Regensburger Tagebuch

Notizen von der nördlichsten Stadt Italiens

Sonntag, 6. März 2016

Rekonstruiert - Fotos Eröffnung Diba Kult & Büro 2008

Teil der Artikelserie


Neu bearbeitet: die Fotos, die ich mit billiger Kamera von der Eröffnung des Diba Kult & Büro gemacht hatte. Das war am 12. April 2008 in der Krebsgasse. An diesem Tag reichte der Akku nur bis zur Eröffnungsrede. Danach hätte ich sowieso nicht mehr fotografieren können - die Bude war so rappelvoll, dass ich nur noch die Decke hätte ablichten können.

Die Fotos die ihr hier seht, betreffen die Stunde VOR der eigentlichen Eröffnungsfeier, als die Gäste erst langsam eintrafen.





Das war mein damaliger Text zur Vorankündigung:

Er hat uns immer wieder auf's neue überrascht, "unser" Reza Pezeshki: mit dem Kult-Cafe "Diba Bar" am Bismarckplatz, dem Diba-Chocolade in der Hahnengasse, in welchem sein bezaubernde Frau traumhaft gutes Eis zaubert, den Kulturveranstaltungen in den Erstjahren des Cafés, den von ihm initiierten Musiker-Sessions um Hans Wax (heute ganz offizielle Formation namens "Volando Voy"), dem Gitarrenfestival 2007 und jetzt demnächst wieder in 2008.

 Jetzt verwirklicht er einen Traum, mit dem er schon eine Zeit lang schwanger ging: das neue "Diba Kultur und Büro" in der Krebsgasse bietet eine "offene Bühne" für private wie öffentliche kulturelle Veranstaltungen, sei es Lesung, Vernissagen oder Musik.

Da er sowieso auf der Suche nach Büroräumen war, fand er in der Krebsgasse Räume, die zum Teil auch als Veranstaltungsräume genutzt werden können. Unter den Diba-Stammgästen und deren Bekannten hat es sich schon seit Wochen herumgesprochen. Jetzt ist es offiziell und endgültig soweit


Eröffnungsfeier am 12. April 2008, 19.00 Uhr
Eintritt frei für alle


Ort des Geschehens: Regensburg, Krebsgasse, gegenüber dem "Dicken Mann". Geboten sind unter anderem auch Bilderausstellungen. Und sicherlich viel sympathische Leute.

Samstag, 5. März 2016

Memories - Jazz-Sessions im Diba Kult in 2009

Teil der Artikelserie

Soweit ich sehe, bin ich nie dazugekommen, diese Bilder aus 2009 zu veröffentlichen. Sie betreffen das legendäre "Diba-Kult und Büro" in der Krebsgasse, das Reza später aufgeben musste, nachdem Partygäste, die sich die Räume ausgeliehen hatten, einen Brand ausgelöst hatten und der Mietvertrag gekündigt wurde.



September 2009.  Laura und ihr Verlobter Juanma aus Spanien sind wieder zu Besuch bei uns in Regensburg. Nachdem ich sie nachmittags schon durch das UNICEF-Fest im Villapark geführt hatte (siehe Bericht) zeigte ich ihnen abends die Stadt, die vor allem für Juanma neu ist. Wir machen Pause im Diba-Cafe, wo gerade Jana Veznikova  (2cent-Band) Dienst hat, die ich auch vom Heart-Chor her kannte.






Jana schließt mit die beiden sofort ins Herz. Da Laura Fragen zur Ukulele stellt, die an der Wand hängt, nimmt Jana das Instrument, zeigt ihr ein paar Griffe und animiert uns zum Singen.

Freitag, 4. März 2016

Muss das Diba-Cafe dem Kommerz weichen?

Nach Good-bye-Fritzi jetzt auch noch Good bye Diba. Wie traurig.

Stell dir vor, der Kneitinger am Arnulfsplatz müsste schließen, weil der Mietvertrag ausläuft. Trotz Kult, Tradition und guter Geschäfte. Schrecklicher Gedanke.

Oder stell Dir vor, das Ostentor-Kino müsste schließen, weil der Mietvertrag ausläuft. Beinahe passiert, glücklicherweise war der Vermieter gnädig.

Oder die 35 Jahre alte Cafe-Bar in der Gesandtenstraße, Szene-Cafe der ersten Stunde in unserer Studentenstadt, müsste schließen, weil der Mietvertrag ausläuft. Auch beinahe passiert, auch hier hatte glücklicherweise der Vermieter ein Einsehen.

Nun - unser Kult-Cafe hat dieses Glück wohl nicht. Der Mietvertrag läuft aus, die Vermieterin will nicht verlängern. Reza Pezeshki, der mit diesem Cafe das Eck am Bismarckplatz gründlich aufgewertet hat, der mit höchstpersönlichem Einsatz einen beliebten Treff etabliert hat, konnte sie nicht überreden.

Unser Lieblingscafe, bei dem nicht nur die Musiker vom Theater, nein ganz  ein aufgeschlossener Gästekreis verkehren, wo sich viele mir bekannten Paare und Ehepaare fanden, wo Musikgruppen wie Volando Voy entstanden. Unsere Kneipe, bei der wir wussten, dass wir dort freundliche und sympathische Gleichgesinnte finden, so dass wir uns immer wohlfühlen. Es muss bald aufhören.


Musiker vor dem Diba-Cafe

Wieviel Schläge musser noch einstecken? Reza Pezeshki bei einer Vernissage in der Fürstlichen Sen.Residenz

Donnerstag, 3. März 2016

Gelungene Eröffnung der Ausstellung zum Burgfrieden


Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer



Gestern war die sehr gelungene Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung über das Burgfriedensprojekt. Die Ausstellung ist täglich zu besichtigen im Welterbezentrum im Salzstadel, gleich neben den leckeren  Bratwürschteln.

Einleitend  sprachen, jeweils sehr lebendig und engagiert, Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer (hauptberuflich Archäologin) und  Dr. Peter Morsbach (Kunsthistoriker, Verleger, hier aber in seiner Eigenschaft als Professor der OTH Regensburg, die projektbeteiligt ist).  Anschließend erklärten die Protagonisten und ehrenamtlichen Burgfriedensforscher Manfred Jauck und Martin Kempter in einem gemeinsamen Auftritt ein paar Einzelheiten zu den Säulen.

Das Original-Redemanuskript findet der geneigte Leser am Ende dieses Artikels.

Dienstag, 1. März 2016

Good bye, Fritzi

Es ist leider wahr, und ich kann es selbst noch kaum glauben: Fritzi ist nicht mehr unter uns. Er jagt jetzt in den ewigen Jagdgründen.

 

Heute morgen schien noch alles in Ordnung zu sein. Heute vormittag brachte ich ihn zum Tierarzt, wusste aber nicht um seinen lebensbedrohlichen Zustand. Nachmittags erlag er dem Nierenversagen und anderen neurologischen Ausfällen, Spätfolgen seines Autounfalls vor zwei Jahren. Vier Jahre wurde er alt, die letzten zwei davon waren aus meiner Sicht ein Geschenk.

Das ist das letzte Foto, das ich vor zwei Wochen machte. Damals hatte er sich den Postausgangskorb erobert: