Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Donnerstag, 29. Februar 2024

Cantemus eröffnete neue Balkonsingen-Saison 2024

Mittwoch, 28.02.24, 21.30 am Bismarckplatz. Neugierig versammelt sich eine große Schar von Zuhörern auf dem Bismarckplatz. Das Theater Regensburg eröffnete die nächste Saison des beliebten "Balkonsingens", das vor ein paar Jahren eingeführt wurde. 

Diesmal sang der Cantemos-Chor, der kaum Platz auf dem Balkon hatte. Einige mussten hinter der Balkontür platziert werden. 

"Von Mozart bis Lion King" hieß das Programm, und der Chor bot eine wunderschöne Auswahl von berührender Musik mit so einigen Gänsehautmomenten. Ich fand, es war eine wirklich gelungene Eröffnung.

Cantemus Chor, 15. Balkonsingen Theater Regensburg, 28.02.2024


Mittwoch, 28. Februar 2024

Balkonsingen am 28.02.2024 - heute mit Cantemus-Chor



Die neue Saison mit dem Balkonsingen beginnt heute Abend am Bismarckplatz. Diesmal wird der Balkon selbst recht voll sein, denn der Cantemus Chor wird singen.


Mi, 28.02.24
15. BALKONSINGEN
Von Mozart bis Lion King 
MIT Cantemus Chor Regensburg
21.30 Uhr



Die weiteren Termine sind dann:

Jazz im März 2024 - Regensburger Jazzclub



Überblick über das Märzprogramm des Jazzclub Regensburg

Mo 04.03.2024  20.00

Session im Leeren Beutel

Sessionleitung: Ulli Zrenner-Wolkenstein

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Mi  06.03.2024  20.00

Lorenz Kellhuber Trio

„ein neuer Stern am Jazz-Piano-Himmel“

Aurelium

 

Do  07.03.2024  20.00

Anne Schnell & JoJo Effect

15 Jahre JoJo Effect – NuJazz, Latin, Pop und Bossa

 

Di   12.03.2024  20.00

Maria Manousaki Quartett

New York Jazz meets kretische Weltmusik 

Jazzclub im Leeren Beutel

                       

Do  14.03.2024  20.00

Tango Transit

Jazz-World-Tango – abgefahren, rockig und groovig

Jazzclub im Leeren Beutel

 

Fr   15.03.2024  19.30

Memento Odesa

Benefizkonzert für die Ukraine – Kooperation mit dem Theater Regensburg

Theater am Bismarckplatz

 

Do  21.03.2024  20.00

Raphael Jost Quintett feat. Bastien Rieser

Swing-Feeling mit Schweizer Stimmwunder

Jazzclub im Leeren Beutel

 

So  24.03.2024  11.00

Jazzbrunch im Degginger

Mit Tony Tara und Band

Degginger

 

Do  28.03.2024  20.00

Trio Grande

Gilad Hekselman | Will Vinson | Nate Wood

Jazzclub im Leeren Beutel


Einzelheiten:


Montag, 26. Februar 2024

Rena Mayer, Skulpturen - ab 5. März 2024




Ab 5. März 2024 ist in den Räumen von Rödl & Partner die Ausstellung „Abstrakte Form in Stein“
mit einer Auswahl der Skulpturen der Regensburger Bildhauerin Rena Mayer zu sehen.

Eröffnungsveranstaltung am Dienstag, 5. März 2024 um 11.30 Uhr 

Einführung: Werner Mayer, Kunsthistoriker – „5 Minuten über Skulptur, Plastik, Abstrakte Form“
Eröffnung: Rena Mayer, Bildhauerin – Kurze Vorstellung und Eröffnung

Anmeldung zu Vernissage:
Um eine kurze unverbindliche Anmeldung, mit wieviel Personen Sie teilnehmen wollen, wird unter +49 941 2976 60 oder per Email regensburg@roedl.com gebeten.

Die Ausstellung kann zu den üblichen Bürozeiten besichtigt werden.


Ausstellungsort:

Rödl & Partner, Am alten Schlachthof 28, 93055 Regensburg


Zu Rena Mayer

Web: www.rena-mayer.de
Mail: info@rena.mayer.de

Die Werke der Bildhauerin Rena Mayer, die oft im Kunst- und Gewerbeverein ausgestellt waren, habe ich über die Jahre hinweg öfters angesprochen. Benutzen Sie die Suchfunktion des Blogs.


