Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens
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Montag, 14. September 2026

Jahresschau 2026 des Kunst- und Gewerbevereins



Jahresschau des Kunst- und Gewerbevereins Regensburg
gleichzeitig Jubiläum: 100 Jahre Jahresschau

19.09. bis 25.10.2026
Eröffnung 18. September 2026 um 19 Uhr



Eröffnung: 18. September 2026 um 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Georg J. Haber
Einführung: Prof. Dr. Christoph Wagner

Mit dem Gründungsjahr 1838 gehört der Regensburger Kunst- und Gewerbevereinen zu den ersten Kunstvereinen in ganz Deutschland. 

1925 fusionierten der Kunst- und der Gewerbeverein und es entstand eine weit in die Region ausstrahlende Plattform für zeitgenössisches Kunstgeschehen und kunstvoll gestaltetes Handwerk. Seit 1926 veranstaltet der Kunst- und Gewerbeverein Regensburg e.V. mit der „Jahresschau“ ein regelmäßig stattfindendes Ausstellungsformat, das allen Künstler und Kunsthandwerker mit Bezug zu Niederbayern und der Oberpfalz offensteht. 

Diese 100-jährige Tradition – herausragend im bundesweiten Vergleich – möchte der Verein feiern. 

100 Jahre - 100 Bilder - 100 Geschichten

Diese Kontinuität im wilden Wandel der Zeiten lässt der Verein in einer kuratierten Sonderausstellung Revue passieren und holt die Kunst in die Gegenwart, angefangen mit Lina Ammer 1926 bis hin zur letzten U40 Kunstpreisträgerin Anja Bader 2025.

Zusätzlich zeigt der Verein als Sonderschau "30 unter 40" die interessantesten Werke innerhalb der Jahresschauen seit 1996, die mit dem U40 Kunstpreis ausgezeichnet wurden.





Es wurde ein Katalog zum Jubiläum erstellt.
Erschienen im Morsbach Verlag. Erhältlich im Buchhandel und im Verein. ISBN: 978-3-96018-144-6

Dienstag, 25. August 2026

Fricitions on Landscape - Hauptausstellung noch bis 06.09.2026

Die Ausstellung zum Projekt "Frictions on Landscape" gibt es noch bis 6. September zu sehen. Ort: Städtische Galerie im Leeren Beutel, verteilt auf 2. OG und 3. OG.

Bei "Fricitions on Landscape" geht es eigentlich um ein dreiteiliges Projekt, bestehend aus Symposium, Begleitveranstaltungen und eben dieser Ausstellung im Leeren Beutel. Das Projekt startete im Juni, die Ausstellung ist noch bis 6. September 2026 zu sehen. Der Eintritt ist frei. 

Ich habe mir die Werke angesehen und möchte auf die sehenswerte Ausstellung hinweisen.



Im Zentrum dieses Projektes stehen die Spannungen („Frictions“) zwischen Mensch, Natur und Ressourcennutzung der Gegenwart. Die Ausstellung verbindet künstlerische Positionen mit wissenschaftlicher Forschung und fragt danach, wie Landschaften historisch geformt und als kultureller, politischer und ökologisch geprägter Raum genutzt werden. 

Seit Juni ist die Hauptausstellung in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel auf zwei Etagen zu sehen. 
  • 2. Obergeschoss: Analytischer Blick auf gesellschaftliche Reibungen und Spannungen durch Werke von Caterina Rossato, Mahroo Movahedi und Barbara Wimmer-Bulin.

  • 3. Obergeschoss: Die poetische und kritische Installation „Paranatur“ von Andrina Jörg zur Mensch-Umwelt-Beziehung. 

Ich möchte bei dieser Gelegenheit  auf die Webseite der Künstlerin Caterina Rossato hinweisen. Dort können Sie sehen, dass die Künstlerin noch weit mehr Kreatives und Interessantes zu bieten hat, als die (in der Ausstellung zu sehenden) faszinierenden Montagen: https://caterinarossato.com/

Die Künstlerin Andrina Jörg (Webseite: https://andrinajoerg.ch/), die ihre Bilder im zweiten OG zeigt, hat mich auf den ersten zwei Metern (ich begann links beim Schaukasten) tatsächlich getäuscht. Ich dachte schon, es handelt sich um echte Botanik-Informationen, bis ich die amüsanten Tricksereien erkannte. Mit Alltagsmaterialien aus Küche und Bad entstehen Modelle von Landschaften in verkleinertem Grössenmassstab. Die (meist fotografierten) Installationen sind teilweise sehr aufwändig und erinnern mich an landart - auch wenn der Begriff hier nicht passt. Warum? Sehen Sie selbst.

