Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 1. Januar 2017

Zur Geschichte Regensburger Galerien Teil 4

Fortsetzung zu Teil 3

Im vierten Teil der Serie bewege ich mich in der Zeit nach 2000.  Eröffnet haben hier z.B. Kunst-Direkt in der Thundorfer Straße, die kaum bekannte C&C Galerie in der Krebsgasse, die Erdel-Galerie, die Galerie am Ölberg, Galerie "druckmal" und Galerie Lesmeister und natürlich PanamericanArte. Andere Galerien, die in dieser Zeit aufmachten, habe ich früher schon besprochen.

Die TIMELINE der Regensburger Galerien

Nachdem mittlerweile die meisten der angeschriebenen Galeristen geantwortet haben, konnte ich auch meine Time-Line fertigstellen. Sie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist  eine Liste privater Galerien - ausgeschlossen habe ich Kunstvereine und Museen, auch wenn sie bei den Galerienabenden und in den Galerienführern mit erwähnt werden.  Ferner habe ich Schmuckgalerien ausgenommen, da ich hier nur unvollständige Daten habe.

Hier ist das Ergebnis:






Kunst Direkt - Galerie an der Donau
seit 2004






Andreas Zacharek-Lorenz gründete diese Galerie im Jahre 2004, wie er mir mitteilte. Es war (und ist) eine Produzentengalerie, in der der Galerist als Künstler hauptsächlich seine eigenen Werke ausstellte. Im Jahr 2013 gab es durch berufliche Änderung eine Zäsur - andere Künstler zogen ein und vermarkteten ihre Werke, darunter auch zwei meiner Mitstreiter in der ehemaligen Galerie "Kunstzelle" (die allerdings mittlerweile nicht mehr dabei sind).

Inhaber und Betreiber der Galerie ist immer noch Herr Zacharek-Lorenz, die Galerie läuft aber als ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Künstler. Der Name wurde in den letzten Jahren geändert in  "Galerie an der Donau".

Webseite: http://www.kunst-direkt.com/

Auf youtube fand ich ein paar Videos mit dem Titel "Musikkult in der Galerie an der Donau", was auf eine Zusammearbeit mit der Initiative "Musikkult" von G. Gollwitz hindeutet











Erdel Galerie
seit 2005






Über diese Galerie am Fischmarkt  habe ich in meinem Blog schon öfters berichtet. Die Galerie wurzelt in dem "Erdel-Verlag". Die Dr. Erdel Verlag GmbH wurde 1983 gegründet. Damals lag der Schwerpunkt auf Produktion und Vertrieb von Handbüchern für Software. Die technische Entwicklung machte diese Produkte in Papierform irgendwann obsolet und Geschäftsführer Dr. Wolf Erdel begann, das Interesse an zeitgenössischer Kunst zu einem neuen Geschäftsgebiet auszubauen.
Zunächst stellte er im Jahre  2004 Zeichnungen des Regensburger Zeichners, Rechtsanwalts und Lebenskünstlers Helmut Leonhard aus. Damals noch in gemieteten Räumen in der Weingasse.

Der Erfolg war umwerfend und machte ihm Mut zu mehr. Ab 2005 stellt Wolf Erdel regelmäßig im eigenen Ausstellungsraum am Fischmarkt 3 aus.

Die Premiere feierte die Galerie Dr. Erdel Verlag mit dem chinesischen Maler Zhao Bin. Dahinter steht eine Künstler-Galeristen-Freundschaft, die bis heute anhält, vgl. neuere Ausstellungen z.B. in 2012 http://www.regensburger-tagebuch.de/2012/12/laufende-ausstellung-zhao-bin-in-der.html oder 2016 http://www.regensburger-tagebuch.de/2016/06/zhao-bin-in-der-erdelgalerie-am.html)

Es folgten Ausstellungen mit Wolfgang Domröse, Frank Scholz und Peter Wittmann.

