Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 17. August 2018

Kunstverein GRAZ: Abschied von der Schäffnerstraße

Am 11.8.2018 gab es eine Abschlussparty beim Kunstverein GRAZ in der Schäffner Straße. Ich erfuhr das eher zufällig über Bekannte, als ich in der Stadt unterwegs war. Daher gibt es nur ein paar schlichte  Handy-Fotos. Ich hätte das Ganze eigentlich gerne mit der richtigen Kamera dokumentiert. Immerhin habe ich den Verein seit den Tagen im alten Domizil zwischen den Bahngleisen begleitet.

Kurz vorher fand die Symposiumsausstellung statt. Ein paar Künstler sprühten noch eigens für die Abschlussparty Graffiti an die Wände im Ausstellungsraum und in den Nebenräumen. So schließt sich der Kreis: auch die Eröffnungsaktion in diesem Domizil in der Schäffnerstraße war der Straßenkunst gewidmet und war eine der schönsten Ausstellungen, die ich im GRAZ erlebt habe (siehe hier und hier)


GRAZ Hinterhof Schäffnerstraße bei der Abschiedsparty. An die Wand projeziert:
die Bilder von GRAZ-Mitglied Christian Havlicek


Radfahrer-Gefahrenstelle an der Hemauerstraße

Ich wollte  ursprünglich im Titel das Wort "Radfahrer-Falle" verwenden - aber das ist vielleicht zu reißerisch. Jedenfalls ist es eine vermeidbar gefährliche Stelle für Radfahrer, die mir in  den letzten Wochen bewusst wurde, da ich oft über die Hemauer Straße in die Stadt fuhr.

Denn hier ist eine abseits aufgestellte, gesonderte Radfahrerampel, die kaum erkennbar ist. Übersieht ein Radfahrer sie im Gegensatz zum abbiegenden Autofahrer, wird es gefährlich: denn die Radfahrerampel schaltet früher auf Rot, während die Fußgängerampel und die Kfz-Ampel noch grün sind.


Kaum erkennbar und an unerwarteter Stelle

Man muss schon wissen, dass da eine extra-Radfahrerampel ist, zweieinhalb Meter links von der Fußgängerampel, schräg ausgerichtet, und bei Sonnenschein kaum erkennbar. Wenn man das nicht weiß und/oder das Licht nicht sieht, denkt man sich als Radfahrer, es gilt die Kfz-Ampel. Und die ist länger auf Grün.

Verwirrt?
 
Ich habe heute mittag ein Foto gemacht, dass das ganze Dilemma deutlich macht: das Licht der Radfahrerampel ist gar nicht erkennbar, selbst in der Ausschnittvergrößerung.

Dabei war es noch gar nicht mal nachmittag, wenn man gegen die Sonne fährt und geblendet ist. Das Foto ist auch NICHT bearbeitet. Bei Ausschnittvergrößerung sieht man nur das Fußgängermännchen leuchten, die Licht der Radfahrerampel ist nicht sichtbar (mit dem echten Auge schon, aber nur, wenn man sehr konzentriert hinsieht und nicht allzu geblendet wird)


Ausschnitt



Thema Radfahrerfallen


Der Grünstreifen als zusätzliche Belastung für das mitfahrende Unterbewusstsein?
Unfallstelle Kumpfmühler / Fritz-Fend-Straße


Das Thema Radfahrer-Unfälle soll uns hier weiter beschäftigen.

Auslöser der aktuellen Medienberichte (und auch meiner Blogartikel) waren die tragischen Unfälle der jüngsten  Zeit durch Rechtsabbieger, zuletzt bei der Kumpfmühlerbrücke.

Das sind keine Einzelfälle, über die man hinweggehen kann, sondern es gibt einen dramatischen Anstieg von tödlichen Unfällen -  und zwar nicht nur in Regensburg.  So hieß es in Nordrheinwestfalen in einer Meldung aus dem Juni 2018: "Schon Sechs Tote bei Abbiege-Unfällen mit LKW in Nordrhein-Westfalen seit Januar 2018". Der ADFC schrieb weiter: "Zum Vergleich: 2017 kamen im gesamten Jahr acht Menschen bei solchen Unfällen ums Leben." Es scheint ein bundesweiter Trend zu sein.

Es ist deshalb begrüßenswert, dass sich die Mittelbayerische dem Thema in der letzten Woche angenommen hat. Und es ist wichtig, dass wir alle uns damit beschäftigen.

Freitag, 10. August 2018

Fahrradfalle Blumenstraße

An der Einmündung Dr. -Held-Str. zur Blumenstraße hat sich in den letzten zwei Jahren eine Gefahrenquelle für Radfahrer entwickelt, die mittlerweile schon vielen Nachbarn aufgefallen ist. Ich möchte mit diesem Artikel auf diese Gefahrenquelle hinweisen. Natürlich gibt es parallel hierzu ein Schreiben an die Stadtverwaltung.


Vorsicht vor betrügerischen GMX-Grußkarten

Gestern erhielt ich wieder einmal eine betrügerische email. Eine, die so wirkt, als wenn sie von gmx stammt. Und die ist raffiniert, da sie aus Laiensicht schwer als Betrug erkennbar ist




Diese email ist gefälscht. Es gibt keine Monique, die Ihnen eine Grußkarte senden will. Der Button "Zur Grußkarte" öffnet ihren Browser und ruft eine Seite aus, auf der eine täuschend echt nachgemachte GMX-Loginseite erscheint. Dort sollen Sie dann Ihre Zugangsdaten für ihr gmx-Postfach bekanntgeben.

Wie das Ganze funktioniert und wie man sich schützt, habe ich in einem Artikel im verbraucher-magazin veröffentlicht:

https://www.verbraucher-magazin.net/2018/08/grukarten-als-raffinierte-falle-um-das.html



Donnerstag, 9. August 2018

verbraucher-magazin.net

"Rückruf bei fünf Supermarkt-Ketten - Vorsicht vor Salmonellen!"

Diese und ähnliche Schlagzeilen las ich heute in Google-News, das Portal, das normalerweise einen Tag schneller ist als die Printausgaben der Zeitungen.

Noch schneller war "unser" v-mag.net (verbraucher-magazin.net), das aus Regensburg stammende, neutrale Verbrauchermagazin. Die Redakteurin hatte diese Meldung schon gestern eingestellt. Denn sie erhält ihre Meldungen aus direkten Quellen und nicht aus der Zeitung.



https://www.verbraucher-magazin.net/


Für mich Anlass, wieder einmal auf dieses Magazin hinzuweisen, das nichtkommerziell ist und meines Erachtens eines der schlagkräftigsten Verbraucherinformationsdienste in Deutschland darstellt.

Wer es noch schlagkräftiger will, kann sich auf v-mag.net den Wochenreport abonnieren. Der Wochenreport erscheint nur 1 x wöchentlich und ist als Feed gesondert abonnierbar. Mit dem Wochenreport haben Sie eine wöchentliche Zusammenfassung der wirklich allerwichtigsten Meldungen für die Leser mit ganz wenig Zeit


Dickes Lob an Manu

Die Zusammenfassung ist handgemacht, nicht automatisiert. Und darum wieder einnmal an dieser Stelle ein ganz dickes Lob an die Redakteurin "Manu". Seit vielen Jahren macht sie mittlerweile fast völlig eigenständig - und vor allem ehrenamtlich - eine hervorragende und mustergültige redaktionelle Arbeit. Wenn auch von der breiten Öffentlichkeit nicht beachtet, gestaltet sie das meines Erachtens derzeit beste und neutralste Schnell-Informationssystem für Verbraucher.