Dienstag, 11. August 2026

Günther Kempf in der Städtischen Galerie - noch bis 6. September

REMIX Fools Hands / Narrenhände
Günther Kempf
Städtische Galerie Leerer Beutel
25.06. bis 06.09.2026

Sondertermin:
Meet & Greet / Künstlergespräch
20.08.2026, 19 Uhr

Aus der Pressemitteilung der Stadt:
Mit der Ausstellung „REMIX Fools Hands / Narrenhände“ verwandelt Günther Kempf das 1. Obergeschoss der Städtischen Galerie im „Leeren Beutel“ in ein temporäres Gesamtkunstwerk. Die weiß gestrichenen Wände werden zur unmittelbaren Arbeitsfläche des Künstlers. Im Verlauf der Ausstellung entsteht ein Werk, das wächst, sich wandelt und mit dem Ende der Präsentation unwiederbringlich verschwindet.

Der freischaffende Künstler Günther Kempf ist Maler, Bildhauer und Musiker. Seit mehr als 30 Jahren begeistert er das Regensburger Publikum mit seinen Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen. Spuren seiner unverwechselbaren Bildsprache finden sich auch im Regensburger Stadtraum, wo seine großformatigen Fassadenarbeiten vielen Menschen im Alltag begegnen.

Ausgehend von der Bildsprache des Comics, insbesondere der belgisch-französischen Schule, entwickelte Günther Kempf seine eigenwillige künstlerische Sprache zwischen Figuration, Symbolik und malerischer Geste. Seine Arbeiten erscheinen direkt, frei und voller erzählerischer Energie. Was sonst als Regelbruch verstanden werden könnte, wird hier zum Ausgangspunkt eines freien künstlerischen Prozesses, wie auch das Konzept der Ausstellung beweist.

Der Titel der Ausstellung greift das alte Diktum „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ auf und verwandelt es schöpferisch produktiv. Bei Günther Kempf wird die Wand selbst zum Träger der künstlerischen Arbeit. Der Ausstellungsraum wird zum Schauplatz eines offenen Prozesses, in dem Kunst nicht als abgeschlossenes Objekt erscheint, sondern als flüchtiges Ereignis im Hier und Jetzt.

Sondertermin:


Donnerstag, 20.08.2026:
19 Uhr, Meet & Greet / Künstlergespräch
Kulinarisches vom Restaurant & Bistro Orphée

Internationale Glasausstellung in Zwiesel - und Zwiesler Buntspecht 2026

In Zwiesel locken - wie jedes Jahr im August - gleich zwei Ausstellungen: die sehenswerte "Internationale Glaskunstausstellung" im Waldmuseum und der  "62. Zwiesler Buntspecht", eine allgemeine Kunstausstellung, über die ich schon mal vor zwei Jahren berichtet hatte. 

Ich besuchte beide Ausstellungen am Sonntag, wohl wissend, das ich das auch mit der Zwieseler Glasnacht nächste Woche hätte verbinden können. Ich habe den Ausflug nicht bereut. Vor allem die Glaskunstausstellung gefiel mir sehr gut.

Internationale Glaskunstausstellung 2026 im Waldmuseum Zwiesel

Waldmuseum Zwiesel - gleich neben der Kirche

Die Internationale Glaskunstausstellung 2026 hat diesmal das Thema "Mystische Kreaturen und Mythische Wesen" und wird vom 31.07. - 16.10.2026 gezeigt. Es gibt eine Finissage am 16. Oktober um 19 Uhr. Ort ist das "Waldmuseum Zwiesel"  in der zweiten Etage. Der Eintritt umfasst auch den Besuch von Erdgeschoß und erster Etage.

Die Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr, Sa, So: 10:30 bis 16:00 Uhr. Di und Mi sind normalerweise Ruhetage - aber während der bayerischen Schulferien gibt es keine Ruhetage. Ort: Waldmuseum Zwiesel, Kirchplatz 3, 94227 Zwiesel, Tel. +49 9922 503706, https://www.waldmuseum-zwiesel.de/veranstaltungen/internationale-glaskunstausstellung/

Nach einer Mittagsmahlzeit, die ich mir mit acht emsigen Wespen teilte, ging ich durch die sonntäglich-menschenleere Hauptstraße zurück Richtung  "Zwiesler Buntspecht"-Ausstellung. 

