Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 24. Juni 2018

Die Struktur des Planeten - Vernissage mit Performance als Auftakt zur neuen Themenveranstaltung

Ausstellungseröffnung in der Erdelgalerie am Fischmarkt (artspace erdel). Keine gewöhnliche Vernissage, sondern eine mit einer Art Performance, durchgeführt vom Künstler Juan Laiglesia und von Antonia Kienberger von der Galerie.




Laiglesia spricht die Texte auf spanisch, Antonia spricht die deutsche Version.

Der Abend war die Auftaktveranstaltung zu einem Ausstellungszyklus zu den vier Elementen. Also "Feuer Wasser Erde Luft".  Im Rahmen der Auftaktveranstaltung beschäftigte sich Laiglesia  mit allen vier Elementen, während spätere Ausstellungen die einzelnen Elemente fokussieren - z.B. Renate Christin, im Herbst, mit dem Thema Wasser.

Der Ausstellungstitel ist:  4 Elemente: Die Struktur des Planeten.

Entsprechend wurden wir Besucher in der "aktiven Eröffnung" durch diese 4 Elemente geführt, nacheinander Bilder oder Skulpturen verhüllt oder enthüllt und von entsprechenden Texten begleitet.


Die Straßenbahn heißt jetzt Stadtbahn - und ist beschlossene Sache


Es ist der 19. Juni 2018, und der Stadtrat Regensburg beschließt die Einführung einer Stadtbahn. Regensburg erhält wieder eine  Straßenbahn!

https://www.regensburg.de/presseportal/aktuelle-pressemitteilungen/81167/258657/das-offizielle-ja-zur-stadtbahn.html


Den vorgesehenen Linien-Plan fand ich auf dieser Seite der Stadt Regensburg:
https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/planungs-u-baureferat/stadtplanungsamt/informationen-verkehrsplanung/hoeherwertiges-oepnv-system

Maßgebend für die Entscheidung war eine Studie von komobile, die man hier findet.:

Zur Geschichte

2006 sah es anders aus, da starben die Pläne und Ideen zur Wiedereinführung einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn aufgrund einer Konzeptstudie, die die Verwaltung damals in Auftrag gegeben hatte. 2008 gab es ein nachträgliches Gutachten, das ebenfalls bestätigte: die Einführung einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn sei unrealistisch. So zumindest nach den damaligen Ausgangsdaten.

Die Idee schlummerte aber weiter. 2014 wurde in die Koalitionsvereinbarung 2014 – 2020 aufgenommen, dass die Einführung einer bestimmten Variante der Stadtbahn neu geprüft werden soll

"Die Stadtbahn wird zuerst als Nord–Süd-Trasse im Zusammenhang mit Überlegungen zur Verbesserung des gesamten ÖPNV-Systems auf Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit geprüft"

Die Wende zeichnete sich dann von 2016 auf 2017 ab.  Ich berichtete darüber hier im Regensburger Tagebuch.

Das "Bündnis für höherwertigen ÖPNV" formiert sich 2016 um den pensionierten Architekturprofessor Walter Weber und neuere Überlegungen zeichnen ein anderes Bild von der Machbarkeit. Das Wiener Planungsbüro "komobile" war in einer ersten Stellungnahme 2016 skeptisch, sollte dann aber nach gründlicher Untersuchung ein Jahr später ein positives Gutachten liefern.

Auch im Jahr 2016 gründet sich übrigens auch die IG historische Straßenbahn. Zweck dieses Vereins ist aber nur die Erhaltung des letzten Regensburger Sraßenbahnzug als Denkmal. Dazu hat sie in den letzten Jahren Spenden gesammelt, was Voraussetzung dafür war, dass die Stadt ebenfalls die Restaurierung bezuschusst. Aktuell (21.06.2018) sind noch 4 Fensterpatenschaften frei.

Die zu restaurierende Straßenbahn beim Gassenfest 2016



Die Webseite des Vereins ist

http://www.strassenbahnregensburg.de/


Bautagebuch zur Restaurierung mit vielen Fotos:

http://beiwagen79.wordpress.com


Webseite zur neuen Stadtbahn

Der Verein begrüßt und beobachtet die Wiedereinführung einer neuen Stadtbahn und hat hierzu eigene Webseite auf die Beine gestellt, die derzeit die beste Informationsquelle zu diesem Thema ist:

https://stadtbahnregensburg.wordpress.com/




Auflistung von Presseartikeln 2014 bis heute

Äußerst interessant ist eine Auflistung aller Presseartikel zum Thema Stadtbahn, die ich auf der genannten Webseite entdeckte:

https://stadtbahnregensburg.wordpress.com/presse/

Chronologie der Stadtbahn in Textform:

https://stadtbahnregensburg.wordpress.com/chronologie-der-stadtbahn-regensburg/

Wikipedia

Es gibt einen Wikipedia-Artikel über die Stadtbahn Regensburg, die aber nicht sehr informativ ist und die veraltete Pläne enthält.

Samstag, 23. Juni 2018

Finissage mit Lesung von Helmut Hoehn in der panamericanArte Galerie

Am Abend des 23. Juni 2018 fand die Finissage zur Ausstellung der Bilder von Helmut Hoehn statt.

Künstler Helmut Hoehn (ganz lins) Galerist Michael Schäffer (mitte) und
Überraschungsgast Uli Teichmann, der Musik beisteuerte (dazwischen)

Der hauptberuflich als Lehrer tätige Künstler hatte offenbar nicht nur viele Bilder gemalt, sondern auch sehr viele Texte geschrieben, wovon er nur einen kleinen Teil veröffentlicht hatte. Helmut Hoehn las und kommentierte Texte aus den Sechzigern und Siebzigern.

Zuvor aber gab es ungeplante Musik, denn sein Freund Uli Teichmann, der auf dem Weg zum Gassenfest war, kam vorbei und spielte auf der Flöte passende Melodien zu den ausgestellten Finnland-Bildern.


Regensburger Gassenfest 2018


Dieses Wochenende gibt es wieder das Gassenfest der Sozialen Initiativen rund um die Ostengasse.

Genaugenommen wurde es schon am gestrigen Freitag abend eröffnet. Das zweijährig im Wechsel zum Bürgerfest stattfindende Fest ist die vielen Jahre hindurch  jedesmal ein Highlight gewesen, was Atmosphäre und Angebot betrifft.




Es präsentieren sich diesmal unter anderem
  • 50 soziale Inititativen
  • 50 Bands auf 4 Bühnen,
  • 500 Mitwirkende in Chöre, Tanzgruppen und Straßentheater
  • Kinderprogramme für kleine Besucher
  • Pindl-Gymnasium Schulprojekt zeigt Anatomieturm (Sonntag 11-17 Uhr)
  • AAG-Lehrer und Schüler mit Römerfest (Sonntag 11-16 Uhr) 
  • Chöre in der Kirche Ostengasse 31

  • Und: der schon ziemlich weitgehend renovierte Wagen der ehemaligen Straßenbahn wird gezeigt. Der Wagen ist neu lackiert, und sogar die Elektrik ist wieder hergestellt. Was für ein Unterschied zum bisher verrosteten Zustand - sehr schön dokumentiert im "Bautagebuch" auf https://beiwagen79.wordpress.com/

Das Programm findet man in diesem Flyer:

Besuch in Übersee - am Chiemsee

Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich den Chiemsee besuchte. Mein Sohn zeigte mir die interessanten Stellen, wunderschöne Freibadplätze in einem Strandabschnitt in der Nähe von "Übersee" - so heißt bekanntlicherweise der missverständliche Ort am Chiemsee.  Wir besuchten die Anlage um die Sundowner Bar und dann das Strandbad Übersee.  Am schönsten war die letzte Anlage - mit Grillständen, Steckerlfisch, Reggae-Musik und der Möglichkeit, sich Liegen auszuleihen und den Sonnenuntergang zu verfolgen. Das war alles gemütlich, locker, gut organisiert und sogar relativ günstig.


Strandbad Übersee - bis zum Sonnenuntergang sollte sich der Ort noch mehr füllen


Polarisiert ganz schön - das Museum der bayerischen Geschichte

Zuerstmal zur Klarstellung: es heißt "Museum der bayerischen Geschichte", nicht "Haus der bayerischen Geschichte" und schon zweimal nicht "Haus der Geschichte".

Das "Haus der bayerischen Geschichte" gibt es auch, aber das ist die betreibende Institution. Das Haus der bayerischen Geschichte ist Teil der bayerischen Staatskanzlei (www.hdbg.de).

Sie ist keine eigene Stiftung, wie z.B. das ebenfalls existierende "Haus der Geschichte" der BRD (www.hdg.de). Wer es überlesen hat: hier fehlt das "bayerische".

Nun, was uns Regensburger letztlich interessiert: das Gebäude in Regensburg wird eine Art Museum, das "Museum der bayerischen Geschichte".

Und dessen Architektur polarisiert.



Das neue Museumsgebäude vom Oberen Wörth aus gesehen

Freitag, 22. Juni 2018

Heute letzte Veranstaltung in der panamericanarte-Galerie





Die laufende Ausstellung "Wenn nicht jetzt, wann dann?" mit frühen Arbeiten von Helmut Hoehn in der PanAmericanArte Galerie endet heute, am Freitag, 22. Juni, mit einer Lesung im Rahmen einer Finissage. 

Um 19 Uhr liest der Autor und Illustrator aus eigenen Texten, die zur Zeit der gezeigten Bilder, also rund um das Jahr 1978, entstanden sind

Sie werden, ebenso wie die Bilder, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und spiegeln die Erfahrungen und Befindlichkeiten der Post-68er-Zeit wider.

Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Erklärvideo zur Geschichte der Bayerischen Verfassung ab 1818

Es ist eine durchaus spannende Geschichte, die  Entstehung der Verfassung in Bayern. Aber wer hat schon viel Zeit, sich in entsprechende Bücher oder Wikipedia-Artikel einzuarbeiten.

Ich habe ein wunderschönes Erklärvideo gefunden, das kurz und knapp das wichtigste Gerüst mitgibt. Mit diesem Hintergrundwissen macht das weitere Recherchieren Spaß.

Ja, ich denke, auch ein Besuch im späterem Museum der bayerischen Geschichte wird erst dann so richtig verständlich, wenn man dieses Wissensgerüst im Hinterkopf hat.
 
Das Video:

https://www.wir-feiern.bayern/geschichte/200-jahre-verfassungsstaat/
oder direkt auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ESyb6MmRP9o
oder eingebunden hier:




Und was soll das mit 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsgeschichte?

Bei den Feierlichkeiten am vorletzten Wochenende fragten viele verwirrt, was jetzt eigentlich gefeiert wird. Eröffnung der Brücke? Voransicht des Museums? Weltkulturerbetag? Alles zusammen?

Manche lasen den übergreifenden Titel "Wir feiern Bayern" und vielleicht den Untertitel, der sinngemäß etwa lautete "100 Jahre Bayern und 200 Jahre Verfassungsgeschichte"

Das möchte ich kurz erklären.

Klaus Caspers bekommt Kulturpreis

Klaus Kaspers hat den diesjährigen Kulturpreis erhalten. 

Regensburg hat diesem Mann viel zu verdanken.  Klaus Kaspers ist sehr vielseitig - er ist unter anderem Künstler, Mitbegründer des Regensburger Bürgerfests, Mitbeschützer des Velodroms, ehemaliges langjähriges SPD-Stadtratsmitglied, Mitglied der Regensburger Altstadtfreunde und stadtpolitisch seit Jahrzehnten aktiv. Näheres zu seinen Aktivitäten findet der Leser in nachfolgender Pressemitteilung der Stadt.

Preise werden im Juli bei einem Festakt in der Minoritenkirche ausgehändigt

Ich möcht bei dieser Gelegenheit auf  ein schönes Interview mit ihm aus dem Jahre 2013 hinweisen, das TVA online zur Verfügung stellt, und das man unter folgender Adresse abrufen kann:

https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/ostbayern-personlich-klaus-caspers/



Die Pressemitteilung der Stadt Regensburg zur Preisverleihung in Original-Wortlaut:

Römischer Routenplaner OmnesViae auf Basis der Tabula Peutingeriana

Wie haben die Römer ihre Routen geplant, wenn sie innerhalb ihres Reichs nach Regensburg oder anderswo reisen wollten? Sie mussten in Etappen denken. Und da gab es die berühmte Peutinger-Karte, über die ich bereits mehrfach berichtet habe.

Genial ist aber folgender Online-Dienst:

OmnesViae: Tabula Peutingeriana

Das ist ein römischer Routenplaner auf Basis der Peutinger-Karte. Genial gemacht und nicht nur für die Gegend von Regensburg interessant. Es macht Spaß, sich mit dieser interaktiven Karte in die historische Welt der Römer "rein zu denken".



https://omnesviae.org/de/viewer/


Und die Seite enthält eine weitere Überraschung: Sie enthält auch eine zoombare Gesamtmontage der kompletten Peutinger-Karte!




Sonntag, 10. Juni 2018

Start für das Feier-Wochenende am Museum der bayerischen Geschichte


Das künftige Museum der Bayerischen Geschichte hatte gestern abend erstmals für Besucher geöffnet und feierte das. Museumsmacher Richard Loibl vom Haus der Bayerischen Geschichte sprach gegenüber dem Bayerischen Rundfunk von einem "Baustellenfest". Der BR, als Medienpartner des Museums, hat an der Eisernen Brücke eine Bühne installiert und bietet gestern und heute ein Musik- und Kabarettprogramm.


Donnerstag, 7. Juni 2018

Kulturelles Festwochenende „Wir feiern Bayern“

Was ist geboten am Samstag/Sonntag dem 9. und 10. Juni 2018?

Der Welterbetag selbst ist eigentlich erst am 10. Juni, aber das Programm geht schon am Samstag dem 9. Juni los.

Denn da darf man abends in das Foyer des neuen Museums gucken (das Museum selbst eröffnet erst im Frühjahr 2019). außerdem gibt es abends eine Illumination eines Lichtkünstlers und offenbar beginnt um 20.30 die BR-Kulturbühne an der Eisernen Brücke, die auch am Sonntag zu sehen ist.


Am Sonntag geht's dann rund:

In der Thundorferstraße gibt es eine Kulturmeile, ergänzt um die Jahninsel; die Steinerne Brücke wird wieder voll begehbar und das Bruckmandl ist wieder da. Abends gibt es eine Illumination

In Stadtamhof gibt es Führungen in Kirche und Musikhochschule, im Andreasstadel locken "Offene Ateliers". Am Grieser Spitz ist auch was los: das "Jugend und Kulturfest für Toleranz und Demokratie", das zufälligerweise an diesem Tag stattfindet.

