Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Montag, 2. Dezember 2013

Veranstaltungstipp 6.12. The Order Of Things Part 2

Eine Informations-Performance mit Kurzfilm
Zeremonienmeister: Carl Klein
6. Dezember 20 Uhr, Eintritt frei

Thema: Objektkunstgeschichte

Part eins: Von den Dingen die zu Kunst werden
Part zwei: Von den Dingen, die Kunst finanzieren
Part drei: Von den Dingen, die durch Kunst finanziert werden


Ort:

KunstvereinGRAZ, Schäffnerstr. 21 (Hinterhof), Regensburg
www.kunstvereingraz.de

Ehemaliges Polizeigebäude wurde zu Hotel Jakob


Spaziergang am 23.11.2013 mit Yorki in der Stadt. Wir gehen durch das Jakobstor und sehen das neue Hotel Jakob. Dort findet ein Empfang statt, OB Schaidinger ist auch da.

Unglaublich wie schnell das ehemalige Polizeigebäude umgebaut wurde. Saniert hat das Gebäude die Familie Zitzelsberger, die schon das Velodrom, den Andreasstadel, den IT-Speicher und den Weinstadel saniert hatten: Oswald, Ursula und Andre Zitzelsberger.
 


Sonntag, 1. Dezember 2013

Vernissage in der Galerie Kunst-Direkt 3. Dezember 2013

Zur Eröffnung der neu gestalteten Galerie Kunst–Direkt in der Thundorferstraße lädt die neu formatierte Gruppe Quadrat ein:

Vernissage:
am 3. Dezember 2013

Beginn: 19. 00 Uhr

Zur Eröffnung spricht Bürgermeister Wolbergs


Wissenswertes um "Burgfriede" und Burgfriedensäulen

Sie befinden sich mitten unter uns und werden kaum beachtet - die Burgfrieden-Säulen. Ein Artikel von Daniel Steffen in der MZ brachte mich dazu, das interessante Thema aufzugreifen.


Was zum Kuckuck ist der Burgfriede?

Haben Sie schon mal überlegt, was der Begriff "Freie Reichsstadt" bedeutet? Ab 1245 war Regensburg ein souveränes Territorium - ein Stadtstaat wie Berlin, Bremen, Hanburg. Regensburg lag wie eine Insel mitten im "ausländischen" Gebiet des Herzogtums Bayern.

Das "Ausland" begann jedoch nicht direkt an der Stadtmauer, denn zur Reichsstadt gehörte noch ein sogenannter Burgfrieden.
Dieses Umland diente als Pufferzone und sollte auch die Grundversorgung mit Agrargütern gewährleisten.
Das ganze Mittelalter hindurch wurde über den Grenzverlauf gestritten. damals wie heute ging es weniger um das Land selbst, sondern um Steuern. Steuereinnahmen, die dem bayerischen Herzogtum entgingen.

ein toller Fund: Karte des Regensburger Burgfriedens aus 1800



Das Umland um die freie Reichsstadt Regensburg - Versorgungsgebiet und deshalb steuerfreie Pufferzone.
So genannter Burgfrieden




Der Burgfriede wurde mit 21 Grenzsäulen markiert, die manchmal auf seltsame Weise wanderten - wie das halt bei Grenzsteinen so ist.

Einige davon sind noch erhalten und befinden sich im heutigen Stadtgebiet - z.B. mitten im Grünstreifen der Kirchmeierstraße.