Rechts vom Rathaus: der Weg zur Terrasse der Mittelschule

Der Zwiesler Buntspecht (hier ohne e im Wort Zwiesel) findet schon zum 62. mal statt, und zwar vom 3. August bis 30. August 2026. Veranstaltungsort ist die riesige Aula der Mittelschule und ein Nebenraum. 

Die traditionsreiche Kunstausstellung zeigt täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr Werke aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei (Glas, Holz, Stein, Metall) und Keramik. Die Werke sind von bayerischen und tschechischen Künstlern. Wie üblich ist das verbunden mit einer Ausstellung von Werken der  Glasfachschule Zwiesel sowie  einer Sonderausstellung - diesmal vom Künstler Siegfried Schriml. 

Adresse: Mittelschule Zwiesel, Böhmergasse 7, Zwiesel. Täglich von 13 bis 18 Uhr. Webseite: www.bayerischer-waldverein-zwiesel.de/buntspecht/. Eingang unten über die Terrasse, also nicht oben beim Haupteingang der Schule. 

Zwiesler Buntspecht 2026

Bei der Rückfahrt nach Regensburg habe ich in Deggendorf pausiert, um mir dort die diesjährige Ostbayerische Kunstausstellung anzusehen. Darüber poste ich einen eigenen Veranstaltungshinweis.

Wer sich für eine der hier genannten Ausstellungen in Zwiesel interessiert, könnte das am 14. August mit dem Besuch der Zwiesler Glasnacht verbinden. 


Siehe auch: 

Samstag, 8. August 2026

Michael von Brentano im "Neuen Kunstverein Regensburg"

Michael von Brentano



»hautnah«
Michael von Brentano
Installationen und Skulpturen

Neuer Kunstverein Regensburg
14.08. bis 13.09.2026

Vernissage am 13.08.2026 um 19 Uhr


Bei der Vernissage wird Prof. Rudolf Maria Huber mit Michael von Brentano ein Gespräch führen.

Michael von Brentano sammelt Fundstücke aus der Natur, transformiert Körperliches von Pflanzen, Tier und Mensch in Skulpturen, Zeichnungen und Objekten.

Ort:
Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4

Öffnungszeiten Kunstraum: Fr: 18 bis 20 Uhr, Sa und So: 14 bis 18 Uhr

Statement:

Michael von Brentanos künstlerische Arbeit beginnt zumeist mit dem Auffinden oder dem

Suchen. Staunend und neugierig sichtet er Spuren, die das Leben hinterlassen hat: in Natur- und Kulturlandschaften, an Orten des ländlichen und städtischen Raums, in Hinterlassenschaften von Menschen, in Häusern, in Büchern und Publikationen. Oft begegnen ihm die Dinge im täglichen Leben. Intuitiv wählt er sie aus und sichert sie zunächst in ungeordneten Sammlungen.

Es ist ihm bewusst, dass sein individueller Blick auf den Erfahrungen beruht, die sein Leben ein- gedenk der Vergangenheit und in der Gegenwart prägen. Im künstlerischen Akt kombiniert er dies mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus den Forschungen zur Naturkunde, der Technik, der Soziologie, Religion und Philosophie - aber auch zu Literatur, Musik und Bildender Kunst.

In Installationen und Skulpturen setzt er seine subjektive Wahrnehmung der Welt mit all ihren Facetten in Beziehung zu allgemein gültigen Parametern. 

Aus der Sicht eines Bildhauers formt er das Gesicherte um, transformiert, kombiniert scheinbar nicht zusammen Gehörendes und deutet es somit künstlerisch um. Er bringt individuelles Erleben und fundiertes Wissen zusammen und eröffnet neue Perspektiven, indem er das eine und das andere in Frage stellt. Die BetrachterInnen werden mit deren gewohnten Blicken auf die Welt kon- frontiert und es stellt sich ihnen die Frage nach Allgemeingültigkeit oder gar nach Wahrheit. 

 

Mittwoch, 29. Juli 2026

Am 30. Juli im Lokanta: Herbert Baumgärtner präsentiert seinen Bildband „WAA NIE“



Wer Anfang Juli keinen Platz mehr bekommen hat oder die erste Buchvorstellung im Akuso verpasst hat, erhält nun eine zweite Gelegenheit: Im Lokanta präsentiert Herbert Baumgärtner seinen Bildband „WAA NIE“ erneut –  verbunden mit einer Bildprojektion und einem Gespräch mit dem Fotografen.