Im Besucherzentrum im Salzstadel gibt es eine Ausstellung über die Sanierung der Brücke.

Bei der Eisernen Brücke gibt es die BR Kulturbühne mit Claudioa Koreck, der Couplet AG und den Well-Brüdern

Ach ja - am Sonntag ist neben dem Museumsfoyer auch das neue Depot für das Museum geöffnet, das ist der sanierte Österreicherstadel am Eck des ehemaligen Donaumarktes.

Parallel zum Ganzen gibt es den Antikmarkt in der Altstadt.

Verwirrt? Normal! Ich habe uns eine Übersicht gebastelt:


Dieser Abschnitt wird begehbar sein. Derzeit wird noch der provisorische Steg benutzt.


Das Programm mit Uhrzeiten zusammen zu tragen, war gar nicht so einfach. Meine Haupt-Quellen: das Juni-Kulturprogramm der Stadt Regensburg und die Information der Stadt zum Welterbetag
Ein paar Angaben stimmen nicht zusammen, aber das bin ich schon gewohnt.

Und da ich weiß, dass manchmal die Veranstaltungshinweise fehlerhaft sind, hier der Hinweis: alle Angaben ohne Gewähr!

Samstag:
  • 18 bis 20 Uhr - Foyer des Museums der Bayerischen Gesichte: 
  • 20.30 Uhr - BR-Kulturbühne an Eiserner Brücke mit Claudia Koreck
  • Bei Einbruch der Dunkelheit: Illumination Lichtkünstler Philipp Geist, offenbar sowohl am Salzstadel/an der Brücke als auch am Museum

Dienstag, 5. Juni 2018

Juan F. de Laiglesia im artspace erdel - Beginn eines Ausstellungszyklus'


  Juan Fernando de Laiglesia
Cuadros salvajes – Die Struktur des Planeten“

Vernissage: 14. Juni 2018 um 20 Uhr 
mit einer Performance von Juan Fernando de Laiglesia.
 
Dauer der Ausstellung: 14. Juni bis zum 30. August 2018


Mit der Ausstellung „Cuadros salvajes – Die Struktur des Planeten“ des spanischen Künstlers Juan Fernando de Laiglesia eröffnet der artspace Erdel in Regensburg am 14. Juni 2018 einen Ausstellungszyklus, der den vier Elementen Luft, Feuer, Wasser und Erde gewidmet ist.

Diese Ausstellung wurde speziell für die Ausstellungsreihe und den Ausstellungsort konzipiert.

Dienstag, 22. Mai 2018

Erinnerungen an Regensburg 365

Wie ich schon schrieb, habe ich unter anderem die Webseite "Regensburg 365" deaktiviert, da ich es nicht schaffe, so viele Webseiten bezüglich Impressumspflicht und Datenschutzhinweisen zu pflegen. Bevor ich die Seite abgeschaltet habe, habe ich ein paar Screenshots (Bildschirmaufnahmen) als Beispiele gemacht, die ich hier zeige:



Regensburg in den 50ern - auf der Suche nach Tivoli und Union

Ich erwähnte schon gelegentlich meine "Tante B", die ich regelmäßig im Altersheim besuchte, und die mir immer die spannendsten Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Dabei erfahre ich auch viel aus dem Regensburg der 40er, 50er und 60er Jahre. Meine Tante selbst ist Jahrgang 1932.

Bei einem Besuch im Dezember 2015 erzählte sie, dass sie Anfang der 50er Jahre in verschiedenen Lokalen bediente, unter anderem in zwei Lokalen in der Bachgasse, die nebeneinander oder übereinander lagen. Das eine hieß Union das andere Tivoli, und in beiden verkehrten amerikanische Soldaten.

Natürlich recherchierte ich damals sofort. Das Internet war nicht allzu ergiebig:
 
In einem Buch, gefunden auf google-books, fand ich folgenden Hinweis:

In der Unteren Bachgasse 2 gab es das Tanzcafe Union, das offenbar auch Theaterveranstaltungen bot.
Und im Buch Pizza, Döner, McKropolis von M. Trummer wird auf S. 28 ausgeführt:

"Das Tanz-Casino in der Unteren Bachgasse firmiert jetzt unter dem Namen "Tivoli" und wirbt nicht mehr damit, Treffe von Vornehmen zu sein, sondern mit seinem Internationalen Cabaretprogramm."
Im Jahre 2015 war ich noch bei facebook. Bei der facebook-Gruppe "Du bist ein echter Regensburger" brachte ich mein Anliegen vor und fragte, wer diese Lokale kennt. Das führte zu viel Reaktionen. Etliche konnten sich schwach erinnern, mussten aber wegen der Details raten; manche verwechselten das Tivoli mit dem späteren Tiffany.

Irgendwann kamen dann konkretere Aussagen:


Sonntag, 20. Mai 2018

Keine Änderungen für Fotografen durch DSGVO

Ich möchte alle Fotografierenden, die in jüngster Zeit durch die DSGVO verunsichert wurden, auf folgenden Beitrag hinweisen, den ich in einem anderen Blog veröffentlicht habe:


Es gibt nämlich eine ganz offizielle und deutliche Stellungnahme des Innenministeriums. Die muss man nur finden, und das ist nicht einfach.



Auszug aus der Stellungnahme des Ministeriums:
Für die Veröffentlichung von Fotografien bleibt das Kunsturhebergesetz auch unter der ab dem 25. Mai 2018 anwendbaren Datenschutz-Grundverordnung erhalten. Es sind keine Änderungen oder gar eine Aufhebung mit Blick auf die Datenschutz-Grundverordnung vorgesehen. Die Ansicht, das Kunsturhebergesetz werde durch die DS-GVO ab dem 25. Mai 2018 verdrängt, ist falsch

Samstag, 19. Mai 2018

VIDA - Ausstellung von J. M. Guatemala



29.5. – 24.6. 2018: Vida

Jorge A. Morales/Guatemala

Restaurant Leerer Beutel Regensburg

Vernissage Mo. 28.5.18 – 19:00 Uhr
 
Kurator: panamericanArte in Kooperation mit cinescultura

Jorge A. Morales aus Antigua Guatemala zeigt melancholische Bilder in Öl aus seinem Heimatland Guatemala.  Der Künstler ist anwesend.




Wegen EU-Regulierungswahn - über ein Dutzend Webseiten abgeschaltet




Vor ein paar Tagen habe ich mehr als ein Dutzend Webseiten liquidiert, die ich betrieben habe.

Darunter "Regensburg 365", auf der ich über Jahre hinweg jeden Tag ein Bild von Regensburg veröffentlicht hatte, "Regensburger Kreative" über die Kreativszene in Regensburg, "Galaxy Regensburg" mit über 1200 Fotos von Regensburg, die ich mit meiner Galaxy-Tab-Kamera gemacht hatte und dort unkommentiert veröffentlich hatte.

Mit dran glauben mussten auch meine Kunstblogs "sisyphus-art.de" (2002 bis 2008) und "peter-burkes.de" und ein etliche Ratgeber-Seiten für Computernutzer und Webseitenbetreiber. Leider auch das vor Jahren mit viel Herzblut aufgezogene "strunzdummium.de", mit  Beiträgen zum Thema Bildung.

Auch die Datenbank mit Warnungen vor fake-emails (früher auf emails.user-archiv.de) werde ich in den nächsten Wochen abschalten, wobei ich versuche, einige Beiträge auf v-mag.net zu übertragen, ferner die Ratgeberseite fotografie.user-archiv.de

Warum die Abschaltung?

