Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Dienstag, 10. Mai 2016

Schön geworden - der Platz am Kulturhaus Regenstauf


Er ist so gut wie fertig, der neue Platz, der bisher nur als Parkplatz fungierte. Ganz früher war hier das Polizeigebäude, daran kann ich mich noch gut erinnern.

Es war ein halbwegs sonniger Tag, noch dazu Sonntag, also alles leer - ideals für Dokumentation-Fotos, da man nicht so oft warten muss, bis die Leute aus dem Bild sind. Ich hatte die Kamera dabei und ein bisschen Zeit eingeplant, hauptsächlich für die Dokumentation der Abrissgebäude beim Thomas-Wiser-Hauses.

Also nutzte ich die Gelegenheit - wer weiß, wann wieder alles zusammenpasst, und dann sind dort vielleicht andere störende Elemente (Baumaschinen etc). Gut eine Stunde habe ich investiert, Cloudy hat mich ganz schön geärgert, und am PC musste ich nochmal eine Stunde investieren, um die zwangsläufig verzerrten Perspektiven gerade zu biegen.

Aber jetzt habe ich eine gute Dokumentation des Platzes in Regenstauf. Und da ich von dem  Regenstaufer Kulturhaus sehr angetan bin, freue ich mich, dass durch diese Platzgestaltung auch das Kulturhaus selbst besser zur Geltung kommt (müssen nur noch die Tonnen am Eingang oben weg, aber da gibt es bestimmt schon einen Plan ;-)



 Übrigens: auch das Kulturhaus hat eine Geschichte. Das Gebäude diente früher als Rathaus. Weiter in die Geschichte Regenstauf gehe ich in einem späteren Artikel ein.

Montag, 9. Mai 2016

Die Reinhausener Kirche


Manchmal fotografiere ich nicht für mich und meine Leser, sondern für meine "Tante B", die seit Jahren das Altersheim nicht verlassen hat, oder für meine Mutter, die auch kaum mehr weg von Regenstauf kommt.

Meine "Tante Betty", sie ist eigentlich nur eine Verwandte, stammt aus Reinhausen. Ich besuche sie oft im Regenstaufer Altersheim und sie erzählt mir Geschichten aus dem alten Regensburg, die ich neugierig aufsauge. Umgekehrt freut sie sich über alles Material, das ich ihr über Regensburg oder Reinhausen liefere - alte Fotos, Postkarten, Bücher, eigene Fotos über die Orte, so wie sie heute aussehen, und sogar über google-earth-Ansichten auf dem Tablet.

Marc Aurels Legio III Italica - wieviel von ihrem Blut steckt in uns?


Wer hat Regensburg gegründet? Richtig, Marc Aurel, ein gebildeter Gelehrter und gleichzeitig römischer Kaiser.

Er hat seine 3. Legion, die Legio III Italica Concors, hier in Regensburg stationiert.



Genannt wurde die Station als "Castra Regina", also das Kastell am Regen, weil hier der Regen in die Donau mündet.

Und wisst ihr, was auch noch witzig ist: Wappentier war der Storch, über den ich die letzten Tage zufälligerweise berichtete.

Der Storch wiederum war Sinnbild für pietas, also Frömmigkeit - vielleicht lagen da schon die Wurzeln dafür, dass wir in Regensburg den Flüchtlingen geholfen haben, während woanders Steine auf die Busse geworfen wurden.

Nun, ich will in diesem Artikel eigentlich nur  die "Legio III Italica" vorstellen. Im Regensburger Museum war bekanntlicherweise eine traumhaft schöne Ausstellung mit Modellen, und ich wollte das endlich mal mit Fakten ergänzen.

 


Ab hier überlasse ich allerdings dem Internetlexikon "Wikipedia" das Wort:

Legio III Italica

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Legio III Italica Concors (deutsch: die Einträchtige) war eine Legion der römischen Armee. Sie wurde durch Kaiser Mark Aurel um das Jahr 165 n. Chr. zusammen mit der Legio II Italica zur Verstärkung der Donaulegionen ausgehoben, als das Römische Reich sowohl in Germanien (Markomannenkriege) als auch gegen die Parther Krieg führte. Die Legion war bis 170 in Dalmatia und anschließend bis Mitte des 5. Jahrhunderts n. Chr. in Rätien stationiert.

Sonntag, 8. Mai 2016

Mauricio Mendes ist wieder da



Mauricio Mendes ist wieder in Regensburg. Seit ein paar Wochen, um genau zu sein. Nach mehreren Monaten Aufenthalt in Österreich (Job), davon ein paar Monate Portugal, seiner früheren Zwischenheimat und einem  Monat in seiner ursprünglichen Heimat Brasilien kommt er zurück - mit 200 neuen Kompositionen in der Tasche.

Seine zweite CD ist in Vorbereitung, dafür muss er immer wieder mal nach München in das Studio. Diese neue CD wird, nach Aussagen von ihm und von Musikerfreunden, weitaus anspruchsvoller als die erste - sowohl was die Texte betrifft, als auch die Qualität der Aufnahmen selbst.

Ich bin neugierig. Seine Auftritte in Portugal haben ihm jedenfalls Kontakte in die Prominentenszene erbracht und auch in Brasilien waren seine eigenen Kompositionen ein Überraschungserfolg. Seine Auflage der ersten CD ging rasend schnell weg.
  

Zu seiner Verteidigung: das ist meine uralte Gitarre, auf die er hier spielt.


Aber in Deutschland können die meisten wohl nur etwas mit der Melodie anfangen. Die Texte dagegen, die wegen seiner zwischenzeitlichen Beschäftigung mit klassischer portugiesischer Poesie inhaltlich und formal völlig neuartig sein sollen, dürften von den Hiesigen nicht verstanden werden. Jedenfalls von mir nicht. Aber egal - schon die erste Platte war gut, und ein paar der neuen Lieder habe ich als mp3-Probeaufnahme hören können. Die dürften ganz gut ankommen.

Bis dahin: jemand hat vor einem Jahr die meisten seiner Lieder auf seiner ersten CD (Fabrica di sonhos) video-vertont und auf youtube eingestellt.

Hier ein Beispiel:  

Seu sorriso. 

Video-Vertonung aus der ersten CD: Das Stück "Seu sorriso":

Video siehe: Mauricio Mendes da Vitoria - Fabrica di sonhos - Seu sorriso - YouTube
(Video-Direkteinbindung entfernt im Okt. 2022 wegen neuer DSGVO-Abmahnwelle)



Seu sorriso. Das heißt etwa soviel wie: ich muss lachen, oder ich muss lächeln. Von jemand gesprochen, der offenbar verliebt und glücklich ist und lächelnd durch den Alltag geht. So hatte er es mir damals erklärt.


Freitag, 6. Mai 2016

Klenzebrücke Kirchmeierstraße Dörnberggelände

Der Arbeiten zum Bau der neuen Klenzebrücke haben begonnen. Die Brücke verbindet die Kirchmeierstraße mit dem Dörnbergviertel, also dem ehemaligen Bahn-Gebiet südlich der Ladehofstraße und  Dechbettener Straße




Fotos vom 26.04.2016 (weitere Fotos am Ende des Artikels)