Dienstag, 21. Juli 2026

Barbara Muhr - Vernissage im neuen Schaulager Erdel




Die Ausstellung „Remember that summer“ von Barbara Muhr wurde am 17. Juli 2026 im Schaulager der Galerie Erdel eröffnet. Die Künstlerin, die 2023 den Kulturförderpreis Regensburg erhielt, zeigt dort großformatige Werke, die den Zeitgeist ihrer Generation einfangen.

Die Ausstellung war sehr gut besucht. Das lag natürlich an der Künstlerin, aber auch daran, dass die Besucher von einer Besonderheit wussten: das Schaulager der Galerie mit der Adresse "Am Schallern 4", 50 Meter von der eigentlichen Erdel-Galerie am Fischmarkt entfernt, geht neue Wege, und dies ist die erste Ausstellung mit dem neuen Konzept. 

Bisher wurde nämlich das Schaulager nur als "kleine Schwester" der Galerie "artspace Erdel" bezeichnet. Man konnte dort gelagerte Werke ansehen, es gab aber auch eigene Ausstellungen oder die Räume wurden als zusätzliche Räume für Ausstellungen im artspace benutzt. 

Die Betreiber Wolfgang Erdel und Antonia Kienberger haben nun beschlossen, dass das Schaulager erwachsen werden soll. In Ergänzung zum bisherigen Galerienprogramm wird im Schaulager künftig eine eigene Linie gefahren, die von Antonia Kienberger eigenständig kuratiert wird. 

Den Auftakt zu diesem neuen Konzept bildet diese Einzelausstellung von Barbara Muhr.

Montag, 20. Juli 2026

Jürgen Hubers Menschenkette - eine Hommage an die Mitglieder des Neuen Kunstvereins

Am Donnerstag den 16. Juli 2026 wurde die Ausstellung "Menschenkette" des Künstlers Jürgen Huber beim "Neuen Kunstverein Regensburg" eröffnet. Der Verein ist dabei nicht nur Aussteller, sondern auch Thema der Werke. Denn die sind als eine Ehrenbezeugung an die ehrenamtlichen Macher des Vereins konzipiert.






Geburtsgrüße vom Verein


Kunstvereine gibt es seit über 200 Jahren. Sie vermitteln Kunst an das breite Publikum.  Dabei  leben sie von ehrenamtlich engagierten Menschen, die sich für Kunst und kulturellen Austausch einsetzen. So auch die Mitglieder des "Neuen Kunstvereins Regensburg", die seit 1987 Kunst im Regensburger Raum sichtbar machen. 

Als Anerkennung entstand im Herbst letzten Jahres die Idee einer Portraitausstellung, die sich als "Hommage an all jene, die mit ihrem Einsatz Kunst sichtbar machen und ihr einen lebendigen Ort in der Gesellschaft geben" versteht. Ein Zeichen der Anerkennung für die Vereinsmitglieder also,

Der Künstler Jürgen Huber bat die Mitglieder, Fotos oder Bilder von sich zu übersenden. Einige Portraits besaß er schon, weitere fertigte er in den letzten Monaten an. 

Dabei benutzte er die ihm typische expressive Darstellungsweise, so dass die Betroffenen nicht so einfach identifizierbar sind. Er wollte auch keine normalen Portraits erstellen, erklärte der Künstler, das sei noch nie seine Art gewesen. 

Sonntag, 12. Juli 2026

Fredrik Lindqist in der Galerie Distelhausen

Die Galerie Insinger in Distelhausen hat derzeit den Künstler Fredrik Lindqvist zu Gast. Lindqyist arbeitet mit Holzschnittdruck auf Stoff wobei die Bildelemente auf verschiedene Stoffe gedruckt, ausgeschnitten, und zu neuen Bildern collagiert werden.



05.07.2026 – 30.08.2026
„DER VERZAUBERTE ALLTAG“
Fredrik Lindqvist

Galerie Distelhausen






Galerie Distelhausen
Carola Insinger
Distelhausen 1
93188 Pielenhofen
Tel. 0172/8610036

Öffnungszeiten:
Freitag/Samstag/Sonn-u. Feiertage: 14 – 18 Uhr
und nach Vereinbarung: Tel.: 0172 8610036

https://www.galerie-distelhausen.de/

http://www.fredrik-lindqvist.com/

Samstag, 11. Juli 2026

Ab 16.07.26 - Ausstellung MENSCHENKETTE von Jürgen Huber


Menschenkette 
Jürgen Huber
Neuer Kunstverein Regensburg
16.07. bis 02.08.26

Eröffnung Donnerstag, 16.07.26 um 19 Uhr






Kunstvereine sind seit über 200 Jahren Orte der Begegnung zwischen zeitgenössischer Kunst und Öffentlichkeit. Sie leben von Menschen, die sich mit großem ehrenamtlichem Engagement für Kunst und kulturellen Austausch einsetzen.