Anlass ist der Regulierungswahnsinn, der uns Webseitenbetreiber in ständiger Abmahngefahr und Bußgeldgefahr  behält. Das sind vor allem die EU-DSGVO (Datenschutzgrundverordnung), das daneben existierende "normale" Bundesdatenschutzgesetz, das Telemediengesetz bezüglich der Impressumspflicht und mehr.

So beschäftige ich mich seit Wochen damit, eine neue Datenschutzerklärung auf die Beine zu stellen, die wegen Bundesdatenschutzgesetz (und ab 25.5. zusätzlich wegen der extremen EU-DSGVO) auf neuestem Stand stehen soll. Zu berücksichtigen ist auch die im Fluss befindliche Rechtsprechung und Interpretation der Vorschriften.

Natürlich werde ich das hinbekommen - ich werde eine maßgeschneiderte Erklärung finden, die möglichst wenig Abmahngefahr bedeutet (eine absolute Sicherheit gibt es nicht, da der Gesetzestext schwammig ist und SÄMTLICHE kursierenden Muster und Generatoren nur Experimente sind, die erst der Rechtsprechung standhalten müssen).

Das Problem bisher und künftig ist:  

ich müsste die Rechtslage ständig überprüfen

Das heißt, ich müsste eigentlich jedes Jahr, jedes Monat, jede Woche recherchieren, ob  ein neues Urteil existiert, oder eine neue Ansicht der Datenschützer bei der Interpretation der Vorschriften, oder eine  Änderung in den Vorschriften, und ich muss überlegen, ob ich meine Impressumsangaben und Datenschutzerklärung anpassen muss.

Das ist schlechterdings für keinen einzigen Webseitenbetreiber möglich, es sei denn, ein große Firma beschäftigt einen Mann dafür.

Als normale Webseitenbetreiber bewegt sich also ständig erneut in die Abmahngefahr hinein, selbst wenn man eine möglichst optimale Datenschutzerklärung auf die Beine gestellt hat.

Denn im Hintergrund ändert sich laufend die Rechtslage. Und die Änderungen sind versteckt, die Meldungen gehen im Internet unter, nur die ganz großen Änderungen wie das Inkrafttreten des seit zwei Jahren existierenden DSGVO geistern durch die Medien. Selbst wir Juristen, die wir uns ständig mit Newslettern auf dem Laufenden zu halten versuchen, sind erstaunt, was alles sich ständig geändert hat, wovon wir nichts mitbekommen.

Wenn man mehrere Webseiten betreibt (oder alte Webseiten online lässt) multipliziert sich die Abmahngefahr und Bußgeldgefahr. 

Und das war der Anlass zum Ausmisten.



Über 1200 unkommentierte Tablet-Fotos von Regensburg aus den Jahren 2008 - 2012,
2.800 weitere Fotos waren in der Warteschleife: galaxy-regensburg.blogpot.de

in memoriam: www.peter-burkes.de, eingestellt Mai 2018

Sonntag, 13. Mai 2018

DSGVO-Gedicht

DSDS ist als Thema out, DS-GVO ist in aller Munde, dieses Datenschutzmachwerk aus Brüssel. Seit Wochen brüte ich über dieser DSGVO, dem damit geänderten neuen BDSG und anderen Gesetzen und Urteilen, die u.a. auch Webseitenbetreiber mittlerweile beachten müssen.  Als Jurist, dache ich, bin ich bald durch - aber ich entdecke immer mehr Details. Skurriles, Unglaubliches, Unausgereiftes.

Darüber schreibe ich noch in einem anderen Beitrag

Aber zwischendurch hat mir eine Bekannte (Redaktion von verbraucher-magazin) ein Gedicht zur freien Verwendung geschrieben. Das möchte ich vorab veröffentlichen.


Weil das Internet für uns ein Neuland*) ist,
voll mit süßen Katzen und drohender List,
blieb nichts anderes übrig, als rasch zu handeln
damit wir uns nicht die Zukunft verschandeln.

So dachte man nach und kam dann zum Schluss:
die Menschheit vor sowas geschützt werden muss.
Da rauchten die Köpfe; man konnte es sehen
wie wirre Gedanken durch Brüssel wehen.

Nach schwerer Geburt präsentierte man froh:
"Es ist das neue DSGVO!"

Doch anstatt sich selbst um die Brut zu sorgen
hieß es: "Hier - eure Probleme von morgen!"

Und das Balg ist wahrlich randvoll mit Tücken
bis zum Halse gefüllt mit rechtlichen Lücken
Für die Richter wird es bald richtig hart;
denn Abmahner stehen bereits am Start.

Wo viel Geld winkt, wird man es auch probieren
(Ich bin dann mal weg - kurz Jura studieren...)

Anonymus


*) Internet ist für "uns alle" Neuland, Merkel, 2013. Der Satz im Ausschnitt:  https://youtu.be/-VkLbiDAouM

Ich habe noch ein Bildchen dazugesteuert:


Ich habe das Bild als public domain gekennzeichnet. Es kann ohne Quellenangabe beliebig kopiert und verwendet werden.
Übrigens: BDSG n.F. heißt Bundesdatenschutzgesetz neue Fassung (denn ab dem 25.5. wird das alte BDSG durch ein neues BDSG abgelöst, das ist schon länger beschlossen)


Anmerkung:

Das Gedicht betrifft nur die Auswirkung des Datenschutzgrundverordnung speziell auf Webseitenbetreiber (inklusive Nutzer von facebook & Co). Natürlich hat die DSGVO  daneben noch viel radikalere Auswirkungen auf alle Selbständigen (die mit PC und Internet arbeiten) und Profi-Fotografen.

Zweite Anmerkung

Heute erzählte mir meine Mutter, sie könne jetzt nicht mehr so einfach wie bisher eine Messe für die verstorbene Nachbarin lesen lassen (ein katholischer Brauch). Irgendwas wegen Datenschutz. Eventuell braucht sie eine schriftliche Einwilligung der Tochter der Verstorbenen.

Freitag, 11. Mai 2018

Afrika Festival in Regensburg - 18. bis 20. Mai

Der Ende 2014 gegründete Regensburger Kulturverein Farafina e.V. organisiert in diesem Jahr ein Afrika-Festival in Regensburg, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Freien TuS.

FARAFINA AFRIKA FESTIVAL
3 Tage Afrika erleben
18.05 - 20.05. 2018

Geboten wird afrikanische Live Musik, 
ein Kinderprogramm mit Geschichtenerzählern, 
Sandbilder gestalten, 
afrikanische Leckereien und 
Trommel- & Capoeira-Workshops.

An der Schillerwiese 2
freies TUS-Gelände

   Musik: Cheikh Nger & Band, Ngoma Africa Band, Rootz Radicals, Taxi Brousse

Trommelrythmen - Freitag 17:00 Uhr
Rootsreggae - Freitag 19:30 Uhr
Afrobeat - Samstag 18:00 Uhr
Die golende Stimme aus Tanzania - Samstag 20:00 Uhr
Dancehall roots Reggae - Sonntag 17:00 Uhr

Täglich Trommelworkshops, Samstag Kizomba Workshop, Sonntag Capoeira Workschop für Groß und Klein.


Eintritt frei. Spenden erlaubt.

