Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Mittwoch, 3. September 2008

Nachtspaziergang durch Regensburg 03.09.2008

Artikel weitgehend rekonstruiert August/Sept 2014

Nachtspaziergang in der letzten lauen Septembernacht, dem 3. September 2008

(eines meiner Lieblingsfotos)(Update August 2014: bis heute)


Nachtspaziergang durch Regensburg im Sommer 2008


Am 3.9. 2008 spazierte ich mit meiner neuen Kamera durch die Stadt Regensburg. Ich wollte sehen,ob ich mit dieser Kamera auch nachts Dokumentationen der zauberhaften Altstadt erstellen kann.

Das Jahr davor hatte ich mit einer Mini-Digi-Kamera gearbeitet, dann weckten die Spaziergänge meine alte Fotografier-Leidenschaft und ich kaufte mir eine Spiegelreflex. Während ich 30 Jahre vorher, während der Lehrzeit, mit speziellen lichtempfindlichen ISO-800-Filmspulen arbeiten musste, ging das jetzt viel einfacher. Die Kamera schaltet von 100 ISO bis 800 ISO hoch.

Tatsächlich schaffte ich ohne Stativ und ohne Blitz eine extrem hohe Ausbeute an schönen Bildern. Nur wenige Bilder wurden unscharf.

Es gab einen kommentierten Artikel dazu, den ich versucht habe wieder herzustellen. Die exakte Zuordnung der Bilder zu den Textstellen ist aber so schwer, dass ich vorläufig einfach dieen paralleln Artikel erstellt habe. Mit etwas mehr Zeit werde ich aber die Original-Reportage wieder herstellen.


Drei-Mohren-Straße, rechts hinten das Theatergebäude, ganz hinten der Bismarckplatz. Links vorne das Rive Droit.


Veranstaltungshinweis: Kunstverein GRAZ - Ausstellung Straßenkunst

Dieser Artikel wurde, wie alle Artikel von 2008-2010,  wo weit wie technisch möglich wiederhergestellt im Januar 2013. Es können einzelne Bilder fehlen oder Verknüpfungen in's Leere gehen. Die Artikel und ein Teil der zugehörigen Bilder waren wegen eines hackerbedingten Umzugs für lange Zeit verloren gegangen.

 Der Regensburger Kunstverein "GRAZ" lädt ein: am 19. September um 20 Uhr eröffnet der Verein die Vernissage der Graffiti und Streetart Ausstellung "Straßenkunst"

Künstler: Group of Ten, Pixel Pancho, Emil one, Licca, Rayk Amelang
Eröffnung: 19.September 2008, 20.00 Uhr
Dauer: 19.September - 12.Oktober 2008

Webseite des Vereins: http://www.kunstvereingraz.de/

Nachtrag: Hier die aktuelle Pressemeldung des Vereins:

Der KunstvereinGraz lädt Sie herzlich zur ersten Vernissage in den neuen Räumen in der Schäffnerstraße 21
in Regensburg ein.

Am 19.9. um 20 Uhr eröffnen wir „Straßenkunst“.

Die Künstler emilone (Wien), pixelpancho (Valencia/Turin), Group of ten (Rgb, München, Augsburg), Licca (Regensburg) und Rayk Amelang (Regensburg) bespielen dabei die Räume der ehemaligen Spenglerei in der Schäffnerstraße mit Graffiti und Street Art.

Eine Woche lang arbeiten die Künstler an Ihrer Umsetzung, an gemeinsamen Arbeiten und Installationen. Bei der Vernissage sorgen die Regensburger Djs moon_patrol und arok für urbanen Sound und verwöhnen die Besucher mit Musik rund um das Thema „Stadt“. Selbstverständlich sind die Künstler am Eröffnungsabend persönlich anwesend.

Am 20.9. ab 15 Uhr ist es zudem ratsam, mit offenen Augen durch die Regensburger Innenstadt zu gehen. Das Kollektiv Group of ten wird bereits zum zweiten Mal eine sogenannte „Free Art Aktion“ in der Regensburger Innenstadt durchführen. Die Gruppe verteilt Leinwände und Kunst von Street Art Künstlern in der Innenstadt. Jeder Kunstliebhaber kann sich so sein eigenes kleines Kunstwerk gratis mit nach Hause nehmen. Gesammelt wurde bis jetzt Kunst aus Berlin, München, Dresden, Würzburg auch aus den USA, Israel, Iran, Nord-Irland, Italien und den Niederlanden.

Am 26.9. um 20 Uhr findet eine funky Unterrichtsstunde in Graffiti-Theorie statt. Der ehemalige Regensburger Graffiti-Künstler und heutige Grafikdesigner (u.a. Musikexpress) Gino Faglioni stellt sein kürzlich erschienenes Buch „What da funk?“ vor.

Außerdem lernen wir den Street Art Führer „urban illustration“ des gebürtigen Regensburgers und heutigen Wahlberliners Banjamin Wolbergs kennen. 
Kunsthistoriker Marcus Spangenberg informiert mit einem spannenden Diavortrags über die Graffitigeschichte in Regensburg 
Das Regensburger DJ Urgestein DJArok sorgt den Abend über für funky Beats und eher entspannte Unterrichtsathmosphäre.