Rena Mayer (Galerienabend 2016)







Donnerstag, 22. Februar 2024

Midissage zur Ausstellung "Kinetische Kunst" im DEZ - 28.02.2024

Im DEZ ist seit zwei Tagen eine Ausstellung über "Kinetische Kunst" von Professor Wolfram Wörner zu sehen. Am 28. Februar um 18 Uhr soll es nun eine Midissage geben. Ort: Großer Broncebrunnenfläche in Ebene 1 im Donaueinkaufszentrum. Bei dieser Gelegenheit möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass es im DEZ weitere Bilder zur Pardon-Ausstellung zu sehen gibt. 


Kinetische Kunst
Wolfram Wörner
20. Februar 2024 - 09. März 2024
Midissage 28.02.2024, 18 Uhr
Große Broncebrunnenfläche, Ebene 1
Donaueinkaufszentrum



Dienstag, 20. Februar 2024

Susanne Ring im "Neuen Kunstverein"

Am Donnerstag, 29.2. um 19 Uhr wird der neue Kunstverein am Schwanenplatz die nächste Ausstellung in ihren Räumen eröffnen.


Chor und Kanon 
 Objekte von Susanne Ring, Berlin

1. bis 31. März 2024
Vernissage 29.02.2024 (19 Uhr)



Frau Ring ist Bildhauerin und arbeitet als Professorin an der FH Bielefeld. Zur Ausstellung in Regensburg zitiert sie Stefan Lüddemann:
„…Susanne Ring spricht das Thema des Körpers in dreifacher Hinsicht an:
erstens als Frage nach der Machart ihrer Figuren und der sich damit
artikulierenden Auffassung von Bildhauerei und Plastik, zweitens als
Kommentar zum Verständnis von Körper und Körperlichkeit in der
Gegenwartsgesellschaft und drittens als Statement im Rahmen einer
Begegnung des Betrachters mit ihrer Kunst.“ Stefan Lüddemann (zwischen
Fragilität und Verletzlichkeit 2019)
Homepage der Künstlerin: www.susannering.net

Ort der Veranstaltung:

Neuer Kunstverein
Schwanenplatz 4, Regensburg
Neue Öffnungszeiten: Fr: 18 bis 20 Uhr, Sa und So: 14 bis 18 Uhr

Samstag, 17. Februar 2024

Ausstellung Shades of Europe im Kulturraum Vor der Grieb





Shades of Europe
Gemeinschaftsausstellung, organisiert von "Junges Europa e.V."
Ausstellungsdauer: 17.02.-03.03.2024
Vernissage: 16.02.2024, 19 Uhr
Kulturraum Vor der Grieb




Der Regensburger Verein Junges Europa e. V. hat Künstler und Künstlerinnen und Studierende nach ihrer Sicht auf Europa gefragt. Im November 2023 hatte der Verein die Ausstellung ausgeschrieben 

Das Ergebnis ist eine sehenswerte Ausstellung, die am Freitag eröffnet wurde. Wieder einmal zeigt sich, dass der vom Studentenwerk geschaffene "Kunstraum Vor der Grieb" mit seinen herrlichen Räumen eine wunderbare Institution ist. Hier können Künstler ausstellen, ohne von einem "Galeristen" aufgenommen werden zu müssen.

Die Vernissage am Freitag bot eine wunderbare Atmosphäre, und außer den schönen Werken hat mich begeistert, dass so viele extrem junge Leute sich für Kunst interessierten. 

Mitwirkende Künstler sind: Stephie Braun (Fotografien) Sina Simbürger (Illustration), Felix Bock (Installation und digitale Collagen zum Thema Flüchtlinge), Daniel Kempf-Seifried (Diashow über eine Sea-Eye-Rettungsmission. Maria Reiss (Acryl), Julia Strohmeier und Klara Hahn (Installationen), Lucia-Marie Ruß, und die Regensburger Kreidekünstlerin „Kreideaufbeton“ (Instagram).

Die Galerie ist donnerstags und freitags von 17 bis 21 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Wer den Kulturraum noch nicht kennt: "Vor der Grieb 5", das ist in der Gasse vom Haidplatz zum Bodega.

Begleitprogramm
  • Am Mittwoch, den 21. Februar bietet Kommunikationstrainerin Marlene Gluma um 18 Uhr einen Kreativ-Workshop zum Thema „Stimme (gegen Katzenjammern)“.
  • Ein weiteres Highlight des Begleitprogramms ist eine Lesung von Büchner-Preisträger Jan Wagner, der am Donnerstag, den 29. Februar aus „Grand Tour: Reisen durch die junge Lyrik Europas“ liest.
  • Am Freitag, den 1. März gibt es einen gemütlichen Pop-Up-Kinoabend in Kooperation mit dem Transit Filmfest.

