

Sonntag, 25. März 2018

Mittwoch, 21. März 2018

Künstlerportrait von Ivana Koubek

Ivana Koubek ist eine aus der damaligen Tschechoslowakei stammende Künstlerin und Kunstdozentin, die seit 30 Jahren in Regensburg lebt und arbeitet.

Ich hatte sie vor 10 Jahren über ihre Mitarbeit am Donaustrudel kennengelernt und besuchte damals ihre Retrospektive im Andreasstadel, wo sie einen Querschnitt ihrer Arbeiten der  vorangegangenen 20 Jahre zeigte.  Damals war ich besonders von den großformatigen Gemälden fasziniert, während sie dem Regensburger Puplikum eher für ihre Illustrationen und Stadtplakate bekannt war.

Mittlerweile sind erneut 10 Jahre vergangen, und ich nehme dies als Gelegenheit für ein etwas umfassenderes Portrait.

Die Künstlerin Ivana Koubek mit ihrem Markenzeichen, einem Hut


Ursprünglicher Anlass war ein aktuelles - bisher unveröffentlichtes -  Gemälde zur Europa-Mythus-Geschichte, das mich wegen meiner eigenen Recherche über das Europa-Motiv in der Kunst interessierte. Bei dem Gespräch erfuhr ich so viel Interessantes über ihre verschiedenen Projekte sowie ihr früheres Leben in der Tschechoslowakei, dass ich einen Profil-Artikel vorschlug.

Die Künstlerin im Atelier

Das Bildmaterial stammt aus zwei Atelierbesuchen sowie von früheren Ausstellungen; andere Bilder hat mir die Künstlerin zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 15. März 2018

Gemeinschaftsausstellung STARK im Kunstverein GRAZ




Ausstellungtitel: STARK

Thema der Ausstellung sind starke Frauen. Der ursprünglich vorgsehene Titel "starke Frauen" wurde aber fallen gelassen, da der Begriff bereits anderweitig verwendet wird.

Künstlerinen:

  • Ulrike Angermeier Malerei
  • Jutta Hummel Malerei
  • Johanna Obermüller Skulptur 
Als scheinbar weitere Künstlerin erscheint auf der Liste:
  • Rolling RAT PACK Rollerderby (Damen-Roller-Derby-Team und Teil der Rollsport-Abteilung von ESV 1927)
Wie ich aber aus einem Gespräch mit Renate Christin erfuhr, ist die RAT-PACK-Gruppe eher das Objekt (im Sinne "starker Frauen") - genau genommen geht es um ein interessantes Video, das Renate Christin von dieser Gruppe gemacht hat.

Kuratorinnen: Renate Christin, Barbara Gaukler


Ausstellungseröffnung: 23. März 2018, 20 Uhr

Ausstellungsdauer: 24. März – 14. April 2018

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag, 16 – 19 Uhr
Kunstverein GRAZ


Aus der Pressemeldung:

Dienstag, 13. März 2018

Ausstellung Raumimpulse



Eine interessante Ausstellung gibt es ab Donnerstag in der Ludwigstraße im Kunst- und Gewerbeverein:

"RAUMIMPULSE"
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 15. März 2018 um 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 16. März bis 15. April 2018 (außer Karfreitag)
Ort: Kunst- und Gewerbeverein, Ludwigstraße 6

Eine Ausstellung mit Bildern, Installationen, Videopräsentationen und Kunstperformances.

Die Ausstellung ist eine Gemeinschaftsaktion des  BBK und des Kunst- und Gewerbevereins.

Als Thema wurde den Künstlern vorgegeben, sich mit dem Begriffen "Stadt-Land-Fluss" auseinanderzusetzen. Das wiederum ist nämlich das Jahresthema 2018.




Beteiligte Künstler: 
Renate Haimerl-Brosch, Hans Lankes, Wolfram Schmidt, Pauline Adler, Wigg Bäuml, Jürgen Böhm,  Martin Rosner, Alexander Rosol, Nico Sawatzki, Lena Schabus.

Diese Fragen stellten die Veranstalter an die Künstler:

Donnerstag, 8. März 2018

Brasilianische Nacht mit Tanz am 10.03. - Danca Forro im Spitalkeller




Silvio Fortes hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass wieder eine Forro-Nacht ansteht. Und zwar am 10. März 2018 im Spital-Keller


Brasilianische Nacht - Regensburg Dança Forró
https://www.facebook.com/events/376039206197299


Guto Gutenberg - Stimme, Akkordeon...
Silvio Fortes - Stimme, Gitarre.