Der Neue Kunstverein Regensburg führt diese Tradition seit 1987 mit Offenheit, Neugier und einem experimentellen Kunstverständnis fort. Sein Engagement prägt die Regensburger Kunstszene bis heute.

Als Zeichen der Anerkennung soll eine Porträtausstellung den Mitgliedern des Neuen Kunstvereins Regensburg gewidmet werden. Sie versteht sich als Hommage an all jene, die mit ihrem Einsatz Kunst sichtbar machen und ihr einen lebendigen Ort in der Gesellschaft geben.

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Neuer Kunstverein Regensburg
Schwanenplatz 4, 93047 Regensburg
www.neuerkunstverein.de
info@neuerkunstverein.de
Freitag: 18 - 20 Uhr
Samstag/Sonntag: 14 - 18 Uhr

Barbara Muhr im Schaulager Erdel - ab 17.07.2026



Barbara Muhr
Remember that summer
17.07. - 29.08.2026
Vernissage am 17. Juli um 19 Uhr

Schaulager der Galerie Erdel (Am Schallern 4)


Unter dem  Titel "Remember that summer" zeigt Kulturförderpreisträgerin Barbara Muhr Werke der großformatigen Malerei. 
 
Die Eröffnung findet am 17. Juli 2026 um 19 Uhr im Schaulager der Galerie Erdel statt. Am Schallern 4 / Regensburg. Die Künstlerin ist anwesend.


Barbara Muhr: Ophelia, Pastell und Acryl auf Leinwand, 160 x 90 cm, 2024


Über die Künstlerin Barbara Muhr

*1988 Straubing
Studium Bildende Kunst u. Ästhetische Erziehung / Kunstgeschichte, Uni Regensburg
Seit 2016 arbeitet Barbara Muhr als freischaffendee Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Regensburg und Straubing.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)
2024 Kulturpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung, Straubing
2023 Kulturförderpreis der Stadt Regensburg
2022 Förderpreis des Bodenseekreises für gegenständliche Kunst, Meersburg


Dauer der Ausstellung: 17. Juli - 29. August 2026
Galerie Erdel - Schaulager
Am Schallern 4 | Regensburg
Mittwoch- Samstag: 11 - 17 Uhr


Webseite Galerie: www.erdel.de
Webseite Künstlerin: https://barbaramuhr.jimdofree.com/


Dienstag, 9. Juni 2026

Manuela Pauk im neunkubikmeter

Mittlerweile präsentieren im neunkubikmeter-Schaufenster hauptsächlich Gast-Künstlerinnen und Gast-Künstler, die im Rahmen von „RAiR“ (Regensburgs Artist in Residence) nach Regensburg gekommen sind, am Ende ihrer Residence ihre Werke.

Aktuell sieht man die Ausstellung der kroatischen Künstlerin Manuela Pauk.

In der Ausstellung « Present, Vanished, Invasive » beschäftigt sie sich "mit dem Fluss als sich ständig wandelnder Körper, dessen ökologische Bedeutungen sich je nach Ort und Kontext verändern. Ausgangspunkt ihrer Untersuchungen war ein Spaziergang in Sulina, Rumänien, wo die Donau in das Schwarze Meer mündet." (Quelle: regensburg.de/rair/)




Samstag, 6. Juni 2026

Ausstellungseröffnung und Tanzperformance am Schwanenplatz - 12. Juni 2026

Der "Neue Kunstverein Regensburg" am Schwanenplatz kündigt seine neueste Ausstellung an:

Sabine Bayerle „All the small things“ (Malerei)
12.06. - 12.07.2026
Ausstellungseröffnung: Freitag, 12.06.2026, 19 Uhr

Am Tag der Vernissage, also am  Freitag, 12.06.2026, 20.30 Uhr, gibt es vor der Galerie des NKV am Schwanenplatz:

Tanz Dahoam, 
Tanzcompany des Theaters Regensburg, Leitung Wagner Moreira
12.06.2026, 20.30 Uhr
(Dauer 15 Minuten)

Sie wird angekündigt als "partizipative Tanzperformance im urbanen Raum" und ist offenbar Teil einer  monatlich stattfindenden Performance-Reihe. 


