Bis 22. März 2026 gibt es täglich Installationen zu sehen, und zwar an 14 Standorten jeweils in der Zeit von 18.30 bis 22.30 Uhr leuchten. auf der Webseite "https://relight-regensburg.de/" findet man die Veranstaltungsorte und den Vorschlag eines (5 km langen) Spaziergangs.
Ich hatte bisher nur gestern Gelegenheit, das eine oder andere zu sehen, weil ich wegen eines anderen Termins in die Stadt musste.
Die Installation stammt von Katje Heitmann und heißt Perpetuum. Auf der re.light-Webseite wird diese Station (mit der Nummer 11 auf dem Spaziergang) so beschrieben:

Mein Tipp: seht in der Obermünsterstraße vorbei. Das hat mir wirklich sehr gefallen. Hinter dieser Videoinstallation steckte sehr viel Arbeit und viel Konzeption, und das alles ist gut "vertont". Ich habe mir zwei Durchgänge angesehen, bevor ich nach Hause bin. Videos werden nicht nur an die Fassaden, sondern auch an mehrere aufgestellte Glastafeln projiziert. Faszinierend waren auch die Schattensequenzen, wo sich manchmal auch echte Schatten von Spaziergängern mit den projizierten Schatten so vermischten, dass man keinen Unterschied merkte.
Die Installation stammt von Katje Heitmann und heißt Perpetuum. Auf der re.light-Webseite wird diese Station (mit der Nummer 11 auf dem Spaziergang) so beschrieben:
Die Choreografin Katja Heitmann sammelt menschliche Bewegungen und Gesten und bewahrt sie in ihrem Archiv „Motus Mori” auf. Mehr als 2.000 Menschen sind mit ihren persönlichen Bewegungen und Geschichten bereits Teil dieser Sammlung. In ihrem Kunstwerk „PERPETUUM“ tauchen die Besucherinnen und Besucher in eine immersive Videoumgebung ein. „PERPETUUM“ macht verschiedene Personen aus dem „Motus Mori“-Archiv sichtbar – mal in Lebensgröße, mal als übergroße Projektion. Das Publikum kommt diesen Personen nahe, steht ihnen gegenüber und hört die Geschichten hinter ihren Bewegungen. In diesem Meer aus Licht wird auch die Bewegung der Betrachterinnen und Betrachter selbst sichtbar und Teil des Kunstwerks. Für das RE.LIGHT 2026 kreiert Katja Heitmann eine neue Version mit Menschen aus Regensburg, deren persönliche Bewegungen in das Archiv aufgenommen und in der Lichtkunst-Installation zu sehen sein werden.
Katja Heitmann untersucht in ihren visuell-choreografischen Arbeiten, was die Menschheit in der heutigen Zeit bewegt. Als choreografische Bildhauerin ist sie ständig auf der Suche nach dem Kern ihres Materials. Bekannt für radikale Konzepte und präzise Formen, reduziert Katja Heitmann ihr Material auf das Wesentliche. Ihre Arbeiten zeichnen sich durch eine großartige Gestik in jedem Detail aus. Ihre Performance-Installationen und Ausstellungen sprechen ein vielfältiges Publikum an und laden zu persönlichen Interpretationen und emotionalen Reaktionen ein. Katja Heitmann erhielt 2016 den Dutch Dance Festival Prize und 2020 den renommierten Gieskes-Strijbis Podium Award, die bedeutendste Auszeichnung für darstellende Künste in den Niederlanden. Im Jahr 2025 wurde ihr für „PERPETUUM“ der ILO Artist Award verliehen.

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