Zum Verein: Gegründet im Dezember 2014, von Pierre Raphael und Edith Pausch

Das Wort stammt aus einem malischen Dialekt und bedeutet schlicht ‚Afrika‘.

Links:





Samstag, 5. Mai 2018

Kabarettist Peter Vollmer im Statt-Theater

Mit seinem brandneuen Live-Programm "Er hat die Hosen an – sie sagt ihm, welche" gastiert Kabarettist Peter Vollmer vom 22. bis 26. Mai und 29. Mai bis 2. Juni im Statt-Theater.

Wer Peter Vollmer noch nicht kennt und sich vergewissern will, ob das der passende Geschmack ist, kann mal bei Youtube rein schnuppern. Da gibt es genug Mitschnitte älterer Programme. Mir persönlich gefällt er sehr gut.


Termine:
Dienstag, 22. Mai bis Samstag, 26. Mai und
Dienstag, 29. Mai bis Samstag, 2. Juni 2018

Ort: Statt-Theater, Winklergasse 16, 93047 Regensburg
Beginn: 20:00 Uhr
Kartenreservierung: Tel. 0941 53302 | www.statt-theater.de/ok_ticket.html
Eintrittspreis: € 19,00


Mit im Gepäck hat er sein kürzlich erschienenes Buch "Wer den inneren Schweinehund besiegen will, muss die Sau rauslassen" (Bastei Luebbe).

Mittwoch, 2. Mai 2018

Sonderkonzert von Solo Due in Eichhofen am 6. Mai 2018

Ein Sonderkonzert im Rahmen der Eichhofener Schlosskonzerte:

„Solo Due“
Gitarrenduo Milorad Romic und Helmut Nieberle 

Sonderkonzert in der „Alten Mühle“

Sonntag, 06. Mai 2018, 16:00 


Eintritt frei

Milorad Romic (klassische Gitarre) und Helmut Nieberle
(Jazzgitarre)

Ein Programm mit Klassikeren u.a. von Vivaldi, Scarlatti sowie eigenen Kompositionen.


Freitag, 27. April 2018

Spanische Kurzfilme - Auftakt zum cinescultura-Filmfestival im W1

Gestern gab es die ersten Filmvorführungen zum eigentlichen Filmfestival innerhalb von Cinescultura - im Jugendzentrum W1, das ich (als innerlich blutjung Gebliebener) besuchte. Es war eine schöne Eröffnung in familiärer Atmosphäre, interessanter Musik und witzigen Kurzfilmen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf einen Umstand hinweisen, der auch gestern zur Sprache kam: dieses Filmfestival wird nicht von professionellen Firmen organisiert, sondern von Studenten der Universität Regensburg - und das verdient dickes Lob.

Zwei der gezeigten Kurzfilme habe ich herausgepickt und im Internet gefunden. Ich möchte sie hier meinen Lesern vorstellen: "Alike" und "Einstein-Rosen".


Alike

Ein anrührender  Animations-Kurzfilm von Daniel Martínez Lara & Rafa Cano Méndez (Webseite zum Film: http://www.alike.es/)


Alike short film from Pepe School Land on Vimeo.
...


Einstein-Rosen

Witziger spanischer Kurzfilm über Kinder, die ein Wurmloch entdecken

Einstein-Rosen from Olga Osorio on Vimeo.
...

Mittwoch, 25. April 2018

Cinescultura 2018 startet

Das spanisch(sprachige) Kulturfestival mit Kinofilmen als Kernprogramm und anderen kulturellen Themen als Rahmenprogramm findet dieses Jahr zum 11. Mal statt.




 

Das CinEScultura 2018 hat eigentlich inoffiziell schon begonnen - mit der Ausstellungen in der Stadtbücherei am 17.4. und mit der Vernissage zur Fotoausstellung im DEZ am 23.04.2018.

Aber so richtig los geht es  am 28.04. mit der Eröffnungsfeier im Leeren Beutel. Hoppla, auch wieder nicht, denn am Abend vorher, dem 27.04. gibt es eine Warm-Up-Party in der Kinokneipe und schon die zwei ersten cinescultura-Filma vorher im Ostentorkino. Und halt - beim Lesen des Programms stoße ich noch auf eine Veranstaltung im W1 bezüglich der Kurzfilme - und zwar am 26.04.2018.
 
Also, ich drösel das mal für meine Leser  auseinander.

Aber vorab: das komplette Programm zum Download als PDF-Datei (auch mit begleitenden und erläuternden Ansprachen) findet ihr hier. Die beste Termin-Übersicht findet ihr dort auf der letzten Seite.


Bilder von der Ausstellungseröffnung Faszinierendes Galizien

Am Abend des 23.04.2018 wurde im DEZ die Ausstellung Faszinierendes Galicien eröffnet.

Festivalleiter Pedro Alvarez stellt das cinescultura-Team vor, das die Ausstellung technisch realisiert hatte
Die Ausstellung  gehört zum so genannten Rahmenprogramm des cincescultura-Festivals. Der Kern ist das Kinoprogramm, das am 26.04. startet.

Wie immer, wenn cinescultura zusammen mit der DEZ-Leitung eine Veranstaltung organisiert, war sie  aufwändig und gut gemacht. Es gab mehrere Ansprachen und interessante Erklärungen über Galicien.

Die Stimmung war  hervorragend und als ich drei Stunden nach Beginn, also um 22.00 Uhr das DEZ verließ, standen noch immer Gäste im angeregten Gespräch herum.

Montag, 23. April 2018

Heute abend Vernissage FASZINIERENDES GALICIEN im DEZ

Heute abend wird eine Fotoausstellung eröffnet, die im Rahmen des diesjährigen CINESCULTURA-Festivals stattfindet. Im einschlägigen Veranstaltungskalender geht sie fast etwas unter, vor allem, das das eigentliche Programm ja erst am 26.04. starten soll. Nachdem mich Pedro Alvarez schwärmend auf diese Veranstaltung hingewiesen hat, möchte ich auf diese Veranstaltung hinweisen.

 FASZINIERENDES GALICIEN
Fotoausstellung
Vernissage: Mo. 23.04. / 19.00
Ausstellungsdauer: 23.04. – 5.05.2018

Donau-Einkaufszentrum, Weichser Weg 5

Es gibt Wein und Tapas mit Spezialitäten aus der Gegend von Galicien.

Veranstalter ist:
cinEScultura spanisches Film- und Kulturfestival
Das diesjährige cinescultura-Haupt-Programm startet dann "so richtig" am 26.04.2018

Neuer Bauplatz Amberger Straße und meine Lehrzeit in den 70ern

Gähnende Leere an der Kurve Amberger Straße 54. Im Februar und März wurden Gebäude abgerissen und das Gelände eingeebnet. Was dort gebaut werden soll, weiß ich nicht.

Aber das Grundstück, an dem ich täglich vorbeifahre, weckt persönliche Erinnerungen. Denn dort befand sich Anfang der Siebziger Jahre meine Lehrfirma, die "Vertrieb Neuer Baustoffe GmbH", wo ich meinen Groß- und Einzelhandelskaufmann machte. Das war lange vor dem Studium.




Samstag, 21. April 2018

Ausstellung Helmut Hoehn eröffnet - vorletzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie

Es ist fast die letzte Aktion in der PanamericanArte-Galerie, diese Vernissage zur Ausstellung der Bilder von Helmut Hoehn am 19. April 2018. Es folgt dann nur noch eine Lesung im Rahmen dieser Ausstellung, deren Termin noch nicht feststeht.  Ende Juni endet der Mietvertrag, den der Galerist aus gesundheitlichen Gründen nicht verlängert.