Montag, 6. August 2018

Warum sich ein Regensburger in Brescia wohlfühlt

Es war nur ein kurzer Besuch in der Altstadt von Brescia - ein paar Abend und Nachtstunden am 3. August und ein Spaziergang am nächsten Morgen, bevor ich zurück nach Regensburg musste. Aber es war eine Fülle von Eindrücken, und bei nächster Gelegenheit werde ich mir den Ort noch näher ansehen.




Wer als Regensburger hierher kommt, fühlt sich sofort zu Hause. Diesselbe Atmosphäre wie in der Regensburger Altstadt, eine ähnliche Mischung von Einheimischen, Studenten und Touristen, die in ähnlicher Kulisse wie in Regensburg flanieren oder in Cafes und Kneipen sitzen. Eine Kulisse, vor allem bestehend aus romanischen und gotischen Gebäuden, ergänzt um ganz alte römisch-antike Elementen und späteren Baustilen, also Barock und Klassizismus. Dazwischen die modernen Cafes, Lokale und Geschäfte.

Der Weiberstreik in der Waldbühne Bad Kötzting


Dieses Jahr klappte es wieder mal mit einem Besuch der Waldfestspiele Bad Kötzting - im Gegensatz zum Vorjahr, wo wir umsonst anreisten, spielte diesmal das Wetter mit, und zwar auf optimale Weise. In der Waldbühne bei Bad Kötzting war es bis Mitternacht so mild, dass wir im T-Shirt sitzen blieben.


Donnerstag, 2. August 2018

Morgen KLASSIK IM PARK und übermorgen REWAG NACHT IN BLAU



Am 3. und 4. August 2018 laden die REWAG und das ‎Kunstforum Ostdeutsche Galerie zur REWAG-Klassik im Park (am Freitag) und zur ‎REWAG-Nacht in Blau (am Samstag) ‎ein.

Ort, wie immer: Stadtpark und Kunstforum.

Die Nächte 2018 stehen diesmal unter dem Motto „Traumwelten“.

Entstanden ist dieser Leitgedanke bei der Betrachtung des Werkes „Dom-Inneres. Festhalle – Gondelkanal – Wasserkünste – leuchtende Gasglasballons“ von Wenzel Hablik, das in der Schausammlung des Kunstforums zu sehen ist. Dieser visionäre Architekturentwurf zeigt einen idealen Ort voller Licht, Farbe, aber auch besonderer technischer Effekte, dessen Formen durch die Natur inspiriert sind.

Zum Programm: https://www.rewag-nacht-in-blau.de/

Mittwoch, 1. August 2018

Das Projekt TOONOMADIC

Was macht mein Sohn Fabian gerade? Er ist nach Italien gefahren, um an seinem Toonamadic-Projekt zu arbeiten, hinter der mittlerweile eine größere Gruppe steht, und dessen Entwicklung ich in den letzten zwei Jahren mit zunehmender Begeisterung verfolge.

Vom 2. bis 5. August gibt es wieder eine Veranstaltung von Toonamadiac in Brescia. Diese Veranstaltung heißt PRATICHECAMBIANO mit dem  Untertitel "Kunst, Musik und Worte rund um die Jurte".






Worum geht es bei Toonomadic (in dem das Wort nomadisch steckt)? Um ein international mobiles Veranstaltungskonzept, ein "offenes und umherziehendes Kunstprojekt".  Im Zentrum steht eine selbstgebaute Jurte, die ähnlich wie ein Zelt mobil ist,  und in dieser Jurte werden für die Veranstaltungsdauer  Workshops angeboten  - künstlerische, kulturelle und kreative. Entscheidend ist dabei, dass regionale Künstler und Kreative eingebunden werden, die hier ihr Wissen weitergeben können, sei es kostenlos oder kostenpflichtig.

Das klang für mich, als ich vor zwei, drei  Jahren davon hörte, sehr mutig. Aber beispielsweise der spontane und improvisierte Testlauf beim letztjährigen Festival im Bosco Sociale in Brescia  war ein Bombenerfolg und hat bewiesen, dass ein enormes Interesse an diesem Veranstaltungsformat besteht.

Und so steht auch dieses Jahr wieder die Jurte von Toonomadic im Zentrum eines Festivals, das die Intiative "Terraaeparticipazione" in Zusammenarbet mit der Gruppe "Toonomadic" veranstaltet.


Das Festival  findet im "Bosco Sociale" statt, einem kleinen Waldgrundstück, das die Stadt Brescia der Organisation "terraepartecipazione" für soziale Veranstaltungen zur Verfügung gestellt hatte.

Dieses Jahr wurde eine neue, größere Jurte gebaut (Foto hier). Das Bild auf der Webseite von toonamadic zeigt noch die erste Jurte, kurz nach ihrer Fertigstellung. Kurz vorher hatte ich die Jurte im Rohbau gesehen, als ich Fabian Burkes und Anna Graf in Oberösterreich besuchte, das war im Jahr 2016.

Das Festival selbst ist natürlich für uns Regensburger weniger interessant, von Interesse ist das Konzept, das wiederum letzlich ein Ergebnis ist von den vielen Auslandspraktikas, Auslandssemestern und ehrenamtlichen Engagements in sozialen und künstlerischen Organisationen durch Fabian Burkes und Anna Graf in den Jahren des Kunst-Studiums und in den Jahren danach.

Webseiten:

http://toonomadic.blogspot.com/
https://it-it.facebook.com/boscosocialedisanpolino/
https://www.facebook.com/terraepartecipazione



Aus dem Festival-Ankündigungstext auf facebook (in's Deutsche übersetzt):

PRATICHECAMBIANO Dritte Ausgabe

Selbstorganisiertes Festival im Bosco Sociale: Kunst, Musik und Worte rund um die Jurte

Das Bosco Sociale di Sanpolino wird auch in diesem Jahr das Toonomadic Projekt durchführen; Zu diesem Anlass wird eine neue große Jurte gebaut und eingeweiht, um einen öffentlichen Raum für den freien und spontanen Austausch von künstlerischem Wissen aus der Stadt und den Kontinenten zu ermöglichen. Es werden vier Tage lang Workshops, Geschicklichkeit und Eigenproduktion angeboten.

Der Bosco Sociale ist ein Ort des Widerstands und der Widerstandskraft: Wir leben ihn weiter, um darüber zu sprechen, was es bedeutet, die Stadt aus der Logik des Konsums und der Konsolidierung heraus zu leben.

- Alle Projektionen, Abendessen, Workshops und Konzerte werden durch das kostenlose und verantwortungsvolle Angebot der Teilnehmer unterstützt. -


------ PROGRAMM ------

Donnerstag, 2. August:
ab 19.00 Uhr> Eröffnungsabendessen mit den Pizzen des Bosco, aus einem Holzofen gebaut aus Lehm;
21:00> Präsentation von Pratichecambiano, begleitet von kurzen Lesungen;
zu folgen> Outdoor-Vorführung des Films D'amore si vive, von Silvano Agosti (1984, 93 ').

Freitag, 3. August:
ab 10:00 Uhr> Toonomadic * Workshops;
16:00>  Fußballturnier für alle Altersgruppen und alle Arten, im neuen Sócrates-Camp (mit Registrierung ab 15:00 Uhr);
20:00> gemeinsames Abendessen (wir bringen und teilen, was wir gerne vorfinden würden);
> Musik und spontane Lieder folgen: Bring dein Instrument mit!