Zur Ausstellung (Pressetext):

Sabine Bayerle beschäftigt sich in ihren Werken mit den Themen Raum und 
Landschaft. Verstärkt wendet sie sich dabei tieferen Einblicken in die Natur, ihrer Wildheit, unscheinbaren und vergessenen Orten zu, in der menschliche Eingriffe nur wenig Bestand haben.

Eigene Fotografien dienen dabei oft als Ausgangsmaterial, die sich dann durch vielschichtige künstlerische Veränderungen und Überlagerungen verselbstständigen. Sowohl konkrete als auch ornamentale und abstrakte Elemente durchdringen die realistische Oberfläche.

Die Ergebnisse geben hinweise auf Malprozess, können aber auch für Bewegung, Energie oder Wachstum stehen. Dem Betrachter wird verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich in Natur und Kunst auf Details, Farben und Strukturen einzulassen.

Zur Tanzveranstaltung (Pressetext):

Die monatlich stattfindende Performance-Reihe „Tanz Dahoam“ des Theater  Regensburg unter der Künstlerischen Gesamtleitung von Wagner Moreira steht für  ein modernes, zugängliches Kulturformat mit klarer Verankerung in der  Stadtgesellschaft von Regensburg. Die Produktion ist als partizipative Tanzperformance an ortsspezifischen Räumen  konzipiert und bringt Tanzkunst direkt zu den Menschen. Statt konventioneller  Bühnenräume werden öffentliche Orte zur Spielfläche – mitten in der Stadt, mitten  im Alltag, mittendrin. Bürgerinnen und Bürger sind nicht nur Zuschauer, sondern werden aktiv von den Tänzer*innen eingebunden und Teil des künstlerischen Prozesses.





Öffnungszeiten: Fr: 18 bis 20 Uhr, Sa und So: 14 bis 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. Juni bis 12. Juli 2026

Samstag, 23. Mai 2026

In Neles Garten - Sommerausstellung in Adlmannstein ab 7. Juni 2026

Die Kunstpartner-Galerie in Adlmannstein kündigt ihre Sommerausstellung an:
„In Neles Garten“

Katja Barinsky, Malerei 
 Elisabeth Ettl, Plastiken 
Wolfgang Herzer, Malerei u. Zeichnungen

07.06. bis 28.06.2026
Eröffnung am 7. Juni um 11 Uhr

Sonderveranstaltungen am 14.06. und 27.06.2026



Erzählende Malerei mit figurativen Elementen wird Katja Barinskys Werken zugeschrieben. In ihren Bildinhalten finden sich Bezüge zu erlebbaren oder erlebten Geschichten und wiedererkennbare Situationen. Menschliche Gestalten oder menschenähnliche Schemen sind in Landschaften eingebettet oder auch in häusliche Umgebung platziert. “Auf sich zukommen lassen während der Betrachtung“, rät die Künstlerin. Das ist auch ihre eigene Herangehensweise beim Malvorgang.

Elisabeth Ettls Figuren bestehen immer aus einem Stück, meist aus Lindenstämmen mit Motorsäge, Stemmeisen und Schnitzmesser herausgearbeitet. Immer bemalt – denn „Farbe gehört zum Leben“. Kraftvoll wirken sie, stehen oft auf großen Füßen. Zeitlos, nicht jung und nicht alt. Halten eine Blume, ein Tier, einen Menschen in ihren großen Händen, immer schützend und zärtlich. Großäugig, zuweilen staunend, ernst, nachdenklich, in sich gekehrt.

Mit seinen großformatigen Blumenmotiven aus der Serie „In Neles Garten“ gibt Wolfgang Herzer der Ausstellung den Titel. Farbige Stilleben aus dem vorausgegangenen Schaffenszeitraum ergänzen die strengen schwarzweißen Zeichnungen. Sie bilden quasi die Umgebung, spielen ebenfalls in Neles Garten und verleihen Herzers Arbeiten eine heitere Note.



Veranstaltungen während der Ausstellung:

Dienstag, 28. April 2026

Giuseppe Donnaloia ab 3. Mai 26 im Panta Rhei

COMPOSIZIONI CON OMBRE 
Bilder von Giuseppe Pino Donnaloia
03.05. - 24.05.2026
VERNISSAGE: 03. Mai 2026 ab 15.00 Uhr






Giuseppe Pino Donnaloia (* 5. Februar 1967 in Duisburg) ist ein italienischer Maler, Grafiker, Kunstgießer, Steinbildhauer, Restaurator und Dozent. Er ist der Entwickler des von ihm so genannten „Sektionismus“ in der Malerei, einer Farb- und Kompositionsformel, die auf mathematischen Berechnungen beruht. Er lebt und arbeitet in Calci bei Pisa in der Toskana. Seit 2022 lehrt er Bildhauertechniken an der accademia di Belle Arti di Lecce in Apulien.