Dafür will er mit um so mehr Einsatz weiterhin Ausstellungen kuratieren und seine  Künstler in Deutschland vertreten. Das fand ja auch bisher schon in vielen anderen Ausstellungsräumen statt (DEZ, Leerer Beutel, etc, ferner andere Städte in ganz Deutschland) und die Galerie hatte er nur ergänzend hinzugemietet. Für Sammler ist er weiterhin Ansprechpartner und hat viele der Bilder der amerikanischen Künstler in Regensburg "auf Lager".




Der Besucheransturm zur Vernissage von Helmut Hoehn war erstaunlich und die Galerie-Raum war wieder rappelvoll - wer Minuten zu spät kam, musste die Ansprachen von draußen beobachten.  Und besonders schade war es, wenn man deswegen die wirklich hervorragende Musik nicht mitbekam  - Eigenkompositionen, auf die Bilderserie der GENESIS (Schöpfung der Welt)  zugeschnitten.

Die Bilder kamen gut an, das Besucherpublikum und die Atmosphäre waren sehr angenehm und die Leute standen bis nach Mitternacht zusammen.



Ufergebiet des Bayernhafens jetzt tabu

Vorbei die romantischen Spaziergänge mit Yorki im Ufergebiet des Bayernhafens. Das waren in den letzten 10 Jahren eine der beliebteren Anlaufstellen für mich und meinen Hund. Eigentlich wiesen von jeher Schilder darauf hin, dass dies Privatgelände des Bayernhafens ist, aber die Benutzung durch Spaziergänger ist geduldet worden. Seit einigen Wochen wird man jedoch vom Security-Personal angesprochen.

Als ich das selbst erlebte, war mir klar - die Zeit der Duldung ist jetzt vorbei. Ich wusste aber nicht, warum die Gesellschaft ihre Richtlinien geändert hatte. Vor ein paar Tagen erschien nun ein MZ-Artikel über dieses Thema, und dort erfuhr ich, dass die Delikte überhand nahmen, so dass man sich zu dem Schritt gezwungen sah, auf das Hausrecht zu pochen und Spaziergänger nicht mehr zuzulassen.

Schade. Aber ich freue mich, dass ich die letzten Jahre das Gebiet nutzen durfte. Denn das war nicht selbstverständlich.

Übrigens - ich bin eigentlich schon höflich angesprochen worden, andere Leser haben sich über ruppigen Tonfall beschwert. Aber das ist das übliche Problem beim Einsatz von Security-Personen (so wie wir es beim marina-forum-Eröffnungstag auch wieder erlebten.

Foto-Auswahl

Ich habe im Laufe der letzten 8 Jahre dort öfter mal fotografiert, und da wir  ja dort nicht mehr spazieren gehen können, habe ich meine Alben durchforstet und eine Auswahl erstellt, die ich hier veröffentliche. 

Viele der Bilder habe ich schon in diversen früheren Blogartikeln gezeigt.



In dieser Auswahl sind auch Fotos von Plätzen, die wir nach wie vor sehen können - denn die Benutzung der Straßen für Spaziergänge wird weiter geduldet. Außerdem wird es sicherlich weiterhin Hafenfeste geben, die ich bisher sehr genossen habe.

Das romantisch-verwilderte Häuschen am Ufer war übrigens das Vereinshaus des Fischervereins. Es wurde vor Jahren aufgegeben, denn durch den Wegfall des Schlachthofbetriebs in den 90er Jahren ging auch kein nahrstoffreiches Abwasser mehr in die Donau. Und das sorgte bis dahin für einen Fischfang wie im Schlaraffenland, erzählte mir ein Mitglied, denn die Fische tummelten sich dort in Massen.

Später wurde das Haus zeitweise an einen Motorradclub untervermietet. Letztes Jahr erlebte  ich dann wieder ein Treffen von Fischern beim Häuschen.

Und das skurrile gelbe Telefonhäuschen, das halb über der Kaimauer schwebt, gibt es immer noch - es ist eine umfunktionierte Kabine und dient der Steuerung eines Lastenkrans.

Große Ostbayerische Kunstausstellung

Im Drei-Jahres-Turnus findet diese Ausstellung in der Städtischen Galerie statt - so auch 2018.  Genaugenommon vom 29.04.2018 bis 10.06.2018.

Große Ostbayerische Kunstausstellung
29.04.2018 bis 10.06.2018
Städtische Galerie im Leeren Beutel

Die "Große Ostbayerische", wie sich genannt wird, gilt als bedeutende und umfassende Leistungsschau der Künstler der Region. In der jurierten Ausstellungen sieht man Werke der Malerei, der Grafik und Druckgrafik, der Fotografie sowie Objekte und Skulpturen.

In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz e.V. (BBK)

Freitag, 20. April 2018

Kinderfest im Thomas Wiser Haus als Ergebnis einer Benefizaktion

„Kauf Dir einen Weihnachtsstern, und tu etwas Gutes!“ Unter dieses Motto stellte Bellandris Haubensak seinen Weihnachtssternverkauf im letzten Jahr und spendete von jedem bis 24.12. 2017  verkauf­ten Weihnachtsstern 20 Cent der Regensburger Charity-Art-Group Regensburg e.V.

So kamen 1 500.- Euro Spende zusammen.

Die Regensburger Charity Art Group entschloss sich, mit diesem Erlös ein Kinderfest im Thomas Wiser Haus auszurichten.  Das Kinderfest fand  am 18.04.2018 im Thomas Wiser Haus statt.

Alle Fotos: J. Dendorfer, Regensburger Charity Art Group

Bürgermeister Jürgen Huber vertrat die Schirmherrin der Aktion, Frau Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, und überbrachte die Grüße der Stadt Regensburg und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. 



Pupille Schief spielte mit ihrem Puppentheater für die Kinder das Märchen Rotkäppchen, Hanna Romin und Anna Kreuzer schminkten die Kleinen. Danach gab es reichlich Pizza, Nudelgerichte und Schokobananen für alle.

Mittwoch, 18. April 2018

Ausstellung von Helmut Hoehn - Frühe Werke von 1974 bis 1992


Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frühe Arbeiten von Helmut Hoehn
20.April bis 2. Juni 2018
Vernissage 19.04.2018, 19.00 Uhr
PanAmericanArte Galerie



Der Regensburger Künstler Helmut Hoehn hat sich über die Grenzen der Stadt hinaus einen Namen gemacht. Mit seinen Bildern und  Büchern über philosophierende Eierkopftrolle, des Stadtschrazl Ratisbonerl oder den fliegenden Wurstkuchelhund Waldemar. Die Originale zum Wurstkuchelhund wurden übrigens 2003 im Kunstkontor Westnerwacht gezeigt.

Nahezu unbekannt sind jedoch seine frühen malerischen Werke aus den Jahren 1974 – 1992, von denen viele während seiner Zeit in Lappland 1978 entstanden. Erstmals kommen drei Zyklen dieser Arbeiten zur Ausstellung.

Es sind schöne Bilder mit interessanter Technik, ich habe einige von ihnen gesehen. Gezeigt werden Aquarelle finnischer Landschaften, surreale Werke aus seiner Welt der Träume und Märchen in Öl, und experimentelle Mischtechniken zur Frage: Woher kommt das Leben?