Paul Tuttas im "Kunstraum Sigismundkapelle"



Paul Tuttas
Ausstellung "kunstpreis"
Kunstraum Sigismundkapelle
17. Februar bis 15. März 2024
Vernissage 16.02.2024

Für sein bisheriges künstlerisches Werk wurde Paul Tuttas vom Institut für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg, der Universitätsstiftung Pro Arte und der Eberhard-Dirrigl-Stiftung der „kunstpreis“ des Jahres 2022 verliehen. Teil des Preises ist die Ausstellung  im KUNSTRAUM Sigismundkapelle (Innenhof des Thon-Dittmer-Palais)

Die Vernissage war am Freitag, 16. Februar, um 19.30 Uhr, fast zeitgleich zu den Vernissagen im Schaulager Erdel (Domröse) und im "Kunstraum Vor der Grieb" (Schades of Europe). Die Fotos entstanden erst am späteren Abend.




Domröse-Ausstellung eröffnet

Zeitgleich mit zwei anderen Vernissagen wurde die Domröse-Ausstellung im Erdel-Schaulager eröffnet (Ankündigung: Domröse mit neuen Werken im Schaulager Erdel - ab 16.02.2024). Zentrales Thema waren die Chamäleon-Werke des Künstlers. 



Donnerstag, 15. Februar 2024

Begleitprogramm zur "Pardon"-Ausstellung im Kunst- und Gewerbeverein




Mehrere Veranstaltungen begleiten die Ausstellung über die ehemalige Satire-Zeitung "Pardon" im Kunst-und Gewerbeverein.

  • Am Donnerstag 22. Februar um 19 Uhr: „Pardon wird nicht gegeben . . . oder doch?" Über die Ethik der Satire“. Vortrag von Prof. Dr. Jochen Mecke. Eintritt frei.
     
  • Am Donnerstag 7. März, 19 Uhr ein Gespräch mit Laura Trelle und Prof. Dr. Guido Pollak, moderiert von Ingo Kübler: „Von PARDON zu Charlie Hebdo oder: was soll/darf/kann Kunst?“ Eintritt frei
     
  • Außerdem bietet Tony Kobler am 18. Februar und am 10. März jeweils um 14 Uhr Führungen durch die Ausstellung an. Führungsgebühr 6 Euro zuzüglich Eintritt 4 / 2 Euro ermäßigt. Anmeldung über VHS oder direkt vor Ort am Empfang.

Die Ausstellung

Die Ausstellung selbst ist absolut sehenswert. Es gibt so viel Material, dass ich mir das Studium der Exponate auf mehrere Termine aufteilen muss. Zwei Besuche habe ich schon hinter mir, ein dritter Besuch wird in diesen Tagen folgen.

Zu sehen sind nämlich weit mehr als nur Auszüge aus satirischen Beiträgen (bzw. die Original-Vorlagen zu den Beiträgen), was bei den vier-ein-halb Hallen des Vereins sowieso schon viel wäre. Sondern auch Informationen über satirische Aktionen, in denen Politiker und Institutionen verarscht wurden (mitsamt Korrespondenz, Fotos von Aktionstage, einstweilige Verfügungen) und das ist höchstinteressanter Lesestoff. Ebenso einstweilige Verfügungen oder Prozesse gegen Artikel und die zugehörigen Hintergrundinfos.

Das sind Dokumente, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt - insofern liefert die Ausstellung einmaliges Material.

Natürlich gibt es auch Auszüge aus der "WiMs - Welt im Spiegel", einer Nonsensdoppelseite, mit der ursprünglich die Welt am Sonntag karikiert wurde. 

Man sieht ferner die Original-Vorlagen von den später berühmten Zeichnern wie Waechter, Traxl, Gernhardt, Halbritter und Poth.

Die ersten der oben genannten zwei Veranstaltungen beinhalten eine Happy Hour, das heißt, von 18 bis 19 Uhr ist der Besuch der Ausstellung frei. Aber wenn man das Potential der Ausstellung ausschöpfen will, sollte man weitere Besuche einplanen.