Das Profil der Galerie folgt den Neigungen des Galeristen für hochwertige Druckgrafik. Das ist z.B. Ludwig Gebhard (großformatigen Linoldrucke mit meisterhaft ausgeführten Farbverläufen). Zu nennen ist unbedingt auch die die Druck- und Illustrationskunst von Volker Pfüller. Seine Linoldrucke erscheinen im Lubok-Verlag (Leipzig) in Buchform und sind meist rasch vergriffen (vgl. meine leider etwas versteckten Hinweise zu dieser genialen Buchreihe im Artikel http://www.regensburger-tagebuch.de/2010/09/nachlese-gang-durch-den-regensburger.html)

Ein Erfolg war für den Galeristen die Ausstellung „Neue Illustration“ im Jahr 2007. In Zusammenarbeit mit Armin Abmeier waren Zeichnungen und Drucke von ATAK, Rotraut Susanne Berner, Anke Feuchtenberger, Yvonne Kuschel, Thomas M. Müller, Volker Pfüller, Axel Scheffler und Hennig Wagenbreth ausgestellt. 

Im gleichen Jahr zeigte Wolf Erdel als erster Lithografien und Tafelbilder von Armin Müller-Stahl. Diese Ausstellung „Urfaust“ wurde von dem Projekt „Faust Digital“ (Peter Dorn / Peter Habermeier) sowie einer szenischen Lesung von Martin Hofer und Michael Bleiziffer begleitet.

Kennzeichnend für Wolf Erdels Ausstellungen ist die umfassende Inszenierung seiner Ausstellungen - ich rede nicht von Begleitmusikern zu einer Vernissage, sondern von Gesamtkonzepten: Literatur und Kunst werden kombiniert, oder Klangkünste und Tanzperformance interagieren mit der Bildenden Kunst, wie 2011 bei der Ausstellung mit Heiner Riepl, wo Anka Draugelates, Cheryl E. Leonard und Kilta Rainprechter die Eröffnung gestalteten. Oder als Hasso von Henninges – ebenfalls 2011 – den gesamten Raum mit 300 Farbfeldern bespielte und zum Gesamtkunstwerk werden ließ.

Weitere Aktionen: Ausstellungsreihe „Theatrale 2010“ oder die aktuelle Gruppenausstellung „Der andere Blick“. Viele der Ausstellungen habe ich mit erlebt und im Regensburger Tagebuch dokumentiert. Eine der schönsten Vernissagen war die des Künstlers Juan Fernando de Laiglesia, Bildhauer und Professor an der Universität Vigo in Spanien.

Der neue Name Artspace Erdel


In diesem Jahr fiel mir auf, dass die Galerie mit dem neuen Namen "Artspace Erdel" auftritt und ich fragte nach. Die Antwort gebe ich im Original wieder, damit ich nichts verfälsche: 
Weil (zeitgenössische) Kunst die Kraft hat, Grenzen zu sprengen und Neues zu schaffen, trägt der Raum am Fischmarkt 3 nun den Namen Artspace Erdel. Es ist ein Raum, in dem sich Kunst ereignet, spürbar wird, die Besucher in ihren Bann zieht.

Komplettiert wird der Artspace Erdel durch den in nächster Nachbarschaft gelegenen Showroom Am Schallern 4. Dort befinden sich herausragende Arbeiten der vertretenen Künstler und die Verwaltung der Dr. Erdel Verlag GmbH.


Für alles was rund um den Artspace Erdel passiert, sind drei Personen verantwortlich. Geschäftsführer Dr. Wolf Erdel für's Profil, Dr. Antonia Kienberger für die Kommunikation und Außendarstellung und Bettina Callies für das Büro am Schallern 4.

Weitere interessante Fakten findet man in einem Beitrag von onetz.de

Webseite des Artspace Erdel:










C&C Galerie Löffler und Freihammer
ca 2005 - 2009



C&C Galerie, Krebsgasse
Ausgerechnet über diese Galerie  in der Krebsgasse habe ich die wenigsten Informationen - zu meiner Schande. Dabei hatte ich dort meine ersten zwei größeren Ausstellungen - damals noch mit Acrylmaleri, nicht mit Fotografie (davor gab es kleinere öffentliche Auftritte mit Digital-Art bei Veranstaltungen).

Die Galeristen Ingeborg Löffler und Hans Freihammer machten es mit dieser Galerie möglich, dass auch galeristenfreie Künstler die Möglichkeit erhielten, Bilder auszustellen. Und es gab durchaus spektakuläre Ausstellungen, die Aufsehen erregten.