Dienstag, 17. April 2018

Ausstellung Kokon im GRAZ, Vernissage am 20. April

Ausstellung Kokon
Fotografien und Zeichnungen
Janina Simone Kulcsar und Agnieszka Jaworek
20.4. bis 12.5.2018
Kunstverein GRAZ
 
Eröffnung:  20 April 18 um 20:00 Uhr 



Janina Simone Kulcsar lebt und arbeitet in Konstanz. Ihre fotografischen Arbeiten zeigen ohne digitale Bearbeitung Reales, deuten dabei Verborgenes an und liegen oft nah dem Abstrakten.

Näheres zur Künstlerin:


Agnieszka Jaworek lebt und arbeitet in Katowice, Polen. Sie ist in ihren künstlerischen Stilmitteln sehr vielseitig. In ihren vielen Ausstellungen zeigt sie Malerei, Zeichnung, Objekte, Installationen und Video.

Näheres zur Künstlerin

Während der laufenden  Ausstellung findet am 27. April die Präsentation ihrer neuen CD und ein Konzert der Regensburger Formation

Der Postmann und der Mann ohne Hund KOMPONIEREN KOMPRIMIEREN KOMPOSTIEREN
in unseren Räumen statt. Beginn ist 20:00 Uhr.

Volker Pfüller im artspace Erdel


Volker Pfüller stellt wieder bei Erdel aus, und für diesen Künstler mache ich gerne Werbung. Nicht nur, weil er anerkannter Künstler ist und seine Schüler zum Who-is-Who der Illustratorenszene gehören. Sondern, weil seine Arbeiten, insbesondere seine Linolschnitte,  mich bei früheren Ausstellungen schwer beeindruckt haben.

Sein Schaffensschwerpunkt sind Theaterplakate, und der Leser kennt vielleicht die  besonders dramatische Ausleuchtung von Gesichtern der Theater-Schauspieler - dieses Wechselspiel von Licht und Schatten ausgerechnet über den Linolschnitt zu realisieren, das kann er perfekt.

Bei der aktuellen Ausstellung sind Original-Theaterplakate aus 1977-1990 zu sehen.


Volker Pfüller
Theaterplakate aus 1977 - 1990
25. April bis 6. Juni 2018
artspace Erdel




Zum Künstler

Der Grafiker und Illustrator Volker Pfüller (Jahrgang 1939) war in der DDR ein Star und im Westen hoch gefragt. Seine Theaterplakate, Kostümentwürfe und Bühnenbilder für die Münchner Kammerspiele oder das Deutsche Theater in Berlin sind legendär.


Sonntag, 15. April 2018

Marina Furiosa am Sonntag

Am letzten Tag des Marina Fouiosums (das eigentlich schon am Freitag abend begann) besuchte ich nochmals das Spektakel. Diesmal war auch der große Saal frei, der gestern wegen des Konzerts nicht zu besichtigen war, und ich war neugierig zu sehen, was daraus gemacht wurde.

Und wiederum war es so, dass ich ursprünglich mehr an der Architektur interessiert war und dann angenehm vom Veranstaltungsangebot überrascht war. Das "Royal Afternoon Tea an der viktorianischen Tafel", das ab 14.00 Uhr stattfand, war viel zwangloser als ich dachte, und meine Bekannten und ich  fanden das Ganze einfach gelungen.

Zusammen mit dem Programm am gestrigen Tag (den ich übrigens bis nach Mitternacht ausgekostet habe, das heißt, ich bin abends mit Bekannten nochmals hin) muss ich zugeben, dass ich (entgegen meiner skeptischen Erwartungen, die das angekündigte Programm bewirkt hatte) sehr angetan bin von dieser "Veranstaltung". Etwas anderes, als die üblichen Eröffnungsfeiern, höchst interessant, und vor allem in einer sehr zwanglosen Atmosphäre.

Ein Artikel mit einem Vergleich der Bilder vor und nach der Renovierung erfolgt gesondert.


Samstag, 14. April 2018

Steampunk im Marina Forum - sehenswert!

Seit heute morgen können Sie gleichzeitig den renovierten Schlachthof (marina forum) von innen ansehen und das steampunk-Spektakel bestaunen, das es heute und morgen dort gibt (morgen allerdings mit veränderter Aufstellung).

Ich wollte nur mal kurz vorbeisehen, um die restaurierte Zollingerdecke zu fotografieren, blieb dann aber begeistert über 2 Stunden - und gehe nochmals hin. Gehen Sie hin, auch mit Kindern, da gibt es viel zu bestaunen. Sei es unglaubliche Technik-Spielereien (bis hin zu vollwertigen Computern im Retro-Look) oder fantasievollen Kostümen. Und für Kinder gibt es workshops. Denn stemapunk hat viel mit Do-it-yourself zu tun, auch wenn es mittlerweile steampunk-Mode fertig zu kaufen gibt. Aber Kerngedanke ist es, selbst zu konstruieren und zu kreieren.

Wer es nicht kennt: steampunk ist ein Stil in der Art von Jules-Vernes-Filmen, Orson-Wells-Verfilmungen (Zeitmaschine), Liga der unglaublichen Gentlemen oder Wild Wild West.

Die Idee ist: wie würde jemand in 1850 sich die Zukunft ausmalen. Als Retro-Futurismus bezeichnet man es deshalb auch. So entwickelte sich der Stil. Und das ist noch viel faszinierender, wenn man die Sachen nicht nur im Internet, sondern in Echt und in Aktion sieht. Die Hauptattraktionen findet man im Raum rechts ganz hinten.




Freitag, 13. April 2018

Benno Hurt im Kunstkabinett - Bilder von der Vernissage

Wie schon angekündigt gab es diese Woche gleich zwei Ausstellungseröffnungen mit Bildern von Benno Hurt. Die Griechenland-Bilder sind im DEZ zu sehen und  Eröffnung war am vergangenen Montag. Und ab heute sind die Italien-Bilder in der Galerie "Kunstkabinett" in der Unteren Bachgasse zu sehen.

BENNO HURT 
Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
13. April 2018 bis 22.Mai 2018

Die Eröffnung fand heute abend statt; Laudator war Peter Lang, der Herausgeber des Kulturjournals. Es gab außerdem eine Lesung mit einem Text über Italien.

Peter Lang empfahl zu recht, die Bilder später nochmal in Ruhe zu studieren, es gäbe sehr viel zu entdecken. Tatsächlich sind dieBilder nicht nur stilistisch schön, sondern auch deshalb interessant - weil es den italienischen Alltag in den Siebzigern zeigt.






Donnerstag, 12. April 2018

Foto-Doku Marina-Quartier und Marina-Forum April 2018



Da ich eine freie Stunde überbrücken musste und die Sonne mitspielte, packte ich die Kamera und dokumentierte den Zustand des ehemaligen Schlachthof-Geländes (Marina Quartier) und  des Marina-Forums.

Das Gelände ist fast vollständig bebaut und bezogen, das ehemalige Wirtshaus ist längst renoviert und jetzt Hotel mit Biergarten, nur im Nordost-Zipfel wird noch gebaut und das Kerngebäude, das unter dem Namen marin-forum als Veranstaltungszentrum diese Woche eröffnet, ist außen noch nicht ganz fertig. Hinter dem Alten Schlachthof entstehen ein großer Spielplatz und eine Grünanlage.



