Jetzt fühle ich mich aber schon ein ganz klein bisserl verarscht. Ich stehe gerade mal seit einer halben Minute am Donauufer als schon der zweite Bus die neue Busrampe herunterfährt. Und überhaupt ist hier nicht wenig Betrieb.
Die Rampe werde kaum benutzt, hieß es. Nur ab und zu für die Versorgungs-LKW. Die Leute selber sollen zu Fuß gehen, das sei von der Stadt auch nicht anders gewünscht. So hat man bei der
Podiumsdiskussion damals die protestierenden Bürger beschwichtigt.
Die hatten sich geärgert, dass entgegendem ursprünglichen, abgesegnetem Konzept plötzlich Busrampen hinzugeplant wurden.
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| Die neue Busrampe am Donaumarkt |
Die gleiche Szene, diesmal ohne Zoom: Gerade erst war ein Bus die Rampe herunter gefahren und fährt an mir vorbei, während der zweite Bus (aus dem vorherigen Bild) schon die Rampe herunter kommt.
Ja, ich weiß, dass es Pro- und Contra-Argumente gibt, ich weiß, dass der
Bürger nicht über alle Details gründlich aufgeklärt werden kann -
weshalb es eben eine Regierung über Gewählte gibt und keine
Direktdemokratie. Ich weiß auch, dass es einen Unterschied gibt
zwischen Passagieren, die vom Schiff in die Stadt wollen und
Passagieren, die hier überhaupt erstmal zusteigen, also mitsamt Gepäck
an das Schiff gebracht werden. Trotzdem - ich habe genau mitverfolgt,
wie sich die Planungen entwickelten, vor allem aber auch, wie diese
Planung von der Stadt (damals noch unter Schaidinger) dem Bürger
übermittelt wurde.
Und zumindest was diese Informationspolitik betrifft: ich fühle mich ein ganz klein bisserl verarscht.
Siehe auch: