Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Freitag, 22. August 2014

Regensburg - Afrika: Friends 4 Friends e.V.

Vor kurzem war sie in Regensburg zu Besuch, die in Afrika lebende und wirkende Oesterreichin Barbara Bitschnau. Zusammen mit der Regensburger Weltreisenden Andrea Rössler (www.roessler-andrea.de), und anderen betreibt sie den sozialen Verein Friends 4 Friends e.V. Andy hatte mir schon öfter von ihren Aktivitäten für den Verein erzählt, und in den letzten Vorträgen über ihre Afrikareisen kam das Thema auch vor.

Das Thema Hilfe für Afrika ist im Moment sehr aktuell. Die heutigen Nachrichten berichten über die Hauptursache für die Ausbreitung der Ebola-Epidemie: die Armut. Ich dachte deshalb, ich stelle hier den Verein kurz vor, und verweise vorläufig einfach auf die Webseite, bis Andy dazu kommt, mir weiteres Material zu senden.

http://friends-4-friends.org/

Schlachthof-Areal und panierte Yorkis





27.07.2014. Abstecher mit yorki zum Schlachthofgelände. Was hat sich getan, was tut sich Neues? Im Westteil des Geländes wachsen die Gebäude heran, aber im Osten blieb es bisher ruhig.

Bei der Einfahrt zum früheren Schlachthofgelände sehe ich, dass ein neues Gebäudefundament ausgehoben wird. Gegenüber sieht man den mittlerweile fertiggestellten Glaspalast, in das vor kurzem auch das Regensburger Wochenblatt gezogen ist. Angeblich sind die Kosten sogar niedriger als vorher im Gewerbepark, hörte ich. Denn das Gebäude ist innovativ gebaut und die Mieter sparen extreme an Heizkosten.(und den männlichen Mitarbeitern wird zusätzlich warm ums Herz, wenn sie nach Norden blicken).


Donnerstag, 21. August 2014

Neumodische Staatsheirath - auf fortschrittlich Zivilehe


Eine Anzeige des Pustet-Verlags in einer historischen Regensburger Zeitung
Regensburger Anzeiger 27.12.1871

Das Datum erstaunt mich, denn laut Wikipedia ist die Zivilehe "deutschlandweit" erst 1875 eingeführt worden. Galt für Bayern etwas anderes? Schnell gegoogelt: tatsächlich, Bayern war möglicherweise Vorreiter. Offenbar wurde 1863 im bayerischen Landtag erstmals die Einführung der allgemeinen Zivilehe beantragt, allerdings noch ohne Erfolg. Durch Gesetzgebungsprojekte im Jahr 1868 habe Bayern dann erneut einen Schritt hin zur Kodifikation der Zivilehe unternommen. Das scheiterte insofern, als nur eine Art Notzivilehe zugelassen wurde. Erst 1871 kam es zu einerm erneuten Anlauf aber hier wird es kompliziert (siehe: Dissertation von Löhnig auf google-books). Es könnte sein, dass letztlich bis zur deutschlandweiten Einführung in Bayern nur eine Notehe für Dissidenten (Nichtkatholiken, Andersgläubige) und Mischehen gab. Wer mehr weiß, kann mir eine email senden.


Update: Hurra, ich habe das Buch gefunden, für das hier Werbung gemacht wurde. Auf google-books, nachfolgend hier eingebunden und in vollem Umfang (geizgeilartig kostenlos) lesbar. 

Eine polemische Schrift gegen die Einführung der Zivilehe, die offenbar doch noch nicht in Bayern galt, jedenfalls nicht in Form einer obligatorischen und allgemeingültigen Zivilehe.  Der Reichstag wollte es überregional einführen, wie ich schon geschrieben habe, ist das 1875 geschehen. 1871 war also im Vorfeld, als man diskutierte, ob die Zivilehe eingeführt werden solle oder nicht. Daher ist das Buch ein Buch im Meinungskampf.


Mittwoch, 20. August 2014

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Wiederauferstehung des Jesuitengassel


Im Zuge der Obermünsterquartier-Sanierung und des Neubaus des Parkhauses am Petersweg gibt es angenehme Überraschungen: das frühere Jesuitengässl wird wieder hergestellt - eine Verbindung zwischen Petersweg und Obermünsterstraße. Und weitere Verbindungswege werden geöffnet, so z.B. vom Gässl rüber zum alten Kirchturm der ungergegangenen Obermünsterkirche, dem Campanile.



Diese Fußgängerstrecken stehen uns künftig zur Verfügung