Auszüge aus Wikipedia zu "Pardon":

pardon war eine deutschsprachige literarisch-satirische Zeitschrift, die von 1962 bis 1982 erschien. Markenzeichen von pardon war F. K. Waechters Teufelchen, das seine Melone lupft. Ihr Ziel war, ein kritisches Klima und etwas Farbe in die aus Sicht der pardon „verkrusteten Verhältnisse“ der Adenauer-Ära zu bringen.

Mit einer Auflage von bis zu 320.000 Exemplaren und mehr als 1,5 Millionen regelmäßigen Lesern wurde der Titel während seiner ersten Inkarnation bis 1982 zeitweilig zur größten Satirezeitschrift Europas.

Mitarbeiter

pardon verband Politik mit Humor, Information mit Satire und Philosophie mit Grafik. Zu den Autoren gehörten die damals noch unbekannten und erstmals veröffentlichenden Studenten Robert Gernhardt und F. W. Bernstein sowie die Zeichner Kurt HalbritterHans TraxlerF. K. WaechterVolker ErnstingHeiner H. Hoier, Arno Ploog, Stano Kochan und Chlodwig Poth. Es gab die ständige Nonsensdoppelseite WimS – Welt im Spiegel, viele Jahre vorwiegend von Bernstein, Gernhardt und Waechter bestritten. In pardon veröffentlichten Alice SchwarzerGünter Wallraff und Gerhard Kromschröder ihre ersten großen Rollenreportagen, Freimut DuveRobert Jungk, Hagen Rudolph und andere ihre viel beachteten Meinungskolumnen. Auch Wilhelm Genazino war einige Zeit Redaktionsmitglied. Im Februar 1979 waren Paul Badde und Albert Christian Sellner für den allgemeinen Teil der Zeitschrift verantwortlich, den Badde in einem Buch ironisch das „Ressort Theologie und Pornographie“ nennt, sowie für Musik- und Literaturkritik der Zeitschrift.[1]

pardon entwickelte als weitere internationale Besonderheit des Journals auch andere, nicht nur satirische Schwerpunkte, u. a. durch Gerd Winklers bilder- und informationsreiche Kunstwetterlage (Vorbild für die spätere Zeitschrift art), durch kritisch-witzige Literaturrezensionen (etwa Otto Köhlers Seller-Killer) und durch ein Film-Magazin, vor allem aber durch den Sonderteil ANDERS LEBEN mit Berichten über Zukunftswerkstätten. „Zu Zeiten, als die grüne Partei noch nicht einmal erdacht war, hatte der pardon-Chef das Thema Ökologie schon besetzt, über das er den Zukunftsforscher Robert Jungk schreiben ließ“.[2]

Mittwoch, 14. Februar 2024

Maria Maier - Retrospektive in der Städtischen Galerie Leerer Beutel

 Im Februar wird in der Städtischen Galerie eine Retrospektive eröffnet: 



MARIA MAIER: „bis jetzt“
Fotografie, Malerei, Zeichnung aus über 30 Jahren

Städtische Galerie Leerer Beutel
24. Februar 2024-20. Mai 2024

Eröffnung 23.02.2024, 18 Uhr


Die im Raum Regensburg lebende Künstlerin Maria Maier feiert 2024 einen runden Geburtstag. Daher gibt es unter dem Titel „bis jetzt“ eine Retrospektive, in der ihre Arbeiten von 1988 bis 2023 gezeigt werden -  also aus den letzten 35 Jahren

Selbst die zwei Etagen der städtischen Galerie nehmen nur einen Bruchteil des Maier`schen Werkes auf. Daher gibt es weitere Stationen der Ausstellung, wo eine jeweils anders gewichtete Zusammenstellung gezeigt wird:

Neumarkt, Stadtmuseum + Residenz
31.05. – 30.6.2024
Städtische Galerie Speyer
9.November – 8.Dezember 2024
Städtische Galerie Ingolstadt im Stadttheater
September/ Oktober 2024
Städtische Galerie Pilsen
10. April – 01. Juni 2025
Stadtmuseum Deggendorf
27.06 – 05.10.2025


Die erste Ausstellung ihrer Werke sah ich im Jahre 2014, ebenfalls in der Städtischen Galerie: 



Homepage der Künstlerin:
https://www.maria-maier.com/

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag und Feiertage: 10 - 16 Uhr.
Geschlossen am 29. März und am 1. Mai.

