Regensburger Galerienabend
26. September 2026
18-23 Uhr
Am Samstag, den 26. September 2026 laden die Regensburger Galerien und Kunsträume wieder zum traditionellen Galerienabend ein.
Zwischen 18 und 23 Uhr öffnen 15 Ausstellungsorte ihre Türen und präsentieren aktuelle künstlerische Positionen, die zum Sehen, Denken und Diskutieren anregen.
Der Galerienabend ist seit über zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt.
Das Programm ist wieder wunder aufbereitet auf folgender Webseite:
Zwei Wochen vor dem diesjährigen REGENSBURGER GALERIENABEND wird deutlich, wie vielfältig das Programm am 26. September ausfällt. Die 15 beteiligten Galerien, Kunstvereine und Ausstellungsorte zeigen ganz unterschiedliche künstlerische Positionen und machen die Regensburger Altstadt für einen Abend erneut zu einem besonderen Ort für Begegnung mit Kunst. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sind persönlich vor Ort. Ergänzt wird das Ausstellungsprogramm durch Performances und weitere Veranstaltungen.
Den Auftakt bildet die STADTKUNST mit Wolfgang Herzers Werkzyklus „Pareidolien mit Hammer und Bleistift“. Das seit dem Jahr 2000 entstehende Work in Progress umfasst inzwischen rund 1.000 datierte Einzelarbeiten im Format DIN A4. Herzer verbindet konzeptionelle Grafik mit surreal anmutenden Bildwelten und beschäftigt sich dabei mit Wahrnehmung, Zeit, Veränderung und persönlichen Befindlichkeiten. Neben dem Bleistift spielt auch der Hammer eine zentrale Rolle. Die Ausstellung eröffnet am Galerienabend um 18:30 Uhr, der Künstler ist anwesend.
Weiter stadteinwärts steht im KUNSTKONTOR WESTNERWACHT mit Hans Meid (1883 bis 1957) ein Künstler im Mittelpunkt, dessen Werk heute vor allem Fachleuten bekannt ist. Meid gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Impressionismus im Bereich der Grafik. Die Ausstellung „Großes Theater“konzentriert sich auf seine Kaltnadelradierungen, darunter die Zyklen zu Shakespeares „Othello“ von 1911 und Mozarts „Don Giovanni“ von 1912 sowie weitere Arbeiten aus seiner Hauptschaffenszeit zwischen 1910 und 1926.
Der KUNST- UND GEWERBEVEREIN REGENSBURG widmet sich mit „100 Jahre Jahresschau“ einem besonderen Kapitel regionaler Kunstgeschichte. Die Ausstellung blickt auf ein Jahrhundert dieser traditionsreichen Schau zurück, die seit 1926 Kunst und Kunsthandwerk aus Niederbayern und der Oberpfalz präsentiert. Der zeitliche Bogen reicht von Lina Ammer aus dem Jahr 1926 bis zur U40-Kunstpreisträgerin Anja Bader von 2025. Zahlreiche Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen ermöglichen dabei einen Einblick in Werke, die nur selten gemeinsam zu sehen sind.
Im KUNSTRAUM SIGISMUNDKAPELLE wird es anschließend raumgreifend. Toni Kiss bringt in „Monster /// Leben, Tod, per Du“ frühere und neue Arbeiten in einen unmittelbaren Dialog. Stoffobjekte, Collagen, Malerei, Installationen und skulpturale Elemente verbinden sich zu einer vielschichtigen Installation, in der organische und anorganische Formen, Schrecken und Sinnlichkeit aufeinandertreffen. Die Künstlerin ist am Galerienabend anwesend.
In der Roten-Hahnen-Gasse setzt der KUNSTVEREIN GRAZ mit Emil Borgeests „Prospects [Ende in Sicht]“ einen anderen Schwerpunkt. Ausgangspunkt der Installation ist ein großformatiger Bühnenprospekt, anhand dessen Borgeest das Verhältnis von Wirklichkeit und Vorstellung untersucht. Am Galerienabend wird die Ausstellung durch eine Performance mit dem Drehleierspieler Jakob Steinmann ergänzt. Sie findet um 19, 20 und 21 Uhr statt, der Einlass ist begrenzt.
Nur wenige Schritte entfernt widmet sich die SCHMUCK GALERIE HANNAH REMBECK gemeinsam mit der GEDOKmuc dem Thema „frei zu sein“. Grundlage war ein offenes Bewerbungsverfahren für Schmuckkünstlerinnen, die sich auf individuelle Weise mit dem Begriff der Freiheit auseinandersetzen. Die ausgewählten Arbeiten thematisieren künstlerische Selbstbestimmung ebenso wie Identität und die Frage, wie Schmuck unmittelbar am Körper Haltung sichtbar machen kann. Die beteiligten Künstlerinnen sind am Galerienabend vor Ort.
In der Bachgasse treffen bei GALERIE ISABELLE LESMEISTER unter dem Titel „Pink Silence“ zwei unterschiedliche, zugleich eng miteinander verbundene Arbeitsweisen aufeinander. Birgit Nadrauverbindet Malerei mit Blattaluminium und schafft fragile florale Bildräume zwischen Licht, Erinnerung und Vergänglichkeit. Norihiko Terayama arbeitet mit tausenden einzelnen Farbtropfen, aus denen reliefartige Oberflächen entstehen. Beide Positionen verbindet eine meditative Auffassung von Kunst, bei der Wiederholung und Präzision zu zentralen Gestaltungsmitteln werden.
Die Auseinandersetzung mit Farbe setzt sich in der GALERIE ART AFFAIR fort. Unter „Deepness in Color“ präsentiert die Galerie Arbeiten von Raphael Rack, der sich dem abstrakten Expressionismus widmet. Der Künstler arbeitet mit zahlreichen übereinanderliegenden Farbschichten, von denen er einzelne wieder abträgt. Bis zu 60 Farblagen können so in einem Werk zusammenkommen und reliefartige Bildflächen entstehen lassen.
Fotografische Perspektiven bietet anschließend die GALERIE CLAUS mit „Rainer & Hanna“ vonMichael Friedel. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl analoger Fotografien aus den 1970er Jahren, darunter Aufnahmen von Rainer Werner Fassbinder, Hanna Schygulla, Klaus Kinski und Gunter Sachs. Friedel fotografierte seine Protagonisten nicht nur, sondern charakterisierte und inszenierte sie zugleich. Seine Aufnahmen verbinden den Blick des Fine-Art-Fotografen mit dem Charakter historischer Zeitdokumente.
Direkt nebenan rückt die GALERIE ERDEL SCHAULAGER mit „Anima/l“ das Tier als Motiv der zeitgenössischen Kunst in den Mittelpunkt. Vier Künstlerinnen und Künstler setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Tieren auseinander. Bei Zhao Bin wird der Panda zum Alter Ego, Barbara Muhr beschäftigt sich in ihrem Triptychon „The law of the jungle“ mit dem Gesetz des Dschungels. Wolfgang Domröse entwickelt Bildwelten aus Fischen, Schildkröten, Reptilien und Fabelwesen, während Katharina Claudia Dobner die Beziehung zwischen Mensch und Tier untersucht.
Auch in der GALLERY PANTA RHEI treffen zwei unterschiedliche künstlerische Positionen aufeinander. Unter „Aufbau: Vision, Texture, Form“ werden neue Arbeiten von Jordana Rae Gassner und Bernhard Rauch gezeigt. Rauch arbeitet stark materialbezogen und bewegt sich zwischen Malerei und Skulptur, während Gassner in ihren farbintensiven Ölgemälden Fragen nach Identität und metaphysischer Realität nachgeht. Beide Künstler sind am Galerienabend persönlich vor Ort.
Auf dem weiteren Weg durch die Altstadt zeigt die GALERIE KONSTANTIN B. mit der „Herbstauslese 26“ einen Querschnitt durch ihr aktuelles Galerieprogramm. Die Gruppenausstellung versammelt Künstlerinnen und Künstler aus der Region und aus ganz Deutschland und verbindet Fotografie, Malerei, Zeichnung, Illustration, Skulptur und Objektkunst.
Die Herbstauslese wird zugleich die letzte Ausstellung der Galerie sein. Galerist Dr. Bernhard Löffler verabschiedet sich Mitte Dezember nach 25 Jahren wertvoller Galeriearbeit aus der Regensburger Galerienszene. Ein Grund mehr, sich die letzte Herbstauslese am Galerienabend nicht entgehen zu lassen!
Am Schwanenplatz setzt der NEUE KUNSTVEREIN mit „Pathologie“ einen thematischen Schwerpunkt auf den menschlichen Körper. Andreas Szöke ist ausgebildeter Mediziner und arbeitet als Pathologe in Köln. Seine medizinische Erfahrung bildet den Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Anatomie und Wahrnehmung. Zeichnungen, Collagen, Lithografien und Objekte bewegen sich dabei zwischen wissenschaftlicher Beobachtung, Präzision und künstlerischer Interpretation. Die Ausstellung wird am Galerienabend musikalisch von LoBa2 mit Bertl Wenzl am Saxofon und Stephan Brandl an der Gitarre begleitet.
Einen persönlichen Zugang zu Wahrnehmung und Erinnerung eröffnet anschließend die GALERIE ST. KLARA mit Christian Rebhans „Sehen und Gehen“. Rebhan sammelt seit rund 30 Jahren Brillen und hat inzwischen mehrere tausend Exemplare zusammengetragen, von denen viele mit persönlichen Geschichten verbunden sind. Gemeinsam mit dem Motiv der Füße bilden sie die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit. Aus alltäglichen Gegenständen und Beobachtungen entstehen Arbeiten über Erinnerung, Gefühle und den eigenen Lebensweg.
Den Abschluss des Rundgangs bildet die STADELGALERIE ANDREASSTADEL mit Cristina Friedl und einer neuen Ausgabe der Ausstellungsreihe „Stadel temporär“. Im Mittelpunkt ihrer neuen Collageserie steht die Sehnsucht eines kleinen Mädchens, Künstlerin zu werden, und die Frage, wie sich dieser Wunsch durch ein ganzes Leben trägt. Friedl erzählt von Hindernissen, Versuchungen und schwierigen Entscheidungen, aber auch von der Kraft, nach Rückschlägen weiterzumachen. Mit „Stadel temporär“ beginnt zugleich eine neue Ausstellungsreihe, in deren Rahmen bis November wechselnde künstlerische Positionen präsentiert werden.
Den Auftakt bildet die STADTKUNST mit Wolfgang Herzers Werkzyklus „Pareidolien mit Hammer und Bleistift“. Das seit dem Jahr 2000 entstehende Work in Progress umfasst inzwischen rund 1.000 datierte Einzelarbeiten im Format DIN A4. Herzer verbindet konzeptionelle Grafik mit surreal anmutenden Bildwelten und beschäftigt sich dabei mit Wahrnehmung, Zeit, Veränderung und persönlichen Befindlichkeiten. Neben dem Bleistift spielt auch der Hammer eine zentrale Rolle. Die Ausstellung eröffnet am Galerienabend um 18:30 Uhr, der Künstler ist anwesend.
Weiter stadteinwärts steht im KUNSTKONTOR WESTNERWACHT mit Hans Meid (1883 bis 1957) ein Künstler im Mittelpunkt, dessen Werk heute vor allem Fachleuten bekannt ist. Meid gilt als bedeutender Vertreter des deutschen Impressionismus im Bereich der Grafik. Die Ausstellung „Großes Theater“konzentriert sich auf seine Kaltnadelradierungen, darunter die Zyklen zu Shakespeares „Othello“ von 1911 und Mozarts „Don Giovanni“ von 1912 sowie weitere Arbeiten aus seiner Hauptschaffenszeit zwischen 1910 und 1926.