Freitag, 22. August 2008

Bilderrätsel 22082008



Frage: Welches komische Gebäude ist das? Ganz kleiner Tipp: hat 3 Buchstaben und hört mit "m" auf. Aber mehr wird nicht verraten.

Nachtrag: nein, es ist nicht die Tram. Denn das hätte ja vier Buchstaben.

Donnerstag, 21. August 2008

Lösung zu Bilderrätsel 14082008 - der Grieser Steg

Artikel rekonstruiert im August 2014 (war ne Sauarbeit, Leute)

Hier ist sie, die Auflösung zum Bilderrätsel 14082008. Ich habe es nicht vergessen, schon deswegen, weil dieser Ort brandaktuell ist. Es handelt sich um die Gegend um den Grieser Steg, ziemlich genau dort, wo eine Brücke als Entlastung für die Sperrung der Steinernen Brücke geplant ist (nicht zu verwechseln mit einer Ersatzbrücke, die die beschädigte Protzenweiherbrücke an der Schleuse ersetzen soll).

Ich habe diese Gegend seit über einem Jahr fotografiert, mit dem Ziel, einen Bildband zu erstellen, der die zauberhafte Gegend um den Grieser Steg dokumentiert. Dabei spielte auch eine Rolle, dass eine Dokumentation für die Zeit nach einem eventuellen Brückenbau geboten ist.

Mehr zu den Hintergründen der Ersatztrassen für die gesperrte Steinerne Brücke erkläre ich in einem anderen Beitrag, hier geht es mir nur darum, etwas von der Gegend zu zeigen.

1. Foto: Blick vom Nordufer der Wöhrdinsel aus Richtung Stadtamhof, schräg flußaufwärts. Etwas weiter links befindet sich der Grieser Steg:


Die gleiche Richtung, im Hintergrund sieht man den Nordteil des Stegs, der über zwei Arme der Donau führt:


Nach ein paar Metern flußaufwärts sieht man deutlich die Spitze der Jahninsel, die gleichzeitig unter der links außerhalb liegenden Grieser Stegs durchführt.



Fünfzig Meter flußaufwärts, wieder Richtung Nordwest. Gegenüber die Ausläufer der Jahninsel.



Hier kommt er ja endlich, der Grieser Steg selbst.



Yorki geht vorsichtig drüber.



Blick nach Stadtamhof. Wenn einer dieser gesundheitswütigen Jogger drüberläuft, dann schwankt der Steg unweigerlich und mir wird garantiert jedesmal übel dabei. Das ist nicht übertrieben. Drüben auf der linken Seite, hinter dem Baum, der Andreas-Stadel. Dieses als "kurbayerischer Salzstadel" bekannte historische Gebäude wurde von dem Kunst-Mäzen Oswald Zitzelsberger (http://www.kultur-in-regensburg.de/uns.htm) , der vorher schon das Velodrom wiedererweckte, ebenso den " IT- und Kultur-Speicher“ und den "Lokschuppen", renoviert und als "Künstlerhaus Andreasstadel" der Kultur gewidmet.

Insgesamt zwölf Ateliers stellt die Kunst- und Kulturstiftung Oswald Zitzelsberger in dem großzügigen Gebäude in Stadtamhof zur Verfügung; ferner befinden sich neben Ausstellungsräumen auch eine "Filiale" des Hotel Orphée und das Programmkino "Wintergarten".




Nach ein paar Metern auf der Brücke werfen wir einen Blick flußabwärts. Genau dort würde die Grieser Brücke, sofern sie denn beschlossen wird, über die Donau. Rechts das Ufer des unteren Wöhrds, links bzw. in der Mitte des Flusses die Spitze der auslaufenden Jahninsel, wieder links davon der nördliche Donauarm und ganz drüben dann das Ufer von Stadtamhof: der Grieser Spitz, bei entsprechenden Konzerten auch "Rock-Zipfel" genannt. Dort befindet sich auch der Spielplatz, an dem die Brücke vorbei gehen würde.


Abendstimmung. Der gleiche Standort. Im Hintergrund leuchtet gülden das Donau-Einkaufszentrum in den letzten Sonnenstrahlen.



Es geht weiter über den Steg Richtung Stadtamhof, und wir befinden uns über dem Nordarm der Donau. Links das Ufer der Jahninsel, rechts das Ufer von Stadtamhof, vor uns die Steinerne Brücke und unsichtbar dahinter der herrliche Schweinbraten im Spitalgarten. Hmmm!


EIn Blick hinunter auf die Jahninsel.



Hier ein Foto weiter flußabwärts, etwa auf der Höhe des Strandbads, Richtung Nordwest. Gegenüber die Mündung des Regens und in der Ferne der Dreifaltigkeitsberg mit der Dreifaltigkeitskirche.



Ein Blick direkt hinüber zum Weichser Ufer. Diese letzten beiden Fotos entstanden gestern, daher die Herbstfarben. Nicht nur der bayerische Landtag wird bunter, haha.