Wenn die Inzidenzwerte in Regensburg weiterhin unter 100 bleiben, will der Verein eine Vernissage mit Künstlergespräch im Freien abhalten.
Weitere Bilder vom Künstler findet man z.B. bei http://www.artcampaign.de/works/clement-loisel-paintings/
Bei der Durchsicht der Plattform "bavarikon.de" auf neuere Einträge stieß ich auf ein ungewöhnliches Fundstück: ein mir bis dahin völlig unbekanntes Aquarall von Lebschée. Es wurde zwar 1870 gemalt, soll aber den Zustand von Stadtamhof im Jahre 1600 zeigen.
Die Ansicht ist so ungewöhnlich, dass ich anfangs ein Fantasiegebilde mutmaßte. Da waren Türme, die scheinbar gar nicht existierten, und vom Dom im Hintergrund ist nichts zu sehen. Ich habe mir das Bild dann nochmal genauer angesehen, und zwar zusammen mit Martin Kempter, der zufälligerweise zu Besuch da war. Und dann entdeckten wir genug, um sagen zu können: die Ansicht ist realistisch.
Standort des Betrachters ist Steinweg, möglicherweise Alte Nürnberger Straße, unterhalb der Dreifaltigkeitskirche.
Man sieht vorne am Bildrand ein paar Häuser von Steinweg, dann die Felder bzw. das Überschwemmungsland zwischen Steinweg und Statt am Hoff, das man später als Protzenweiher-Areal bezeichnete (später Dultplatz, heute Kanal). Die scheinbare Brücke über dieses Areal ist nur die leicht erhöhte, mit Steinen befestigte Straße von Steinweg nach Stadtamhof (zum Vergleich: ein Bild aus 1809 aus Wackenreiters "Die Erstürmung von Regensburg" aus einem ähnlichen Blickwinkel, am Ende des Artikels)
Es gab damals einen Stadttor-Turm am Nordausgang von Stadtamhof, der existiert heute nicht mehr. Heute ist dort das Portal am nördlichen Ende der Straße "Stadtamhof", dort wo das Walhalla-Bockerl steht.
Der höchste Turm dahinter (in der Mitte des Bildes) ist der "schwarze Turm", der nördlichste der drei Türme der Steinernen Brücke
Links davon sind St. Mang und ganz links der Andreasstadel, rechts im Bild ist die Spitalkirche St. Katharina. Der kleinere Turm in der Mitte war mir zunächst unklar - ist ist wohl der südliche Brückturm (siehe weiter unten).
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| Ausschnitt |
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| Ostpark, 8. Mai 2021 |
Der Arzt hat mir mehr Bewegung aufgegeben. Also bin ich drauf los geradelt, und zwar in den Stadtosten. Denn die Altstadt ist mir zu deprimierend, und im Osten gibt es wenigstens eine interessante Stadtentwicklung.
In der Nähe der Landshuter Straße gibt es auch einen kleinen Park, den Ostpark. Der ist so versteckt, dass ich mich erst einmal in meinem Leben dorthin verirrt hatte. Den wollte ich mir nochmal ansehen - und siehe da, hier tut sich was: das Theater Regensburg baut dort eine Open-Air-Bühne.
Und so liest sich das auf der Webseite und auf den Aushängen des Theaters.
Auf dem Gelände des Ostparks entsteht derzeit eine temporäre Bühne sowie eine Zuschauertribüne für Freilicht-Theater, auf der wir eine Bespielung mit Schauspiel und Tanz planen.
Der Park wird die ganze Zeit über für die Öffentlichkeit weiterhin nutzbar sein – der Veranstaltungsbereich nimmt in etwa ein Drittel des Parkgeländes ein.
Wir hoffen damit, nach Monaten der Theaterschließung, den RegensburgerInnen wieder ein vielfältiges Programm bieten zu können und gemeinsam Live-Theater unter freiem Himmel erleben zu können. Sofern es die Pandemie-Lage zulässt, sind vom 5. Juni bis 22. Juli 2021 bis zu 20 Vorstellungen geplant.