Samstag, 4. August:
ab 10:00 Uhr> Toonomadic * Workshops;
10:00> Im Zentrum der Kommunikation. Labor für empathische Kommunikation, herausgegeben von Luisita;
von 16:00 bis 19:00> Massage-Therapie, von Emanuele;
von 16:00 bis 19:00> Fußreflexzonenmassage von Camilla;
17:00> Was für ein lustiges Buch! Lesungen von illustrierten Büchern, von 5 Jahren, herausgegeben von Arianna;
20:00> Abendessen bei den Köchen des Waldes;
zu folgen> Konzert des musikalischen Kollektivs balfolk Porte 'perte.

Sonntag, 5. August:
ab 10:00 Uhr> Toonomadic * Workshops;
von 10:00 bis 13:00> Massage-Therapie, von Emanuele;
von 10:00 bis 13:00> Fußreflexzonenmassage von Camilla;
ab 11:00> Kleinbauernmarkt und künstlerische Eigenproduktion **;
18:00> Yoga für Kinder von 5 bis 8 Jahren, von Camilla
19:00> Abendessen bei den Cooks of the Wood;
20:30> Outdoor-Screening, in SUPER PREVIEW nach der Auswahl und dem Umzug zum 71 ° Locarno Film Festival, der Film Jetzt und immer wieder das Leben, der neue Film von Silvano Agosti (2018, 94 ');
zu folgen: Konzert des Ballabile Pass, Musik aus dem Süden.

_____


* Toonomadic ist ein offenes und umherziehendes Kunstprojekt, dessen Workshops für alle zugänglich sind und ein kostenloses Angebot sind. Für Informationen besuchen Sie: toonomadic.blogspot.com
** Jeder kann jederzeit mit eigenen Kreationen und Produkten am Sonntag 5 teilnehmen. Wenden Sie sich an Lorenzo (328 3791904).






Sonntag, 29. Juli 2018

Klangfarben - Markt der Kulturen am Haidplatz

Noch bis heute abend - der Markt der Kulturen am Haidplatz. Am Sonntag mittag waren zwar keine Klänge zu hören, aber  dafür gab es einen  Farbenrausch.



Samstag, 28. Juli 2018

Blutmond über Regensburg - Mondfinsternis 27.07.2018

Gleich zwei besondere Konstellationen sorgten am gestrigen Freitag (27. Juli) in Deutschland für einen Sommernachtstraum - mitten im Hochsommer bei milder Nacht, freiem Himmel und zu einer passablen Uhrzeit.

Es gab die längste totale Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts mit dem üblichen Effekt, dass der Mond durch das Restlicht rot erscheint. Und: der Mars ist der Erde gleichzeitig so nah wie selten und ebenfalls deutlich zu sehen - nicht weit unterhalb des Mondes.




Spektakulärer Anblick über den Dächern von Regensburg: der (wegen der totalen Mondfinsternis blutrote) Mond und rechts unterhalb der Mars, der zur Zeit besonders nah und deutlich ist.


Freitag, 27. Juli 2018

Klangfarbenfestival in Regensburg - 27.07. bis 29.07.2018


Das diesjährige, elfte Klangfarbenfestival dauert vom Fr, 27.Juli - So, 29.Juli 2018

Orte: Thon Dittmer Palais und  Haidplatz Regensburg




Die kostenlose Musik wurde vom Thon-Dittmer-Hof auf den Haidplatz verlegt, wo auch der „Markt der Kulturen” mit Produkten aus aller Welt ist.

Im Arkadenhof finden jeden abend kostenpflichtige aber hochkarätige Konzerte statt.

Freitag: 17 Hippies
Samstag: António Zambujo Quintett
Sonntag: Bassekou Kouyaté & Ngoni Ba

Nähere Informationen: http://www.klangfarben.org/wp/klangfarben-festival


Straßenmusik am Haidplatz, das ist neu beim Klangfarben Festival. Bisher fand das Tagesprogramm nebenan im Innenhof des Thon Dittmer Palais statt. Jetzt werden Markt und Musik räumlich vereint. Der Eintritt bleibt frei.

Unterstützt wird das Klangfarben Festival von der Stadt Regensburg sowie den Brauereien Eichhofener und Schneider Weisse.

Wunderschöne Reisebilder von Matthias Schlüter im St. Josef



Gerade noch rechtzeitig von Bekannten erfahren: eine Ausstellungseröffnung mit Bildern von Matthias Schlüter im Krankenhaus St. Josef, vorgestern abend.

Und ich kann meinen Lesern nur empfehlen, sich diese Bilder anzusehen - es lohnt sich. Es sind wunderschöne Bilder mit herrlichen Farbpaletten.

Schlüter arbeitet  mit leichten,  genial arrangierten perspektivischen Verzerrungen, die seine ganz eigene Handschrift tragen und nichts mit den üblichen expressionistischen Verschiebungen zu tun haben. Sie entfalten eine Wirkung, die andere Rezensenten gerne als "schwungvolle Dynamik" bezeichnen - und das könnte ich auch nicht besser beschreiben.


Die Ausstellung heißt:

"Matthias Schlüter: Reisebilder - Malerei und Grafik" 
ist im Krankenhaus St. Josef in der Landshuterstraße und dauert bis zum 14.10.2018, täglich von 8 bis 20 Uhr.


Burgfriedensäule Nr. 12 „Vitusbachsäule“ kehrt nach 37 Jahren an ihren Platz zurück




Am Mittwoch, dem 25.07.2018 wurde ein Abguss der Burgfriedensäule 12 in Kumpfmühl aufgestellt.



Sorgfältig hoben die Herren Bühler und Peters von der Firma Monolith, welche auch das Bruckmandl restauriert hatte, mit dem Kran erst den Sockel vom Wagen, befestigten ihn,  und setzten dann den Schaft der Säule vorsichtig in das Spundloch des Sockels ein. Ganz so einfach, wie sich das schreibt, ist das natürlich nicht - da muss ausgerichtet und gemörtelt werden.  Den Fachleuten zuzusehen, wie Sockel und Säule aufgestellen, war für uns Laien-Beobachter faszinierend


Dienstag, 24. Juli 2018

Weil nichts bleibt, wie es war: Letzte Symposium-Veranstaltung im jetztigen GRAZ-Domizil



Reste des ehemaligen Hauses des Kunstverein GRAZ in der
Ladehofstraße - Foto vom  20.02.2015


Tja, nichts bleibt auf Dauer so wie es ist. Immer wieder Änderungen im Leben. Auch der Kunstverein GRAZ muss bald wieder umziehen.

Der erste Umzug war von der Ladehofstraße in die Schäffnerstraße, wo es aber genauso kultig und interessant wurde, wie zwischen den Bahngleisen neben dem namensgebenden Schild "Graz".

Im Sommer läuft auch dieser Vertrag aus und ich bin neugierig, wo es den Verein hin verschlagen wird. Das scheint  noch offen zu sein.


Aber eigentlich wollte ich auf eine Veranstaltung hinweisen, und die hat - welch  Zufall - genau mit dieser Thematik zu tun. Renate Christin hat nämlich für die Zeit vom 29.07. bis 03.08.2018 wieder ein Künstlersymposium organisiert, wie immer bisher mit viel Herzblut und Engagement.

Den geladenen Künstlern wird dabei folgendes Thema vorgegeben:

"on the road again"

Und damit ist das Thema Veränderung gemeint, an dem auch der Kunstverein zu knabbern hat, und das ich im Titel dieses Artikels mit "Weil nichts bleibt" umschrieben habe.