Was fehlte, war ein richtiges Schaufenster. Im Grunde hatte Ingeborg Löffler ihre Regensburger Eigentumswohnung zu einer Galerie umfunktioniert, und stellte sie den Künstlern zur Verfügung. Sie organisierte gegen kostendeckenden Obolus die Verpflegung bei den Vernissagen. Um die Werbung und die Aufsicht mussten sich die Künstler selbst kümmern. Geöffnet war die Galerie also nur, soweit der ausstellende Künstler die Galerie offen hielt. Verdienen wollte sie nichts daran. Klassische Galeristentätigkeit im Sinne einer ständigen Vermarktungsarbeit gab es nicht.

Die Galeristen kommen aus der Nähe von Neumarkt, beide mit Bezug zur Stadt Regensburg. Ingeborg Löffler war früher Lehrerin, hätte aber gerne Kunst studiert. Das ließen die Eltern nicht zu. Als sie in Rente war, wollte sie etwas für die Kunst tun. Ihr Bekannter, der ehemalige Kunsterzieher und Künstler Hans Freihammer wollte in Regensburg eine Ausstellung machen - nichts Neues für ihn. Aber in Regensburg biss er sich die Zähne aus. Wie man auch in Foren nachlesen konnte, kam man als Künstler nicht in die Regensburger Kunstszene. Nachdem er bei der Vorstellungsgespräch in einer Galerie (nein, ich weiß den Namen nicht) von oben herab behandelt wurde, beschlossen beide die Gründung der Galerie. Frau Löffler stellten dazu ihre Eigentumswohnung in der Krebsgasse zur Verfügung. Die war gleich neben dem späteren "Diba Kult und Büro" (wo man übrigens auch als unabhängiger Künstler ausstellen konnte).

2009 traf ich beide in Stadtamhof, Frau Löffler klagte über gesundheitliche Probleme und erzählte mir, dass sie die Galerie aufgegeben und die Wohnung normal vermietet hatte.

C&C-Galerie, Ausstellungseröffnung "All thats Jazz" 2007


Hans Freihammer und Ingeborg Löffler bei einem Regensburgbesuch im Jahre 2009
(hier auf der ausgebrannten Schleusenbrücke)


Die Gruppe Hot Strings bei der Vernissage zu "All thats Jazz"

Hans Freihammer

Ingeborg Löffler


H. Freihammer und der Bandleader von The Hot Strings

Der Regensburger Tagebuchschreibe mitsamt Wohstandsbauch

Vernissage in der C & C Galerie



Frau Freihammer, P. Burkes, Ingeborg Löffler, Hans Freihammer
Ausstellung "All that's Jazz" 2007


Einladungskarte zu einer  Ausstellung im Jahre 2006
Ich bin damals das letzte mal mit dem Namen Sisyphus aufgetreten
Vernissage zu "Fluchtwege" April 2009
Ileana Dimitriu und Hans Freihammer


Eine Webseite gibt es natürlich nicht. Die Galerie taucht in einigen meiner Blog-Artikel auf:




Galerie am Ölberg
1.12.2007 bis 2015



Das war eine erstaunliche Galerie, die eher zufällig entstand, und dann doch einer beachtliche Liste von Künstlern eine Ausstellung ermöglichte.

Betreiber waren Angelika Völkel und ihr Sohn Benjamin.

Im Oktober 2006 gründete ihr Sohn Benjamin Eder (dessen Vater ist der bekannte Physiotherapeut Klaus Eder) die „ma sein mooi produktionen“ , ein Catering- und  Veranstaltungservice, mit Räumen am Ölberg Am 1. Dezember 2007 fand die erste Vernissage der Ausstellung von „Kinderzimmerkunst“ im Showroom der ma sein mooi produktionen (MSMP) statt - und das war die Geburtsstunde der Galerie am Ölberg. Mutter Angelika, Verwaltungsangestellte an der Uni, klinkte sich ein und kümmerte sich ab Juli 2009 um die Galerie- und Ausstellungsorganisation.

Die letzte "richtige" (öffentliche) Ausstellung 2015 mit dem Künstler Michael Moesslang im Oktober 2015 ließ die Galerie mit hereindrängenden 80 Besuchern aus allen Nähten platzen.