Städtische Galerie im Leeren Beutel
Beroldstraße 9, 93047 regensburg
Eintritt frei

Montag, 12. Februar 2024

Domröse mit neuen Werken im Schaulager Erdel - ab 16.02.2024

Eine neue Ausstellung steht im Schaulager Erdel an, und zwar mit Werken des wunderbaren Künstlers Wolfgang Domröse


Wolfgang Domröse

Chamäleon-Intelligenz oder die Kunst der Verwandlung

Schaulager Erdel, am Schallern 4

Vernissage 16.02.2024, 19 Uhr

16. Februar - 23. März 2024


"Mummenschanz" von W. Domröse, 2023
Mischtechnik, 31 x 46 cm




Aus der Einladung:

Das Chamäleon ist ein Wesen, das seine Stimmung und seine Absichten mittels der Farben ausdrückt. Kein Wunder also, wenn sich ein Künstler wie Wolfgang Domröse, der die Zeichnung ebenso wie das faszinierende Farbspiel beherrscht, von diesem Mitgeschöpf angezogen fühlt. Künstlern sagt man ja gemeinhin ein feinfühliges Erspüren von ästhetischen und gesellschaftlichen Entwicklungen nach. Doch was sagt uns das Chamäleon als künstlerisches Sujet? Welche Farbwechsel zeigt es uns?

Angeregt von den neuen Zeichnungen von Wolfgang Domröse zeigen wir eine kleine Schau dieses so besonderen Tieres mit dem Titel "Chamäleon-Intelligenz oder die Kunst der Verwandlung" und laden am 16. Februar um 19 Uhr herzlich ein bei uns im Schaulager am Schallern 4 zur Ausstellungseröffnung ein.

In einer Zeit des Wandels bekommt die Strategie des Chamäleons, Farbe zu bekennen, eine ganz aktuelle Bedeutung. Von Wolfgang Domröse sensibel erspürt und in hoher Könnerschaft umgesetzt. Die selbstbewusste Verwendung der Farbe in Marketing und Politik (man denke an rote Ferrari-Wägen oder an die durchaus provokative Werbung der Modemarke „Colors of Benetton“) mag dort begründet sein, aber in den Arbeiten Domröses zum farbenfrohen Chamäleon merken wir beglückt, wie hintergründig, detailreich und spielerisch-lebensbejahend, er die lebenslange Aufgabe, sich immer wieder neu zu erfinden, auf's Blattgesetzt hat.

Domröse präsentiert den Wandel als eine natürliche Lebensform. Wolfgang Domröse zeichnet es für uns und läßt alle Fragen offen. Die Ausstellung ist eine vergnügliche Selbstbefragung und ein Leckerbissen für Freunde hoher Zeichenkunst - zum Nachdenken und zum Genießen.

Wolfgang Domröse wird nicht anwesend sein können.


Die Ausstellung läuft bis Ostern und ist Donnerstag und Freitag von 11-17 Uhr und Samstag von 11 bis 15 Uhr oder auch nach Absprache geöffnet. www.erdel.de

Montag, 5. Februar 2024

Madeleine Schollerers Vinyl-Insekten im neunkubikmeter

Die Künstlerin Madeleine Schollerer stellt bis 2. März 2024 ihre neue Kunstinstallation im Schaukasten „neunkubikmeter“ in der Pustetpassage aus. „Non stop dancing“ ist ein Spiel mit Licht und Schatten, welches im Sinne der Mutation steht.

Die interessante Technik dahinter: Aus alten Vinyl-Platten schneidet die Künstlerin Objekte aus.

Viele ihrer Kunstwerke basieren auf solchen Silhouetten-Schnitten aus Papier und Vinyl. Die hier gezeigten Darstellungen von Insekten ist bei weitem nicht das Einzige, womit sich die Künstlerin beschäftigt. Einen etwas größeren Einblick in die Bandbreite gab es im Dezember in der Ausstellung "3x junge Kunst" im Kunst- und Gewerbeverein.



Leichtathletikhalle Sportpark-Ost in der Abendsonne

Im September 2023 gab es das Richtfest - man sah damals nur das Gerippe der neuen Leichtathletikhalle. Jetzt glänzt schon die Fassade in der Abendsonne.

In der Zeißstraße auf dem ehemaligen Kasernengelände entsteht eine Sportanlage mit einem Hallenbad und einer Leichtathletiktrainingshalle. Wie es fertig aussehen soll, sieht man hier in dem Beitrag der Stadt Regensburg: https://www.regensburg.de/regensburg-507/nah-dran/sportpark-ost



Fotos vom 21.01.2024