Duch die Teilnehmer des Symposiums kennen Situationen, die mit diesem Thema zu tun haben. Wie damit umgehen? Kann etwas Neues entstehen? Das können wir Leser uns bei dieser Gelegenheit auch mal überlegen!

Das Thema soll jedenfalls die Symposium-Teilnehmer dazu anregen ihre eigenen Erfahrungen und Probleme in Kunst umzusetzen. Dabei können sowohl Malerei, Foto, Video als auch Installationen und Kompositionen entstehen.

Die dabei geschaffenen Werke  können wir uns bei der Abschlussveranstaltung ansehen und anhören - sie werden diesmal nur einen Tag lang ausgestellt, zusammen mit der Vernissage am Vorabend sind es immerhin eineinhalb Tage. Und das sind die Termine:


Ausstellungseröffnung: Fr., 3. August 2018, 20 Uhr

Ausstellung: Sa., 4. August 16 - 19 Uhr

 
Die Teilnehmer sind  Künstler/innen aus Deutschland, Österreich, Italien: Raffaelo Busdon, Patrizia Bigarella, Cinzia Ciancovich  Gloria Zoitl, Tone Schmid, Cordula Utermöhlen, Sigurd Roscher sowie Mitglieder des KunstvereinGRAZ e.V.

Der Ort ist natürlich der  KunstvereinGRAZ e.V. in der gegenwärtig noch gültigen Adresse Schäffnerstr. 21 im  Hinterhof


Hauptausstellungsraum Kunstverein GRAZ Schäffnerstraße, 15.07.2011

Montag, 23. Juli 2018

Vielen Dank für das Jazzweekend

Das "Bayerische Jazzweekend" 2018 ist vorbei, und hier ist ein  ganz dickes Lob bei allen Organisatoren angebracht. Das war wieder rundherum gelungen!

Wer sich übrigens über einzelne  Jazzmusiker informieren will, die er auf dem Weekend gehört hat, findet auf der Webseite https://bayerisches-jazzweekend.de/2018/  gut gestaltete Hinweise.



Freitag, 20. Juli 2018

Regensburger Jazzweekend 2018

Das Jazzweekend 2018 hat begonnen, gestern mit der üblichen Eröffnung auf der Piazza im Gewerbepark. Dieses Jahr wurde das 37. Jazzweekend wegen der Weltmeisterschaft verschoben, und ich bin neugierig, ob sich dadurch etwas an der Regen-Statistik ändert.



Das Programm findet man wieder auf


und wie schon in den Jahren zuvor ist es mustergültig aufbereitet - nach Orten, nach Tagen oder nach Stilen sortiert.

Die  DIN A4-Programmübersicht kann man hier als PDF downloaden.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Zeitsprung an der Römermauer

Zeitsprung an der Römermauer, gerahmt,  70x50 cm,  Giclée-Druck

Das ist eines meiner Lieblingsbilder aus den Regensburg-Experimenten. Es ist eine Kombination eines meiner Lieblingsfotos aus dem Jahre 2014 mit einem Detail der römischen Peutinger-Karte, auf  der man die wohl älteste Abbildung von Regensburg sieht.

Im Februar 2014 machte ich eine Reihe von Fotos von der Römermauer beim Dachauplatz, darunter eine Tele-Aufnahme mit den Silhouetten von zwei römischen Kriegern, die in Wirklichkeit nur auf die Glasfenster aufgedruckt sind.

Beispiele us der Fotoserie vom 2.2.2014, Römermauer

Diese Kombination von Mauer und Silhouetten auf einigen der Bilder ist so wunderschön, dass sich das alleine schon für eine Ausstellung geeignet hätte.

Eines dieser Bilder habe ich bereinigt, also z.B. die "Notausgang"-Beleuchtung weg-retouchiert, und dann mit der Peutinger-Karte kombiniert.

Die Peutinger-Karte ist für mich eine der faszinierendsten historischen Karten sowieso, und das nicht nur, weil darauf die älteste Darstellung von Regensburg ist. Eine Miniaturabbildung hängt im städtischen Museum im Durchgang zur Kirche,  aber die "echte" Karte ist riesig, 6,80 Meter um genau zu sein.

Benefiz-Aktion im DEZ geht zu Ende - nur noch bis Samstag

Nur noch zwei-ein-halb Tage. Am Samstag abend ab 18.00 Uhr  hängen wir die Bilder in der Benefiz-Kunstausstellung im DEZ ab und räumen die Skulpturen weg. Dann endet die  dreiwöchige Benefiz-Aktion der Regensburger Charity Art Group im Donaueinkaufszentrum.

Dazu ein paar Worte in eigener Sache.

Ich selbst war diesmal nach einer längeren Pause wieder mit vertreten. Sogar mit einer komplett neuen Bilderserie, die ich mit enormen finanziellem Aufwand im Frühjahr drucken ließ und für die kommenden Ausstellungen der Charity-Art-Group gedacht war.

Dabei habe ich auf alles verzichtet, was ich bisher ausgestellt hatte - also kein Acryl, kein Aquarell, keine normalen Fotos.



Vielmehr habe ich mich auf das besonnen, was mich die letzten 20 Jahre am intensivsten beschäftigt hat, und zwar ohne Unterbrechung: Experimentelles, seien es abstrakte Kompositionen aus dem Bereich Digital-Art, oder Fraktalbilder, oder Experimente mit meinen Fotos.


Dienstag, 17. Juli 2018

Ausstellungseröffnung - Helmut Wolf in der Galerie Distelhausen

Am Freitag abend wurde die Ausstellung von Helmut Wolf in der Galerie von Carola Insinger eröffnet. Die Laudatio sprach Michael Eibl, 1. Vorsitzender des Kuratoriums Europäische Kulturarbeit e. V. , und es wurde ein schöner Abend in lockerer Atmosphäre und interessanten Gästen, wobei nicht nur die beiden Galerieräume, sondern auch der Garten zur Verfügung stand.

Helmut Wolf ist für seine wunderbaren Holzskulpturen bekannt und viele seiner Werke sieht man in manchen Lokalen in Regensburg. Wer seine Arbeiten noch nicht kennt, kann sich eine Vorstellung von seinen Werken machen, wenn er diesen Artikel liest, den ich 2014 anlässlich eines Atelier-Fests machte.

Schon bei seiner  Ausstellung vor einem Jahr im Krankenhaus St. Josef überraschte der Bildhauer viele seiner Fans, indem er auch  mit eigenen Bildern an die Öffentlichkeit ging. Diesmal ist der Anteil gemalter Bilder noch höher, und sie fanden unter den anwesenden Kunstinteressierten nicht nur respektvolle Anerkennung, sondern es gab  noch während des Abends einige Ankäufe durch Besucher.



Helmut Wolf (Künstler), Carola Insinger (Galeristin), Michael Eibl (Laudator)


Der Eingang zur Galerie Distelhausen

Diese Vernissage gab mir endlich die Gelegenheit, die Galerie in Distelhausen kennen zu lernen, von der ich schon viel gehört hatte. Sie wird seit 12 Jahren von Carola Insinger betrieben, die dazu den schon vom Verfall bedrohten Kuhstall im Elternhaus restaurierte und umbaute. Das Ergebnis lässt sich sehen, es entstanden wunderbare Räume. Und die Galeristin, die früher jahrelang im Kunsthof Weichmann gearbeitet hatte,  ist stolz darauf, dass sie sich diese Galerie ganz alleine aufgebaut hat.