11.04.2018 - Marina-Forum - ehemaliges Schlachthof-Kerngebäude, Westfront
Zum Vergleich: Westfront 2011

Sonntag, 8. April 2018

Abendimpressionen an der Drehscheibe



Regensburg baut aus

Die ehemalige Bahn-Drehscheibe (Beginn Kirchmeier Str.)
mit Blick zum Neubaugebiet Dörnberg (Schenker-Gelände)




Freitag, 6. April 2018

Doppelausstellung mit Fotos von Benno Hurt - Der frühe Süden

Foto: Benno Hurt (aus DER FRÜHE SÜDEN)


Schöne Fotos des Regensburger Juristen, Schriftstellers und Fotokünstlers Benno Hurt  erwarten uns im April - verteilt auf zwei Ausstellungen. Beide haben den Haupt-Titel "Der frühe Süden".

Die Griechenland-Bilder sehen wir vom 9.4. bis 21.4. im DEZ (mit späterem Umzug in den Leeren Beutel) und die Italien-Bilder vom 13.4. bis 15.5. im Kunstkabinett in der Bachgasse.

Die Beschreibung von Peter Lang im Kulturjournal klingt vielversprechend, wobei ich sowieso weiß, dass Benno Hurt schöne Fotos macht.

Nicht wenige dieser Griechenland-Bilder waren in den 1980er Jahren in Foto- und Kunstmagazinen zu sehen; zu einer konzeptionellen Schau zusammengestellt wurden sie nie. Ob Italien oder Griechenland – keine der 30 bis 40 Jahre alten Fotografien wurde einer nachträglichen „Bildbearbeitung“ unterzogen; retuschiert wurde, um Schäden wie Kratzer und Flecken auszugleichen.

Hier sind die Einzelheiten zu den Ausstellungen:

Der frühe Süden - Griechenland
Im Donaueinkaufszentrum
Mo 9.4. bis 21.4.2018
Eröffnung am 9.4. um 19.00 Uhr
Ansprachen von  Bürgermeister Jürgen Huber und von Dr. Doris Gerstl.
https://www.donaueinkaufszentrum.de/aktuelles/detailansicht/der-fruehe-sueden-griechenland-149.html

Der frühe Süden - Italien 1975 bis 1980
Galerie Kunstkabinett in der Unteren Bachgasse
14.4. bis 23.5.2018 (nach einer anderen Angabe bis 15.5.)
Eröffnung am 13. April 2018  um 20 Uhr
Einführung:  Peter Lang, Herausgeber Kulturjournal Regensburg
BENNO HURT  ist zur Eröffnung anwesend.
http://www.kunstkabinett.com/ausstellungen/vorschau.html


Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog.


Foto: Benno Hurt (aus: Der frühe Süden - Griechenland)


analog power - Buch über Sportfotografie in den 70ern und 80ern



(c) Klaus-Peter Volke



Über den neuesten Newsletter des FGR (Fotografische Gesellschaft Regensburg) wurde ich auf das Buch "analog power" von Klaus Peter Volke aufmerksam gemacht. Untertitel: "vom Wahnsinn aktueller Sportfotos aus Franken im analogen Zeitalter".

Klaus Peter Volke, Sportpressefotograf von 1962 bis 1997, erzählt in seinem im Eigenverlag herausgebrachten Buch vom logistischen Wahnsinn, der hinter den Spiel-Fotos steckte, die man in den 70ern und 80ern am nächsten Tag bundesweit in den Zeitungen bewundern konnte.


Da waren Fotojagden auch aus dem alten Regensburger Jahn-Stadion dabei, mit Filmentwicklung unterwegs auf der Autobahn bis zum Fotolabor in Nürnberg (bzw. Großgründlich).

Jagd, das ist das richtige Wort, denn es war ein Wettlauf mit der Zeit. Damals gab es nämlich kein Internet, mit dem Daten übermitteln kann. Und zudem musste man die Filmrolle erst mal entwickeln und die Bilder vergrößern. Das nennt man im Nachhinein "analoge" Fotografie, im Gegensatz zur heute üblichen digitalen Fotografie.

Neubaugebiet Unterer Wöhrd und Hotel im alten Baustadel


Bei den schon erwähnten Spazierfahrten zu Baugebieten in Regensburg fiel mir auch das Hotel auf, das jetzt im ehemaligen Städtischen Baustadel in dem Neubaugebiet am Unteren Wöhrd entsteht. Über das Gebiet und den Stadel hatte ich im Sommer 2017 berichtet.



Luftansicht 2010. Mittlerweile sind die markierten Flächen völlig neu bebaut und bezogen; der historische und denkmalgeschützte Baustadel wird jetzt ein Hotel

Nun sehe ich, dass der Stadel so gut wie fertig renoviert ist und ein "Hotel Luis" entsteht. Im übrigen sind mittlerweile alle Häuserblocks in dem Viertel fertig und bezogen, auch ein kleiner Spielplatz liegt zwischen den Häusern. Was den denkmalgeschützten Stadel betrifft (der aus dem Jahre 1586 stammt und der Stadt als Speicher für zu lagerndes Baumaterial diente), so standen in jüngerer Zeit auch andere Verwendungszwecke im Raum. Unter anderem war ein Kindergarten im Gespräch, wie mir eine Anwohnerin erzählte. Jetzt wird es ein Hotel.

Wer den hässlichen Stadel von früher kennt, erkennt das Gebäude  kaum wieder





Donnerstag, 5. April 2018

Stadtentwicklung - was tut sich sonst auf Baugebieten in Regensburg



In den letzten Wochen habe ich einige Sonntage und Ferientage benutzt, um in der Stadt die Baugebiete zu besuchen und zu dokumentieren. Natürlich nur, wenn die Sonne mitmachte und es nicht mehr so bitter kalt war. Im Hinterkopf hatte ich auch die in den Medien aufbereiteten Klagen Einzelner darüber, dass zuviel oder zu hässlich gebaut wird und ich richtete mein Augenmerk auf auch auf diese Aspekte.

Mittwoch, 4. April 2018

So entwickelte sich die Ostnerwacht - Rundgang am ehemaligen Donaumarkt


In den Feiertagen habe ich mir die Mühe gemacht, die Entwicklung in der Ostnerwacht, also dem Gebiet des ehemaligen Donaumarktes, zu dokumentieren und aufzubereiten. Am Ende des Artikels findet ihr interessante Fotos aus früheren Jahren sowie eine Liste zu allen Artikeln mit vielen weiteren Fotos.




Damit der Rundgang besser verständlich ist, habe ich hier die Bausteine des Museumskomplexes auf einem google-earth-Bild markiert:




Es war übrigens die Bavariathek (mittleres Gebäude), wo es im Juli 2017 zum Brand kam. Der Brand hatte auch Auswirkungen auf das benachbarte Hauptgebäude, so dass sich dessen Fertigstellung verzögert. Die Bavariathek ist eine Erweiterung des Museums. Hier werden die Projekträume und Studios für das medienpädagogische Schulungszentrum untergebracht sowie die Büros der Museumsverwaltung.


Dienstag, 3. April 2018

Gleitschirme über Regensburg

Während sich in der Altstadt die Regensburger die Cafe-Freisitze stürmen, nutzen die Gleitschirmflieger ebenfalls das schöne Wetter: an den Winzerer Höhen. Dorthin fuhr ich eigentlich nur, um das Wetter auszunutzen und meine alljährlichen Panorama-Fotos zu schießen. Dokumentarische Fotos, die ich bei Gelegenheit zu Gigapixel-Panoramen zusammenfügen werde.