Der KUNST- UND GEWERBEVEREIN REGENSBURG widmet sich mit „100 Jahre Jahresschau“ einem besonderen Kapitel regionaler Kunstgeschichte. Die Ausstellung blickt auf ein Jahrhundert dieser traditionsreichen Schau zurück, die seit 1926 Kunst und Kunsthandwerk aus Niederbayern und der Oberpfalz präsentiert. Der zeitliche Bogen reicht von Lina Ammer aus dem Jahr 1926 bis zur U40-Kunstpreisträgerin Anja Bader von 2025. Zahlreiche Leihgaben aus Museen und privaten Sammlungen ermöglichen dabei einen Einblick in Werke, die nur selten gemeinsam zu sehen sind.
Im KUNSTRAUM SIGISMUNDKAPELLE wird es anschließend raumgreifend. Toni Kiss bringt in „Monster /// Leben, Tod, per Du“ frühere und neue Arbeiten in einen unmittelbaren Dialog. Stoffobjekte, Collagen, Malerei, Installationen und skulpturale Elemente verbinden sich zu einer vielschichtigen Installation, in der organische und anorganische Formen, Schrecken und Sinnlichkeit aufeinandertreffen. Die Künstlerin ist am Galerienabend anwesend.
In der Roten-Hahnen-Gasse setzt der KUNSTVEREIN GRAZ mit Emil Borgeests „Prospects [Ende in Sicht]“ einen anderen Schwerpunkt. Ausgangspunkt der Installation ist ein großformatiger Bühnenprospekt, anhand dessen Borgeest das Verhältnis von Wirklichkeit und Vorstellung untersucht. Am Galerienabend wird die Ausstellung durch eine Performance mit dem Drehleierspieler Jakob Steinmann ergänzt. Sie findet um 19, 20 und 21 Uhr statt, der Einlass ist begrenzt.
Nur wenige Schritte entfernt widmet sich die SCHMUCK GALERIE HANNAH REMBECK gemeinsam mit der GEDOKmuc dem Thema „frei zu sein“. Grundlage war ein offenes Bewerbungsverfahren für Schmuckkünstlerinnen, die sich auf individuelle Weise mit dem Begriff der Freiheit auseinandersetzen. Die ausgewählten Arbeiten thematisieren künstlerische Selbstbestimmung ebenso wie Identität und die Frage, wie Schmuck unmittelbar am Körper Haltung sichtbar machen kann. Die beteiligten Künstlerinnen sind am Galerienabend vor Ort.
In der Bachgasse treffen bei GALERIE ISABELLE LESMEISTER unter dem Titel „Pink Silence“ zwei unterschiedliche, zugleich eng miteinander verbundene Arbeitsweisen aufeinander. Birgit Nadrauverbindet Malerei mit Blattaluminium und schafft fragile florale Bildräume zwischen Licht, Erinnerung und Vergänglichkeit. Norihiko Terayama arbeitet mit tausenden einzelnen Farbtropfen, aus denen reliefartige Oberflächen entstehen. Beide Positionen verbindet eine meditative Auffassung von Kunst, bei der Wiederholung und Präzision zu zentralen Gestaltungsmitteln werden.
Die Auseinandersetzung mit Farbe setzt sich in der GALERIE ART AFFAIR fort. Unter „Deepness in Color“ präsentiert die Galerie Arbeiten von Raphael Rack, der sich dem abstrakten Expressionismus widmet. Der Künstler arbeitet mit zahlreichen übereinanderliegenden Farbschichten, von denen er einzelne wieder abträgt. Bis zu 60 Farblagen können so in einem Werk zusammenkommen und reliefartige Bildflächen entstehen lassen.
Fotografische Perspektiven bietet anschließend die GALERIE CLAUS mit „Rainer & Hanna“ vonMichael Friedel. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl analoger Fotografien aus den 1970er Jahren, darunter Aufnahmen von Rainer Werner Fassbinder, Hanna Schygulla, Klaus Kinski und Gunter Sachs. Friedel fotografierte seine Protagonisten nicht nur, sondern charakterisierte und inszenierte sie zugleich. Seine Aufnahmen verbinden den Blick des Fine-Art-Fotografen mit dem Charakter historischer Zeitdokumente.
