Wenn ihr keinen speziellen Wunsch habt, dann wäre mein Tipp für das diesjährige Bürgerfest: geht über die Thundorferstraße, wo sich viele Vereine zeigen, über die Keplerstraße, das diesmal als Nachhaltigkeitsmeile fungiert, in den Weißgerbergraben, wo die sozialen Institutionen sind, die unter dem Dachverband der Sozialen Initiativen auftreten.
Das kommt dem ursprünglichen Gedanken der ersten Bürgerfeste noch am nächsten.
Vom Rest will ich durchaus nicht abraten. Ich ließ mich sowohl Freitag abend als auch gestern durch alle anderen Straßen schieben, und wo mir die Musik taugte, blieb ich ein wenig hängen. Aber wenn man die Strecke von Kohlenmarkt zu Bismarckplatz bewältigt, muss man auch die Enge akzeptieren. Oder sich eine Bierbank sichern. Natürlich war ich auch auf der Brücke und in Stadtamhof, und die Einbindung der Dilli-Dalli-Stände in die Uferstraße fand ich eine gute Idee.
Die folgenden Fotos sind - gemischt - vom Freitag und Samstag (Freitag mit Handy, Samstag mit Spiegelreflex - daher die unterschiedliche Qualität)
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| Chorales in der Keplerstraße |
Nach den letzten vier Jahren hatte ich viel Lust auf das Bürgerfest und habe es nicht nur gestreift, wie bei den letzten Malen. Beim Studium des Programms war ich erschlagen: so viele Music-Acts auf so vielen Bühnen. Das durch zu planen ist Stress. Bis mir einfiel: das ist nicht die ursprüngliche Idee des Bürgerfests. Es geht nicht um kostenlose Open-Air-Musik. Es geht um die Stände, die möglichst von Regensburgern oder lokalen Vereinen betrieben sein sollten, um den Austausch, um die kulturelle Vielfalt (auch beim Essen, jawohl!) und ab und zu bleibt man hängen, weil jemand Musik oder etwas anderes aufführt.
Und da fand ich es gut, dass man die Keplerstraße diesmal als Nachhaltigkeitsmeile konzipierte und nicht als Open-Air-Cocktail-Strecke. So passten die eingangs genannten Straßenzüge gut zusammen. Und das habe ich sowohl Freitags als auch gestern, am Samstag, intensiv ausgenutzt. Wobei ich dazu sagen muss: am Freitag Abend war zu meiner Überraschung fast noch mehr los als gestern.





