Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Samstag, 13. Juni 2015

Die Eichmühle bei Regenstauf

Die Eichmühle in Regenstauf kenne ich seit Kindheit an, da wir auf der anderen Regenseite wohnten. 2008 gab es einen Besitzerwechsel und jetzt ist dort ein französisches Restaurant mit netten Terassengarten. Ich probierte es mal aus und genoss guten Capuccino und äußerst leckere Kuchen. Am schönsten aber fand ich das Geräusch des Wassers, das den Wehr hinunterrauscht.

14.06.2015, Galaxy Tab
















Ich hatte nur das Galaxy-Tab dabei, um Fotos zu machen. Schönere Bilder gibt es auf: http://eichmuehle.de/galerie/


Außerdem gibt es noch Fotos aus den Hochwasser-Tagen im Juni  2013 (siehe auch den zugehörigen Blog-Eintrag Skurriler Widerstand gegen das Hochwasser in Regenstauf)















Historische Informationen:

Die Eichmühle ist eine ehemalige Getreide- & Sägemühle am Ufer des Flusses Regen in der Ortschaft Regenstauf. Es ist die älteste Mühle in Regenstauf, man nannte sie auch die innere Mühle im Gegensatz zur äußeren Mühle auf der anderen Regenseite.

Die Grundmauern des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert.
Erste Erwähunung ca 1231 - 1234. Erster bislang namentlich bekannter Eigentümer ist Jörg Frank (1543), in dessen Familie sie bis zum Ende des 16. Jahrhunderts verblieb. 1732 verfügte die Mühle über 5 Mahlwerke, zusätzlich über ein Sägewerk, sowie eine Walkmühle zum Stampfen von Tuch.

1855 wurde sie versteigert und ging an den Holzhändler Levi Maier über.

1880 kauften kauften Xaver und Franziska Bock das Anwesen, weshalb es auch als "Bockmühle" bekannt war. Wie ihr Vorgänger spezialisierten sie sich vor allem auf Holzverarbeitung.

1935 ging es auf Johan und Anna Reindl über und wurde später von Alfons Eich übernommen.

2008 kauften das Ehepaar Luc und Claudia Denny die Mühle.

Heute befindet sich in der Eichmühle zu Regenstauf ein französisches Restaurant mit Biergarten.

Die Wasserräder werden heute zur Stromerzeugung genutzt,