Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 5. August 2016

Geschichte des Bienenkorbhaus in Regenstauf




Das denkmalgeschützte Bienenkorbhaus oder Menathhaus, Regenstauf  ist derzeit im Besitz der Gemeinde Regenstauf, die dort nach Sanierung die Räume für öffentliche Zwecke benutzten will.

Ein interessanter Artikel von Hermann Binninger in der Juli-Ausgabe des Ostbayernkurier enthält eine akribische Auflistung der Geschichte des Hauses - zu schade, um im Altpapier verlorenzugehen. Hier sind die wichtigsten Eckdaten:

Linktipp: Interview mit Markus Dankesreiter vom HeartChor

Markus Dankesreiter, hauptberuflich Homöopath, ist seit vielen Jahren Chorleiter des Heart Chor Regensburg, den ich hier schon öfters vorgestellt habe.


Hier ist ein interessantes Interview mit ihm, geführt von Natalie Köpff, auf dem Blog der Medienwerkstatt GmbH (blog.hallowelt.com):


Markus Dankesreiter mit dem Heartchor am Uni-Campusfest 2012
Foto: P. Burkes

Dienstag, 2. August 2016

Die neue Busrampe an der Hengstenbergbrücke

Jetzt fühle ich mich aber schon ein ganz klein bisserl verarscht.  Ich stehe gerade mal seit einer halben Minute  am Donauufer  als schon der zweite Bus die neue Busrampe herunterfährt. Und überhaupt ist hier nicht wenig Betrieb.

Die Rampe werde kaum benutzt, hieß es. Nur ab und zu für die Versorgungs-LKW. Die Leute selber sollen zu Fuß gehen, das sei von der Stadt auch nicht anders gewünscht. So hat man bei der Podiumsdiskussion damals die protestierenden Bürger beschwichtigt.

Die hatten sich geärgert, dass entgegendem ursprünglichen, abgesegnetem Konzept plötzlich Busrampen hinzugeplant wurden.


Die neue Busrampe am Donaumarkt

Die gleiche Szene, diesmal ohne Zoom: Gerade erst war ein Bus die Rampe herunter gefahren und fährt an mir vorbei, während der zweite Bus (aus dem vorherigen Bild) schon die Rampe herunter kommt.



Ja, ich weiß, dass es Pro- und Contra-Argumente gibt, ich weiß, dass der Bürger nicht über alle Details gründlich aufgeklärt werden kann - weshalb es eben eine Regierung über Gewählte gibt und keine Direktdemokratie.  Ich weiß auch, dass es einen Unterschied gibt zwischen Passagieren, die vom Schiff in die Stadt wollen und Passagieren, die hier überhaupt erstmal zusteigen, also mitsamt Gepäck an das Schiff gebracht werden. Trotzdem - ich habe genau mitverfolgt, wie sich die Planungen entwickelten, vor allem aber auch, wie diese Planung von der Stadt (damals noch unter Schaidinger) dem Bürger übermittelt wurde.

Und zumindest was diese Informationspolitik betrifft: ich fühle mich ein ganz klein bisserl verarscht.
Siehe auch:


Wasserskiteam Show an der Donau in Obernzell

Nach einem Ausflug ins Mühlbachviertel fahre ich zurück nach Regensburg. Ich fahre an der Donau entlang und bin eine halbe Stunde von Passau entfernt, als die Abendsonne durchbricht. Ich halte an einer Parkbuch an. Drüben ist die Promenade beleuchtet, Megafonstimmen zeugen von einer Festivität und auf der Wasseroberfläche bewegen sich Fackeln und Motorboote.

Ich erhalte die Auskunft, dass dort drüben eine Wasserski-Show läuft. Genaugenommen handelt es sich um das Promenadenfest des Wasserskiteams Obernzell, wie ich später dem Internet entnehme. Die Kamera wollte ich ursprünglich nur als Fernrohr benutzen, habe aber dann doch ein paar Fotos gemacht. Die herrliche Stimmung konnte ich jedoch nicht wirklich einfangen.





Romantisches Baugelände am Dörnberg.

So ein Baugelände kann stimmungsvoll sein. Zumindest vor Sonnenuntergang, und wenn auf der Baustelle Ruhe herrscht, so wie Sonn- und Feiertags.

Die Fotos stammen übrigens vom 20. Mai 2016. Damals war auf diesem Gelände noch eine Bombe vergraben, die man dann später bei den Sondierungen entdeckte.