Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 31. Mai 2015

Soziales Regensburg - Leprosenhaus St Niklas - St. Nikolaus

Ein alleinstehendes Anwesen außerhalb der Stadtmauern  - "St. Niclas" stand da, auf der uralten Karte von Seutter aus dem Jahre 1725. Eine Einrichtung außerhalb der Stadt, im Osten, so wie St. Lazarus im Westen, ebenfalls eine Einrichtung außerhalb der Stadt. Auf anderen Karten tauchten die beiden auch auf, und als ich das vor vielen Jahren das este mal entdeckte, fing ich  an, zu recherchieren. Ich brauchte Monate, bis ich die Lage feststellen konnte, und bis ich merkte, dass es das Gebäude tatsächlich noch gibt.

Wenn ich damals das untenstehende Gemälde vom 19. Jahrhundert gehabt hätte, hätte ich das Gebäude viel schneller erkennen können. Denn das Markanteste an dem Gebäude ist die achteckige Kapelle, die man auch heute noch sehen kann.
 
Das domus leprosorum - Leprosenhaus St. Niklas S. Nicolaus S. Nikolaus S. Nicklas
Deckende Wasserfarben, frühes 19. Jahrhundert.



Auf einer Karte, 1725, M. Seutter, Regensburg) Schreibweise hier: S. Niclas

St Niklas - ein ungewohnter Anblick

Ein ungewohnter Anblick - das ehemalige Siechenhaus St. Niklas von Süden. Das Nachbarhaus wurde abgerissen, so dass vorübergehend dieser Blickwinkel möglich ist. Damit kann ich meine jahrelangen Recherchen zu dieser sozialen Einrichtung endlich abschließen. Hier zunächst mal nur die Fotos.



Freitag, 29. Mai 2015

Ausstellung Museum zur Geschichte der Freimauerer in Regensburg 2.5.-7.6.2015

Johannis Freimaurerloge „Drei Schlüssel zum aufgehenden Licht“

Ausstellung im Historischen Museum vom 2. Mai bis 7. Juni 2015 (laut einem neueren MZ-Bericht aber evtl. nur bis 31.05.)







Anlässlich der 250-Jahrfeier der Johannis Freimaurerloge „Drei Schlüssel zum Licht“ in Regensburg zeigt das Historische Museum Regensburg an Hand von Originalen die Geschichte der Freimaurerei in Regensburg.


Wir haben verdammt noch mal die Pflicht zu helfen - flammende Eröffnungsrede zur Charity-Art-Aktion 2015 im DEZ

Wow - was für ein furioser Auftakt. Am Mittwoch startete die jährliche DEZ-Benefizaktion der Regensburger Charity-Art-Group. Und die Ansprachen waren bewegend. Da ging es nicht viel um Kunst, sondern um die drei sozialen Organisationen, die diesmal von der Aktion begünstigt sind, und um ihren Alltag.

Und deren Erzählungen aus dem Alltag waren allein schon bewegend. Die Johannes-Hospiz Pentling, die sterbende Todkranke betreut, darunter auch Kinder. Der honorige Drug-Stop-Verein, dessen Tätigkeit ich früher schon begeistert gelobt habe, und die altbekannte Don-Bosco-Stiftung. Statt drei Reden hintereinander zu schalten, wurde ein Kunstgriff benutzt: die Aussagen der jeweiligen Repräsentanten wurden in ein Interview mit dem Sprecher der Charity-Art-Group eingebaut. Somit lassen sich Drittbeobachtung und Selbstbeschreibung gut kombinieren.

Der im Blog-Titel verwendete Aufruf stammt übrigens aus der Rede des Bürgermeisters Wolberg.


Eröffnung der DEZ-Benefizaktion 2015 der Charity-Art-Group Regensburg. Dieses Jahr begünstigt: Johannes Hospiz Pentling, Don Bosco Zentrum Regensburg, Drug Stop Regensburg




Friedlich wie Hund und Katz

Fritzi und Yorki - 29.05.2015, 1 Uhr morgens

Jetzt haben die beiden mich aber wirklich überrascht - Fritzi und Yorki im selben Bettchen. Ich wollte gerade in's Bett gehen, als ich das sah. Das musste ich jetzt schnell noch fotografieren, hochladen und veröffentlichen, weil es so schön zum Thema Pfingsten und Nächstenliebe passt. Haha.