Es ist sonnig, blauer Himmel, und die Familienangelegenheiten sind an diesem zweiten Weihnachtsfeiertag bereits erledigt. Also Gelegenheit für viele Regensburger für einen Spaziergang. Auch für mich, wobei ich dies mit der Tradition verbinde, zu Weihnachten eine Fotostrecke zu erstellen.
Diesmal geht mein Spaziergang nicht durch die Stadt, sondern vom unteren Wöhrd rauf zum oberen Wöhrd - über den "Beschlächt" unter der Steinernen Brücke durch, mit Essenpause in der Alten Linde und anschließendem Cafe-Besuch im Mea in Stadtamhof. Eine Strecke, die ich früher oft mit meinem Hund Yorki ablief. 'Und die entsprechenden Fotos waren mit ein Grund für die Errichtung dieses Blogs vor mehr als 15 Jahren. Und mit jedem Spaziergang bemerkte ich die vielen städtebaulichen Änderungen auf der Strecke. Zum Beispiel die Neubauten am Unteren Wöhrd, die nach und nach entstanden. oder die Neubausiedlung gegenüber in Reinhausen, wo bei unseren ersten Streifzügen einfach nur Wiese war.
Da ich mittags los bin, waren anfangs noch wenig Leute unterwegs, aber am Nachmittag strömten viele Regensburger über die Brücke oder die Wöhrdinseln.
Und hier die Impressionen:
 |
| Viele Spaziergänge begannen hier, beim DLRG-Gelände am Unteren Wöhrd (Nordufer) |
 |
| Der Anblick über die Donau-Regen-Mündung hat sich in den letzten 20 Jahren mehrfach verändert. |
 |
| Bei meinen ersten Spaziergängen in Reinhausen/Weichs (mit meinem Hund Yorki) befanden sich dort drüben Wiesen bzw. die ehemaligen Radi-Felder von Weichs |
 |
| Das Haus in der Mitte entstand erst in den letzten Jahren. |
 |
| Am Donauufer zeugen Eisreste von einer kalten Nacht |
 |
| Offenbar erst in den letzten Tagen gefallen: ein Baum liegt quer über dem Weg. |
Ich wechsle rüber an das südliche Ufer des unteren Wöhrd, wo ich an der Werftstraße entlang spaziere. Auch hier war ich oft mit meinem Hund, und die Fotos von dieser Strecke haben sich grundlegen geändert. Denn anfangs sah man drüben noch den alten Markt, später gruben die Archäologen und mittlerweile sieht man das Haus der bayerischen Geschichte und einen goldenen Waller.
 |
| Das Haus der bayerischen Geschichte |
 |
| Die Schraube gehört zu den Ausstellungsstücken des Schifffahrtmuseums. |
 |
| Kreuzfahrtschiff |
 |
| Der goldene Waller, 2019 errichte, 2014-2019 entstanden (siehe hier) |
Unter der "Eisernen Brücke" oder "Hengstenbergbrücke". Wie oft bin ich hier schon mit Yorki durchspaziert. Und jedesmal musste ich aufpassen, dass keine Scherben herumliegen. Das gilt eigentlich für die ganze Strecke, insbesondere für den Streifen am Beschlächt.
 |
| Vielleicht werden Bierflaschen irgendwann mal aus einem besseren Material hergestellt. |
 |
| Möwen auf dem Museumsschiff "Ruthof" zeugen davon, dass Land in der Nähe sein muss. |
 |
| In dem roten Haus auf der rechten Seite - da wollte ich früher immer wohnen. Als ich 1980 nach einer neuen Wohnung suchte, ging ich dort tatsächlich mal klingelputzen. Aber es war nichts frei. |
 |
| Schwänzchen in das Wasser, Köpfchen in die Höh. |
 |
| Beim größeren Spaziergängen ändert sich der Anblick der Domtürme. Schräg betrachtet wirkt er filigraner als aus eine der vier rechten Winkel. Das ligt an der KonstruktioN: auf dem quadratischen Turm (der bis ins 19. Jahrhundert den Abschluss bildete) wurden an den vier Ecken kleine Türmchen (Fialen) aufgestellt, in der Mitte kam eine achteckige Stufe. Im rechten Winkel betrachtet verschmelzen die Fialen mit dem restlichen Turm, hier - aus der Schrägansicht - sieht man dagegen die Zwischenräume und die Türme werden schlanker. |
 |
| Der Landstreifen "Am Beschlächt" verbindet Unteren Wöhrd und Oberen Wöhrd und geht unter der Steinernen Brücke hindurch. |
 |
| Dieses Häuschen habe ich im Laufe der Jahre oft fotografiert. Zeitweise dient es als Lager, aktuell ist es schön herausgeputzt. |
 |
| Nicht nur Enten, auch Schwäne strecken das Schwänzchen in die Höh' |
 |
| In der Ferne sieht man die Oswaldkirche, seit Mitte 2025 endlich wieder ohne Gerüst. Die Sanierung ist aber immer noch nicht abgeschlossen (MZ-Bericht) |
Die Sanierung der Steinernen Brücke dauert von 2010 bis 2018. Auch Risse wurden beseitigt. Dass Steine aus der Fassade hervortreten, hat sicherlich nichts zu bedeuten, sondern gehört wohl einfach zur Brücke.