Direkt nebenan rückt die GALERIE ERDEL SCHAULAGER mit „Anima/l“ das Tier als Motiv der zeitgenössischen Kunst in den Mittelpunkt. Vier Künstlerinnen und Künstler setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Tieren auseinander. Bei Zhao Bin wird der Panda zum Alter Ego, Barbara Muhr beschäftigt sich in ihrem Triptychon „The law of the jungle“ mit dem Gesetz des Dschungels. Wolfgang Domröse entwickelt Bildwelten aus Fischen, Schildkröten, Reptilien und Fabelwesen, während Katharina Claudia Dobner die Beziehung zwischen Mensch und Tier untersucht.
Auch in der GALLERY PANTA RHEI treffen zwei unterschiedliche künstlerische Positionen aufeinander. Unter „Aufbau: Vision, Texture, Form“ werden neue Arbeiten von Jordana Rae Gassner und Bernhard Rauch gezeigt. Rauch arbeitet stark materialbezogen und bewegt sich zwischen Malerei und Skulptur, während Gassner in ihren farbintensiven Ölgemälden Fragen nach Identität und metaphysischer Realität nachgeht. Beide Künstler sind am Galerienabend persönlich vor Ort.
Auf dem weiteren Weg durch die Altstadt zeigt die GALERIE KONSTANTIN B. mit der „Herbstauslese 26“ einen Querschnitt durch ihr aktuelles Galerieprogramm. Die Gruppenausstellung versammelt Künstlerinnen und Künstler aus der Region und aus ganz Deutschland und verbindet Fotografie, Malerei, Zeichnung, Illustration, Skulptur und Objektkunst.
Die Herbstauslese wird zugleich die letzte Ausstellung der Galerie sein. Galerist Dr. Bernhard Löffler verabschiedet sich Mitte Dezember nach 25 Jahren wertvoller Galeriearbeit aus der Regensburger Galerienszene. Ein Grund mehr, sich die letzte Herbstauslese am Galerienabend nicht entgehen zu lassen!
Am Schwanenplatz setzt der NEUE KUNSTVEREIN mit „Pathologie“ einen thematischen Schwerpunkt auf den menschlichen Körper. Andreas Szöke ist ausgebildeter Mediziner und arbeitet als Pathologe in Köln. Seine medizinische Erfahrung bildet den Ausgangspunkt für eine künstlerische Auseinandersetzung mit Anatomie und Wahrnehmung. Zeichnungen, Collagen, Lithografien und Objekte bewegen sich dabei zwischen wissenschaftlicher Beobachtung, Präzision und künstlerischer Interpretation. Die Ausstellung wird am Galerienabend musikalisch von LoBa2 mit Bertl Wenzl am Saxofon und Stephan Brandl an der Gitarre begleitet.
Einen persönlichen Zugang zu Wahrnehmung und Erinnerung eröffnet anschließend die GALERIE ST. KLARA mit Christian Rebhans „Sehen und Gehen“. Rebhan sammelt seit rund 30 Jahren Brillen und hat inzwischen mehrere tausend Exemplare zusammengetragen, von denen viele mit persönlichen Geschichten verbunden sind. Gemeinsam mit dem Motiv der Füße bilden sie die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit. Aus alltäglichen Gegenständen und Beobachtungen entstehen Arbeiten über Erinnerung, Gefühle und den eigenen Lebensweg.
Den Abschluss des Rundgangs bildet die STADELGALERIE ANDREASSTADEL mit Cristina Friedl und einer neuen Ausgabe der Ausstellungsreihe „Stadel temporär“. Im Mittelpunkt ihrer neuen Collageserie steht die Sehnsucht eines kleinen Mädchens, Künstlerin zu werden, und die Frage, wie sich dieser Wunsch durch ein ganzes Leben trägt. Friedl erzählt von Hindernissen, Versuchungen und schwierigen Entscheidungen, aber auch von der Kraft, nach Rückschlägen weiterzumachen. Mit „Stadel temporär“ beginnt zugleich eine neue Ausstellungsreihe, in deren Rahmen bis November wechselnde künstlerische Positionen präsentiert werden.