Mittwoch, 11. Juli 2018

Die fünf Synagogen Regensburgs

Gerade kommt die Meldung des Bayerischen Rundfunks, dass Regensburg im kommenden Jahr die "Judenvertreibung von 1519" zum Jahresthema machen will.

Damals, also 1519,  musste das  am Neupfarrplatz existierende Judenviertel, das dort jahrhundertelang friedlich existierte und international vor allen in Gelehrtenkreisen berühmt war,  aufgrund eines überraschenden Beschlusses innerhalb von zwei Wochen geräumt werden.

Die Gebäude dieses Viertels wurden danach komplett abgerissen. Darunter auch die Synagoge, deren genauen Standort man in den 90er Jahren bei Grabungen entdeckte - es ist dort, wo heute das Boden-Denkmal existiert (der Brunnen wurde dazu eigens nach Westen versetzt).

Der zugehörige Friedhof vor den Toren der Stadt (etwa heutiger Bahnhofspark),  wurde geschändet, die über viertausend Grabsteine wurden meist zerstört, teilweise aber auch von Regensburger Bürgern mit Billigung des Rates entwendet und als sichtbare makabre Trophäe des „Sieges“ über die Juden in Hauswände eingemauert. Heute sind noch ca. 60 dieser „Judensteine“ erhalten; ein paar Beispielfotos sieht man bei Wikipedia

Die gesamte Geschichte ist so schaurig wie interessant. Immerhin waren die hier lebenden Juden von den Bürgern eher geschätzt und wurden sogar gegen Jugendfeinde geschützt. Wie aber dann doch Hassprediger und neidische Geschäftsleute im 15. Jahrhundert einen Stimmungsumschwung erreichen konnten, und welche Standard-Strategien sie dabei verwendeten, ist auch auch für den Nichthistoriker lesenswert.

Letztlich kam es durch den Tod von Kaiser Maximilians I. am 12.1.1519 zu einem Macht-Vakuum, das der Rat der Stadt Regensburg nutzte, um am 21.2.1519 den Beschluss der Räumung zu überbringen.

Der Artikel in Wikipedia über das Judentum in Regensburg bringt leider nur einen guten Überblick, ist aber auch wieder so extrem zusammengefasst, dass viele Details fehlen, die für das Verständnis wichtig wären.


Ich will dieses Thema hier nicht vertiefen (hierzu gibt es mittlerweile gute Bücher und Aufsätze), sondern will die Meldung zum Anlass nehmen, einen schon länger vorbereiteten Artikel freischalten, der die Synagogen in Regensburg betrifft.

Denn so wie 1519 auch die Synagoge mit abgerissen wurde, kam es in der Nazi-Zeit erneut zu einem überraschenden Abriss einer Synagoge, die damals am Brixener Hof war (neben der Kaffee-Rösterei). Dort wird jetzt ein neues Gebäude errichtet, das in 2019 fertig sein wird.


Wenn man aus diesem Anlass über die Geschichte der früheren Synagogen recherchiert, findet man  verwirrendes Material, und kommt irgendwann zu einer überraschenden Entdeckung: es gab vier Synagogen in Regensburg, die fünfte ist im Bau. Und was in Texten als "alte" und "neue" Synagoge bezeichnet wird, hängt davon ab, wann ein Buch oder Aufsatz erschienen ist, was zu Verwechslungen führen kann.




Dieser Artikel hat das Ziel, die Geschichte der Regensburger Synagogen aufzuzeigen und gemeinfreies Anschauungsmaterial zu bündeln.


Sonntag, 8. Juli 2018

Helmut Wolf in der Galerie Insinger in Distelhausen

Es gibt eine neue Ausstellung des Künstlers Helmut Wolf, diesmal in der Galerie von Carola Insinger in Distelhausen:

Helmut Wolf
Skulptur und Grafik
14. Juli bis 26. August 2018
 

Vernissage: Freitag, 13. Juli 2018, um 19 Uhr

Einführung: Michael Eibl, 1. Vorsitzender des Kuratoriums
Europäische Kulturarbeit e. V. Beratzhausen

Galerie Carola Insinger
Distelhausen 1 . 93188 Pielenhofen

Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag/Sonn- und Feiertage: 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel. 0172 8610036

www.galerie-distelhausen.de

Samstag, 7. Juli 2018

Eröffnung der Charity-Art-Wochen im DEZ

Am Mittwoch gab es die Eröffnungsfeierlichkeiten für die diesjährige DEZ-Benefizaktion der Charity-Art-Group Regensburg.

Die läuft übrigens hervorragend - in den wenigen Tagen bis gestern sind schon etliche Bilder verkauft worden. Da klingelt die Kasse für die zwei sozialen Einrichtungen, die heuer begünstigt sind: Aktion Sonnenschein e.V. (Förderverein für das Kinderzentrum St. Martin) und Drug Stop e.V.

Was mit den Geldern geschieht, das erklärten diesmal ausführlich die beiden engagierten Leiterinnen, Frau Riebeling und Fr. Hoffmann-Plank, bei ihren Ansprachen.

Vorher fand die Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer lobende Worte für den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder und freute sich, wieder als Schirmherrin auftreten zu dürfen. Völlig zu recht wies sie darauf hin, dass viele der Kunstwerke zu erstaunlich günstigen Preisen angeboten werden, so dass der Käufer sogar noch "gewinnt", obwohl er gleichzeitig etwas für einen guten Zweck unternimmt, ein Win-Win-Situation also, wie sie es formulierte.

Und es sprachen noch Thomas Zink vom Donaueinkaufszentrum, ohne dessen Unterstützung dieses Projekt unmöglich wäre, ferner Vorstand und Gründerin Rita Dendorfer, und die angehende Kunsthistorikerin und Neumitglied Ricarda Jaksch als Sprecherin für den Verein selbst, also die Regensburger Charity Art Group.

Mehrere der Redner gingen auf den enormen Aufwand ein, der hinter der gesamten Organisation von Tombola und Kunstausstellung steckt, und den man erst erfasst, wenn man sich näher damit beschäftigt.

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer


Mirjam Avelli - Premiere von Chico und Chicolina (Neufassung) in Geiselhöring



Hier kommt ein Tipp für Kurzentschlossene, die gerne lachen, für den morgigen Sonntag:


Mirjam Avelli und Stefan Avelli spielen morgen auf dem Bürgerfest in Geiselhöring eine neue Version  von "Chico und Chicolina".

Chico und Chicolina ist ein  Clown/Comedystück, das auch vor der Neufassung schon genial anzusehen war (wie man durch Suchen auf youtube feststellen kann). Aber die bisherige Fassung war ohne Ton, gedacht für internationalen Einsatz. Nunmehr gibt es eine komplett neue Fassung mit Sprache - und die Premiere ist eben morgen am


im Rahmen des Bürgerfestes Geiselhöring.

Mirjam Avelli stammt aus Regensburg. Einigen ist sie bekannt als Gründerin von "Scants of Grace e.V." und der Organisation des "Jahninselfests", anderen als Clownin, die u.a. seit 20 Jahren in der Hedwigs-Klinik spielt

Mirjam Avelli ist Sozialpädagogin, die auch Musik und Bewegung studiert hat, und sich auf Performance,  Clownsarbeit, Akrobatik, Jonglage, Tanz und Bewegungstheater spezialisiert hat.

Einen Einblick in ihr wirklich faszinierendes Treiben können Sie auf der Webseite bekommen:





Inhalt des Stücks

"Wer ist heute Chef?"

