30 Kunstschaffende aus 12 Nationen haben jeweils einen der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte künstlerisch interpretiert.
Die UN-Menschenrechte
Die Menschenrechte gehen auf die Vereinten Nationen (UN) zurück – jene internationale Organisation, die für die Sicherung des Weltfriedens steht. Deshalb spricht man von den UN-Menschenrechten, die nicht direkt mit den Grundrechten des deutschen Grundgesetzes zu verwechseln sind, auch wenn sie eng miteinander verwoben sind. Am 10. Dezember 1948 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als direkte Reaktion auf die Gräueltaten des Zweiten Weltkriegs.
Die Menschenrechte sind zeitgleich zu den Grundrechten des Grundgesetzes entwickelt worden.
Ein Besuch dieser Schau lohnt sich auf mehreren Ebenen:
- Die Kunst: Man kann die individuelle künstlerische Umsetzung auf sich wirken lassen und mehr über die Künstler erfahren.
- Die Haltung: Man setzt sich inhaltlich mit den einzelnen Artikeln der Menschenrechte auseinander.
- Und die Geschichte des Projekts: Man kann sich von der Erfolgsstory dieses Projekts inspirieren lassen.
Denn das Projekt startete zunächst als lokales Projekt im Corona-Zeitraum 2020/2021. Die Idee entstand, aus dem zunächst lokalen Projekt eine internationale Wanderausstellung zu machen. Die Künstlerin schaffte das Unglaubliche: die Werke wurden in oben genannten Städten gezeigt. Beim Jahreswechsel wurden die Werke im Lobbybereich des UN-Hauptgebäudes in New York gezeigt, im März 2024 im Europäischen Parlament in Brüssel zu sehen. Die Stadt Nürnberg zeigte die Werke an verschiedenen Stellen im Zeitraum Dezember 2025 bis Juli 2026.
Es gab Zweifler, erzählte sie bei der Vernissage im DEZ, die meinten, die Idee einer internationalen Präsentation sei zu hoch gegriffen. Wie man sieht, ließ sie sich realisieren . Und daher appellierte Barbara Willmers-Hillenbrand ganz ausdrücklich: wer immer eine gute Idee, soll sich nicht entmutigen lassen, sondern diese Idee vortragen.
Besucher-Infos:
- Ausstellungsdauer: 28. September bis 17. Oktober 2026
- Ort: Donaueinkaufszentrum (DEZ) Regensburg (Ebene 2, Fläche vor Müller)
- Barrierefreiheit: An den Werken angebrachte QR-Codes führen zu Erklärungen in Leichter Sprache, Audiofassungen sowie Bildbeschreibungen für sehbehinderte Menschen.
Hier geht es zur deutschen Version der Menschenrechte: https://unric.org/de/allgemeine-erklaerung-menschenrechte/
| Begrüßung durch Thomas Zink vom DEZ |
| OB Dr. Thomas Burger |
| Kulturamtsleiterin Maria Lang |
| Barbara Wilmers-Hillenbrand |