Der normale Galeriebetrieb wurde offenbar 2015 eingestellt, Betreiber der Räume am Ölberg 9 ist nach wie vor Benjamin Eder mit seiner Ma sein mooi produktionen". Das Schaufenster wird aber für Ausstellungszwecke genutzt, soweit ich das beim Vorbeigehen sehen konnte.

Informativster Artikel über die Galerie: http://www.kult.de/stadtbekannt/grosse-kunst-auf-kleinem-raum/150/12/833543/

Es gibt eine beachtliche Liste von interessanten Ausstellungen; siehe Archiv-Seite:
http://www.galerieamoelberg.de/galerieamoelberg/Archiv.html

2012 machte die kreative Galeristin selbst einen Versuch; auf der zugehörigen Ausstellungsseite http://www.galerieamoelberg.de/galerieamoelberg/sr_-_Datentraeger.html schreibt sie auch etwas über sich und die Galerie:
Über die Galerie...

...die Galerie am Ölberg ist als ein Raum für Kreative gedacht - das ist der Grundgedanke der Galerie. Künstler und Kreative sollen Ihre Kunst präsentieren und darstellen. Durch ihre Kunstpräsenz mit dem Raum spielen und ihm immer wieder neue Atmosphäre und Leben eingeben. Es reizt uns auszuprobieren was zum Teil mit einfachsten Mittel zu erreichen ist, wie die Kunst einem ungewöhnlichen Ausstellungsraum mit individueller Illumination in einen sehenswerten Kunst-Raum verwandelt. Wir wünschen uns, den Interessierten und Besuchern die Schwellenangst vor Kunst und Galerien zu nehmen, sie einzuladen einzutreten, sich zwanglos umzusehen, sich anregen zu lassen oder sich darüber aufzuregen.

Weblinks:








Zwischenbilanz: Galerien zwischen klassischer Galerie und Produzentengalerie

Sie wolle  dort so wohl renommierten, bekannten Künstlern sowie „Newcomern“ eine Plattform bieten, erklärte Angelika Völkel das Konzept der Galerie am Ölberg gegenüber Journalisten.  Somit füllte sie ähnlich wie die C&C-Galerie von Ingeborg Löffler oder die Galerie von TrixieMüller eine wichtige Lücke zwischen klassischer Galerie und Produzentengalerie.

Die klassische Galerie vertritt nur eine kleine Auswahl von Künstlern. Der Galerist kümmert sich auch im Hintergrund um die Vermarktung der Künstler, die bei ihm gewissermaßen unter Vertrag sind. Dazu gehören auch Fahrten zu Messen und sonstige zeitaufwändige Tätigkeiten.

Die Galerie kann nicht beliebig weitere Künstler in das Programm aufnehmen. Daher ist es ein verbreiteter Irrglaube von Newcomern, dass sie einfach so bei Galerien anfragen können. Ja, es ist sogar verbreitet, dass eine klassische Galerie es "ausschreibt" , wenn sie Kapazität für einen weiteren Künstler hat (Galerie sucht Künstler). Dies darf man nicht kritisieren, denn auch der kooperierende Künstler verlässt sich darauf, dass sich der Galerist seiner Vermarktung widmet.

Ausweg für Newcomer (oder bekanntere, aber galeristenfreie Künstler) waren bislang die Produzentengalerien. Die werden von Künstler n betrieben, die ihre eigenen Werke dauerhaft ausstellen. Diese Produzentengalerien lassen in der Regel auch andere Künstler ausstellen, allerdings ohne die restliche Vermarktungstätigkeit.

Werbung und Ausstellungsorganisation übernimmt der Gastkünstler und bezahlt eine anteilige Miete statt Provision. Meist muss er auch die Aufsicht übernehmen.  Sofern feste Platzmiete bezahlt werden muss - unabhängig vom Verkaufserfolg - wird das schnell zum finanziellen Fiasko. Das Ganze erinnert mich ein  wenig an das Pendant im schriftstellerischen Bereich - nämlich an manche Druckkostenzuschussverlage.