Ein rasant- witziges Clownsstück, in dem Chico und Chicolina damit beschäftigt sind, Ihre Show "ordnungsgemäß" zum Besten zu geben. Dies funktioniert natürlich hinten und vorne nicht, und bringt Chicolina zur Weißglut. Zum Schluss wird Alles gut, nachdem 2 freiwillige Feuerwehrmänner aus dem Publikum über den "Sicherheistcheck" alles im Griff bekommen: Der finale Höhepunkt kann beginnen! 


Freitag, 6. Juli 2018

Oper "Don Pasquale" im Taschenbuchformat

(Update: gegeben wird Don Pasquale und nicht La Boheme; darauf machte mich Peter Lang vom Kulturjournal aufmerksam; er selbst konnte die Programmänderung nicht mehr korrigieren, da die aktuelle Ausgabe schon im Druck war)

Habe im Kulturjournal was Interessantes entdeckt: Eine Veranstaltung im Thon-Dittmer-Palais am 10.7.2018, 17.30 Uhr: "Don Pasquale" im Taschenbuchformat.

Das gab es schon mal in Regensburg, z.B. 2014, und so hieß es im Veranstaltungskalender Regensburg damals:

Mit der „Oper im Taschenbuchformat“ gelingt es, die „große Oper“ sehr authentisch und nah im Kleinen erleben zu können: Ein Instrumentalquintett als „Orchester“ und vier Sänger, bringen alle wesentlichen Arien und Ensembles der Oper auf die Bühne; darüber hinaus erklärt die unterhaltsame und zugleich informative Moderation die gesamte Handlung und bietet sowohl für „Anfänger“ als auch für “Operngeübte” jeden Alters Interessantes zum Werk, den handelnden Figuren und dem Komponisten.

Der aktuelle VA-Hinweis:
https://www.regensburg.de/veranstaltungen/detail/195277

Sonntag, 1. Juli 2018

Unsere Benefiz-Wochen starten - Regensburger Charity Art Group im DEZ 2018

Zum elften Mal: die alljährlichen Benefiz-Wochen der Regensburger Charity Art Group e.V. stehen an.


Das Plakat enthält einen Fehler: die Aktionswochen starten am 2. Juli.




Regensburger Charity Art Group 2018

Benefiz-Ausstellung und Aktionen 

02. Juli 2018 bis 21. Juli 2018

Donaueinkaufszentrum


(auf der Fläche zwischen 
Drogerie Müller und Peek & Cloppenburg)


Ausstellungseröffnung ist am  04.07.2018 um 19 Uhr mit Ansprachen u.a. von Bürgermeisterin G. Maltz-Schwarzfischer

Donnerstag, 28. Juni 2018

Thomas-Wiser-Haus - Open Air Kino am 6. Juli 2018



In der Kinopause - open-air-Kino im Thomas-Wiser-Haus Regenstauf (mehr Fotos)


Open Air Kino
und „All You Can Eat - Buffet“ 

Französische Komödie "Birnenkuchen mit Lavendel"

im Thomas Wiser Haus

Freitag, 6.Juli 2018 – 19:30 Uhr


Das Thomas Wiser Haus lädt auch dieses Jahr ein zur traditionellen Filmnacht mit Schlemmerbuffet im romantischen Garten der Thomas-Wiser-Anlage.

Diesmal präsentiert das Thomas Wiser Haus die französische Komödie Birnenkuchen mit Lavendel aus dem Jahr 2016.

Buffeteröffnung um 19:30 Uhr
Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit

Wer nur den Film sehen will: Eintritt frei, Spenden erbeten
Wer das „All you can eat“ - Buffet dazu haben will: 10,-

Wie romantisch das Ganze sein kann, wenn das Wetter passt, zeigen die Fotos von der Filmnacht 2015, hier: https://www.regensburger-tagebuch.de/2015/07/openair-kino-mit-monsieur-claude-und.html

Mittwoch, 27. Juni 2018

Ausstellung im ehemaligen GLORIA-Kino

Gerade lese ich den neuesten Newsletter von Dr. Maria Baumann, und bin begeistert: es gibt eine Kunst-Ausstellung im ehemaligen Gloria-Kino!




KUNST IM KINO  
von MUTSUO HIRANO und THOMAS LANGE

Eröffnung: Samstag, 30. Juni 2018, 18 Uhr


Einführung: Dr. Maria Baumann

Grußwort: Bürgermeister der Stadt Regensburg Jürgen Huber


Ort: Gloria, Simadergasse 2a 93047 Regensburg
Dauer der Ausstellung: 30.06. – 29.07.2018

Skulptur von Mutsuo Hirano



Aus dem Mitteilungstext:

Durch die Ausstellung von Bildern, Skulpturen, Keramiken und Objekten wird das seit langem verlassene Kino noch einmal für kurze Zeit wieder zum Leben erweckt.

Es werden ca. 40 Keramikskulpturen in den Rängen und auf den Sitzplätzen sowie 50 Bilder kleineren Formates (als Mosaik angebracht) gezeigt. Beide Installationen “imitieren” das einstige Kinopublikum.


Philosophische Einsichten im DEZ

Ein hellsichtiger  Philosoph hat da ein passendes Schild im DEZ aufgestellt.

Bleibt zu ergänzen: "Nach dem Spiel ist diesmal nicht vor dem Spiel"

Donaueinkaufszentrum, 27.06.2018, 19:13 Uhr

Dienstag, 26. Juni 2018

Ausstellung "VORBILDER - Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos"

Theda Bara im Film Cleopatra (1917)


Ab 3. Juli 2018 gibt es eine Fotoausstellung zum Thema Frauen und Film, bewusst begleitend zu den Regensburger Stummfilmwoche


Es handelt sich um die Ausstellung

"VORBILDER - Die Modernisierung des Frauenbildes in den Anfängen des Kinos" 

Es ist die vierte Ausstellung im Rahmen des diesjährigen Film- und Kulturfestival cinEScultura

Die Ausstellung wird am 3. Juli um 19:30
in der Stadtbücherei am Haidplatz eröffnet
und läuft bis zum 24. August 2018. 
Es sprechen

Nicole Litzel von der Regensburger Stummfilmwoche und
Bürgermeisterin Gertrud Malz-Schwarzfischer.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Frage, welchen Einfluss das Hollywood-Kino der 1914-1936er Jahre auf die Kultur und besonders auf die Frauen in Spanien ausübte.


Bilder vom Regensburger Gassenfest 2018

Ich habe diesmal kaum Fotos vom Gassenfest beizusteuern, denn ich wollte einfach dieBesuche genießen, ohne eine Kamera herum zu schleppen. Eigentlich hatte ich die Kamera nur wegen der Straßenbahn dabei, und auch nur am Samstag. Ansonsten verzichtete ich sogar auf das Smartphone

Darum  gibt es  z.B. auch keine Fotos von dem traumhaft schönen Auftritt der "Fullhouse Blues Gang" am Sonntag abend, der mir einen gänsehautschönen Abschluss des Festes bot.





Sonntag, 24. Juni 2018

Die Struktur des Planeten - Vernissage mit Performance als Auftakt zur neuen Themenveranstaltung

Ausstellungseröffnung in der Erdelgalerie am Fischmarkt (artspace erdel). Keine gewöhnliche Vernissage, sondern eine mit einer Art Performance, durchgeführt vom Künstler Juan Laiglesia und von Antonia Kienberger von der Galerie.




Laiglesia spricht die Texte auf spanisch, Antonia spricht die deutsche Version.

Der Abend war die Auftaktveranstaltung zu einem Ausstellungszyklus zu den vier Elementen. Also "Feuer Wasser Erde Luft".  Im Rahmen der Auftaktveranstaltung beschäftigte sich Laiglesia  mit allen vier Elementen, während spätere Ausstellungen die einzelnen Elemente fokussieren - z.B. Renate Christin, im Herbst, mit dem Thema Wasser.