Gallery Panta Rhei
Watmarkt 4
93047 Regensburg

Di 14:00 - 18:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 Uhr, Fr 15:00 - 19:00 Uhr, Sa 11:00 - 16:00 Uhr; 
Mo, Do, So geschlossen

Samstag, 25. April 2026

Frederic Storup im neunkubikmeter

Der französische Künstler Frédéric Storup präsentierte seine Objektlandschaft „vis à vis“ im Schaukasten „neunkubikmeter“ in der Pustetpassage in Regensburg. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand eine alte Nudelmaschine, die seine Verbundenheit zu seiner piemontesischen Identität symbolisiert


Frédéric Storup war artist in residence in Regensburg in der Zeit vom Januar bis Februar 2026
  • Programm: CreArt 3.0
  • aus Clermont-Ferrand (Frankreich)
  • Aufenthalt: 12. Januar bis 28. Februar 2026
  • Residence-Partnerin: Christina Kirchinger

Frédéric Storup pendelte lange Zeit zwischen den Regionen Var, Auvergne und Piemont und ist bayerischer Herkunft mütterlicherseits. Er ist ein multidisziplinärer Künstler, der aktuell in Clermont-Ferrand lebt. 2020 beendete er sein Studium an der École Supérieure d'Art de Clermont Métropole mit einem Master-Diplom. Ob als Industriekletterer, Siebdrucker, Tischler, in Kostümen oder im Chor – Frédéric Storup hat große Freude daran, verschiedene Ausdrucksformen miteinander zu verweben. Er ist außerdem in mehreren Verbänden der Bildungs- und Wissenschaftsvermittlung tätig und lehrt den Umgang mit digitalen Werkzeugen in einem Fablab. In seiner künstlerischen Praxis interessiert er sich insbesondere für emotionale Projektionen auf unbelebte Materie und zeit- und ortsspezifischen Wahrnehmungen der Umgebung.
 

Montag, 20. April 2026

Offene Ateliers im Andreasstadel am 25.04.2026


Mit den Offenen Ateliers am Samstag den 25. April 2026 öffnen die Künstlerinnen und Künstler des Andreasstadels die Türen ihrer Ateliers und gewähren einen Einblick in ihre Arbeitsräume.

Von 14 bis 19 Uhr haben Kunstinteressierte die Möglichkeit, eine breite Palette von Kunststilen zu entdecken, von Malerei, Illustration, Linoldruck, Holzbildhauerei, 3D-Druck über Keramik bis hin zu Multi-Media Art und vielem mehr.

Die Offenen Ateliers bieten eine besondere Gelegenheit, die Künstlerinnen und Künstler direkt zu treffen. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen, sich über kreative Prozesse austauschen und mehr über die Inspiration hinter den Kunstwerken erfahren.

Zu sehen sind die Ateliers von KUNSTbeTRIEB, Paula Birnbaum, Florian Hauer, Annika van Schoor, Lena Schabus, Kathi Ringlstetter, Thomas Freiss, Marion Abate, Johanna Kaljanac, Cristina Friedl, Koloman Wagner, das InterCultureLab, Marie Doerfler, Thomas Bieniek und das Atelier Kunst inklusiv.

Die Künstlerin Jennifer Ermer lädt um 15 Uhr und um 17 Uhr zu Führungen durch alle Ateliers ein.

Durch diese persönliche Interaktion haben die Kunstinteressierten die Chance, die Geschichten hinter den Kunstwerken selbst zu erkunden. Darüber hinaus werden einige Künstlerinnen und Künstler gern ihre Techniken und Materialien vorstellen, was den Besucherinnen und Besuchern einen tieferen Einblick in die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen ermöglicht.


Samstag, 25.04.2026
14 - 19 Uhr
Andreasstraße 28, 93059 Regensburg
www.kuenstlerhaus-andreasstadel.de
www.instagram.com/kuenstlerhaus_andreasstadel

Übrigens: die Gastateliers des Kulturamts, das Regensburger Artist in Residence, kurz RAIR, in der Brückstraße öffnen an diesem Tag ebenfalls ihre Türen.