Zwischen klassischer Galerie und Produzentengalerie muss es Galerien geben, die eine Plattform für ausstellungswillige Künstler bieten, die mit Provisionen statt Raummiete arbeiten. Dass dabei keine Vermarktungsverpflichtung übernommen wird, muss kein Nachteil sein. Sowohl Künstler als auch Galerist bleiben frei. Wie heißt es so schön auf der Webseite von "druckmal" (eine Galerie, die ich gleich nachfolgend beschreibe): "Die Galerie will KünstlerInnen ein temporäres Forum schaffen als 'Anschubhilfe' für ihre weitere Entwicklung, begründet aber kein längerfristiges Vertragsverhältnis mit ihnen, was freilich dauerhafte Beziehungen nicht ausschließt."

Solche Galerien gibt es natürlich von jeher, und die Grenzen zwischen den genannten Galerie-Typen sind fließend. Alle Typen von Galerien haben ihre Rechtfertigung.


druckmal - Ilse Neumüller und Martin Burgheim

Seit 2009.



Diese Produzentengalerie ist gleichzeitig Atelier und befindet sich etwas versteckt in der Waffnergasse 1.

Betreiber sind: Martin Burgheim und Ilse Neumüller

Martin Burgheim realisiert dort Radierungen und Alugrafien und stellt sie dort aus. Also ATlerie und Galerie zugleich.

Ilse Neumüller zeigt Aquarelle, die thematisch oft einen Bezug zu Regensburg haben. Sie ist als Betreiberin der 'Regensburger Wundertüte' an der Steinernen Brücke bekannt.

Außerdem präsentiert die Galerie zwei bis drei mal im Jahr Arbeiten von anderen Künstlerinnen und Künstlern.

Update 5.12017.: die Galerie ist vorübergehend stillgelegt, da Herr Martin Burgheim schwer krank ist. Es bleibt abzuwarten, wie es weitergeht. Ich wünsche Martin alles Gute.

Webseite: http://www.druckmal.eu/

Martin Burgheim in seinem Atelier, 01.11.2014












Galerie Lesmeister

seit  2011



Der Wunsch nach echter Galeristentätigkeit (mit intensiver Betreuung der Künstler) war der Grund, warum die Kunsthistorikerin Isabelle Lesmeister im Jahre 2011 ihre eigene Galerie gründet.  Vorher war sie Geschäftsführerin der Galerie Art Affair. Mit der Galerie in der Obermünsterstraße 6 konnte sie ihre Vorstellungen verwirklichen.

Kennengelernt hatte ich sie als Obermünsterviertel-Nachbarin, als ich im Jahre 2013 mit anderen die Galerie "Regensburger Kunstzelle" betrieb.
Erklärtes Konzept ist die Betreuung von Künstlern ab Jahrgang 1970. Voraussetzung für eine Ausstellung sei außerdem, dass die Künstler eine akademische Ausbildung absolviert haben.

Es sei Ziel der Galerie, "jungen Profis die Möglichkeit zu geben, auszustellen, junge Künstler aufzubauen, über Jahre zu begleiten und bekannt zu machen", wie es in einem Zeitungsartikel hieß. Kaum Vorgaben gibt es dagegen bei den Techniken. In der Galerie findet man klassische Malerei, Fotografien, Skulpturen oder Holzarbeiten.

Die Künstlerliste findet man auf: http://galerie-lesmeister.de/index.php?id=4

Die Galerie hat sich einen hervorragenden Ruf aufgebaut. So wird z.B. der Sonderpreis „Artist in Gallery“  in Zusammenarbeit mit weltweit vier Galerien vergeben. 2015 gehört die Regensburgerin Isabelle Lesmeister zu den vier Galerien, die Preisträgern die Möglichkeit zu einer Einzelausstellung geben. Lesmeister vertritt zwei Künstler, die bereits mit dem Premio Arte Laguna ausgezeichnet wurden: Johanna Strobel und Elisa Anfuso. Die drei anderen Galerien befinden sich in Porto, Paris und Neu Delhi.

Webseite: http://www.galerie-lesmeister.de
Direktlink zur Galerienseite im Tagebuch : Galerie Lesmeister

Weitere Links:
http://www.mittelbayerische.de/kultur-nachrichten/isabelle-lesmeister-in-erlauchtem-kreis-21853-art1213663.html
http://www.onetz.de/regensburg/vermischtes/regensburger-galerie-tour-teil-3-isabelle-lesmeister-









Fortsetzung folgt in Teil 5