Brasilianische Nacht ,
EINTRITT: 10,00 euro
Im Vorverkauf 8,00 euro
Reservierungen:
Silvio Fontes: 0157 8750 3001
Luzia Pretzlaff :0157 3022 0237


Was Forro ist, hatte ich hier schon mal erklärt:

http://www.regensburger-tagebuch.de/2017/10/tipp-brasilianische-nacht-mit-forro.html



Freitag, 2. März 2018

Alles Gute, Wolli

Alles Gute zum Geburtstag, Wolli, und schön, dass Du wieder da bist.


Was für Schlagzeilen. Der Teil-Vorwurf der Bestechlichkeit gegen Wolbergs wird fallengelassen, der darauf gründende Haftbefehl aufgehoben, und damit auch die Kontaktsperre, die zu den Auflagen gehörte, damit er trotz Untersuchungshaft auf "freiem" Fuß sein konnte.

Aber was heißt schon "frei" - die Kontaktsperre war aus meiner Sicht ähnlich brutal wie eine Verbannung. Und Verbannungen gehörten  früher zu den schärfsten Strafen, die ausgesprochen wurde, wie man auch aus der Geschichte von Regensburg weiß. So und so viel Jahre Verbannung  wegen Totschlags - das kam öfters vor.


Samstag, 17. Februar 2018

Buch von Peter Lang - Regensburg gestern und heute

In Zusammenhang mit den jüngsten Artikel über die jüngere Geschichte Regensburgs möchte ich ein Buch empfehlen, das nun schon seit Monaten darauf wartet, besprochen zu werden: ein Buch des Kulturjournal-Herausgebers Peter Lang mit dem Titel

"Regensburg gestern und heute".

Die Beiträge dieses Bands sind die Zusammenfassung der Serie "Zeitreise", die seit Oktober 2013 im Kulturjournal Regensburg erscheint und jeweils Monat für Monat eine historische Postkarte oder eine alte Fotografie mit einer Aufnahme jüngsten Datums vergleicht.



Um es kurz und knapp zusammen zu fassen: ein sehr interessanter Führer durch Regensburg für alle, die sich schwerpunktartig für die jüngere Geschichte und die Stadtentwicklung interessieren -  geschrieben aus kritischem Blickwinkel und daher an Regensburger gerichtet, und nicht an Touristen.

Das Ganze ist kompakt wiedergeben und hervorragend recherchiert, was ich selbst gut beurteilen kann, weil ich mir oft den Wolf suche, wenn ich die Geschichte eines Platzes oder Gebäudes benötige. Was die ältere Historie betrifft, kann man im "Bauer" nachschlagen, oder in anderen Quellen, aber das kostet Zeit und ist mühsam. Und für die neuere Geschichte wird es extrem problematisch. Man nehme nur den Artikel über den Neupfarrplatz, den ich vor kurzem veröffentlichte - wo findet man schon Daten über die Namen des Kaufhauses und dazu noch die Jahreszahlen.  Die Beschreibungen von Peter Lang fassen alles Wichtige zu einem Platz zusammen: ganz alte Geschichte, jüngere Geschichte und Anmerkungen zu den aktuellsten Entwicklungen - z.B. dem Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt.


Die Alte Wache, Galeria Kaufhof - Stadtentwicklung am Neupfarrplatz

Die "alte Wache", auch "Hauptwache" am Neupfarrplatz.


Unter der Rubrik "StadtG'schichtn" gab es in der Dezemberausgabe des Kulturjournals einen Artikel über die historische Entwicklung von Alte Wache und Galeria Kaufhof (Dez 17, S. 13). Einen Beitrag über den Ort fand ich auch im Buch des Kulturjournal-Herausgebers Peter Lang "Regensburg gestern und heute (Seite 68 f).

Und das gab mir die noch fehlenden Informationen, um einen schon lang geplanten Artikel fertigzustellen.

1972 geschah etwas Unglaubliches auf dem Neupfarrplatz - ein Jahr vor Einführung des Bayerischen Denkmalgschutzgesetz, leistete sich Regensburg eine riesige Bausünde: das ganze Viertel am Neupfarrplatz wurde bereinigt, historische Häuser abgerissen, sogar eine Straße verschwand. Die Südost-Ecke des Neupfarrplatzes wurde geschleift. Zwölf historische Häuser wurden entfernt, betroffen waren Dreihelmgasse, Pfauengasse, Neupfarrplatz, Schlossergasse und St.-Kassians-Platz. Der Platz Am Spielhof existiert seitdem  nicht mehr.