Mittwoch, 15. April 2026

Eröffnung "Schnittmenge": 24.04.2026 im Kunst- und Gewerbeverein Regensburg



Ausstellung "Schnittmenge"
Kunst- und Gewerbeverein Regensburg
25. April bis zum 24. Mai 2026

Eröffnung 24.04.2026 um 20 Uhr


Am Freitag, den 24. April 2026 wird - entgegen der Gewohnheit - erst um 20 Uhr die Einzelausstellung "Schnittmenge" des aus Bad Waldsee stammenden Künstlers Axel F. Otterbach eröffnet.

Bis zum 24 Mai 2026 werden Skulpturen und Objekte aus unterschiedlichem Material wie Marmor oder Granit gezeigt, aber auch Fotoarbeiten, Entwurfszeichnungen und sogenannte „Brandzeichnungen“, die in ihrer fast dreidimensionalen Eigenart die plastische Arbeit von Otterbach gleichwertig begleiten und erweitern.

Begrüßung: Tony Kobler, 3. Vorsitzender des Kunst- und Gewerbevereins
Einführung in die Ausstellung: Thomas Warndorf


Raum - Zeit - Licht
Der Titel der Ausstellung „Schnittmenge“ steht für die Zusammenfassung des künstlerischen Gesamtwerks von Axel F. Otterbach. 1948 geboren, folgte nach einem Bildhauer-Studium und der Ausbildung zum Restaurator ein Stipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Florenz und Carrara. Seither verfolgt er das Ziel, den fortwährenden Prozess seiner Auseinandersetzung mit Raum, Zeit und Licht für den Betrachter fühl- und erlebbar zu machen.

Axel F. Otterbach geht es um bildnerische Inhalte, die von Raum, Form und Oberfläche bestimmt sind. Dabei überrascht der Künstler oft mit ungewöhnlichen Materialien. Objekte, die wie Arbeiten aus Stahl erscheinen, bestehen tatsächlich aus Holzplatten mit aufwändig aufgetragenen Eisenfeilspänen. Licht spielt in seinem Werk eine zentrale Rolle, zuweilen sind seine Marmorobjekte an auslaufenden Kannten so schmal geglättet, dass das Licht sich nicht nur an den Kanten bricht, sondern den Stein zu einem „Lichtraum“ wandeln kann. Dieser Effekt wird bei manchen Arbeiten durch Goldaufträge noch verstärkt, die auch in den Metall-Objekten eine Rolle spielen. Axel F. Otterbachs Schaffen strebt nach erlebbaren Licht-Raum-Bezügen. Er spricht davon, „gegen den Stein zu arbeiten“, wenn er Strukturen herausarbeitet und seinen Objekten einen Grad der Abstraktion verleiht, der erstaunlicherweise zu grundsätzlichen Formen der Naturhaftigkeit zurückführt.

Manche Objekte erweisen sich als Modelle für größere Arbeiten. Axel F. Otterbach ist im gesamten süddeutschen Raum für seine Großplastiken im öffentlichen Raum bekannt, zuletzt für den „Brückenstein“ in seinem Heimatort Bald Waldsee. Siebenundzwanzig zu einem Rundbogen zusammengefügte Steine, jeweils aus den EU-Mitgliedstaaten, symbolisieren die Statik und damit die Einheit Europas, ein weiterer Stein ist daneben platziert und erzählt vom Brexit.

Die zweidimensionalen Kohle- und Graphit-Zeichnungen sowie die Brandzeichnungen stehen in enger Verbindung zum dreidimensionalen Werk. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Entwürfe, es sind aber auch Zeichnungen parallel zur Arbeit an der Großplastik entstanden, als auch nach der fertigen Skulptur.


Begleitprogramm zur Ausstellung

Führungen in Kooperation mit der VHS Regensburg Stadt: 26. April und 17. Mai um 14 Uhr mit Tony Kobler. Kosten: 6 Euro (keine Ermäßigung möglich) zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro. Treffpunkt am Besucherempfang.

Aspekte 2026 im DEZ - Eröffnung am 28.04.2026

Die Gemeinschaftsausstellungen der Serie "Aspekte" ( ein Gemeinschaftsprojekt von BBK und DEZ, das sich über Jahrzehnte hinweg sehr bewährt hat) war bisher immer interessant. Dieses Jahr beginnt die nächste Ausstellung am 28.04.2026 um 19 Uhr auf der Ausstellungsfläche Ebene 2; der Ausstellungstitel lautet "fragil".

Die Ausstellung dauert bis zum 16. Mai.2026.