Der Ausstellungstitel ist:  4 Elemente: Die Struktur des Planeten.

Entsprechend wurden wir Besucher in der "aktiven Eröffnung" durch diese 4 Elemente geführt, nacheinander Bilder oder Skulpturen verhüllt oder enthüllt und von entsprechenden Texten begleitet.


Die Straßenbahn heißt jetzt Stadtbahn - und ist beschlossene Sache


Es ist der 19. Juni 2018, und der Stadtrat Regensburg beschließt die Einführung einer Stadtbahn. Regensburg erhält wieder eine  Straßenbahn!

https://www.regensburg.de/presseportal/aktuelle-pressemitteilungen/81167/258657/das-offizielle-ja-zur-stadtbahn.html


Den vorgesehenen Linien-Plan fand ich auf dieser Seite der Stadt Regensburg:
https://www.regensburg.de/rathaus/aemteruebersicht/planungs-u-baureferat/stadtplanungsamt/informationen-verkehrsplanung/hoeherwertiges-oepnv-system

Maßgebend für die Entscheidung war eine Studie von komobile, die man hier findet.:

Zur Geschichte

2006 sah es anders aus, da starben die Pläne und Ideen zur Wiedereinführung einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn aufgrund einer Konzeptstudie, die die Verwaltung damals in Auftrag gegeben hatte. 2008 gab es ein nachträgliches Gutachten, das ebenfalls bestätigte: die Einführung einer Straßenbahn bzw. Stadtbahn sei unrealistisch. So zumindest nach den damaligen Ausgangsdaten.

Die Idee schlummerte aber weiter. 2014 wurde in die Koalitionsvereinbarung 2014 – 2020 aufgenommen, dass die Einführung einer bestimmten Variante der Stadtbahn neu geprüft werden soll

"Die Stadtbahn wird zuerst als Nord–Süd-Trasse im Zusammenhang mit Überlegungen zur Verbesserung des gesamten ÖPNV-Systems auf Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit geprüft"

Die Wende zeichnete sich dann von 2016 auf 2017 ab.  Ich berichtete darüber hier im Regensburger Tagebuch.

Das "Bündnis für höherwertigen ÖPNV" formiert sich 2016 um den pensionierten Architekturprofessor Walter Weber und neuere Überlegungen zeichnen ein anderes Bild von der Machbarkeit. Das Wiener Planungsbüro "komobile" war in einer ersten Stellungnahme 2016 skeptisch, sollte dann aber nach gründlicher Untersuchung ein Jahr später ein positives Gutachten liefern.

Auch im Jahr 2016 gründet sich übrigens auch die IG historische Straßenbahn. Zweck dieses Vereins ist aber nur die Erhaltung des letzten Regensburger Sraßenbahnzugs als Denkmal. Dazu hat sie in den letzten Jahren Spenden gesammelt, was Voraussetzung dafür war, dass die Stadt ebenfalls die Restaurierung bezuschusst. Aktuell (21.06.2018) sind noch 4 Fensterpatenschaften frei.

Die zu restaurierende Straßenbahn beim Gassenfest 2016
und jetzt (23.06.2018)

Samstag, 23. Juni 2018

Finissage mit Lesung von Helmut Hoehn in der panamericanArte Galerie

Am Abend des 23. Juni 2018 fand die Finissage zur Ausstellung der Bilder von Helmut Hoehn statt.

Künstler Helmut Hoehn (ganz lins) Galerist Michael Schäffer (mitte) und
Überraschungsgast Uli Teichmann, der Musik beisteuerte (dazwischen)

Der hauptberuflich als Lehrer tätige Künstler hatte offenbar nicht nur viele Bilder gemalt, sondern auch sehr viele Texte geschrieben, wovon er nur einen kleinen Teil veröffentlicht hatte. Helmut Hoehn las und kommentierte Texte aus den Sechzigern und Siebzigern.

Zuvor aber gab es ungeplante Musik, denn sein Freund Uli Teichmann, der auf dem Weg zum Gassenfest war, kam vorbei und spielte auf der Flöte passende Melodien zu den ausgestellten Finnland-Bildern.


Regensburger Gassenfest 2018


Dieses Wochenende gibt es wieder das Gassenfest der Sozialen Initiativen rund um die Ostengasse.

Genaugenommen wurde es schon am gestrigen Freitag abend eröffnet. Das zweijährig im Wechsel zum Bürgerfest stattfindende Fest ist die vielen Jahre hindurch  jedesmal ein Highlight gewesen, was Atmosphäre und Angebot betrifft.




Es präsentieren sich diesmal unter anderem
  • 50 soziale Inititativen
  • 50 Bands auf 4 Bühnen,
  • 500 Mitwirkende in Chöre, Tanzgruppen und Straßentheater
  • Kinderprogramme für kleine Besucher
  • Pindl-Gymnasium Schulprojekt zeigt Anatomieturm (Sonntag 11-17 Uhr)
  • AAG-Lehrer und Schüler mit Römerfest (Sonntag 11-16 Uhr) 
  • Chöre in der Kirche Ostengasse 31

  • Und: der schon ziemlich weitgehend renovierte Wagen der ehemaligen Straßenbahn wird gezeigt. Der Wagen ist neu lackiert, und sogar die Elektrik ist wieder hergestellt. Was für ein Unterschied zum bisher verrosteten Zustand - sehr schön dokumentiert im "Bautagebuch" auf https://beiwagen79.wordpress.com/

Das Programm findet man in diesem Flyer:

Besuch in Übersee - am Chiemsee

Es ist schon ein paar Wochen her, dass ich den Chiemsee besuchte. Mein Sohn zeigte mir die interessanten Stellen, wunderschöne Freibadplätze in einem Strandabschnitt in der Nähe von "Übersee" - so heißt bekanntlicherweise der missverständliche Ort am Chiemsee.  Wir besuchten die Anlage um die Sundowner Bar und dann das Strandbad Übersee.  Am schönsten war die letzte Anlage - mit Grillständen, Steckerlfisch, Reggae-Musik und der Möglichkeit, sich Liegen auszuleihen und den Sonnenuntergang zu verfolgen. Das war alles gemütlich, locker, gut organisiert und sogar relativ günstig.


Strandbad Übersee - bis zum Sonnenuntergang sollte sich der Ort noch mehr füllen


Polarisiert ganz schön - das Museum der bayerischen Geschichte

Zuerstmal zur Klarstellung: es heißt "Museum der bayerischen Geschichte", nicht "Haus der bayerischen Geschichte" und schon zweimal nicht "Haus der Geschichte".

Das "Haus der bayerischen Geschichte" gibt es auch, aber das ist die betreibende Institution. Das Haus der bayerischen Geschichte ist Teil der bayerischen Staatskanzlei (www.hdbg.de).

Sie ist keine eigene Stiftung, wie z.B. das ebenfalls existierende "Haus der Geschichte" der BRD (www.hdg.de). Wer es überlesen hat: hier fehlt das "bayerische".

Nun, was uns Regensburger letztlich interessiert: das Gebäude in Regensburg wird eine Art Museum, das "Museum der bayerischen Geschichte".

Und dessen Architektur polarisiert.