Unter anderem wurde auch der Vorläuferbau des Kaufhofs abgerissen, was zu einer riesigen Baugrube führte, und durch das jetzige Gebäude ersetzt. Dort in die Westfassade integriert ist das mittelalterliche Gebäude "Alte Wache", bzw. auch von diesem Gebäude nur die Fassade.

Alte Wache, das ist der Teil mit den Säulen am Neupfarrplatz. Dieses sehr alte Gebäude stammt aus dem Jahr 1611. Es  diente vor und während des 30jährigen Krieges als Wachstube für die Bürgerwehr. Männliche Bürger mussten damals an regelmäßigen Waffenübungen teilnehmen.
Ab 1663 wurde die Bürgerwehr durch Berufssoldaten ersetzt. 1753 wurde der Platz gepflastert (zwecks leichterem Exerzieren der Schildwache); die Holzbaracken wurden 1818 durch einen gemauerten Steinbau ersetzt.

Der "Wegweiser durch die Kreishauptstadt Regensburg" aus dem Jahre 1852 nennt das Gebäude "Hauptwache": Der Giebel links hinter der Hauptwache, das war der "Gastghof Zu den drei Helmen", eines der bedeutendsten Gasthöfe im 18. und 19. Jahrhundert.
Die alte Wache vor 1972. Es diente damals offenbar als Museum
Interessant ist auch das Schicksal des Kaufhauses selbst. Noch heute höre ich manche sagen "ich war gerade beim Schocken, um was zu kaufen" - und ich weiß, was gemeint ist, nämlich der Kaufhof.

Das Kaufhaus "Schocken" gab es ab 1920, damals wurde es von der Vorgängerfirma Hammer übernommen.  Nazis enteigeneten den jüdischen Besitzer, danach hieß das Kaufhaus Merkur. 1954 bis 1962 wurde das beliebte Kaufhaus erweitert.

1969 wurde Abriss und Neubau beschlossen, 1972 wurde dies im Rahmen der eingangs genannten "Bereinigung" realisiert.  Der Neubau wurde dann ab 1972  nicht mehr unter demNamen Merkur, sondern unter dem namen Horten weitergeführt.

Erst im  April 1998 ging das Kaufhaus an die  Gruppe Kaufhof.

Wir älteren Regensburger haben also eine Vielzahl von verwirrenden Namen im Kopf: Schocken,  Merkur, Horten und Kaufhof. Und erst beim Lesen des Artikels von Lang hatte ich die fehlenden Daten über die verwirrende Entwicklung.

Portikus und Fassade der alten Wache ließ man damals stehen, auf Druck der Kulturpolitik. Das neue Gebäude, das der Kette HORTEN gehörte, gilt unter Architekten udn Stadtplanern als  Fremdkörper mit seinen H-Kacheln aus Faserbeton. Geplant wurde es vom deutschenArchitekt Egon Eiermann. Die Kastanien der Westfront wurden entfernt.


Filmaufnahmen Regensburg 1960 - von Huntley Film Archives


Das Huntley Film Archiv hat einen Film über Regensburg aus den 1960er Jahren veröffentlicht. Auch dieser enthält interessante Rückblicke für uns "ältere" Regensburger über die jüngere Vergangenheit von Regensburg, das so genannte "Regensburg damals".

Man sieht hier viel VW-Käfer, die alten Linienbusse, und sehr viel Aufnahmen vom Donaumarkt.

Titel des Films, den man auf youtube ansehen kann: "Regensburg Germany, 1960s - Film 95255"


https://youtu.be/4bFp3zhnQ1U
oder im Huntley Archiv: http://www.huntleyarchives.com/preview/95255




Der "Autor" wird nicht genannt. Nur folgende Beschreibung findet man:

The German city of Regensburg. View of the city dominated by the cathedral. Two young ladies sit on the banks of the River Danube with a bridge in the background, camera pans around to the river. St Peter's Cathedral, a bendy bus passes the front of the cathedral. The camera pans upward to film the spires of the cathedral. Traffic passes between the round towers that form the city's northern gate. River boats, a young female student walks beside the boats. Overview of a busy market scene. People buying and selling fruit and vegetables in market beside the River Danube. Close ups of market traders, lady selling cabbages, another stacking eggs, a lady buying radishes.

Bilder von der Ausstellungseröffnung - Karin Ruhland im Leeren Beutel


Die bereits angekündigte Ausstellung "Rost imaginär" mit Bildern von Karin Ruhland wurde am 11. Februar eröffnet (siehe Artikel Vernissage Karin Ruhland in der Jazz-Club-Galerie)
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