Ein Besuch in Martin Burgheims Atelier. Das ist am Ölberg / Waffnergasse, und da gingen wir heute spazieren. Ich sah Martin, den ich bei einem Künstlertreffen im Obermünsterviertel kennen gelernt hatte, in seinem Atelier sitzen.
Also schnell mal rein zum Händeschütteln - aber raus kamen wir erst eine dreiviertel Stunde später. Denn da gab es soviel Interessantes zu hören und sehen - über die verschiedenen Drucktechniken, oder die Hintergründe zu seinen Drucken, und mehr. Ich dachte eigentlich immer, ich hätte schon ein ordentliches Grundwissen über Drucktechniken - pah, von wegen. Also löcherte ich ihn so lange mit Fragen, bis ich verstand.
So nebenher erfuhren wir, dass er demnächst wieder einen Kurs anbietet, über das Evangelische Bildungswerk (Am Ölberg). Der findet in seinem Atleir statt, Waffnergasse 1, und man dabei nicht nur über Hochdruck und Tiefdruck, sondern auch über das lustige Verfahren der Kitchen-Radierung (ich glaube, so nannte er es). Das funktioniert tatsächlich: man benötigt keine Druckerpresse und keine gekaufte Lithotinte, vielmehr findet man alles Nötige in der Küche - Alupapier, bestimmte Getränkerest, die ätzend wirken, und so weiter. Aber das ist natürlich nicht der Schwerpunkt.