Das neue Museumsgebäude vom Oberen Wörth aus gesehen

Freitag, 22. Juni 2018

Heute letzte Veranstaltung in der panamericanarte-Galerie





Die laufende Ausstellung "Wenn nicht jetzt, wann dann?" mit frühen Arbeiten von Helmut Hoehn in der PanAmericanArte Galerie endet heute, am Freitag, 22. Juni, mit einer Lesung im Rahmen einer Finissage. 

Um 19 Uhr liest der Autor und Illustrator aus eigenen Texten, die zur Zeit der gezeigten Bilder, also rund um das Jahr 1978, entstanden sind

Sie werden, ebenso wie die Bilder, zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt und spiegeln die Erfahrungen und Befindlichkeiten der Post-68er-Zeit wider.

Der Eintritt ist frei, Einlass ab 18.30 Uhr.


Mittwoch, 20. Juni 2018

Erklärvideo zur Geschichte der Bayerischen Verfassung ab 1818

Es ist eine durchaus spannende Geschichte, die  Entstehung der Verfassung in Bayern. Aber wer hat schon viel Zeit, sich in entsprechende Bücher oder Wikipedia-Artikel einzuarbeiten.

Ich habe ein wunderschönes Erklärvideo gefunden, das kurz und knapp das wichtigste Gerüst mitgibt. Mit diesem Hintergrundwissen macht das weitere Recherchieren Spaß.

Ja, ich denke, auch ein Besuch im späterem Museum der bayerischen Geschichte wird erst dann so richtig verständlich, wenn man dieses Wissensgerüst im Hinterkopf hat.
 
Das Video:

https://www.wir-feiern.bayern/geschichte/200-jahre-verfassungsstaat/
oder direkt auf youtube: https://www.youtube.com/watch?v=ESyb6MmRP9o
oder eingebunden hier:




Und was soll das mit 100 Jahre Freistaat und 200 Jahre Verfassungsgeschichte?

Bei den Feierlichkeiten am vorletzten Wochenende fragten viele verwirrt, was jetzt eigentlich gefeiert wird. Eröffnung der Brücke? Voransicht des Museums? Weltkulturerbetag? Alles zusammen?

Manche lasen den übergreifenden Titel "Wir feiern Bayern" und vielleicht den Untertitel, der sinngemäß etwa lautete "100 Jahre Bayern und 200 Jahre Verfassungsgeschichte"

Das möchte ich kurz erklären.

Klaus Caspers bekommt Kulturpreis

Klaus Kaspers hat den diesjährigen Kulturpreis erhalten. 

Regensburg hat diesem Mann viel zu verdanken.  Klaus Kaspers ist sehr vielseitig - er ist unter anderem Künstler, Mitbegründer des Regensburger Bürgerfests, Mitbeschützer des Velodroms, ehemaliges langjähriges SPD-Stadtratsmitglied, Mitglied der Regensburger Altstadtfreunde und stadtpolitisch seit Jahrzehnten aktiv. Näheres zu seinen Aktivitäten findet der Leser in nachfolgender Pressemitteilung der Stadt.

Preise werden im Juli bei einem Festakt in der Minoritenkirche ausgehändigt

Ich möcht bei dieser Gelegenheit auf  ein schönes Interview mit ihm aus dem Jahre 2013 hinweisen, das TVA online zur Verfügung stellt, und das man unter folgender Adresse abrufen kann:

https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/ostbayern-personlich-klaus-caspers/



Die Pressemitteilung der Stadt Regensburg zur Preisverleihung in Original-Wortlaut:

Römischer Routenplaner OmnesViae auf Basis der Tabula Peutingeriana

Wie haben die Römer ihre Routen geplant, wenn sie innerhalb ihres Reichs nach Regensburg oder anderswo reisen wollten? Sie mussten in Etappen denken. Und da gab es die berühmte Peutinger-Karte, über die ich bereits mehrfach berichtet habe.

Genial ist aber folgender Online-Dienst:

OmnesViae: Tabula Peutingeriana

Das ist ein römischer Routenplaner auf Basis der Peutinger-Karte. Genial gemacht und nicht nur für die Gegend von Regensburg interessant. Es macht Spaß, sich mit dieser interaktiven Karte in die historische Welt der Römer "rein zu denken".



https://omnesviae.org/de/viewer/


Und die Seite enthält eine weitere Überraschung: Sie enthält auch eine zoombare Gesamtmontage der kompletten Peutinger-Karte!




Sonntag, 10. Juni 2018

Start für das Feier-Wochenende am Museum der bayerischen Geschichte


Das künftige Museum der Bayerischen Geschichte hatte gestern abend erstmals für Besucher geöffnet und feierte das. Museumsmacher Richard Loibl vom Haus der Bayerischen Geschichte sprach gegenüber dem Bayerischen Rundfunk von einem "Baustellenfest". Der BR, als Medienpartner des Museums, hat an der Eisernen Brücke eine Bühne installiert und bietet gestern und heute ein Musik- und Kabarettprogramm.


Donnerstag, 7. Juni 2018

Kulturelles Festwochenende „Wir feiern Bayern“

Was ist geboten am Samstag/Sonntag dem 9. und 10. Juni 2018?

Der Welterbetag selbst ist eigentlich erst am 10. Juni, aber das Programm geht schon am Samstag dem 9. Juni los.

Denn da darf man abends in das Foyer des neuen Museums gucken (das Museum selbst eröffnet erst im Frühjahr 2019). außerdem gibt es abends eine Illumination eines Lichtkünstlers und offenbar beginnt um 20.30 die BR-Kulturbühne an der Eisernen Brücke, die auch am Sonntag zu sehen ist.


Am Sonntag geht's dann rund:

In der Thundorferstraße gibt es eine Kulturmeile, ergänzt um die Jahninsel; die Steinerne Brücke wird wieder voll begehbar und das Bruckmandl ist wieder da. Abends gibt es eine Illumination

In Stadtamhof gibt es Führungen in Kirche und Musikhochschule, im Andreasstadel locken "Offene Ateliers". Am Grieser Spitz ist auch was los: das "Jugend und Kulturfest für Toleranz und Demokratie", das zufälligerweise an diesem Tag stattfindet.

Im Besucherzentrum im Salzstadel gibt es eine Ausstellung über die Sanierung der Brücke.

Bei der Eisernen Brücke gibt es die BR Kulturbühne mit Claudioa Koreck, der Couplet AG und den Well-Brüdern

Ach ja - am Sonntag ist neben dem Museumsfoyer auch das neue Depot für das Museum geöffnet, das ist der sanierte Österreicherstadel am Eck des ehemaligen Donaumarktes.

Parallel zum Ganzen gibt es den Antikmarkt in der Altstadt.

Verwirrt? Normal! Ich habe uns eine Übersicht gebastelt:


Dieser Abschnitt wird begehbar sein. Derzeit wird noch der provisorische Steg benutzt.


Das Programm mit Uhrzeiten zusammen zu tragen, war gar nicht so einfach. Meine Haupt-Quellen: das Juni-Kulturprogramm der Stadt Regensburg und die Information der Stadt zum Welterbetag
Ein paar Angaben stimmen nicht zusammen, aber das bin ich schon gewohnt.

Und da ich weiß, dass manchmal die Veranstaltungshinweise fehlerhaft sind, hier der Hinweis: alle Angaben ohne Gewähr!

Samstag:
  • 18 bis 20 Uhr - Foyer des Museums der Bayerischen Gesichte: 
  • 20.30 Uhr - BR-Kulturbühne an Eiserner Brücke mit Claudia Koreck
  • Bei Einbruch der Dunkelheit: Illumination Lichtkünstler Philipp Geist, offenbar sowohl am Salzstadel/an der Brücke als auch am Museum